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Nahrungs- und Genussmittel Gesundheitspflege.

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36 Xrsatz f. Verbrennungsofen. - Nahrungs u. Genussmittel, Gesundheitspflege.
Nach Ansicht des Ref. ist die Probe insofern nicht ganz zuverliissig, ala selbst unter den reinsten Sorten CarboGure des Handels
die L8slichkeit in Wasser eine verschiedene ist, wie z. B. dio in
neuester Zcit empfohlene Carbolsaure in losen Krystallen weniger
Wasser zur Lasung erfordert als eine den Anforderungen der Pharmacoptie entsprechende S h e . f T h e I ’ h m . J m . and Tramact. IV.
690. pag. 207.)
M.
Eln Ersatz fiir Verbrennnngsqfen. - Zur Erhitzung kurzer Rtihren ist dic in beistehender Abbildung veranschaulichte, von
W. R e n n s a y empfohlenc Vorrichtung; dieselbe besteht aus einer
mit einem rechtwinkligen
Ansatz B auf einen Bunsen’schen Brenner aufzusetzenden, 8 ‘I2 Zoll langcn Kupfcrriihre A , die oben einen
Liingsspalt und an den beiden geschlossenen Enden
Trager C hat zur Aufnahme
der VcrbremungsrO11.re. Anstatt der H h c zur Regulirung der Flamme an den
einzelncn Theilen der Vcrbrennungsr6hre sind um die
Kupferrijhre vier cbenfalls mit einem Schlitze versehene weitere cylinder mittelst dcr Ansatze D drehbar, die, je nachdem die Schlitze
tlcs innern und Hussercn Cylinders zusammenfallen, das Gas austreten lassen oder abspcrren. An den Enden dcr Rohre befindet sich
cinerseits eine Vertiefung , anderscits Gin vorstehender Zapfen , mittelst welcher Vorrichtung rnehrere Brenner mit einer verbundcn
werden kilnnen. FiZr stiirkere Gliihungen, in der organkchen Analyse, massen besonders weite Buneen’sche Brenner mit 10 Zoll hoher
Flamme benutzt werdcn, wenn die Hitze an allen Stellen der Verbrennungr6hre eine hinreichend inteneive sein soll. Zur Verhiitung
allzu grosser Hitzeausatrahlung nach oben deckt man die Glasrbhre
zweckmassig mit Asbestcarton. ( C k m . Nma. New Rcmed. XI1. 10.
pag. 300.)
di.
-
Nahrungs und Genussmfttel , Gesundheitspflege. Fleisch: R o e n n e b e r g stellte Versuclie iiber den N h w e r t h des
Fleischmehles C a r n e p u r a an, und fand, dass dasselbe nur aus
Ilfuskcltleisch besteht und in scinem Eiweissgehalte nahezu der
4 fachen Menge an absolut lnagerem Muskelrindfleischc entspricht.
Das Carne pura enthalt 8,5Y Proc. Wasscr, 72,23 Proc. Stickstoffsubstanz, 5,02 Proc. Fett und 14,18 Proc. Salze. Durch Erniihnmgsversuche, wclche R. wiihrend 10 Wochen an sich selbst und an
Klndern amtellte, hilt derselbe das Came pura fiir geeipet, bei
Nahrungs - u. Genussmittel, Gesundheitsptlege.
30
des Menschen daa frische Fleisch zu ersetzen. fChm.
(;isatraziv. 83, 732.1
Wein : C. Bis c h off untersuchte zwei franziisische Siissweine,
Ern&ung
welche derartige Mengen von schwefliger Saure enthielten, dass
die Weine stark danach rochen und schmeckten. /Rep. d. a n d
Chem. 3, 307.)
Marquis benutzt zur Bestimmung der GerbsLure im Rothwein
eine wiiaserige Gelatineliisung. Nach den Versuchen des Verf. enth%lt der bei 1 loo C. getrocknete Niederschlag, welcher durch Gelatine
in Rothwein abgeschieden wird, auf 100 Thle. Gelatine 103,5 Thle.
Weingerbstoff. Behufs Bestimmung des Weingerbstoffs versetzt man
10 C.C. Rothwein mit einem kleinen Ueberschuss von wasseriger
Gelatineltjsung und erhitzt die Mischung so lmge auf dem Wasserbade, bis sich der violett gefarbte Niederschlag zusammengeballt und
der dariiberstehende Wein sich wieder vollsthdig geklkt hat. Der
Niederschlag wird hierauf auf einem gewogenen Filter gesammelt,
der an dem Boden des Kiilbchens, in welchem die Fallung vorgenommen wurde, festsitzende Theil desselben mit kaltem Wasser iibergossen, mit einem gcbogenen Glasstabe abgerieben und ebenfalls auf
dasselbe Filter gebracht. Der gesammte Niederschlag ist sodann zunbhst so lange mit warmem Wasser zu waschen, bis in dem Filtrate durch Alkoholzusatz keine Triibung mehr hervorgerufcn wird,
hierauf mit Alkohol von 90 Proc. auszusiissen, bis das Ablaufende
ungef5rbt erscheint und endlich bei llOo C. bis zum constanten Gewichte zu trocknen. 10 C. C . kaukasischen Rothweines lieferten hierbei
0,0275 g. Niederschlag
0,01398 g. Gerbstoff.
