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Zersetzung von Jodkalium durch Spiritus Aetheris nitrosi.

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Jequirity. - Zersetzung v. Jodkalium durch Spir. Beth. nitr.
ti97
richtung auf beiden Seiten angebracht. f C h t a . News. - New ReM.
it~edies. May 1883J
Die Semen Ton Abrns Precatorins oder Jeqnirity, einer
in Indien einheimischen, aber auch nach dem tropischen Afrika und
nach Westindien verpflanzten Papillionacee von dem Aussehen unsrer
Esparsette, werden in neuerer Zeit auch von deutschen AugenSlrzten
in gewissen Augerhankheiten angewendet , wahrend die Wurzel der
Pflanze als Sfissholz 1844 in der Bengalischen, 1868 in der Indischen
Pharmacopge aufgefuhrt wird. Die als Paternostererbsen hinhglich
bekannten kugelig eirunden Samen mit scharlachrother, glanzender
Schale, einem schwarzen Fleck urn das Hilum herum und gelblich
griinem Perisperm sind von manchen Autoren als @g angesehen,
in Wirklichkeit jedoch u n s c h a c h und in Aegypten trotz ihrer
Iliirte und Unverdaulichkeit als Nahrungsmittel gebraucht. In der
Augenheilkunde wurde Jequirity von Dr. M o u r a B r a z i l und
Dr. L. d e W e c k e r in Paris eingefiihrt und stimmen der Beiden
Ansichten darin uberein, dass Jequirity-Infusum ziusserlich angewendet, eine eiternde Ophthalmie von croupaser Natur hervorruft, deren
Intensitiit durch Stiirke des Infusums und Zahl der Anwendungen
regullrt werden h n n ; dass fiir die Cornea wahrend der JequirityOphthalmie eine Gehhr nicht vorhanden ist, dass dagegen, und
darin liegt der Schwerpunkt, die durch Jequirity hervorgerufene
Ophthalmie Granulationen sehr rasch zur Heilung bringt. Angewendet wird Jequirity, nachdem es bis jetzt noch nicht gelungen, ein
wirksames Princip zu isoliren, als kalt bereitetes Infusum, nach
Moura aus 10 gm geschZllten und gepulverten Samen auf 500 gm
Waaser; nach Mope in Neapel werden 3,2 gm gleich 32 Stiick zerstossene Samen 24 Stunden lang mit 500 gm kaltem Wasser macerirt, dann 500 gm heisses zugesetzt und nach dem Ekkalten fltrirt.
Nm Remedies. JzGni 1883. pay. 163.)
x.
Zersetzung Ton Jodkaliam durch Spiritus Aetheris
nitrosi. Bei einer in der Receptur vorkommenden Mischung von
Ealium jodatum, Spiritus Aetheris nitrosi und Vinum Colchici
beobachtete Prof. W. M. S e a r b y 6fters eine mehr oder weniger
rasch eintretende Zersetzung unter Freiwerden von Jod, die in dicht
verkorkter Flasche manchmal zur Explosion Veranlassung gegeben.
Angestellte Experimente, um die Ursache dieser Zersetzung kennen
zu lernen, fiihrten Searby zu folgenden Schliissen: 1) mit frischem,
vorschriftsmassig neutralem Spir. Beth. nib. tritt keine Zersetzung
ein; 2) ist der Spir. Beth. nitr. sauer, so folgt die Zersetzung augenblicklich; 3) wird er aber erst neutralisirt, so tritt wenigstens keine
spontane Zersetzung ein; 4) dagegen bewirkt schon ein geringer
Saurezueatz zu dem neutralisirbn Praparat die Zeraetzung; 5 ) die
Ureache dieser Zersetzung ist salpetrige Saure, die bei lhgerer Aufbewahrung des Spir. Beth. nitrosi frei wird; wird nun diese sal-
6%
Apparat fiir continuirliche Extraction.
petr?ge Saure durch ein Alkali neutralisirt, so geniigt doch eine
kleine Menge freier Saure, wie die in Vinum Colchici, dieselbe wieder
frei zu machen und bei Gegenwart von Jodkalium aussert sich naturgemiiss ihre Wirkung in der Isolirung des Jods; iibrigens miissen
sich auch neue Jodverbindungen in Folge der Zersetzung bilden,
wenigstens llsst der eich zugleich bildende dullkle Niederschlag auf
Jodstickstoff schliessen.
Es ist also bei obiger Mischung ein vollkommen neutrder Spir.
Aeth. nitr. zu verwenden, oder ein schwach saurer, sowie Vinum
Colchici, vor der Mischung zu neutralisiren. /New Remedim. Juni
1883. pay. 164.)
M.
Apparat fiir continnirliche Extraction.
- 81s Vortheil
fiir beinahe alle die zahlreichen Formen von Extractionsapparaten
wird die Leichtigkeit und Billigkeit der Herstellung hervorgehoben, indem man sich derartige Apparate allein oder mit Hilfe eines einfachen Handwerkers meist mit Benutzung einzelner friiher zu andern Zwecken dienenden
Theile ausrangirter Apparate herstellen kann ;
dies gilt auch von dem neben abgebildeten
Apparat von C h a r l e s 0. Currier, der aus
Recipient, Percolator und Condensator besteht.
Auf den Recipienten 0, der beim Gebrauch bis
an den Hals in Wasser von gewiinschter Temperatur gestellt werden kann, ist durch einen
Kork der Percolator K aufgesetzt, der in seiner
untern Oeffnung einen iifters durchliicherten
Kork triigt, durch den auch eine, um daa Verstopftwerden durch die zu extrahirende Substanz zu verhiiten, oben umgebogene Gtlasr6hre L
bis etwa 2 C.C. vom obern Rande entfernt
geht. Auf den Percolator wird der Condensator R mittelst eines Kork oder Gtummiringes
luftdicht aufgesetzt. Der Condensator besteht
aus verzinntem Kupferblech und ist mit Urnsatzriihren F und B zum Zu- und Abfluss des
Kiihlwassers versehen. Durch den Boden des
Kiihlers sind eine centrale und sechs im Kreise
stehende zinnerne Riihren eingefiigt, unterhalb
des Bodens schief abgeschnitten, oben, 2 C. C.
vom oberen Boden entfernt, zugeliithet, w5hrend
die centrale iiber dem obern Boden mit einer
zur etwaigen Aufnahme eines Sicherheitsrohres
dienenden Kriimmung A endet. Bei der Verwendung des Apparates wird der Kork N mit
einer diinnen Wattenschicht belegt, nach Be-
r"
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