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Ein Beitrag zur Identittsermittlung von Morphin Codein Papaverin Thebain Narkotin und Opiumtinktur.

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ARCHIV DER PHARMAZIE
U N D BERICHTE DER DEUTSCH EN PHARMAZEUTISCHEN CESELLSCHAFT
288./60. BAND
1955
Heft 2
1367. Abdel Aiziz A b d e l R a h m a n
Ein Beitrag zur Identitatsermittlung von Morphin, Codein,
Papaverin, Thebain, Narkotin und Opiumtinktur
Aus der Abta?lung fiir praktkche Pharmazie und Dispensation der medizinischen Fakultiit
Kasr-el-Ainy, G i r o
(Eingegangen a m 1. August 1954)
Im Folgenden wird eine neue Methode zum Nachweis der Opiumalkaloide mitgeteilt, die einige hnlichkeit mit dem Entwicklungsverfahren in der Papier.chromatographie besitzt. Nach dieser Methode werden die Reaktionen auf chromatographischem Papier ausgefiihrt und die entstandenen Farben verglichen. Der
wesentliche Punkt des neuen Verfahrens besteht darin, daO alle Reaktionen nicht
i m Reagensglas oder auf einer Porzellanplatte sondern auf Papier durchgefuhrt
werden unter Benutzung der mitgeteilten oder der iiblichen Reagentien.
Beim Aufbringen eines Tropfens der Alkaloidlosung auf das Papier wird dieser
.aufgesaugt und bildet einen feuchten Fleck, der eine bestimmte Oberfliiche bedeckt. Nach dem Eintrocknen der feuchten Flache ist die sehr kleine Substanzmenge, die in dem Tropfen gelost ist und 0,2 mg bzw. 0,Ol mg,je nach dem in
dieser Arbeit benutzten Apparat, ausmacht, uber die ganze befeuchtete Flache
verteilt .
Die Reagentien wurden so ausgewahlt, da13 mit den Alkaloiden gefarbte Niedermhlage entstanden. Nach Zugabe von einem Tropfen Reagens zu dem eingetrockneten Tropfen der Substanz wurde der gebildete gefarbte Niederschlag vom Papier
.adsorbiert und war auf das ganze Gebiet der vorhandenen Substanz verteilt.
Der CZberschuB an Reagens wurde dann ausgewaschen.
Um die bei der Reaktion entstandene Farbe mit der Farbe vergleichen zu
konnen, die der Reagenstropfen selbst nach dem Auswaschen hinterlaljt und um
annaherungsweise den Endpunkt des Auswaschens erkennen zu konnen, wurde
1 Tropfen Reagens in kleinem Abstand neben den durch die Reaktion erzeugten
Heck a d die blol3e Papieroberfkche gegeben.
Die Verteilung einer a d e r s t kleinen Menge des Niederschlages auf eine verhiiltnismiiBig groBe Gebietsflache erleichterte das Erkennen von Unterschieden
in den Farbnuancen, welche bei Ausfiihrung der Reaktionen im Reagensglas
nicht 60 deutlich offenbar gemacht werden konnten. Besondere Aufmerksamkeit
gebiihrt der Tatsache, daB nur 1 Tropfen, d. h. der fiinfzigste Teil von 1ml einer
Verdiinnung von 0,5 oder 1%, verwendet wurde. Mittels dieser Methode wurden
Jod und Brom, die als b l o b allgemeine Alkaloidfiillungsmittel betrachtet werden,
in vorliegender Arbeit erfolgreich zur Differenzierung zwischen den oben genannten
Opiumalkaloiden benutzt .
AICUV raa.ieo, Heft 2
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Abdel A i z i z Abdel Rahman
A r a v der
Pharmazie
Urn die Beseitigung von uberschussigem Reagens zu beschleunigen, wurde gewohnlich wahrend des Auswaschens unter das Papier ein Stuck Scharpie gelegt,
welches durch seine Kapillarwirkung das uberschiissige Reagens aufnahm.
