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Die Anwendung der modifizierten alkalimetrischen Methode auf die Wertbestimmung des Opiums und anderer alkaloidhaltiger pharmazeutischer Drogen und Prparate.

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H. 51. G o r d i n : Alkaloidbestimmung im Opium etc.
335
Die Anwendung
der modifizierten alkalimetrischen Methode auf die
Wertbestimmung des Opiums und anderer alkaloidhaltiger pharrnazeutischer Drogen und Praparate.
Von H. M. G o r d i n .
(Eingegangen den 27. V. 1900.)
Vor einiger Zeit ') habe ich eine alkalimetrische Methode f u r
die Bestimmung der Alkaloide vorgeschlagen , die leicht ausfuhrbar
ist und sehr genaue Resultate liefert. Als einen nicht zu unterschatzenden
lrorteil dieser Methode habe ich hervorgehoben, dass beim Fallen
der Alkaloide durch das W a g n e r ' s c h e Reagens (Jod - Jodkaliumlosung)
oder M a y er'sche Reagens (Quecksilberjodid - Jodkaliumliisung) viele
Farbstoffe und andere Verunreinigungen zusammen mit den Alkaloiden
aus der Flussigkeit entfernt werden; man erhBlt auf diese Weise
eine vollkommen klare farblose Flussigkeit, in welcher der Saureuberschuss mit gewunschter Scharfe bestimmt werden kann. Dass dieser
Umstand von besonderer Wichtigkeit bei vielen toxikologischen und
pharmazeutischen Untersuchuugen ist , wird wohl leicht zugegeben
werden. W i e vollkommen die Fliissigkeit, die zur Endtitration gelangt,
in meiner Methode entfiirbt wird, kann man bei der Bestimmung des
Morphingehaltes des Opiums, wie es weiter unten beschrieben wird,
leicht ersehen. Da in diesem Falle das Morphin nicht durch ,,Auss c h u t t e l n " erhalten wird, so ist die Morphinlosung ziemlich stark
gefarbt; aber nach Entfernung des Morphins durch das W a g n e r ' s c h e
Reagens und Reduktion des Jods mittelst Natriumthiosulfat, ist die
Flussigkeit vollkommen farblos. Diese FLllung vieler Farbstoffe durch
das W a g n e r ' s c h e Reagens wird wohl die Ursache sein, weshalb die
jodometrische Bestimmungsmethode des Morphins im Opium, wie
dieselbe fruher von mir und P r e s c o t t ') vorgeschlagen wurde, etwas
zu hohe Resultate liefert. Ebenso scheint die Anwesenheit dieser
Farbstoffe die ,,Tupfelreaktion" a) in derselben Richtung zu beeinflussen.
Bei der Anwendung der modifizierten alkalimetrischen Methode
auf die Bestimmung der Alkaloide in Drogen, ist es zunLchst ganz
gleicbgultig, welches Verfahren z u r Isolierung der Alkaloide gebraucht
wird, vorausgesetzt, dass die Isolierung so vollkommen als moglich ist
1) Ber. d. Deutsch. chem. Gesellsch. 1899, 2871. Pharm. Archiv Vol. 2,
No. 10 (Kremers 6: Hoffmann).
2) Arch. d. Pharm. 1899, 380.
8) loc. cit.
H. M. Gordin: Alkaloidbestimmung im Opium etc.
336
und fremde Basen ausgeschlossen siud. Die Extraktionsmethode, welLhe
von mir und P r e s c o t t ' ) vorgeschlagen wurde, ist i n allen Fallen anwendbar, giebt sehr gute Resultate, besonders wenn kontinuierliche
Extraktion mit heissem Chloroform angewendet wird, und ist nicht
mehr zeitraubend, als viele andere Extraktionsmethoden. 1st die Droge
seLr fein pulverisiert, so kann man bequem das betreffende Alkaloid
mittelst der modifizierten Fliissigkeit von P r ollius*) isolieren.
Diejenigen Drogen, deren Alkaloide nicht von siedendem Alkohol
angegriffen werden, 3, konnen sehr rasch und vollstandig durch dieses
Lijsungsmittel in einem S o x h l e t 'schen Apparate extrahiert werden.
Die alkoholische Fliissigkeit kann dann durch Destillation auf ein
kleines Volum eingeengt und der Alkaloidgehalt des Riickstandes wie
d e r eines flussigen Extraktes4) bestimmt werden.
