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Pharmacie und Gesundheitspflege.

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E. Reichrardt
, Phavmacie
und Gesundheitspflege.
401
Pharmacie urid Gesundheitspflege.
Vortrag i n der Generalversammlung zu Coblerie von E. R e i e h a r dt.
Die Entwickelang der Pharmacie in der Neuzeit ist oft als
Neogestaltung bezeichnet worden und auch nicht zu laugnen,
dass in1 ganzen Hauswesen, d. h. im Inneren der pharmaceutischen Thatigkeit , grosse VerLnderungen eingetreton sind,
die nicht ohne Einflass nuf die gesammte Pharmacie bleiben
konnen ; ist diese Lagc als vollstandige Neuerung oder als
dankenswerthe Vervollst artdigung , als freudig zu begriissender Fortschritt zii bezcichnen ?
Die pharmaceutischen Praparate werden nur noch in
seltencn Fltllen in der Apotheke hcreitet, ja bei vielen , wie
den AlkaloYdcn, einzelnen Alkoholpriiparaten oder sonstigen,
nur im Grossen mit gunstigem Ergebniss zu erhaltenden
Verbindungen, ist die Bereitung der Darstellung im Kleinen
vollig entriickt.
Die zahlreichen Medicamente der rohen Pflanzen und
Droguen werden augenblicklich von den Aerzten kaum in
Gebrauch gezogen und bilden einen, dem Apotheker oft listigen, Ballast. Aber auch das Krauter - und Wurzelsammeln
wird jetzt fiir die einzelne Yflanzengattung an bestinimten fiir
d i i betreffende Pflanze geoigneteren Standorten vorgenommen
uud willig ist anzuerkennen , dass auch unsere Droguengeschafte sich wesentlich vervollkommnet haben, und nicht
wenige derselben eine Ehro darin suchen, achteste und beste
Waaren ganz oder sclion zerkleinert zu beschaEen.
So konnen jetzt unbedingt rohe und zusammengesetzte
Arzneistoffe mit weit grosserer Sicherheit in bester Beschaffenheit dem Hundel entnommen werden und der Apotheker
vertreibt dieselben in seinem rein kaufmiinnisch betriebenen
Geschafte ! Vielfach ist der Vorwurf ausgesprochen worden,
dass unsere jungen und jiingsten Fachgenossen diesen Standpunlrt zu erstreben suchten, d. h. die Pharmacie als einfachen
Handel zu betrachten.
Aber 60 wenig jedler Kramer als gebildeter Xaufmann
zu bezeichnen ist, noch vveit weniger wiirde d i e s e r ApotheArch. d. l'hsrm. XIII. Bils. 5 . Heft.
2G
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E. Reiohardt, Pharmacio unil Gesundheitspflege.
ker der Zukunft seiner Stellung entsprechen und gerech t
werden konnen.
I m Gegentheil mit den nicht zu verkennenden Aenderungen in dem Haushnlte der Pharmacie sind wichtige nene
Anforderungen an den Apotheker hcrangetreten, die zu erfullen unsere Pflicht ist, sic zu kennzeichnen die Aufgabe
der Zeit!
Liefern die chemischcn Fabriken die chemisch - pharmaceutischen Praparate jetzt in dltnkenswerther Reinheit, gestatten die SO wesentlich erleichterten Bezugsweisen die grosste
Auswahl unter den Rohstoffen, so ist doch in nothwendiger
Folge dieser erleichterten Beschaffung auch dem unehrlichen
Handel Vorschub geleistet worden und gerade in jiingster
Zeit tauchen von Ort zii Ort die lingst verschwunden gewesenen Araneikramer in iippiger Fiille wicder auf, dem Publicum das Mogliche in Geheim- und anderen Mitteln bietend.
Hier beginnt schon eine nicht zu unterschiitzende Aufgabe
fur den Apotheker, mit allem Scharfsinn und gewohnter Ehrlichkeit und Offenheit diescm , der Gesundheitspflege feindlichen Treiben entgegcn zu treten.
