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Zusammensetzung der Luft in der Ackererde.

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4.56
Zusammenselzung der Luft in der Ackererde.
4) Die Luft von Port Leopold, 730.52' n. Br. und 900
12' w. L , enthielt 20,85-20,94 Volumproc. Sauerstoff; das
Mittel von 44 Proben, die in den Monaten October und
November 1848, so wie Januar, Marz, April, Mai und
August 1849 gesammelt waren, betragt 20,90 Volumproc.
Sauerstoffgas. Die Temperatur am 95. Januar 1849 betrug
zu Port Leopold - 43OC. und am I . Marz desselben Jahres - 30OC.
Als allgeineines Resultat von R e g n a u 1t 's Analysen
ergiebt sich :
I ) dass wahrend des Jahres 6848 der mittlere Sauerstoffgehalt der atmospharischen Luft zu Paris 20,96 Volumprocente betrug ;
2) dass die Luft unserer Atmosphare im Allgemeinen
merkliche, wenn gleich schwache Aenderungen in ihrer
Zusammensetzung erleidet, dass namentlich die Sauerstoffniengen derselben zwischen 20,9 und 21,O Valumprocenten
schwanken, in gewissen Fallen, welche in heissen Landern haufiger zu sein scheinen, sogar bis auf !20,3Volumprocente herabsinken konne. (Annal. de China. et de Phys.
B. Ludwig.
T.36. p . 385-4051
-_
Zusrmmensetzung der Luft in der Ackererde,
Bei Berechnung der Kohlenstoffmengea, welche die
Pflanzen der atmospharischen Luft in einer gewissen Zeit
entziehen, .hat man seither als hauplsachlichste Grundlage
die geringe Menge von Kohlensauregas in der
lichen atmospharischen Lufh benutzt ; diejenige Koh ensaure
hingegen, welche durch Verwesungsprocesse aus organischen Substanzen der Ackererde gebildet, sich der von
der Ackererde eingeschlossenen Luft beimengt, ganz unberucksichtigt gelassen. 13 o u s s i n g a u 1 1 und L 13 PIy haben
nun durch zahlreiche Versuche nachgewiesen, dass der
Kohlensauregehalt der Ackererdeluft weit betrachtlicher
sei, als der Kohlensauregehalt der gewohnlichen atmospharischen Luft; ferner, dass dieser Zunahme an Kohlensauregas eine Abnahme des Sauerstoffgases entspreche,
dass aber die Summe des Sauerstoffgases und Kohlensauregases in der Ackererdeluft in den meisten Fallen
geringer sei, als 20,9 Volurnproc, d. h. eringer als der
norrnale Sauerstoffgehalt der gewohnlic en ahospharischen Luft, woraus sie folgern, dass das verschwundene
Sauerstoffgas nicht allein zur Erzeugung eines gleichen
Voloms Kohlensauregas, sondern auch zur Oxydation des
yewBhn-
i
Zusarnmeolsetzung der Luft in der Ackererde.
157
Wasserstoffs der verwesenden orgenischen Substanzen im
Ackerboden diente.
Zur Aufsammlung der Ackererdeluft bedienten sich die
genannten Chemiker eines Aspirators, dessen Saugrohr 30
bis 40 Centimeter, gewohnlich 35 Centim. lief in die Erde,
deren Luft untersucht werden sollte, gegraben wurde. Um
der Ackererdeluft Zeit zu geben, sich wieder auszugleichen, wurde der Aspiralor erst 12 Stunden nach der Eingrabung und Wiederbedeckung des Saugrohrs mit derselben Erde in Gang gesetzt, und um so vie1 als moglich
die Vermischung der -Ackererdeluft mit der aussern atmospharischen Lufi zu verhindern, wurde das Wasser des
Aspirators hochsl langsam ausfliessen gelassen, elwa 1 Liter
in der Stunde. Die Luft gelangte aus dem Saugrohr in
einen mil zwei EIahnen versehenen Kolben, von da in zwci
init Barytwasser gefiillte Cylinder, in denen sie ihrer Kohlensaure beraubt wurde. Aus den Cylindern wurdo sie
durch ein rnit Aetzkali getrankten Bimsteinslucken gefulltes
Uformiges Rohr in den Aspirator, d. h. ein 10 - 60 Liter
fassendes, rnit Wasser gefulltes und am Boden mit einem
Abflusshahn versehenes Glasgefass geleitet. Die Menge
der anfgesaugten Ackererdeluft wurde aus der Menge des
aus dem As iralor ausfliessenden Wassers ermittelt und
ihr wahres olum bei 00 C. und 760 M.M. Barometerstand
auf bekannte Weise berechnet, dabei auch der Gegendruck
der Flussigkeitssaulen in den rnit Barytwasser gefullten
Cylindern und des Wassers im Aspirator berucksichtigt.
