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PrUfung und Eigenschaften des chinesischen Thees.

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342 Hectograph u. Chromograph. - Priif. u. Eigcnsch. d. chines. Thees.
Die Bestimmung des spccifischen Gewichtes verschiedener Ceresinsorten ergab folgendc Resultate :
Gelbes Ceresin aus Stockerau . . 0,876
Weisses . 0,898
Gelbes, hartes auR Frankfurt a. 0. 0,901
0,891
Weisseo - weiches 0,883
Gelbliches (ungeftirbt) aus Graz . 0,886
Weisses
- . 0,859
- . 0,858
Halbraffinirtes Erdwachs, braun . 0,888
Gelbes Wachs, ganz echt . . . 0,959
Weisses - . . . 0,955
Verfalschtes gelbes Wachs . . . 0,937.
Aus diesen Zilhlen ergiebt sich demnach, dass mit Ceresin verfdlschtes Wachs jedenfalls cinc geringere Dichte hat,
ferner, dass weiches Ceresin leichter ist als hartes, was dem
Gchalte an Carnaubawachs cntspricht, dessen Dichtc mit 0,999
gefunden wurde. (Bingl. Journ. 231. p . 272.) Dr. E. G .
.
Hectograph und Chromograph.
Als Nasse fur dcn Hectographen empfiehlt Prof. Dr.
V. W a r t h a eine Mischung von Leim, Syrup, Glycerin und
Essigsaure, bei dem Chromographen wird dieser Mischung
noch zur Erleichterung des Abwaschens Permanentweiss zngesetzt und lautet die Vorschrift dann: 100 g. feinste Gelatine, 400 -500 g. dicker Brtrytsulfatniederschlag , 100 g.
Dextrin (kann auch weggelassen werden) und 1000-1200 g.
Glycerin. Als Tinte zu gewohnlicher Schrift wird eine solche,
welche als Farbstoff Violet de Paris enthalt, enipfohlen.
(Dingl. Journ. 232. $1. 2. 81.)
Dr. E. G.
Priifniig and Eigenschafteii des chinesischen Thees.
Die Mittel zur Verfalschung des Thees lasscn sich nach
Dr. J o s e f M a r i a E d e r in 4 Gruppen eintheilen:
1) Mineralsubstanzen zur Gewichtsvermchrung,
2) Mineralische Farlstoffe zum Griinfarben,
Priifung rind Eigcnschaftcn des chiiiesischen Thees.
343
3) Organischc Substanzen zur Gewichtsvermehrung, woruntcr hauptsachlich Zusatze von fremden Pflanzenbliittern und
yon bercits benutzten Theeblittern zu rechnen sind,
4) Zusatze von organkchen Farbstoffen und adstringirenden Korpern , welche die Abwesenheit der Extractivstoffe in
den schon gebrauchten Blattcrn verdecken sollen.
Die letzten beiden Filschungen kommen am haufigsten
vor, die Menge der allein in London zur nochmaligen Verwendung kommenden abgebriihtenTheeblitter betragt 40,000 KO.
Zur Constatirung eincr Verfalschung geniigt die Bestimmung des Theei'ns nicht. Verfasser bestimmt in verdachtigem Thee
a) den Gehalt an Extractivstoffen durch Ausziehen mit
hcissem Wasser,
b) den Gehalt an Gerbstoff im Dccoct,
c) den Aschengehalt,
d) die Menge des in Wasser unloslichen Theiles der
Aschc.
Der Gerbstoff wurde durch Kupferacetat bestimmt.
Aus 34 Analysen iichter Theesorten berechuete sich
folgcnde mittlere Zusammensetzung der cinzelnen Thccsorten:
Gerbstoff.
Extract.
Aeche.
9,18%. 38,3"/,. 5,8S0/,.
I n Wasaer
1681. Asche.
2,85'/,.
9,75 37,7 5,70 2,41 Thee \Ey:$znthee
11,34 40,O 5,27 2,59 Gelber Thee . .
