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Ueber das Verbrennen des Natriums auf Wasser.

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Ve'erbrennen des Natriums ailf Wusser.
175
verbindungen absorbiren das Hydrothiongas und fiihren
es als Metallsulphuret aus, wahrend der Eisenantheil aus
den Nahrungsmitteln dem Chylus gesichert bleibt. Die
Eisenpraparate selbst gehen bei Chlorose nicht ins Blut
iiber. Nur Eisencyankalium geht durch die Nieren fort
und ist vor der Schwefelung geschiitzt, aber unwirksam.
Klezinsky experimentirte mit Jodeisen, von dem er ein
ahnliches Verhalten envartete, €and aber, dass sich dasselbe zerlegt: in Eisen, das als Schwefeleisen gleich anderen Martialien fortgeht, und Jod, das ins Blut ubergeht.
Es scheint also als Eisenmittel keine grossen Vorziige zu
(Wien. med. Wchsc7w. 37. 1852. - Jahrb. der
haben.
gesamnaten &led. 77. No. 1. p. 19.)
A. 0.
Elektrochemische Verzinnung.
Man lost 30 Grm. C'renaor tartm-i in 10 Kilogrin.
Regenwasser, fiigt hinzu 20 Gim. Zinnsalz, in wenig Wasser gelost, und taucht in dieses Bad die zu verdnnenden
Metallgefasse. Sobald man einige Zinkstiiclcchen hineinlegt, beginnt das Zink sich niederznschlagen. Auf diese
MTeisewird die Zinnschicht ganz gleichformig, ohne alle
.
Unebenheiten. (Giorn. di farm. di Torino. -- J o t i ~ n de
Pharnz. d'dnvers. Oct. 1854.)
A. 0.
liebar das Verbrennen des Natriuins auf Wasser.
In unseren vorziiglichsten Lehrbiichern finden wir
die Erklarung gegeben, dass die Explosion, welche gegen
Ende der Verbrennung des Natriums auf Wasser, auf
nasses Papier, Holz etc. gelegt, eintritt, von eincr plotzlichen Wasserzersetzung herruhre. B e r z e 1i us fiihrt in
seinem Lehrbuche, 5. Aufl. Bd. 2., S. 87 und 88 an: Auf
Wasser verbrennt das Natrium zu Natron. Die Explosion
ist von derselben Art, \vie wenn man auf eine gliihende
Kohle, die auf einer nassen Steile liegt, mit dein Hammer
schlagt; durch plotzliche Wasserzersetzuiig tritt eine Explosion ein. Aehnlich sind die Angaben in Gmelin's HandHicr besonders heisst
buche, 5 Aufl., Bd. 2. s. 69-70.
es: Das Natrium fahrt unter Zischen auf dein Wasser
uniher als silberglanzende Kugel, bis es sich als Natron
geltist hat. Da diesen Angaben und jener Erkliirung der
am Schlusse der Verbrcnnung entwickelten Exprosion
bislier noch nicht widersprochen worden ist, so verniuthet
176
Vevbennen des Natriunzs auf Waser.
W. Knop, dass die Erscheinungen, welche sich beim
Verbrennen des Natriuins auf Wasser darbieten, bis jetzt
nicht vollig genau beobachtet worden sind. Wirft man
eine Natriumkugel auf Wasser, dass sich in einem hohen
und weiten Cylinderglase befindet, so konnen die folgenden Thatsachen recht gut und ohne Gefahr f i r den Beobachter verfolgt werden ; besser indessen geschieht dieses,
wenn man die Natriumkugel auf ein nasses Papier wirft.
Zu dem Ende biegt man die Rander eines rechteckigen Stuckes Fliesspapier kastenforniig auf, legt es
auf eine starke Glasplatte und bedeckt den Boden des
Papieres zur Halfte mit einer niesserriickcndicken Wasserschicht, indem man die Qlasplatte etwas geneigt stellt.
