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Wasser.

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69
Wasser.
Riichse VI enthielt
-
VII
-
0,0326
(0,0331
0,023
-
-
-
mittelstkdige Spargel
randstlindige Spargel
bereita verdorbbn.'
Nach diesen Versuchen scheint es, a19 ob zunbhst das Zinn
von den Wandungen der Biichsen durch die Briihe in Liisung gebracht
wird, dass aber alsdann eine in dem Spargel enthaltene Substanz mit
dem Zinn eine unlijsliche Qerbindung eingeht. Der Zinngehalt des
Spargels liess sich weder durch Kochen mit Wasser, noch mit Kochsalz,
noch mit Kochsalz und Essig&ure in Lasung bringen. Ebensowenig
wurde es von 0,5 procentiger Salzsiiure hei Eiirperwiirme gel6st.
Salz&ure von 3 Proc., sowie verdiinnte Kalilauge vermochten das
Zinn zu extrahiren. Verf. glauben daher, dass das Zinn in dem
Spargel als Oxydulverbindung enthalten sei.
Aprikosen - und Erdbeerconserven enthielten in der stark sauer
reagirenden Briihe kein Zinn, die Aprikosen dagegen 0,0185 und
0,0245 Proc., die Erdbeeren 0,0175 Proc. Zinn.
In dem Urine eines mit zinnhaltigen Conserven gefiitterten
Hundes fanden sich 0,00196 g., im Giehirn und im Riickenmark
0,0004 g., in der Leber 0,0007 g. und in den Xuskeln und im Herzen 0,0096 g. Zinn, wogegen das Blut und die Lungen kein Zinn
enthielten. Bei Versuchen, welchc B o d l l n d e r an sich selbst
anstellte, wobei er innerhalb von 3 Tagen den Inhalt von 2 BUchsen
Spargel (914 g.), sowie 1213 g. Aprikosen mit 0,0245 Proc. Zinngehalt verzehrte, zeigte sich keine Stijrung des Wohlbefindens. Die
Verf. gelangen schliesslich zu dem Resultat, dass bei likgere Zeit
fortgesetztem Genusse der in verzinnten Buchsen aufbewahrten Consemen eine Schadigung der Gesundheit resultiren kann. ohne dadurch
jedoch diese Frage schon fiir abgeschlossen zu halten. fErganmngsh.
d. Centrbl. f. aZZg. Gesundheit8pfl. I , d. chm. Centralbl. 83, 810.)
Wasser. - F. T i e m a n n hat im Verein mit dem Reichsgesundheitsamte durch U n t e r s u c h u n g d e s W a s s e r s auf e n t wick c 1u n g s f L h i g e Mi k r o o r ga n i s m en versucht den Einfluss
festzustellen, welchen die iiber die Berliner Rieselgiiter vertheilte
Spiiljauche auf die Beschaffenheit des Spreewassers ausiibt. Fiir die
mikroskopisch- bacteliologischc Untersuchung des Wassers wurden bei
Entnahme desselben je 'LOO C.C. in sorgfiltig gereinigte, durch heissen
Dampf desinficirte , mit ebenso desinficirtem Wattenpkopf verschlossene Flaschen gefiillt. Zur Entnahme des Wassers diente eine VOI
jedesmaligem Gebrauch wiederholt mit destillirtem Wasser ausgespiilte
Pipette. Zur unmittelbaren mikroskopischen Priifung +de
ein Tropfen des betreffenden Wassers, nachdem dasselbe zuvor stark umgeschiittelt war, auf ein Deckglas gebracht, letzteres mit dem nach
unten gerichteten Tropfen auf einen hohlgeschbffenen Objecttriiger
gelegt und darauf bei 100facher und 500 facher Qergrasserung
70
Wasser.
untersucht. Es wurdcn ferncr mchrcrc Dcckglichen nit einem
Tropfen dessclben Wassers rersehen und zum Eintrocknen der Fliissigkeit an einem gegen Staub etc. geschiitzten Orte anfbewahrt. Der
Verdnnstungsriickstaiid wurde hierauf mit Vethglenblau gcfarbt , die
Deckglaschen wiederum getroclmet, in Kanadahalsam eingekittet und
alsdann bei 500 facher Vergrijsserung untersucht. Die Bacterien
nehmen hierbei das Methylenblau auf und werden hierdurch unter
dem Mikroskope sichtbar.
