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Ueber einige Apparate und Utensilien.

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C. A. Miiller, Ueber einige Apparate und Utensilien.
337
Wasserunlosliche FetLauren.
4,450 g. = 89,O %.
4,440 - = 88,8 No. 8 b
4,330 - = 86,6 xNo. 9
4,350 - = 87,O x KO.10
Ee befanden sich unter diesen Buttersorten demnach 3,
die 89 -90 o/o wasserunlioslicher FettsLurcn enthielten. Ich
glaube demnach, dass der Kretzschmar’sche Vorschlag, 90 Ol0
als Grenzzahl festzusetzen , nicht unberechtigt ist. Sollten
die Schwankungen im Gehalte dcr Butter an den verschiedenen Fettsauren nicht etwa von der verschiedenen Fiitterung
herriihren ?
x
KO. 8 a
Nachschrift von E. Beichardt.
Bei dem kargen Materiale, was bis jetzt noch vorliegt,
sind alle diese Mittheilungen sehr dankenswerth. Seit der
von mir zuletzt gegebenen Veroffentlichung sind in meinem
Laboratorium noch verschiedene Butterproben untersucht worden, jedoch schwankten die festen Fettsauren nur zwischen
86 bis 8 7 Proc. Auffallend ist bei den Untersuchungen von
J e h n , dass die hoheren Zahlen namentlich bei den mit
Wachs versetzten Proben auftreten.
Bei den fruher veroffentlichten Untersuchungen anderer
Fette war bei altem Palmol ein niedriger Gehalt an Fettsauren gefunden worden, neue Prufungen von moglichst frischem Palmol erwiesen nunmehr auch 95,4 und 95,5 Proc.
feste Fettsauren.
Einmal wurden in einer Butterprobe nicht weniger als
1 2 Proc. Kase gefunden.
Ueber einige Apparate nnd Utensilien.
Von C. A. M i i l l e r , Apotheker in sangerhausen.
Ueber mehrere wahrend meines 25jahrigen Apothekenbesitzes von mir fur mein Geschaft eingerichtete Apparate
und Utensilien lasst sich die Regierung zu Merseburg in
Arch. d. Pharm. XII. B ~ R4.. Ueft.
22
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C. A. Muller, Veber einige Apparate und Utensilien.
eincni Revisionsbescheide in folgender Weise aus : ,,Die
abgehaltene Visitation hat bewiesen , dass Sie bemiiht sind
(nicht nur sonst bewahrte Verbevserungen einzufuhl.cn, sondern auch) rriit vielem Glucke ncuc und wichtige Fortschrittc
in dcr Technik sclbst zu erfinden und ins Leben einzufuhren." Auch erfreuten niich vielseitig die Herren Collegen init
ciiieni sehr gunstigen Urthcilc uber diese Apparate und Uterisilicn, nachdern ich ihnen nuf ihren Wunsch davon hatte
ant'ertigen lassen. Kaotl diesen Vorgiingen hoffe ich mit der
nacbfolgenden Reschreibung nocli manchcm andereri IIerrn
Collegen einen Dienst zu erweisen.
Siebvorric htung.
F i g u r I , senkrechter Durchschnitt.
Diese besteht aus 4
nach unten ein wcnig enger
zulaufenden Keifen von
schwachem unverzinntem
Eisenblechc, das mit eineni
indifferenten Lackc uberzogen ist. Die Hohe der
Reifen betragt 8 Ctm., der
oberc weitere Durchmesser
30 Ctm. und der untere
iini so r i d weniger, daSv bei dem Einsetzen cines in den
;tiideren der oberen Reif bis zur Iliilfte in den untercn fiillt.
Der oberste a ist durch eiric Dccke uncl der untcrstc d durch
cincn Boden von glcichem 31nterial geschlosscii , nnd bilden
sonlit, Deckel und Boden dcs Sicbes. Selbvtvcrstandlicli konlien die Dimensionen nach Bediirfniss verhaltnissmiissig grosser
iind kleincr nngcfbrtigt werden. Zur Vcrmeidung eines Absatzes an der seitlichen Verbindung der lteifen werden sie
je ails einem Streifcn Eisenblcch gefertigt, dessen Enden auf
der hohen Kante zusammen gcfugt und mit Schlagloth verliithet werden.