Schuttelt man eine mit Aetzkali alkalisch gemachte Alkaloidliisung mit Aether-Chloroform aus, so geht etwas Wasser und zur
gleichen Zeit etwas Aetzkali in die atherische Losung iiber. F u r
eine alkalimetrische Bestimmung der Alkaloide muss wohl die atherische
Losung vollkommen von Aetzkali befreit werden. Dies kann nicht
ohne Verlust an Alkaloid durch Waschen mit gesattigter Kochsalzlosung oder andere zu dieseni Zwecke vorgeschlagene Verfahren
erreicht werden. Am besten schiittelt man die atherische Alkaloidlosung mit etwas gebrannter Magnesia. Filtriert man dann die Liisung
durch ein trockenes Filter, so ist das Filtrat vollkommen frei von
alkalischer Reaktion, was leicht mit Hilfe von einigen Tropfen
PhenolphtaleinlBsung zu beweisen ist.
Die Wertbestimmung eines alkaloidhaltigen pharmazeutischen
Praparates mittelst der modifizierten alkalimetrischen Methode geschieht
folgendermalsen : Das durch irgend eine zuverlassige Isolierungsmethode
erhaltene Alkaloid wird in uberschiissiger '/40-Normal-Schwefelsaure
gelost und die Losung rnit Wasser auf 100 ccm verdunnt. 50 ccm
werden nun in einen Messcylinder abgegossen, mit einem betrachtlichen Ueberschuss von M a y e r 'schem oder W a g n e r ' s c h e m ') Reagens
versetzt und die Fliissigkeit wiederum auf 100 ccm verdunnt. D e r
Messcylinder wird alsdann solange kraftig geschuttelt, bis sich der
J. Am. Chem. SOC.1899, 232.
Lyons Pharm. Manual. 1899. Nelson, Baker & Co. Detroit. Mich.
Nach P r o l l i u s : 1 T. Salmiakgeist, 2 T. absoluten Alkohol, 22 T. Aether.
1)
2)
3) Vielleicht wiirde der niedriger siedende Methylalkohol bessere
Dienste leisten.
4) Siehe weiter unten.
6) Welches Reagens das passendste ist, siehe Ber. Deutsch. Chem. Ges.
1899, 2873.
H. M. G o r d i n : Alkaloidbestimmung im Opium etc.
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Niederschlag abgeschieden h a t und die dariiberstehende Flussigkeit
vollkommen klar geworden ist. Um eine rasche Klarung zu erzielen,
setze man das Fallungsreagens in kleinen Portionen zu nnd schiittele
t i c h t i g nach jedem Zusatze. Man filtriert und bestimmt in einem
aliquoten Teil des Filtrates den Saureiiberschuss mittels l/gO-NormalKalilauge uhter Anwendung devselben Indikators , welcher bei der
Einstellung der Titerflussigkeiten gebraucht wurde. Selbstverstlndig
muss die Flussigkeit, im Falle das W a g n e r ' s c h e Reagens als Fallungsmittel gebraucht wurde, vor der Titration niit etwas Natriumthiosulfat
entfarbt werden.
Da einige Alkaloide, wie z. B. Strychnin und Hydrastin, sich
nur schwierig in sehr perdunnter Saure losen, so setzt man am besten
in solchen Fallen die eingestellte Schwefelsaure der atherisehen Alkaloidlosung zu, schiittelt g u t um und destilliert erst dann das atherische
Losungsmittel ab. I n allen Fallen lege man das Destillierkolbchen
etwas schief auf die Seite, um ein Ueberspritzen zu verhindern. Dass
durch Destillation bei Wasserbadtemperatur eines Gemisches von
verdiinnter Schwefelsaure und A e t h e r m i t oder ohne Chloroform keine
S p u r von Schwefelsaure mitgerissen wird, kann man sich leicht uberzeugen , indem man das Destillat mit Wasser ausschuttelt und auf
freie Schwefelsaure untersucht. Bei denjenigen Alkaloiden, welche
schon durch gelindes Erwarmen mit verdunnter Saure angegriffen
werden, wird man am besten zuerst das atherische LKsungsmittel abdestillieren und das zuriickgebliebene Alkaloid mit der kalten eingestellten Saure aufnehmen.
Um die Anwendung der modifizierten alkalimetrischen Methode
auf pharmazeutische Produkte z u priifen, habe ich dem Alkaloidgehalt
des Opiums, der Chinarinde, der Brechniisse, des Extr. fluid.ci~2ChOlZ.
U. S. P.,des Extr. fluid. Nucis Vomic. U. X. P. und des Extr. &uid
Kydrastis Canader&s U. X. P. mit Hilfe dieser Methode bestimmt.
