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Ueber Manna - Sorten des Orients.

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11. Botnnik iind Pharmacognosie.
Ueber Manna - Sorten des Orients.
Von Prof. A. 11 a u s s k n c c h t in Wcimar.
Die weiten, ausgedehnten trocknen Horhcbciicn nnrl ebirge Persiens sind es haaptsiichlich, dcrcn Vcgct,ntiori cine
Menge verschiedencr 8ecrctionen liefert , theils spontnn,
theils durch Insoktenstiche , thcils auch dnrch Menschenhand.
Hier will ich nur die wichtigsten Manna-Sorten des Orients
besprechen. Freilich konnen wir uns anch noch heutc, mie
s. Z. dic Juden bei mancheni dicser Manna genannten Produkte fragcn: M a n - h u ? w a s i s t d a s ? denn in den allerwenigsten Piillen gelang es einzclnen Eoisenden, solchc EXsudate sclbst zu beobachtcn, da dieselbcn nicht iihcrdl, sondern nnr districtweisc untl dn nnch nicht einnial jcdcs Jahr
auftrhten , wodurch dercn Erkcnntniss nicht wcnig crschwcrt
wurde ; claher vieles einander Widersprechende in den betreffenden Wcrken.
1) M a n n a q u c r c i n a .
= Kii d r e t 11 a 1w a dcr Turkcn (woraus der tiirkischen
Sprache unkundige Reisende den verstummelten Nanien ,,T r e h a l a " gemaclit, von clcm dann weiter die Cheniiker den
Namen ihrer , , T r e h a l o s c " nbgeleitet haben), i. c. H i m m e l s s i i s s i g k e i t . Entstcht auf den Bliittern und an den
Cupulis der Eicheln durch Stich cines Coccus von wcisser
Farbe Lob Coccus manniparus ?) auf vcrschiedcnen Pormeii
von Q n e r c u s V a l l o n i a und Q. p e r s i c a J. et Spach. in
h'urdistan. I m August wcrden die Wiilder strichweise von
diesen weissen l<lattl!iiisen iiberfallcn , durch deren Stich sich
die Blatter wie mit eineni reinen Nehlthau bedeckcn, der
d a m zu wasserklaren Tropfen von sehr siissem Gcschniack
Ueber
Miiiiiia-
Bortru des Orients.
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zusammenfliesst ; die abfallcnden Tropfcn bedecken und
befeucliten iu kurzcr Zeit dcn gauzcn Erdboden unter den
Baumen, wo es dnnn aussieht als warc Syrupus siniplex ausgcschiittct wordcn. Dic reinstc Sortc wird erhalten indem
nian grosse Leinentucher untcr die Biume legt, auf welche
nun die Tropfen fallcn, die beim Austrocknen cine Kriimelzucker iihnliche Masse von schniutzigv-eisser Parbe znriicklasscn. Doch dicse kommt nicht in den Handel.
Zur Gewinnung der zum Hausgebrauche odcr fir den
Handel bcstimmten Sorte versammelt sich Jnng und Alt in
den betreffenden Bergdistrictcn und sammelt die mit dem
Nxsudat befallencn Blatter jener Eichen , die fcin gewiegt
nun eine g r a u - g r u n l i c h e lllassc d a r s t e l i e n , d u r c h
d e n B u c k c r s a f t z u s a m m e n g c b a c k e n . Auf diese Weise
zubercitet hiilt sic sich Jahrc lang. Sol1 jedoch der siisse
SLOEin der Haushnltung bald verbraucht werdcn, so wird im
Walde in Kesseln TVasser erhitzt und es werden gleich
ganze Zweigc sinein gehalten, wodurch cin braunes Zuckerwasser entsteht , das dann zur Sprupsconsiutenz verdanipft wird. Nun vcrbraucht man es entweder in dieser
Syriipforin als Zusatz zu den Speiscn, oder es wird noch
wciter zur Itoob - Consistcnz abgcdampft, mit Yehl versetzt,
worauf lange C.C. 4' breite Leinwandstreifen dick damit bestrichen und auf den Dlchern zum Trocknen der Sonne ausgevetzt wcrden. Dicss wird so oft wiederholt, bis die Fladcn liinrcichend dick erscheinen, dic sich dann mittelst Bestreichen mit warmen Wasser leicht von der Leinwand loslosen.