. 12,66 - 40,8 - 5,68 - 2,64 Griiner Thee (Haysan
und Gunpowder)
. 12,14 - 41,8 - 5,79 - 2,95 oder , noch gedrangter
zusammengestellt
Schwarzer Thee (Mittel
aus 25 Analysen) . 10,09 38,7 5,62 2,75 Gelber u. griiner Thee
(Mittel a. 9 Analysen) 12,40 41,3 5,73 2,79 Aus den crhaltenen Zahlen ergiebt sich: die starker
entwickelten , grossbliittrigen schwarzen Theesorten (Congo,
Souchong, Pouchong) habcn cinen geringeren Extract - und
Gerbstoff gehalt , dagegen eincn grosseren Aschengehalt als
die zarten , jungen , schwarzen Theebliitter (Bliithenthee).
Die gelben und griinen Theesorten haben einen grosscren
Extract - und Gerbstoffgchalt als die schwarzen Theesorten,
.
344
Priifung und Eigenachaften des chinesischen Thees.
der Gehalt an Gesammtasche sowohl als an loslicher Aschc
differirt jedoch nicht merklich. Guter Thee sol1 demnach enthalten :
a nicht unter 30% an Estract,
b mindestens 7,5 o/o Gerbstoff,
c, nicht mehr als 6,4% Asche, wovon
d) mindestens 2,0°/, in Wasser loslich.
Eine zu geringe Menge von Gerbstoff, Extract und loslichen Aschenbestandthcilen deutet auf einc Verfalschung mit
ausgezogenen Theeblattern , welche letzterc nach cinmaligem
Aufguss meist nur ohngefahr noch
des Extract, die IIalfte
des Gerbstoffs der reinen Theeblatter besitzen. Die in Wasser loslichc Asche ist bei verfalschtem Thee oft durch Sodazusatz vcrmehrt. Soda wird zugesctzt, damit der Aufguss
cine dunklere Farbe bekomme.
Als firbende und adstringirende Substanz wird namentlich dem schwarzen Thee Catechu zugesetzt, auch, nur ZUIU
Farben , Campecheholz. Es verrathen sich diese Zusatze
meist schon durch die Farbe des Aufgusses. Campecheholz
kann durch chromsaures Kali nacbgewiesen werden , Catechu
dadurch, dass das Decoct mit iiberschiissigem Bleizucker
gekocht und zu dem Filtrat Silbernitrat gesetzt wird. Catechuhaltiger Thee giebt dann einen starken, flockigen, gelbbraunen Niedervchlag , reiner Thee nur cine geringc grauschwarze Triibung von metallischem Silber.
Verfasser hat sich ferner bemuht, die charakteristischen,
a n s s e r e n Merkmalc der wichtigsten Handelssorten des
Thees festzustellen , da sich chemische Unterscheidungsmerkmale nicht finden liessen. Die Theesorten theilen sich danach
in 4 Hauptgruppcn:
1) Der behaarte schwarze, d. i. der sogenannte Bliithenthee (Peko - Thee), dessen obere FlRche schwarzlich, wahrend
die untere dberhaarig ist, was schon mit freiem Auge leicht
kenntlich ist. Durchvchnittlich sind die BlPtter 3 - 4 Cm.
lang, 1 Cm. breit, doch sind auch jungere beigemengt. Der
Assam-Peko hat ein breiteres und kurzcres Blatt als der
chinesische. Der erstere hat ein starkeres , aber weniger
feines Aroma als der letztere und giebt einen dunkleren
Aufguss.
2) Der glatte, schwarze Thee, welchem die Silberharchen
fehlen. Hierzu miissen viele Theesorten gerechnet werdcn,
besonders der Congo und Souchon. Die beiden Sorten sind
schwer zu unterscheiden. Der Souchong bildet grosse ausgewachsenc Blatter von 5-6 Cm. Liingc und 2-2,5 Cm.
i
Priifung und Eigenschaften des chinesischrn Thoes.
345
Breite; die BlLtter sind briiunlich, unten sehr schwach behaart,
die Spitze fehlt meist. Congo zcigt eine mehr rothbraunc
Farbe, namcntlich einzelne Blatter desselben, die Bliitter sind
3-7
Cm. lang und 2 Cm. breit. Beim Congo wie beim
Souchong kommen jedoch auch jiingere Bliitter vor; der Pouchong ist sehr grossblatterig. Seine Blatter erreichen einc
Lange von 8 -9 Cm.
