close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Zur Wertbestimmung des Podophyllins.

код для вставкиСкачать
44
H. Tenzen: Podophyllin.
Nicht in letzter Linie mitbest,iminend fiir die Ziilassung ron
gelben Leinsameii durften aber endlich die wirtschaftlichen Beziehungen zu unscreii Verbiindeten des Osteiis n-erden : Beziehungen,
deren Entwickelnng schon jetzt, noch ininitten c!es Volkerringens,
machtvoll einsetzt - sind sic doch in Clem, eiiiein n-rlt'geschichtlichen
Ereignis gleichzubeivert.enc!en, ersten Balkaiizuge Berlin-Konstautinopel voin 15. Jannar 1916 fiir alle Wclt sinnfiilligst in die Erscheinung gctrcteii - uncl die nach meiischlicher Voraussicht fiir
die Folge eine iiur zu begruBende Vertiefung besoiiders auf allcn
Gebieten d-es Giiteraustansches findcn wcrcieii. Danii wirc! auch
init dein Erscheinen gelber Lcinsaat auf deiii cleut.schen Markte,
wenn nicht ails Bulgaricii und der Tiirkci sclbst, so (loch uber diese
Staateii aus den iistlichen Grenzliiiiciern cles tiirkischen Reiches,
wie Persien und wohl auch ails den sonstigcii OstwLirts gelegenen
Erzeugungegcbieteii - China ? - gerechnet; \vercl.cn miissen.
D r c s c! e n, iin Jannar 1916.
Zur Wertb e stimmung de s Podophyllins.
Von H e i n r i c 11 T c2 n z e n.
(dus der Preisarbeit der Hzgen-BucholzTStiftung 1915.)
Das in vielen Landern offiziiiellc Podophyllin besteht aus deli
harzartigeii Bestandteilen cler nnterirdischen Teile von Podophyllunz pdtatum L i n 11 6, w e l c h tinter c!er Bezeichiiung Rhizorncr
Podophylli iin Hanclel sind. Zur 13crcitung des Podophyllina
zieht man das gepulverte Rhizoin , gewijhnlich clurch Perkolation,
init Weingeist aus, c!cstilliert von c!cm -4uszuge den gr6Btcii
Teil des Losungsmittcls a h , c!ampft dcn Kiickstand zu Sirupc!icke ein uncl giefit ihii nach dcin Erkalteii unt,er Uinriihren in einc
grofiere, etwa die zc?hnfachc 3kngc kiiltc.'li \V\'as~ers: nelches nach
"\rorschrift eiiiigcr Arzneibiicht r mit 8alzGiur.c anziis%uern ist. Der
entstehentle Niederschlag wird mit Waseer nacligewn~chenu n c ! dann
ohiic Anweiidung kuiistlichcr Wii~Iiiiegetrocknet.
Podophyllin ist ciii Gcnicngo vc:rachie:!enw Xtoffe. &Ian hat
darin anfgefuiiclen P o cl. o 1) h y 11 o t o s i 11 , P i k r o p o cl o p h y 11 i n , P i k r o p o c! o p h y 11 i 11 s $11 r c , 1'0 c! o 11 h y 1 1 i ii s ii 11 r e , P o (1 o 11h y 11 o q u e r c e t i 11, P o c! o p h y 11 o -
H. T a n z e n : Podopliyllin.
45
.
r e s i n , S a p o n i n f e t t e s 0 e 1 , einen sich in dem Oele
ahscheiderilcn f a1hlosen, krystallinischen KBrper, Parbstoff und einen
phytosterinartigen KOrper. Nicht aber ist Berberin clarin vorhanden,
wie man frithcr glaubtel).
