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Reinigung des Quecksilbers.

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Bereitung des Jodkalium aus Zinkjodur.
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und die filtrirte Lauge zur Zersetzung des Zinkjodurs
verwenden.
Vergebens habe ich mich bemiiht, eine constante Verbindung von Zinkoxyd mit Zinkjodiir zu erhalten, denn in
den Niederschlagen von drei verschiedenen Rereitungen
fand ich 7,56, 5,04 und 4,97 Procent Zinkjodiir. Die
Menge des Jods suchte ich hier auf die Weise zu ermitteln, dass der Niederschlag mil einer Losung von kohlensaurem Kali digerirt, ausgewaschen, die Lauge mit Salpetersaure neutralisirt, und hierauf so lange mit salpetersaurem Silberoxyd versetzt wurde, als ein Niederschlag
entstand, aus welchem nach dem Troclinen die Menge des
Zinkjodurs auf bekannte Weise berechnet wurde.
Diese Darstellungsweise des Jodkaliums ist gewiss zu
den vorziiglichern zu zahlen, indem man, wenn vorsichtig
gearbeitet wird, sehr geniigende Resultate erhalt; nur
muss bei der Bereitung des Zinkjodiirs, wie schon erwahnt, eine angemessene Verdunnung beobachtet und das
Jod nur nach und nach eingelragen werden.
Zu den Vortheilen, welche diese Methode gewahrt,
kann wohl noch mil Recht das kohlensaure Zinkoxyd,
welches hierbei erhalten wird, und welches nach dem
Gluhen ohne Bedenken, wenigstens zii Salben verbraucbt
werden kann, gerechnet werden.
---
Relnigung des Quechsilbers;
von
Ulex,
Apotheker in Hamburg.
__
Die gewohnlichste hlethode Quecksilber zu reinigen
, fiihrt inancherlei Uebelstande mit sich,
Deshillation
die
die nicht zu beseitigen sind. Uahin gehoren: die h o h e
T e m p e r a t u r des siedenden Melalls , wodurrh leichtes
Springen der Retorten veranlasst wird, wenn letztere nicht
vorher durch Iastig herzustellenden Beschlag gesichert
werden; - ferner d a s g r o s s e s p e c . G e w i c h l des
2*
Vlex,
20
Quecksilbers, welches grosse Mengen in Arbeit zu nehmen
nicht gestattet (stossweises Kochen zertrummert gar leicht
dieRe1,orte); - und endlicli, was das Schlimmste ist, das
U n g e n i i g e n d e der Reinigungsmethode, durch welche
absolut reines Quecksilber nicht zu crlangen ist.
El-hitzt man ein paar Unzen Quecksilber in einer
fingerclicken Glasrohre von 6-8 Zoll Lange bis zum Sieden,
so kaiin man clas Rohr, da es nach oben zu nicht warm
wird, in der blossen Hand halten und dauerte das Sieden
such 110 Minuten lang; kocht man Wasser auf gleiche
Weise, so verbrennt man sich schon in der erstenMinute
die Finger. Betrachtet man die Rohre naher, so findet
man den verdichteten Quecksilberdampf bis 3 Zoll uber
dem Niveau des Quecksilbers; (es entwich also keins aui:
der Rtlhre) das beim Kochen aufsteigende Quecksilbergas
erreicht etwa nur 1 Zoll Hohe. - Bcim Destillireri verhalt sichs nun eben so. Bei einer Entfernung von del
Ohertliiche des Quecksilbers his zu der tiefsten Stelle des
Retortenhalses von mehr als 1 Zoll, kann man den ganzen
Tag kochen, ohne dass nian bedeutend Quecksilber iiberzutreiben im Stande ist. Fullt man aber die Retorte bis
zum Rtinde, so muss nian sie so schrag legen, dass mechanisch erstaunlich vie1 uberspritzt ; denn beim stossweisen Kochen werden Quecksilherkugelchen oft bis zur
Hohe von Fuss und mehr emporgeschleudert.