Dicsc Masse heisst Y e k m e s.
Auch die Kern, der welschen Niisse, kettcnartig an Fiiden aufgereiht und in die dicke Mlnssc wiederholt eingetaucht,
bilden unter den1 Namen ,,D s c h e w i s" = N us s w ii r s t e
ein im Orient belicbtes Confcct.
In gleicher Weisc wird such der eingedicktc Saft der
W c i n t r a u b e n und der N a u l b c c r e n vcrwendet, doch
nur von den Garten- und Feldbau treibendm, mehr angesiedcl ten Volkern, wiihrend die Ausbcutung dcr Eichcnwllder
mehr den nomadisircndcn Stammen eufallt.
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Ucbcr Manna Sorten des Orients.
2) G c s - e n g e b i n o d e r G e s e n d s c h e b i n.
Unter diesem Namen findet man auf allen persischea Bazarcn runde weisse Kuchen von cc. air Durchmesser bei 1/2ii
Dicke, deren fiauptbcstandtheil eine Nanna iet, die in den
Bergdistricten T s c h u h a r m a h a1 1 und F e r i d a n , namcntlich bci dem Stiidtchen C h o n s a r , im S. W. von Ispahan,
crhalten wird. Die Abstammung dicscr Manna lag lnnge
Zeit im Argcn, woran wolil z. Th. ihr Name schuld war:
G e s bedeutet nemlich die T a m a r i s k e und engebin =
IIonig. Thatsache ist abw, dass allu in Ispahan zu dem im ganzcn Landc selir beliebten Confccte verwendete Bfnnna von
A s t r a g a l u s - S t r i i n c h e r n abstammt ( A s t r a g a l u s f l o r u l e n t u s Boiss. und Haussk. und A s t r a g a l u s a d s c e n d e n s Boiss. und Ilanssk.). Die beste Sorte, G e s A 1c f i oder
G e s C h o n s a r i genannt , wird im August erhaltcn , durch
das erste Abklopfen der wie mit Mehlthau belegten Zweigc;
dns Exsudat b6clrt dann zu einer schmutzig weissgrauen sehr
ziihen Masse zusammen.
Geringere Sorten werden durch Abkratzen der Stengel
urhalten und sind hierdurch vielfach verunrcinigt.
Die gereinigtc 3iIasse wird mit Eiweiss geschlagen, rnit
Mandeln, Pistazien und verschiedenen Gewurzen versetzt , in
Fladcn geformt und bei massiger W t m e gebackcn , worauf
diese mit Mehl bestreut, oft auch noch zwischen Kiitzchen yon
S a l i x M e d e m i i B o i s s . ( b i d m i s c h k der Perser d. i. M o s c h u s w e i d e) gelegt werden, um ihnen Aroma zu geben,
und dann als sehr gesuchtcr Handelsartikel durchs ganze
Land zu gehen. Bei Besuchen bei persischen Grossen wurden
mir davon grossc Schiisseln voll vorgesetzt und mir dann ins
Haus nachgeschickt, theils aus Hiiflichkeit , hauptsachlich aber
desslialb, weil durch mcin Beriihren die ganze Schusscl als
unrein angesehen wurde, weil ich Europiier sei. - Auf T a m a r i k sebst konnte ich in Pepien keine Exsudste wahrnehnien , obgleich mir von verschiedenen Seiten versichcrt
wurdc (auch von Dr. P o l a k in Wien), dass ostlich von
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Ueber Manna Sorten des Orients.
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Ispahan, wo sich der Z e n d e r ud in der Wiiste verliert, dieselbe Manna ausschwitze, jedenfdls aber in so geringer
Menge, dass sie nicht gesammelt wird.
Im schwulen Blnchfelde Chusi'stans, so wie um d a
benachbarte U a s s o r a h hingegen sollen solche Ausscheidungen auf den Tamnrisken hiiufiger vorkommen.
