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Zur Toxikologie des Bleis und seiner Verbindungen IIIBleihaltige Zahnpasten.

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Die Sorption von Wasserstoff durch Palladium
424
Tab. 6.
1. Einwage
5.01
6.82
6.06
7.49
6.09
3.34
2. Einwagc
4.52
5.52
5.21
1
1
1. Einwagc
2.68
2.35
2.20
2. Einwage
3.15
2.76
2.70
Pall.
Schwamrns
knhle
fall.
Knocheni
kohle
P:ill.
Barium<
sulfat
Pall.
Kieselgur
1. Einwagc
3.85
3.16
2.55
10.4623)
10.42
4.93
4.19
1. Einwage
4.39
3.16
4.25
5.27
4.77
5.14
2. Einwage
2.66
1.69
1.74
1. Einwage
4.85
6.03
7.87
8.1S21)
6.15%)
7.32%)
7.07
5.20
3.16
1.83
1.83
1. Einwage
2.08
2.0724)
1.91
2. Einwage
2.16
2.17
2s) Zwischen dcr dritten und vierten Messung bcfand sich die Substanz
20 Tage im AdsorptionsgefaR in der Wasserstoffatmosphare.
24)
Hier wurde der Wasserstoff bereits in das AdsorptionsgefaB gegeben,
nachdem erst 5 Min. lang nach dem Erhitzen abgekuhlt war.
Der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft danke ich f u r
die Unterstiitzung dieser Versuche.
192. P. W. Danckwortt und G. Siebler:
Zur Toxikologie des Bleis und seiner Verbindungen 111:
Bleihaltige Zahnpasten.
(Aus dem Chemischen Institut der Tierlrztlichen Hochschule zu Hannover.)
Eingegangen am 30. Marz 1927.
Dadurch, dafi wir uns seit Jahren mit Bleivergiftungen zu
beschiiftigen haben, sind wir immer wieder auf die Tatsache
gestofien, wie wenig Blei zu einer Vergiftung notig zu sein scheint,
wenn e s nur langere Zeit hintereinander in den Organismus
gelangt. In einer Veroffentlichung des Reichsgesundheitsamtes vom
29. Januar 1919 l) uber Zahnpasten in Bleituben wird ausgefuhrt:
,,Wenn in solchen Tuben das Blei ungeschiitzt der Einwirkung
der Paste ausgesetzt ist, kann diesc - wie durch Versuche festr
gestellt ist - merkliche Mengen von Bleiverbindungen aufnehmen,
die dann bei der Benutzung der Zahnpaste in den Mund gelangen
und in den Korper ubergahen konnen. Bleiverbin'dungen sind nber
--1)
Veroffentlichungen des Reichsgesundheitsamtes 43, 57 (1919),
Zur Toxikologie des Bleis und seiner Verbindungen 111
425
auch dann giftig. wenn sie selbst in kleinen Mengen regelma8ig dem
Korper zugefuhrt werden; damit ist aber bei dem taglichen Gebrauch
solcher Zahnpasten zu rechnen.
Es mu8 daher vor der Benutzung solcher Pasten gewarnt
werden. Die Kaufer von Zahnpasten in Tuben sollten sich vom
Verkaufer gewahrleisten lassen, da8 die Tuben nicht aus Blei oder
bleireichen Legierungen bestehen oder da8 sie auf der Innenseite
mit einem hinreichend starken Uberzug aus Zinn versehen sind."
Acht Jahre nach dieser Warnung schien es ms intmessant, zu
untersuchen, wieweit man im Handel sich dieser Forderung des
Reichsgesundheitsamtes angepaDt hatte. Wenn vor dem Kriege zur
Vaerpackung pastenformiger kosmetischer Mittel wohl ausschlieBs
lich Tuben aus reinem Zinn benutzt wurden, so war von vornherein
anzunehmen, da8 nicht alle Fabriken zu dieser Gewohnheit zuriickr
gekommen waren. da das Zinn teuer aus dem Ausland eingekauft
werden muB. Wenn aber immer noch die im Kriege eingefuhrten
Bleituben im Handel anzutreffen sind, da Aluminiumtuben noch
nicht vollstandig sich bewahrt haben, so mu8 man verlangen, daR
das Blei in den Tuben so geschiitzt ist, daR die Pasten kein Blei
aufnehmen konnen, Uber die technische und gesetzliche Seite der
Frage hat sich A. B e y t h i e n ') ausfiihrlich ausgesprochen, so daB
hierauf nur hinzuweisen ist. Im folgenden sollen nur die Ergebnisse
der Analyse von vier verschiedenen Zahnpasten, die wir auf Grund
unserer Erfahrungen in Bleiuntersuchungen gepruft haben, zus
sammengestellt werden.