Die Gelatineverbindung des Weingerbstoffs ist in Wasser und
Alkohol dijslich, die des Tannins dagegen theilweise 16slich.
f P h a m c . ZBitachr.f. Ruael. 22, 641.j
L a : v. P e t t e n k o f e r hielt einen Vortrag fiber die Vergiftung
der Menschen durch ausstramendes Leuchtgas in Folge von Rdhrenbriichen auf der Strasse. Das Leuchtgas wirkt giftig in Folge seines
hohen Gehaltas an Kohlenoxydgas, wovon Steinkohlengas 10 Proc.,
Oelgas 17 Proc., Holzgas bis 30 Proc. enthdt. Die iibrigen Bestandtheile des Leuchtgases sind zwar irrespirabel, jedoch wirken sie
nicht direct giftig. Nach den Beobachtungen von v. P. lromlnen Vergftungen durch Ausstriimen von Leuchtgas aus Rohrbriichen fast nur
im Winter vor, und zwar ist das leichtere Eindringcn des eases
w&end des Winters nach ihm nicht durch gr6ssere Durchlassigkcit
des Bodens, sondern nur dadurch zu erklaren, dass die geheizten
Hauser wie Sauger auf die Bodenluft wirken und dadurch das im
Boden enthaltane Leuchtgas aspiriren. Der Erdboden vermag dem
Leuchtgase die riechenden Substanzen zu entziehen; es macht sich
dasselbe daher erst dann durch seinen eigenartigen Geruch bemerkbar, wenn der Erdboden vollstindig damit gesattigt ist. Fiir Kellerund Parterrebewohner ist daher die grijsste Vorsicht geboten. Bei
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40
Nahrungs - u. Genussmittel, Gosundheihpfiep.
eincm eintretenden Rohrbnichn ist es fcrner nach v. P. erforderlich,
(lass nach vollzogcncr Reparatur sammtliche Fcnster der inficirten
Wohnung liingere Zeit ge6tTnet bleiben. (Clhem. Centralhl. 1883, 726.)
P o i n c a r 6 hat constatirt, dass in einer Luft, wie sie Personen
einathmen , die mit viel Petroleum beschiiftigt sind, hleerschweinclien
nach 1 bis 2 Jahren stcrben, Hundo rind Kaninchen dagegen nur an
Aplmtitlosigkeit und an Schlafsucht lciden. Arbeiter , welche in Erd6lclcstillationen beschaftigt sind, klagcn nur fiber Eingonommenheit
des Kopfes und i i k r Reiz der Nasenschlcimhaut. (Jozrrn. de Pharm.
ahb. 7, 290.)
St,arkcbest8immung: F. Allihn unternahm cine Reihe von
Versuchcn , mi die Bedingungen festzustcllen, unter denen m8glichst
vie1 Stiirke in miiglichst kurzer Zcit anniihernd vollstiindig in Zuckor
iibergefiihrt wird. A. fand dabei, dam man das giinstigstc Resultat
(lurch 1 stiindigcs Kocheii mit 2 procentiger Salzs&urcerzielt, indem
hienlurch 95,Oh Proc. StSrke in Zucker rerwandclt werden. Rei den
betrcrenden Versuchcn wurden 12 g. 1uftt.rockeneStarke mit 100 C.C.
verdunnter Slurc am Ruckflusskuhler gekocht , nach bccndigter Einwirkung die Flfissigkeit mit Wasscr verdiinnt , mit Natronlaugo
nciitralisirt und auf 2 Liter aufgefilllt. Die Bcstimmung des gebildetcn Zuckcrs gclangte auf gewichtsanalytischem Wege durcli Reduction der alkalischcn Kupferliisung , Wiigung tles im Wasserstoffstromo reducirtcn Kiipfers und Umrechnnng dcsselben auf Ziickcr
nir Ausfiihning. (Zeitachr. 1. Niibenatlchind. 83, durrh Citem. Zlg.)
Gewiirzc: E. G e i s s l c r fand bci tlcr Untersuchung ciner Anzahl von PfctTersortcn, dnss in den einzelncn Sortcn, sowoll im
Extmctgehrlte, als arich in der Xenge der Asche bcdeutende Schwankungen rorkommen. Anschcinend sandfroier Pfeffer in K6rncrn liefertc sogar cine Asche , welclie ziemlich viel BesLindtheile enthielt,
die in Salzslure unl6slich sind. (Vgl. d. Archir. Bd. 221. S. 959.)
Extract.
Asche.
Sand.
Sorten in ganzen Kornern.