Urn dic Zahl dcr im Wasscr befindlichen cntwickclungsfihigcn
Nikroorganismen zii bestimmen , wurde einc entsprechende Mengc
Wasser mit fliissig gemachter imd unmittelbar vorher in Siedehitzc
sterilisirter Kiihrgelatine vermischt. Uic Mcngc des liierbei zii verwendenden Wassers musstc durcli Vorrersuche bestimmt werden und
schwankte zwischen l/looo Tropfcn und 10 Tropfen. Die zur Abmcssung der Tropfcn dienende Pipette war graduirt; 1 C.C entspracli
22 Tropfen Wasser. Ziir Nischung mit dein Wasser dientcn bei
jedcr Untersuchung 10 C. C. verflussigtcr Gclatine, welche sofort auf
ciner horizontal gclagertcn, vorlicr durch Hitze desinficirten Glasplattc
ausgcbrcitet wurdcn. IXese Manipulation wurde in einem kalten
Raume ausgefuhrt, so dass dic Gelatine nach wenigen Minuten
erstarrte. Die Platte wurde hierauf in einc fcuchte Glocke gelegt
und in cincm gclieizten Zimmer aufbewahrt. Es entwickelte sich
dann im Laufe von 49-60 Stunden einc der im Wasser enthaltcncn Mikroorganismen cntsprechendc Anzahl von Kolonien in Form
von m e h oder weniger grosscn, versctiicden gefirbten , die Gelatinc
hin und wieder verfliissigenden Punkten und Tropfen. Die Zahl
dieser Kolonien mwde in dcr Weise bcstimmt, dass unter die Glasplatte eine zwcite Glasplatte mit eingeiizten Quadratceiitimctern gelegt
mrde. Die zur Entwickelung gekommenen Kolonien wurden dann
:iuf vcrschiedenen Stclleii dcr Plattc mit Hulfe dcs Nikroskops bei
30 facher Vergr6ssenmg geziililt und hicrmch die Durchschnittszahl
clerselben bcstimmt. Die Anzahl der Quadratcentimeter, welche die
Flbhe der ausgcbreiteten Gelatineschicht einnahm , wurde mit der
genannten Durchschnittszahl multiplicirt. Es ergab sich hieraus dic
Zahl dcr entwickelungsfiihigen Organisnien , welche in dcm der Gdatine zugesetzten Quantum Wasser enthaltcn war , so dass daraus die
%ah1der in cinem C. C. dieses Wassers rorhandeneii Keime berechnet
werden konnte. Diese Zahl kann zwar niir einen Anspruch auf
aniiahernde Richtigkcit machcn ; dieselbe fillt jedoch jedenfalls
geringer aus, d s es der Wirklichkeit entspricht, da mchrere unmittelbar zusammenliegendcn Keimc in eine Koloiiie zusammenfallen und
maiiche Mikroorganismen nicht zur Entwickelung gelangen.
Die in dcr Methode liegenden Fehlerquellen bewcgen sich in
sehr engen Grenzen. Bei wiederholten Versuchen, in denen gekochtes , dcstillirtes Wasser auf einer Nghrgelatine untersucht wurde,
betrug die Anzahl der aus 1 C.C. dieses Wassers geziichteten Kolo-
Wasser.
71
nien 4 - 6 , cine Zahl, welche gcgeniiber der grosscn Anzahl v o i ~
Kolonien , welchc in den untersuchten Wasserproben zur Entwicklung
gelangtcn , verschwindcnd klein ist.
Als ein besonderes Kriterium fur die Beurtheilung dcr Rcinhcit
eines Wassers ist der Gehalt an gelijster organischer Substanz anerkannt. Enthalt daher ein Wasser vie1 belebte, organisirte und cntwickelungsfiihige Elemente (Bacterien), so ist es zweifcllos, dass in
demselben auch cine hinrcichende Quantitiit organischer, als NHhrsubstanz dienender Stoffe enthalten sein muss. Es liegt somit nahc,
dass der Gehalt an entwickelungsfihigen organisirten Keimen seiner
Zahl nach einen Itiickschhiss anf den Gehalt eines solchen Wassers
an organischen Substanzen gcstattet (cv. auch umgekehrt ! Ref.).
