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Revisions Protokoll fUr die Civil-Apotheken anwendbar in allen civilisirten Staaten verfasst von Dr. Phil. Friedrich Abl k. k. Feld-Apotheken-Senior u. s. w. Mit dem ersten preise gekrnte Preisschrift. Prag 1854

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Literafur.
315
haben. Kann es aber befremden, dass der Pfad in den Tempel der
Chemie els ein iiheraus dornenreicher erscheint, wenn Lehrer und
Lernende einem Leilfaden nnvertraut sind, i n wrlchem A k r o a m a t i
s c h e s mit E r o t e m a t i s c h e m c h a o t i s c h vermengt ist, und ohne
elle Consequenz bald die heuristische, bald eine andere Lehrmethode
in Anwendung gehracht wird.
R e g n a u l t ’ s Schule der Cheniie ist frei von j e n e n p l a n l o s e n
E i n f t i l l e n d e s A p o t h e k e r - C h e m i s m u s , der so hailfig BUS unsern chemischen Elementar-Lehrhiichern h e r a u s r i e cht , in welchen
der Theeldffel und das Medicinglaa hei Beschreiliung der Experimente
wo moglich niemals vergessen wurde; sie ist frei von jener R e c e p t i r w u t h , welche sich abmiiht, a n die Entwickelung eines jeden
Naturgesetzes, an die Betrachtung einer jedrn wissenscha~tlichenAnalogie irgend eine vermeintliche uniibertreffliche Vorschrift zu dieser oder
jener technisch chemischen Operation anzuhingen, wodurch der Autor,
im naiven Zutrauen zu sich selbst, d e n S t e i n p e l b u n t s c h i l l e r n d e r C h a r l a t a n e r i e sich auf die Stirn driirlrt u n d der Sinn des
Lernenden f i r ernstes, wissenscbaftliches Vorwartsschreiten leider so
wesentlich beeintrlchtigt wird.
Schon die hereits erwlhntrn, mit aller Prsgnanz hervortretenden
Vorziige des vorliegenden Lehrbuches vor einer Vielzalil d e u t s ch e r
s o g e n a n n t e r S c h u l e n d e r C h e m i e waren sattsam hinreichend,
mich zu der Uebertragung u n d Bearbeitung desselben zu bestimmen.
Ich glaube erwarten zu dcrfen, dass auch die deutsche Ausgahe, I h n lich wie das franzdsische Original und dessen italienische Bearheitung
durch 1a s s e r o t t i , vielfache Wanderungen durch die HBnde der
Chemiker und Freunde der Naturwissenschaften nlachen wird, und
zweifle nicht, dass ihrer trefflichen Ausstattung Seitens des Verlegers
bei ausserst billiger Preisstellung die verdiente Anerkrnnung zu Theil
werden wird.
Die wenigen nicht berichtigten Setzerscnden, welche der kundige
Leser finden und selhst verhessern wird, wolle man rnit der Entfernung des Druckers vom Wohnorte des Verfassers geneigtest entscbuldigen.
Dr. K e r n d t . u
Leipzig, den i. Dlai 1851.
-
-
l i r wurde bei Lesung dieses Vorworts zu Muthe, als horte ich
cinen Verkiufer von falschen Edelsteinen einen a ch t e n E d e 1 s t e i n
den er zufBllig gefunden, mit Heruntersetzung seiner Handelsgenossen,
der Juweliere, dem Publicum anpreisen. I a n wird es gewiss gerecht
finden, dass ein solcher hiiniischer Angriff auf meine Fachgenossen eine
Abfertigung erhalte.
Dr. H. L u d w i g .
,
Revisions Protokoll fur die Civil-Apotheken, anwendbar in
allen civilisirten Staaten, verfasst von Dr. phil. F r i e d r i c h A b 1, k. k. Feld -Apotheken -Senior u. s. w., Mit
dern ersten Preise gekronte Preisschrift. Prag 1854.
Prof, Dr. W i t l s t e i n in Rliinchen hatte die Preisfrage ausgeschriehen :
1) Sind die gesetzlich bestebenden Apotheken -Revisions - Protokolle so heschaffep, dass sie den Anforderungen der pralitischen Aerzte,
der Beruhigung der Kranken uod der evidenten Ueberwachung der
Medicinal-Behorden vollkommen entsprechen?