Aus den sehr guten Resultaten dieser Beispiele ist es wohl ersichtlich, dass meine Methode einer sehr allgemeinen Anwendung fahig ist.
Opium.
B u r Bestimmung des Morphingehaltes im Opium nach der modifizierten alkalimetrischen Methode ist das Verfahren, welches von mir
und P r e s c o t t in einem vorigen Beitrage '1 beschrieben wurde, sehr
geeignet. Nur fiihre man folgende Abanderungen in jenes Verfahren
ein. Man verschaffe sich den einfachen und sehr leicht herzustellenden
Apparat, welcher von D u n s t a n und S h o r t a ) beschrieben wurde.
-
Arch. d. Pharm. 1899, 382.
2) Pharm. Journ. (3) XIII., 664; Allen, Commer. Organ. Anal, 3 d edition
Vol. 2. Part; page 21.
1)
Arch. d. Pharm CCXXXVIII. Bds. 6 . Heft.
22
338
H. M. Gordin: Alkaloidbestimmung im Opium etc.
Nun behandle man 2 g des pulverisierten Opiums genau so, wie es in
dem erwahnten Beitrage angegeben ist und, wenn das Gemisch von
Opium und Kochsalz vollkommen trocken ist, schutte man das Pulver
in das innere Rohrchen des Apparates, welches als Perkolator gebraucht
wird. Man extrahiere das Pulver mit Benzol so lange, bis 3 oder
4 Tropfen des Perkolats nach Verdampfen des Benzols und Aufnehmen
des Ruckstandes mit 10 oder 12 Tropfen verdiinnter Saure, durch d a s
W a g n e r ' s c h e Reagens nicht mehr getrubt werden. Urn die Geschwindigkeit der Perkolation regulieren zu konnen, verbinde man dds
Ausflussrohrchen mittelst eines Gummischlauches niit einem weiten
Glashahn, i n welchen das diinne Ausflussrohrchen hineingeschoben
werden kann, und offne den Hahn nur so weit, dass das Benzol nur
tropfweise herauskommt. Zeigt das W a g n e r ' s c h e Reagens, dass kein
benzollosliches Alkaloid mehr extrahiert wird, so entferne man den
Glashahn, sauge L u f t durch den Perkolator bis das Pulver trocken
geworden ist, was man leicht an der Farbenanderung des Pulvers
bemerken kann, setze alsdanu das Rohrchen in die weitere lussere
Rohre des Apparates hinein, setze einen Riickflusskuhler auf uncl
extrahiere nun das Morphin auf gut kochendem Wasserbade rnit
heimem Chloroform ca. 2% Stunden lang. Man verwende ein rundes
Kolbchen und beobachte, dass derjenige Teil des KBlbchens, we1cheF
in Beriihrung rnit dem heissen Wasserdampf kommt , immer mit
Chloroform gefiillt sei. U m eine vollstandige Extraktion zu erzielen,
muss das Pulver im inneren Rohrchen fortwahrend mit Chloroform
bedeckt sein. Nun destilliere man das Chloroform bis auf einige ccnr
ab und entferne die letzten Teile durch einen Luftzug bei gelinder
Warme. D e r Ruckstand wird j e t z t bei massiger Warme in 60 ccm
1/40-Normal-Schwefelsauregelost, die Losung in einen 100 ccm fassenden
Cylinder gegossen, dass Estraktionskolbchen einige Male mit warmem
Wasser nachgespiilt und die Fliissigkeit nach dem Erkalten auf 100 ccm
verdunnt. 50 ccm (1 g) werden nun in eine 100 ccm fassende Messflasche abfiltriert ') das Filtrat mit uberschiissiger %)Jod -Jodkaliurnlosung
in kleinen Portionen versetzt, die Flasche auf 100 ccm aufgefullt und
so lange geschuttelt, bis der Niederschlag sich abgeschiedeii hat und die
iiberstehende Fliissigkeit vollkommen klar a b e r d u n k e l r o t e r s c h e i n t .
Alsdann filtriere man 50 ccm ab und bestimme, nach dem Entfarben rnit
1) 1st das Filtrat nicht klar, so setze man auf das Filter etwas Talkpulver zu.
2) Wird die Jod-Jodkaliumlosung in kleinen Portionen zugesetzt und
die Flasche nach jedem Zusatze so lange geschiittelt, his die Fliissigkeit klar
geworden ist, so klart sich die Fliissigkeit sehr rasch. Von grosster Wichtigkeit
ist es, einen g r o s s e n Ueberschuss von Jod-Jodkalium zuzusetzen.