Wahrend der gebildete Kaufmnnn die Bewegungen des
Groshandels emsig verfolgt und die Handelswaare nach ausserer Beschaffcnheit , Geruch , Geschmack und Annehnilichkeit,
priift, sich endlich dnrch gleichfalls miiherolles Streben Erfahrung und Gewandtheit nneignct, schliesst der Apotheker in
seiner Waarenkcnntniss nicht allein alle diese kaufmannischen
Gegenstaode ein, denn selbst der Feuerschwamm ist als Boletus igniarius in seinen Lehrbiichern der Waarakunde enthalten, aber ihm entscheidet die Aechtheit und lteinheit der
Waare nicht etwa die ausserlich wahrnehmbare Giite, sondern
Mikroskop und chemische Priihng miissen ihm SO vertraut
sein, dass er mit diesen, durch die Wissenschaft gebotenen
Hiilfsmitteln, in den Stand gesetzt wird , mit moglichster
Sicherheit Reinheit und Abstammung der Droguen zu crkennen.
Wer die Lehrbiicher der Pharmacognosie von heute uncl
vor 20 - 30 Jahren vergleicht , wird sich wohl iiberzeugen,
dass namentlich durch S c h 1e i d e n der Gebrauch des Mikro-
E. Reichardt , Phsrmacie und Gesundheitspflege.
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skopes hier eingefuhrt wurde, und erinnere ich hierbei nur
an die classischen Untersuchungen desselben uber Sarsaparille, Chinarinden u. s. w. Jedes, auch nur auszugsweise
gegebene, neue Lehrbuch der pharmaceutischen Waarenkunde
bringt die Abbildungen der Starke, der verschiedenen Arten
Gewebe 11. dergleichen me hr, in entsprechender Vergrosserung
des mikroskopischen Praparates.
Schwankt der Kaufmnnn in sciner Bestimmung der Handelswaare, so wendet er sich vertrauensvoll an den Apotheker, urn von diesem Aufschluss uber die Surrogate der Nahrungsstoffe zu erhalten , iiber Beimischnng und Verfalschung,
welche aber nur mit Hulfe weiterer, wissenschaftlicher Bildung
zu erkennen sind.
Die sachverstandige Handhabung des Mikros k o p e s f u r den Zweck d e r Priifung der Nahrungsn n d Heilmittel ist eine unverkennbare F o r d e r u n g
fur den gebildeten Apotheker von heute!
Aber dieselbe genugt nicht! Die verallgemeinerten Xenntnisse der chemischen Wissenschaft, die zahlreichen Ergebnisse derselben fur Handel uiid Gewerbe im weitesten Sinne
des Wortes verlangen bei den meisten derartigen Prufungen,
dass chemische Untersuc hungen zu weiterer Belehrung und
grosserer Sicherheit mit eingreifen.
Der r e i n c Chemiker , urn mich dieses gebrauchlichen,
unwissenschaftlichen Ausclruckes auch hier zu bedienen , verfolgt ganz andere , gewiss nur anerkennenswcrthe Zwecke.
Ihm ist es beispielsweise von unendlich hoher , wissenschaftlicher Bedeutung , die Verkettung dieser oder jener Elementengruppe zu beweisen , und die Art derselben wissenschaftlich zu erlautern. Er beweist mit grosstem Scharfsinn,
dass das Chloroform der Nethylgruppe zugehore, dass vor
der Bildung desselben &ch Aldehyd erzeuge, oder nicht,
indem die Substitution durch Chlor direct vor sich gehe, oder
dass vorher stets Chloral entstehe, und dieses erst durch
Einwirkung von Alkali gespalten werde, oder dass es richtiger direct vom Methylengas abgeleitet werde, oder nooh eine
26 x-
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E. Reichardt, Pharmacie und Gesundhsitspflege.
grossere Verkettung innerhalb der Atomc stattfinde und sucht
dies durch Wort und Bild moglichst klar darzulegen.
Das Chloroform blcibt desshalb stets dasselhe derselbe
in der Medicin als Heilmittel cingefiihrte Handelsgegenstand
und so wenig zu verlrennen ist, dass durch derartige, der
wissenschaftlichen Forschung zugehiirige Untersuchungen bald
cine erleichterte Gewinnungsweise bald eine sonst in der
Praxis lrrauchbare Erklarnng geboten werden kann, eben so
sicher ist es, dass diese Untersuchungen der practischen Verwendung des Heilmittcls ganzlich fern liegen.