316
Literatur.
2) Im Verneinungsfall: Wie sollen diese Revisions- oder Visitations-Protokolle beoannt und verfasst werden, um den drei wichtigen Anforderungen i n der ersten Frage genau LU entsprechen?
Hierzu ware ein Formular zu entwerfen und sammt Motiviiung vorzulegen, und Beides miisste so beschaffen sein, dass damit nicht allein
den im ersten Puncte der Preisaufgabe gestellten Anforderungen entsprochen, soodern die Ausfiihrung aucb fiir die Gesammt-Pharmacie
im gebildeten Europa praktisch anwendhar were und allen hohen
Medicinal-Behorden zur geneigten Wiirdigung ernpfohlen werden konote.
Dr. A bl fand mit seiner Arbeit den Beifall der Preisricbter, welche
neben Or. W i t t s t e i n , die Apotheker Dr. F r i c k h i n g e r und L a m p r e c h t waren, welche sich also ausgesprochen haben :
Die erste Frage der Yreisaufgabe ist, wie dies von jedem Eingeweihten erwartet werden musste, verneint.
Die Antwort auf die zweite Frage ist ein Verbesserungsaotrag
der bisherigen Art uod Weise der Apotheken- Revisionen, ein Verbesserungsantrag von so vollendeter Ausfiihrung, wie man diese yon
wenig M5nnern 'ZU erwarten berechtigt war. Der Autor hat ~ A p o theken-Revisions-Protocollet in Vorschlag gebracht, deren Einfiihrung
nictrt nur 1) dein Wohle der Kranken, 2) einer erschdpfeoden Sanitatspolizei, 3) den Anforderungen des Arztes, sondern uamentlich auch
4) der Zufriedenstrllung des redlichen Apotheliers entsprechen wiirde ;
denn wie sie die eraten drei Bedingungen erfiillen, so beruhigen sie
im gleichen Grade den rechtlichen Apotheker, da sie i h n schiitzen vor
der Willkiir mit der praktiscben Phirmncie wenig vertrauter MedicinalBeamten, vor der Kurzsichtigkeit jener Visitatoren, welche befangen
und unbewandert das Wichtige vom Unwichtigen nicht trennen konnen.
Es k a n n hier nicht unsere Absicht sein, i n eine detaillirte Besprechung des Elaborats selbst einzugehen, dzi es in der Natur der Sache
liegt, dass dieselbe ungewbhnlich lang ausfallen und doch nicbt so
vollstiindig geiiiigen wiirde, als nachdenl der Hr. Verf., UIII was wir
ihn hier eben so aufrichtig als dringend ersuchen, dasselbe dem Driick
iibergeben und dadurch dem Publicum zuganglich gemacht hat. Um
aber doch einen Ulicli in den reichen Inhalt dieser meisterhaften
Arbeit eu gewiihren, wollen wir das systematische Inhaltsverzeichniss kurz durchgehen.
Nacbdem der Hr Verf. in der Vorerinnerung den Standpunct,
von dem aus er seine Auffassung betrachtet wissen will, und die
Motive,. welche ihn bei der Auaarbeitung leiteten, hezeichnet hat,
gebt er zur Literatur iiber Apotheken-Visitationen und -Revisionen iiber.
Diese Literatur greift bis zum Jahre 1784 zuriick und enthalt alle seitdem erschieiienen Anleitunpen fiir den in Rede stehenden Zweck.
Hieran schliesst sich eine Beurtheilung dieser Literatur. Dann folgt
als Vorwort eine Erlauterung iiber die Einriehtung und den Umfang
des Pom Verf. entworfenen Revisionsprotokolles, welche auf 2; Bogen
in 57 Columnen, nebst einigen leeren Columnen in Vorrnth, nicht n u r
nlles Nbthige fiir Apotheken-Revisionen und auf den zu wenig beachteten Befund des gesetzlich literarischen Bestandes nach den neuesten
AnforderunEen der Pharmacie, sondern auch den bisher gsnz vcrfehlten und vernachlassigten Qualifications-Ausweis iiber dzis simmtliehe Apotheken-Personal in einer Originalorbeit beigeschlossen enth:ilt. Nun folgen : eine vollstrindige Instruction zur Apotheken-Revision
und Super- Revision. Ferner ein QualiGcations-Ausweis iiber das
slmmtliche Apothclien-Personal, mit einer Qualifications Urkunde fiir
-
-
317
Literatur.
