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Ueber die Nahrung des Menschen.

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192
Uebev
die Nahrmiag des Menschen.
Ueber die Nahrung des Menschen.
P l a y f a i r hat mit einem Aufy,ande von Zeit und
Arbeit, wie sie dein Qegenstande bis jetzt von keineni
Forscher gewidmet wurde, die in folgender Tabelle entlialtenen Zahlen berechnet, welche ein Bild von dem
Verbrauche der Bestandthcilc der Nahrixngsmittel des
Menschen unter verschiedenen Lebensbedingungen geben.
Um den Werth dieser Tabelle zu wiirdigen, ist es nothig
zu wissen, dass zu ihrcr Herstellung folgendes Werk zu
verrichten war :
Zahi der urn Bath gefragten Vereiiie.. ............ 542
eingegangener erklarender Briefe . . . . . . . . . . . 700
,, der Berechnungen, die Kesultate zu reducireu. 47696
der Additioiieu der rorstcliendcn Iiechnungeii. 6868
Extrastiinden, die einem R~chiierfiir die Reductionen
bezahlt wurden ................................
1248.
Ein Mensch atliinet jiilirlich ungefalir 7 Centner Sauerstoff ein, wovon lj5 zur Verbrennung von Stoffen des
Korpers verbraucht wird, uiii die Korperwarme zu erzeugen. Darnnch miisste dcr game Kohlenstoff des Bluts
in 3 Tagen verbrannt werden, wenn das H u t keinen
Ersatz durch Kalirungsinittel bekoniint. Wir nehmen
jetzt meist an, dass die Substanzcn des Rlutes, die zur
Erzeugung der Wiirine dienen, von den stickstofffreien
Bestnndtheilen der Nahrungsmittel herriihren. Die folgende Tabelle zeigt nun iibersichtlicli Folgendes:
Der Soldat und Seemann, als junger gesunder Maim,
verbrauclit wijchentlioli 35 Unzen Fleischbilder, 70 bis
74 Unzen Kohlenstoff; das Verhiiltniss des Kohlenstoffs
in den fleischbildenden Nalirungsmitteln zu dem in den
Wiirnieerzeugern ist 1: 3. In der Erniihrung der iilteren
Leute finden wir, werden weniger Fleischbilder, 30-35
Unzen, und inehr Warmeerzeuger genossen, 72-78 Unzen;
Verhaltniss des Kolilenstoffs in den ersteren zu letzteren,
wie 1: 5. Knaben von 10 bis 12 Jaliren consuiiiiren
17 Unzen wiiclientlich, oder ziemlich halb so vie1 an
Fleischbildern, wie ein jungcr Mann, wijchentlicli etwa
58 Unzen Kohlenstoff; Vei.haltniss zwischen den beiderlei Kohlenstoff: 51jZ. Gefangene, die schwere Arbcit
verrichten miissen, brauchen inelir Fleischbilder als die
anderen. Aus den Quantitiiten Fleisolibilder in der Nahrung kann man einieerniassen auf dic Veriinderungen im
Kiirper schliessen, wie folgt:
Ein Mann von 140 Pfd. Oewiclit hat ungefahr 4 Pfd.
Fleisch iin Blute und 37,5 Pfd. in den Wuskeln etc., und
C‘ebev die Nahrung des Menschen.
193
5 Pfd. stickstoffhaltiger Materie in den Muskeln etc., und
5 Pfd. stickstofidtiger liaterie in dcn Knochen. Diese
37 Pfd. bekommt er in 18 Woehen dureh die Nahrungsmittel, oder mit anderen Worten, est ist dieses etwa die
Zeit des Umsatzes der Gewebe des Koipers, wenn alle
gleich schnell sich iunsetzten, was natiirlich nicht der
Fall ist.
Voin Kohlenstoff geht ein Theil mit den Excrementen und Secrenienten BUS dem Korper. Schliigt man die
Respiration zu 18 per Minute an, so athmet ein Mann
8,59 Unzen Kohlenstoff taglieh aus, der Rest muss also
in den Excrementen etc. geblieben sein.
A. sind Gefangene mehr als 7 Tage, weniger als 21.
€3. Gefangene sehwerer Arbeit, 21 Tage bis 6 Wochen.
C. Gefangene schwerer Arbeit iiber 6 Wochen, nicht uber
4 Monatc. I). Gefangene schwerer Arbeit, mehr als 4
Monate.
Gewicht i n Unzen Stickstoff- Stickstoff.
pr. Woche.
haltige
freie
Beataodth. Bestandth.
