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Ueber die Nitrate des Wismuths und des Kupfers.

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40 Ueber die Nztrate des Wismuths und des Kupfers.
Ueber die Nitrate des Wismuths uiid des Kupfers.
G e r h a r d t zeigte in einer, in den Annul. de Chim.
et de Ph,ys. vom Jahre 484.6 erschienenen Abhandlung,
dass das basisch salpetersaure Bupferoxyd, auf welche:
Weise es auch dargestellt sei, die Zusammensetzung 4 CuO
+ N 2 0 5 + H'O habe, hingegen das neutrale hellblaue Salz;
enthalte 4 Aeq. Krystallwasser, und nicht drei, wie man
friiher annahm.
Professor G r a h a m , welcher in Folge dieser illit-.
theilung glaubte, dass in der friiher angenommenen Forme1 des basisch salpetersauren Wismuthoxyds ein gleicher
Irrthum statt finde, veranlasste J o h n H a 11 G 1 a d s t o n e
zu einer genauen Untersuchung desselben. Da n u n D u f l o s
die Zusammensetzung des durch die 24 fache Mlcnge Wassers aus dem neutralen S a k e abgeschiedenen basischen,
eben so wie G e r h a I' d t fur das Kupfersalz angiebb, namlich 4 B i O + N 2 0 5 + 3 H '0;so erschien es wunschenswerth, die Zusammensetzung des durch Erhitzen des neutralen Salzes gehildeten basischen Salzes, so wie die des
neutralen Salzes selbst zu untersuchen ").
Urn das basische Salz darzustellen, wurden die Krystalle des neutralen Salzes eitiige Sturiden lang bei einer
Temperalur yon 150° C. erhalten. Das so erhaltene basische Salz ist ein weisses Pulver uncl ver1iei.t sein Wasser
und seine Saure erst bei 260° C.
Die in clem Snlze entlialtene Wassermenge wurcle bestimmt, indem ein abgewogener Theil des Salzes in einer
Glasriihre von scliwer schmelzbarem Glase bis zur Rothgluth ertiitzt, das entweichende Gas aber iiber gliihendes
Kupfer zur Zersetzung der Salpelersiiure geleitet wurde;
das Wasser wurde in einer Chlorcalciumriihrc aufgesamnielt.
Im ersten Versuchc wurde statt cles Kupfers Bleioxyd,
welclies bei 150° C. erhalten wortlen war, angewendet.
Man f a n 4 dass die ganzc Menge der Salpeterssure zuriickgehalten wurde.
1.
Angewendete Substanz 18,21
Erhaltenes Wasser. .
0,57
Diese Zahlen geben..
3,l
.
.
3. Frisch bereitetes:
23,17
2.
22,OO
O,i9
13,111
0,33
3,6
392
0,69
3,OOProc.
Bei einer unmittelbaren Stickstoffbeslimmung wurden
von 17,82 Grm. des Salzes 2,85 Cubikzoll Gas erhalten;
diesem entsprechen 18,4'J Proc. Salpetersaure.
") VergI. die Untersuchungen von Be clrer in diesem Archiv Bd. 55.
p. 31.
Ue6er die Nitrate des Wismulhs und des Kupfers. 41
Eine Bestimmung des Wismuthoxyds durch Gluhen
des Salzes im Platintiegel gab von 33,633 Grm. einen
Ruckstand von 26,65 oder 79,?3 Proc.
Diese Zahlen stimrnen mit denen, welche aus der
Formel G r a h a m’s, H 0 , N 0
3 BiO sich ergeben, uberein :
+
Berechnet : Gefunden :
Wismutboxyd , , ,
i9,Ol
79,23
Salpetersiiure . , .,
. 11,99
18,119
Wasser (aus 4 Versuchen)
3,OO
3,22
. . .. .. . . .
. ..... .
.
Zur Analyse des neutralen Salzes wurden die abgelaufenen Krystalle zwischen Loschpapier getrocknet und
zerrieben ein oder zwei Tage in da.5 Vacuum uber kaustisches Kali gebracht; zu einer zweiten Bcstimmung wurden die Krystalle zerrieben und einige Minuten zwischen
zusammengele tern Papiere gepresst ; bei einem dritten
Versuche wur I fen sie Iiur getrocknet, ohne zerrieben zu
werden.
Polgende Zahlen wurden erhalten :
.
.. .
Angewendete Substanz..
Erhaltenes W’asser. . .
1.
19,02
3,715
2.
1646
3,21
3.
15,63
3,01
Diese Zahlen Seben 49,s; 19,4; 19,4 Proc. Wasser.
Zur Bestimmung, der procentischen Mengo des Wismuthoxyds wurden sieben versehiedene Versuche angestellt.
