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Der Pflanzenstaat oder Entwurf einer Entwickelungsgeschichte des Pflanzenreichs. Eine allgemeine Botanik fUr Laien und Naturforscher von Carl MUller von Halle. Leipzig A. Frstner'sche Buchhandlung

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Lit eratur.
207
Ursachen und Zertheilung dc!r Verwittcrung. h l s solche werden Imondeis angefiihrt : Yauerstoff der Luft, Kegcii und Kohlensiiure. Sodann : Coiidensatiou von Gasen, Einfluss von Frost, Eiufluss von Pflanzen.
~esauiriitursacheii,wclchc die Verwitteruug der Silicate herbcifihreu. -- Die Atmosphiirc, das Hegeuwasser und d a ~Verwitterungawasser. Hicr kommen vor : Sauorstofl' und Stickstoff; die
organischcn Molecule in der Atmosphke und die hlaterie a1iorg:rnischeri Ursprungs; besondere noch uiibekanntc fliichtige Theile,
wclche natiirlich nur angedeutct wcrden.
I>er sogeua~inteIndiffcrentismus des frcicn Stickstoffs. -- Ozon.
I)esscn Entdeckung durch S chii 11 b c i n als vortrefflich und von
uiiuberaehbtrren Folgen fiir deu iu Rcde stehon?en Gegcnstand, die
Chemic der Ackerkrumc, bezeichuet wird. Es wird hier erwiihnt,
days bei den Diimpfen der iitherischen Oelc jedes Danipftheilchen
cin 'I'heil Sauerstoff ozoiiisire, es cine kurze Zeit als Ozon halte,
abcr das Ozon verharzz oder versiiuere das Darnpftlieilchcii des
Oela, wolei Oeltheile und Oaontlieile verschwiudeii. Daraus werden folgeiitle interessante Scliluesfolgerungcn geaogen :
1) Die Parfumcrie ist keiii eitcl Spiel fur die Nase, vielrnehr
nur Mittel zur Erweckung des Organisrnus, und ewar weil die
Darnpftheilclien bci ihrer Eutstehung die Triiger d a Ozous siud.
2 ) Uclcrall, wo iithcrische Oele von Mumen oder airdern Pflaiizeiitheilcii verdampfen, ist rundum f i r den Soden, vielleicht aucli
fiir die Atmosphiire, der active Yauerstoff wirksam, unter sndcrii
zur Salpetersiiurcbilduiig.
3) Wenn die iitherischen Ocle cinigc Zeit in der Luft bleiben,
sirid sie verharzt uud in SPuren verwandelt, der Geruch ist VWachwuildcii und daniit das Ozou, wclchcs anfXuglicli durch die
Dainpftheilclien getragen wird.
Salpetersiiurebildung aus dem Stickstoff dcr Luft. - Oxydation
von Ammouiak zu Salpetersiiure. - 13ilduug von Salpetersiinre nus
Ammoniak oder Stickstoff und Ssuerstofl' in Bcriihruug m i t poriisen
Iiiirperii oder Basen. - Das atrnosphiirische Wasser. - Menge des
fallrntlen llegens und die Verdunatung. - Znsarnmansetzung des
hkteorwassers. Hier sirid viele Beobachtungen von Thatsachen gesarnmelt. - Verwitterungswaaser.
Dieses ist eine Uebersicht der in den ersten drei Heften enthaltenen Gegenstiinde. Das Werk ist mit Fleiss und Urnsiclit verabfasst und verdient alle Beachtung von Seiten gebildeter Landwiithe. Die Ausstattung iat sehr gut.
Dr. L. F. Bley.
Der I'flanzenstaat oder Entwurf eiiier Entwickelungsgeschichte des Pflanzenreichs. Eine allgemeine Botannil; fiir Laien und Naturforscher von Carl Miiller
von Halle. Leipzig, A. Forstner'sche Buchhandlung.
