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Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e. V. Sitzung des Gesamtvorstandes der D. Ph. G. am 2.3.1952 im Hotel Haus Hessenland in Kassel

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Mitteiluwen
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Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e . V.
Sitzung des Gesamtvorstandes der D. Ph. G. am 2.3. 1952
im Hotel ,,Haus Hessenland" in Kassel
Auseug aus dem Protokoll
Nach Eroffnung der Sitzung durc.11 den Prasidenten, Herrn v. Fisenne, und einer
BegruWung durch Herrn Kammerprasident CybuZZa wurde als erster Punkt der
Tagesordnung (1.)S a t z u n g s a n d e r u n g der Antrag der Landesgruppe Hamburg:
Brntszeit der Vorstandsmitglieder und Verkiirzung der Amtszeit des Prasidenten,
besprochen. Herr v. Fisenne unterstiitzte diesen Antrag, weil dadurch mehr Bewegung in den Lauf der Dinge kame. An der Diskussion beteiligten sich die Herren:
Dr. Unna, Otto, Prof. v. Stokar, Dr. Roth, Prof. v. Rruchhausen, Dr. Luckenbach,
Prof. Dietzel. Es wurdc eine vorlaufige Ubereinstimmung dariiber erzielt, daB der
Vorstand alle 3 Jahre neugewahlt wird und sich aus seinen Reihen den Prasidenten wahlt.
Hierfiir ist eine Sat~ungsanderungerforderlich, fur die eine Komniission aus
3 Vorstandsmitgliedern ernannt wird, die aus den Herren: Otto, Berlin, Dr. Unna,
Hamburg, und Prof, Kern, Sprockhovel, a h Obmann, bestehen soll. Die Satzungsvorschlage sollen den Vorstandsmitgliedern 6 Wochen vor der Essener Tagung vorgelegt werden .
2 . ) H a u p t v e r s a m m l u n g d e r D. P h . G. Die Versammlung einigt sich dahin,
daB die nachste Hauptversammlung im Rahrnen dervom 21. bis 24. September1952
in Essen tagenden Cesellschaft Deutscher Naturforscher und Brzte stattfinden ~011,
und zwar am Sonnabend, dem 20. September 1952, bis zur Eroffnung der Naturforscher-Tagung am 21. Septembcr mittags. Herr Prasident von Fisenne wird die
notigen Vorverhandlungen in die Wege Ieiten.
3.) N o m i n i e r u n g e i n e s a s s o z i i e r t e n R e d a k t e u r s d e r F Q d A r a t i o n
I n t e r n a t io n a l e P h a r m a c e u t i (1 ue f ii r d i e i l c t a P h a r m a c e u t ic a I n t e r n a t i o n a l i a . Auf Vorschlag von Herrn Prof. 'u. Bruchhausen wird Herr Dozent
Dr. F. Neuwald, Hamburg, der hereits membre scientifique der F. I. P. ist, fur
diesen Posten nominiert.
4.)S e r t u r r i e r Medailla. Herr Dr. Neutuald, Hamburg, legt der Versammlung
ein ausfiihrliches Iteferat zu dicseni Thema vor. E s wird beschlossen, den Namen
des diesjahrigen Preistragers auf der Hauptversammlung in Essen bekannt zu geben.
5 . ) K a s s e n b e r i c h t . Herr Dr. Roth, 'Hamburg, gabkinen uberblick iiber die
finanzielle Lage der Gesellschaft und erorterte den Kassenbericht per 31. Dezember 1951, der den anwesenden Vertretern der Landesgruppen ausgchandigt wurde
(weitere Exemplare konnen angefordert werden). Die Einnahmen riihren im wesentlichen von den Mitgliedsbeitragen der Industriefirmen her. Nach Abzug der Unkosten ergibt sich am Ende des .Jahres 1951 erfreulicherweise ein Bestand von
DM 3132,86, der zur allmahlichen Abdeckung der noch vorhandenen Schulden,
iiber die Herr v. Fisenne anschlieflend nahere Ausfiihrungen machte, dienen soll.
