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Zusammensetzung der gemischten Vitriole des Handels.

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Krystalla'salion des Schwefels.
Natron (im Ueberschuss ansewandt) aus eschieden werden,
und eine syrupartige Flussigkeit zuruckbqeibt, welche Gold,
Natron und Pyrophosphorsaure in dem Verhaltniss enthielt; dass sich darauf die Pormel ( P l y 1 0 7 ' 4 Au' 0 3 )
(PO5,2NaO) vollstandig begrunden Iasst. Das Vergoldungsverfahren erklPrt sich hiernach leicht, uberhaupt aber
weiset das ei entliohe Verhalten der pyrophosphorsauren
1)oppelsalze farauf hin, dass bei der Analyse phosporsaurer Verbindungen die Ermittelung des Zustandes der
Phosphorsiiure in denselben die grosste Beobachtung verclient.
Von anz besoiiders wichtiger Bedeutun scheinen
P e r s o z fie pyro hosphorsauren Doppelsalze k r die Heilkunst werden zu tonnen, da sie Oxyde zu maskiren im
Stande sind. Die Wirkung der weinsauren Eisenoxydsalze
ist aus diescm Grunde gewiss allein zu einem so grossen
Ansehen gekommen. Aber heilkraftiger als sie muss das
das Eisenoxyd noch mehr maskirende pyrophosphorsaure
Eisenoxydnatron sein, das in nachstehender Form auch
scbon ausserordentliche Dienste geleistet haben sol1 :
32,s Grm. krystallisirtes schwefelsaures Eisenoxydul werden mil 3 Grm. Schwefelsaure, 30 Grm. Wasser und der
zur Oxydation des Eisenoxyduls nothigen Menme Salpetersaure vermischt., zur Trockne verdampft und J a n n wieder
mit so vie1 Wasser behandelt, dass man 1 Litr. Fliissiqkcit erhalt. Hierauf lost man 107-140 Grm. krystallrsirtes pyrophosphorsaures Natron in I Litr. IVasser auf,
und vermischt beide Flussigkeiten, die dann lilar bleibcn
und in jedem Litre die 16,28 Grm. schwefelsaurem Eisenoxydul entsprechende Menge Eisenoxyd enthahen. [Annal.
d . Chem. u.Pharm. L X V . 163-1177.)
G.
+
Krystallisation des Scbwefels.
P a s t e u r erhielt aus der Liisuns des Schwefels im
Schwefelkohlenstoff beide Krystallformen desselben , als
die Losung freiwillig verdunstete. Die schiefen rhombisclien Prismen hatten die primitive Form ohne alle Mpdification, waren anfangs durchsichtig gelb, und wurden
bald sprode, zerreiblich, undurchsichtrg und blassgelb.
(Cornpt. rend. - Pharm. Cent&. 1818. No. 12J
B.
Zusammeiisetzung der gemischten Vitriole des Handels.
J. L e f o r t hat gefunden, dass die gemischten Vitriole
des Handels, der sogenannte salzburger und der cyprische
Zusammenselaung der gemischlen Vitriole des Handels. 300
Vitriol, die man bisher ineist fiir variable Gernenoe, jenen
von schwefelsaurem Kupferoxyd und EisenoxyduT, diesen
von Kupfer- Zink und Eiscnsalz, gehalten hatte, chcmische
Verbindunsen nach der allgcmeinen Formcl MO,SO3
3(MO,SO3)+28 aq zusammengesetzt sind. (Vergl. V o l l a n d s
iVittheilung in dies. Arch. Bd. 52. p . 2 8 4 )
Der salzburger Vitriol, an rnehreren Orten in Frankreich, theils durch Rosten der Schwefelerze, theils durch
Rosten der Metalle and Auflosen der Oxyde in verdunnter
Saure fabricirt, besitzt verschietlene Zusamrnensetzung, je
nach den Bezugscpellen. Dcr in Paris bereitete ist rneist
ein variables Gernenge, in der Form des Eisenvilriols
krystallisirt; der aus Bouxwillcr dagegen ist kr stallinisch,
und nach der Formel CuO, SO3 3 (FeO, S 3 ) 28 a q
zusarnmengeselzt. Diesen letztern crliielt L ef o r t auch
durch Mengen der Salze nach obigen Atomverhiltnissen
in schiefen vierseitigen Prismen von blaulichgruner Farbe.
- ,100 Thcile Wasser von 7 O liisen 75 Theile dieses
Salzes, kochcndes Wasser lost dassclbe in jcder Menge.