Obgleich T a m a r i x m a n n i f e r a E h r e n b . ( T a m a r i x
im arabischen t a r f a , im persischen g e s genannt) sich fast
in ganz Persien findet, namentl. im siidl. Persien hiiufig auftritt, sodann in Affghanistan, im steinigen Arabien bis zum
oberen Aegypten und Nubien vorkommt, so finden sich doch
nur stellenweise (z. B. am S i n ai) Exsudationen auf derselben
und auch nicht jcdea Jahr, da sicher das Clima einen grossen
Antheil an der Bildung derselben hat.
Jedenfalls aber ist die Mannabildung nicht auf die eine
Species beschriinkt, wie auch die Astragalus- und Eichenmanna sich auf vorschiedenen Arten bildet. (Man vergl.
P h a r m a c o p o e a p e r s i c a , Lutetiae Parisiorum 1681, S. 359,
G u e z e n g e b i n und S. 361, Nr. 373. S c h a k a r e l Maa s c h er).
3) T e r - e n g e b i n = F e u ch t h o n i g (A 1h a g i- M a n n a ).
Ein Exsudat von A 1h a g i ' Ma u r o r u m , einer stachligen
Pflanze, die bei den Arabern e l h a j genannt wird, woraus
der botanische Name Alhagi gebildot wurde ; gewohnlich heisst
sie bei den Beduinen u s c h t o r c h a r = K a m e e l s d o r n .
D o n war so uberzeugt , dam diese die biblische Ivlanna
sei , dass er sie M a n n a h e b r a 'ic a nannte ; unmoglich aber
konnten die Juden dieses L a x an s als Nahrungsmittel gebrauchen. Sie ersetzt den Persern unsere, ihnen unbekannte
M a n n a c a l a b r i n a , daher ist sie auf allen Bazaren zu
finden. Sie bildet einen Bestandtheil vieler persischer Arzneimittel und z i e h t l e i c h t F e u c h t i g k e i t an, daher ihr
Name. Sie kommt stets in kleinen thriinenartigen Kornern
in den Handel, mehr oder minder mit den r e i fen S ch o t e n
der Alhagi Maurorum gemischt. Obgleich Alhagi von N.
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Uehcr Manna 8ortcn dcs Orients.
Indien bis Syrien hiiufig auftritt (namentl. in den mesopotamischen und persischen IViistcn wegcn ilircs geselligen Wuchses weite immergriinc Oasen bildet), so komiut die Mannasecretion doch nur in C h o r a s s a n in solcher blenge vor,
dass sic von dort allcin in don Handel gebracht wid. I n
der Sialzwiistc von K u m , zwischen Ispahan und Tclicrm,
kommen Exsudationcn nur in gewissen Jtlhren vor.
4) B i d c h i s c h t = W e i d c n e s s u d a t .
Entvtcht auf don Bliittern der S a l i x f r a g i l i s in cinigen Gegenden l'ersiens, koinnit ruit Mchl gcmisclit in dcn
Handel und bildet braunc gcstaltlose Stiicke.
5 ) N a n n a a u f P y r u s g l a b r a Boiss.
Wurde von mir viclfach in L u r i s t a n beobaclitet in
einer l h h c von 8000 Fuss iiber den1 Mccrc, gane iihiilicli \vie
dic Eichennianna. Aucli hicr war alles mit wcisscii Glaltliiusen besctzt. Bcini Durclircitcn der Wiilder von I) a1 11n,
dic m i s t nus Pyrus glabra bcstchcn, waren wir gane iiberzuckert, dcr Ihrt zusanimetigcklcbt u. s. w. Die L ii r t: n tauchen die Zwcige niit den BlSttern in hcisscs Wasser und
bereiten diaraus cinen dicken Syrup.
6) N a n n a auf S c r o p h u l a r i a f r i g i d a Boiss.
I m Bergthalc D c 11 i B a n in L u r i s t a n warcn die Stengel diescr l'flanzc niit tanbcncigrossen Sliiclren ciller g a1 1 e r t a r t i g cn Nanna bcliangcn , von griinlich- schwarzcr
Farbe und eigenthiimlichem siissen Scrophulariagcsclimack.
