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Entwurf eines Programmes fUr die nchste General-Versammlung des allgemeinen deutschen Apotheker - Vereins Abtheilung SUddeutschland.

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a a4
Verethzcitung.
No. 45.
Empfang - Scheia.
Von dem Apothekergehillfen llerrn N. N. ru N. sind der Sparsnd Leibrenten Casse der Apalliekergelidlfen in Norddeutschlnnd am
hcntigen 'rage Zwanrig Thaler Preusa. Cour. als crater Einsrhues filr
ein Jahr richtig rugegangen iind itn Capitnl-Buch Pol.
LU 2{ Proc. p. A.
far denselben gutgeachrieben, welchen von der Direction hiermit bercheini~twird.
N. N., den
ten
18
(L. S.)
1 Pr. Cour. Thlr. 20.)
-
No. 114.
Cap.-B. Fol.
Pr. Cour.yhlr. 40.12 Ggr.
Empfaag - Scheis.
Zitlafuss 2h Proc. p, A.
Von dem Apothekergehiilfen Herrn N. N. zu N. sind der Sparund Leibrenten- Cnrse der Apothekergehillfen in Norddeutschland mm
heutigen Tige Zwanrig Thaler Preuss. Cour. als fernerer Einschusr
far ein Jnhr richtig rugegangan und gebucht, welcher yon der Direction hierrnil bescheinigt wird.
N. N., den
ten
18
(L. S.)
(Pr. Cour. Thlr. 20.)
--
3) Allgemeiner Anzeiger.
-
Entwurf eines Programme8 fur die nachste Gmeral-Vmsammlung des allgemeinen deutschen Apothekr -Vewins
(Abtheilung Siiddeutschland).
Dle nlcbste General-Versammlung wird auf Montsg den 1. und
D i e n r t a ~den 2. September festgesettt. Dieselbe findet, wie beknnnt,
in Stuttgar; im Gasthause nzum Kdnig von Wiirtemberga stall. Die
Sitrungen beginnoo Morgens um 10 Ubr. Die erste roll neben wisrenwhaftlichen Vortrlgen der Frrge fiber die Weiterbildsng und VervoHkomrnnung des deutschen, beriehungswoise sPddeutichco ApotkekerVcreinr, ferner Bber die definitive Organisation der Gebiilfen Unkrrtltaungs -Yereins und endlich ilber die gewerblichen Zust6ndc den
Apothekenwesens tiberhaupt gewidmet werden. In letzterer Beriehung wird, baschlossen, insbesondere folgende Fragen zur Discuseion
LU bringen :
1) Wie verhllt rich gegeawHrtig der Wnarenverbrauch und der
Erlrag der deutrchen, insbesondere silddeutschen Apotheken gegen
die fornere und nlhera Vergangeaheit, und nelches sind die Urrachen
der ein etretenen VerEnderungen?
2)k'orin liegt der Grund der fortdauernden hohen Apothekeapreiat,
und welches Bind die Mittel, dieselban r u t cia richtiger Verhiltairs
ZUIU Ertrag der Apotheken mrtickzubriagen?
3) Welcber System errcheint f i r dar Concerrionrweren alr dar
richtigate?
4) Welcher rind die richtigen Grondrlke, aach denen bei AufW l l elser
~
hrzneitaie verfnhrcn wtrdtn mum, wena dierelbe d e a
-
Vereinszeitung.
12s
jetrigen Stande der Medicin und Pharmncie entsprechen und dem Apotheker den verdienten Lohn gewnhren SOH?
5 ) WIB kann u n d roll geschehen, u m diel'h6tigbeit des siiddeutschen Apolheker-Yereins inehr und inehr L U einer wahrbift uutzbringenden L U mnchen und nwneiitlich auch der Vereinsreitung eine
erh6hte Bedeulung L U geben?
6) \Vie Insst sich von Seite der Apotheker darauf biowirken, dam
den Z6glingen der Plinrmacie eine griindliche theoretische und praktische Ausbildung zu Theil werde, nachdein die Erfahrung gezeigt bet,
dasr nameotlich in ersterer Beziehung jiinge Leute nach 3-4jlhriger
Lehrreit nicht selten hdchst nothdtirftige Kenntnirse beritren?
7) Welche Mittel gieht es, dein Gehiilfenstande ttichtige Krtifte
zuruffihrea und zu erhalten?
Die zweite Sitrung is1 ftir Besprechung wisseoschaftlicher und
technischer Gegenstlode bestimmt.
