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Zur Bestimmung von Spuren Phosphorsure im Trinkwasser.

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Bestimmung v. Jod.
- Bestimm, v. Spuren Phosphorsaure
i. Trinkwasser.
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treten lasst. Intensiver wird der Streifen durch Zusatz von einer
Spur eines oxydirenden Agens, so von Erdmann’s Mischung.
Tragt man in concentrirte Salzsaure eine Spur Belladonnin
ein, so erhalt man eine gelblich gefarbte Losung, welche durch
Erwarmen rothgelb wird; sie zeigt dann ein starkes Absorptionsband im Blaugriin vor F.
Besonders interessant sind einige Reactionen auf Solanidin,
welche sammtlich in Bezug auf ihre Absorption verschieden sind;
so die Losung in Schwefelsaure oder in Frohde’s Reagens und
nachheriger Beigabe einiger Tropfen Wasser.
Amygdalin, Cubebin and Salicin geben alle drei mit Schwefelsaure rothe LSsungen, welche sich indess deutlich durch ihre
Absorptionsbander unterscheiden lassen.
Ausser den erwahnten fand ich noch bei Farbenreactionen suf
Morphin, Narcotin, Codeih, Papaverin, Cryptopin, sowie bei Chinin,
Strychnin und mehreren anderen Pflanzenstoffen durch dunkle
Linien charakteristische Absorptionsspectra, deren genauere Beschreibung in einer spateren Mittheilung ausfuhrlich behandelt werden 8011.
Eingegangen am 5. November. R.
B. Bt o n a t s b er i c h t.
Bcstimmung von Jod. - Bei der Bestimmung
des Jods
nach Reinige (mit iibermangansaurem Kali) macht sich der unangenehme Umstand bemerklich, dam das ausgeschiedene Manganhyperoxydhydrat in der Fliissigkeit langere Zeit suspendirt bleibt,
wodurch das Feststellen des im Ueberschusse zugesetzten iibermangansauren Kalis erheblioh erschwert wird. Dieser Unannehmlichkeit
lasst sioh nach G. K l e m p durch Zusatz einer wassrigen Losung
von reinem Chlorzink leicht abhelfen; der entstehende voluminose
Niederschlag von basisch kohlensaurem Zinkoxyd reisst den Manganhyperoxydhydrat -Niederschlag mit sich nieder uod die iiberstehende Flussigkeit klart sich nach Wegnahme vom Feuer in
wenigen Secunden. Zu beachten ist jedoch; dass kohlensaures Kali
in geringem Ueberschuss vorhanden bleibe. Angestellte Controlversuche haben die Zulassigkeit des Verfahrens erwiesen. (Zeitschr.
f. anal. Chemie, XX. Heft 2.)
G. H.
Znr Bestimmnng von Spuren Phosphorsfure im Trinkwasser verdampft man nach 0.H e h n e r 1 Liter des Wassers
behufs Abscheidung der Kieselsaure mit Salpetersiiure zur Trockne.
Den Ruckstand nimmt man mit wenig Salpetersaure auf, atrirt
360 Reaction auf Gallensiiure.
- Schwefelgehalt i. Zinkstaub. - Preisselbeeraaft.
durch ein moglichst kleines Filter, verdunstet bis auf ein Paar
Tropfen und Gllt in bekannter Weise mit Molybdanlosung. Aus
W assern, welche viel Chlor enthalten, muss letzteres durch wiederholtes Verdunsten mit Salpetersaure entfernt werden. I n stark
gypshaltigen Wassern muss das Volumen der mit Molybdanlosung
gefallten Fliissigkeit grosser sein, um eine Abscheidung von Gyps
zu verliiiten. Der Molybdanniederschlag wird rnit moglichst wenig
Wasser bis zur neu tralen Reaction gewaschen, in verdunntem Ammoniak gelost und diese Losung unter wiederholter Zugabe kleiner
Wassermengen verdunstet. Das Gewicht des trocknen Ruckstandes, dividirt durch 28,5, zeigt sehr genau die Menge der vorhandenen Phosphorsaure an; wirklich gute Trinkwiisser enthalten
meist weniger als 0,4P”O5 per Million. (The Analyst nach Zeitschr.
G. H.
f. anaT. Cheniie, XX. Heft 2.)
Modification der Pettenkofer’schen Reaction auf Gallenduren. - E, Dr e ch s e l empfiehlt m m Nachweis der Gallensauren nach der bekannten Pettenkofer’schen Methode statt Schwefelsiiure , Phosphorsaure anzawenden. Man fugt zu der moglichst
concentrirten Losung der gallensanren Alkalien SO viel ganz concentrirte Phosphorsaure , dass die Pliissigkeit schwach syrupartig
ist, giebt etwas Rohrzucker hinzu und erhitzt in einem Proberohrchen im Wasserbade. Sind auch nur Spuren yon Gallensaura zugegen, so tritt echon nach kurzem Erhitzeu eine prachtvoll rothc
bis purpurviolette Parbung ein, selbst wenn der Zucker in ziemlich
grossem Ueberschusse vorhanden ist , da durch Phosphorsaure der
Zucker viel weniger leicht angegriffen wird , als durch SchwefelG. H.
siiure. (Chem. CentraZbl. durch Pharm. Centralh.)
Sehwefelgehalt im Zinkstaub. - Bei der vielfachen Verwendung des Zinkstaubes in der Analyse halt es A. W a g n e r fir
wichtig , auf den ofter nicht unbedeutenden Schwefelgehalt desselben aufmerksam zu machen. Verf. untersuchte zwei Proben Zinkstaub, indem er je 10 g. davon in reiner Salzsaure unter ErwPrmen
aufloste und das sich entwickelnde Gas durch eine Losung von
Cadmiumsulfat leitete; in dem einen Falle erhielt er 0,054 g.
Schwefelcadmium im anderen 0,005 g., SO dass der Zinkstaub also
nicht weniger als 0,12 O l 0 resp. 0,0110/,Schwefel enthielt.
Verf. untersuchte auch ein als chemisch rein gekauftes Stangenzink; 10 g. desselben gaben 0,002 g. Schwefelcadmium, so dass
also dieses Zink 0,004 o/o Schwefel enthielt. (Zeitschr. f . anal.
Chemie, XX. 4. Heft.)
G. H.
Ueber Preisselbeersaft. - Gelegentlich der Untersuchung
einer Probe des Saftes der Beeren von Vaccinium Vitis Idaea, der
verdachtig war zur Auffrischung der Farbe mit Kirschsaft verfalscht
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