Selbst die genaueste chemische A4nalysewird ein Chloroform noch als rein bezeichnen, nach Formel, Siedepunlrt nnd
specifischem Gewichte, was der Aret vielteicht mit ungewohnlichcr Wirlrung behaftet findet und d a m der Apotheker mit
Aufwand aller seiner wissenschaftlichen Errungenschaften,
sls noch unrein beweist. l hm gelingt es bei der Behandlung von weit grosscren Mengen , als sie bei exacten, chemischen Analysen zur Verwendung gelangen , durch qualitative Priifung in vorschiedenartigster Gestalt, eine Terunreinigung en beweisen, welche die medicinische Wirkung dennoch
beeinflusst, SO gering diese Beimischung auch der Menge
nach erscheinen mag.
Hier liegt ein weites Peld der wissenschaftlichen ThCtigkeit des Apothelrers v o r , dasselbe Fel d, wie es die Vorfahren whon behauten, abcr erweitert und rnit neuen, verstLrkten Anforderungen verschcn , durch die zahlreicheren
Producte der chemischen Industrie. Mehr wie sonst treten
Forderungen heran, im Gebiete der a n a 1y t i s c h e n Ch e mi e , deren Xenntniss nur durch die sorgfiltigsten, practischen
Priifungen erlangt werden kann.
Diese unumganglichen Priifungen unserer Heilmittel durch
Mikroskop und Analyse sind aber die vollig gleichen, wie
sie die Neuzeit bei der Untersuchiing der Nahrungsmittel und
sonstiger Handelsgegenstande mit vollem Rechte beansprucht
iind so fallt dem mit solcher wissenschaftlichen Vorbildung
versehenen Apotheker ganz von selbst auch diese Aufgabe
zu, aber gersde die durch die Chemie bewirkte Umgestaltung
E. Reichnrdt , Pho.rmacie und Gesundheitspflege.
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und Erweiterung der Gewerbe, die bei dcrsdben in immer
gesteigerter Zahl einzufu~hrenden Zusatze und Neuerungen
setzen voraiis, dass der U-ntersuchende diese Portschritte der
Cfewerbschemie oder a n g e , w a n d t e n C h e m i e gleichfalls moglichst genau kenne und demnach auch dieses Studium betreibe.
Doch versteigen wir uns nieht in zu vie1 Abtheilungen;
die Aufgabe der chemischen Analyse ist die Bestimniung der
Einfachheit oder ~ l i s chnng einer Substanz in kleinster oder
griisster Menge und sic 'bleibt dieselbe bei der Priifung der
Heil - oder Nahrungsmittel, oder der Nachforschnng gesiindhcitsschSdlirher , gif'tiger Stoffe im Gebiete der gerichtlichen
Unterwchung. Bur setzt dieselbe jetzt als unumgangliches
Hulfsmittel , wie bei der forensischen ,Analyse die Kenntniss
der Gifte iind ihrer Wirkung, bei der Untersuchung der
Heilmittel die Kenntniss d.er Medicamente, so bei der Untersu-,
chung weiterer Wandelsgegenstinde , specie11 der Nahrungsruittel, die Kenntniss der Bereitung der letzteren voraus
oder dic Kenntniss der a n g e w a n d t e n C h e m i e .
Darf der Schiiler noch cinmal des geliebten Lehrers
gedenken, so will ich hervorheben, dass es abermals Xchlei
d e n war, der niit gewohntem Seharfblicke den Aufbau der
Piianze auf die eintbche i!elle zuriickfiihrte und so den Grundstein gab zu clcm Gebaude der physiologischen Botanik, deren
Anfgabe es ist, die Lelbensbedingungen der Pflanze festzustellen, in der unentwiokeltsten Form der Verkettung der
Zellen, wie bei den, dem Auge mehr kennbaren, hochst organisirten Pflanzen.