Nach vorstchcndcr Mcthodc wurden ermittelt in je 1 C.C. folgende Anzahl cntwickelungsfalii6er Keime : Spreewasser in der SLdt
Berlin oberhalb der Panke 940 000; untcrhalb der Panke 1800000;
Spreewasser bei Bellevuc 4 480 000 ; Spreewasser bei Charlottenburg
10 180000; Tegler Wasserleitungswasscr 160 -250; Wasser ails den1
Tegler See 3740 ; Brunncnwasser ails rerschiedenen berliner Rrunnen
40-160, in einigen Fiillcn 4000-12000;
Wasserleitung a m dem
Strahlaucr Wasserwerkc, unfiltrirt 125 UOO, filtrirt 120; Sptiljauche
aus dem Druckrohr in Falkenberg, unfiltrirt 38 000000 Kolonien,
tlarunter 980 000, wclche die Gelatinc verfliissigen. (Pharm. Centralh.
2f, 401J
A. R. L e e d s sclilagt vor, bei dcr Bcstimmung der organkchen
Substanz im Trinkwasscr nach Kiibcl- T i e m a n n nur fiinf Jlinuten
lang init der Kaliumpermanganatlijsung zu kochen und alsdann die
erzielten Resultate dadurch zu corrigiren, dass man dic bei einem
Parallelversuch mit reinem Wasser rerbrauchte Mcnge Chamikonliisung in Abzug bringt.
1,. beobachtete , dass amnioninkfreics, destillirtes Whsscr iii sanrer
wid alkalischer Idsung folgende blengen Kaliumpermanganatlisiing
verbraucht :
alkalische Losung
5 Ninuten gckocht 0,8 C.C.
10
0,8 C.C.
15
- 1,2 C.C.
20
- 1,2 c. c.
sauro Losung
0,6
0,6
0,5
1,5
C.C.
C.C.
C.C.
C.C.
IIiernach schcint soinit die Kaliumpermanganatlijsung beim
Kochen in saiircr odcr alkalischer Lijsung cine fortschrcitende Zersetzung zu erleiden. fzeeitschr. f. anal. Chem. 23, 17.)
Wein: R. K a y s e r macht darauf aufmerksam, dass die bishcr
gebrauchlichen Bestimmungsmethoden des Wcinsteins im Wein in
sofern an einem Generalfehler leiden, als sie die als neutrales Calciumtartrat abgeschiedene WeinsLurc unbciiicksichtigt lassen. Dis
72
Wein.
hierdurch hervogerufenen Fehler sind sehr betr%chtlich, da 1 Thl.
CaO 2,68 Thle. Weinsaiire bindct. Die gegenwartig iiblichen Weinsaurebestimmungsmethoden im Wein, welche mchr oder minder d s
Modificationen der Nethode -ion B e r t h e l o t und F l e u r i e u anziisehen sind, scheiden die Weinslure mittelst Alkohol oder Aethcr Alkohol als Weinstein aus , bestimmen letzteren durch Titration nnd
bereelinen alsdann aus der verbrauchten Anzahl C. C. 'Ilo KormalAlkali die Mengc der Weinsbire. Die als Calciumtartrat niitabgeschiedene Weinsaure entgeht somit nach diesem Bestimmungsverfahren der Reobachtimg. K. weist daher auf die Nothwendigkeit
hin, bei Weinsaurebestimmungen den Kalkgehalt des Weines in Betracht zu ziehen und die demselben aqiiivalente Weinsanremenge
der maassanalytisch gefundenen hinzuzufiigen. fzeitachr. f. anal.
Chem. 23,28.1
R. F r e s e n i u s und E. B o r g m a n n veraffentlichen die Analysenresultate einer Anzahl notorisch reiner Natiirwcine ails den Kanigl.
Preuss. Domhienkellern, aus dem Biirgerspitale in Wiirzbiirg, aus
den Kellereicn von K. Neiiland in Wiirzburg iind H. F a h e r 11. Co.
in Bordeaux. Der Gehalt an W c i n s t e i n wurde hierbei auf folgende
Art bestimmt: 50 C.C. Wein wurden auf dem Wasserhade zum
Syrup eingedampft iind nach dem Erkaltcn circa 70 C. C. Alkohol
von 96 Proc. linter bestiindigem Umriihren zugegosscn. IIatte sich
am Glasstabc ein Theil der ausgcschiedenen Massc zusammengehallt,
so wurde derselbe, in einer ganz geringeii Menge heisscn Wassers
gelijst und der Hauptmasse wieder zugegeben. Nach 12stundigem
Stehen wurde filtrirt , die ausgeschiedene Masse mit Alkohol nachgewaschen, bis das Filtrat nicht mehr sauer reagirte, erstere in
heissem Wasser alsdann geli'lst und mit l/, - Normal-Katronlauge
titrirt.