Nach der erfolgreichen Durchfiihrung der genannten Identifizierungsreaktionen
auf dieser Papiersorte wurde weiterhin versucht, andere bekannte und offizielle
Reaktionen heranzuziehen. Die auf dem Papier gut anwendbaren Reaktionen
ergaben Farben, die entweder ahnlich oder abweichend waren von denen der
offiziellen Teste in Anbetracht der anderen Bedingungen des neuen Verfahrens.
Um auf dem Papier anwendbar zu win, erforderten einige der offiziellen Priifungen
gewisse Abwandlungen. Bei der Anwendung der ausgewahlten Reaktionen wurden
die Flecken nicht ausgewaschen. In diesen Versuchen war ein Bruchteil eines
Milligramms, gelost in einem Tropfen der Losung, fur die Reaktion ausreichend.
Nachdem zuverlassige Ergebnisse bei der Anwendung dieser Reaktionen mit
den Opiumalkaloiden auf Papier erhalten worden waren, wandten sich die Untersuchungen dem Hauptziel dieser Arbeit zu, Identitatspriifmgen fur Opiumtinktur
zu ermitteln. Die Notwendigkeit solcher Priifungen ergibt sich aus der Tatsache,
dall solche in den Arzneibiichern fehlen.
Experimenteller Teil
Zur Durchfiihrung des vorgeschlagenen Verfahrem wurde eine MeBpipette benutzt,
die je ml wiikiger T&ung etwa 60 Tropfen abgab. Ferner wurde eine Agla-Mikrorneterspritze B. W. verwandt, ein Priizisionsgeriit, welches gestattet, Fliiesigkeitsvolumen
herab bis zu 0,001 ml mit einer Gemuigkeit von f0,00005 ml abzumessen. Als Papier
wurde solches fiir chromatographischeZwecke benutzt : Probbo, Durieux oder Whatman
Nr. 1.
Die Liisungen wurden mit Wasser, Alkohol oder Chloroform bereitet. Ein Tropfen
einer 1%igen Losung, der mit der MeBpipette entnommen wurde, enthielt etwa 0,2 mg
Substanz, wiihrend ein Tropfen derselben Losung durch Abmessen von 0,001 ml aua der
Mikrometerspritze 0,Ol mg Substanz enthielt.
Reagentien: Es wurden verschiedene Verdiinnungen von Jodjodkalium- und Brombromkaliumlosungen mit variierendem Gehalt an Kaliumferrozyanid, Kaliumferrizyanid,
Schwefelsiiure und Salpetersiiurebenutzt. Dariiber hinaus mrden die iiblichen Alkaloidrtsgentien angewandt, insbesondere Bchwefelsiiure, Erdmanns, Froehdes, Mandelins und
Marqai.9 Reagens sowie eine Mischung gleicher Volumen Schwefel- und Salpetersiiure.
Alle Reagentien wurden zum Gebrauch frhch bereitet, falla nicht anders angegeben.
D i e P r u f u n g auf O p i u m a l k a l o i d
Zur Identifizierung der genannten Alkaloide wurden 95 verschiedene Reagentien auf der beschriebenen Basis hergestellt. Unter diesen ergaben die folgenden
fiinf die am besten ausgepragten Farben, welche eine Differenzierung ermoglichten.
a) Priifungen mit jod- oder bromhaltigen Reagentien
JAkungen: 0,5%ige Losungen. 1 Tropfen der Losung w r d e jeweils auf das Papier
gegeben.
Prufung 1: hagens: Jod 3g, Kaliumjodid 10 g, Kaliumfemzyanid 4 g , Wwser
ad 1OOml.
Beobachtungen :
Morphinhydrochlorid: Braun, schnell in gelblichbraun iibergehend, nimmt schlidlich
einen griinlichen Ton an.
Bd. 288./60
1955,tir. z
Ein Beitrag zur Identitiitsermittlung
con
Morphin, C'odein
UAW.
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Codeinphosphat: Violettbraun, in blaBgriin iibergehend.
Thebainhydrochlorid : Riitlichbraun.