Heim Gebrauche wird der obere offene Reif b mit der
weiten Oeflnung auf einen Tisch gelegt , ein quadratformiges
F i g u r I.
C. A. Miiller, Ueber einige Apparate und Utenailien.
339
Stuck Siebgaze von 40 Ctm. Durchmesser flach dariiber
gebreitet , die iiberstehenden Theile der Gaze gleichformig
herab gedriickt, und der untere offene Reif c ubergestilpt.
Gebraucht man die Vorsicht , bei diesem Ueberstulpon nach
dem loseren Auflegen, aber vor dem festen Aufdriicken des
Reifes c die zwischen beiden Reifen hervorstehendcn Falten
der Gaze erforderlichen Falls gleichmassig zu zupfen, so
crscheint die waagerechte freie Gaze vollstiindig glatt und
straK Zur Schonung der Gaze ist es Ton grossem Vortheile, den unteren engeren Rand des Reifs b, auf den sie
zu liegen kommt, etwa 112 Ctm. nach innen umbiegen zu
lassen, so dass der umgebogene Rand wagerecht steht. Boden und Deckel werden wie bei anderen Sieben gehandhabt nur mit dem Unterschiede, dass der Deckel nach innen fallt.
Wie aus dem Gesagten ersichtlich, kann das Sieb mit
Leichtigkeit und dem geringsten Zeitaufwande zusammengesetzt werden. Noch schneller geschieht das Zerlegen in
die einzelnen Theile. Dieser Umstand, so wie die glatte
Oberflache der Reifen und die Isolirung der Gaze lasst ein
schnelles und vollstandiges Reinigen jedes Theils lcicht zu,
was bekanntlich bei den Spahnsieben wegen der Winkel am
Zusammenstoss der Gaze mit dem Holze, der Absatze und
der Holznlithe an der Wandung mit Umstanden, Schwierigkeiten und grosserem Zeitaufwande verbunden ist. Ebenso
ist ein Umwechseln der Gaze erforderlichen Falls schncll
ausgefuhrt. Da jede Gaze von der verschiedensten Weite
des Gewebes eingespannt werden kann, so ist zu sammtlichen
zu pulvernden Stoffen mit Ausnahme der giftigen und stark
riechenden nur e i n e solche Vorrichtung erforderlich. Dadurch wird die grosse Ansammlung von Sieben zu den verschiedenen Zwecken beRonders bcziiglich der Feinheit der
Pulver vermieden , also Raum beim Aufbewahren und besonders Kostenaufwand bei der Einrichtung erspart.
Die Gazestiicke werden zweckmassig in einer Mappe
aufbewahrt, und bleiben so bei weitem besser wie bei anderen Sieben vor Staub geschutzt.
22 *
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C. A. Miiller, Ueber eiuige Appnrate und Utensilien.
Wird statt der Gaze leinener oder sonst geeigneter
StofF eingespannt , so kann diese Vorrichtung auch vortheilhaft zum Auswaschen von Schwefel und zii dinlichen Zweclien
vcrwendet werden.
A 1)1) a r a t z iir I3 n t w ic k e 1u n g v o n S c h w e f t: 1w a s s e r s t o t‘f.
Figur 11
E’igur 11.
Als Entwickclungsgefiiss genugt jede Kheinweinflaschc von
hellem Glase. Doch ist einc
Flasche von gleichcr Form, abcr
mit flachem Hotlcn und von
wcissem odcr gutem halbweissen
G lase vorzuziehen. Wesentlich
ist die langgestreckte Xegelgestalt des Halses. In dicse Flasche
wird einc 1 C t m wcite Glasrcihre
eingestellt, iind z w w von der
Liinge, dass das iintere Ende
auf deiii Boden der Flasche steht,
das obere dagegen 10 Ctm. aiis
dcr Ocflnung hinausreicht. niesc
wird vermittelst eines an einw
Seitc von oben bis unten aufgeschlitzten Korkreifs c in dcm
Plaschcnhalsc befestigt. Die IIorstelliing desselben geschicht leicht
diirch Abschdcn cines Korkes
on cntspiechendcr Grosso. Der
Keif’ muss cine solche Weite haben, dass an dcr aufgeschlitzten
Stellc cine kleine Oeffnung zwischon dcr Rohre iind der inneren
Flaschenwandung zur Communication der liussercn Luft mit der
in dcr Flasche befindlichen bleibt.