H. M. Gordin: Alkaloidbestimmung im Opium etc.
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einigen Tropfen Natriumthiosulfatlosung, den Saureiiberschuss mit
Hilfe ron 1/40-Normal- Kalilauge unter Anwendung desselben Indikators,
welcher bei der Einstellung der Titerflussigkeiten gebraucht wurde.
Die Anzahl ccm, welche von einem Gramm Opium verbraucht wurden,
multipliziert man mit 0,71. Das Resultat ist der Prozentgehalt des
Dlorphins irn Opium.
Zwei Bestimmungen des Morphingehaltes in einer Opiumsorte,
in welcher nach der U. S. P. Methode 14% Morphin und nach der
jodometrischen Methode 17 % gefunden wurde, wurden nach der hier
beschriebenen Methode ausgefiihrt.
Morphingehalt:
l/40-N.-Siiureverbraucht von 1g Opium :
15,48 %
1. 21,8 ccrn
15,69 %.
2. 22,1 n
Zeitverbrauch: ungefahr 2 Tage.
Nux Vomica.
8 g der pulverisierten (No. 50) Brechniisse wurden ca. 2% Stunden
lang i n einem Soxhlet’schen Apparate mit Alkohol (95 %) extrahiert,
das Extrakt durch Destillation auf einige ccm eingeengt und dann
niit stark angesauertem Wasser auf 50 ccm verdunnt. Die Flussigkeit wurde nun mit etwas Talkpulrer versetzt und durch ein trockenes
Filter filtriert. 25 ccm (4 g) des klaren Filtrats wurden hierauf rnit
Kalilauge stark alkalisch gemacht und 3 ma1 rnit j e 25 ccm eines
Gemisches von 3 Volumteilen Aether und 1 Volumteil Chloroform
ausgeschuttelt. Die vereinigten Aether- Chloroformlosungen wurden
m i t ca. 0,5 g Magnesia usta durchgeschiittelt, durch ein trocknes
Filter in ein ca. 200 ccm fassendes Kijlbchen filtriert und das Filter
einige Male m i t etwas Aether-Chloroform nachgewaschen. Die atherische
Flussigkeit wurde nun rnit 40 ccm 1/40-Normal-Schwefelsaureversetzt,
daq Kolbchen tuchtig, aber sehr vorsichtig durchgeschiittelt, und das
Aether-Chloroformgemischvollkommen abdestilliert. Die sauere Flussigkeit wurde nun in eine 100 ccm fassende Messflasche gegossen, das
Destillierkdbchen 3 ma1 mit j e 5 ccm warmem Wasser nachgewaschen
und die Flussigkeit mit einern Ueberschuss von Mayer’schem Reagens
versetzt. Die Messflasche wurde alsdann bis zur 100 ccm-Marke
aufgefullt und die Bestimmung genau so wie es oben beim Opium
beschrieben wurde, beendigt. Selbstverstandig braucht man hier kein
- Normal- Schwefelsaure =
Natriumthiosulfat anzuwenden. 1 ccm
0,0091 g Alkaloid (Strychnin und Brucin, zu gleichen Teilen gerechnet).
Aczshl ccm 1/40-N.-Saureverbraucht von
Alkaloidgehalt :
4 g Nux Vomica:
1. 11,5 ccm
2,64
2. 11,9 ,,
2,74 76.
Zeitrerbrauch: ca. 4 Stunden.
22*
H. M. Gordin: Alkaloidbestimmung im Opium etc.
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Chinarinde.
4 g der sehr fein pulverisierten Rinde wurden 4 Stunden lang
mit lOOccm modifizierter P r o l l i u s ' s c h e r Fliissigkeit ') geschuttelt. Nachdem die Fliissigkeit durch Absetzen sich geklart h a t , wurden 50 ccm
(2 g) abpipettiert und zur Trockene verdampft. D e r Riickstand wurde
mit verdunnter Saure unter gelinder Erwarmung aufgenommen , die
LBsung filtriert und die Alkaloide genau so ausgeschiittelt und bestimmt,
wie es oben bei den Brechniissen beschrieben wurde. 1 ccm '/40Normal - Schwefelsaure = 0,0077 g Alkaloid (Chinin und Cinchonidin
zu gleichen Teilen gerechnet).
Anzahl ccm l/ro-N.-Saureverbraucht von
2 g Chinarinde:
Alkaloidgehalt :
1. 16,2 ccm
6,24 %'
2. 16,O
,,
Zeitverbrauch ca. 1 Tag.