Papaverinhydrochlorid: RGtlichbraun, aber der ratliche Ton kt stkker als beim
Thebain.
Narkotin: Braun.
Priifung 2: Reagens 1100 ml, Schwefelsiiure 2,5 ml.
Beobachtungen: Unmittelbar nach dem Auswaschen waren die Flecke sehr tief p f k b t
und sahen fast gleich am, jedoch wurde nach 5 bis 10Minuten eine Unterscheidung
moglich. Dime Priifung erwiea sich als empfindlicher als die Priifung 1 und der Unterachied zwischen den Farben der Fleoken von Thebain, Papaverin a d Narkotin w ~ r d e
offensichtlicher.
Prufung 3: %gens: Kaliumjodid 1g, Schwefelsilure 0,6 ml, SalpetemiLure 0,s ml,
Wsaser ad 30 ml. N. B. DIMJ%gens mu13 mindatens 10 Minuten vor dem Gebrauch
angefertigt sein.
Beobachtungen :
Morphin und Kodein: Keine Flecken.
Thebainhydroohlorid: BlaBrotlichbraun.
Papaverinh ydrochlorid : Orange.
Narkotin: Griinlichbraun.
Priifung 4: Reagens wie Nr. 3.
Method&: Wie gewohnlich, nur werden die Flecken etwa 10 Minuten ohne Ausweschen
belassen und dam die Farben verglichen.
Morphin und Kodein: Keine Veriinderung, d. h. die Farben von Fleck und -gens
bleiben gleich.
Thebainhydrochlorid: Braun zitronenfarben.
Papverinhydrochlorid : Celb
Narkotin: Griinlichgelb.
Priifung 5: Reagens: Brom l o g , Kaliumbromid 15g, Wasser ad 1OOml.
Beobachtungen: Morphin und Kodein ergaben keine Flecken. Thebain erzeugte Spuren,
Papaverin und Narkotin gaben zitronengelbe Flecke, die einen rotlichen Ton annahmen.
Die Intensitiit dea Narkotinflecka war geringer als die des Papverins.
.
b) Priifungen u n t e r Anwendung der iiblichen R e e g e n t i e n
Nachdem sich chromatographiachesPapier als geeignet erwiesen hatte, dime chemischen
Priifungen durchzufiihren, fiihlten wir uns ermutigt, die anwendbaren offiziellen und
allgemein bekannten Fbktionen dieeer A h h i d e zu benutzen. Die Ergebnisse werden
nunmehr beechrieben.
Morphinhydro chlor id
(1) Salpetersiiuretest: Auf Zugabe einea Tropfens Salpetersiiure zu einem Tropfen
einer 1 yoigen Morphinliisung, der auf dem Papier eingehcknet war, entatand eine gelbe
Farbe, die sofort in hellorange iiberging. Bei der normalen Ausfiihrung der Priifung entstand eine orangerote Farbe.
(2) Ekenchloridtest: Bei Anwendung des neuen Verfahrens und einer 2,5yoigen Eisen3-chloridl&ung entstand eine blal3blaue Farbe. Mit konzentrierterem Reagens (5%) entstand ein griinlicher Fleck mit blauem Rand. Morphinhydrochlorid wird in 2y0iger
Lijsung benutzt. Die Originalausfiihrung der Priifung ergab eine blaue Farbe.
(3)Kaliumferrizyanid-Ferrichlorid-Test
: Eine bkulichgriine Farbe wurde nach beiden
Methoden erhalten.
Kodein
(1) Salpetersiiuretest : 1 Tropfen einer 1 yoigen L6sung ergab nach beiden Methoden
eine gelbe Farbe.