In dieser Richtung werden zuoichst folgende Fragen der Erarterung einpfohlen.:
1) Welches iet die beste lethode, Chloroform von gleicber Zusammensetzung darzustellen 9
2) Auf welche Weise wird dns Opium am einfaehsten und sichersten s u f seinen Yorpbiunigehalt untersucht?
3) Welches von den nls Antidot gegen arsenige, Arsenikslure
und dercn VerbindunEen vorgeschlagenen Priipflraten, inshesondere
Eiaenpriiparaten, vcreinigt im h6cheten Grade die Vortiige grosser
Wirksanikeit und leichter Aufbewnhrung oder Darstellung ?
Uer Rest des erslen und die lllorgeustunde den sweiten l'eger
wcrden auf die Berichtigung der Droge~ausstellung,t u welcher einige
hiesige Materialhandlungen sich freuiidlichst erboten haben, der chemischen Fabrik von E n g e I in iind B 6 h r i u g e r, der oaturwisrenschaftlichen Saminlungen und der iibrigen Sehe~wiirdigkeiteoStuttgarts verwePdel. Ein ausfdhrliches Programm wird sp6ter ahsgegeben
werden.
Sluttgart, den 4. Mai 1851.
Genehmigt durch das Gesammt-Direclorium.
Bertrnnd.
Buchka.
Dr. H a i d l e n .
K 6 f f s r i e.
Dr. M - e t t e n h e i m e r .
Dr. R i e g e l .
Trautweio.
Dr. W r l r .
-
Pharmaceutisch-chemische Bildungs-Anstalt, vom Apotheker
Dr. G . F. W a l z in Speyer um Rha'n.
Uin iiiehrseitiger Anfrage L U gendgen, erlaube ich mir im Nachatehenden cine kleine Besclireibuog meiner Anstalt und die Art und
Weise, wie ich den Unterricht betreibe, rur allgemeinen Kenntoirs IU
bringen.
Die Schdler rerfalleo vorzugaweise in drei Classen : 4 ) Apotbekerlehrlinge, 2) solche Pharmaceuten, die bereitr die Lehre bestaodcn
haben und sich weiter wisseoschaftlich ausbilden wollen, und 3) junge
Mlnnor, die Chemie als IIauptfach erlernen wollen und sich splter
dem theorelischen und prabtischen Theile suwenden.
.Elor t h e o r e t i6 cb e Unterricbt im Hause sslbat erstrockt sich leglich anf 3-4 Stunden und umfasst d a r g e r r m m t e G e b i e t d e r
P h a r a r o f e ; er werden hiertu die Stunden vor 8 und n a c h e 4 Uhr
littags verwsmdet.
Ausserdem h6ren alle Z6glinge m der C e -
-
126
Vercinszeifung.
sigen Gewerbeschnle I. Chase folgende Gegenstdnde : t, Chemia, 2. Physik, 3. Mineralogie, 4. Botnnik, 5. Zoologid, 6. lechnologle, W O L U
ebenfalls tfigtich etwa 2 Stunden natbig sind; wer Lust hat, kann such
Mathematik und praktische Mechnnik betreiben.
Der Unterricht in der praktischen Pharmacie, als Y r l p a r a t e n k u n d e und a n a l y t i s c h e C h e i n i e , beginnt frirh urn 8 Uhr.und
wird in der Regel bis Mittags 4 Uhr fortgcsetrt.
Wiihrend des Somrncrcursus werdrn wochentlich nnter ineiner Leilung Excursionen iin lnteresse der Mineralogie und Botanik ausgefilhrt,
und jeden Morpen, so lunge Pflanzen LU erliallen sind, wird das Beschreiben ond Beslimmen derselben geiibt.
Ueber die Arbeiten wird von jedcm Zdglinge eln Tagebnch gefiihrt. Meine nicht nnbedeutenden Sainmlungen nnd Biblinthek stehen
jcdem meiner Leute zur Benatzung ofen.
liosi uiid Wolinung erhalten die Leutc bei rnir im Hsuse. Dass
nicht allein flir die wissenschaflliche, sondern nuch f i r die technische
und gHnz bcsonders fhr die niordisrhe Auabildung Sorge gelragen wird,
bedarf wohl kaani einer ErwBhnung.
In dcr Apothcke und dein LHboratoriuin bin ich durch einen ausgezeichneten Verwalter untersthtzt.