I. D a s T u b e n m a t e r i a l .
U m den Lack zu entfernen, wurde das zu untersuchende Metall,
stuck mit Azeton erwarmt und mit einem Wattebausch abgerieben.
Etwa 0.5 g Substanz wurden in Salpetersaure (1.44) auf dem Wassers
bade gelost, dreimal abgeraucht und der trockene Ruckstand mit
Natriumazetat und wenig Essigsaure heiB ausgelaugt. Das Filtrat
wurde auf 100 oder 500 ccm aufgefullt und in einem aliquoten Teil
das Blei analog der friiher angegebenen Methodes) mit Kaliums
dichromat qualitativ oder quantitativ bestimmt.
Im Zentrifugierrohrchen werden etwa 5 ccm Kaliumdichromats
losung (1: 1CO) rnit 2-3 ccm Eisessig und 20 c.cm der zu unters
suchenden Losung versetzt. Dann wird eine halbe Stunde mit 3500
Umdrehungen zentrifugiert, durch ein Quarzglasfilter von S c h o t t
und Genossen filtriert und Zentrifugierrohrchen sowie Filter so lange
mit verdunnter 3O%iger Essigsaure nachgewaschen, bis im Filtrat
auf Zusatz von Starke. verdunnter Salzsiiure und etwa 1 ccm einer
10%igen. jodatfreien Kaliumjodidltisung binnen einer halben Minute
keine Blaufarbung mehr eintritt. Zentrifugierrohrchen un,d filter
werden dann mit etwa 5 ccm heiBer, 5%iger Salzsaure behandelt
und das salzsaure Filtrat mit etwa 1 ccm obiger Kaliumjodidlosung
und Starke nach dem Erkalten versetzt. Innerhalb einer halben
2)
s)
Zeitschr. f. Unters. d. Nahr.s u. GenuOm. 43, 47 (1922).
Archiv d. Pharm. 264, 712 (1926).
426
Zur Toxikologie des Bleis und seiner Verbindungen 111
Minute zeigt eine auftreten.de Blaufarbung noch geringste Spuren
von Blei an.
Wir nehmen diese Reaktion jetzt auch zum qualitativen Nachr
weis an Stelle der TripelnitritsReaktion, weil letztere Reaktion in
einzelnen Fallen, die noch nicht aufgeklart sind, versagt hat. Die
quantitative Bestimmung geschieht so, wie wir an angegebenem
Orte beschrieben haben. Qualitativ konnten noch 0.005 mg Blei in
0.5 ccm der Standardlosung nachgewiesen werden.
Das Ergebnis der Untersuchungen war folgendes: N u r die
PebecosTuben waren vollstandig bleifrei, alle anderen Tuben waren
Bleituben, und zwar enthielten
Paste I1 . . . . . . . . . . . . 93.6% Blei
Paste 111
PasteIV
. . . . . . . . . . . . 88.4% Blei
. . . . . . . . . . . . 83.6% Blei.
Nach Entleerung des Inhalts wurde festgestellt, d a 8 d a s vors
liegende Muster der Paste IV beiderseits verzinnt war, die der beiden
anderen waren nur auBen verzinnt.
11. D e r T u b e n i n h a l t .
Der Jnhalt zweier Tuben wurde mit soviel rauchender Salzs
saure in kleinen Anteilen versetzt, bis keine ChlorgEntwicklung mehr
stattfand. Dann wurde mit Salpetersaure weiter zerstort, das Blei
unter Zusatz von Kupfer mit Schwefelwasserstoff gefallt, wie friiher
angegeben weiter behandelt und maRanalytisch mit Kaliumdichromat
bestimmt.
In dcr Zahnpaste der Pebeco:Tube konnte natiirlich kein Blei
nachgewiesen werden. Die anderen Pasten enthielten samtlich Blei.
und zwar
Paste I1
. . . . . . . . . . . 0.0069% Blei
. . . . . . . . . . . 0 0065% Blei
Paste 111
Paste
1V
. . . . . . . . . . .
0.0074% Blei.
Der Bleigehalt ist hoher, als ihn N e u k a m ' ) und auch
A. B e y t h i e n ' ) friiher in Bleituben gefunden hatten, und er ist
nach unserer Meinung auch hoher, als er bei gesundheitlich einwandr
freien Zahnpasten sein diirfte.
4)
ChemikersZeitung 45, 301 (1921).
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