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A b d d A i z i z Abdel Rahman
Ar&iv der
Pharmazie
(2) Eisenchloridtest in konz. Schwefelsiiure: 1Tropfen einer 10yoigen Losung von
Kodein in Schwefelsiiure wurde auf Papier gegeben und 1Tropfen Eisenchloridlosung
(5%) hinzugefugt, es entstand eine violette Farbe, die auf Zusatz von 1Tropfen verdiinnter Salpetershure in rot umschlug. In der Originalausfiihrung ist gelindes Erwiirmen
der Losung erforderlich, bevor die Eisenchloridlijsung zugesetzt wird. Wenn 1 Tropfen
einer lyoigen Kodeinlosung auf dem Papier der Trocknung iiberlassen und dann mit
einem mit Schwefebiiure befeuchteten Glasstab bestrichen wurde, entstand eine purpurne
Fiirbung. Auf Zusatz eines Tropfens Eisenchloridlosung ( 5 % ) schlug die Farbe nach
violett um und nahm nach darauffolgender Zugabe eines Tropfens Salpetersiiure einen
rotlichen Ton an.
P a p averinhydrochlorid
Ursprtingliche Ausfuhrung: Etwa 10 mg werden in 10 ml Wasser gelost und mit
3 Tropfen verdiinnter Salzsiiure und 5 Tropfen Kaliumferrizyanidlosung (1%ig) versetzt,
es entateht ein zitronengelber Niederschlag von Papaverinferrizyanid, der mch dem
Auswaschen und Trocknen sich in Formaldehyd-Schwefelsiiure mit blaBblauer nach
bkulichviolett wechselnder Farbe lost.
Anwendung des neuen Verfahrens: Zu einem auf dem Papier eingetrockneten Tropfen
einer 1yoigen Losung wurde 1 Tropfen einer 0,125yoigen Kaliumferrizyanidung
(d. h.
der im Originaltest verwendeten Konzentration) und sodann 1 Tropfen Formaldehyd-Schwefelsiiuregegeben, es bildete sich ein purpurfarbener Fleck &us.
c ) Anwendung der neuen Methode zur Identifizierung dieser Opiumalkaloide
In Anbetracht dessen, d a l keine Mitteilung uber eine systematische Anwendung der
tiblichen Ahloidreagentien fiir diese Alkaloide vorliegt, erschien es ratsam, diese Lucke
durch die folgende Methode zu schlielen: 1 Tropfen einer 1yoigen Alkaloidlosung wurde
auf dem Papier, nach dem Eintrocknen, mit einem Tropfen Reagens versetzt und die
entatandene Farbe verglichen. In diesem Fall wurde das Papier nicht ausgewaschen,
da die Reagentien Farben und keine Niederschliige hervorriefen und hauptsiichlich aux
Schwefelshre bestanden. Ein Schema zur Differenzierung dieser Opiumabloide wurde
ermittelt und ist mchfolgend bescbrieben. Das vorgeschlagene Schema beruht auf der
Einwirkung der Reagentien zu den eingetrockneten Tropfen in der folgenden Reihenfolge :
(1)Madelins Reagens ergibt sowohl rnit Narkotin als auch mit Thebain einen Fleck,
der eine rotliche Farbe annimmt, wiihrend die anderen Alkaloide dieser Gruppe keine
Farbwechsel zeigen. Um zwischen Narkotin und Thebain zu unterscheiden, wird (2)
Schwefelsiiure angewandt, die mit einem eingetrockneten Tropfen einer Narkotinlosung
direkt nach der Beruhrung eine rote Farbe, mit Thebain hingegen einen orange gefhbten
Fleck hervorruft. (3)Erdmanns Reagens ergibt mit Morphin und Kodein eine gelbe und
mit Papaverin eine orangebraune Farbe. Zur Unterscheidung zwischen Morphin und
Kodein wird 1Tropfen (4) gleicher Volumen Schwefel- und Salpetersiiure benutzt, wobei
Kodein eine zitronengelbe Farbe erzeugt.
Schwefelsiiure, Erdmanns und Marquis Reagens bewirken mit Morphin, Kodein und
Papaverin weitgehend iihnliche Farben von purpur bis violett. Marquis %gens ergibt
mit Narkotin eine rosarote Farbe.
d) Identithtspriifungen f u r Opiumtinktur
Nach erfolgreicher Identifizierung der einzelnen Opiumalkdoide durch die vorstehend
erwiihnten vorgeschlagenen 5 Reagentien (s. a) wurde unter Anwendung derselben
Methode Opiumtinktur auf dem Papier mit denselben 6 Ragentien behandelt.
