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Sulfoniumsalze und Sulfoniumylide von Pyrazolen.

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473
Sulfoniumsalze und Sulfoniumylide
Sulfoniumsalze und Sulfoniumylide von Pyrazolen
Hans Henning Wendebourg und Klaus Hartke')
lnstitut fW PharmazeutischeChemie der Universiat Marburg, Marbacher Weg 6, D-3550 Marburgflahn
Eingegangen am 18. Oktober 1988
Die 3,5-Pymzolidindione 4 reagieren mit SulfoxideflA zu den Sulfoniumsalzen 6 oder den Sulfoniumyliden 7, die IH-Pyrazolin-3-one 8 zu den
Sulfoniumsalzen 10. Letztere lassen sich zu den Sulfoniumyliden 11d e p
tonieren. Des 5-Dimethylami~l-methyl-lH-pyrazol(16) bildet mit SulfoxidedFA die SulfoniumsaJze 19.
Sulfoniumsalze sind u.a leicht durch elr:ktrophile Substitution e l e b
nenreicher Aromaten mit Sulfoxiden zughglich. Voraussetzung f& diese
Reaktion ist jedoch eine "Aktivierung"der Sulfoxidfunktiondurch eine Lewissilure. um die Elekmphilie des Schwefels zu erMIhen und den Sauerstoff zu einer besseren Abgangsgruppe zu w h e n . Beides erreicht man in
besonders effektiver Weise rnit Trifluoracetimhydrid(TFA. 2), das Sulfoxide 1 in die Acyloxosulfoniumsalze3 iiberfilhrt'). Letztere werden nicht isoliert, sondem nach intermeditherBildung unmittelbar umgesetzt.
Sulfonium Salts and Sulfonium Ylides of Pyramles
The 3.5-py~amlidine-dios4 react with sulfoxidemA to form the sulfonisalts 6 OT the s~lfodumylides 7. Unda s i m h condition^ the 1H - p F ohe-3-ones 8 yield the sulfoniumsalts 10, which have been de-pmtonatedto
the sulfonium ylides 11. The 5-dimethylamino-l-methyl-lH-pyrazole(16) is
transformed by sulfoxides/ITAto give the sulhnium salts 19.
(vgl. Exp. Teil). Trotz der Ylidfunktion in 7 und der damit
verbundenen hoheren Elektronendichte kommen die C a r b
nyl-Kohlenstoffe C-3 und C-5 im '3C-NMR-Spektnun bei
tieferem Feld zur Resonanz (ca. 167ppm) als in fh
(ca. 162ppm).
~2
1. TFA
1
2
W
R'
n
'i
'Ph
Ph
6
Ph
7
3
Wir haben kunlich zeigen konneli, dal3 Indole und Pyrrole
auf diese Weise in hoher Ausbeute Sulfoniumsalze liefern,
die sich teilweise auch zu stabilen Sulfoniumyliden deprotonieren lassen2). In der nachsteheriden Arbeit w i d untersucht, in wieweit Pyrazole dieser Reaktion zughglich sind.
Pyrazol gehort zu den n-elektrorienreichen Heteroaromaten, jedoch ist die Elektronendichte an den C-Atomen des
5-Ringes kleiner als beim Pyrrol infolge von zwei elektronegativen Stickstoffatomen. Aus diesem Grunde ist es uns
nicht gelungen, Pyrazol oder 1-Alkyl-pyrazole mit
D M S O m A in Dimethyl-pyrazolyl-sulfoniumsalzeumzuwandeln. Mit 1-Trimethylsilylpymol isolierten wir ein
extrem hydrolyseempfindliches Produkt, bei dem es sich
nach 'H- und '3C-NMR-Spektren um ein N-Sulfoniumsalz
handelt.
Problemlos verlauft die Reaktion hingegen bei 3.5-Pyrazolidindionen. Mit Butazolidin (4, R' = C&)
und
D M S O m A entsteht auf Zusatz von Lithiumperchlorat das
Sulfoniumsalz 6a. Das in CStellung unsubstituierte Diphenyl-pyrazolidindion (4, R' = H) liefert mit DMSO oder
Tetramethylensulfoxid ohne Basenzusatz unmittelbar die
Sulfoniumylide 7b und 7c. Die Struktur von 6 und 7 wird
durch die analytischen und spektroskopischen Daten belegt
Arch. Pharm. (Weinhrim)322.473476 (1989)
'H-Pyrazolin-3-one wie Phenazon (8, R' = Ph,R2 = CH3)
sind Enamine und somit besonders leicht elektrophil substituierbar. ErwartungsgemiiS reagiert Phenazon schon bei
15°C innerhalb 15 min mit Sulfoxiden/I'FA zu den
Sulfoniumsalzen 10a.b. 10a wurde bereits von Neidlein und
Stuckebrund$) als Hexachloroantimonat aus dem entspr.