Deashalb ist die Destillation ungenugend.
Dut-ch Sauren und Metallsolutionen, durch Maceration
und Digestion mit dieseii hat man das Quecksilher zu reinigen
versuchl,. Es gelingt auch, aber erst nach vielen Tagen
und hailfigem Schutteln. Die Ursache, wesshalb diese verschiedeiien Mittel nicht so schnell wirken, ist die, dass sie
imrner rtur mit der Oberflache des Quecksilbers in Beriihrung stehen, nicht aber in das Innere desselben einzudringrn im Stande sind. Es findet keine Durchdringung der Fliissigkeit und des Quecksilhers statt und daher
ist die lhtziehung des verunreinigenden Metalls aus allen
Theileii des Quecksilbers nur ganz allmalig und nach
langerer Zeit moglich.
+
Reinigung des Quecksilbers.
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Eine Flussigkeit, die die Eigenschaft das Quecksilber
zu durchdringen, bis ins Unendliche zu zertheilen und
dadurch mit ihm uberall in Beruhrung zu kommen, im
hohenGrade besitzt, ist die E i s e n c h l o r i d l o s u n g . Die
Wirkung derselben auf Quecksilber ist wahrhaft uberraschend.
Man nehme 1 Pfd. Quecksilber, iibergiesse es in einer
starken Flasche mit 3 Quentchen Liquor ferri mur., die
mit eben so vie1 Wasser verdunnt sind und schiittele eine
halbe Minute kraftig. Wo hlieb das Metall, das munter
bewegliche, mit seinem Silherblick? Scheinbar verwandelt steckt es verlarvt in einer farbig-grauen schwer
beweglichen, breiigen Masse. Mit unbewaffnetem Auge
ur ascheidet man die Quecksilbertheilchen nicht, erst mit
rier Loupe erkennt man Myriaden von Kiigelchen, welche
ohne sich zu vereinigen, aufgeschichtet bei einander liegen.
Untersucht man den Eisenliquor, so findet man ihn ganz
verandert ; aus dem braungelben Eisenchlorid ist farbloses,
kaum ins Grunliche spielendes Eisenchlorur geworden, wobei Chlor aufs Metall iibertragen wurde (Quecksilberchloriir
entstand so), welche Uebertragung nicht ohne deutliche
Warmeentwickelung vor sich geht. Jetzt Iasst sich schon
denken, wesshalb sich die Kugelchen nicht vereinigen; das
unlosliche pulverformige Quecksilberchloriir mag sich als
Staub zwischen die Kugelchen lagern und dadurch das
Zusammenfliessen derselben verhindern. Ein Blick durchs
Mikroskop bringt diese Vermuthung zur Gewissheit. Die
Bildung jenes unloslichen Pulvers ist also wichtig und daher kommt’s , dass sich Eisenchloridlosung nicht durch
Eisenoxydltjsungen ersetzen Iasst, weil in dem Fall leichter losliche Quecksilberverbindungen entstehen. - Enthalt Quecksilber nun noch fremde Metalle gelost, so werden diese leichter als Quecksilher vom Chlor angegriffen,
und je nach der Quantitat und Qualitat der verunreinigenden Metalle, gehen die Chloride in die Flussigkeit uber,
oder scheiden sich pulverformig ab.
Auf dies Verhalten nun grundet sich die Reinigung
des Quecksilbers.
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UteB,
Elie wir aber zu dieser ubergehen, scheint es nothwendig, zu untersuchen, wie fremde Metalle auf die physikalische Beschaffenheit des Quecksilbers einwirken, urn
ein Maass fur das Quantum des anzuwendenden Eisenliquors zu erlangen. Blei und Zinn, die gewohnlichsten
Verunreinigungen, verhalten sich sehr ahnlich gegen
Quecksilber.