Im ersten Versuche wurden die gepulverten Krystalle des
Salzes zwischen LGschpapier einige Minuten gepresst, gewogen, dann bis 1800 C. erhitzt, um das bereits ahalysirte
Suhnitrat zu erhalten. Dann wurde die Temperatur gestcigert, urn alles Wasser und Siiurc auszutreiben. Zu
einem zweiten Versuche wurden die gepulverten Iirystalle
iiber kaustiscliem Kali im Vacuum getrocknet. Zu cinem
dritten untl vierten Versuche wurden die Krystalle einige
Tagc zwischen Papier gelegt, bis dicselben anGngen zu
verwittcrn. Zu einern fiiriften Versuche wurde das Wismuthoxyd aus den am besten aussehenden Krystallen
niedergeschlagen. Zu einem sechslen Versuche wurtien
die aus einer stark sauren concentrirten Auflosung ausk r y sla11is ir t en , set ro ck n e ten u n d g e p u I ver t en K r y st all e
angewendct. Fur den siebenten Versuch wurde etwas
metallisches Wismuth ungelost in der Salpetersaure gelassen, bis dieselbe so weit verdampft war, dass nur noch
eine schwachc Wirkung auf das Metall statt fand. Das
aus der Rlutterlauge auskrystallisirende Salz wrirde nach
dern Trocknen zur Untersuchung verwandt. Die Resultate
der Versuche sind folgende:
42
Ueber die Ndrate des Wismuths und des Kupfers.
1 . 2 .
3.
4.
5.
6.
7.
Angewendete Substanz.. 2Y,19 27,Oi 26,27 21,02 19,951 i4,55 14,89
Basisches S a l z . .
17,88 - 16,OO 13,69 Wismuthoxyd
13,98 12,98 12,72 10,69 9,514 6,92* 7,15
.......
..........
DieseZahlen geben:
BiO in 100 Theilen.. ... 47,S9
-
-
-
48,05 48,42 48,54 4i,82 4P,29 48,02
Wenn man das Atomgewicht des basischen Salzes
300,24 = 100,07 setzt, so wird das Atomgewicht des
3
neutralen Salzes' nach den Versuchen sein 163,7; 4641 ;
4 61,O.
Diese Zahlen stehen zwischen denen aus den Formeln
BiO + N 2 0 5 + 3 H Y 0 und B i O + N 2 0 s + 4 H r 0 in der
Mitte.
BiO + N
205
+ 3 H 10 :
. . 49,39
.. 33,74
....... lfi,87
Wismuthoxyd..
Salpetersgure..
Wasser..
BiO
+N 46,76
2 0 s+4 B 20 :
31,95
21,29
100,oo
169,07.
100,oo
-4tomgewicht. 160,07
Die Zahlen stimmen jedocli bei weitem besser mit
den Zahlen, welche aus der Formel 2(BiO+N a 0 5 ) + 7 H 1 0
hergeleitet werden.
littel
Wismuthoxyd
Salpetersaure .
Wasser
der Versuche:
.. 48,15
. 32,38
....... 19,47
*
2(BiO+Nz05)+7H
48,OS
32,81
19,lrr
100,oo
20:
100,oo.
S a l p e t e r s a u r e s K u p f e r o x y d . Das zur Analyse
angewendete salpetersaure Kupferoxyd war bei 200 C.
auskrystallisirt und stellle schijne blaue prismatische Krystalle dar; durch die hohe Temperatur, bei welcher das
Salz auskrystallisirle, war die Beimischung des Salzes mit
6 At. Wasser verhindert worden.
Diese Krystalle sind stark zerfliessend und verwittern
nicht, wie die von Ge r h a r d t untersuchten, welche wahrscheinlich ein hoheres Hydrat enthielten. Das Salz zwischen Loschpapier von anhangendem Wasser zu befreien,
ist daher unmoglich; in das Vacuum gebracht, werden
die Krystalle aber bald trockner und nehmen ein glanzendes Ansehen an. Die Mengen des Metalloxyds und
Wassers wurden wie bei dem Wismuthsalz bestimmt. Es
lieferten :
Zwischen Papier getroclrnet:
1.
2.
3.
Angewendete Substanz 36,51 19,49 7,81
Kupferoxyd
13,OZ 6,31 2,54
.........
I m Vacuum getroclrnet :
4.
5.
6.
22,02 12,92 9,79
7,31 4,32 3,211
Ueber die Nilrate des Wismulhs und des Kupfers. 1.3
Diese Zahlen entsprechen:
i.
2.
3.
Kupferoxyd in 100 Thl. 32,92 32,38 32,40
4.
6.
5.
33,40 33,44 33,lO
Im Mittel also 32,77.
Zwischen Papier getroclrnct : Irn Vacuumgetrocknet :
1.
2.
3.
4.
Angewandte Substanz.. , 14,70
11,75
9,58
10,04
Erhaltenas Wasser
3,56
2,70
2,07
2,11
.
......
Diese Zahlen entsprechen :
Wasser in I00 Theilen.. . 94,2
22,9
2i,i
21,G
Im Mittel 23,45.
Diese Zahlen stimmen mit der von G r a h a m aufgestellten Formel uberein.
l i t l e l der Versuche:
Kupferoxyd..