Chlordimethylsulfoniumsalz erhalten. Die analoge
Umsetzung der 1H-Pyrazolin-3-one mit R2 = H verlauft
sehr vie1 langsamer. Sie setzt erst bei Raumtemp. ein und
erfordert 15 h bis zum vollstiindigen Verschwinden des
Sulfoxids. Dennoch wird trotz dieser verschiirften
Reaktionsbedingungen uberraschend wenig PummererProdukt gebildet. Die Zwischenstufe 3 sollte sich bei
Einsatz von DMSO unter diesen Bedingungen vorwiegend
zum (Trifluoracetoxymethy1)methylsulfid umlagern und
kein Substitutionsprodukt des Pyrazolins liefem. Daher ist
zu vennuten, daB bei Zugabe von TFA zu einer Mischung
von 8 (R2 = H) und Sulfoxid keine Acylierung des
OVCH VerlagsgesellschaftmbH, D-6940 Weinheim. 1989
-
0365-6233/8910808-0473 $02.50/0
414
Wendebourg und Harrke
Sulfoxidsauerstoffs unter Bildung von 3 stattfindet. Vielmehr wird nach '%- und '3C-NMR-Spektren von Reaktionsansatzen im NMR-Rohrchen das Pyrazolinon acyliert,
und zwar sehr wahrscheinlich an der CJ-Carbonylgruppe
zum Trifluoracetyl-Derivat 12. Letzteres ubertragt dam vermutlich die Trifluoracetylgruppe auf das Sulfoxid unter
Bildung des Sulfoniumsalzes 14. Eine Isolierung von 12 ist
uns wegen seiner extremen Hydrolyseempfindlichkeit nicht
gelungen.
2H-Pyrazolin-3-one 8 mit R' = H bilden auch unter verschWten Bedingungen keine Sulfoniumsalze. Hier deuten
NMR-spektroskopische Untersuchungen ebenfalls auf eine
0-Acylierung des Pyrazolinringes hin; offenbar erfolgt aber
kein Acylgippentrhsfer auf-den Sulfoxidsauerstoff und
damit auch keine Ringsubstitution.
R3
1. TFA
2. LiCIO,
R4'
9
a
P'
R'
10
R3
11
11
R'
R2
R3
R4
a
-
Ph
Me
Me
Me
b
-
Ph
Me
-(CH2),-
Ph
H
Me
c
In den I3C-NMR-Spektren der Sulfoniumsalze 10 und der Sulfoniumylide 11 lassen sich C-3 und C-5 durch die 2J-Kopplung der 5-CH3-Gruppe
rnit den C-5-Signal leicht unterscheiden. C-4 erfWt beim Ubergang von 10
nach 11eine diamagnetischeVerschiebungvon c a 15ppm. dasselbe gilt in
kleinerem AusmaE fllr C-3 (ca 5ppm). In den IR-Spektren der Sulfoniumylide 11 absorbien die Carbonylgruppebei deutlich niederen Wellenzahlen
als in den zugeh6rigen Sulfoniumsalzen10; die Differenz beca. 60
cm'l. Dies spricht fUr eine wesentliche Stabilisierung des Ylids durch die
benachbarte Carbonylgruppe.
Eine Dimethylaminogruppe als Substituent sollte die
Elektronendichte im Pyrazolring betrachtlich erhohen und
Umsetzungen mit Sulfoxiden/I'FA ermoglichen. Das nach
Lit?) aus dem Chlorvinamidiniumsalz15 und Hydrazin hergestellte 5-Dimethylamino-1H-pyrazol lieferte mit
D M S O m A jedoch kein Substitutionsprodukt. Vermutlich
verhindert die freie NH-Gruppe in Position 1 durch Wechselwirkung mit dem Reagenz eine Umsetzung. Dies best%
tigt das Verhalten des aus 15 und Methylhydrazin erhiiltlichen 5-Dimethylamino-1-methyl-lH-pyrazols
(16). 16 reagiert bereits bei -15OC n i t SulfoxidedI'FA und bildet in
hoher Ausbeute die stabilen Sulfoniumsalze 19.