Durch die untere Ocffnung der
Rblire wird 3 bis 4 Ctm. tief ein
C. A. Miiller, Urber einige Appamte
iind Utensilicn.
341
in der Mitte durchbohrter Kork b geschobcn, dariintcr locker
liegende Baumwolle d und auf die Oeffnung eelbst ein an
den Seiten der Liinge nach mehrmals cingekerbter Kork a
gesteckt. Durch diese Einrichtung wird dic Communication
der Fliissigkeit in der Rohre niit dcr auwerhalb dersclbcn
in der Flasche befindlichen zur Geniige hergestellt , zugleich
aber verhindert, dass abgeloste Theilrhen des Schwefeleisens
aus dem inneren Raum dcr Riihie arif den Boden der Flasche
fallen. Der Theil der Rohre oberhalb der Flaschcnoffniing
wird zur Vermeidung des Ueberspritzens der Saure ebenfalls mit Haumwolle e locker geliillt. Nittelst eines durchlochtcn Stopfens von Kork oder Gummi wird die U-formig
gebogene engere Glasrohre f aufgesetzt, und diefie durch den
Gummischlauch g mit der Glasrohre h verbunden. Als Hahn
dient nach bekannter Weise der Gummischlauch mit Einfihrung eines en tsprechend starken, an beiden Enden abgerundeten Stiickchen Glasstab.
Behufs Fullung des Apparates wird in die weitere
Rohre durch die ohere Oeffnung nach Entfernung des Aufsatzcs und der oberen Baumwollenlage cine geniigende Menge
Schwefeleisen gegeben, die Rohre aus der Flaschc gehoben,
und in die letztere die erforderliche Menge verdiinnter Schwefelsaure gegossen. Nachdem nunmehr der Apparat wieder
zusammengesetzt, muss die Flasche bci Entlecrung der wciteren Rohre von der Saure soviel von der letzteren cnthalton, dass die Oberflache 3 bis 4 Ctm. von der Flaschcnoffnung absteht. Schliesslich wird die SXure durch Aufgiessen von einer ungefahr 1 Ctm. hohen Schicht Terpenthinol
gedec,kt.
Der Gang dcr Entwickelung ergiebt sich von selbst.
Ein solcher Apparat ist, wie aus der Beschrcibung erhellt,
sehr billig herzustellen und entspricht allen Anfordernngen
vollstandig. Zur Hcrstellung eines knrzen Stromes Schwefblwasserstoff geniigt ein seitlicher Druck mit Daumen und
Zeigefinger auf den Theil des Gummischlauchs, der das Glasstiihchcn umgiebt. Einen bestandigen Strom errcicht man
durch Entfernung des Glasstabchens ails dem Gummischlauche.
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C. A. Miiller, Ueber einige Apparate und Utensilien.
Die Deckung mit dem Terpenthinole verhindert die Verfliichtigung des in der verdiinnten Saure gelosten Schwefelwasserstoffs , so dass jeder Geruch danach vermieden wird,
sobald der Apparat auwer Thatigkeit ist, und die Aufbewahrung in jedem Lokale ohne Belbtigung stattfinden kann.
Eine Deckung mit einem fetten Oele thut dieselben Dienste.
Doch zichc ich das Terpenthinol der Reinlichkeit und der
Leichtfliissigkeit halber vor. Die Antangs erwahnte Form
des Flaschenhalses ist desshalb erforderlich, weil bei kurzer
oder plotzlicher Verengerung desselbcn die Hohe und Breite
der Oelschicht wiihrend des Steigens und Sinkens der Saure
sehr verschiedene Dimensionen erhalten wiirden, und in Folge
dessen leicht eine theilweisc Rlosslcgung der Saure eintreten konnte.