Diaten v. Soldaten u. Seeleuten:
Englischer Soldat . . . . . 378
Dersclbe in Indien. . . . . . 261
Engl. Matrose (b. frisch. Fleische) 302
Derselbe (be; gesalz. Fleische) . 290
Hollindiseher Soldat (im Kriege) 198
Derselbe (im Frieden) . . . . 383
Franzosischer Soldat . . . . . 347
Baierscher Soldat . . . . . . 242
Hessischer Soldat . . . . . . 423
Von jungen Leuten:
Christ’s Hospital, Hertford . . 216
Dasselbe, London . . . . . . 242
Chelsea Hospital, Knabenschule 245
Greenwich Hospital. . . . . . 231
Von bqjahken Leuten:
Greenwich-Yensioniire . . . . 269
Chelsea-Pensioniire. . . . . . 332
Giliespin’s Hospital, Edinburg . 156
Trinity -Hospital, Edinburg , . 192
Von alten Armen:
Classe I . . . . . . . . . . , , 2 . . . . . . . . . . , , 3 . . . . . . . . . . n
4
..........
Arch. d. Pharm. CXXX1I.Bde 2.IIft.
-
36,15
34,15
34,82
40,83
30,21
24,52
33,24
21,08
23,OO
127,18
103,19
102,80
132,20
102,OS
106,SO
127,76
102,lO
136,OO
17,16
17,527
1239
61,27
76,82
93,28
86,73
18,43
24,46 122,21
29,95 112,64
2402 92,32
19,63 9734
2,0,21 88,61
14,96 89,.59
15,’78 99,88
19,22 116,84
13
U e b die Nahmwg des M e n s c h .
194
Gewicht in Unzen Stickstoff- Stickstoffpr. Woche.
BesEith.
Classe 5 . . . . . . . . . . 6 . . . . . . . . . .
Durchschnitt von allen Provinzen
Englands 1851 . . . . . . St. Cuthbert, Edinburg . . . . 175
Stadt-Arbeitshaus, daselbst . . 107
Von englischen Gefangenen :
Classe 2 mannliche . . . . A 2061/2
,, 3 . . . . . . . . . B 2 7 6
4. 7' und 8 miinnliche C 271*/2
5 mannliche . . . . D 326
Von bengal. Gefangenen:
Nicht arbeitende . . . . . . . 224
Arbeitende . . . . . . . . . 296
Bei ungeniigender Diiit . . . . 1671/2
Von Gefangenen in Bombay :
Alle Classen von nicht schwerer
Arbeit . . . . . . . . . . 182
Von schwerer Arbeit . . . . . 224
Von hochnordischen und andern Volkern:
Esquimaux . . . . . . . . . Jakuten . . . . . . . . . . . Buschmiinner . . . . . . . . Hottentotten . . . . . . . . . Engl. TagelGhner auf dem Lande 163,6
Derselbe . . . . . . . . . . 114,6
Derselbe in Indien. . . . . . 218,O
d3L.
15,49
14,s"
96,51
88,03
22,oo
14,80
13,30
99,oo
89,37
49,99
15,213
18,26
20,97
20,29
111,85
123,60
125,98
130,57
-
,,,,
MineralBestandtheile.
Diaten v. Soldaten u. Seeleuten :
Englischer Soldat . . . . . 4,92
Derselbe in Indien . . . 2,39
Engl. Matrose (bei frisch. F1. 3, I 7
Ders. (bei gesalz. Fleische 6,03
Holland. Soldat (im Kriege 1,85
Deraelbe im Frieden). . . 4,15
Franzosisc er Soldat. . . . 4,62
Baierscher Soldat . . . . . 3,32
Hessischer Soldat . . . .
6
I
18,43 l63,16
28,16 191,12
12,70 135,95
101,50
35,63 128,80
28,OO
250,OO
999,OO
574,OO
424,OO
26,64
20,39
14,02
1280,OO
640,OO
368,OO
400,OO
106,57
72,46
138,27
Kohlen- Pro ortion zwisehen
stoff%ohlenstoE.
-
in den
in den
Fleiseh- Warmebildern. erzeugern.
71,68
66,32
70,55
87,40
74,08
3,66
3,58
'
70,77
85,25
61,45
77,OO
.
3,70
3,Y4
3,87
5,32
4,72
5,47
6,16
195
Ueber die Nahrung des Menschen.
MineralBestandtheile
Von jungen Leuten:
Christ’s Hospital, Hertford . 2,47
Dasselbc, London . . . . . 2,84
ChelseaHospit.,Knabenschule 5,93
Greenwich Hospital . . . 2,62
Von bejahrten Leuten:
Greenwich-Pensionare . . . 3,54
Chelsea-Pensionare . . . . 4,65
Gillespin’sHospital, Edinburg 2,35
Trinity-Hospital, Edinburg . 3,33
Von alten Armen:
Classe 1 . . . . . . . . . 397
2 . . . . . . . . . 2,89
3 . . . . . . . . . 3,91
,) 4 . . . . . . . . 3,96
,)
5 . . . . . . . . . 3,58
. . 2,84
6. . . . . .