;1
10
c
Deprotonierung 3oproz. wliBrige KOH. Obwohl die Reaktion laut 'H-NMR-Spektrum quantitativ ablauft, konnten
wir nur 16% des sehr gut wasserloslichen Ylids l l e isolieren.
d
Ph
H
-(CHZ)I-
e
e
Me
P
Me
f
f
Me
H
-(CH2)4-
I
Me
17
R'
Me
d
I
Me
16
15
K'
16
Me
+
I
CO
1. TFA
-3
\
s=o
2.
+
LiCIO,
R2'
ClO,"
' " 2 N
Me2N
I
18
R4
19
Me
I
I
12
I
R'
13
R'
R3
Der Deutschen Forschungsgemeinschaftund dem Fonds der Chemischen
Industrie danken wir fUr die Wrderung dieser Untersuchungen.
I
14
R'
Erwartungsgemiia lassen sich die Sulfoniumsalze 10c-f
durch mehrstundiges Riihren mit Kaliumcarbonat in Tetrahydrofuran zu den stabilen Sulfoniumyliden llc-f deprotonieren. Letztere sind licht- und luftbestbdig und zeigen
auch nach Iangerem Aufbewahren bei Raumtemp. keine
Zersetzungserscheinungen. 1Oc ist bereits von Otto4' aus 8
(R' = Ph, R2 = H) und DMSO/Ac20 dargestellt worden. Das
nur olig anfallende Sulfoniumsalz 10e erforderte zur
Experimenteller Teil
IR-Spektren: G e ~ t e257 und 398 der Fa Perkin-Elmer. - NMR-Spektren (TMS als innerer Standard): Gertlte T 60 (60MHz) der F a Varian
sowk IMN-FX 100 (100 MHz) und IMN-GX400 (400MHz) der Fa Jeol.
- Massenspektnn: Vacuum Generators 70-70. - Schmelzpunkte (unkomgiert): Leitz HeiztischmikmskopHM-Lux.
(4-n-Bu~l-3.5-dioxo-I
,2-diphenyl-pyrazolidin4-yl)dimthylsulfperchlorat (6r)
Zu einer gerilhrten Wsung von 1.55 g (5 mmol) 4-n-Butyl-1.2diphenylpyrazolidin-3,5-dion (4, R' = Bu) und 0.39 g (5 mmol) DMSO in 20 ml
Arch. Pharm. (Weinheim) 322,473476 (1989)
Sulfoniumsalze und Sulfoniumylide
w a s s e h i e m CHzClz werden bei -15 "C 1.05 g ( 5 mmol) TFA in 5 ml
CHzClz getropft. Nach 15 min 128t man aiif Raumtemp. e r w i h e n . schlittell mil 15 ml gesattigter, wBnger LithiuniperchloratlSsung und exeahiert
die w u n g e Phase noch dreimal mit je 20 ml CH2C12. Nach Trocknen iiber
Calciumchlorid wird die org. Phase in kalten Diethylether getropft, der ausgefallene Niederschlag abgesaugt und nach U s e n in wenig CHCI3 nochmals durch Eintropfen in Diethylether umgeftillt: 1.2 g (51%) farbloses
Pulver vom Schmp. 88-92 "C. - C21HzCIN20,$3(479.0) Ber. C 53.8
H 5.37 N 6.0 S 6.8 Gef. C 53.8 H 5.30 N 5.7 S 6.8. - IR(KBr): 1750
1710 cm'' (CO). -- 'H-NMR (CDC13):G(ppm) = 7.3 (m,IOH, Phenyl-H),
3.3 [s. 6H, S(CH3)2],2.2-2.7 (m, 2H, 4-CH2). 0.7-1.7 (m,7H, CHH-ChC&). - %NMR (CDC13):qppm) = 161.7 (C-3.C-5), 132.7 (C-1'). 124.2
und 129.5 (C-2'. C-37, 128.7 (C-4'). 57.5 (C-4), 30.5 (4-CH3, 26.4
[S(CH3)2].22.0 und 22.1 (4-CH2-CH2-CH2),
13.4 (CH3).
