close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die chemische Zusammensetzung der WUrzelchen der Kakaobohnen.

код для вставкиСкачать
E. P. HiiuDler: Wiirzelchen der Kakaobohnen.
82
schuttelt etwa 20mal heftig durch uiid giel3t nach zwei weiteren
Minuten die Aetherfettlosung inoglichst vollstandig in den Yerdunstungakolben ab. Das Flascheninnere und der daran haftende
Tragantschleim werden zmeimal mit je 5 ccm Petrolather nachgespiilt. Die vereinigten, dns Gesamtfctt von 10 ccm Milch enthaltenden Ausziige werden, wic iiblich, w
Auch Rahm l&Rt sich viillig
handeln, indem an Stelle voii 10
Prof. R 11p p.
Wasser gesetzt wenlen.
Die chemische Zusarnmensetzung der Wflrzelchen
der Kakaobohnen.
\'on
lh. F:. P. 'H ii
II
IJ 1 I! I-.
(1':ingegnngt:ii den 23. Ill. 1 9 14.)
Die in den Kotyledoneninassen rler Kakaobohnen liegeiideii
,,Keimchen", die botanisch a,ls die Wurzelchen (radiculae) anzusprechen sind, werrlen hei der Verarbeitung der Bohnen zii
Kakao und Schokolade diirch die Schahnaschine rnit den Bchalen
yon der eigentlichen Koty1enodarsiil)stanz abgetrennt, und finden
nach E 1 s n e rl) Verwendung ziir hrst,ellung minclerwertiger
Knkno- und Schokoladesorten. Wiihrmtl aber die chemische
sowohl nls die tler Schalen
% i ~ s a ~ ~ ~ r n e ~ i s eder
t z i ~Kotylcdonen,
iig
tlurcli znhlreiche Aiialyscn festgestellt wordeii ist, ist dieses bin
jetzt bei den Wiirzelcheri iiieiiies Wissens noch riie der Fall gewesen. Ich habe deshalb eine grijfiere Portion dieser Gebilde der
chernischen Analyse unterworfen untl mijchte hier irii folgenden
kurz iibcr dm Ergehnis meiner Untersiichungen berichten.
I. Die Wurzelchen wiirden in eincr Gewurzmiihle zu einem
111 dieseni wurden direkt befeinkijrnigen Pulver zerniahleii.
d m m t der Gehalt an Feuchtigkeit, Asche und Gesamtstickstoff
(nach K j e 1 d a h I), von der Asche wurden ferner ermittelt die
gesainte und die wasserlijsliche Alkalinitat nach Clem Verfahren
von F r B h 11e r unrl I, ii h r i g*) untl, nach Abscheidung der
.Kieselsiiure, die Phosphorsiiirc tiach tlcr Methock vnn W o y3)
1) F. E 1 R n c r, ,,Die Praxis drs ( 4 h ~ i n i k e ~VIIT.
~ ' L Aiiflngo,
Hamburg und Leipzig 1907.
2) XtRchr. f. 1Jnt.m-3. Nt~hr.-11. O~ni113iii.9., 267 (1905).
a)
Chemiker-Zeitiing ? I . ,
142 ( l 8 0 7 ) .
E. P. HiiuDler: Wiirzelchen der Kakaobohnen.
83
(zweinialige Fallung als Ammoniumphosphormolybdat nnd Wiiguilg
als Magnesiumpyrophosphat) .
Man fand so in 100 Teilen des Pulvers:
Feuchtigkeit . . . . . . . . . 6,96
Amhe . . . . . . . . . . . . 6,14
Geasmtstickstoff . . . . . . . 4,86
Gesamte Alkalhitbt der Asche 4.00 (ah I<,CO, berechnet)
Wasserlosl. Alkahitht d. Asche. 1,62 ( ,, K,CO,
I1
1
Phosphorshure . . . . . . . . 1,28 (
P,O,
I,
1
11. Eine grol3ere Portion des Pulvers wurde im Soxhletapparata wahrend 16 Stunden mit Aether erschopft. Nach dem
Verdunsten des Losungsmittels erhielt man ein gelbbraunes Oel,
clas beim Abkiihlen wie Kakaobutter erstarrte, jedoch ausgesprochen
nach gerostetem Kaffee roch. Der so erhaltene Aetherextrakt
betrug nach dem Trocknen bis zur Gewichtskonstanz 6,657 yo.