Weitere Auskunft wird mil Vergniigen durch niich erthcilt.
An den Kreis Arnsbmg.
Die IIH. Mitglieder des Vereinskreises Arnsberg werden fteundlichst errrucht, die Journde in der auf dem beigefligten COIIT8tel\d
angepbenen Zeit an die ntlchstverzeichneten Herren franco welter L U
schicken. Die yon inehreren Seiten einlaufenden Klagen fiber unrekelmtlssigo Circulation der Zeitschrinen veranlassen rnich ru dieser Bitte,
wobei ich noch bernerken muss, drss geratle'jetrt, nrch Aufhebung
der Portobeghstigung, vorzilglich auf regelintlssige Absendung der
Journale gesehen. werden muss, weil der Portoersyarniss wegen nun,
s t a l l der friiheren drei Abtheilungen des Leserirkels, deren nur eine
besteht. Die Frnnkirung is1 nothwendip, weil sie die Koaten verringert. Mit Hucksicht a u l die Portokosteri wird niit Neujahr 1853 eine
Ermiesigung dei Beitrages eintreten h u t Beschlurser der DireclarielConferenr.
Hamm, den 29. Juni 1851.
W.v. d. 111Irck, Hreisdireclor.
Ehren bezmgungm
.
Dem Profcssor Freihtrrn v. L i e b i g in Ciesscn and dem Ceheimen
Hsthe und Professor Dr. T h i e d e m n n n in Heidelberg ist der Orden
pour la nierite firr Wilrsenschaften und Kilnstr, $ 0 wie dem Prnfssror
der Bobanik und Director des niederlindischen Reichs-Herbwiumr Dr.
B l u n i e in Leyden der rolhe Adlerorden Ill. Claese verliehea Wowden.
Stelien f3ir GeWfen.
Fer &re
g @ UStellea H e r b mil @~DaZeu@niussnlv a w h e n e
Gehdllkm gewchc. Mane s d m h
--
DF. b. P. B+cy
in Bk~rabwg.
Vereinszeitung .
127
Misslrilligung.
Vngerchtet der Warnung, bei merkantilischen Speculationon sirh
iiicht der Mitgliedscliitft des Apotheker-Vereins als Aushlngeschild zu
Iiedienen, hit lir. A.‘lh. F. S c h u l t z e abermnls seine Anweisung xiir
Schnelleasigfabrikation untet: dicser Mitgliedscliaft veriiffentlicht. Ufl
Ilr. A. T. P. S c h u l t z o gar nicht mehr hlitglied dea Vereine ist, so
fithlen wir uns veranlasst, dieses sein Verfahren missbilligend zur Kenolniss zu bringen.
Das Dircclorium des Apothelier-Vereins.
VerRaufs-Anzeigc.
B I u t c g e I , frisch aus dem Teichc genommen, A Schock 44 Thlr.
eicl, Eitiliilllage. Herner V e g e I ii b i I i e II : KO/.tnenlh. pip., P.men&
crisp , Fol. melisscte, Fol. nbsgnth. c. / l o t . , Fol. cccrdui beiredict., die
liier und i i i der Uiiigegend gehaueb warden, zu zeilgennisaen I’reisen.
Yerner von i i t b e r i s c l i e n O e l e n : 01. A b y n t h . ti Pfd. 12 l h l r . ,
01. Awisi crystall. A I’fd. 3;. l l i l r . , 01. Caroi e z s e w a Pfd. 1; lhlr.,
01. Calami d Pfd. 3 lhlr., 0 1 . Foeaicrcli A I’fd. 2$ Thlr., 01. Juniyeri
e z Bacc. a I’fd. 3Thlr., Oi. Metith. crisp. 6 Pfd. 7’I%lr., 01, l e n t h .
pip. a Pfd. 12 Thlr., 01. Melissnc A I’fd. 40 ‘lhlr,, 01. Rufae P Pfd.
10 Thlr., 01. Snlaiae a Pfd. lO‘fhlr., 01. Tnnacefi d I’fd. 8 Thlr.,
01. Valerianae B Pfd. 10 Thlr., slrsbg anch dcr Pharm. Uor. E d . V I .
bereitet, liefert
der Apolheker F. G. G e i s s .
Aken a. d. Elbe.
.-
Dank.