Bei dieser Untersuchung fand sich nun, dass das Schutteln des Quecksilbers mil Luft in einem beliebigen Flaschchen ein ganz vorzugliches Reageiis auf Verunreinigung
des Quecksilbers ist. - Chemisch reines Quecksilber vertragt das Schutteln beliebige Zeit, ohne schwarzes Pulver
abzuscheiden oder die Wandungen des Glases mit Quecksilberhdutchen zu uberziehen. Letzteres findet statt bei
1 Theil Blei auf k0,000Theile Quecksilber, der aussersteir
Grenze der Reaction; 1 Th. Blei auf 30,000 Th. Quecksilber
scheidet schon nach 2 Minuten langem Schutteln schwarzes
Pulver ab. Bei vermehrter Bleizunahme wird es immer
reichlicher, so dass 1 Theil Blei auf 10,000 Theile Quecksilber hereits eine starke Schicht schwarzen Pulvers auf
dem Quecksilber bildet. Bei 1 Theil Blei auf 1000 Theile
Quecksilber hat man schon eine solche Masse des schwarZen Pulvers, dass man die Spiegelflache des Quecksilbers
gar nicht mehr erblickt. Nimmt die Menge des Blei's noch
mehr zu, so bernerkt man eine feste krystallinischeVerbindung von Blei mit Quecksilber , in dem ubrigen Quecksilber
schwirnmend, diess gewahrt man bei einem Gehalt von
2 Proc. Blei; bei 4 Pro& kann man solche kryst. Massen
schon nus dem Quecksilber herausnehmen, doch muss man
dann vorher nicht schutteln. 10 Proc. Blei bilden rnit
Quecksilber einen festen Brei. Durch diese physikalischeii
Charaklere hat man einen Anhaltepunkt, um das Quantum
des verunreinigenden Metalls zu bestimmen. In der
Regel wird dieses 1 Proc. nicht ubersteigen.
Die Vorschrift zur Reinigung des Quecksilbers ist nun
diese:
2 Pfd. Quecksilber werden in einem Porcellanmorser
mit 1 Loth Liq. ferrinaur. (1,48spec.Gew.), das mil ebenso
Reiniyung des Quecbilbers.
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vie1 Wasser verdiinnt ist, 10 Minutsn lang zusammengerieben, dann durch Abspiilen mit Wasser und Abgiessen
der Eisenlosung entfernt und endlich das Quecksilber
durch gelindes Erwarmen von seiner Feuchtigkeit befreit.
Man erhalt beim Zerreiben sogleich den grossten Theil des
Quecltsilhers in lebendigcr Form, eine geringe Quantitat
steckt noch in dem zuriickbleibenden grauen Pulver ; durch
geeignete Behandlung mit Salzsaure kann man diess abscheidcn , so dass nur Calomcl zuruckbleibt; lelzteren,
will man ihn nicht umkominen lassen, trennt man durch
Zinnchloriir und Salzsaure in seinc Bestandtheile. Es ist
ersichtlich, dass in diesem Falle yon Verlust an Quecksilber keine Rede ist, unterlasst man die letzte Procedur,
so betragt derselbe etwa 4 Proc. - Uebersteigt die Verunreinigung des Quecksilbers e i n Procent, so muss man
(lie Operation gewohnlich noch einmal wiederholen ; in
der Regel genugt indess die einmalige zur Erlangung von
chemisch-reinem Quecksilber , ausgenommen es enthalte
dasselbe Gold oder Silber, die beide nach der angegebemen
Methode nicht abgeschieden wwden.
-**wI.*tt
Beitrage zur Henntniss der in den Porpbyren
bei Ilmenau, Elgersburg und Oehrenstock vorbommenden Manganerze ;
von
S c h e f f l er,
Apotheker in Ilmenau.
-
Wenn diellanganerze da, wo sie in den secundaren
wie tertiaren Formationen auftreten, entweder durch Ausscheidungsprocesse oder Niederschlage entstanden sein
miigen, so kann doch eine solche Bildungsweise nicht
bei deren Vorkommen in den plulonischen Gesteinen vorausgesetzt werden.
Man hat ihre haufige Lagerung in den Porphyren bei
Ilmenau durch Sublimationen aus der Tiefe zu erklaren
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