4 -Dimethylsulfonio-3
5-dioxo-I 2-diphenyl-4-pyrazolidinid(7b)
Zu einer geriihnen UIsung von 2.52 g (10 mmol) 1,2-Diphenyl-pyrazolidin-3.5-dion (4, R' = H) und 0.78 g (10 mmol) DMSO in 25 ml wasserfreiem CH2Clz werden bei -15 OC 2.10 g (10 mmol) TFA in 5 ml CH2CI2
getropft. Nach 30 min I28t man auf Raumtemp. erwiirmen und schiittelt mit
50 ml Wasser aus, wobei bereits etwas Produkt ausfdlt. Man versetzt mit
CH2CI2 bis der Feststoff vollstiindig gel6sc ist und extrahien die wiisrige
Phase noch zweimal mit je 30 ml CH2C12. Heim Eintropfen der vereinigten
org. Ausziige in kalten Petrolether fdlt ein farbloser Feststoff aus, der abgesaugt und mit Diethylether gewaschen wird: 2.7 g (87%) farblose Kristalle (Ethanol)vom Schmp. > 216 "C (Zers.). - CI7HI$J2O2S(312.4) Ber.
C 65.4 H 5.16 N 9.0 S 10.3 Gef. C 65.3 H 5.08 N 9.0 S 10.5. - IR(KBr):
1645 cm-' (CO). - 'H-NMR (CDC13):&ppm) = 7.0-7.5 (m,IOH, PhenylH), 3.0 [s, 6H, S(CH3)z].- "C-NMR (CDC!13):&ppm) = 167.1 (C-3, C-5).
138.9 (C-1'). 121.7 und 128.5 (C-2'. C-3').. 124.9 (C-4'). 58.2 (C-4), 27.1
P(CH321.
3.5-Dioxo-I .2-diphenyl-4-tetrahydrothiophcnio-4-pyrazolidinid
(7c)
Aus 2.52 g (10 mmol) 1,2-Diphenyl-pyazolidin-3,5-dion(4, R' = H).
1.04 g (10 mmol) Tetramethylensulfoxid und 2.10 g (10 mmol) TFA
analog 7b: 2.9 g (85%) farblose Nadeln (Methanol) vom Schmp. > 225 "C
(Zers.):- C19HI8N2O2S(338.4) Ber. C 67.4 H 5.36 N 8.3 S 9.5 Gef. C 67.4
H 5.3 1 N 8.3 S 9.4. - IR(KBr): 1650 cm-' (CO). - 'H-NMR (CD2C13:6
(ppm) = 6.9-7.5 (m, IOH, Phenyl-H), 1.9-3.8 (m. 8H. SCb-CHH). I3C-NMR (CDC13): G(ppm) = 167.2 (C-3, C-5). 139.0 (C-1'). 121.8 und
128.5 (C-2', C-3'). 124.9 (C-4'), 61.0 (C-4), 44.7 (SCHd. 29.4 (SCH2-
CHz).
475
(23-Dihydro-1~-dimethyl-3-o~-2-phenyl-lH-pyrazol-4-yl)-tetrahydrothiopheniurnperchlorat (lob)
Aus 1.88 g (10 mmol) 2,3-Dihydro-l,5-dimethyl-2-phenyl-1H-pyrazol-3on (8, R' = Ph, R2 = Me), 1.04 g (10 mmol) Tetramethylensulfoxid und
2.10 g (LO mmol) TFA analog 6% 3.6 g (97%) farblose Kristalle vom
Schmp. 190-193 "C (Methanol). - Cl5HI9C1N2O5S(374.8) Ber. C 48.1 H
5.1 1 CI 9.5 N 7.5 S 8.6 Gef. C 48.0 H 5.06 CI 9.7 N 7.4 S 9.1. - IR(KBr):
1645 cm-' (CO). - 'H-NMR (CD$Q): &ppm) = 7.3-7.8 (m,5H, PhenylH), 3.6-4.0 (m, 4H. SCHz), 3.5 (s, 3H, NCH3). 2.0-3.2 (m, 4H. SCH2CI&),
2.6 (s, 3H. 5-CH3). - "C-NMR (CD3CN): qppm) = 161.4 (C-3). 156.1 (C5). 134.0 (C-1'). 128.6 und 130.6 (C-2'. C-3'), 130.5 (C-4'). 83.1 (C4).
46.4 (SCH3.35.1 (NCH3), 30.7 (SCHSHd, 12.0 (5-CH3).