Das mit kalihaltigen Bimsteinslucken gefullte Uformige
Rohr hatte nur den Zweck, die aus dem Wasser des
Aspirators etwa enlweichende Kohlensaure zuruckzuhalten.
Zur Untersuchung der Ackererdeluft auf ihren Sauerstoffgehalt diente die irn Kolben befindliche Luft; die beiden Hahne des Kolbens wurden verschlossen, die Verbindung des Kolbens mit dem Aspirator gelost, an den einen
Hahn des Kolbens ein Gasentwickelungsrohr angebracht,
der eine Hahn geoffnet, ein Theil der im Kolben befindlichen Luft durch Erhitzung ausgetrieben und in einer
graduirten Rohre uber Quecksilber aufgefangen ; der erste
Theil des ausgetriebenen Gases wurde verloren gegeben,
veil ihm die Luft der Gasleitungsrohre beigernengt war.
Die Analyse der Luft geschah in der Weise, dass derselben zuerst durch Kalilauge das Kohlensauregas, darauf
durch Pyrogallussaure und Kalilauge das Sauerstoff as
entzogen wurde. Aus der in den Cylindern niedergeschgi aenen Menge des kohlensauren Baryts wurde die Menge
8er Kohlensaure berechnet.
B
Ib$
Zusammensetzung der Luft in der dckererde.
Anfangs versuchten B o u s s i n g a u l t und L B w y , die
Lbsung des hasisch essigsauren Bleioxyds zur Absorption
der Kohlensaure zu benutzen, allein sie uberzeugten sich
zu ihrer Ueberraschung naoh vielem Zeitverlusle, dass
dasselbe zur quantitativen Bestirnrnung untauglich sei, weil
bei Hindurchstreichen der kohlensaurehaltigen Ackererdeluft durch drei rnit Bleiessig gefullte Cylinder die Loft
noch kohlensaurehaltig aus dem dritten Cylinder entweicht,
wahrend bei Anwendung von Baryt alle Kohlensaure der
Ackererdeluh in den meisten Fallen schon im ersten
Cylinder zur~ckhlieb. Da der Niederschlag, welcher beim
Hmdurchstreichen grosser Mengen von Luft ails frisch
gediingter Ackererde in dem Bleiessig entstand, blendend
weiss war, so schlossen B o us s i n g a u 1 t und L Q w y daraus auf die Abwesenheil des Schwefelwasserstoffgases in
dieser Luft. Mittelst desselben Apparats errnittelten sie auch
die Menge des (kohlensauren) Arnrnoniaks in der Ackererdeluft, indem sie zwischen dern zweiten Cylinder mit
Barytwasser und dem Uforrnigen Rohre mit kalihalti em
Bimsstein einen rnit Salzsaure gefullten Cylinder einsc alteten und nach beendigtem Versucbe die Salzsaure in
einer Platinschale im Wasserbade abdunsteten. In detl
meisten Fallen crhielten sie aus 60 und mehr Litern
Ackerluft nur unwagbare Mengen von Salmiak. In 100
Gewichtstheilen Luft aus einem frisch gedungten Sandboden fanden sie bei zwei Versuchen 0,00432-0,0032 Gew.theile Arnrnoniak. Also 1 Million Gewth. dieser Lufi enthielten aur 1,32-32 Gewth. Amrnoniak.
Zur Berechnung i hrer Versuche legten die genannten
Chemiker folgende Zahlen zu Grunde:
Ausdehnungscoe~ficient der atmospharischen Luft
= 0,00366;
Dichtigkeit des Quecksilbers = 13,6;
Kohlensauregehalt des kohlens. Baryts = 0,2241 ;
Gewicht eines Liters atrnospharischer Luft bei 06 C.
und 0,760 Meter Barornetersiand = 1,299 Grm.
Gewicht eines Liters Kohlensauregas unter denselben Umstanden = 1,980 Grm.
Die Versuche wurden im Herbste 1852 angestellt.
Folgende Tabelle enthalt die Resultate von B o u s s i n g a u 1t's und L 8 w y ' s Analysen der Ackererdelult :
i
Zusarnmensetaung der Luft in der Ackererde.