P o d o p h y l l o t o x i n , nach K i i r s t en2)C,,H2,0,+2 H,O,
nach D u n s t a 11 uncl H e n r y3) C1,H,,0,+2 H,O, ist in farblosen
Nadeln zu erhaltcn, clie nach K iir s t e n4) hei 93O bis 95O, nach
D u n s t a n wid H e n r y6) bei 117O schmelzen. Dieses Hydrat
ist leicht loslich in Alkohol, Aceton, Chloroform uncl siedendem
Benzol, schwcrer loslich in Eiscssig, wenig loslich in Wasser und
Aether. Lost iiinn es in wasserfreiem Chloroform und versetzt diese
Losung mit Petrolather. so scheidet sich wasserfreies Podophyllotoxin vom Schinelzpunkte 157O aus. Ermarint man Podophyllotoxin
mit Aetzalkalien. SO nimnit es Wasser auf und geht in die Salze
einer unbestkndigen. gclatiniiaen SBure, der Podophyllinsaure
C,,H,,O, iiber3) 5). Diese Saure verliert jedoch leiclit wicder Wasser
und verwandclt sich in das mit clem Podophyllotoxin isomere
P i k r o p o (1 o p h y 11 i n. Solches entsteht schon aus dem
Podophyllotoxin. n-enn man es in heil3em Alkohol lost, eiii wenig
starke, wasserige A4mmoniakfliissigkeithinzusetzt und das Gemisch
auf dem Wasserhade einige Zeit irn Sieden erhalt6). Beim Erkslten
erstarrt es krystalliniach, uncl man erhllt so clas Pikropodophyllin
in stark bitter schmeckenden Krystallen voin Schmelzpunkte 227 O,
die leicht loslicli sind in Alkohol, Aether, Chloroform und Eisessig,
unloslich dagegen in Wasser, Terpentinol und Petrolather. Es ist
mahrscheinlich das Lakton der Podophyllinsaure und geht in Salze
clieser Saure iiber, wcnn man es mit wasserigeii Losungen von Aetzalkalien erhitzt. Nach U m n e y7)ist das Pikropodophyllin aber kein
natiirlicher Bestaiidteil des ainerikanischen Podophyllins, sondern
ein Zersetzungsprodukt des Podophyllotoxins.
D i e P o cl o p h y 11 i n s 5, u r e lrrystallisiert in langen Nadeln,
die sich in Alkohol leicht, schwerer in warmem Wasser und Aether,
noch schwerer in kaltcm Wasser losen. Ihr Schmelzpunkt liegt
Dieses Archiv 1880, 217, 131. Pharm. Zentralhalle 1909, 11.
Dieses Archiv 1891, 229, 229, 230.
8 , Journal of tho Chem. Society 73, 209-226;
durch Chem.
Zentrulblatt 1898, I, 1133.
4, Dieses Arcliiv 1891, 229, 227.
Proceedings of the Chem. Society 1897/98, No. 189; durch
Chem. Zentralblett 1898, I, 850.
6, Dieses Archiv 1891, 229, 237.
') Pharm. Jourii. 1911, 33, 156.
2,
46
bei 158O.
H. Tanzen: Podophyllin.
Ob diese Sriure iiii Podophyllin rorhaizclen, ist izach
D. B. D o t t') zweifelhaft.
P o d o p h y 11 o r e s i 11 ist ein weiches, clurchsichtiges, braunrotes Harz.
Biir die Wirksainkeit des Podophyllins als AbfuhrmitteE
kommen in Betracht das Podophyllotoxin, das Prikropodophyllin ( ?)
und das Podophylloresin.
Der Haupttrager der physiologischen
Wirkung ist nach U n g e r2) das Podophyllotoxiii.
AuBer dein offizinellen amerikaiiischen gibt es nun noch ein
indisches Podophyllin, welches ails den unterirdischen Teileii von
Podophyllum emodi W a 11i c h gewoiinen wird. Diese Pflanze
wachst in Hochasien, besoiiders iin Himalayagebirge und in
Kaschmir. Die Bestandteile des iiidischen Yodophyllins sind hiichstmahrscheiiilich die gleichen, wie die cles ainerikanischen, nur sind sie
in anderen Verhaltnisseiz tlarin vorhanden. An Podophyllotoxin
ist das iizdische Podophyllin reicher als das amerikanische. Mit
verdiinnter Ainmoniakflussigkeit giht es keine klare Liisung, wie
das offizinelle, sondern gelatinicrt.