Es giebt Buclier, welche einen ganz unrtchiitzhnren Genuss gewiihren, eineu niclit alleiii arigeuehmcn, sonderii aucli erhebenden
Eiudruck mnchcn, und dereii Lecture iuitl Studiurn harmonisclir:
Naclikliingc .in\ (;emtithe dcs LCb(?r: zurkckhasen - j:r derc~iLeetiire stet5 enie angcnehnie I~iickcr~iinc~riii~g
fiir ihii bleibt. I h s
wird bcsoiiders von ~olchenI3iichern gelteii, i n wclchen sicli Idecn, die.
uns lange vorgeschwebt, Ideen, die uus vielkiclit nach Iangem Naehden-
Literatur.
208
kcii und eriistem Stiidium gckommen sind, zu voller Klarheit eiitwickelt
findeu: Isiicher, welche verworreiic Ansclinuungen liiseii. welche gleicli eiiiem ei.liehntcn Wcgweiser -. uns ails eiigen unwegsnnioii
Ychlucliten hinniif uiif frcie soniiigc Hiiheii fuhren, von dciicii uiiscr
IJlick frci wid unbeschriinkt uber die hcrrlichc Mnunigfaltigkcit cince
weiteii Laiidecr Iriiiglcitcn kaiiii. So mochteu wir deri Kindruck niidcuten, welchcii obigcn lieu erschiencne Wcrk C a r l M ii 1 1 er’s auf uus
gemwht hat. I)cr Vcrfuser - der botanischeii Welt nle verdieustvoller Forschcr, bceonders auf dem Gcbiete der Laobmooee, den
Frcuiideii dcr Nnturwisacnschaft nber im weitenteu Kreise ale uncrsclirockeuer Pionicr der waliren Populaiisirung der Wissensclinft
riiliiiiliclist bckanut - bringt diesen Eindruck hcrvor nicht allein
durch seine Itlnrc, wiesenschafthche rhretcllung, aoiidern nuch durch
rciiien k~nssisclicii Sty1 uiid scinc ruhigc, leidenschnftslosc Erortcrung der vertlcliiedenen maanagebenden Aneichten und seincn hohcn
wissciischaftliclieu Ernst. Dabei blcibt er nichte desto rvenjgcr voii
oeinem Gegcurtaudc eiiigeiiommcn: er widinct sich ihm uiit L i b
iind Seele uiicl Lchnudclt iliii mit jener Licbe, dercn iiur der cchte
Apostcl dcr Nnturwisseiischaft fiihig ist.
Die vorliegeiide Buch ist sehr gut nusgestattet und voll voii
instructivcn, hochst sorgfiltig auegefuhrten, in den Text eingedrucktcu IIolzschnittcn, und wir glaubcn den Herren Colle en einen
Diciist zu erweisen, indem wir, das Uuch warm empfehfend, sciii
Iiihalts-Verzeicliniss in abgekiirzter Form hier beifolgen Irrssen.
I. ‘llieil. Griindung dee Pfinnzenstnnts. (Planetarische Entwickclungsgeschiclitc.)
1. Cnpitcl. Der Ursprung der Pflnnzen. Q. 1-3. Der wissenscliaftliche Stand unct. Dcr Aiifang der PBanzen. (Theoric der Urxeuguiig.) Die ~flniizeurerwnndlung. (Kritik dicscr Aunahmc im
Kritik dcr Annahme von D a r w i n - dna Gesctz
Allgcirieincn
der Accoinodation.)
2. Capitel. Dlrs Gesetz der Gestalteiibildung. 9%. 4-8. Begriff diesea Ueeetzee. Bildungagesetz dcr Kryatnlle. (stoff uiid Form.
C a r a l le’s Itcobnchtungen. Anwendung dieser Verh. zur Erkliiriing
alcr lhtetchuiig vcrsckicdener Pflanzenarten. Isoinorphe und isonierc Stoffc. Die Schopfung der Organismcn eiii Krystnllisntioiisproccaa.) Bi\diingsgesetz dcr Pflnnzen. (Die Yflnnze cin Product
voii Stoff und Krrft, ISeweise dnfiir durch Erdlirung, die Ciiltrlr
der Pflanze, durch Urnwandlung von Pflnnzcnzellen in verucliiedelieu chemischen Elussigkeiten u. 8. w.) Hildungegesetz dee Thicrkiirpers. (Erniihrung, Ziichtung, Generationswechsel.
uber die (lestaltcnbildung. (Aehnlicbkeit zwiscLcn c emischeii
A1lgcmcincs
uiid
orguuischeu Typeii.)
