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Ueber die Aether der Mellithsure.

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Kraut, Uber
die Aether der Mellithdure.
817
mit Kqfervitriol und iiberschiissiger Ntrtronlauge gekocht,
bewirkte keine Reduction von Kupferoxydul. Also kein
Zucker vorhanden, aber Zelleubstanzen (leich t veriinderlich im Hute, beetibdig im Strunk nnd denSporen), Efweissatoffe, violetter Farbatoff, humueartige Sauren, Ammoniak und Kdi. Welcher Natur die zerfliessliche Substanz, verdient genaue Untersuchullg.
Die vorliegende Mittheilung moge als Orientirung
aaf einem wsnig bekannten Qebiete betrschtet werden,
das nur mit Vorsicht betreten werden darf, urn nicht
im Sumpfe vager Angaben zu ersticken. Die Wichtigkeit einer genauen Kenntniss der Pilzbestandtheile muss
aber dazu suepornen, ein biechen Schlamm nicht zu
ftirchten, um der Wahrheit auf die Spur eu kornmen.
Jem, den 3. April 1862.
Aas dem Laborstorim des Polytechnikams in.
Hanuover.
7. Ueber die Aetber der MellitbsRurej
von
Dr. K a r l K r a u t .
Diese Korper, die man vergeblich nach den alteren
Metlioden zur Darstellung von zusainmengesetzten Aethern
zu erhalten versucbte, bilden sich leicht und in der
Regel ohne weitere Nebenproducte beim Zusammenbringen von mellithsaureni Silberoxyd mit Jodtithyl, Jodmethyl
oder Bramarnyl *).
*) Ich leee in L i m p r i c h t ’ s Lehrbuch der orgtuiischen Chemie,
3. Abth., Hraunechwoeig 1862, pag. 1095. - ~ l l e l l i t h s i l u r e A e t h y l i i t h e r , C8(2CJIlj)OS (Limprielit und Scheibler). Auf mellithsaurce Silber I b s t man Jodiithyl einwirken. Heim
Verduusten eeiner L6Yung in nbso~utein Alkohol iiber Schwefelaiiure bleibt er als farblosea, sehr ziihce Liquidum, das sich
beim Erhitzen zersetzt. In wkssrigein Ainmoniak lost er sich
sofort unter Abscheidurig rhombiecher Bliittchen voo Metlamid;
beim Verduaeten der d a w n abgcgossenen Loimng uber Schwefeleiiure kyyetallisirt nicllamineauree Ammouiuui in biischelfdrmig vereinigten, leiaht lijslichen, fcinen Nadeln, deren
Kraut,
218
Wendet man einige Gramm des Silberealzes RU, so steigert sich die Temperatur des Gemenges freiwillig bie
weit iiber den Sicdpunct dee Jodiithyle. Wurde die
Zersetzung im zugeschmolzenen Rohre vorgenommen, 80
zeigte eich beim Oeffnen kcine Spannung der eingeechloesenen Luft, aber ein Ma1 zereprang ein solches Rohr,
ale es nach Verlauf dee freiwilligen Erhitzens im kalten
Zustande in die Hand genommen wurde, mit grosser
Heftigkeit. Es wurde daher spilter in offenen Uefassen
operirt und das verfliichtigta Jodathyl uuf die Subetanz
zuriickgeleitet.
21,47 O m . mellithsaures Silber nahmen beim Erhitzen mit uberechiissigem Jodiithyl zuletzt bis auf 1400
20,175 Qrm. a n Gewicht zu = 93,97 Proc. Das Atomgewicht des Silbersalzes verhiilt sich zum doppelten Atomgewicht das Jodiithyls wie 100 zu %,I.
Der Inhalt des Getksses wurde mit Weingeist ausgekocht. Beim Vermischen der weingeistigen Liieung
niit Wasser bis zur beginnenden Triibung krystallisirte
der Aether.
Der Me 1l i t h ~uir ie - M e t h y 1 ii t h e r bildet farblose
glanzecde Blattchen, die bei 13905 bis 1400 (corrigirt
1420 3 bis 1420 8) schmelzen und vorher halbdurchsichtig werden. Er loBt sich in Weingeist und Aether.