Proc.
Proc.
h0C.
Batavia-Pfeffer . . . . . . 15,31
3,43
10,94
Penang-Pfeffer . . . . . . 14,23
4,43
0,32
Singapore-Pfeffcr. . . . . . 11,28
5,93
1,41
Malabar-Pfeffer (beschadigt) . .
9,8R
6,96
1,61
Gemahlener Pfeffcr . . . . .
7,32
3,05
11,lY
Langer Pfcffer . . . . . .
8,50
8,15
1,82
Pfefferbmch . . . . . . .
12,63
9,44
6,36
Pfeffcrschalen . . . . '. . . 10,17
8,25
0,90
andere Sortc . .
9,ll
16,03
8,60
PfeffersLiub . . . . . . .
9,65
12,2
337
ron weissem Pfetfer
11,4
9,70
2,74
Palmkernmehl, roh, cntijlt . .
8,88
Y,84
0,49
feiner gcmalilen .
5,93
571
gefirbt . . . .
9,77
6,32
fPharni. Cetrtralh. 24, 521.)
Quantitative Trennung v. Strychnin u. Brucin.
41
Butter: H. B e c k u r t s hat gefunden, dass manche Buttersorten
bei dem Priifungsverfahren von R e i c h e r t eine griissere Menge von
fliichtigen Fettsaurcn liefern, als man bisher als Norm annahm.
Nach R e i c h e r t liefern 2,s g. Butterfett so vie1 fluchtige Fettsauren,
als 13,97 C.C.
, Normal-Natronlaugo , mit einer wahrschcinlichen
Abweichung von 5 0,45 C.C., aquivalent sind. B. fand dagegen bei
dcr Untersuchung von 8 Buttersorten verschiedenen Ursprungs, dass
die Menge der fliichtigen Fettsauren 17,2, 17,0, 17,5, 16,0, 17,0,
16,8, 16,4 und 16,6 C.C. 'IIo Normal-Natronlauge aquivalent war.
Dn R e i c h e r t erst dann eine Butter beanstandet, wenn 2,5 g. Butterfett weniger als 12,5 C.C. 1/1,, Normal-Katronlauge orfordern, so
diirften nach obigen Resulhten sich gobe Verfdschungen durch
Zusatz von Kunstbutter der Bcobachtung cntziehen.
(Bei zahlreichen Butteruntersucliungen , welche Ref. nnch dem Verfahren von
Reichert ausfuhrte, waren nie mehr d s 14 C.C.
Normal-Natronlauge erforderlich; vergl. auch Arch. Bd. 221. S. 960.) (Phurni.
Centralla. 2 4 , 557.)
Milch : J. Liiwy beobachtete drei Bleivergiftungen hei SHiiglingen in Folge des Cienusses bleihaltigcr Milch. In dem einen Falle
war die Ursache in dom Cmstandc zit suchen, dass die saugende
Amme sich rnit bleihaltiger Schminke geschminkt hatte, in dem
anderen Falle waren die entziindeten Brustwarzen mit Gtoulard'schem
Wasser behandelt worden, in dem dritten Falle war ein Bleistijpscl
an Stelle des Korkes in die Saugflasche gesteckt und war in Folgc
eines Risses in dem Gtummischlauche die Milch mit dem Blei in
Beriihrung gekommcn. fWien. med. 13.e.m No. 49.)
E. 6.
Quantitative Trcnnung yon Strychnin und Brucin.
1111
Hinhlick auf die auch von Dragendorff anerkannte Schwierigkeit der
vollstiindigen Trennung und quantitativen Bostimmung der Stryohnosalkaloide stellten D u n s t a n und S h o r t iiber die Liislichkeit der
verschiedensten Strychnin - und Brucinvcrbindungcn Versuche an iind
fandcn in der Fcrrocyanverbindung die Form, in der die beidon
Alkaloide getrennt werden kGnnen, von denen das Strychnin d s
Ferrocyanat in 8aurer Fliissigkeit UnlGslich ist. Das Alkdoidgewicht,
jedoch hkhstens 2 gr., wird in ungefahr 10 C.C. einer 5 vol. p p
centigen Liisung von Schwefelsaure gelast, mit Wasser auf 175 C.C.
verdiinnt und mit 5 procentiger Losung von Ferrocyankalium auf
200 C.C. erghzt. Unter bfterem Umruhren lasst man das eemisch
3 - 6 Stunden in einem Becherglas stchen, filtrirt vom aiisgeschicdenen Strychninferrocyanat ab und wlscht den Kicderschlag mit
0,25 procentiger SchwefelfiHnre , bis das Waschwasscr nicht mehr
bitter schmeckt. Den Niederschlag zersetzt man mit starkem Ammoniak, wascht das Filter mit Ammoniak und schliesslich mit Chloroform nach, in das man a m der ammoniakalischen Liisung durch
Schutteln sZrnrntliches Strychnin aufnimmt. Den Chloroformauszug
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