3. Capitel. Die Entwickelungaetrifen der Pflnnzen. $5. 9 - 13.
Veracliiedenheit dcreelhen. Die Zcitalter der Natur. Die Periodcii
dcr Schijpfungsgcacliiclite. (Heich dcr Akrogenen - der Gymnospcrmen - der Augioeyeriuen. Eudcharnkter der Pflniizcuacliiipfuiig.)
Der Wecbrel der Pflanzendecke. (Dns Auaeterben der Gescliiipfi!:
Ursaclieii dessclbeii. In hietori::cher Zcit ausgeetorbeiie uud nocli
auseterl~endeThiere uud l’fllrnzcii.) Vorwelt und Gagenwart. (Ilcidc
ciiia ciiizigc Entwickcliiugureihe. Die Schopfung der Gcgcnwart
t h e Product allcr Scliiipfuiigen zusvmmengcnommen.)
4. Capitel. Gcscliichtc dcr Mduiig eincr zusaininen~iirngeiiilen
I’flanzendeckc. $5. 14 - 16. I)ic Pfleiixenfornintioiicn. (Die rpriiiigweirc Folge der Pflanzeutypeii, das Logilrclie dariii. I h Alter dcr
Alpenflor.) Die Hciinathspuiicte dcr Pflanzen. (Kritik der Annahine
-
h
Literatur.
209
VOII Stnmmp:iaren. Coincidenz-, Corrcspondctrz- u n J Parallelfloren.)
Die Pflartzenwat~deri~tig.(Ineinanderweben dcr Ptlniizeiiformationen, durcli TVintle, crr:it.. L<lijcke 11. s. it-. Auswnntleruiig. durrh
Flusse an d BIeerc vcreint, durch die ’I’hierwclt iind durch den
BIcnscheri.)
6. (!npitel. Ursprunglichc und nachgcfolgte Schupfungsherde.
$5. 17 .- 22. Die liceling-Inscln. (\Vesen priiniirer unrl secundiircr
Schiipfuugslierde. D a r w i ti’s Scltilderung dcr Itieclii. Die ItadnckInseln. Eingewantlerte Flor des intlicrlicn Archipels.) Die Gnlopngos-Inseln. Unterschicde dcr Flor :iufdctt einze.lnc.n Iiiscln. Aehnliclikeit dieser L-erli ii1tnisse aucli i t r der Faurin.) Die lnsel St. Helena.
ihrer Flor. Alter
Die lnsel J i i a i t R:rn:tndez. (~ihlr11vcr113iltnissc
dcr fraglichen l l o r . Bnumartigc I<riiut.ert.yperi.) Die nort1ntl:rtitischeii Archipele. (Untersncliui~gtlcr I’Ispriiiiglichkeit tliescr Flor,
Forbes und Martius.) Kiickblick.
6. Capitel. Die ontergegniigei~ciil’tianzenforrnetr. $5. 23 -. $28.
Die A r t ihrcs Untergsngs. ( I k r natiirliche V c r h m d Y U I I Icbeutlcii und uiitcrgegnngenen Pflnnzcii. Auswheideu eiiizelrier ‘I’ypen
der siidlichen ITcrein.
aus dieseui Vcrl,ntide. Die ~~y~iressensiitnpfe
Stnaten. Aehnlichkeit der T‘crrottung in der Gegenwart niit jener
oder nicht?)
der Vorwelt. Sind die Kohlen zusa~r~n~etigcschwelnrnt
Die A r t der Kohlenbildung. (praunkohlen, Torf, Steinkohlen etc.
Producte der trocknen 1)c:stillat.ion. Structnrverhiiltiiisse tlcr Kohlen.)
Untergatig auf trocknrni \\*egc. lncrustirtc I’flnnzcnreste. Vcrstcittte
Pfanxen. (Fundorte, verk;ilkte untl verkieselte Hiillme, Theorie dcr
Verkieselung.) Die Entzifferung untergcypngener Pfaiizenfortnen.