E r bestand u. a. auf der Beibehaltung der 1)M 1,- -Beitrage fur die Dachgesellschaft seitens der ,,Archiv"-Bezieher, da es nicht vertreten werden konne, daB
die Industrie die D. Ph. G. allein finanziere. I n diesern Zusamrnenhang gab er
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Mitkil imgen
seinem Redauern dariiber Ausdruck, daW bisher von der ARDA Zuschiisse an die
1). Ph. G. nicht gezahlt worden siiid, wahrend in friiheren Zeiten eiiie laufende
Unterstiitzung seitens des Apothekervereins gewahrt wurde (in manchen Fallen
4000,- Mark). Dies bezeichriete er als den eirizigen Negat)ivposten in seiner Bilanz,
dem jedoch ein erfreulicher, durch die ehrenamtlic,he Tatigkeit eines Vorstandsinitgliedes dokumentierter A4ktivpost,en gegenuberstande.
Der Antrag von Herrn Dr. Roth, Hamhurg, dal3 fiir Dienst,reisen von Vorstandsrnitgliedern ein taglicher Spesenbetrag voii DM 25,- und die Reisekosten 2 . Klasse
vergiit,et werden sollcn, wurde nach kurzer I k h a t t e mit Ruclrsicht auf die finanzielle Lage dahin angenommen, dalj zuniiclist nur Fahrkarten 3. Klasse genehmigt
werden konnen. Gegen eirieri von Herrn lh: Roth aufgestellten Vorsnschlag fur
das Jahr 1952 erhol, sich seitens der Versammlung keiii Widerspruch.
Zu Kasseriprufern wurdeii gewlhlt : die Herren hpothekcr Viilsch, LiiLeck, und
Dr. Steinlce, Lubeck. 1)er Bericht der Kassenprufer sol1 auf der Essener Vorstandssitzung vorgelegt werden.
SchlieDlich wurde daran erinnert, daB noch eine groWere Anzahl bronzefarhener
Abgiisse d e r S e r t i i r n c r Medaille (Durchmesser 145 mm) bezahlt, aber unverkauft 1)eini Hersteller auf Abruf bereit, liegen. Herr Prof. Kaiser, Stuttgart, hat
1)ereitsiiber 50 Exemplare bei den Mit*gliedernseiner Landesgruppe zur Apothekenausschmiickung abgesetzt. Herr Prof. Kern,, SI)rockhovel, bestellte fur seine Landesgruppe 20 Abgiisse. Die l'laketten stelien den Landesgruppen zum Verlrauf an
Mitglieder (DM 6,-) zur Verfiigung. Die Differenz verbleibt den Landesgruppen.
Urn weitere Abrufe wurde gebeten.
6.) Xu dem Punkt , , W e i t e r e f i n a n z i e l l e F r a g e n " gat) Herr 'u. Fisenne einen
ausfiihrlichen Bericht iiber die Beteiligung der Gesellschaft am Verlag Chemie urid
die Ahdeckung der dadurch ent,standenen Verliiridlichkeit,en. AnsclilieBend erfolgte
eine 18ngere Disltussiun iiber die Verteilung kiinftiger Uberschiisse dcr Uachorganisation. Es wurde einstimmig beschlossen, da1.l hei dieser zunachst ein gewisses Vermogen anzusammelri ist,, bevor f inanzielle Unterstiit,zungen an die einzelnen Landesgruppen geleistet werden kiinnen. Ausnalimen sollen jedoch gestattet,
werden, wie z. B. ini B'alle der Landesgruppe Berlin und Iiessen;Kassel, welch
letztere unter ihren fi2 Mitgliedcrii 62 ,,Archiv"-Bezieher hat,, von denen die
meisten Mit,arbiitcr sind.
7.) , , A r c h i v d e r P h s r m a z i e " . Herr Prof. v. Rruchhnuser~ betout die Notwendigkeit des lmldigen Jhcheinens der vorliegendeii zahlreiohen Manuskripte.
I n der anschlielienden 1)iskussion wurden folgende Vorschlage gemacht :
a) den 0riginalarl)eiten des wissenschaftlichen l'eils einen Referatentcil beizufiigen (Prof. Sclwnck, lh. XteinXe) ;
1)) Sammelreferat,e, die mit Vorschrift,cn zit,iert werden (fruher von Zlerzoq
und Spiilh bearbeit,et,);
c) Referat,e iiber jedes neuc Arznciniittel mit Formel und Darstellungsweise.