159
100 VOl. Luft enthalten Voluminr:
Name der Bodenart, aus welcher die L u-h s
gas
stoffgar
gesaugt und analysirt wurde:
I) Leichter sandiger Boden, BUS der Ver.
wi6terung des bunten Sandsteins; frisch gediiogt; 6 Tage nach der Diingung
2) Derselbe Boden, 0 Tage nach der
Dhgung, nach 3tagigem Regen
79,91 10,35
3) Derselbe Boden, 16 Tage nach der
79,813 1'3,37
Diingung, vie1 Regen
4) ldhrenfeld, Bodcn wie der vorige,
1 Jnhr vorber gediingl ............... 79,57 19,50
5) Weinbergerde, sehr sendig, seit drei
Jahren nicht gediingt
79,22 19,72
6) Walderde, Sandboden,
79,52 19,61
7935 19,66
7) Lehm, Untergrund der vorigen..
8) Vogesensand, gediingt, nach 5tGgigem Liegen.. .......................
79,34 19,69
9) Sand, Untergrund der Walderde
10) Erde sines Spargelbeetes, 1 Jahr nach
80,21 19,02
der Uiingung
11) Dieselbe Erde, frisch gediingt, fiinf
Tage nach d e t Diingung
79,74 19,41
12) Dieselbe Erde, frisch g e d h g t , acht
Tege nach der Diingung, nach mehrkigigem
79,66 18,80
Regenwelter
13) Composterde, aus faulem Holz und
Baumerde durch Begiessen init Dlistjruche
gebildet; in derselben gedeiht Fuchsia
vortretTlich..
79,91 16,65
14) Muschelkalkboden, ziemlich stibe, mit
Runkelriiben bepllanzt
79,42 19,71
15) llluschelkalkboden mit Luzerne..
79,16 21.404
16) Zrlher Thonboden mit ErdBpfeln, seit
79,85 19,99
Friihling 1851 nicht gedungt
17) Feucbler Wiesenboden, fruchtbar , 78,80 19,41
18) Erde i n den Ktisten eines Treibhauses, ein Cenienge von gcwdhnlicher Erde
mit Haideerde, seit 10 Jnhren nicht gediingt; in den RIsten v6getirten Palmen 79,37 19,66
19) Dieselbe Erde..
TO,?O 19,61
20) Dieselbe Erde, nachdem sie stark
begossen worden war
79,91 18,97
21) Dieselbe Erde, nach starkem Begiessen.
79,88 18,92
......
........
.................
1
-
........................
.........................
................
2,17
-
.................
.........
..
..
........................
..............
saure- yon 0 and
gas
COagas
-
9,74 20,09
7,77 2 0 ~ 4
0,93 20,43
1,06 20,78
20,48
20,15
0,87
0,iY
0,97 20,66
0,26 0,71 19,76
0,85
20,26
1,54 20,34
3,64 20,09
..
..........
0,87 20,58
0,80 20,84
.
0,66 20,65
l,i9 21,20
................
................
0,97 20,63
0,99 20,60
............................
l,l2 20,09
1,20
20,12
Bei Betrachlung der mitgetheilten Tabelle ersieht man,
dass die Ackererdelufi sauerstoffarrner und kohlensaurereicber ist, als die normale atmospharische Luft. Diem
enthalt naoh R e g n a u 1t's neuesten umfassenden Versuchen
-20,9-21 Volumproc. Sauerstoffgas und nach den uberein-
160
Zusamtnensetauny der Lwft in der Ackererde.
stimmenden Versuchen vieler Chemiker 0,04 Volumproc.
Kohlensauregas in Mittel. B o u s s i n g a u 1 I‘s und L B w y’s
Bestimmungen des Kohlensauregehalts der atmospharischen
Luft zu der Zeit, wo sie die Untersuchungen uber die
Zusammensetzung der Ackcrerdeluft anstellten, ergaben
einen noch geringern Kohlensluregehalt der atmospharischen Luft. Sie fanden in der dicht uber dem Boden des
Mohrenfeldes No. 4. aufgesogenen Luft 0,024 Volurnproc.
Koblensaure und in dcr Luft, 2 Meter uber demselhen
Acker aufgesaugt, 0,025 Volumproc. Kohlensaure. Im September und October 4843 hatle B o u s s i n g a u l h in der
atmospharischen Luft bei Paris und Andilly bei Montmorency wahrend Regenwetters 0,029-0,04 Volumprocenle
Kohlensaure gefunden.