7. Capitel. Die L a n d d i n f t der Vorwelt. 60.29- 88. D e r Schauylntx. (Oliederung der Gebirgssystenie : ihre Bntstehung und Bedeutung fur die Scliiipfung der Orgnnisnien.) Die Ucbergnngsyeriode. (Grarrwacke. hleerespflanzen nls erate Typen der Flora.
Dic Alpenwelt. Ihr Ucbcrgaiig zii -4titlirncit und Graphit. Er?te
Meeresfaunn. Erste Laiidflor. Scliachtellialmt~penctc.) Die Stctnkohlenperiode. (Arrnuth der Steinkohlcnwilder gcgen die Neuzeit.
Keichthum der Luft an Kohlcnsiiurc. Gleichheit damnligcr Ych6pfungsbedingungen fur deli ganxen Planeten.) Pcrmische Pcriode.
(Ihre Flora etc.) Die ‘I’riaspe1.iodc. (Flora dcs bunten Snndsteins.
Erzeugung der Kalkbanke. Der Mu~clielltalk untl der lieuper.)
Die Jurnpcriode. Die lireideperiode. (Neuer Chnrnkter der Pflanzenwelt. Gliedcrung des Krcidcgcbirges. Fornminifercn.) Die tertiLre Periode. (Ihre Bedeutung, ihr Chnraktcr und ihrc Gliederung. Neuer Charakter der Pflnnzctitypcn. Specinlfloren der tertiiiren Pcriode. Schilderung einer tertiircn Landscltaft. Verschiedene Braurikohleiibeckcn. Vcrlllltiliss dcr LaulJ- iuid NsdclwHldcr.
Der Bernsteinbsurn. Bernsteiii-Inscln.) Die Diluvialperiode. (Ilir
geologischer Chnrakter und ihre Pflnnzenreste. Ucberleitung ziir
Gcgenwart. Die plioceneti Gewjichsc sahcn schon die Pflanzen der
Gcgenwart. Die europiiischcn Type11 Neuliollands. Die Jetztwelt.
(Scheinbnrer Widerspruch zwischeii dem Charakter der heutigen utid
der vorweltlichcn Pflanaenwelt. Ursnchen der grosseren hIannigfaltigkeit der heutigen Pfanzendeckc, nls Ileliefverhiiltnisse, lilinintc
U. 8. w. Pflanzenreihe; ihre Gliedcrung nach S c h o u w . Ruckblick.)
11. Theil. Gliederung des I’flanzenstaates. (Systematische Errtwickelungsgeschichte.
1. Capitel. Die ~rpfi:irixen ( f d o p L ! / k ) . G o t lie’s Urpflanze.
Dic wirkliche Urpflanze. Protopuen und I’rotophyten. Protococcaceen. Desniidien (ihre Coptilntioti, Fortptlsuzung durch ‘(‘heilung.)
Arch, d.Phrum. CLVII. Bds. 2.Hft.
15
210
Literatur.
Diatanccn. Rau dcr Kiesclzellen. Die Entwickelungsreihc in den
Protophyten. Diataneenlager. Scheinbar thierischc Natur der Oiatancen.
2. Capitel. Die Algen (Alyae). 1)eren Abweichung von dcn
Urpflauzen. Fruchtbildung in allen Entwickelungsstufen. Hefrnchtungstbeorien. Bedeutuug der Algen fur Erforschung dcs vcgctabiliichen Lebcns.
3. Canitel. Die Flechten. N c r s c h i d e n e Stufen dcs nl:inct.ar.
Lebens in; I'flanzenstaate. Die klcchten uls Luftnlgen, gicicllwcrthig mit denselben. Ihre GeschlechtsverhPltnissr.)
4. Capitel. Die Pilze. Ihre Redcutung als Thallophytrn. llirc
Entwickeli~ngstitufen. Die einzelnen F:milicn.
5. Capitel. Die Leberinoose. A19 Carmophyten Init den Th:rllophyteu vcrglichen. Das Lcherinoosblntt. Wesen des PAnnzenblnttes iiberlinupt. Dic Zelle ah Element der Pflaiizeritypen. Spi ralfascrn. Vcgetntionssysteme.