Aus 0,1997 Grm. Substnnz wurden 0,369 Orm. Kohlensaure und 0,081 Wasser erhalten.
Ueber Vitriolijl:
12 C
6 H
8 0
Ce ( C 2 H 3 ) 2 0 8
72
6
64
142
50,70
4,22
45,OB
defunden :
50,39
4,62
100,OO.
Der M e l l i t h s i l u r e - A e t h y 1% t h e r bildet weisse,
Lijsung suf Zusatz von Salz@iurcMellaminsiiure in Oeltropferi
abscheidot. - Wenn die Verftlsser dieser Angabe sich nicht
durchnus etiiuecht habon, 80 ist bier von Korpern die Redo,
die von jen von mir beschriebenen durchaus verscbicden
sind, und bei Anwendung reiner Materialien jedenfalls nicht
entstehen.
K 1'.
Uber die Aether
Metlithstlure.
&r
219
undurchsichtige, rautenforniige Krystalle, die bei 6807
bis 690 schmelzm. Er lost sich leicht in Salpeterskure
von 1,52 spec. Gewicht und wird durch Wasser unverladert geftillt.
1. 0,2025 Gr. gaben 0,423 Kohlensiiure und 0,112 Wasser
2. 0,2270
, 0,465
n
n 0,123
n
3. 0,1945
0,3995
8
0,100
n
4. 0,2895
0,60
n
Ueber Vitriolol :
16 C
10 H
80
96
10
80
C8(C4€15)208
186
56,41
5,88
1.
56,96
6,14
0,1515
Gefunden :
2.
3.
55,86 56,Ol
6,02
5,71
4.
56.52
5,81
37,71
100,oo.
Die zur dritten Analyse benutzte Substanz war aus
der Losung in rauchcnder Salpeteralure durch Wasser
gefallt,
Der M e l l i t h s i i u r e - A m y l i i t h e r wurde aus Bromamyl und mellithsaurem Silber beim Verdunsten seiner
weingeistigen Losung als nicht crstarrendes Oel erhalten.
Er gab bei der Analyse statt der fur die Formcl C8
( C l o H 1 1 ) 2 0 8 berechneten 66,18 Proc. C und 8,66H nur
63,33 Proc. C. und 8,26 H, vielleicht wegen Ruckhalt an
Bromamyl oder saurem Aether. Auch nach dem Auflosen in rauchender Salpetersaure und dem F#llen wit
Wapser aiirden nahezu dieselben Zahlen bei der Analyse
erhalten.
Versetzt ninn die weingeistige L6sung der Mellithsaureather mit geslttigtem Ammoniakwasser und erhitzt
irn zugeschmolzenen Rohre auf 1750, so w i d ein Theil
der angewandten Substanz in mellithsaures Ammoniak
vcrwandelt, welches als liialich in Wasser und unliislich
in Weingcist leicht vom unzersetzt gebliebenen Aether
getrennt und durch I W e n seiner wassrigen Liisung mit
Weingeist win erhalten werden kann.
0,1645 Grm. des so erhaltenen Ammoniaksalzes, nach
dem Trocknen iiber Vitriolol durch Kochen mit kohlensaurem Natroii zerlegt, entwickelten eine 13,851Proc.
m
Kraal, U b die A e t k dsr Me&tho&ure.
Stiekstoff e p t e p r e e h d e Mtnga Ammoniak.
fiir mellitbesuns Ammoniak, CB(NH4)KJg
-
Rechnung
+ 6Aq =
13,86 P m . N.
Zur Besutigung wurde gewahnlicher
mellithsaures Ammoniak aus seiner wilssrigen Lhung
mit Weingeist gefallt, iiber Vitriol01 getrocknet usd mit
kohlensaurem Natron zerlegt. Auch hier worde der
Stickstoffgehalt zu 14,Ol Proc. gefunden, SO dass also
als sicher zu betrachten ist, dass dem durch n'eingeist
gefdllten Salze in der That obige FormeI zukomnit. Dns durch Zerlegung des Aethers erhaltene Ammoniaksalz lieferte stickatofffreien mellithsauren Baryt, ein weiterer Beweis, dass es keine Mellithaminsiture enthielt.