C o l i r t r i c h t e r.
Figur 111, senkrechter Durehschnitt.
Diesor dient zum Colircn von Syrupen und anderen Fliissigkeiten als Mucil. Gummi arab. 11. d. m. Ein aus Zinn
gefcrtigter Trichter von 1 3 bis 15 Ctm. obercm und 6 bis
7 Ctm. nnterem Oeffnungsdurchmesser , ist an der unteren
Oeffnung mit einem 1 Ctm. langen cylindrischen Ansatz verwhen, dcr in cinen etwas nach aussen gebogenen Rand
cndet. Ueber diesen Ansatz wird ein Stiickchen Colirtuch a
gestiilpt und dieses durch Ueberspannen mit einem starken
Gummiringe b auf dem Ansatze befestigt.
Figur 111.
\
C. A. Miiller, Uebcr cinige Apparste wid Utensilicii.
343
So zugerichtet wird der Trichter in die Oefl'nung einer
Kruke gehiingt, deren Inhalt der Menge dcs zu colirenden
Syrups oder sonstigen Flussigkeit entspricht. Die Grosse
und Gestalt der Kruke kann sehr verschieden gewahlt werden, da nur crforderlich, dass der Trichtcr mit der ausueren
Wandung auf dem Oeffnungsrand der Kruke aufliegt.
Das Coliren geschieht selbstvcrstandlich durch Aufgiessen
auf den Trichter. Dieser bleibt bis zur vollstandigen Abkiihlung des Syrups auf der Kruke. Dadurch wird jede Verunreinigung durch Fliegen und Staub vermieden , was bekanntlich bei anderen Colirmethodcn sehr lastig ist.
Wegen des kleinen Maasses des Colirtuches wird an
diesem Stoffe gespart, und der nach dem Coliren am Tuchc
haftende Syrup betragt hochstens den 10. Theil von dem,
der auf gleiche Weise beim Coliren durch ein grosses Colatorium auf einem Tenakel verlorcn gcht. Dieser Verlust
wird meist hier untcrschatzt. Man k m n sich aber durch
Wiigen des Colatoriums vor und nach dem Coliren leicht
uberzeugen, dass Hundert - Grammweise daran haften bleibt.
Das Coliren auf einem Tenakel halte ich uberhaupt fur
unzweckmbeig, theils, weil durch das Aufstechen auf die
Nagel die Colatorien sehr leiden, und in Folge dessen bald
unbrauchbar werden, theils, meil sich ein Tenakel sehr schlecht
reinigen l t s t . Ich habe desshalb, bevor ich die Colirtrichter
einfiihrte , stets Filtrirschaalen mit Einlage eines Colirtuches
dazu benutz t.
Zum Coliren von Salben und Ceraten habe ich einen
gleichen Trichter von Kupfer anfertigen lassen, der fur diese
Praparate dieselben Vortheile gewahrt.
D a m p f 1e i t u n gs r o h r z u r D e s t i l l i r b l a s e.
Figur I V , aenkrechter Durchachnitt.
Bei den zinnernen Dampfdestillirblascn, die in den sic
mit Dampf speisenden Keasel eingesetzt werden , hat man
haufig mit der Dichtigkeit dee Verschlusses fur die Dampfrohrleitung zu kiimpfen , die meisthin ausserhalb der Blase
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C. A . Miiller, Uober einige Apparato und Utensilien.
bis auf den oberen Theil derselben, und von hier innerhalb bis
z u r E5he des Bodens geht. Ich habe es mir desshalb znr
Aufgabe gemacht, cine zweckmassigere Verbindnng hcrzustellen, die durch folgende Einrichtung vollstandig erreicht
wird.
E'igur IV.
----.