7) N a n n a a u f C e d r u s L i b r t n i
Irn Taurus und Libanon; der auf Lark europaea vorkomnicnden M an n a b r i g a n t i a c a Ghnlich. ")
*) Dcr Codcrnmnnnn gcsehicht schon in dcn Hip p o k r a t i B C 11 c n
Schriftcn Erwiihnung.
H. 2.
Ueber Manna- Sorten dts Orients.
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8) S c h i r c h i s c h t.
Eine weissliche DJasse , datr Exsudat von C o t o n e a s t e r
n u m m u l a r i a Fisch. et Xey., so wie von A t r a p h a x i s
s p i n o s a , einem niedrigen Strauclie mit vielen in einander
gesclilungcnen ruthenformigen Zweigen. Komm t hauptsachlich aus H e r a t in den Handel, findet sich jedoch auch bei
T e h e r a n am Elbursgebirge vor.
9) S c h e k e r t i g h a l
=
Thierzucker.
Unter diesem Namcn kommt auf den persischen Markten
eine allgemein und mit Erfolg g e g e n H u s t e n angewandte
Subtrtanz vor, die man auch N a n n a nennt, Die persische
Pharmacopoc T u h f e t e 1 m u m e n i n nennt es die Hiille eines
Thieres, der Fliege ahnlich, welches an den Stacheln einer
Pfianze wie die Seidcnraupe aus Schleim sein Haus aebt und
und darauf stirbt. ,,Est emolliens et leniens acrimoniornm
et ardoris humorum utile contrs siccitatem pectoris et tussim."
Die feste harte Hiille ist oval oder rundlich von Aussen
mit unregelmtsigen kornigen Knotchen dicht besetzt, von
schmutzig weisser Farbe. An der Seite, wo die Hiille am
Stengel aufsasfi, ist eine liingliche Oeffnung, durch die man in
dem. ovalen glatten Inneren entweder eine vertrocknete Lame
oder einen Kafer findet Nach Untersuchungen des Herrn
v o n F r a u e n f e l d in Wien ist es L a r i n u s m a c u l a t u s
F a l d e r m a n n . Einer Pariser Analyse zufolge ist in den
Hiillen ein eigenthiiml. Mannit ,,Ti h a l i n" enthalten. *)
Ich fand diese Puppen - Cocons, die frei am Stengel odcr
auf den von den Blithen befreiten Bliithenboden von E c h i n o p s
c a n d i d u s B oi s 8. aufsitzen, im Spatsommer in den unbebauten Steppen von T e h e r a n und Kum. Doch auch im
ostlichen Persien kommen sie hiiufig vor, wo sie fleissig eingemmmelt werden. Sicher lebt die Larvc im Innern des
Echinops Stengels oder in dessen Bliithen, bis sie zur Ver-
-
") Sollte Herr yon Frauenfeld hier Berthdot's TIc h a l o e e mit dem
Namen Tihalin bezciohnet haben?
H. L.
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Ueber Naniia Sorten des Orients.
wandlung nach Aussen geht und nun erst die coconartige
Ulnhiillung bildet.
Die Araber nennen dicse Substans s c h e k e r e I a s c h a a r ,
die Perser wie gesagt s c he k e r t i g h a 1, beides bedeu tet
T h i e r z u c k e r . Den Khfer nennen die Perser g i i l d i g i i l .
Lings dem persischen Meerbusen komlnt dieser Kiifer hhufig
Tor und zwar auf C a l l o t r o p i s p r o c e r a R. Br., wie in
C h u s i s t a n urn S c h u s t e r , wo diese praohtvolle Pflanze
X a l o l e b , um D a l a k i , wo sie c h a e r k gcnannt wird. Fcrner k o u u t dicse Pflanze, sowie der Kiifer von B e n d c r
A b b a s bis nach Indien hin vor. (Vergl. Pharmacopoee pcrsic8 p. 361. Nur sind die Calotropis-Hiithen, die hier gemeint sind, nicht blau , sondern blassrosenroth. Ucr Name
c h c r - s a c h r e = E s e l s t o d , von dem wcitcr unten in Artikel dio Rede ist, hat hiermit nichts zu thun, denn er bezicht
gich auf N e r i u m O l e a n d e r ) .