6. Capitel. I)ic Laubmoose. Die ersten reiiicn Carmopllytcn.
Mit deu Lcberinoosen verglichen. Gattungeu. Miitzc. hliinrlbrsufz
und das daraus nbgeleitete Gesetz der organischen Nebcnpro~lnctc.
Porose und geschlosseue Zellen. Armetli an Eiitwickelurig~st~~fei~.
Deutrin der Aetheridicri als organische Nehcnproducte.
7. 8apitel Die Farrnkriiuter. Erste CiefArJspftanzeu. Arehi tektonik des Starnmes. Riickblickende Vergleichc hei der Kcimu~rg.
Der Vorkeirn. Bildung des Wedels. Kritik der Annahme einer
Geschlechtlichkeit der Farrn. Die Farrnwurzel. Spaltijff'nuiigen.
Uildung dcr Farrntypen.
8. C5nitel. Die Schnchtclhnlme. Architektonik. Formenwelt
der Fruckorgaiie. Sporen und Keimung. Gesc~ilechtbverh~ltiiisse.
Systematischefi. Wurzeletock mit Hrutknospen und Kuollen verglichen. Innenbildung der Kartoff elknollen. Die Knollen dcr Schachtelhalrne ale umgewandcltc Adventivknospen.
9. Capitel. Die Riirlappgewiichse. Lycopodium. Die Gefissbiindel und ihro scheinbare Hedeutuug fur die Hlettstellung. Die
Keimzelle als Gruudformel aller Pflanzennrchitektonik. Die Barlappe, die ersten reinen beblatterten Gefhspflanzcn. Pseudosporaugien. Hcrnhardia. Die Selnginellen. Cophoridien uud Cosporen. Phyto losaum. Die Brachsenkriiutcr. Mikrosporen untl
Makrosporen. &ellung der Bmchsenkriiuter.
10. Capitel. Die Wurzelfriichtler Ilhizocarpeae). VorlPnfer
der Phanerogamen. Ihre Typen. Mit ruheren Kryptogamen verglicheo. Fruchtbildung.
Pilularia. Cosporen und Mikrosporen.
Mal.silia. Salvinin. Azolla. Verschicdcnheit der Rhimc;wpt=en.
Kritik der Geschlcchbverhiiltn~sse. Herechtigung der Numen Kryptogamen und Phanerogamen. Riickhlick auf die Entwickelungs
stufen der GewPchee riach der Bildung des Embryo.
11. Capitel. Die Wurzelfriichtlcr (Ilhizantliene). Dieselben 81s
Vorliiufer der Monocotylen. Bau des ItliizantheeristHrnmes. Die
Familie und ihre Typen. Rhopalonemit. C'ylinm H pocistus. Bedeutung der Ilhizantheen als erste Phanerogamen. Shanerogarnen
iind Kry togamen in ihrer Befruchtung verglichen.
12. &pitel.
Die hIonocotylen. Erste Typen. Fluri:ttcu untl
Spadicineen. Uebergaugstypen zu den Grasern. Rnu des RogFenlidins. Das Pflanzeni~idivid~iiim.Architektonik der Grasiihre. ( ~ r a s blurne, zuriickgefiihrt auf den Hnuplan der Monocotylenblume. Orchideen. Epigyne ond hypogyne Fruchtknoten. Mit dem Receptuculum der Rhizocarpeen verglichen. Das phanerogamische Ei :
1
Literatup.
211
dcssen 'Typeu. Die Blumcn~hc. ISastardbildung. Der Keiinling
hei deli nlonocotylcn und 1)icotylcn. Die BlHtter der Monocotylen.
])as Grasblatt. 1)ic Ligula. Die Palmen als hSchststehender Typus.
Eiiifijrtrliglicit der moiiocotylischcn Typen. Dieselhe such in den
StoEen nachgewicsen. F r e in y'e ueuc Anschauungen iiber die Xusammetisetzung des Zellgewebes.
Die Syetcmatik, eine t'hysiologie der Forin.