Wiihrend also 1 Cubikmeter atmosphlrjsche Luft nur
0,4 Liter Kohlensauregas enthalt, betragt die Menge desselben in 1 Cubikmeler Luft aus einer seit einem Jahre
nicht gedungten Ackererde 9 Liter und in 4 Cubikrneler
Luft aus einem frisch Sedungtcn Acker 98 Liter oder gegen
245mal so viel, als in der normalen atmospharischen Luft.
Die Mengen des Kohlenstoffs i n 0,4--0 und 98 Liter Kohlensaure verhalten sich aber wie 0,296 :5: 53 Grm. und in
demselhen Verhaltniss ist die Ackererdeluft fur die PBanZen nohrhafter, was den Kohlcnstoff betrifft, als die atmospharische Luft.
Um eine Berechnung uber dio absoluten’Mengen von
Kohlensauregas anstellen ZII konnen, welche in einem
gegebenen Ackerstiicke eingeschlossen sind, ermittelten
B o u s s i n g a u I t und L Qwy die Volumina von Luft, welche
in den von ihnen gepruften Bodenarten enthallen sind.
Sie suchten bei diesen Bestimmungen der Erde denjenigen
Grad von Zusammenschichtung der Theilchen zu
wie er sich bei der bearbeiteten Ackererde gewohiilich ndet.
Zur Bestimmung des in der Ackererde eingeschlossenen Luftvolurnens bedienten sie sich eines holzernen Cylinders von 35 Centimeter Tide und einer Capacitat von
38 Litern. Sie fullten denselben mit Erde, ebneten die
Oberflache mit einern Streichbrett und fiihr1e.n so vie1
Wasser zu, bis das Wasser in dem wagerecht gestellten Cylinder eben uberlaufen wollle. Durch Ilmruhren
mit einem Stabe beforderten sie vor dem volli en Anfullen das Austrelen der Lufi. Das Volumen f e r Luft
ergab sich so aus dem Volumen des zu ihrer Verdranun nothigen Wassers Dieses Volumen ist je nach dem
8ra8e der Zusammenschichtung der Theilchen hochst verschieden; es fand sich z. B. bei 34 Litern locker geschichtetem feuchtem Vogesensand gleich 10,8 bis 10,9 Liter,
rben*
Zusarnnimetzung der Luft i n der Ackererde.
161
hingegen bei demselben fest eingelretenem feuchten Vogesensand auf 34 Liter nur gleich 3 Liter Luft.
Tabelle iiber die Volumina Luft. welche in den verschiedenen Bodenarten eingeschlossen sind :
Luft, eingeschlossen
in 34 Litern in 1 Cubintr.
Erde. (1000Llr.)Erde.
Ramen der Bodenarten :
I ) Leichter, frischgediingler Boden..
...... Liter
870
Liter
235,s
2.32,4
282,4
..............
2) Erde eines MKhrenfeldes
i,9
3) Sandige Weinbergerde
9,6
4) Sandiger, sehr fest geschichteler M'aldboden 4,o
5) Sehr fest gesrhichteter Lehnihodcn, Unlergrund des WaldbodenR ................. 294
6 ) Sehr rest geschichteler Sand (Untergrund) 3,o
7 ) Sandiger Boden eirles Spargelbeetes .... 7,6
8) Selir humusreicher B o d e n . .
14,3
9 ) Zienilicli thoniger Boden mit Runlceln
8,0
10) Tlionig kalkiger Boden mil Luzerne.. ... i , 5
11) Sehr thoniger Boden mit Erdapfeln ..... 7,0
12) Sehr zussmmengeschichteter thoniger Wiesenboden
5,5
13) Erde eines Palmenliaslene
12,3
................
117,6
i0,6
88,2
223,5
420,6
235,3
220,G
205,9
...........
...
...........................
.............
161,8
36 I ,8
Setzl man die Diclie oder Tide cines Versuchsfeldes
= 35 Centim, so ist der Cubikinhalt einer Hectare Landes
= 3500 Cubikm. (da 1 Hectare = 400Are, 1 Are = 400
Centiare = 100 Quadrarm., folglich 1 Hectare = 40,000
Quadratmeter, also auch 0,35.10,00@= 3500). Darin finden sich nun, den Resultaten der mitgetheilten Versuche
zufolge, nachstehende Volumina von Luft und Iiohlensaure.
Tabelle uber den Gehalt einer Hectare Landes von
35 Centim. Tiefe an Luft und Kohlensauregas:
Nnmen der Bodenarten.
Kohlensiure in 100Th.
Ackererdeluft dem
Volum
dewicht
nach
naeh
........
....................
2,21
Frischgediingte Erde
9,74
Desgl.
0,98
nlbhrenfeld
Weinbergerde ............. 0,96
0,86
5 ) Walderde ...............
6) Lehm, Untergrund der vorigen 0,82
7 ) Sand, Untergrund dea Waldcs 0,24
8) Spargelbeet, 1 Jahr nach der
Diingung .................. O,i9
9) Spargelbeet, frisrh gedtingt . 1 3 4
lo) Humusreicher Boden.. ...... 3 , 6 l
11) Runkslrtihenfeld ........... 0,87
12) Luzernefeld ............... 0,50
13) Erdgpfelfeld ............... 0,66
1,i9
1 3 ) Wiese
Arch. d. Pharm. CXXVI. Bds. 2 Hft.
1)
2)
3)
4)
................
.
....................
3.33
l4;13
1,49
1,46
1,30
1,24
0,323
l,22
2,33
543
1,31
1,22
1,Ol
2,71
Luft in Kohlensiure1 Heet. gas d.AckerLand in erdeluft in
Cub&.
I Heet. Land,
in Cubmtr.
824
821
813
988
412
247
309
18
80
8
10
782
6
12
54
7
784
1472
824
712
721
566
44
9
a
1
6
5
10
169
Wiedergewinnung v. Gold elc. aus galvan. Fliissigkeilen.
Aus dieser Tabelle ersieht man z. B., dass die in
1 Hectare Land, welches seit einem Jahre gedungt worden,
ein eschlossene Luft nahezu dieselbe Menge Kohlensaure
entRalt, als 18,000 Cubikm. gewohnliche atmospharische
Luft; ferner, dass in der Luft von 1 Hectare frisch gediin ter Ackererde eben so vie1 Kohlensaure enthalten ist, a s
in 200,000 Cubikm. normaler atmospharischer Lufi; endlich, dass in 1 Hectare des den Untergrund des Waldbodens bildenden Lehms bei einer Dicke von 35 Centim.
die eingeschlossene Luft eben so vie1 Kohlensaure enlhalt,
als 5000 Cubikm. gewohnliche atmospharische Luft. Wenn
man erwagt, dass dieser Lehm zuweilen eine Yachtigkeit
von mehreren Metern erreicht, so wird nian mil Herrn
E. C h e v a n d i e r iibereinstimmen, der den Lehrn zu den
besten Waldboclen der Vogesen und des Grossherzogthums
Baden zahlt. Die Untersuchung des liohlensauregehalts
der Luft in dem Unlergrunde der Ackererde gedenken
die Herren D o u s s i n g a u I t und L 6 w y spaler vorzunehmen. (Annnl. de Ckim. et de Phys. 3. S i r . T. 37. Junu. 1053.
p . 5- 50.)
8.Ludwig.
f
Trennung des Mangans vom Eisen und Nickel.
Ein Strom von Chlor, durch eine Auflosung von Manganchlorur, die mit essigsaurem Eatron versetzt ist, geleitet,
erzeugi nach S ch i e I Mangansuperoxyd. welches nietierfallt. Eiseri und Nickel werden nicht gefallt, Koball scheidet sich als Oxyd ab. (Sallmr. Dan. americ. Journ. V. 15.
Chem.- pharnr Cenlrbl. 1853. No. 3:) )
B.
-
Wiedergewinnung des Goldes und Silbers aus den
zur gal vaii'ischen \'erg o Idu ng u nd Ye rsi1be rung
dienenden Fliissiglieiten.
Die bis jelzt ubliclien Methoden, das Gold und Silber
aus den zur galvanischen Vergoldung und Versilberung
dienenden Flussigkeiten wieder zu gewinnen, haben sich
unvollkornmen bewahrt.
B o I 1 e y empfiehlt ein dem Zweck entsprechendes
Verfahren. jedoch nur im Kleinen uber der Spirituslampe
und im Platintiegel ausfuhrbar, welches in Folgendem
besteht. Es wird die eingetrocknete Salzmasse rnit gleichvie1 Salmiakpulver vermen t und gelinde erhitzt. Die
Ammoniaksalze zerlegen be i? anntlich die Cyanmetalle, indem Cyanammonium gebildet und im zersetzten Zustande
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