Er wurde durch Auflosen in sehr wenig kaltem Aether und Filtration
noch weiter gereinigt und nach dem vollatandigen Entfernen des
Losungsmittels verwendet zur Bestimmung der Refraktions-, Skureund Jodzahl. Man fand so
Refrektionsedd (bei 400) . . . 64,60 (im Z e i 13 'rrchen
Butterrefraktometer)
Skurezahl . . . . . . . . . . 19,ID
v. Hii b l'sche Jodzahl . . . . 48,16
IIJ. ller niit Aether aiisgezogene Ruckstand in der Patroiie
wurde im Glycerintrockenschranke bei 1OR O his ziir (lewichtskonstanz getrocknet iiiid hierauf zii weitereil, folgendeii Restiminungen verwendet.
a) Bestiininung der Rohfaser nach tien Verfalireii roil
J. K o n i gl) und E. G u r yB).
Es wurden ermittelt, bei Doppelbestimiiiungen
nach K o n i g 5,49 u. 5,83y0 der fett- und wasserfreien Substanz
G u r y 21,08 u. 21,76% ,, , ,
I,
J,
Die hohen Zahlen, die nach der Methode von G u r y erhalten
wurden, sind darauf zuriickzufiihren, daR das verwendete Material
nicht fein genug gepulvert war. Ueber die Ergebnisse einer groReren
Reihe von Cellulosebestimmungen in Kakao und dchokoladen
nach den beiden genannten Verfahren hoffe ioh in Riilcle herichten
zit kennen.
.
..
J J
1)
Ztschr. f. Untem. Nahr.- u. Genul3m. l., 3 (1898) imd 6.
770 (1803).
*) Mitteil.
3., 99 (1912).
R.
d. (:-ebiete d. L~bennniittelunte~.u. Hygiene
6*
E. P. HilrtDler: Wiinolchen der Kakaobohnen.
84
b) 4 g des entfetteten und wasserfreien Pulvers wurden mit
ca. 150 ccm Wasser kurz anfgekocht, etwas erka,lten gelmeen und
mit l/,,-N.-Natronlauge titriert, der Endpunkt der Neutralisation
wurde durch Tiipfeln auf Azolithininpapier ermittelt. Gebraucht
wurden 13,O ccm I/,,-N.-NrtOH, aiif 100 g Substanz also 32,5 ccni
N.-Natronlauge. H. W e i g m n n nl) hat in den Kakaobohnen
4,3-5,8y0 eiiier Saure gefunden, die im allgemeinen die EigenAchnften der Weindure hatte; B o u s i n g a u 1 tz) fand 3,4 bis
3,7% Weinsaure. - Rechnet nian das bei obigem Versuch verbrauchte Volumen N.-Natronlauge auf Weinsaure urn, so ergibt sich
Weinsaure = 4,87y0 der fett- uiid wasserfreien Substanz.