13. Capitel. Die Dicotylen. Charaktcristik durch die Architckt.onik dcs Stammes. Das Cambium. Die Jaliresringe. Individualisilung der Matcrie zu Organismen gleich dem physikalischen
Lebcn. Rloiiocot,ylischc und dicotylische Gefassbundel. Das dicof.,vlische Blatt. Dicotylische Blumen. Die Placenten als Familiencharakter. Embryo. Hliitl~cnstiinde. Die Dicotyleu - mit der
Monocotylenblume verglichcn. Combinationen der Fruchtblltter zu
Fruclitforrnen. Dic Metamorphose, dcren Grundursache in der MoIeculargruppirnng der St,offe gefunden. Untereuchungen iiber den
Iiiichateutwickelten Typus dcr Dicotylen.
Iiiickhlick. Nligeli's Versuch, die Idec der Pflanze zu entwickcln. Dic Eutwickelungsmomente als naturliche Hichtsclinur
der Classification. Naturphilosophische Systeme. Das von uns HUgenommene natiirliche Syetem.
111. Theil. Das Lehen des Pflanzenstaata. (Kosmische Entwickelungsgeschichte.)
1. Capitel. Der Jahrcswechsel. Ast.ronomiscties. Die klirnatischcn Zorren. Die Zellc als Schsuplatz und mitwirkende Kraft
d c s periodischeu Pflanzenlebens. Ihrc unglcichen Werthe und Functionen. Primordialschlauch. Cytoblast. Zellentheilung. Wechsel
und Pcriodicitkt des Pflanzenlebens.
2. Capitel. Das Winterleben d c ~Pflsnzenstaates. Reduction
dcu Pflauzenlehcns im Winter und ihrc? Grenzen. Der Winter ein
:Lahoratorium fiir den Fruhling. Der Chnrakter winterlicher Pflauzcn in die Ihospen gelegt.
Die Kiiospe fiir die Diagnose der
L'flanzenforrn. Blattfakung in den Ihospen. Zwiebeln. Saftsteigen
ini Winter.
Vorbereitungen der Pflanze fur das Winterleben.
'I'hcoric des Erfrierens tler Pflanzen.
Frostspaltrn der BLume.
Eigenwiirmc der Orgnnismen. Rryptogamen als echte Wintertypen.
3. Capitel. Das Fruhlingsleben. Urtjachen der Beschieunigung
und \'erzijgeruiig dcs Fruhlings. Die Accomodation der Pflanzen
an die physikslischen lsedingungen des Fruhjahrs. Vorriicken des
Friihliiigs riach Nordcn. Das Schwellen der Knospen. Antheil des
Stiirkniehls. Antheil dee Stickstoffs. Die Stoffwandlung. Das Saftbtcigcn in alleii seinen Bezichungen. Das Keimen und das Sonnenlicht. Das Chemischc des Kcimungsproccsses. Luftmeer und I'flanzenwelt.
4. Cayitel. Somtnerleben. Aufgabi! des Sommers. Die ProIcpsiu dcr 1,indc. Fhysikalische ~ e d e u t n n gder polii-ten OberflPclie
tlcs Laubcu. Ucdcutung dcr \Viirulcausstrshlung dcr Blltter. Theorie
dcr Than bildung. Zuckcrabscheidung auf Pflanzentheilen. Manna.
Das lieifen der Friichtc. Der Samentrieh der Pflsnzen. Abscheidung orgarkcher und anorgankcher Stoffe in den peripherischen
I?laiizentheileri. 2eit.alter dcr Gcwichsc.
5. Capitel. L)as Herbstlebcn. Das. Rcifcii der Fruchte. Theoric
dcr Kartoffclkrankheit. Chemische ncdcutung der Zellen fiir die
nildung dcs Vruchtaroms. Blurnengcruche. Entfirbnng des Laubcs untcr verschicdenen Zoncn. Laubabfall. Rindenschalung. Art
deb: Blattfalles. Blattnarben. Ursachen dcr Entlaubuug.
'
2 12
Lit emtur.
6. Capitcl. Monatslehen. Volk und Naturforscher in der Hcohachtnng dessclbcu. I’flanzeiitypeii der einzelncn Monate. Erforderliche IViirmesummen f i r die Gexiichse. nedentung dcs Mondcs
fir das Monatslehcn.