(23-Dihydro-5-methyl-3-om-2-phenyl-I
H-pyrarol-4-yl)dimethylsulfoniwnperchlorat (1Oc)
Aus 5.22 g (30 mmol) 2,3-Dihydro-5-methyl-2-phenyl-IH-pyrazol-3-on
(8, R' = Ph. Rz = H) und 2.34 g (30 mmol) DMSO in 60 ml CH2C12 sowie
6.30 g (30 mmol) TFA in 10 ml CH2CI2 analog 6a Es wird dreimal mit
50 ml Nitromethan exeahiert und der RUckstand der iiber CaCI2g e t r o c k -
ten org. Phase unter Eiskiihlung mit Diethylether und Petrolether vemeben.
Das dabei entstandene Pulver kristallisiert man aus Acetonitril unter Zusatz
von Diethylether urn: 7.0 g (70%) farblose Nadeln vom Schmp. 252~ O ~ S BH. C 43.0 H 4.52 CI 10.6 N 8.4 S 9.6
260 "C. - C I ~ H I ~ C I N (334.8)
Gef. C 43.0 H 4.48 C1 10.7 N 8.5 S 9.4. - IR(KBr): 1660 cm-'(CO). - 'HNMR ([DdDMSO): 6(ppm) = 11.8 (bs, IH, N-WO-H), 7.0-7.8 (m,5H.
Phenyl-H), 3.2 [s. 6H, S(CH3)Z],2.4 (s, 3H. 5-CH3).- I3C-NMR (CD-JCN):
&ppm) = 160.0 (C-3). 153.4 (C-5. 'J = 6.9 Hz), 136.2 (C-1'). 130.5 (C-3').
128.2 (C-4'). 121.9 (C-2'). 82.3 (C-4), 26.6 (S(CH3)J. 11.8 (5-CH3).
(23-Dihydro-5-methyl-3-0x0-2-phenyl-1
H-pyrarol-4-yl)tetrahydrothiopheniumperchlorat (lod)
Aus 5.22 g (30 mmol) 2.3-Dihydro-5-methyl-2-phenyl-lH-pyrazo1-3-on
(8, R' = Ph, R2 = H) und 3.12 g (30 mmol) Temunethylensulfoxid in 30 ml
CH2CI2sowie 6.30 g (30 mmol) TFA in 10 ml CH2Cl2 analog 6n und 1oC:
10.0 g (92%) schwach rosafarbene Kristalle vom Schmp. 162-168"C (Acetonitd). - C I ~ H I ~ C I N ~(360.8)
O ~ S Ber. C 46.6 H 4.75 C1 9.8 N 7.8 S 8.9
Gef. C 46.6 H 4.77 CI 9.7 N 7.8 S 8.9. - IR(KBr): 1660 cm-' (CO). - 'HNMR ([DdDMSO): qppm) = 10.5 (bs. IH, N-WO-H), 7.0-7.7 (m. 5H.
Phenyl-H), 3.6-3.8 (m,4H. SCH2). 1.8-2.9 (m, 4H. SCHz-CHI&), 2.3 (s, 3H.
5-CH3).- I3C-Nh4R (CQCN): &ppm) = 159.6 (C-3). 154.1 (C-5, '1 = 6.9
Hz). 136.2 (C-1'). 130.5 (C-3'). 128.2 (C-4'), 122.0 (C-2'). 84.5 ((2-4). 46.3
(SCHd, 30.9 (SCH2-CHd. 11.8 (5-CH3).
(23-Dihydro-2~-dimethyl-3-oxo-IH-pyrazol~-yl)tetrahydrothiopheniumperchlorat (lof,
Aus 5.6 g (50 mmol) 2,3-Dihydro-2,5-dimethyl-lH-pyrazol-3-on(8. R' =
CH3,
R2 = H) und 5.2 g (50 mmol) Temunethylensulfoxid in 50 ml CH2C12
(23-Dihydro-I J-dimethyl-3-oxo-2-phenyl-IH-pyrazol~-yl)-dimerhylsowie 10.5 g (50 mmol) TFA in 15 ml CH2Clz d o g 6s und 1Oe: 7.8 g
sulfoniwnperchlorat (10)
(56%) beigefarbene Kristalle vom. Schmp. 164-166 "C (Methanomethylether).
- C + I I Q N ~ O S (298.8)
S
Ber. C 36.2 H 5.06 CI 11.9 N 9.4 S
Aus 3.76 g (20 mmol) 2,3-Dihydro-l.5-diiethyl-2-phenyI-lH-pyrazol-3on (8, R' = Ph. R2 = Me) und 1.56 g (20 mmol) DMSO in 50 ml CHzC12 10.7 Gef. C 35.7 H 4.88 Cl 12.3 N 9.3 S 10.0. - lR(KBr): 1595 cm" (CO).