Als Grenz - und Mittelwerthe der untersuchteii Weine ergab sich
in Grammen fur 100 C.C.:
Maxima
Minima
Mittel
Alkohol
. . . 12,49
4,66
7,7 1
6,80
Extract . . .
1,96
2,7 5
Freie Saure . . 1,48
(455
0,73
Asche . . . .
0,33
0,16
0,23
Glycerin . . .
1,18
0.47
0,79
Schwefelsaure . .
0,072
0,009
0,038
Phosphorsaure
.
0,077
0,023
0,040
Kak
. . . . 0,037
0,005
0,o 18
Magnesia . . . 0,029
0,013
0,O 18
Kali . . . . . 0,123
0,069
0,092
.
1) Diese Methode durfto nach vorstehender Mittheilung von 1%.K a g s e r
zu niedrige Resultate liefern.
Ref.
Luft.
Maxima
73
Minima
Mittel
0,004
0,20.
Chlor . . . .
0,14
Weinstein . . .
Zwischen Alkohol und Glycerin walteten folgende Verhaltnisse
ob: Maximum 100 : 14,4; Minimum 100 : 7,3; Mittel 100 : 10,4.
(Zeitschr. f. anal. C h i . 23, 44.)
Luft: A. Miinte und E. A u b i n fiihrten in verschiedenen Gegenden eine Reihe von Kohlensiure - Bestimmungen a m , bei denen
0 Luft im Jfittel folgende Volumenmengen fanden:
sie in 1 0 0 ~ Vol.
0,009
0,81
0,002
Am Tage
VOl.
In der Nacht
Vol.
a,91
2,947
2,851
2,860
4,670
3,120
2,820.
Haiti
. . . . . . . . 2,704
Florida . . . . . . . . 2,897
Martinique
. . . . . . 2,735
Mexico . . . . . . . . 2,665
Santa-Cruz (Patagonien) . . 2,664
Chubut (Patagonien) . . . 2,790
Chili
. . . . . . . . 2,665
Aus diesen Beobachtiingen folgt einesthcils , dass der Kohlensiimcgehalt der IJiift wahrend tier Nacht etwas grosser ist als am
Tage , und anderntheils , dass die AtmosphHre der siidlichen Hemisphare (im Mittel 2,71 Vol. C 0 2 in 10000 Vol. Luft) etwas kohlensaureiirmer ist als die der nordlichen Hemisphkc (4,82 Vol. COr in
10000 Vol. Luft). Dcr mittlere Kohlensauregehalt der nijrdlichen
Hemisphiire ist anniihernd der gleiclie wie dcr der I ~ u f t in Frankreich, wo dersclbe von &I.und A. in der Ebene von Vincennes zu
2,84 nnd auf dern Gipfcl dcs Pic du midi zu 2,86 Vol. in 10000 Vol.
Lnft ermittelt wurde. M. iind A. fiihrcn obige Differenzen nicht
auf Rcohachtungsfehler zuriicli ; sic finden vielmehr fir den gcringeren Kohlensluregchalt der siidlichen Atmospharc in dem Umstande
eine Erklarung, dass die Temperatur der Stidhemisphiire niedriger ist
als die der Kordhemisphlre, und dass nach S c h l o e s i n g ein Gleichgewicht der Tension zwischen der Kohlensiiure des Wassers und
der Luft existirt. Drt nun cine Erniedrigung der Temperatur den
Werth, welcher diesc Tension ausdriickt, betrachtlicli beeinflusst, so
ist es nicht zu vcrwundern, Venn einc Verminderung des Kohlensauregehaltes der Luft stattfindet, die auf der Oberflache eines kgteren Meerwassers circiilirt. (Annal. de chint. et phye. VI. 30, ,238
bis 248.)