-
Gehiilfen ( a h Formular).
Medicamenten Catalog, cum Beleg des
Revisions-Protokolls iiber nachverceichnet revidirte und gepriifte Heilartikel. Super-Revision. Schlussbericht der Apotlieken-Revision und
Super -Revision (als Beispiel). Revision der Haus -Apotheken der
Landlrzte etc. Revidions-Tabelle iiber die revidirten Haus-Apotheken
(als Formnlar). Schliesslich ein alpha betisches Register uher die ganze
Arbeit, in welchem man sogleich denjenigen Gegenstand, iiber den
man Auskunft zu erhalten wiinscht, paginirt angezeigt findet.
Mit wabrem Vergnirgen erklaren wir schliesslich diese gediegene
Arbeit fiir mehr als wiirdig des ausgesetzten ersten Preises. Dr. Al b.
F r i c k h i n g e r . L a m p r e c h t . Dr. W. G. W i t t s t e i n .
Nachdem Ref. so die Leser des Archivs in den Stand gesetzt hat,
den Plan des Verf., so wie die Neinung der Prcisrichter kennen zu
lernen, will derselbe dieser Beurtheilung seine eigene Ansicht beifiigen.
Wenn e s S.2 heisst: So hat z. B. Prenssen angeordnet, dass
die Apothekenbesitzer gegen Diaten beauftragt werden sollen, wechselsweise als Apotheken-Revisoren zu fungiren (d. h. J e r Apothelrer versieht
die Arbeit der Revision und der Arzt hat die Elire und das Verdienst
davon. Anmerk. von Dr. A h I), so ist noch beizufiigen, dass die Verordnung den Sinn hat: rWas die praktischen Ayotheker betritlt, so
kcnoen nicht our die hei den Medicinal-Collegien und Satiitiits-Commissionen angestellten Assessores Phnrmaciae, sondern auch alle nls
rechtliche und geschiclcte Manner anerkannte, wo nioglich cursirte
Apotheker, deren Officinen sich in einem tadellosen Zustande befinden,
zu diesein Geschlfte zugezogen werden ").
H'enn es nun bei A b l heisst: *Welohe Riicksichten ein solcher
Apothekenbesitzer als temporiirer Apothelien-Hevisor gegen seine Collegen - die ihn wieder das nlchste Ma1 zu revidiren beordert werden
- haben miisse, l l s s t sich erklaren; folglich lronnen wir nuch in
Preussen das uns vorgesteckte Muster zur Apotheken -Rmision nicht
finden-: so wiirde es heissen, an der Keclitlichlieit der preussischen
ApotheLer zweifeln, wenn man glauben wollte, weil ihre Apotheken
von den Collegen revidirt werden, in deren Apotheken sic als Revisoren liommen, diirften sie es weniger genau nehtnen. Das ist nun, zur
Ehre der preussischen Apotheker gesagt, nicht der Fall, liann auch
nicbt so leicht vorlrommen, da doch die hauptsachlich beauftragten
Regierungs- Medicinal Rathe meistens durch eine lange Uebung auch
einige praktische Einsictit sich erworben haben. U n s ist i m Gegentheil
bekannt, dass viele dieser revidirenden Apotheker mil grosser Strenge
verfahren und selbst, wenn eiiizelne Falle vorliommen sollten, wo
Riicksichten genommen wiirden, diese gewiss zu den Ausnahmen gehihen.
Wenn nun Dr, A b I fortfahrt : nAuf diese Erfahrungen gestiitzt,
hat man in Oesterreich anno 1848 und 1849 beantragt, dass die Apotheken-Revisionen durch eigens vom Staate hierzu angestellte Revisoren
vorgenommen werden sollenn, sowollen wir doch auf unserer in der
Denkschrift iiber den derzeitigen Standpunct und die Verhlltnisse der
Pharmacie in Deutschland, Hannover 1845, p. 23 ausgesprochenen Ansioht beharren, es als das wohlfeilste nnd beste Verfahren anzusehen,
den Apothekern die Revisionen zu iibertragen mit Zuziehung der
Gerichtslrzte etc. Wir wollen nicht behaupten, dass dieses Verfahren
-
*) Dr. E. F. A s c h o f f (nicht A s h o f f , wie Dr. A b l schreiht),
Anleitung zur Priifnng der Arzneimittel. 3. Aufl. p, 4, $. 3.