- 'H-NMR (CQNOd: &ppm) = 9.3 (bs,IH, N-H), 3.64.0 (m, 4H. SCHz),
sowie 4.20 g (20 mmol) TFA in 10 ml CHzCI2 analog 6n.Der abgesaugte
3.5 (s, 3H, NCH3). 2.0-3.3 (m. 4H, SCH2-CHH),2.5 (s, 3H. 5-CH3). - I3CNiederschlag wird aus Acetonitril umkristallisien: 5.9 g (85%) farblose
NMR (CD3CN): qppm) = 160.3 (C-3). 151.0 (C-5), 83.4 (C-4). 46.3
Kristalle vom Schmp. 224 "C. - CI3Hl7CIN2O5S(348.8) Ber. C 44.8 H
(SCHd. 31.2 (NCH3). 30.7 (SCHz-CHd. 11.5 (5-CH3).
4.91 CI 10.2 N 8.0 S 9.2 Gef. C44.7 H 4.99 C1 10.0 N 8.3 S 9.2. IR(KBr): 1660 cm-' (CO). - 'H-NMR (CD3CN): G(ppm) = 7.2-7.7 (m,5H,
Phenyl-H), 3.3 (s, 3H, NCH3), 3.1 [s, 6H, S(CH3)2],2.4 (s, 3H, 5-CH3). I3C-NMR (CD3CN): 6(ppm) = 161.7 (C-3). 155.3 (C-5). 133.8 (C-1').
128.7 und 130.7 (C-2'. C-3'). 130.6 (C-4'). 80.8 (C-4). 35.1 (NCH3). 26.7
[S(Ct13)2],12.1 (5-CH3).
Arch. Pharm.(Weinheim)322,473476 (1989)
(4.5-Dihydro-4-dimethylsulfonio-3-methyl-5-oxoI -phenyl)-1H-pyrazol4-id ( l l c )
1.67 g ( 5 mmol) 1Oc und 5 g K2CO3 werden in 50 ml THF 15 h bei
Raumtemp. geriihrt: Nach Filtration wird i.Vak. eingedampft und der
476
Wendebourg und Hanke
Ruckstand aus Ethylacetat umkristallisien: 810 mg (69%) farblose Plattchen vom Schmp. l e i 4 2 "C. - CIZHI4N20S
(234.3) Ber. C 61.5 H 6.02
N 12.0 S 13.7 Gef. C 61.5 H 5.93 N 12.0 S 13.7. - IR(KBr): 1595 cm-'
(CO). - 'H-NMR (CD3CN): qppm) = 7.0-7.4 und 7.7-8.0 (m, 5H, PhenylH), 2.9 [s. 6H, S(CH3)z]. 2.1 (s, 3H, 3-CH3). - I3C-NMR (CDJU$):
Rppm) = 165.8 (C-5), 149.3 (C-3). 142.4 (C-1'). 129.8 (C-3'). 124.2 (C4'). 119.2 (C-2'). 68.3 (C-4). 27.3 [S(CH3)J, 13.4 (3-CH3).
(4.5-Dihydro-3-methyl-5-0x0-I-pknyl4-tetrahydrothiophenio)-lH-
pyrazol-4-id (lld)
ausgefallene Festsubstanz ab, dampft das Filtrat i.Vak. an der 6lpumpe ein
und isoliert 4.5 g (90%) eines schwach gelb g e m t e n 61s: Gemisch der
Isomere 16 und 17 im VeMtnis 9:2. Reinigung durch Kugeltohrdcstillation bei 70 "C ( L u f t W l Tom). - C6HlIN3 (125.2) Ber. C 57.6 H 8.86
N 33.6 Gef. C 57.5 H 8.95 N 33.6. - MS (7OeV): m/z (96) = 125
100). 112 (M' - CH3). Siiulenchromatographie an Kieselgel mit
Essigsiiureethylester: 1.Fmktion reines 16, 2,Fraktion Gemisch aus 16 und
17,3.Fraktion geringe Menge reines 17.
16 'H-NMR (CDc13): qppm) = 7.3 (d, 1H. 3-H), 5.7 (d. lH, 4-H), 3.7
(s, 3H, CH3). 2.6 [s, 6H, N(CH&]. - "C-NMR (CDCIj): qppm) = 152.9
(C-5). 137.8 (C-3). 92.8 ((2-4). 44.1 [N(CH3)2).34.9 (CH3).