Durchschnitt von allen Provinzen Englands 1851 . . St. Cuthbert, Edinburg . . 3,31
Stadt - Arbeitshaus, ebendas. 1,74
Von englischen Gefangenen:
Classe 2 rnannliche . . . A 3,46
,) 3. . . . . . . . B 4,05
4. 7 u. 8 miinnliche C 5,03
,) 6 mannliche . . . D 4,23
Von bengal. Gefangenen:
Nicht arbeitende . . . . . 2,08
Arbeitende . . . . . . . 2,97
Ungeniigende Diat . . . . 1,30
Von Gefangenen in Bombay:
Alle Classen von nicht schwerer Arbeit . . . . . . . 2,03
Von schwerer Arbeit . . . 2,45
Von hochnordischen und
andercn Volkern :
Esquimaux . . . . . . . . Jakuten . . . . . . . . . Buschm anner . . . . . . . Hottentotten . . . . . . . -
.
.
.
Kohlen- Pro oition zwiachen
stoff.
kohlenstoff
--_.
in den
in den
Fleiseh- WLmebildern erzeogern
39,18
46’95
57;;67
52,87
1
4.21
1
1
1
5;02
8,29
5,29
72,43
78,03
71,39
57,30
1
1
5,46
4,80
6,26
5,38
1
1
1
4,95
6,31
6,50
6,50
6,53
6,25
58,OO
46,98
31,48
1
1
1
4,85
5,85
4,36
59,28
67,53
69,88
73,31
1
1
1
1
7,13
6,8 1
6,13
6,65
76,35
91,07
61,33
1
1
1
7,62
5,96
68,81
6 1,33
1
1
4,52
1125,o
966,O
555,O
604,O
-
-
54,30
51,IO
55,43
67,87
54,72
49,57
13*
I
1
1
1
1
-
-
8,88
8,88
-
196 Geltalt der Milch bei vevschied. Verdiiimzing niit Wmser.
Kohlen- Pro iorlion m i r e h e n
rtoff.
kohlenstaff
MineralBestandtheile
- --
Engl. Tageloliner auf dein
Lande. . . . . . . . . 1,lO
Derselbe. . . . . . . . . 1.18
Derselbe in Indien . . . . 2;41
(Edinb. new Phil. JOUWL.
Vol. 66. 1854.)
~n den
in den
Fleiseh- Warnrebilclern erzeugern
74,70 .51,72 61;54
C'henz.-plinmn. Ceiztrbl.
B.
~-
Tabelle iiber den Gehalt der Milch bei verschiedener
Verdiinuung mit Wasser.
Urn am dem Gehalte einer Milch an festen Bestandtheilcn auf eine Verdiinnung derselben mit Wasser schliessen zu konnen, hat R e y n a r d die folgende Tabelle berechnet, die die Riickstande angiebt, welche die Milch
bei verschiedenen Graden der Verdunnung hinterl?sst.
Im Durchschnitte enthalten 100 Grni. reiner Milch
12,92 feste Bestandtheile.
Milch. Wasser.
100
b! 9
98
97
96
95
94
!I 3
!I 2
91
!I0
89
88
87
86
85
84
83
82
81
80
7!)
78
77
76
75
74
73
72
71
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
10
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
Festc
Bestandth.
12,9200
12,7!)08
12,6616
12,5324
12,4032
12,2740
12,1448
12,0156
1 1,8864
11,7572
1 1,6280
11,4988
11,3696
11,2404
1 I l l 112
10,9S'LO
10,8528
10,7236
10,.5!,44
1 0,46$2
10,:?360
10,9068
10,07 16
9,9484
!),8192
9,6900
9,5605
9,43 16
9,3021
9,1732
Milch. Wasser.
iO
69
68
67
66
65
64
63
62
61
60
59
58
57
56
55
54
53
52
51
50
4!l
48
47
46
45
44
43
42
41
30
31
32
35
34
35
36
37
38
39
40
41
42
45
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
Festc
Bcstandth.
9,0140
841148
8,7856
8,6564
8,5272
8,3980
8,2688
8,1396
8,0104
i,8812
7,7520
7,.3308
7,2016
7,0i24
6,913'2
6,8140
6,6848
6,5556
6,4264
6,2972
6,4600
6,3305
K1201(i
5,0724
5,!)4:!2
5,8140
5,6848
5,5556
5,4264
5,2972
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