Die verschiedeiien, z u r Wre r t h e s t i iii in u ii g d e s P o d o p h y 11 i n s vorgeschlageneii Verfahren laufen darauf hiiiaus,
clas Podophyllotoxin als solches zu isoliereii uiicl seine Menge durch
Wagung festzustellen (I(r e izi e 1 , P h a r in. K e cl e r 1 a n d.,
J e n k i n s) oder es in das isoinere Pikropodophylliii iiberzufuhreir
und als solches zu wagen (G o r d i 11 und M e r r e 1 , U izi n e 9).
1. V e r f a h r e n v o n K r e m e P ) .
1 g Podophyllin wird bis zur viilligen Erschopfung niit Anteilen
lralten Chloroforms (etwa drei- bis viermal mit j e 15 g) ausgezogen.
Von dem Auszuge wird, nachdem er filtriert ist, so vie1 des Chloroforms
abdestilliert, bis etwa 10 g ubrig sind. Dieser Ruckstand wird in
200 g Petrolather eingegossen, das ausfallende Podophyllotoxin nuf
oinem Filter gesammelt, mit Petrolather nachgewaschen und nach
dern Trocknen bei 100O gewogen.
2. V e r f a h r e n d e r P h a r m a c o p o e a N e d e r l n n d i c a IV*).
1 g Podophyllin wird mit 10 ccm Chloroform unter hiiufigem
Umschiitteln 6 Stunden lang stehen gelassen, dann wird filtriert.
1) Proceedings of the Chem. Society 1897/98, No. 189; durch
Chem. Zentralblatt 1898, I, 850.
2) Arch.
f . experimentelle Pathologie und Pharmakologie
Bcl. XXVIII; durch Archiv d. Pharmazie 1891, 229, 226.
3, Pharni. Post 1889, 105. - Pharm. Zentralhalle 1889, 148. Handkommentar z. D. A. IV. 1902, 780.
4, Apotheker-Zeitung 1906, 1072.
H. Tanzen: Podophyllin.
47
5 ccm des Filtrates (= 0,5 g Podophyllin) werden in 40 ccrn Petrolather gegossen. Der entstandene Niederschlag wird mch 24 Stunden
auf einam Filter gesammelt, mit 50 ccm Petrolather gewaschen, getrocknet; und gewogen.
3. V e r f a h r e n v o n W. M. J e n k i n s l ) .
10 g der f e h gepulverten Droge werden mit 25 ccm Alkohol
unter Verwendung eines 75 cm langen Rohrkuhlers 3 Stunden bei
808 erhitzt, dann in einem kleinen Perkolator rnit Alkohol auf 50 ccm
Filtrat perkoliert. Von letzterem werden 10 ccm ( = 2 g Droge) in
einem Scheidetrichter mit 10 ccm Alkohol, 20 ccm Chloroform und
20 ccm angesiiuertem Wasser (2 ccm Salzsiiure auf 100 ccm Wasser)
k r i t i g durchgeschuttelt. Nach eingetretener Kliirung wird die untere
Schicht abgezogen, die obere aber noch zweimal rnit 30 ccm einer
Mischung von 1 Teil Alkohol und 2 Teilen Chloroforni ausgeschuttelt.
Die vereinigten Chloroformauszuge werden rnit 20 ccm angesiiuertem
Wasser durchgeschuttelt, von diesem getrennt und in einem gewogenen Iiolbchen abgedampft. Der Ruckstand wird bei looo bis
zum gleichbleibenden Gewicht getrocknet.
4. V e r f a h r e n v o n
G o r d i n u n d Merrela).
5 g Podophyllin werden in einer starken Flasche von 200 ccni
Inhalt rnit ungefiihr 10 g frisch bereitetem geloschtem Kalk vermischt.
Flasche und Inhalt werden gewogen und auf dem Wasserbade einige
Minuten anf 60° bis 65O erwarmt. Dann gibt man 15 ccrn Alkohol
hinzu, verschliefit die Flasche gut und erwiirmt 8 Stunden im Wasserbade. Hierbei ist in der ersten halben Stunde ofteres Schutteln
erforderlich. um die Bildung von Klumpen zu verhindern; spiiter
genugt es, alle Viertelstunden zu schutteln.