1 7 'H-NMR (CDCI,): &ppm) = 7.1 (d. 1H. 5-H), 5.5 (d, IH. 4-H), 3.7
(s. 3H, CH3). 2.8 [s. 6H, N(CH3)zI. I3C-NMR (CDC13): &ppm) = 160.5
(C-3), 131.I (C-5). 90.5 (C-4). 40.3 [N(CH3)J, 38.5 (CH3).
(w,
Aus 3.6 g (10 mmol) 1Od und 10 g K2CO3 in 20 ml CH2C12 analog Ilc:
2.6 g (quantitativ) hellbraune, wiirfelfdrmige Kristalle vom Schmp. 155193 OC (Zen.)[Nitromethan]. - C14H16N20S(260.4) Ber. C 64.6 H 6.19
N 10.8 S 12.3 Gef. C 64.3 H 6.09 N 10.5 S 12.2. - IR(KBr): 1620 cm-'
(CO). - 'H-NMR (CD3NOz): qppm) = 7.0-7.6 und 7.8-8.2 (m. 5H.
-methyl-I
H-pyrazol-4-y1)dimethylsulfoniwn-perchlorat
Phenyl-H). 1.8-4.0 (m,8H, SC&-C&), 2.1 (s. 3H, 3-CH3). - 13C-NMR (5-Dimethylamino-1
(19a)
(CD3N02):qppm) = 164.9 (C-5). 150.1 (C-3). 142.3 (C-I,), 129.8 (C-3').
Zu einer gerilhrten Wsung von 1.25 g (10 mmol) 5-Dimethylamino-l124.3 (C-4'). 119.5 (C-2'). 71.1 (C-4). 45.9 (SCHz), 30.7 (SCHz-~Hz),
methyl-1H-pyrazol(l6) und 0.78 g (10 mmol) DMSO in 20 ml wasse&i13.4 (3-CH3).
em CH2Clz werden bei -I 5 OC 2.10 g (10 mmol) TFA in 5 ml CHzC12 getropft. Nach 30 min 1st man auf Raumtemp. erwibnen, schiitteltmit 20 ml
(4.5-Dihydro-l3-dimethyl4-dimethyIsulfonio-5-oxo)-1
H-pyrazol4-idgesiittigter wiisriger Lithiumperchloralliung durch. extrahien die w48rige
monohydrat (lle)
Phase noch dreimal mit je 20 ml Nitromethan, engt die getrockneten org.
Zu einer gerUhrten Usung von 2.24 g (20 mmol) 2.3-Dihydro-2.5-dimeAusziige am Rotavapor auf 10 ml ein und tropft sie unter EiskWung in
thyl-IH-pyrazol-3-on(8, R' = Me, R2 = H) und 1.56 g (20 mmol) DMSO
Diethylether. Das dabei anfallende 61 kristallisiert beim Vemiben mit
in 30 ml CH2ClZ werden bei -I5 "C 4.20 g (20 mmol) TFA in 10 ml Di- Diethylether und liefert nach Umkristallisationaus Methanol 2.3 g (81%)
chlonnethan gempft. Nach Envhnen auf Raumtemp. 1 s t man weitere 15
farblose Nadeln vom Schmp. 110-1 14 "C. - CBHI&1N3O4S(285.8) Ber.
h rilhren und versetzt dann mit 30 ml 30proz. wuriger KOH. Nach 1 h
C 33.6 H 5.64 C1 12.4 N 14.7 S 11.2 Gef. C 33.5 H 5.57 CI 12.5 N 14.6
tnMt man die Phasen, extrahien die wurige Phase noch dreimal mit je 60
S 11.3. - 'H-NMR (CD3NW: qppm) = 7.9 (s, IH, 3-H). 3.8 (s, 3H.
ml CH2C12, trocknet iiber KzC03, dampft i.Vak. ein und kristallisiert den
NCH3), 3.2 [s, 6H, S(CH3)zI. 3.0 [s, 6H, N(CH3)J.- I3C-NMR (CDfl9):
Ruckstand aus Ethylacetat um: 0.60 g (16%) farblose Kristalle vom Schmp.
qppm) = 155.3 (C-5). 138.8 (C-3. 'J = 194 Hz), 91.5 (C-4). 43.4
134157°C. - C7Hl4N2OzS(190.3) Ber. C 44.2 H 7.42 N 14.7 S 16.8 Gef.