Auf Vorschlag von Prof. Dietzel wird heschlossen, das ,,Archiv" nach Miiglichkeit auf 12 I-Iefte im Jslir zu erweitern und cvtl. spater Spezialreferate in Form
von Sonder-Mitteilungen ein zubauen.
Mitteilungen
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Herr Apotheker Dabelow, Melsungen, betonte nochmals, daB das Archiv das
,,Schaufenster der Pharmazie" bleiben miisse und daB die textliche Gestaltung
Herrn Prof. v. BrucMausen. voll und ganz zu iiberlassen sei.
Ansc,hlieBend folgte eine Diskussion beziiglich der Veroffentlichung der Referate
iiber die Veranstaltungen in den Landesgruppen. Einstimmig wurde beschlossen,
daB Auto-Referate aller Vortrage der Dachorganisation zur Veroffentlichung in
den ,,Mitteilungen" zur Verfiigung zu stellen sind. Dariiber hinaus bleibt es den
einzelnen Landesgruppen uberlassen, diese Referate auch der Fachpresse - wie
Gisher - zu senden.
8.) G e s e l l s c h a f t fiir Geschicht,e d e r P h a r m a z i e . Der Geschaftsfiihrer,
Herr Wartenberg, stellt im Namen seiner Gesellschaft den Antrag, die friiher bestandene beiderseitige korporative Mitgliedschaft der beiden Gesellschaften wieder
herzustellen. Dieso besteht darin, daO jede Gesellschaft eines ihrer Mitglieder in den
Vorstand der anderen Gesellschaft entsendet, dab die Mitglieder das Recht haben,
a n den bsiderseitigen Veranstaltungen teilzunehmen und daB die beiden Gesellschaften das von ihnen herausgegebene Schrifttum miteinander austauschen. Der
Vorschlag wird einstimmig angenommen.
9.) W e r b u n g n e u e r M i t g l i e d e r . Dr. Neuwald weist darauf hin, daB bei
Werbung von 1000 neuen ,,Archiv"-Beziehern durch die Landesgruppen das
,,Archiv" mit 12 Heften jahrlich herausgebracht werden konnte. E r hebt als Heispiel die Gruppe Westfalen-Lippe hervor, die iiber 300 ,,Archiv"-Bezieher geworben
habe. Herr Otto schlagt vor, jedes Mitglied moge zwei neue ,,Archiv"-Bezieher
werhen. Dr. Unnn empfiehlt, hesonders aktiven Mitgliedern die Listen der noch
nicht der 1). Ph. G. angehorigen Kollegen zwecks Bearbeitung zu ubergeben.
10.) In der Nachmittagssitzung nahm der Vorstand einen Bericht von Herrn
Kreuzhoqe vom Verlag Chemie iiber die Ergebnisse entgegen, die mit dem ,,Archiv
der Pharmazie" im Jahre 1951 erzielt, worden sind. Hiernach war die Bilanz des
,,Archivs" fur 1951 positiv. Diese Entwicklung ernloglicht eine Erweiterung auf
8 H e f t e f u r 1952. Damit ermaWigt sich der Preis des ,,Archivs der Pharmazie"
fur die Mitglieder auf DM 2,- p r o H e f t .
Ein Kostenvoranschlag fur 1952 zeigt, dafi es moglich sein wird, j e d e m der
8 Hefte des ,,Archivs" auch die .,,Mitt,eilungen" der Deutschen Pharmazeutischen
Gesellschaft heizufiigen. Es war zunaohst vorgesehen, daO diese ,,Mitteilungen"
immer 4 Druckseiten umfassen sollteri. Herr Kreuzhage bezweifelte indessen, dal3
die vorgesehenen 4 Seiten fur jede Nunimer der ,,Mitteilungen" ausreichen, wenn
nach dem Vorschlage von Herrn Dr. 7Jnna jede Landesgruppe die Autoreferate
iiber ihre wissenschaftlichen Vortrage der Redaktion der ,,Mitt,eilungen" zum Abdruck einsendet. E r empfiehlt daher, den Durchschnittsumfang der ,,Mitteilungen''
auf 8 Seiten zu erhohen. Demnach hiitten die Empfanger des ,,Archivs der Pharmazie" 24 D r u c k b o g e n A r c h i v t e x t zuziiglich 4 Bogen , , M i t t e i l u n g e n "
f u r 1952 zu erwarten. Bei nnverandertcm Bezugspreis entspricht dies einem Bogenpreis von nur DM 0,57, was im Vergleich zu anderen entsprechenden Zeitschriften
aullerordentlioh gering ist.