Dus Gebiet der Pharmacie, der heutigen Anforderungen
an dieselbe und derjenigen der naiohsten Zukunft entrollt und
begrenzt sich so von selbst als die naturgemasse Entwickeiung dieses wichtigcn T heiles der Heilkunde.
\Vie in der friiheren Zeit, so liegt auch jetzt die Thatigkeit des wissenschaftlich gebildeten Apothekers in der angewandten Botanik und angewandten Chemie, die erstere erweitert durch die wichtige Anwendung des Mikroskopes , die
letztere durch die ausgedehnteste Verwendnng im taglichen
Leben.
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E. Reichardt , Pharmacie und Gesundheitspflege.
I n jedem T,ebenskreise giabi es Leute, welche die Wissenschaft nur als Handhabe zur melkenden Xuh gebrauchen ;
aach unter iins werden Fachgenossen auftauchen , denen die
Pharmacie eben nur als lohnender Handel gilt, aber dies
andert das Ziel nicht! Das zu Erstrebende ist und bleibt
die wissen schaftlich e A u s b ildun g des A p othek e r s
f i r d i e n u r so z u erfiiilende Aiifgabe d e r Gesundh e i t s p f l e ge.
Die Gesundheitspflege wurde in jiingster Zcit als eine
neue Auf'gabe bezeichnet, vie1 Staub wurde aufgewirbelt, aber
die geschichtlichc Entwickclung, wie leider iiblich geworden,
giinzlich iibersehen.
Medicin und Pharmacie sind von Alters her die Zweigc
der Gesundheitspflege, der crsteren fdlt der niehr augenf'allige Theil der Verwerthung im T o k e zu, dcr letzteren die
BeschaRung cler Arzneistoffe. Der Apotheker war und ist
verantwortlich, die Heilmittcl fur Gesundheitspflege in grosster Reinheit und Acchtheit s u beschaffcn, der Arzt verwendet
dieselben. Legt nun der Arzt, den sehr dankcnswerthen
Erfahrungen folgend, ein grosseres Gewicht auf die Beschafthng von Nahrung und Wohnnng, so ist es die Aufgabe des
Apothekers, dieselben Prufungen auch hier zum Heile der
Gesundheitspflege zu verwerthen , wie cr dieselben zur Feststcllung der Giite der Arzneislotfe schon 1Engst verwendet.
Steigt die Zahl der vcrschiedenen Mittel und die Art der
Verftilschnng, der Zubereitung , so steigt auch die Forderung
€ur die Ausbildung in diesen Uiitcrsuchungszweigen.
So wenig dic Pharmacie von je der Wissenschaft entgegen trat , vielmchr zur Entwiclielung der gesammten Naturforschung den Eck- und Grandstcin lieferte, so wenig wird
cin gebildeter Mensch die Entwickelung der theoretischcn
Forschnngen ini Gebiete der Botanik, Chemie und Pliysik in
ihrer Bedeutung verkcnnen. Aber die Begrenzung fur das
Fach verlangt , dass die theoretischen Speculationen niir als
Zweige der allgemeinen Ausbildung anzuschen sind, die cigentliche pharniaceutische Entwickelung licgt in dem Gebiete der
Gesandheitspflege, sei es in Form der Arznei, der Nahrungs-
E. Reichnrdt , Phiirmaric und Gesundheitspflegc.
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mittel oder in der Vorbeugung und Beseitignng dcr als schadlich erlrannten iusscren Verhaltnisse.
Der Arzt hat auch hier in der Regel die Veranlassung
zu geben und mit dem Apotheker gemcinsam die Ausfiihriing
zu berathen und festzusttllen.
Das ist durchaus keine Ncugcstaltung des Apothekerwesens, sondern die naturgemasse Entwickelung, wie sie aus
den jetzigen, ganz allmahlich herangebildeten Zustanden der
Nedicin, der Gesundheitspflege, sich ergiebt und dem Apotheker fallt hierbei der angemesseue Theil zu, seine erworbene
Biidung zu verwerthen.