c) Weitere 4 g wurden in einem 250 ccm-Kolben mit ca. 150 ccm
Wasser schwach erwarnit und nach den1 Abkiihlen bei 15, zur Marke
aufgefiillt. Man lien unter haufigem Umschiitteln einige Zeit stehen
und filtrierte sodann. Das Filtrat war rotbraun und vollkomnien
klar. Mit 25 ccrn desselben wurden hestimmt Extrakt und Asche,
in weiteren 50 ccm der Stickstoff (nach K j e 1 d a h l), 10 ccm
wurden, unter Verwendung von Phenolphthalein als Indikator, mit
l/,,-N.-Natronlauge titriert und 100 ccm wurden verwendet zur
Bestimmung der reduzierenden Bestandteile ; zu diesem Zwecke
versetzte ich sie niit 5 ccm konzentrierter Bleiacetatlosung (wobei
ein starker Niederschlag entstand), schiittelte gut durch und
filtrierte. 25 ccm des klaren und nur noch ganz schwach gelblichen
Filtrates wurden ziir Bestiinmung der direkt reduzierenden Zucker
verwendet (Kochdauer 2 Minuten), weitere 50 ccm des Filtrats
von der Bleiacet'atfallung wurden niit y2 ccm konzentrierter Salzskure wiihrend einer halben Stunde im siedenden Wasserbade
invertiert, neutralisiert, auf 100 ccin aufgefiillt und filtriert. 25 ccm
des Filtrats wurden zur Zuckerbestimmung verwendet (Kochdauer
ehenfalls 2 Minuten).
Aus diesen Bestimmungen ergaben sich folgende Werte, auf
entfettete und wawerfreie Substanz berechnet :
A
.
Extrakt
. . . . . . . . . . . . . 25,25%
Amhe . . . . . . . . . . . .
Stiohtoff . . . . . . . . . .
Weinshum. . . . . . . . . .
Direkt reduzierende Stoffe . .
nach der Inversion reduz. Stoffe
. .
. .
. .
..
..
(Farbe gelbbraun)
6,76y0 (Farbe weiD)
1,663y0
K,lKYo
0,48%
(alsDextroseberechnet)
2,29y0 (ah Seccharose berechnet)
1) K 6 n i g, ,,Chemische Zusamnienseteung der menschlichen
Nahrungs- und GenuBmitt.ri1" Bd. I u. IT, IV. Auflage, 1904.
*) Ehendn.
E. 1’. H k ~ i D l e r : Wiirzelchen der Kakaobohnen.
85
Rechnet man, ziir Bilanzierung des Extraktes, den Stickstoff
aiif EiweiRsubstanz urn (N x 6,25), so findet man, Asche N x
ti,25
Weinsaure reduzierende Stoffe, 25,07. Die nun iioch
bleibende kleine Differenz ist rtuf geringe Mengen gerbsiirirehaltiger
Stoffe zuriickzufiihren. Mit dem Iteste des wiisserigeri Auszuges
der 4 g wurden noch folgende Versuche angestellt.
Der Geschmack war bitter (zusammenziehend) und nicht siiR.
Mit Eisenchloridlosung trat eine ganz schwache, voriibergeheiide
blauschwarze Farbung auf, und mit Phosphorwolframsaurelosung,
wie sie nach L u n d’) zur Albuinhfallung in den Honigen verwendet wird, ein starker, gelblich weiRer Niederschlag. Die Albuminprobe - Aufkochen und Zusetzen eines Tropfeiis Salpet,ers”
aure iieferte eine flockige Ausscheidung.
a) Zu 5 g des entfetteten und getrockneten Pulvers wurdeil
100 ccm Wasser gefiigt und die Wschung nach tiichtigem Durchschiltteln auf dem Wasserbade wahrend einer Viertelstunde auf
etwa 60O erwiirmt, dann unter ofterem Umschiitteln erlialten gelassen und filtriert. (Menge des Filtrates 85 ccrn.) Das ebenfalls
rotbraune und vollkommen klare Filtrat war jedoch wegen seiner
starken Farbung nicht direkt zur Polarisation verwendbar, weshalb
25 ccm davon mit 2,5 ccm Bleiessig und einer Prise Tierkohle
versetzt, durchgeschiittelt und filtriert wurden. Das klare und
nur schwach gelbliche Filtrat ergab jedoch im 200 mm-Rohr im
Polaristrobometer von W i 1d keine Drehung. Die Genauigkeit
des Apparates ging allerdings nicht iiber 2 0,2O. Von dem Filtrate
wurden ferner ermittelt das spezifische Gewicht, der Extrakt- und
Aschegehalt, sowie daa Lichtbrechungsvermogen. Das letztere
bestimmte ich mit dem bekttnnten Eintauchrefraktometer von
C. P u l f r i c h .
Refraktionszahl (bei 17,5O) 20,1, daraus berechnet (nach der
Tabelle in ,,Carl Z e i 13, das Eintauchrefraktometer, 4. Auflage
1907“)
n = 1,33513 f 0,lx 0,00038 = 1,33517.