Bei der Besprechung des Inhalts der ,,Mitteilungen" empfioblt Herr Kreuzhage,
alle Mitglieder zur Einsendung ihrer Gehurtsdaten (und Eintrittsdaten) a n die
Geschaftsstelle ihrer Landesgruppe zwecks Weiterleitung a n die Redaktion der
,,Mitteilungen" zu veranlassen. Es konne dann an Hand dieser Daten eine , , K a r t e i
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Mitleilungen
d e r G e d e n k t a g e " eingerichtet werden, die mit, Sicherheit verhindert, dall wichtige Daten aus dem Leben verdienter Mitglieder vergessen oder zu spat beachtet
werden.
Diskutiert wird sodann noch die Frage eines Verzeichnisses aller D. Ph. G.Mitglieder. Es wird von allen Teilnehmern der Sitzung anerkannt, dall ein derartiges Mitgliederverzeichnis fur die Weiterentwicklung der 1).Ph. G. erheblichen
Werbewert hat. In Anbetracht der raschen Aufwartsentwicklung der Gesellschaft
wird beschlossen, die Entscheidung iiber Zusammenstellung und Drucklegurig des
Verzeichnisses Iris zum HerLst, dieses Jalires zu vertagen.
Bedauerlich ist die Feststellung, dall, wahrend sich tiahezu die Halfte der Landesgruppen mit 80--100~o ihrer Mitglieder am ,,Archiv"-Bezug beteiligeu, andere
Gruppen nur wenige Prozent ihrer Mitglieder als ,,Archiv"-Bezieher aufweisen.
Herr Prof. Kern, Sprockhovel, schlug dann vor, fur je 100 Exeniplare 3 Freiexemplare zu geben, was der Verlag Chemie auch grundsatzlich zusagte. Dariiher
sol1 aber noch einmal in Essen gesprochen werrlen.
11.) Ve r sc h ie d e 11 e s :
a) E n t s o h e i d u n g e n auf s c h r i f t l i c l i e m Wege. Herr Dr. Unna macht auf
die Bchwierigkeiteu aufrnerksam, Antworten der Landesgruppen auf Ersuchen des
Vorstandes urn Stellungnahme zu Vorschlagen zu erhalten. Es wird beschlossen,
daB Nichtbeantwortung von Vorschlagen innerhalb von 14 Tagen als Zustimmung
aufzufassen ist.
b) S t,e ue rf rei hei t d e r B ei t rage. Auf diesbeziigliche Anfragen antwortet
Herr Dr. Tinnu, da[J It. $ 14 der Satzungen iiber die Aufliisung der Gesellschaft das
Vermogen an eine gemeinniitzige Stiftung fallt. Damit ist die Gemeinniitzigkeit
der Gesellschaft seitens der Finanzbehorde anerkannt und alle Beitrage steuerahzugsfahig.
c ) 70. G e h u r t s t a g v o n P r o f . G e o r g U r d a n g a m 13. 6. 1 9 5 2 . lla Herr
Prof. l i r d m g trereits Ehrenmitglied der D. Ph. G. ist,, wird Herr Dr. Unna beauftragt,, ihm im Namen der Gesellschaft ein Gliickwunschschreiben zu iibersenden.
d) E h r e n m i t , g l i e d s c l i a f t . Herr Ilr. Unna stellt den Antrag, unser langjahriges Mitglied, Herrn Dr. h. c. Ernst Urban, fur seine hervorragenden Verdienste
um die Pharmazie im allgernoinen imd die Ueutsche Pharmazeutische Gesellschaft
im besonderen zum Ehrenmitglied zu ernennen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Herr Otlo wird gebeten, Herrn Dr. Urban die Ehrenurkunde anlllllich
der Vollendung seines 78. Lebensjahres am 19. April zu iiberreichen.