W ol p e r t hat einen Taschenapparat construirt zur Messung des
Kohlensiinregchaltes der Zimmerluft. Das Princip desselben ist ein
ahnliches wie bei dem von G. L u n g e construirten Apparatc. Die
Luftpriifung wird mit dem Wolpert’schen Apparate auf folgende
Art aiisgefiihrt: In eincn klcinen Glascylinder giesst man bis ziir
Hohe eines bestimmten Striches wasserhelles Halkwasser und driickt
74
Experiment. Untorsuch. iib. Aethiologio (1. ~~l~doiiiinalty~~lius.
d a m inittclst cines mit Glasriihre versehenen Gummiballons so lange
cine Hallonfullling Cntersuchungsluft nxch der anderen in das Kalkwasscr, his letztcres durch Calciumcnrbonat so stark getriibt ist, dass
cine auf dcm Boden des Glascylinders geschriebene Zahl nicht mehr
zu erkennen ist. Aus dcr %ah1 der liicrzu nijthigen Ballonfiillungen
Lnft ergiebt sich daiin iler Kohlensiiuregchalt derselben welchen
inan in eincr bcigegebcnen Talielle abliest. In oielen Fiillen geniigt
schon Folgcndcs: Erhalt man mit wcniger als 10 Ballonfullungen die
maassgebendc Triibung , so ist die betrcffende Luft entschieden zii
unrein ; bci 1 0 - 20 Hallonfiillungcn ist dcr Aufenthalt darin auf
kiirzc Zcit zulassig. Entsteht die Triibung erst bci mehr dcnn
20 Fiillmigcn , so ist die Luft fiir gcwiihnliche VerhLltnisse als gut
zii bczeichnen.
In Krankenziniincrn sol1 die Luft so rein scin, dass
erst mit 30, bei ansteckcriden Krankheiten sogar erst mit 40 bis
50 Ballonfulliingen die maassgebcnde Triibung dcs Kalkwassers eintritt. Der Wolpcrt’sche Apparat ist zuin l’reisc von 5 M. bei A l t ,
E b e r h a r d t und Jiigcr in Jlmenaii zii haben. (Pol.iVot. 38, 294
E. 10.
rlurch Chmn. Centrnlbl. 53, 8.71.)
Experimcntelle Uiitersiichungeu iiber die Aethiologio
des Typhus abdoniinalis mit besondcrer Beriicksichtigiing
dar Trink- und Gebraiiclisw~~sser.- Dr. L u d w i g L e t z c r i c h , hat die Brunnenwasscr aiis solchen Ilausern, in welclien wiederholt TyphusFillc vorgckomnicn waren, chcinisch und mikroskopisch untersucht. Die lctztere Untcrsuchiing richtctc sicli auf den
nach 12 bis 18 Stunden entstandenen Niedcrschlag und ergab,
neben Infusorien uncl Mikrokokken, verfaulte organische Massen an
welchen sporentragendc I<lcbs’schc Faden der Typhusorganismen
zii erkennen waren; aber auch da , wo solche anfangs nicht sichthar waren, gelang es Letzcricli clurcli wiederholtc Kulturen die
Typhusorganismen (die Miltrokokken mit ilircm Uebergang in K1ebs’sche Fldcn iind Eberth’schen Stiibchen) hcraus zu kultiviren. Er
benutzte zu Infectionsvcrsuchcn bei Kaninchen den Inhalt der Kulturkammern der scchsten Generation und verwandtc zu jeder Infection I/, Spritzc (0,5 g.) der Pilzgallerte, nachdem er die Bauclihaut
des Thieres an der betreffenden Stelle geschoren , abgewaschen und
sorgfdtig desinficirt hattc und bcobachtete , dass nach htichstens
3 Tagen dem Abdominaltyphus iihnlichc Erscheinungen bei den Kaiiinchen eintraten.
Mit dem Wasser ails Bnimien, welche keiiie vcrdlchtigen Mikroorganismen enthielten, beschickte cr glcichfalls Kulturkammern, doch
entwickelte sich nur Jficrococcus prodigiosns iind luteiis, die nach
Infectionsrersuchen keincrlei Krmkheiten hervorricfen.
Bei den getadteten odor gestorbenen Thieren lioiinten die Typhusorganismen in verschiedenen Entwicklungsformen bei der mikro-
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