7. Capitel. ‘I’agclehen. At.liniung der Gewiichse in allcn 1 3 ~ ziehungen. Foruienbildung I)ei ‘rage. IJildung der Farben. ‘Tliglicher Farbcnwcclisel. Abijclicicluiig von W’asser. Colorasin. 1)ic
Pflanzcn ate ~~‘etterprophcteii.Dcr P ~ : ~ n z c n ~ c l Tag~ l ~ funtl
. Nadittilumen. Die Rolle der Sonireiifinstcrrrisse. Ursachen dnr rncch:tiiischen Rcwegiing tL:r 13lumeiiblLttcr. Ucr 12liythrnus in der Hcwegiuig der Pthnzentheilc. Ursachen der Heizbnrkcit vcgctabilischer Organe.
8. Capitel. Jahrespanorams. Herbst und Winter als Nahrungespeicher. Charakteristik dcr einzelnen Monnte. Bedeutung der
weissen Farhe fih dns Leben winterlieher Hlumeu. Die Aufeinairderfolge der Insekten. Das Arom dcs Heucs. Reif- und Schnee1;rndschaften in ilircin Xrisnminenhitng mit dem Pflmzeiiskelett. I)ie
Nntiu als Selbsfrcgicruiig.
Nachwort. Die Uruppirung der hloleciile als Urgrund aller
Lebenserschciunngeii. Die Materie und die Periodicitat. Das Lcben HIS Ikwegung. Dic l~ntwickclungsgeschichteimd’ die Metamorphosenlchrc. Ent\vickelungsgeechichte als rnikrokosinische Weltanschnuung.
Ueberblicken wir dab Geliotcne mit der ganzen Piulle der angcfuhrtcn Thatsachen, der ciit\vicltcltcii Resultate unziihliger mustergiiltigcr ~riteranchnngr!~~,
so inussen wir staunen iiber die so ungeinciii gliicklichc Gruppiriirig dcs iiherwiiltigenden Stotfes zii einern
:ibgerundetcn Gnnzc-il. I hfi Itoniite dcr \’rrf. niir crrcichen, indcrn
cr, wie es im vorlicgcndcn Wcrke dcr Fall ist., scinen Stoff vollkoinrncn beherrschtc. Wir miissen zngleich den cisernen Flciss
bcwundern, niit dcui die 1leIi:mdlung dieses grossartigeu Stoffcs his
in die kleiustcn Einzelriheitcii durchgefuhrt ist und durch welche
die Arhcit tics Verf. nicbt nur zii einern tiichtigen wissenschaftlichen Werkc geworden ist, soiiderii such zn einern Kunstwerkc:
zu eineni Wcrkc, welclics reiche Relehruiig gewahrt und manchen
iisthetischen Genuss (hrbietet.
Wir gltrul~cnschliesslich nicht zu vie1 zu bchauptea, wcnii wir
xussprechcn, class der Pflanzenbtaat einc der ersten Stellen in de.r
populair wisseiischaftlichen deutschen Literatur einzuiiehmen hestirnmt ist, und dnss vielleicht noch keiu Volk ein iihnliches Werk
i n seiner populair-wiesenschaftlie~enLiteratur aufzuweisen hat.
Dr. A. R.. jun.
Charakteristik der fur die Arzneilrunde und Technik
wichtigsten Pflanxengattungen, in Illustrationen auf
100 in Stein gravirten Tafeln. Nebst erliiuterndem
Teste, oder AtIas BUT pharniaceutischen Botanilr von
Dr. O t t o B e r g , Privatdocenten an der Universitat
zu Berlin. Zweite vermchrte und sorgfaltig revidirtc
Authge. :j. - 10. Lief. Taf. XVIII - LXXXXVI.
iind Textbogen 4-15 enthaltend. Berlin 1860. Verlag von Rudolph Ckrtner (Amelang’sche SortimentsBuchhandl ung ). 1.
Ilcrcits iin voriwii Jnlirgauge, Ud. 101. S.3@, und 13d.102 S.211
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