[N(CH3)J. 37.5 (NCH3). 32.1 [S(CHdJ.
C 44.1 H 7.45 N 14.6 S 16.6. IR(KBr): 1585 cm" (CO). - 'H-NMR
(CD3N@): qppm) = 3.21 (s. 3H. NCH3), 3.02 (s, 6H. S(CH3)], 2.00 (s,
(5-Dimethylamino-1
-methyl-IH-pyrazol4-yl)tetrahydrothiopheniwn.
3H. 3-CH3).- "C-NMR (CD3NOz):qppm) = 165.6 (C-5). 146.8 (C-3, 'J
perchlorat (19b)
= 6.9 Hz). 67.6 (C-4), 31.4 (NCHd, 27.7 [S(CH3)Jr 13.1 (3-CH3).
Aus 1.25 g (10 mmol) 5-Dimethylamino-I-methyl-IH-pyrazol
(16).
1.04 g (10 mmol) Tetramethylensulfoxid und 2.10 g (10 mmol) TFA
(4,5-Dihydro-l3-dimethyl-5-oxo4-tetrahydrothiophenio)-1
H-pyrazol4-id analog 19a: 2.6 g (83%) farblose Kristalle vom Schmp. 95-96 O C (Methanol). -CloH&IN304S (311.8) Ber. C38.5 H 5.82 CI 11.4 N 13.5 S
(110
10.3 Gef. C 38.4 H 5.72 CI 11.4 N 13.4 S 10.3. - 'H-NMR (CD$Q):
Aus 3.0 g (10 mmol) lot analog l l c : 1.3 g (66%)beigefarbene Kristalle
Rppm) = 7.7 (s. lH, 3-H). 3.2-4.4 (m.4H, SCH3, 3.8 (s. 3H. NCH3). 3.0
vom Schmp. 151-152 "C (Ethylacetat). - C$Hl4NZOS(198.3) Ber. C 54.5
[s. 6H, N(CH3)J. 2.3-2.8 (m, 4H, SCHz-Cm. - "C-NMR (CDflG):
H 7.12 N 14.1 S 16.2 Gef. C 54.3 H 6.99 N 14.1 S 16.1. - IR(KBr):
qppm) = 155.5 (C-5). 138.8 (C-3, 'J = 194 Hz), 93.2 (C4), 51.4 (SCHz).
1595 ern-' (CO). - 'H-NMR ( C q N W : qppm) = 3.1-3.8 (m, 4H, SCH2).
43.6 [N(CHs)J, 37.4 (NCHS),30.0 (SCH2-CHL).
3.2 (s. 3H, NCH,), 1.7-3.1 (m, 4H,SCH2-C$), 2.0 (s, 3H. 3-CH3). - I3CNMR (CD3N02): G(ppm) = 164.9 (C-5), 147.2 ((2-3). 69.1 (C-4). 46.1
Literatur
(SCHz), 31.4 (NCH3), 30.5 (SCH$Hz), 13.2 (3-CH3).
-
-
5-Dimerhylomino-I
-methyl-IH-pyrazol
(16) und
3-Dimethylamino-I-methyl-IH-pyrazol
(17)
10.4 g (0.04 mmol) [ 1-Chlor-3-(dimethylamino)allyliden]dimethylammoniumperchlorat(15p und 5.6 g (0.12 mmol) Methylhydrazin werden
in 150 ml wasserfreiem CHzC12 2 h zum RUckfluS erhitzt. Anschlieknd
wird der Ansatz zweimal mit je 100 ml 2N-NaOH geschiittelt, die org.
Phase iiber MgS04 getrocknet und das bsungsmittel am Rotavapor abgezogen. Man nimmt den Bligen Riickstand in Diethylether auf. filtriert die
Sammelreferat: A.J.Mancuso und DSwem. Synthesis1981.165.
K.Hartke, D.Teuber und H.-D.Gerber, Tevahedron 44. 3261 (1988);
Kurzmitteilung: K.Hartke und D.Strangemann, Heterocycles 24,2399
(1986).
R.Neidlein und B.Stackebrandt, Liebigs Ann.Chem. 1977.914.
H.-H.Otto, Arch.Pharm.(Weinheim)304.5O4 (1971).
a) R.Gompper, R.Guggenberger und R.Zentgraf, Angew.Chem. 97,
998 (1985).
b) R.Zentgraf, Dissertation. Miinchen 1984.
[Ph5741
Arch. Phann. (Weinheim)322,473476 (1989)
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