Herr Apotheker L i l i e in Wegeleben hat abermals der GehGlJeaUateraltilcungscnsse ein Ceschenk voii 25 Thlr. gemnclii, welche ehrerwerthe Gabe wir niit freudigetii llerzen in Emprnng gonommen Iictben,
usd dcm mildcn Geber dal’tir herzlicli danksagen, niit dem W U D I C ~ ,
h r r wine Thnt R’acbeiferung finilen ninge.
Das Directorium.
Die Uenhschrift bptreffend.
Auf ergangene Anffage mehrerer Kreisdirectoren werden dieselben e r u h t , jedem wirklichen Milgliede des Vereins je 1 Exemplnr
dsr Denkschrift ruzusenden, den Bctrag mit 7f Sgr. zu erheben und
an den Reehnungefiihrer, Hrn. Salinedirector B r a n d e s in Sdruflen,
einzusenden.
Der Oberdirector.
-
Apotheken Verkiiufe.
1. Die gut eingericlitcte privilegirte Apotheke in einer Stadt den
Groasherzogth. Sachsen-H’eimar, in wohlhnhender Cegend gelegen und
mit 2000 Thlr. jihrliclieiii Medicinalgeschift, is1 gegen eine Anzahlung
von 5-6000 lhlr. unter billigen Bedingungen L U verkaufeo. Nilhere
Auskunft ertheilen! die HH. W e r n e r et Comp. in Eeipzig.
4 as
Vereiruzeilutig.
2. In riner kleinen Stadt der Yrovinr Weslphalen ist eine Apotheke, welche jihrlich 3000 Thlr. Uinsatr ha,, niit 8000 Tblr. k r a h lung E U verkaut'en. A u f frankirre AnfrHgen erlheilt niliere Nachricht
der Herr Lledicinnlratli Dr. B l e y in Barnburg.
3. Eine Apoihcke, verhunden mit Materialbandlung, ist in einer
Strdt nm Thdringer M'alde wcgen Erbvertheilung LU verkaufen. W o ?
wird Hr. Medicinalrath Ur. B l e y in Uernburg mitrutheilen die Gate
haben.
4. hleiiie seit 18 Jahren im Besilr hnbende Apotheke bin ich gewillet jederseit zu verkeufan. Yreis 18,000 Thlr. bei einer Anrahlung
von 8000 Thlr. Dee Niibere niiindlich oder schrifthb auf F r a n c o Anfr agen.
Schmiedeberg in Schlesien, den i . Juli 1651.
.S ch 6 nernan n.
Auffordoung.
Hr. Pharmaceut S n n d r o ck , friiher i n Hamburg, Verfnsaer der
Abhandlung )*fiberdns Jalrppenharzr in Bd. 64. des Archivs der Pharinscie wird ersucht u m Einsendung seiner Addresse.
Die Redaction.
Porto-Angelegeuleit des \'ereins.
Die heute eingegangene Zusckrift der Hochfdrstl. Thurn- und,Tnxiwhen Postheharde beeile ich mich rur Kenntiiias der betreffenden
HH. Vereinsbernilen und Mitglieder zu bringen, mit dem Bemerken,
dass also alle diejenigen Anordnungen, welche ftir die im preussiscben
Poslbereiche liegenden Kreise des Vereins haben gelroffen werden nidssen, auch fiir die Kreise, welche Thurn- und Taxische Poslverwaltuog
hahen, in Kraft treten werden, weshalb denn auf .die iin Julihefte des
Arcbivs uoter der Rubrik *Directorial Conferenra niitgetheilten Beschlirre hirigewiesen werden muss. Zur namenlli&en Erleichterung
dient die wiederholt schon empfohlene Frankiruog der Varsendungen
u n d Benutrung siclierer Gelegenheiten fur die Jouruolrirkel.
Bernburg, den 9. Juli 1851.
-
Der Oberdirector Dr. Bley.
A n dar Directorium drr Apothekcr- Vercirr fur Norddeutrchlord, ad
manu$ Hewn Medicinnltath Dr. B l e y Hochwohlgeboren zu Bcrdurg.
Iin Auftrage Piirsllicher General I'ostdirection LU Frankfurt a. M.
beehrt man sich Ew. llochwohlgeboren in llennlniss su retsen, darr auf
das Gesuch urn Wiederverwilligung der votn Apotheker-Vereine N r
das nhdliche Deutschland neither genossenen Vergilnatigung nicht eingegangen werden kann.
Detmold, den 7. Juli 1851.
-
-
Fiirstliches Post - Commissariat.
v. L a s u b e r g .
Hofbnohdrnckerei der Gebr. J ineckr in Bannoror.
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