Dart' ein kleiner Vorwurf hier ausgesprochen werden, so
ist es der, dass von Rehiirde und Arzt durchaus nicht sofort
klar, der Geschichte enlsprechend , erkannt wurde, wem,
neben dem Arztc, die Ausfuhrung zukomme. Bald sollte der
Arzt selbst die untersuchende Person mit abgeben, bald vertrat man die Ansicht, dass besondere Chemilier d a m niithig
scien und herangebildet werden mussten, und diese irrigen
Anschauungen haben nicht wenig zu ebenso unrichtigen Folgerungen im Gebiete der Ausfiihrung Anlass gegeben. Auf
der andemn Seite blieb der Apotheker, oft aus gerechtem
Unwillen, diesem iiberstiirzten Treiben fern oder umgekehrt,
er erfasste die rasch auftretende Forderung mit einer noch
lange nicht erreichten Sicherheit und gab selbst unbewnsst
zu Ausschreitungen Anlass.
Schliesslich sind dies wok1 nicht zii vermeidende, immerhin
kleine, Uebelstande, wie sie stets bei einer scheinbar als neu
herantretenden Anfgabe zu entstehen pflegen ; sie liegen
grossentheils sogar darin begriindet , dass auf den heranbildenden Anstalten , dcn Universitaten , diesen Anforderungen
der Zeit eben so wenig Rechnung getragen wiirde.
W a r es von jeher ein berechtigter Stolz des dentschen
Apothekers , in seincm Stande die zu erlangende, hohere
Bildung als Ziel zu stellen, so bleibt dies iinsere Aufgabe
nicht minder fur die Zukunft und sollten diese Worte nur
dazu aufgemuntert haben, den betretenen Weg mit Eifer zu
408 I€, C. Vielhaber, Bestimm. d. Blausaure -Geh. i. Bittermandel- Wasser.
verfolgen, so liefern wir Alle ein Scherflcin zu der weiteron
Entfaltung der Ton der Pharmacie stets gehegten und goforderten G e s u n d h e i t s p f l e g e.
Bcstimmung dcs KlnusIlurc- Gelialts im BitterniandclWasser.
Yon €1. C . V i e l h a b e r , Apotheker i n Soest.
Wenn auch die von Licbig angegebene Methode, die
Blansaure diirch titrirte Silbwsalpeter - Liisung zu bestinmen,
einc noch von vielen Practikern angewendete ist, so ist dennoch die Bcstimmnng des Blausiiare - Gehalts i m BittermandelJVasser nacli derselben ciiie lteincswegs l)efriedigende, weil
es niclit leicht ist, den Beginn der durch die Einwirkung des
Chlors anf das Silbcr erfolgcnden und tins Ende der Pi,iifung
anzeigenden Triibiing geiian zii erlrennen. Uirectc zur Controle ausgefihrtc gewichtsanal
che Bestimriiung, welche
anch von der Pharmacopoc gcfordert wird, gab inir stets ein
geringcres Resultat. blohr giebt auch in seiriem Lehrbuch
der Titrirmethode (2. Aufl.) an, dsss die Messung des Bittermwndel - oder Xirschlorbecr - Wassers nach Liebig’s Methode
nicht die Schiirfe im Erkennen giebt wie mine Blansgure.
Da ich sehr hiiiifig in die Lage komnie, BittemandelWarser destilliren iind seincn Gelialt a n Rlansiiure bestiinmen zii miissen, iind mir ails oben angcfiihrtem Urnstande die
Liebig’sche Methodc sowclhl, wie aiich die tindere von Mohr
angefuhrte auf der Anwendung titrirter Kupfcrloaung beruhcnde Nethode nicht zuvcrliissig genug sind, und endlich die
gewichtsanalytische Bcstimninng zii zeitraubcnd ist, so wende
ich eine bisher noch nicht veriiffcntlichtc , ent,weder voin verstorbenen Itegierungs - und hlcdicinal - Rath Dr. Pappenheim,
oder dem ebenfalls verstorbcncn Apotheker Badecker herriihrende Nethode an, nach welchcr sich die Bestimmung
schnell und sichcr ausfiiliren Ilk-t.
Eine gewogene oder gen,essenc Menge des auf seinen Blausiinre- Gehalt zu priifenden Bittermandel - Wassers
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