Leitet man bei 1500 trocknes Ammoniakgss uber
Mellithsiiureiither, 80 wird davon aufgenommen ; der Ruckstand erstarrt krystallisch und entwickelt mit Natronkdk
Ammoniak, aber durch Auflosen in Weingeiet und Krystallisiren wird der Aether unveriindert und stickatofffrei
wieder erhalten.
Mit Anilin niischt sich der Mellithsiiure - Aethyl%tither ohne Warmeentwicklung.
Beim Erhitzen auf
1500 wird ein brauner Kryetallbrei erhalten und etwas
Wasser gebildet. Erschopft man das Product rnit Weingeist, so bleibt auf dem Filter ein in Wlrsser und Weingeist unloelichee, weisses, elektrisches Pulver zurtick,
wkhrend Wasser aus dem Filtrate den meieten Aether
unveriindert wieder abscheidet. Die Analyse 4 bezieht
sich auf einen eo wieder erhaltenen Mellithsiinre- AethylLther. Das weisse Pulver ist stickstoffhaltig; 0,1800Grm.
gaben nacb dem Trocknen uber Vitriol61 0,463 Grm.
Kohlenstinre und 0,0792 arm. Wasser.
Ueber Vitriol61 :
32 C
192
72,72
2N
28
l0,Sl
12 H
12
4,55
40
32
12,12
C32NYH1204
264
Gefunden :
70,19
4,89
100,OO.
Hiernach scheint der Korper aus 1 At. Mellitha#ure
Eliot u. Store>*,chrome. Chromoxyd u. analoge Chromate. 821
uad 2 Ai. Anilin durah AustriH 890 4 At. Wosoer ent~tRlldenan aein. C8HzOB
2 C i z N H 7 ~ =C32N2H1204
4HO. Die Bsotiitigung diseer Formel, so wie die
Untersuchung der Producte, welche die Aether bei der
trocknen Deatillation uhd welche das mellithssure Silber
beim Behandeln mit Chloahnzoyl liefern, niiiss ich mir
wegem zeitweiligen Mangels an a t e r i a l vorbehalten.
+-
+
Ueber duomasnres Chromoxyd and analog
Chromate;
von
E l i o t und Storel.*).
Eine mit neutralem chrorusaurem Kali versetzte Losung eines neutralen Chromoxydsalzes lilsst einen schmutziggriinen, in der rein gelben Losung des zugleich gebildeten zweifach chromsauren Kalis braun erscheinenden
Niederschlag fallen. Dieser ist chromsaures Cliromoxyd,
das sich bekanntlicb durch Waschen wit Wasser vxaeht,
WO~LLUP
fur die Dsrstellung und Analyes dieaer Sub&anB
gewiioee Schwierigkeiten entapringen. Fur die letztere
schlugeri die Verfaeser folgeaden W e g ein. Der b~
5 0 550 C. getrockwh Niederschlag wurde zuniichst in
aehr verdiinnter Salpetere&ure unter Erwiirmen galoet.
Zu der rothbraunen Losung fiigten sie Ammoniak im
geringen Ueberschues und erhielten eine halbe S m d e
lang im Kochen. Der dadurch auageschiedene Niederachlag von Chromoxyd arschien in der gelbsn Fliissigkeit natfirlich brhnlich, wigte indeeo nach dem Aviiwaschen daa g e w h l i c h e Ansehen dee Chromoxyde.
Dae erhaltene FiltEat wurde uech dern Einengap mjt
Esaigsiiure angesiiuert und behufs der Chromsiiurebestimmung durch wsigsaures"R1eioxyd gefallt
-
-__
--
*) Auezug am dem eingesandten Separatabdruck der Proceedings
of Vie American Academy Avts and Sciences, V. 1% - 227.
mgetheilt von Ur. W i t t o t e i n .
-
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