10) B i b l i s c h e M a n n a .
Eine ebenfallsManna genannte Substanz ist eine F l e c h te,
C h l o r a n g i u m J u s s u f f i i , die in den Wiisten von S c i i s t a n
und bei T e b b e s hiiufig auf dem Boden vorkommt. In Zeiten von Nahrungsmangel wird dicselbe von den Einwohncrn
gemahlen und zu Brod verbacken. Sie ist hiiufig aul” den
Bazaren von Ispahan und Teheran unter dem Namen S c h i r e a d i. e. m e h r h i i l c h zu finden, weil ihr Genuss die Milch
bei den Frauen vermehren soll.
Was nun dic b i b l i s c h e M a n n a anlangt, so kann ich
mir darunter nur eine solche oder eine ihr doch hhnliche
Flcchte vorstellen ; (mir ist nicht bekannt , ob dicse Flechte
auch in der Sina’iwuste vorkornmt), die auch das scheinbar
Wunderbare in der biblischen Darstellung sehr gut erkliirt.
Etwas Uebertreibung muss man den Oricntalcn zu gute halten, behaupten sie j a doch noch heute, dass diese Nanna vom
Himmel felle. Dass die Juden ihre Manna nur am Morgen,
wenn der Nebel verschwunden war, sammelten, ist klar, wcil
d a m die durch die Feuchtigkeit angeschwollenen Flechten
leicht sichtbar waren; nach lingerer Einwirkung der Sonnen-
-
Ueber Msnna Sorten des Orients.
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strahlen aber (2. Yos. 16. 21) schmolz sie, was wohl eine
falsche Uebersetzung isb, ee hatte heissen miissen : ,,v e r
s o h w a n d sie," indem diu austrocknende Flechte sich zusammenkrummt und sich rnechanisch mit Erde umhullt. BUS
4. M o s . 11. 7- 9 ersieht man, dass die Manna eine trockene,
feste Substanz sein musste, da sie in Miiblen gestossen
wnrde. Dass die Manna sich nur in stets uncultivirt gewesenen Wiisten 'Fand, wo sich Flechten nur in grosser Menge
bilden konnten, geht aus J o s ua 5. 12. hervor, weil dieselbe
bei Annaherung an .cultivirte Gegenden aufhorte. 'Dass die
Flechte u n a u s g e t r o c k n e t in grossen Massen aufgehauft,
sofort sich erhitzen und verderhen musste , ist selbstverstiindlich.
-
Auch die Geschmacksangabe der Bibel passt nur hierher
obgleich es richtiger gewesen wiire,
wenn diese Stelle mit, ,,wie siisses M e h l " oder ,,wie
eii s s e s B r o d '( iibereetzt worden ware, denn Semmeln kannten sie ja damals ebensowenig als heute.
,,wie Semmel mit Honig,"
Da E h r e n b e r g M a n n a - A u s s c h w i t z u n g e n a u f
T a m a r i x i n d e n S c h l u c h t e n d e s SinaY beobachtet hat,
so hat man seitdem allgemein und mit ziemlicher Bestimmtheit angenommen, dass diese auch die Manna der Juden
gewesen sei. Allein die Eigenschaften dieser Manna widersprechen den Angaben der Bibel vollstiandig. Auch ist es
gar nicht denkbar, dass die verhaknissmassig so geringe Ausschwitzung eineln ganzen Heere zur Nahrung hatte dienen
konnen. Bezieht man nber die Angaben auf diese Flechte,
so kann man nicht umhin, nur in ihr die wahre Manna der
Juden zu erblicken. *)
W e i m a r , den 23. Marz 1870.
*) Uuber die chcmischen Bcstandthcilc mehrcr clieser Mannraorten
werde ich im uichaten Hcftc Mitthcilungen maohen.
H.L.
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