6916 %.
Extrakta Fluida.
A m einfachsten bestimmt man den Alkaloidgehalt fliissiger
E x t r a k t e in der Weise, dass man einige ccm des Extraktes rnit stark
angesauertem Wasser auf 50 oder 100 ccm verdunnt, schiittelt die
Fliissigkeit einige Minuten lang rnit gereinigtem Talkpulver und filtriert
durch ein trockenes Fi!ter. Aus einem aliquoten Teile des Filtrats
kann man d a m leicht die Alkaloide durch Schtitteln mit AetherChloroform, nach der Alkalisierung mit Aetzkali, isolieren und darauf
alkalimetrisch bestimmen. Nach diesem Verfahren wurde die W e r t bestimmung der folgenden E x t r a k t a Fluida ausgefuhrt.
Ext. fluid. Nucis Vow. U. S. P. 10 ccm wurden mit s t a r k
angesauertem Wasser auf 50 ccm verdunnt, rnit T a l k geschiittelt und
durch ein trockenes Filter filtriert. 50 ccm (5 ccm) des klaren Filtrats
wurden dann mit Aetzkali alkalisch gemacht, 3 ma1 mit 25 ccm
Aether-Chloroform ( 3 f 1) ausgeschiittelt und die atherische Alkaloidlosung genau so wie es oben bei den Brechniissen selbst beschrieben
wurde, weiter verarbeitet
1/40-o-N.-Saureverbraucht yon 5 ccm
Extrakt :
Alkaloidgehalt (total):
1. 10,l ccm
134 %
2. 10,3 ,,
1,87%.
Zeitverbrauch ca. 2 Stunden.
Ext. Cinchon. fluid. U. S. P. 4 ccm wurden mit angesauertern
Wasser auf 50 ccm verdunnt und die Alkaloidbestimmung genau so
wie die des Ed. fluid. Nucis Vom. ausgefuhrt.
__-__
I)
Lyons Pharm. Man. 1899. Nelson, Baker & Co. Detroit. Mich.
C. H a r t w i c h und E. D u n n e n b e r g e r : Alcornocorinden.
l/,,,-N.-Saure verbraucht von 2 ccm
Extrakt :
341
Alkaloidgehalt (total):
1. 14,5 ccrn
2. 14,l ,,
5958 %
5,43 i.
Zeitverbrauch ca. 2 Stunden.
Ext. fluid. Hydrastis Canadensis. U. S. P. Hydrastinbestimmung. 10 ccm wurden mit einer stark angesauerten ca. 2 prozentigen Jodkaliumlosung') auf 100 ccm verdiinnt, 10 bis 15 Minuten lang geschuttelt,
mit etwas Talkpulver versetzt und durch ein trocknes Filter filtriert.
50 ccm ( 5 ccm Extrakt) des klaren Filtrates wurden mit Aetzkali
alkalisch gemacht und 3 ma1 mit je 50 ccm Aether-Benzol ( 3 + 1 )
ausgeschuttelt. Die Benzol- atherische Hydrastinlosung wurde rnit ca.
0,5 g Magnesia usta geschuttelt und die Bestimmung genau so wie
die der vorigen flussigen Extrakte beendigt.
l/ro-N.-Saure verbraucht von 5 ccm
Extrakt :
Hydrastingehalt :
1. 11,2 ccm
2913 I
2. 11,5
,,
2,18 %.
Zeitverbrauch ca. 2% Stunden.
Am Schluss mochte ich auch an dieser Stelle Herrn Professor
Dr. A. B. P r e s co tt, in dessen Laboratorium diese Arbeit ausgefiihrt
wurde, meinen besten Dank aussprechen.
M a y 16, 1900.
U n i v e r s i t y of Michigan Ann. A r b o r . Mich.
Mitteilungen aus der pharmazeutischen Abteilung des
Eidgenbssischen Polytechnikum in Zurich.
Ueber eine als Jaborandi in denHande1 gekommene
Alcornocorinde und uber Alcornocorinden im
Allgemeinen.
Von C. H a r t w i c h und E. D i i n n e n b e r g e r .
(Eingegangen 29. V. 1900.)
I m Sommer 1898 gelangte in die pharmakognostische Sammlung
des Eidgen. Polytechnikum in Ziirich ein grosseres Quantum einer Rinde,
welche die Firma E. H. W o r l B e & C i e . in Hamburg aus Venezuela
l)
Berberin wird vollstilndig durch Jodkalium gefallt. Arch. d. Pharm.
1899, 442-443.
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