An der Lrift efflorescirt es ein wenig; iiber Schwefelsaure
verliert es 42 Atorne Wasscr. Bei 1000 schrnilzt es in
seinern Iiryslallwasser; bei 400- 4 20" giebt es 28 Atome,
die ulrigcn 4 Atonic Wasser aber erst iiber 300" aus.
Der cyprische Vitriol, in Frankreich aus Chessy bezosen, durch Oxydation zinkhaltigcr Kupfererze an der
Lutt erhalten und besonders zum Einkalken der Getrcidesamcn benutzt, krystallisirt in schiin hellblauen schiefen
rhombischen Prismen und hat die Zusammensetzung CuO,
SO3 + 3 ( Z n 0 . S 0 3 ) + 2 8 a g . L e f o r t stellte dasSalz durch
Mcngen des Kupfer- und Zinksalzes nach den angegebcnen
Atomvcrhaltnisaen rind Verdunsten uber Schwefelsaure
dar. - An der Luft efflorescirt es leicht; das Salz des
Handels, das immer eine kleine Menge Eisen cnthalt, uberzieht sich a n der Luft rnit eincr Schicht basisch schwefelsauren Eisenoxyds. C'eber Schwefelsaure oder bei 4 00420" verliert es 2h Atorne Wasscr und ist dann ganz weiss;
erst uber 300° giebt es die vier letztcn Atomc Wasser
aus. 400 Theile Wasscr von 8O losen SO Theile clieses
Salzes; kochcndcs Wasser liist dasselbe in jeder Menge. Das im Ilandel vorkornmende Salz enthalt oft einen L'eberschuss yon Zinkvitriol , der aber durch Umkrystailisiren
btets entfernt wird.
L e fo r t glaubt nach diesen Untersuchungen, dass wahrscheinlich allen schwefelsauren Salzen der Magnesia-Gruppe
'7 Atorne Wasser zugehoren, wenn schon einise derselben
+
+
B +
310
.Unterscheidung d. Strontians u. Lithioris v. d. Lothroiwe.
fur sich und bei gewiihnlichen Umstanden mit 5 oder 6
Atomen Wasser krystallisiren.
i ck 1 e s untersuchte die Krystallform der beiden
bescbriebenen Salze und fand, dass dieselben mit dem
PeO, SO3+ 7 a q isomorph, und nur dadurch von letzterem
verschieden sind, dass das Kupfereisensulfat ohne eine Modification krystallisirt , das Kupferzinksalz durch eine OktaederflPche modificirt ist, welche die Basis des Prismas
unter 1 . 1 9 O PO' schneidet. (Anna1 de Chim. et de Phys., Mai
8.C.
1818.T.23, p . 95.j
...
Unterscheidung des Strontians und Lithions vor dem
Lothrohr.
P l a t t n e r hat angegeben, dass die rothe Farbe der
Flamme, wenn man st.rontianhaltige Minerale vor dem Lothrohre behandelt , nicht mehr hervortritt, sobald der Probe
Chlorbaryum beigemengt ist. Dieses Verhalten bcnutzt
P I a t t n e r zur L'nterscheidung des Lilhions vom Strontim,
da die Lithionreaction durch die Gegenwart von Chlorbar um nicht aufsehoben wird. Man schmilzt bei dergleic en Versuchen etwas Chlorbaryum am Platindraht, setzt
dann die zu prufendc Substanz d a m und behandelt die
Masse mit der Spitze der inneren Flamme. 1st der Kijrper, der an und fur sich der Flamme eine rothe Farbc
gab, Lithion, so verschwindet die rothe Farbe nach dem
Zusatze von Chlorbaryum nicht. Es $clang auf solche
Weise, den Strorttian im Colestin und Strontianit und
das Lithion im Lcpidolith und Spodumen zu entdecken.
(Pharmac. Centrtrl. 1848. Nv. 30.1
B.
x
-___
Specifisches Gewicht der Pelopsaure und l'antalsaure.
11. R o s e hat einc Heihe von Yersuchen uber diescn
Gegenstand angestellt, dcrcn Endresultate die folgendcn
sind. - Je nachdem die Pelopsaure einer hiiheren oder
niederen Temperatur ausgesetzt wird , verandert sich wie
bei der Niobsaure das spec. Gewicht. R o s e nimmt wie
bei der NiobsPure , 3 bestimmle Dicliti=keitszustande an,
einen der amorphen und zwei andere 8er krystallisirten.
Die grossen Schwankungen im spec. Gewichte der
Sauren des Niobs, des Pelo s und des Tantals sind schr
beachtenswcrtli. Der Verf. ]at bei seinen mannichfachen
Untersuchungen uber die Dichtigkeit anderer Korper nie
so starke Verschiedenheiten bemerkt.
f
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