SpeBifisches Gewicht d(:)
= 1,00572.
Extrakt = 1,1820y0 des Filtrates = 23,640Y0 wesaerlosliche Teile.
&he
= 0,2924% des Filtrates = 6,848% wesserlosliche Aache.
+
+
+
Um die Gesamtmenge wawerloslicher Substanzen und wmserloslicher Asche zu bestimmen, wurde der Filterruckstand (von der
ersten Filtration) mit kleinen Portionen kalten Waasers nachge1)
Mitteil.
l., 38 (1910).
a. d.
Oebiete d. Lebensmitteluntem. u. Hygiene
E. P. HiiuDler: Wiirzelchen der Kakaobohmen.
86
waachen, bis das Filtrat 26 ccm betrug. Hierauf wurde mit
s i e d e n d e m Wasser nachgewaschen und auf dime Wehe vier
E'iltrate von 100, 50, 50 und 10 ccm erhalten.
I
I1
I11
IV
,1I
i
100 ccrn
KO ,,
KO ,,
10
,,
rotbraun
rotbraun
schwacii
hellbraun
fastfarblos
0,1253
0,0775
0,0166
-
0,0266 1 1,00062 lK,QO 1,33354
0,0300 1,00032 1K,40 1,33335
0,0010 , 1,00018 1K,2K 1,33329
-
I
1
-
IlK,15 1,33326
Daraus geht hervor, daR man durch 1 ii n g e r e s Auswaschen
mit h e i B e m Wasser etwas hohere Werte erhiilt, a h die bei der
Versuchsreihe c) gefundenen, und zwar 28,03y0 und 6,98%, oder,
auf umpriingliche Trockensubstanz umgerechnet
Wasserloslicher Teil
Wasserlosliche Asche
... . ..
. . . . . .
26,16%
6,K 1 yo
Indessen ist nicht ausgeschloaen, daB durch die liingere
Behandlung mit siedendem Wasser auch in warmem Wasser
unlosliche Substanzen verandert und loslich gernacht werden
konnen. (Stiirke etc.)
IV. Bestimmung der Xanthinbasen. G g des entfetteten und
getrockneten Pulvers wurden nach den Verfahren von H. B e c k u r t a
und J. F r o m m ei) (Kochen mit verdiinnter Schwefelsaure, nachher
Magnesia und Extraktion mit siedendem Chloroform) behandelt. Der
nach den1 Verdunsten des Chloroforms erhaltene feste, weil3e (mit
einern Stich ins Gelbliche), geruchlose Ruckstand wurde noch, wie
von B e c k u r t s uiid F r o 111 m e empfohlen, mit wenig Wasser
ausgwiil3t uiid bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Man erhielt
so 0,1135 g (von 5 g Ausgangsmaterittl). Diese wurden, zur Trennung
des Theobromins vom Goffein, nach der vorgeschriebenen Weise
mit 100 g Tetrachlorkohlenstoff behandelt. Nach dem AbgieDen
und Verdunsten desselben hinterblieben 0,0116 g. Somit sind in
5 g Ausgangsprodukt 0,1020 g Theobromin enthalten, die noch
weiter auf ihre Reinheit gepriift wurrlen durch Bestimmung des
Stickstoffgehaltes (nach K j e 1d a h 1).
l)
Apotheker-Zeiturig 1903, 8. 693.
E. 1'. HLuI3 ler : W'iirzelcheii dor liekaol~ohnen.
a7
0,0732 g brauchten ZUF Neutralisation del; dertius gebildoten
16,32 ccm l/,(,-N.