32,77
Salpetersaure..
44,78
Wasser..
22,45
....
..
.......
CuO
+ N 2 0 5 + 3 H 20 :
32,90
44,73
23,37
100,oo
100,oo
Das basische Salz, durch Erhitzen des neutralen Salzes dargestellt, wurde auf gleiche Weise analysirt :
.. 15,75 Grm.
Angewendete Substanz.
Erhaltenes Kupferoxyd ,
Angewendete Substanz. ..
Erhaltenes Wasser .......
..
10,39
6,82
O,i6
..
N
66,O Proc.
ii,l
8
Diese Resultate stimrnen mit G e r h a r d t's Angaben,
wie nachstchende Zahlen zeigen, vollkommen uberein:
Versuch:
KupFeroxyd
fiG,O
Salpelerslure.. 22,9
Wasser ....... i l , l
...
4CuO
+ N 2 0 5f31120:
66,23
2231
11,26
io0,oo
100,oo
Eine Aehnlichkeit in der Zusamrnensetzung der prismatischen Krystalle von Kupferoxydnitrat = CuO + N 2 0 5
3H
und der des Wismulhsalzes = 2(Bi0 N205)
7 H 2 0 findet also nicht statt.
Da die basischen Salze, welche durch Erhitzen der
neutralen entstehen, zusammengesetzt sind aus 4 CuO
N 205
+ 3 H *O und 3BiO N '0
H20,so sind die
Verbindungen auch in dieser Beziehung von einander
verschieden.
Der Verfasser giebt folgenden rationellen Formeln
dieser beiden Classen von Salzen den Vorzug:
I ) Krystallisirtes salpetersaures Wismuthoxyd 2 ( BiO,
N 2 0 5 ) 7 H *O.
Basisches Salz H 20,N +3BiO.
2) Rhomboidisches salpetersaures Kupferoxyd Cu 0,
N a O S + 6 H 20.
+
+
+
+
+
+
+
44 Quantitative Bestimmung des Arseniks, Antinions u. Zinns.
Prismatisches salpetersaures Kupferoxyd CuO, N 205
+ 3 H 2 0.
Basisches - - - - - - - - - CuO,NiOs
-J- 3(CuO,H %O).
Die 3 At. Wasser des neutralen prismatischen Salzes
scheinen also in dern basischen S a k e durch 3 At. Kupferoxyd ersetzt zu sein. (Journ. Fprakt. Chem. B. 44.p. 179,)
E. St.
Quantitative Bestimmung des Arseniks, Antimoils
und Zinns.
Diese neue Nethode ron €1. R o s e ist gegrundet arif
die Eigenschaft des Chlorammoniums, rnehrere Metalloxyde bei erhohter Temperatur zu zersetzen und mit den
Metallen leicht sich verfluch~igendeChloride zu bilden.
Es ist hinhglich bekannt, mit welchen Schwierigkeiten die Trcnnung der Saure des Arseniks, des Antimoris
und des Zinnoxyds von den Basen verknupft ist, tliese
lassen sich aber in vielen Pallen durch die Anwendung
des Chloramrnoniums umgehen.
Hat man ein Salz VOII alkalischer Basis niit einer dix
drei genannten Metallsauren zu untersuchen, so braucht
man dasselbc nach dem Gluhen und Wagen nur mit der
5 bis 8fachen Menge Chlorammonium zu mengen und in
einen Tiegcl von Berliner Porcellan, welchen man niit
einem concaven Platintiegel bedeckt, ubcr die Spirituslampe
mit doppeltcni Luftzug his z ~ i rganzlichen Verfluchtigumg
des Chlorammoniums zu gliihen. Das Alkali hleibt als
Chlornietall zuruck und kann genau der Menge nach best i m m t w er d en. Ein e Ve r fl u c 11 ti gun g d es a1ka I isch en C h I ci rmetalls hat man, so lange noch Chlorammonium sich vorfliichtigt, nicht zu befurchten, welche durch die hierbei
herrschende niedere Tcmperatur verhindert w i d ; ist jcdoch
die Verfliichtigung,,des Chlorammoniums voriiher, so mu:ss
man die Ilitze massigen, u m ths Schmelzen des Riickslandes im. Porcellantiegel zu vermeitlen. Der Ruckstand
im Porcellantiegel wird aufs neue mit Chlorarnmonitim
gemengt und wie das erste Ma1 gegluht, was so oft wiederholt wird, his das Gewicht des Rtickstandes constant
bleibt. - Durch den Zuslritt der Luft wird zuweilen cler
Platintiegel mit einem Hauch melallischer Siiure uberzogen,
namenrlich mit Zinnoxyd beim Gluhen von Zinnsaure-Verbindungen. In diesem Falle bestreut man den Dedkel
beim folgenden Gluhen mit etwas Chlorammonium.
Bei der Unlersuchung des arseniksauren n’atrons war
nur ein einmaliges, bei der des antinionsauren Ratrons
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