Man muss beide Hande durch Handschnhe schutzen, niit
der einen Hand halt man eine Fensterscheibe vor das
Gesicht, init der anderen wirft man eine Natriumkugel
von der Grosse einer Lime odcr Erbse auf den voni
Wasser bedeckten Theil des Papicrcs.
Die Erscheinungen sind nun folgende : M'asserzersetzung, Entzundung des Wasserstoffs, wahrend die Kugel
sich mit Natron oder Natronhydrat uberdeckt, der Ueberzug schwindet, die Kugel ist glznzend, gluhend uiid undurchsichtig, die Wasserstoffeiitwiclieluiig ist beendet.
Mit der Beendigung der Wasserstoffcntwiclielung beginnt
eine nepe Yhase. Die Kugel fA1ii-t als umgekehrtcr Leidenfrost'scher Tropfen wie vorher auf deni Wasser und
dein bloss benetzten Papiere hcrum, sie wird aber auf
einmal so durchsichtig und farblos, wie ein Wassertropfen;
die Existenz dieses Zustandes hat verhaltnissmassig eine
nicht unbedeutende Dauer, der Tropfen halt sich SO einige
Secnnden, dann ltiuft er gelb an, ist immer noch durchsichtig, und endlich benetzt er sich mit Wasser und in
diesem Momente tritt die Explosion ein.
Diese kann allerdings auch friiher eintreten, besonders wenn man den Versuch mit sehr grossen Massen
von Natrium anstellt, dann aber ruhrt sie daher, dass ein
Theil bereit8 alle die Phasen durchlief, wahrend im Kerne
noch metallisches Natrium vorhanden ist, das man dann
auch in den umhergeschleuderten Massen noch findet.
Bemerkenswerth aber ist es jedenfalls, dass die-Explosion
auch noch eintritt, nachdem die Kugel bereits vollkommen
durchsichtig ist und keine Spur Wasserstoff mehr entwickelt. Die Explosion kann also in diesem Falle offenbar nur daher riihren, dass die Kugel von Natronhydrat,
die als Leidenfrost'scher Tropfen jetzt auf dein Wasser
Verbiwiwn des A'atritims
niif
Wosssr.
177
uiiihcrfiihrt, eine so hohe Teinperatur lint, dass die Wiiirme
im Moniente der Heiiihrung dcr Kugcl und des Wassers,
iiebst der Wiirnie, die im Monicnte der Auflosung der
Kiigel in1 Wasser frci wird, cine grosse Menge Wasserdainpf pliitzlich entwickelt. Eine Wasserzersetzung kann
die Ursachc nicht mehr sein, weil kein Natrium mdlir
vorlianden ist.
Es schien nun von Interesse, zu erfahren, in welchcm
Vcrlialtnisse die gluhende Kugel im Moniente, wo sie
farblos durchsichtig ist, das Wasser gebunden entkalt.
Unter einigen vergeblichen Bemuhungen gelang es im
Ganzen doch ziemlich leicht, die Kugel in dem farblosen
Zustande in einen vorher gewogenen Porcellantiegel fallen
zu lassen, ohne dass Wasser niit hinein kam.
Das Hydrat erstarrt krystallinisch, milchweiss oder
gelblich, lost sich in Wasser unter betrachtlichem Erhitzen,
ohne im niindesten Wasserstoff zu entwickeln. Es entlialt,
von der Verbrennung des eingedrungenen Steinols oder
von Kohlenstohatrium herriihrend, einige Procente Kohlensiiure. Die folgende Bestinimung des Wassergehaltes
ist von M. Triepcke ausgefihrt worden und lehrt, dass
die Natriumkugel, so lange sie durchsichtig auf dem
Wasser herumfahrt, gerade dim Monohydrat des Natrons ist.
1) 0,209 Grni. des in cinen Tiegel geworfenen Tropfens
gaben 0,3003 Chlornatrium.