- SchwefelsLure, das ergibt
A i i i i i i ~ i i i ks
a
berechnet :
N 31,11%
gefunclen:
30,98Y"
Soinit Rein-Theobromin 2,03y0
Der nach dem Verdunsten des Tetrachlorkohlenstoffew erhaltene Riickstand war schwach gelblich, fest und mi gering, als
(la13 daniit eine zuverlassige Stickstoffbestimmung hatte ausgefiihrt
werden konnen. Ich begnugte inich deshalb, die Murexidreaktion
auszufiihren, die stark positiv ausfiel. Somit Roh-Coffein O,23yu.
Nach B e c k u r t s und F r o m m e ' ) konnen die bei cler
Aetherex traktion des Fettes mitausgezogenen Theobroininmengcn
vernachlissigt werden, desgleichen gibt F. E 1 s n e r in seinem
bereits erwahnten Werke an, ,,im Fett ist kein Theobromin"
(Seite 658). Nach Versuchen, die jedoch F a r n s t e i n e r*) in
dieser Richtung angestellt hat, ist dieses keineswegs der Fall.
Nach ihm ist die Fettextraktion schon in 3 4 Stunden fertig.
Nachher werden aber Theobromin und Coffein ausgezogen. Er
fand so im Fette (nach 10 stiindiger Extraktion) 4,02y0 Theobromin
(aus dein Stickstoffgehalt berechnet) und auf den Kakao berechnet
0,71%, bei kiirzerer Extraktion.
Theobroinin im Fett . . . . 1,46 und 1,92y0
Auf Kakao berechnet. . . . 0,36 und 0,43%
Ich mun deshalb annehmen, daa ich noch mehr Theobroniin
und Coffein gefunderi hatte, wenn ich von der nicht entfetteten
Substanz ausgegangen ware. Leider stand mir nicht mehr geniigend
Material zur Verfiigung, um die Bestimmung mit dem unpriinglichen Material zu wiederholen.
Da ich das erhalteiie Rohfett vor der weiteren Untersuchung
noch in wenig Aether loste und filtrierte (wobei ein ganz schwacher
unloslicher Riickstand auf dem Filter blieb) mu13 dae erhaltene
Filtrat frei gewesen sein von Xanthinhasen, die soiist namentlich
die Jodzahi erhoht hatten.
Z u s a m ni e n f a s s u n g d e r U n t e r s u c h u n g e n.
Die chemische Zusammensetzung der Kakaowiirzelchen ist
verschieden von derjenigen der Kotyledonen und auch von derjenigen der Schalen. Ebenso weist auch das Fett der Wiirzelchen
andere Eigenschaften auf.
Die Resultate der ausgehihrten Bestimlvungen sind, auf
urspriingliche, wasserfreie Substanz umgerechnet, in folgenden
l)
2,
Ztschr. f. LTntem. Nahr.- 11. GenuDm. E
!., 73 (1906).
Ztschr. f. Unters. N8hr.- u. UenuDm. 16.. 627 (1908).
E. P. HiiuRler: Wiirzelehrii dcr liakaobohnen.
88
tler Kotyledoiicn uncl Schalen
Tabellen den Diirchs17liiiittsgeli&~ltell')
gegenubergestellt, wobei ich allerdings angenommen habe, daR
(lurch die Aetherextraktion keine Korper aiisgezogen worden scien,
.
die auch mit Wasser extrahierbar sind.
Die mikroskopische Untersuchung des Pulvers ergab die
Anwesenheit. von Starke, was indessen bereits bekannt ist. (Vergl.
Anatomischer Atlas der Pharmakognosie und Nahrungsmitt,eLkunde
von A. T s c h i r s c h und 0. 0 e s t e r 1 e Seite 23. Leipzig 1900.)
1 . ( ! h e m i s c h e Z u B a m t n e n s e t z u n g d e r intersuch t e n K a kaow iirzelc h e n
(auf Trockensubstanz bcrechnet).