e) R e d a k t i o n d e r , , M i t t e i l u n g e n " . Auf eine Anfrage von Horrn Kreuzhage
stellt Herr Prof. ZI.Bruchhausen fest, dall Herr Dr. Unma als Mitglied des Redakt,ionsstabes auch auf dein TitolLlatt des ,,Archim" genannt wird.
f ) G e w c r b e f r e i h e i t in d e r U.S. Zone. Wegen der Kurze der noch zur Verfiigung steheiiden Zeit hat Herr Apotheker T)abelow sein Referat, iiber Einwirliung
der Gewerbefreiheit in der .U. %-Zone auf die Entwicklung der D. Ph. G. zuriickzu den
gezogen. Sein Referat ist zusammen mit der Gcsamt-Protokoll-Niederschrift
Akten genommen. Er betont darin, dalj die praktischen Apot,heker infolge des
durch die Gewerbefreiheit entstandenen scharfen Konkurrenzkarnpfes und der verringerten Umshtzc: nicht mehr in der Lage sein werden, die wissenschaftlichen Be-
Miltea'lungen
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Iange unseres Berufes so zu beachten und zu fordern wie bisher und bittet daher
den Vorst,and der D. Ph. G., Schritte zu tun, um diesen untragbaren Zustand in
irgendeiner Form zu beenden.
Herr v. Fisenne dankte im Namen der Anwesenden Herrn Apotheker Dabelow
und den Kasseler Kollegen fiir die hervorragende Organisation der VorstandsDr. Euqen Unna.
sitzung und schlofi die Versammlung um 16.30 Uhr.
AUSLANDSsNACH R I CHTE N
England
Zum Tode Konig Georgs V I . sandten wir der Pharmaceutical Society of Great
Britain eine Beileidsbotschaft, die mit zahlreichen iihnlichen Botschaften pharmazeutischer Gesellschaften aus aller Welt im Pharmaceutical Journal vom 16. Februar 1952 erschienen ist.
Der Inhalt lautet in deutscher Ubersetzung :
Die traurige Kunde von K o n i g Georgs Tad traf nicht nur Grop-Britannien und
das Commonwealth als hurter Schlag.
W i r in Deutschland, besonders die Mitglieder der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, haben das Gefiihl persiinlichen Kummers, das jeder bei dem Verlust eines
Mannes empfindet, der durch sein Pflichtgefiihl, seine Bescheidenheit, seinen persiinlichen Mut und sein vorbildliches Familienleben ein gliinzendes Beispiel fur die ganze
Welt gewesen ist.
Die Tatsache, dap K o n i g Georg trotz seiner schwindenden Lebenskraft fortfuhr,
sich dem Dienste a m Vaterland zu widmen, fiir das er schlieplich sein Leben gab,
sichert ihm unsere immerwahrende Bewunderung.
Als die Todesnachricht in Deutschband bekannt wurde, setzten alle of fentlichen Geb a d e die Flaggen auf Halbmast und die Mitglieder des Bundestages erhoben sich
schweigend von ihren Sitzen zum Zeichen der Sympathie, die jeder fur den verstorbenen
Monarchen empfand.
W i r Mitglieder der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft werden immer dankbar anerkennen, dab unter seiner Schutzherrschaft die Pharmaceutical Society of Great
Britain uns als erste ihre wertvolle Unterstiitzung beim Wiederaufbau unserer Gesellschaft gewiihrt hat.
Unsere besten Wunsche senden wir Ihrer Ma.jestut K o n i g i n E l i z a b e t h I I . Moge
Ihre Regierung erfolgreich und friedvoll sein zum Besten des Britischen Volkes und
der ganzen Welt. Daran werden tausende von uns nicht zweifeln, die vor einigen Jahren
Gelegenheit hatten, ihre Radio-Botsckaft von Kapstadt z u horen :
,,Ich erklure vor Euch Allen, dab mein ganzes Leben, mag es Lurz
oder lang sein, dem Dienst an Euch gewidmet sein wird."
Hamburg, 6. 2.1952
D E U T S C H E P H ARfilAZ E U T I S V H E G E S E L L S C H AF T
J o v. F i s e n n e
E. U n n a
President
Schriftfiihrer
,
Am 14. 2. 52 erhielten wir darauf eine Antwort der Pharmaceutical Society of
Great Britain, deren Wortlaut wir gleichfalls wie folgt wiedergehen :
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