2) 0,155 G m . desselbeu gaben 0,222 Grm. Chlornatrium. Hiernach gaben 100 Th. des Hydrates fast genau
ubereinstimmend 143 Th. Chloi-natrium. Es gaben nun:
A) 100 Th. N a O . . .. . . . 188 Th. Chlornatrium
B) 1bO , Na0,HO.. . . 147 n
n
C) 100
der Probe.. . 143
91
D) 100
NaO,2HO.. 119 n
n
Da das Hydrat beim Zusatze der Salzsaure deutlich aufirauste, also etwas Kohlensiiure enthiclt, SO ist
die TJebereinstimmung zwischen B) und C) genugend.
Die Mittheilungen dieser Thatsachen sind von W.
K n o p besonders deshalb eschehen, weil es in Bezug
auf den Leidenfrost'schen f'ropfen vielleicht nicht gam
oline Interesse ist, dass das Natriumoxyd durch die Eigenschaften des Tropfens nicht gehindert wird, 1 At. Wasser
aufzunehmen, w%hrend eine so stark wasscranziehende
Substanz, wie das Monohydrat des Natrons, als solches
auf dein Wasserspiegel verharrt. Die Ursache ist wohl
darin m i suchen, dass die Teniperatur dcs Tropfens iiber
,,
,,
Arch. d. Phnnu. CXXXKDds. ?.If+I
12
178
Verhalten der Salpetemaure zu Schwefelkohlensto#.
der liegen mag, in welcher die andern Hydrate des
Natrons zu existiren vermogen. (Chem-pharm. Centrbl.
B.
1854. No. 52;)
_-
Reinigang der Sehwefelsiiure von deer Salpeter-, salpetrigen und Ihtersalpetersiiure, so wie von der
arsebigen Siinre.
Zur Reinigung der Schwefelsaure von salpetriger,
Untersalpeter - und Salpetersiiure empfiehlt Dr. J. Lo we
in Frankfurt a. M. die Erhitzung der Schwefelsaure bis
auf 1100 C. und den Zusatz von Oxalsaure so lange, bis
ein herausgenommener Tropien eine Eisenvitriollosung
nicht mehr rothet.
Zur Reinigung der Schwefelsaure von arseniger Siiure,
welche nicht bloss bei der englischen, sondern auch bei
der sogenannten Deutschen Schwefelsaure vorkommt, triigt
derselbe trocknes gepulvertes Kochsalz in die wie oben
erhitzte Schwefelsaure, wobei das Arsen als Chlorarsen
entweicht. Die hierdurch veranlasste Verunreinigung mit
schwefelsaurem Natron ist fiir die gewohnliche Anwendung
der Schwefelsgure ohne Bedeutung. (Atis dem Jahresber.
des physik. Ver. mi Pvankfurt a. ill. - Polyt. Centrbl. 1854.
NO.20. p . 1259-60.)
m.
,
Verhalten der Salpetersiiure zu Schwefelkohlenstoff.
Schmilzt man nach Tifferau in ein Glasrohr 3 Vol.
concentrirtcr Salpetersiiure mit' 1 Vol. Schwefelkohlenstoff
ein, so dass das Gcmisch *Is der Capacitit des Rohres
einnimmt, so entwickcln sich salpetrige Dampfe und es
bildet sich Untersalpetersiiure. Diese Diimpfe destilliren
in den oberen Theil des Rohres, verdichten sich hier zu
einer blaugrunlichen Flussigkeit, die an den Wiinden des
Gefiisses herabflicsst. Eald nachher fsrbt sich diese griin
mit einem Stich ins Blaue, endlich wird sie schwarz,
darunter liegt die nicht zcrsetzte Untersalpetersiiure von
hellerer Farbe.
Es vergehen einige Wochen, bis die Wirkung der
fluchtigen Producte der Salpetersiiure auf Schwefelkohlenstoff deutlich hervortritt. Dann aber bilden sich im oberen Theile des Rohres Krystalle aus. (Cbmpt. rend. T. 39.
- CXem.-pharm. C'entrbl. 1854. No. 54.)
B.
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