Nach Verlauf der
8 Stunden wird die Flasche abgekiihlt; dann werden der Mischung
7 ccm Chloroform hinzugefiigt. Nachdem Flasche und Inhalt gewogen
sind, wird so vie1 einer Mischung von 2 Raumteilen Alkohol und 1
Rawnteil Chloroform hinzugegeben, da13 das Gewicht der ganzen
Fliissigkeit 130 g betriigt. Nunmehr wird kraftig geschuttelt und die
Flasche beiseite gestellt, bis die Fliissigkeit klar geworden ist , was
ungefahr 24 bis 48 Stunden in Anspruch nimmt. Darauf werden
65 g der klaren Fliissigkeit (= 2,5 g Droge) vorsichtig abgegossen und
in einem gewogenen Becherglase zur Trockne verdunstet.
5 . V e r f a h r e n v o n J o h n C. U m n e y 3 ) .
5 g Podophyllin werden rnit 5 g geloschtem Kalk gemischt in
einem Soxhlet-Apparate rnit Chloroform ausgezogen. Der beim Verdunsten des Chloroforms hinterbleibende Ruckstand wird in absolutem
l) Journ. of Ind. and Engin. Chem. (6), 671-672;
durch Chem.
Zentralbbtt 1914, IV., 1126.
2, Proceedings of the American Pharm. Association 1902, 3435.
s, Chem. and Drugg. 1911; durch Pharm. Ztg. 1911, 756.
H. Tanzen: Podophyllin.
48
Alkohol geltist, init gelijschtem Kalk zu einern Brei angeriihrt und
getrocknet. &Ian gibt dann noch oinmal absoluten Alkohol hinzu,
trocknet wieder, zieht den Ruckstand mit hei5em, sbsolutem Alkohol
@us und dampft den Auszug in einer gemogenen Schale ein.
Nach diesen funf Verfahren uiitersuchte ich zwolf Muster
von anierikanischem Podophyllin, die teils aus GroBdrogenhandlungen, teils ails Apotheken bezogen waren, auf ihren Gehalt an
Podophyllotosin. Die Ergebnisse sind in f olgender Tabelle zusammengestellt :
-
-
Kremel
__
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
13.
4 1,73 "/b
38,08 yo
43,5696
40,200,0
38,93yb
44,6016
46,9 1
40,89 %
35,74 yo
42,40%
44,02y0
38,12 yo
Pliarm.
Nederland.
40,60%
36,94%
42,02%
39,14 YO
38,lO yo
43,8 0 yo
46,75%
40,22%
34,92%
41,30%
43,40%
37,57%
Jenkins
Gordin nnd
blerrel
Umney
4 1,80o/b
3:',36y0
43,01%
40,09 yo
38,78 yo
43,70%
46,51y0
41,050/,
34,98%
42,02%
44,16%
38,40%
41,20%
37,01%
40,89 %
39,04%
37,07 yo
42,94%
45,02%
38,90%
34,00%
40,06%
42,34%
37 ,OO%
4 1,18 yo
37,7 6 yo
42,90%
40,123
38,640/0
43,76 1
0
46,3 1 94
YO
40,600/
34,2209
41,003
43,02y0
36,25%
Die Verfahren von K r e m e 1 und der P h a r in. R' e d e r l a n d . zeichnen sich durch ihre Einfachheit aus und dadurch,
daB die Menge cles fur eine Podophyllotoxinbestimmung erforderlichen Podophyllins nur gering ist. Bei dem K r e ni e l'schen Verfahren ist eine 3- bis 4 malige Extraktion des Podophyllins mit Chloroform vorgesehen. Eine derartige Erschopfnng der Droge hat zur
Polge, daB das Ergebnis etwas zu hoch auslallt, da kleine Mengen
anderer Bestandteile des Podophyllins, wie Podophylloquercetin
und Pikropodophyllinsaure mit in Losung gehen. Zu beachten ist
bei diesem Verfahren ferner, daB nicht zu vie1 von dem Chloroform
abdestilliert werde; man erhalt sonst keine feine Fallung, wie sie
fur die Bestimmung notig ist. Die Menge von 200 g Petroltibher,
die K r e m e 1 zum Fallen des Podophyllotoxins vorschreibt, ist sehr
reichlich bemessen; die Halfte genugt auch, wie dies die Vorschrift
der Pharm. Nederland. zeigt. Naeh letzterer erhalt rnanstets eine
feine Fiillung von Podophyllotoxin.
