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Ueber eine einfache aber zweckmssige BUrette.

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Th. Pusch, Eino oiiifaclic slier zwecknihsigo Burette.
in JodkaliumlBsung geleitet und titrimetrisch bestimmt. Gesammtchlor waren 38,l O / o , mithin 2,2
Chlor d s Chlorsiiuro vorhanden.
Von dieseni Chlorkalk wurdcn mehrere Proben in Glber vertheilt , unter verschiedenen Bcdingungen aufbowahrt und darauf
untersucht.
I. Wghrend zweier Sommcrmonate vom Licht entfernt,
a) im Kcller offen,
b) auf dem Bodcn rcrschlosscn,
c) auf dem Boden offen.
11. Verschlossen von Anfang .Juli dcs cincn bis Endc October
des anderen Jahres, vor einem nach Siiden gelegcnon Fenstcr, also
dem directcn Licht ausgesetzt.
Nach Procenten
Chlor aus untorwirksames
chloriger Sauro
Chlor.
und Chloisiure zusammeu.
29,7
YO,9
33,2
34,3
23,O
28,tl
5,!l
242.
Probe I a
Probe I b
Probe I c
Probc 11
Die Vcrsuche bcststigcn,' dass die Zerfietzung des Chlorkalks und
die Oxydation der unterchlorigen Siiuro einerseits relativ langsamer
in kiihlen, Venn auch feuchten Numen, rascher bci w h e r e r Temperatur und trockener Luft stattfindet; andererseits aber, dass die
grasste Menge der unterchlorigen Saure in verschlossenen Glefhsen
zu Chlorsiiure umgesetzt wird.
Gleichzeitig nehme ich Veranlassung H e m Professor Dr. Poleck
fiir die mir auch hierbei freundlichst entgegengebrachte Unterstiitzung
meinen herzlichen Dank ausxusprechen.
Ueber eine einfache aber sweckmassige Burette. a
Yon Theodor P u s c h in Dessau.
Es ist scit dcm Erscheinen der neuen Pharmacopae Vieles und
stellenweise Treff liches iibcr maassmalytischo Instrumente gcschieben
1) A. Bobiorre, Compt. rend. Bd. 65. 6. 805.
2) Die Cylinder-Biirotten sind yon den Herren Warnibrun, Quilitz h Co.
i n Berlin C., Rosenthalorstr. 40, zu bcziehcn.
Th. Pusch, Eine einfache aber zwechlissige Biirotte.
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worden, dass es vielleicht gewagt erscheint , nochmals dieses Thema
zu beriihren , um so mehr, als ich nicht beabsichtige, etwas absolut
Neues zu bringen, sondern nur etwas Bekanntes resp. Naheliegendes
der Beachtung der Interessenten zu empfehlen. Da es sich aber um
ein ebenso einfaches, wie praktisches, dabei fiir die von der neiien
deutschen Pharmacop6e vorgeschriebenen maassanalytischen Operationen
vollstiindig ausreichendes ‘Instrument handelt , so glaubte ich annehmen zu diirfen, dass eine Beschreibung desselben fiir die Herren
Collegen , insbesondere die Apotheken-Revisoren , nicht ganz ohne
Interesse sein wird.
Unter den vielen existirenden Buretten merden sowohl die Mohrschen Abflussbiiretten , wie auch die Ausgussburetten nach GayLussac, Geisler, Binks, vielleicht auch die nach Kersting, ihre Liebhaber gefunden haben. Es wird so mancher, der vie1 maassanalytisch
nrbeitet, alle oder einen grossen Theil dieser verschiedenen Biirettenarten schon einer Probe unterworfen und sich die ihm am meisten
zusagende ausgesucht haben. Auch mir ist es so gegangen und ich
benutze schon seit Ianger als einem Decennium zur Aufnahme der
‘II Normal - Silberliisung und der Kaliumpermanganat-Liisung zwei
Gay-Lussac’sche Buretten, wahrend ich fur Normal- Same und Normal - Alkali mich der Mohr’schen Ausflussbiiretten bediene. In Bezug
auf letztere m6chte ich, im Torbeigehen, nur bemerken, dass ich den
Quetschhahn bei denselben verwerfe , da er so leicht ein Zusammenkleben des Gummirohrs , auch nicht selten ein Zerreissen desselben
an der geklemmten Stelle verursacht und mich dafilr, nach einer
vor Jahren gelesenen Empfehlung von irgend Jemandem , dessen Namen
ich undankbarerweise vergessen, eines kleinen 6 -8 mm. langen, an
beiden Seiten rundgeschmolzenen Glasstabstiickes bediene, welches
zwischen die Biirettenspitze und das Ausflussrahrchen in den Gummischlauch geschoben wird und denselben so genau schliessen muss,
dass aus der gefiillten Biirette nicht die Spur herausfliessen kann.
Schiebt man nun mit 2 Fingern den Gummischlauch um den Glasstab herum in eine Falte zusammen, so kann man nach Belieben,
im Strahl oder tropfenweise die Flussigkeit aus der Burette austreten lassen.