Priifung 1 u n d 2: Auf Zugabe eines Tropfens einer der beiden Reagentien dieser
Priifungen zu einem auf Papier eingetrockneten Tropfen Opiumtinktur entstand nach
dem Auswaslchen von iiberschiiesigem Reagens ein rotlichbrauner Fleck; der rotliche Ton
verschwand allm&hlichmit dem Auftreten eines griinlichen Tones.
Bd. 288.160
- Nr. 2
1955,
Ein Beitrag zur Identittitsev mittlung yon Morphin, Codein
~ i w .
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Priifung 3 und 4: Nach derselbeii Methode entstand ein braun-zitronenfarbener
Fleck. Dieselbe Farbe wurde erhalten, wenn der Fleck nicht ausgewaschen, sondern fiir
etwa 10 Minuten der Einwirkung iiberlassen und dann verglichen wurde.
Priifung 5: Es wurde ein gelber Fleck mit einem rotlichen Ton gebildet.
Beobachtungen: Die durch Anwendung der 5 Reagentien auf Opiumtinktur erzeugten
Farben weisen eine enge Verwandtschaft zu den Farben auf, die durch dieselben Reagentien Ait den einzelnen Alkaloiden hervorgerufen wurden.
Urn die vorliegende Arbeit zu vervollstiindigen,wurde weiterhin versucht, die anwendbaren offiziellen Identitktsreaktionen fiir Morphinsalze mit der galenischen Zubereitung,
Opiumtinktur, durchzufiihren.
(1) Salpetersiiuretest: Eine gelbe Farbe entsteht nach Zugabe einee !Cropfens
Salpetersiiure zu einem auf Papier eingetrockneten Tropfen Opiumtinktur.
(2) For ma lde h y d - Sch we f e 1skur e ergibt eine purpurne Farbe.
(3) Ka liu mf er r i z ya n id - F e r r ic h lo r id 18su ng erzeugt sofort eine bliiulichgriine
Farbe.
Zusammenfassung
Durch die oben erorterten Versuche konnte gezeigt werden, da13 die Methode
des ,,chromatographischen Papiers" mit Erfolg zur Identifizierung dieser Opiumalkaloide angewandt werden kann.
Die Methode erwies sich in einigen Fallen der Reagensglas- oder Tupfelplattenmethode uberlegen. Ein spezieller Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin,
daW es mit einem Tropfen Alkaloidlosung oder Tinktur durchgefuhrt wird. Ein
Bruchteil eines M i l l i g r a m der Substanz (0,Ol mg oder sogar weniger), der in
einem Tropfen der Losung vorhanden war, erwies sich in vielen Fiillen ausreichend
fur die Reaktion, wahrend die iibliche Prufung mehr als das hundertfache dieser
Menge erfordert .
Lediglich ein Reagens ZLU Zeit wird bei der neuen Methode benutzt, um zwischen
Morphin, Kodein, Narkotin, Thebain und Papaverin zu unterscheiden.
AuBerdem wurde ein Schema zur Identifizierung dieser Opiumalkaloide a d gestellt durch Anwendung der ublichen Alkaloidreagentien in folgender Reihenfolge : (1)Munddins Reagens, (2) Schwefelsaure, (3) Erdmanns Reagens, (4) gleiche
Volumen Schwefel- und Salpetersaure. Nach diesem Schema lassen sich bei Verwendung von Papier und der obigen Reagentienreihenfolge diese verschiedenen
Alkaloide differenzieren.
Einfache Reaktionen zur Identifizierung von Opiumtinktur mittels der neuen
Methode und Anwendung der vorgeschlagenen 5 Reagentien sowie einiger der
iiblichen Identitiitsprufungen fur Morphinsake wurden berichtet.
Die Fortfuhrung dieser Untersuchungen zur Erfassung anderer Substanzen ist
noch im Gange. Die Resultate werden zu gegebener Zeit der Veroffentlichung
zuganglich gemacht werden.
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