318
Literatw.
auch auf Oesterreich das anwendbarste sei, da uns die nihere Bekanntschaft vieler BPterreichischen Apotheker zur Zeit noch abgekt.
In der Literatur fehlt : Anweisung zur Priifung der Arzneimittel
als Leitfaden bei Visitation der Apotheken, w i e bei Priifung cheniischpharmaceutischer Pri'parate iiberhaupt, von D.I' A d o 1 p h D u f l 0 s .
Breelau 1849; Anweisung zur Priifung und Aufbewahrung der Arzneimittel, von Z a p p , Apotheker in Deutz. Cbln 1854; Dr. E. F.
A s c h o f f , Anweisung etc 3. Aufl. Lemgo 1854.
Wenn es in der Beurtheilung d e r angefiihrten Literatur, S. 5
heisst : sDie Wackenroder'schen Protokollnetze sind zu umstindlich
und wiirde man diese 128 Netze mit gutem Gewissen ausfiillen, so
miisste durch den nbthigen Aufwand an Zeit eine Stbrung in dern
fortlaufenden Geschafte zum Nachtheile der Kranken herbeigefiihrt
werdenc. Dieser Ausspruch beweist, dass Hr. Dr. A b l die Netze bei
Revisionen nicbt selbst angewendet hat, e r wiirtle sonst aus Erfahrung
wissen, dass die Revision dadurch nicht aufgehalten, sondern beschleunigt wird, wie ich ihn aus dem praktiscben Gebrauche versichern
kann. Auch vermng ich nicht darin einzustinimen, dass die Wackenrnder'schen Protokollnetze Columnen f i r zu geringfiigige Gegenstinde
entbalten, mir hat noch alles darin Enthaltene wichtig genug geachienen, um der Beachtung nicht zu entgehen. Endlich aber bin ich d c r
Ansicht, dass sie sich vorziiglich niit dern beschaftigen, wozu sie
bestimmt sind, nimlich mit dem Zustande der Apotheken, wobei das
Personal, Gehiilfen und Lehrlinge, niir beiliufig mit i n Betracht kommen, denn es handelt sich vorziiglich nur um den Zustand der Apotheke nehst ZubehBr. Die Lehrlinge missen vor und nach der Lehrzeit
geprift werden, die Gehiilfen werden bei uns, wie in Braunschweig
und Hamburg vereidigt. Jeder gewandte Apotheken Revisor wird
leicht ermitteln, welcher Art die Lehrlinge und Gehilfen sind, ohne
in1 ProtokoHnetze dazu noch eine Anweisung zu enipfangen. Lehrlinge
und Gehiilfen sind i n der Apothelw bald voriibergehende Personen,
das Object, die Apotlieke und ihr Zustand mehr dauernrl. Der Gehiilfe
ist bei dieser Revision in der Rheinprovinz, hei der niichsten vielleicht
in f'ommern oder Schlesien, man kornmt ihm also nicht nach mittelst
des Protokollnetzes. Eher ist das schon d e r Fall bei dern Lehrling,
der doch vielleicht zwei Revisionen wiihrend seiner Lehrzeit mit erlebt,
und an ihm kann sich ltund geben, wie der Apotheker seine Pflicht
als Lehrherr erl'iillt. Das alrer alles niederzuschreihen bedarf es nur
wcniger Zeilen. Aus dieseni Grunde habe ich nicht iibereinstimrncn
kdnnen in d e r Ausslelliing an jenen Netzen. Das, was ich auszusetzen
hahe, ist, dass nicht eine vollstandige Series rnvdicnminum dabei
gegeben ist : denn die neueste preussische ist unvollstlndig und entlihlt
manche wichtige Mittel nicht, weil sie auch in d e r Pharmakopbe sich
nicht mehr finden, wiewohl keineswegs darum weniger i n Anwendung
knmrnen. Man glaubte bei Herausgabe der 6 . Auflage der Pharmacopoea bowssica den Arzneischatz in enpere Grenzen weisen zu kenn e n ; die Erfahrnng hat das nicht hestatigt.
I n einer Note S. 7 heisst es, dass es hinsiclitlich der Beschaffung
des literarischen Apparates so wait gekommen sei, dass die Apotbeker,
welcbe darauf etwas verwenden, zu den Ausnabmen gehbren. Sollte
das in Oesterreich d e r Fall sein, so ist es zu bedauern. In Norddeotschland fehlt es selbst i n den kleinsten Apoihelten nicht leicht a n
dem Nothigsten, worauf allerdings der seit 34 Jahren beslehende
Apotheker Verein Alanches niit beigetragen haben diirfte. Aber es
,
'
-
-
Literatur.
319
handelt rich nicht blose urn die Forderung der nothipen wissenschaftlichen Werke, sondern vorriiglich um die blittel, die allerdings dfters
fehlen und urn so mehr fehlen werden, wenn man die Taxen herabsetzt und das Selhstdispensiren der Aerzte und Thierlrzte ferner
gestattet.
Wenn es in der Anmerkung r u S. 9 heisst: rMit dieser Instruction sol1 durchaus nicht eine Belehrung aller einzelnen Arzneimaterialiea
gegeben werdenr, 80 wiirde das besser heissen: riiber alle Arzneimaterialien etc.
Wenn S. 10 als der Zeitraum zur Wiederkehr der ApothekenRevision ein jlhrlicher angenommen wird, so mdchte das, sol1 die
Revision eine sorgfiiltige sein, ohne Noth grossen Aufwand an Kraften
und Kosten erfordern. Bei in gutem Zustande befindlichen Apotheken
diirfte eine Wiederkehr aller 3 Jahre vollkommen geniigen.
S. 11. g. 7. fordert fiir die Revision einer Apotheke mit grdsserem
Geschafte 2 Tage; mir scheint I Tag vollkommen zu geniigen, zumal
wenn die Vorschrift in g.8. hefolgt wird.
In-Anmerkung ad 0.12. S. 12 erkennt Dr. A b l selhst das Unpraktische und Absurde, wie er $apt., der Priifung der Gehiilfen und Lehrlinge bei der Revision, wahrend er doch zuvor getadelt hat, dass die
Wackenroder'schen Protokollnetze fiir diese Prdfung nicht Columnen
genug hahen. Es wird dabei manches Wahre und Niitzliclie gesagt.
Gewiss in der bestea Absicht ist im $. 25. ausgesprochen, dass
die pharmaceutischen Zeitungen (Zeitschriften) nur durch das OberMedicinal Collegium eingefiihrt u n d durch die niotivirten RevisionsProtolrolle am Lehen erhalten werden kdnnen. Wir wollen darauf
bemerken: Hiitte man in Norddeutschland auf die Einwirkung der
Behdrden und auf die Einwirkungen der Revisions-Protokolle warten
wollen, so hiitten wir wahrscheinlich noch bis heute keine pharmaceutische Zeitschrift.
Aber auch in Oesterreich existirt durch Hrn.
Professor Dr. E h r m a n n in Olmiitz seit mehreren Jahren eine solche
Zeitschrift, welche nur mehr Unterstiitzung vom pharmnceutischen
Publicum in Oesterreich selbst bedarf, um den Anforderungen mehr
und mehr zu geniigen.
Im g.26. S. 16 heisst es: *Die Columne 5 1 hat die homoopathische Arznei-Expedition ru revidirenu, was wohl heissen 6011: In
der Columne 5 1 ist der Revisionshefund etc. zu verzeichnen?
I m 8. 27.: nDieser Inhalt etc.r, ist der Hr. Verf. aus der Construction gefallen.
Wenn g. 28. S. 17 in d vorschreibl, dass bei Streitipkeiten utter
die Gdte oder Verwerflichkeit einzelner Heilsloffe diese an den nachsten Professor der Chemie oder Pharmabognosie zu senden seien, so
seheint es passlicher, dass solche StolTe der MedicinalbebBrde eingesandt werden.
Im g. 33. S. 20 muss es statt Gewichter aGewichkr heissen.
Das vorliegende Werk verdient die Beachtunp der Medicinalbehdrden im vollen Maasse und es wiirde nur als ein Fortschritt
anzusehen sein, wenn man bei den Apotheken- Hevisionen die Vorschhge des Verf., welche grtisstentheils vollkommen praktisch sind,
beriiclrsicbtigen wollte.
Bernburg, im Januar 1851.
Dr. L. F. B l e y .
-
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