,/-
\
\
\
Auf den in der Jlitte dnrchbohrtcn Boden dcr Blasc
wird ein kurzes innerhalb mit einem Schraubengewinde versehenetj Rohrstiick a befestigt. In dasselbe wird das an
beiden Enden offene Rohr bb goschroben. Einen dichten
Verschluss beider Theile erhalt nian lcicht dnrch Zwischenlage eines Gummiringes dd. An dcm iiusseren Rande der
obcren Rohrenoffnung sind 3 Stabe cc befestigt, und an
diese, Aie umgebend, der Reif gg. Ueber das Ganzc wird die
nach unten trichterformig auslaufende und oben geschlossene
C. A. Muller, Ceber einige Appnrate und C'tcnsilien.
315
Rohre eeee gestiilpt. Am iinteren Endc ist dicsc niit einigen
Fussen fff versehen, die durch Ausschneiden des Trichterrandes und Umbiegen hcrgestellL wcrden, und bedingen, dass
der letztere von dcm Boden dcr Blase, so wie die Decke
der ausseren weiteren Rohrc von der oberen Oeffnung der
inneren Rohre entsprechend entfernt absteht. Z I I dem gleichen Zwecke fiir den gleichmiissigen Spielraum zwischen den
Wandungen beider Rohren dient der fichon erwahnte Reif gg.
Die in der Zeichnung angegebenen Yfcile zeigen den
Lauf des im Kessel erzeugten Dsmpfcs durch die Rohrenleitung in die Blase.
Sol1 die Blase zu andcren Zwecken benutzt werden, bei
dcnen beabsichtigt wird, den Inhalt derselben nur durch Erwarmung des Blasenbodens und Wandung mit dem Kesseldampf auf hohere Ternperatur zu bringcn, so wird statt der
Rohrenvorrichtung der Knopf h auf den Rohransatz a im
Blasenboden geschroben, und in g!eichcr Weiee der Verschluss durch einen Gummiring dicht gemacht.
Die Wahl des Metalls zur Anfertigung der Rohren richtet sich nach der Ijeschaffenheit des Inhalts und dem Zwecke
beim Gebrauchc der Blasc. Sie konnen ebenso g u t von Zinn
wie von Kupfer hergestellt werden.
Sobald die Rohren entsprechend weit eingerichtet sind,
geht das Durchstreichen des Dampfes leicht nnd schnell von
Statten. Das Einsetzen der Rohren geschieht leicht und
ohne jegliche Umstande, jedes Hinderniss wegen der exacten
Stellung beim Zusammensctzen , wie bei anderen Methoden,
wird vermieden, und die Anfertigung der Rohren ist mit
verhaltnissmassig wenig Unkosten verbunden.
Figur
C 0 1 i r a p p a r a t.
V, senkrechter Durchschnitt des d a m gehorigen Stempels.
Schliesslich komme ich noch auf diesen Apparat zuriick,
von dem ich bereits im Jahrgange 1862 des Archivs CIX,
33 eine Beschreibung gegcben. Dr. Herrmann Hager sah
sich in Folge dessen veranlasst, in die Yharmac. Centralhalle KO.43. Jahrg. 1862 ebenfalls eine Beschreibung auf-
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C. A. Miiller, Uebcr einige Apparate und Uteiisilien.
zunehmen, und lasst sich in folgender Weise dariiber auR.
,,Neuerdings hat Apotheker Miiller in Sangerhausen im Arch.
d. Pharmac. eine Colirvorrichtung mitgethcilt, die alle Beachtung verdient. Sie ist von der Art, dass damit die Operation
des Colirens vor den Augen dcs Publikums jeder %eit aimgefuhrt werden kann '(, in sofern nenilich jede Unappetitlichkeit dabei vermieden wird. Der Apparat besteht a m einer
Infundirbuchse, in der der Inhalt gleich nach dem Infundiren
oder Kochen mittelst eines Stempels colirt wird.
Machtraglich habe ich an dem Stempel noch eine zweckmassige Aenderung dahin getroffen, dass statt des friiher
jcdes Ma1 umzulegenden Gummiringes ein wagerecht stchender aa ein fur alle Ma1 durch Anschranben bef'estigt wird.
Erst, wenn mit der Llinge der Zcit der Gummiring unbrauchbar geworden, ist ein Abschrauben erforderlich, um ihn durch
einen neuen zu ersetzen. Ein anderer Vortheil liegt darin,
dass das Einfuhren des Stempels leichter und schneller von
Statten geht. I n hochstens einer halhen Minute ist die ganze
Arbeit des Colirens vollendet.
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