Ein Fehler, den diese beiden Verfahren gemeinsam haben,
ist dcr, daB das Podophyllotoxin nicht vollig aus dein Beeherglase,
H. ‘ J ’ a n ~ e n :YodophyIiin.
4!)
in dein es gefhllt ist., gesa~nwnc.ltund aiif clns Filt.er gcbracht. mcwlcn
kann, cla es sich fest ttn (lie W;~nclungiuisr+zt. Da die P h a r 111.
N e d e r 1 a 11 d. tlas Podophyllin hei gcwohnlichcr ‘Cemperatm
aiisziehen la&, i d die Ausbeute geringer als nach den] Verfahren
von K r e m e 1; aber das so erhaltene Podophyllotoxin ist reiner
a,ls das nach K r e in e 1’s Verfahren gewonnenr, das immer von
dnnklerer Parbe ist.
Bei den viel . umstandlicheren Verfahren von J e n k i n s ,
G o r d i n und M e r r e 1 sowie U ni n e y icJt fiir eino Rcstfimniung
eine so groee Menge Podophyllin erforderlich, wic sic in vielen
Apotheken kauni im Verlaufe mehrerer Jahre verbraucht wird.
Schon hierdurch erscheinen diese Verfahrm fiir die Praxis dcs
Apothekers unzwecknilRig. Woshalb J e n k i n s nach einer Extraktion, und zwar bei hoherer Tempcratur, noch eine Perkolation
vorschreibt, ist nicht recht ersichtlich. Eine Folge dieses iibermiifjigen Ausziehens ist, daS das Ergebnis viel zii hoch ausfiillt, weil
auch kleine Mengen a.nderer Bestandteile in Losung gehen. Ein
Verlust bei der Wagung kann bei J e n k i n s Verfahren nicht eint’reten, da die Podophyllotoxinlosung in einem tarierten Kolben
abgedampft und der Riickstand in diesern his ziim gleichbleihenden
(kwicht getrocknet wird.
Nach den Verfahren von (3 o’r d i n und M e r r e 1 sowie U m n e y wird das Podophyllin init Kalk und Alkohol hzw. Chloroform
behandelt. Eine Schwierigkeit wird bei ersterem Verfahren dadurch
bedingt, dalj doppelt so viel Kalk verwendet wird, wie erforderlich
ist ; denn der Kalk ballt sich leicht zii dicken Klumpen zusammen
und. kann dann keine Wirkung mehr ausiiben. ZweckmaBig ware es,
das Podophyllin mit einer gleichen Gewichtsmenge Kalk fein zu
verreiben und dann weitet naeh der von G o r d i n und M e r r e 1
gegebeneii Vorschrift zu verfahren. Das nach diesen beiden Verfahren arhaltene Pikropodophyllin ist stets kalkhaltig. Trotzdem
fallen nach G o r d i n und M e r r e 1’s Verfahren die Ergebnisse
stets zu niedrig aus.
Far die Praxis des Apothekers scheint mir das von der
P h a r ni. N e d e r 1 a n d . vorgeschriebene Verfahren zur Bestimmung des Podophyllotoxins am geeignetsten z i i sein. Es sollte
aueh ein Mindestgehalt von 40% Podophyllotoxin verlangt werden,
wie es von seit’en der P h a r m. N e d e r 1 a n d . geschieht,.
~~
Arch. d. Pharm. COLIV. Bds. 1. Heft.
4
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
344 Кб
Теги
wertbestimmung, zur, des, podophyllins
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа