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Ueber Bleichung des Palmles und dessen Verhalten beim Erhitzen.

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198 Bleichung des Palmales u. desaen Vererhulten beim &hitten.
schaften, S i d e unot, specifisches Gewicht u. s. w. die
grijsste Aehnlic keit mit dem Cnjeputol und es findet
eich daher durch die von v. G o r u p - B e s a n e z unternommene Cntcrsuchung die bercits von Th. M a r t i u s ausgesprochene Vermuthung, es mijchte das Osmites- Oel dein
C'ajeputol verivandt sein, ihre volle Hestatigung. ( A m .
der t'hem. u. Pliarm. XIII. 214- 218.)
G.
K
Ueber Bleiebung des PalmSlcs and dessea Verhalten
beim Erhitzen,
Um die niedrigste Temperatur zu finden, bei der die
Bleichung des Yalniijles am vortheilhaftesten geschieht,
wurde Palmol in 24 Minuten bis zu 2100 crhitzt und 6
Minuten dabei erhalten; cs war nach dem Erkalten zwar
leichter gefarbt, aber nicht vollkonimen gebleicht. Palm61
in 15 Minuten auf 2150 erliitzt und 15 Minuten bei dieser Tem eratur crhaltcn, sieht zwar heller aus als das
vorherge iende, ist aber dennocli nicht gcniigend gebleicht.
Palm61 15 Minutcn Lei 8430 erlidten, erscheint vollkommen entfiirbt. Palm61 in 12 Minuten bis zu 2400 crhizt,
hat noch gclbe Farbe, nach 5 Minutcn ist es farblos.
Aus letztereni Versuche geht hervor, dass Palmol
rasch bis ZII 2400 erhitzt iind wenige Miniiten bei diescr
Tempcratnr erhalten, o h m Zutritt von Luft und Licht
Tollstfindig gehleicht werden kiinnc. P o h i hat diese
13leichungsart nicht niir im Kleinen versucht, sondern sic
wird seit 3 Jahren nnch P o h l s Angabe fabrikmassig
ausgefiihrt. Die Krliitzung des Palniiilcs gcschieht inoglichst rascli in psseiscriien Kcsseln bis zu 240", 1 0 Rlinuten l m g wird dime Tcinper~tureingehalten und dann ist
die Hleichiing vollendet. Rlnn kann bequem 10- 12 Centner Palmol in einem Kesscl erhitzen, nur d a d derselbe
wcgen der starken Ausdchnung des Palmoles durch die
Wiirine nicht wciter als zu zwci Drittheilen an efiillt und
muss niit cincm put schliesscnden Ileckcl zuge eckt werden, dnmit ninn von den cntstehenrlcn saiiren Uiimpfen
nicht zu leiden hat. ]>as l'almol wird im Grossen rciner
weiss, als im Kleinen und licfert einc schr schone feste,
wcissc Seife. Der gleich nach dem Hleichen auftretende
brenzliclie Geruch vcrliert nach litngerem Lagern, ja
es kommt wieder der urspriingliche Veilchengeruch des
Palrnolcs zurn Vorschcin. Ebenso hat die dnraus bereitete Seifc einen angenehmen, veilchenartigen Geruch, da
f
2
Bleichicag tles Puhijlea I I . clesselc Fbrhalteta beitti Ed~itzen. 193
der brenzliche Leiin Verscifen vollig vcrschwindet. Stark
i i i i t PAanzentlieilen verunreini rtes PaliiiS1 sehiuilzt inan
m i beaten vor den1 Uleiclien kei nicdriger Teniperntur,
ljisst die l’lanzenreste absetzen und sondert sie dann ab.
Wird Paluiol bei Luftzutritt bie zu 3000 erhitzt; so
b g i n n t es zu kochen, wobei jedoch starker Gem& naoh
Acrolein wahrzunelimen ist. Die bei 300-3110 eingeM e t e Destillation gelit wegen der gebildctcn schwercn
und sich Icicht wiedcr condensirenden DHnipfe Inngsam
yon Statten j lgsst man jedoch gcwiihnlichen Wasserdarnpf
in die bis zu 3000 erhitztc Fettmassc einstromen, so erfolgt die Uestillntion sehr rasch. P oh1 hatte Gelegenheit,
cliese Dcstillation mehrmals mit 30 -50 l’fund Palluol
ad’ einmal vorzunehmcn. 1st das Fett beim Destillationepuncte mit ntmosphiirischer Luft in 13eriihrang, so bildet
sich, neben dcin iiberdcstillirendcn Genienge von Fcttsiiuren, Acrolcin. Die Wirkung des letztcren wuf die
Thr&nendrusen, die Oeruclis- unit Kes irationfiwerkzeuge
ist in dicsem Falle ungeniein stark.
enselben Geruch
nelinien unter dicsen Uinstiinden die Destillationsproducte
ax, und sclbst durch Auskochen mit Wasser kiinncn sie
nicht clavon befrcit werden. Sorgt man jedoch dafiir,
dass, weiin dns Palmiil 3000 erreicht hat, lereita nlle
atmovpliiirisohe Lnft aus den1 Destillir- und Kiihlapparate
durch JVnsserdnmpf verdriingt ist, so zeigt sich bei Dcstillation niclit dcr gcringste Acroleingeruch, sic erfolgt
ohne w i t w e 13el?istigung fur die Arbeitcr. Am S c l i l u ~ ~ c
dcr Operation blcibt im Destillationsgefssse cine diinkcl
bmunschwnrze Pliissigkeit zuriick, die nnch dem Erknlten
zii ciner ziihen clastischen Jlnssc erstnrrt und als Beiniiscliung zur Erzcugung ortliniirer Seifen, zur Dnrstellung
sogenanntcr ‘Untcrziinder (Ziindstcine), von Jlnschinenscliinierc etc. verwendet wcrdcn kann. Aus gutem rohen,
durch IJ~nsclimclzcm gereinigtem l’aliniile wurden diirc*h
Uestillation 68 bis 74,6 l’roc. Fcttsiiiire crhnlten. 1)ie
Farbe und Clonsistenz des IJcstillates ist in den vcrschieclcnen Zcitpunctcn tler l~r.stillntion~dniicr
nicht gleich. I m
Anhiigc bckoiiiiiit innn rnscli 25- 30 Proc. vollkoniiiicii
Gtrbloscr Fettssurcn, die erstarrt eine feste Jiasse biltlcn ;
spiiter konimen die T)cstillationsprotluctc InnKsniner, beim
Erstarrcn iiiinicr scliwieriger wertleiicl und niclir ins 13rIunliclic gcfiirllt. Dcr brenzliche Gerucli der Yettsiiorcn w r liert sicli init der &it und ninelit cineni wachsarti~cn
[’latz. IVird dns f;irblose I~cs~till:itionspr~iluct
liingere Zeit
i i i i gcsc1iiiia)lzeiien Zustandc, s e l h t Lei nictlriper l’cinpc-
r,
Arch. (I. I ’ I I ~ I I CXSSIV.lh1u.
I,
2. IIft.
1.4
194 BEsichztng des PdmUlee u. d ~ Verhalten
~ m bdim Erhitzen.
ratur, erhalten, oder mehrmals umgeeohmolzen, 80 f&rbt
ee sich immer h n k l e r uhd verliert zugleich an Hiirte.
Schme~zpunctbeetimmungender durch Destiltstion erhaltenen FettsiLuren gaben folgende Rseultate:
Erster Destillationsversuch. Die erste Hiilfte der
uberdestillirten Fettsiiure, schwach gelblich weiss gefrirbt,
wird: 1) durchscheinend bei 40,50, schmilzt bei 47,60.
2) Durchscheinend bei 40,00,schmilzt bei 47,60.
Die zweitc Halfte des Destillates, stark briiunlich
weiss gefdrbt, wird: 1) durahschcinend bei 38,50, schniilzt
bei 43,80. 2) Durchscheinend bei 38,70,schniilzt bei 49,20.
Zweiter Destillationsversrich. Die Destillationsproducte
wurden in 5 getrennten Yartien aufgefbngen. Es betrug
in Proccntcn der Ocsnmmtausbcute ausgeclriickt die
Menge der 1. Partie 21 Proc. 2. Partie 28 Proc. 3. Partie 17 Yroc. 4. Partie 9 Proc. 5. Partie 25 Proc. Die
Schrnelzpunctbestimmungen ergaben : Partie 1 wird durchscheinend bei 4440, schmilzt bei 51,40. Partie 2 wird
durchscheinend bei 39,50, schmilzt bei 45,80. Partie 3
wird durchscheinend bci 39,5*, schmilzt bei 45/40. Partie 3 wird durchscheinend bei 39,5Q,schmilzt bei 44,40.
Partie 5 wirtl durchscheincnd bei 3790, schmilzt bei 42,80.
Die durch Destillation crhaltenen gefarbten Fettsiiurcn
lamen sich durch Umkrystallisiren auB Alkohol lciclit
farblos darstellen.
P o h 1 fnnd dic Schmelzpuncte mehrerer Yartien solcher gereinigter E’ettP#uren r o m
1. Krystallisationsversuche zu 58,GO
2.
n
60,40
3.
17
n 59,40
4. .
11
50,P
Im Vergleiche zu den cben angegebencn Schmelzunctbestimmungcn folge jene, wclclie P o h l mit nach
b a s s e ’ s und Triboiiillet’s Veriahren (durch Behandeln des Palnioles mit Schwefelsaure und nachheriger
Destillstion mit iiberhitztem Wasserdampfe) dargestellten
Fettsiiuren crhiclt.
Palmiilclestillnt, im Jslire 1851 direct ails dcr Fabrik
zu Neuilly bei Paris bezogen, rein weiss, wird 1) durchscheinend bei 37,50, schmilzt bei 41,60. 2) Durchscheinend bci 34,50, schrnilzt bei 41,40.
Palmoldestillat ebenfalls von Neuilly. Krystallisirt und
friiher geprcsst, am Schliisse der Operation, auch blendend
weiss: 1) wird durchscheinend bei 42,90, echmilzt bei 48,lO.
2) Wird durchscheinend bei 43,0, schmilzt bei 49,lO.
DarsteElung der Benzoglycoleaure.
195
I n V'ien nach T r i b o u i l l e t ' s Verfahren dargestellte
Fcttsauren briiunlich weiss aussehend, werden bci 39,50
durclscheinend und schmelzen l e i 48,30.
Andere kiirzlich in Wien erzeugte Fettaauren sind,
wie die in Frankrcich dargestelltcn rein weiss, und die
Schmelzpuncte fallen mit denen der letztcren 80 ziemlich
zusammen. (Sitzungsh. der k. k. Aka& der H'issensch. zu
TYien. BJ. 12.)
B.
Darstellnng dcr Benzoglyeolsiiure,
Nach S t r e c k e r s -4nsicht ist bekanntlich die Hi pursiiure als die Aniidsaure der stickstofffreien 13enzog colHE 0 8 = H 0 Cl8 H7 0 7 zu betrac ten.
siiurc =
Diese Siiure nun stellte A. G o s s m a n n aus der Hippursiiure folgenderniaassen dar :
I n ziciiilicli verdiinnter iiberscliiissigcr Kalilauge loste
er Hippursiinre nuf' U T I ~leitetc in der liiilte eincn Iangsanicii Stroni von Chlorgns hinein in der Absicht, den
darch Clilor verdrangtcn Saucrstoff, anstatt zu unterchlorigsaureni Kali, zuniichst zur Zerstiiruno des Amids
zu vcrwendcn. Seine Verniuthung wurde (lestiitigt ; ea
trat niinilich eine heftige Entwickelung von Stickgas ein.
Sobald dieselbe Lcendet war, wurde die Chloreinleitung
unterbrochen untl niit Sjalzsiiure nun die unterchlorige
Siiure sowohl ausgetrielen, als auch dils iibcrschussige
Alkali vorsiclitig ncutralisirt, hierauf die Fliissigkeit in
gelinder Wiirme concentrirt und niit verdiinnter Salzsiiure
entschieden sauer gemacht. Hat man die Concentration
gerade getroffen, so gesteht die gnnze Losung zu cinem
krystallinischen Hrei von Henzoglycolsiiurc, wird sie dann
noch einige Zeit warm gehalten, so scheidet sich ans
einer solchen iibcrsiittigten Losung diese Siiure in gelben
olartigen Tropfcn nb, die bcini Krkaltcn zu einer krystallinischen hlnsse erstarren, n m cliaraktcris!isch ist.
Durch gelindes Aldunsten nnch jedesinnliger Alsturnpfung
der frcieri S:rlzsiiui*e lasst sicli noch mehr Saure gewinnen.
Zur Reinigung lijst inan die Saure in Aether und
giesst die Aethcrlijsung in ein Kijlbchen iiber cine verhiiltnissiiilissig sehr geririgc Wasserscliicht und destiilirt
den Aether vorsichtig ab, in den1 hlaasse, als derselbe
entweicirt, ssttigt sich das Wasser und die iiberschussige
Saure scheirlet sic11 d m n ijlartig ab und ist frei vou
Hippursaure und BcnzGesaure. Beriickeichtigt ninn die
!
+
14.
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