Gesamtasche . . . . . . . . . . . . . . . 6.53
Wasserloslichie Asche . . . . . . . . . . . 6,26
4,26
Gesamte Alkalinitiit der Asc:he (IC,CO,)
wasserlosliche Alkdnitiit der Asche (KzC03j
1,72
Phosphorsiiure (Pp06) . . . . . . . . . . . 1,36
Fett . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7,08
Gesamtatickstoif . . . . . . . . . . . . . . 5,16
waaserloslicher Stickstoff . . . . . . . . . . 1,64
Rohfeser (nach K 8 n i g) . . . . . . . . . . 6,26
Same (als Weinsaure berechnet) . . . . . . . 4,47
Dextrose . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,44
Saccharose . . . . . . . . . . . . . . . . 2.13
Rein-Theobromin . . . . . . . . . . . . . 1,88
Roh-Coffein . . . . . . . . . . . . . . . . 0,21
Wesserloslicher Teil. . . . . . . . . . . . . 23,4
1
Sticketoffsubetanr
..
~
Theobromin . . . .
lfett . . . . . . . . .
Sttirke . . . . . . .
N-freie Extrativstotfe
Rohfaser . . . .
Ascbe . . . . . .
Aoalytiker . . . . . .
Gerostete und geschalte
Bohnen
14,Q
I
14,7
I
ha
15,o
196
63,O
933
39,6
19,3
___.____
P. Zipperer
C Q.Bernhard
urid
11
.J. F m t w
Aur dein bereits mgezogenen Werkc von J I< o n i g.
*) 4./, Sand.
1)
E. S c h iiiid t : Eldiedrin und Pseudoepliedrin.
89
111. K o n s t a n t e n d e r F e t t e .
I!
Fett aus den Kotyledonen
Fett aus den Schalen. . .
Fett am den Wiirzelchen .
Refrakto- v. Hiiblsche Sgwezahl
Jodzahl
mebnahl
..
. .
.
.
45-48
Die Resultate meiner Uutersuchungen durften also sowohl
in pflanzen-physiologischer Beziehung, wie auch in Hinsicht auf
die Beurteilung des Nahrwertes der Abfalle bei tler Kakao- und
Schokoladefabrikation einiges Tnteresse beaiispruchen.
Mitteilungen aua dem pharmazeuthch-chemischen Institut
der Univemitht Marburg.
246. Ueber das Ephedrin und Pseudoephedrii.
Von E r n s t S c h m i d t .
(Eingegangen den 10. VIII. 1913.)
Die nachstehenden Mitteilungen sollen zunachst iiiir die kurzen
Notizen, welche ich, durch auBere Umstande veranlaBt, in diesem
,,Archiv" und in der ,,Apotheker-Zeitung" iiber das Ephedrin und
Pseudoephedrin publizierte, an der Hand weiterer, in der Zwischenzeit ausgefuhrter Versuche erganzen und erweitern. Ich behalte
inir jedoch vor, cliesen Mitteilungen noch weitere, den gleichen
Gegenstand betreffende folgen zu lassen.
I. Verhalten des Ephedrins und fseudoephedrins
gegen Oxydationsmittel.
Ueber den Xerfpll dieser beiden Alkaloide unter dem EinfluD
von oxydierend wirkenden Agentien liegen bereits Angaben von
L a d e n b u r g und O e l s c h l a e g e l 1 ) , sowie von E. M e r c k 2 )
vor. L a d e 11 b u r g und 0 e 1 s c h 1 & e g e 1 konstatierten, da5
das Pseudoephedrin bei der Oxydation mit Kaliumpermanganat
Benzoesiiure liefert; E. M e r c k beobachtete, dal3 das Ephedrin
beim Umkrystallisieren seines Ailrat8 aiis salzsaurehaltigem Wamer,
l)
2,
Ber. d. d. chrm. Cerr. 22, 1825.
Jahresbericht 1893.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
385 Кб
Теги
die, der, wurzelchen, chemische, zusammensetzung, kakaobohnen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа