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Zur Darstellung des Magnesiums.

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Reichardt,
56
Znr Darstellnng dee Magnesium ;
von
D e m s e l b e n *).
-
Die gewobnliche Methode, Magneeium abzuscbeiden,
ist jetzt diejenige von D e v i l l e und C a r o n , mit den
Verbesserungen von W o h I er **). 600 Grm. Chlormagnesium werden rnit 100 Urm. vorher geschrnolzenen Chlornatriums (oder besser einer Mischung von 7 Th. Chlornatriuin und 9 Th. Chlorkalium) und 100 a r m . reinen
Fluorcalciums nach vorherigem Pulvern der Zusntze gemengt, dern aemenge 100 Grm. Natrium in Stucken zugesetzt und dime d w i n vertheilt. Diese Masae wird
mittelst eines Eisenbleches in einen stark gluhenden Tiegel cingetragen und letzterer geschlossen, bis die Einwirkung beendigt ist, worauf man umrubrt und vor d a
vglligen Erstarrcn nochmals riihrt, um die zerstreuteii
Magnesiumkiigelclien zu vereinen. Nach W o h l e r lasst
rdan dnnn den Ticgel ruhig erkalten und nimmt nach
dem Zerschlagen die Magnesiumkugel heraus. !lurch
Behandeln mit Wasser kann noch das weitere, in kleinen
Kugoln vorhandeno Metall von der Schlacke gesondert
werden. W o h I e r wendete a n Stelle dcs Chlormagnesiums such ein Gemisch von Chlormagnesium und Chlornatrium an, durch Eindampfen der Losungen und Schmelzen des Ruckstandes erhalten.
Die Bereitling des Chlormagnesiume geschieht bierzu
nach der von L i e l i g angegebenen Vorsctrrift, dase man
Chlornrnrnonium mit Chlormngnesium in Losung miwht,
verdunstet und den Ruckstand schmilzt, bie siimmtlicbee
Ammoniaksalz verfliichtigt ist. Diese Operation hat sehr
vie1 Liistiges, die Menge der Dampfe und vor Allem die
Masse, welche in dem grossen Tiegel zusarnmenschwb).
Als Separatabdruck vom Hrn. Verfaeser erbalten.
Die Red.
**) Annal. der Chemit! und Pherrnacie, Rd.CI. S. 339 ond 632;
Jahreabericbt von L i e b i g uod l i o p p 1857, 9. 148.
zur
Darstellung deo Magnemume.
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det und endlich daa wasserfreie geschmolzene Chlormsgneeiurn ergiebt. Sollte vor dem Gluhen das Qernisch von
Salmiak und Chlormagnesium nicht ganz scharf ausgetrocknet worden seia, SO erhalt man sehr leicht uberhaupt
ltein reines Mg CI, sondern nicht brauchbare Gemische
desselben mit MgO.
Weit leiohter laset eich fur diesen Zweck das jetzt
in S t a s o f u r t in 80 grosser Menge, auch ganz rein vorkomrnende Doppelsalz von KC1 und MgCl snwenden
der C a r n a l l i t . H. R o s e und O e s t e n hewiesen die2 MgCl
ses wichtigste Kalisalz Stassfurts ale KC1
12 H O und gaben ihm den Narnen Carnallit. Dieses
Mineral findet aich entweder ganz rein und ungefhrbt
oder gewohnlich rothlich, bis lehhaft fleischfarben. Die
Fiirbung ist d a m durch ausseret wenig Eisenglimmer
hervorgerufen, welcher bei dern Losen in Wasser sich
abscheidet und unter dern Mikroakop ale sehr sch6ne
regelrniissige secbsseitige Tafeln eicbtbar iet. Ohne slle
Schwierigkeiten kann man den Carnallit scharf eintrocknen und bei allmiiliger Steigerung der Warine schmelZen. Gewohnlich hat diese geringe Beimischung von
Eisenglimrner suf dae zu erzielende Magnesium gar keinen Einfluss, jedoch kann durch einnialiges Losen und
Filtriren der Losung auch diese fremde Substana entfernt
werden. Den geschmolzenen Carnallit giesst man sogleich
nuf blankes Eisen oder Stein &us und kann ununterbrochen oeeiter entwitssern und schmelzen, so lnnge der
Tiegel es gestattet, welcher auch hier bei dern Erkalten
fast regelrniissig zerspringt. Obigen 600 Orm. MgCl entsprechen genau 1068 Grm. KCI
2 MgCI, worin naturlich uber 400 Qrm. KCI enthdten sind, welchc in dieser
Verbindung die leichte SchrnelzbRrkeit bedingen. Mit
geringen A b h d e n n g e n gestaltet sich die Methode von
D e v i l l e und C a r o n bei Anwendung von Carnallit folgend :
1000 Orm. geschniolzener Carnallit werden fein zerrieben, schnell mit 100 Grm. reinen F l u s s s p a t h e a ge
-
+
+
+
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Gerlach,
mischt und mit 100 Grm. N a t r i u m in Stiickchen geeignet gemengt wie oben behanclelt. Die Ausbeute entspricht der gewijhnlichen bei Anwendung von Mg C1.
Grossere Variationen hinsichtlich des C a r n a l l i t e s oder
des F I u 8 s s p a t h e s ergaben mir keine giinstigen Resultate.
Die Einwirkung des Natriums auf das Gemisch geht
iiusserst ruhig vor sich, jcdoch muss darauf geachtet
werden, dass der Carnallit nicht rnit K i e s e r i t - schwefelsaurer Talkerde - gemiacht sei. Ein solches Gemisch
zeigt sich schon durch das ungleiche Aussehen dea Minerals - Kieserit ist weiss, opak bis undurchsichtig durch die Abscheidung bei dein Schmelzen u. a. w. Sollte
K i e s er i t mit -in die Natriumreaction gelangen, so entstehen Detonationen oder Explosion.
Von den zahlreichcn Fsbrikanten in Stassfurt durfte
der Carnallit leicht vollig rein zu erhalten sein.
gegenseitiger Vergleich der allgemeinen
Arlometer -Scalen.
Zusnmmeugcstellt von
Dr. G . Th. G e r 1 a ch in Kalk bei Dsutz.
(Hierbei eine graphisrhc Darstellung.)
-
Die Araometrie hat zum Zweck, die Dichtigkeit der
Fltissigkeiten zu messen. Die Instrumente, welche man
hierzn benutzt (Araometer), eind aber auf den Vorschlag
verschiedener Physiker mit sehr verschiedenen Scalen
versehen worden, welche entweder auf wissenschaftliche
Principien gestiitzt, als rationelle Scalen zu bezeichnen
sind, oder denen nur willkurliche Annahmen, ohne wiesenschaftliche Basis, zu Grunde liegen und die somit als
empirische Scalen zu betrachten sind.
Man hat durch vergleichende Zahlentabellen die verschiedenen Araometer-Scalen mit einander verglichen und
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