Als ich mich in diesem Jahre zu den Apotheken-Revisionen vorbereitete, da galt es zum ersten Male auch eine passende Biirette
zu wahlen. Die Mohr’sche erschien der niithigen Statifs wegen zu
unbequem und die Gay- Lussac’sche des feinen Ausflussrohres wegen,
,
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TIi. Pus& Eiuc einfachc aber zwcckmiissigc Biirette.
zu zerbreohlich fiir den Transport. Ich wahlto daher cine kleine
Bink'scho, in
C.C. getheilte Burette von 25 C.C. Capacitiit, doch
ging mir das Titriren mit derselben nicht so schnell und glatt von
der Hand, wie ich wunschtc und gewijhnt war. Aus diesem Gnmde
sah ich mich nach einem anderen Instrument um und fand untcr
einer Anzahl kleiner diinner Cylinder, die ich friilier zu vergleichenden colorimetxischen Untersuchungen gebraucht hatto, einen solchen
mit Glasfuss und Ausguss - Schnabel von ca.
1 9 Ctm. Hijhe und einem Durchmesser yon circa
1 Ctm., welcher untcr Freilassung eines oberen
Raumes von ca.3'/* C.C., 25 in 1/6 gethciltc C.C.
enthat. Die Graduirung muss links, von der
Ausgussseite gesehen , angebracht sein, so class
man mit dieser Cylinder-Biirette in der linken
Hand opcrirend, jederzeit bequem den Stand ablesen kann, wenn man sie zwischen 2 Fingern,
die den obercn Rand fassen, balancirt, und in
die Hijhe des Auges bringt. So konnte ieh,
obgleicli die Burette nur in
C.C. gctheilt war,
'Ilo C.C. ganz sicher schatzen und erhielt, verglichen mit meinen Moh'schen Biiretten , ganz
zufriedenstellende Resultate. TJm ein Herabfliessen dcr Fliissigkeit an der Aussenwand der
Burette beim Austropfen zu hindern, brachte ich
der unteren Scite des Ausgussschnabels ein Paar
Fcilstriche bei und bestrich die so gewonnene
rauhe Stelle mit etwas Talg.
Das Arbeiten mit dieser Cylinderburette ist
leicht gelernt und sehr befriedigend , sie llsst
ein ganz scharfes Abtropfen zu, gestattet ein
'Is natiirl* Grosse* schnelles Zuriicklaufen der Flussigkeit , l&st sich
sehr gut reinigon und vorspulen. Sie ist freilich ein s e h einfaches und anspruchsloses GeschBpf und sieht neben ihren prltentissen
Biirettenschwestern recht unbedeutend aus, aber sic kann, was die
Leistiing betrifft , mit ihnen allen concurriren.
Bekanntlich behaupteton die Philosophen des klassischen Alterthums , dass derjenige Mensch der gliicklichste sei , welcher die
wenigsten Bediirfnisse habe. Wenn wir diesen dusspruch auf unsere
Verhdtnisse anwenden wollcn so miissen wir denjenigen Analytikcr
,
ll.Boymoncl, Sur le Poids dcs Gouttes.
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fiir den gliicklichsten haltcn, der mit den einfachsten Hiilfsrnitteln
rollkommen befriedigende Resultate erzielt.
Die soeben beschriebene Cylinder - Bilrette ist ein solch einfaches Hglfsmittel ; - ich empfehle sie den philosophischen Herren
Collegen.
Sur le Poids des Gouttes.
Par hi. Boymond, Pharmacion
ti
Paris.
Le dosage de certains m6dicaments par gouttes est fort ancien.
I1 a pour lui l’avantage do pouroir 6tro pratiqub tout aussi bien par
le malade que par le pharmacien hi-meme. Si ce procbdi: dc dosage
a 6th l’objet 1 tin certain moment, de justes critiques, c’est qu’alors
on connaissait md les conditions physiques qui president 6 l’ecoulement des liquides par gouttes. On comptait celles -ci indBremment,
avec le flacon contenant le liquide, quelque soit le diam6tre de son
goulot, ou avec des tubes dont la construction Btait laissee k l’arbitrairo du fabricant, sans qu’aucune donnee pr6eiso ait fix6 leur
mesure. De lh, des 6carts considhblcs, pouvant ayer du simplo
au quadruple. Aujourd’hui, il n’en est plus de meme, et il est
6tabli qu’on peut apprdcier le poids des gouttes, d’ipres le diametre
du tubo d’koulernent, avcc autant de precision qu’avec unc balance
sensible au demi-milligramme.
Sans entrer ici dans lo dbtail de toutes les conditions qui dBterminent le poids des gouttes, Lebaiguo a btabli par l’exp6rionce :
1”. Que le poids des gouttes dOpend du ,,diam6tre e x t k r i e u r “
du tube qui les laisse Bcouler, qiie ce tube soit plein ou perfore,
et non du diamhtre inthrieur, comme le dit le Codex de 1866,
c e d e r n i e r n ’ a y a n t d’influenco q u o s u r la v i t e s s e d’bcoulement
2”. Que la nature du liquid0 (eau, alcool, ether, chloroforme,
vinaigre, etc.), influe seule sur leur poids , quelleque soit d’ailleurs
la proportion de mati6res dissoutes qu’il contienne.
3”. Que pour obtenir des gouttss d’eau distillee, (2 la tempbrature de 15O), du poids de cinq ccntigrammes, - soit 20 gouttes
pour 1 gramme -, il suffit que le (liarnetre o x t e r i e u r d u t u b e
d ’ b c o u l e m e n t s o i t e x a c t e m e n t d e t r o i s millirn6tres.
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