3) Der gelbe Thec, wie z. B. Olong-Thee, ist iin Acusscren nicht sehr vom schwarzen unterschieden, und niir ein
Rrnchtheil der Bliitter zeigt die charakteristische gelbe Farbe.
4) Die griinen Theesorten sind ausserlich durch ihre Parbu
leicht von den vorigen zu unterscheiden.
Die cylindrisch
gedrehten Haysanblatter sind mit dem kugelformig gerolltcn
Perlthce nicht zu verwcchseln. J e nach der Dimension der
Kiigclchen wird der Perlthee weiter eingetheilt.
Auch dic mittlere procentische Zusammensetzung des
Thces hat Verfasser ermittelt und gcfunden :
A.
In Wasser loslich: 40 Procent.
Zusammen etwa 1,7 Proc. Aschenbestandtheile.
B.
I n Wasser unloslich: 60 Procent.
Zusammcn etwa 4,O Proc. Aschcnbestandtheilc.
31G
Ucbcr Gcwichtabe~timtnungdes Zuckers im lllute.
Da das Getrank, welchcs gewohnlich als Theeaufguss
genossen wird, nur 0,2 -0,4o/o Extractivstoffe enthalt, so
darf man sich insbesondere von den mineralischen Stoffen,
wie z. B. von dem Eisen, von welchem Liebig einen giinstigen physiologischen Einfluss hoffte , keine besondere Wirkung versprcchen. Eher kommen die in grossercr Mengc
vorhandenen organischen Stoffc , insbesondere Gerbstoff und
das aufregende Thceol zur Geltung. Der wirkliche Nahrwcrth des Thees kann ebenfalls nicht von Bedeutung sein,
der geringen Menge der aufgelosten Kohlehydrate und
Eiweisskorper wegen. Letztere aber durch einen Zufiatz
von Soda in grosseror Menge in Losung bringen zu wollen, ist ganz verwerfiich, da der Aufguss gleichzeitig
bcdeutcnd an Aroma verliert und einen Beigeschmack annimmt.
Diese Bemerkungen uber den Nahrwcrth sollen selbst
rerstandlich die ubrigen trefflichen Eigenschaften des Theegetranks nicht in Zweifel stellcn. (Dingl. Journ. 230 u. 31.
Dr. E. G.
445 u. 526.)
Ueber Gewichtsbevtimmung des Znckers im Blnte.
D ’ A r s o n v a l vertheidigt die von Claude Bernard vorgeschlagene Mcthode der Zuckerbestimtnung im Blute gegen
Cazeneuve , welcher dieselbe fur ungcnau erklart hattc.
D’Arsonval, welcher bei C1. Bernard den physikalisch chemiwhen Theil der kritisch - physiologischen Arbciten ausfuhrte,
verwahrt sich dagegen, dass er bei seinen Zuckerbestimmungen Katriumdfat verwandt habe, welches n’asser verloren
gehabt hatte. Auch sei das Ende der Reaction bei der Gewichtsbestimmiing schr deutlich zu erkennen. Der weitere
Einwand, dass die Bestimmung durch den Saccharimeter
nicht mit jcner durch Fehling’s Losung ubereinstimme, wird
von d‘Arsonva1 zugegeben. Naheres hieriiber einer demnachstigen Mittheilung sich vorbehaltend, glaubt er inzwischen
versichern zu konnen, dass unter gewisscn Bedingungen der
reducirende Stoff des Blutes, fern davon, reinc Glucose zu
sein, aus einem Gcmenge von Glucofie und Levulose, oder
von Glucosc und Dextrin gebildet ist. Diese Interpretation
wiirde die constatirte Nichtubcreinstimmung zwischen den
beiden Methoden dcr Zuckerbestimmung erklaren. P. P i c a r d
theilt einen Versuch mit, durch welchen er glaubt entschieden
nachgewiesen zu haben, dass alle Stoffe, welche neben Glu-
-
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