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Ueber das wahrscheinliche Gewicht der Atmosphre.

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Wackenroder,
4
Diese Quantitat entspricht einer Luftschale
von 74,8 Meter = 230 pariser Puss Dicke urn die ganze
Erde, wenn die trockcne Luft unter obigem Druckc von
7tiOmmgedacht wird.
Setzt man namlich nach den neuesten Bestimmungen
von B e s s e I (Schumncher's aslronom. Nachr. 19. Bd. 1832.
S. 216) den Hal bmesser des Aequators = 3'2720774 4 Toisen,
und die halbe Erdaxc. .... ........ =3'261439,33
so ergiebt sich der Halbmcsser einer Kugel, deren Inhalt
dem der Erde gleicti ist,
= 3'368427 Toisen,
oder 1 Meter = 0,513074 Toisen (Gehler's physdk. Worterb.
VI. 1271) gesetzt,
= 6'370484 Meter.
Die Oberflachc dieser Kugel betragt
9'261 91 7 Quadratmeilen.
Obige 49324 Billionen Kilogramme trocliener Luft betragen
40324.10' 2
.- __---___
- 93350 Cubilimeilen,
1;293319 (74YU0,1ti)3
folglich die Dicke Jener Lifischale
93350
- - 0,01100789 Meilen,
9261017
= 74,s Meter,
= 230 pariser Fuss.
))
Ueber
dds
wahrscheioliche Gewicht der
Atmosphare ;
von
H. Wa ckenroder,
Der erste Versuch, das absolute Gewicht der Erdatmosphare zu berechnen, scheint von T h o m s o n herzuriibren. (s. A system of chemistry. 1802. Vol. 111. p. 253.)
Indessen hat man dieser Berechnung wenig Aufmerksamkeit geschenkt, weil man die Berechnung an sich ent-
5
iiber das wahrscheinliche Gewicht der Atmosphare.
weder fur selir unzuverlassig, oder fur uberfliissig halten
mochte. Erst in neuester Zeit, wo es mehr in Uebung
gekomrnen, die aus physikalischen und chemischen Versiiclien gowonnenen Zahlenwerlhe a d die Naturerscheinungen im Grossen anzuwenden, ist man auf das Gewicht
dcr Atrnosphare zuruckgekommen. Den Physiologen und
physiologischen Chernikern war insonderheit darum zu
thun, die Sanze Menge der einzelnen Gase, aus denen die
Atrnosphare gemischt ist, kennen zu lernen. Unverkennbar kniipft sich ein mannigfaltiges Interesse daran, und
es bedarf wohl keiner besonderen Motivirung, wenn hier
versucht wird, den Grad der Zuverlassigkeit oder Wahrscheinlichkeit, den die Berechnung uberhaupt haben kann,
einigermaassen nachzuweisen.
T h o m s o n wendete fur seine Berechnung eine Forme1 an, welche auch spater benutzt worden ist, und jetzt
noch mit Anwendung einiger nothwendigen Correctionen
als die einzig zulassige erscheint. Er setzt den Halbmesser der Erde = R; die Barometerhohe = 30"Engl. = r;
das Verhaltniss zwischen dem Diameter und der Peripberie oder die Ludolph'sche Zahl = n = 3,14159265.,
Wird nun die Erde als Kugel genommen, so wird ihre
..
4nR3
cubicirte Masse ausgedriickt durch --- . Die Luftmasse
3
um die Erdkugel wird ebenso schwer sein, wie eine Quecksilbermasse von der Hohe des Barometerstandes. Denkt
man sich also die Erdkugel mit einer solchen Quecksilberhiille umgeben, so wird die ciibicirte Masse dieser zusammengesetzten Kugel durch
-
(R -k- r)3
-- volls~andigange3
geben. Mithin wird die Quecksilbermasse, von welcher
die Erde gleich hoch umgeben gedacht wird, sein =
4___-.__
7 ~ ( R + r ) ~- 4nR3 - 4n (Rlr+raR
3
+
5).
3
T h o m s o n glaubt nun, man diirfe die Grossen ra und r3
als unbedeutend vernachlassigen , so dass die Formel
4 n R'r genuge, urn das Volum der Quecksilber-Hohlkugel
6
Wackenroder,
,in,,Cubikfussen
und somil das Gewicht der Lufisphare
genau genug zu berechnen. Indern T h o m s o n den Cub.
Fuss Qqecksilber = 4 36000 Unzen avoirdupois ansetzt,
findet er als mittlcres Gewicht der Atmosphare 11"'911163"
227258' 181818 Pfund avoirdupois Gewicht. Wenn 1 Pfd.
nvoirdnnois = 0.4536005 Kilogrrn. = 0,9698306Preuss. Pfd.
,ist Xnaah D o v e , iibcr Maass und Messen, 2. A$., p . 185),
so ist jene Zahl = 54~'402910~4000000'000000
Kilogrm. =
11~~'554811~~000000'000000
Preuss. Pfd.
So wenig man auch einverstanden sein kann mit den
ziemlich willkiirlichen Annahmen und Vorausselzungen,
unter..denen jene ZahlengrBsse gefunden worden, so muss
man doch zugestehen, dass dieselbe nicht erheblich von
derjenigen abweicht, welche wir mit Benutzung verschiedener. von der fortgeriicktcn Wissenschaft gebotener Correctionen jetzt zu berechnen im Stande sind *).
Spiiter als T h o m s o n hat P r e v o s l das Gewichtder
Atmosphare gefunden gleich dern Gewichte von 2391,6
geographischen Cub. Meilen Quecksilber oder 33525,76 Cub.
Mqilea eeinem Wasser (s. K a s l n e r ' s Handb. d. Meteorol.
1823. Bd. 1. p . 222), oder wenn man (nach G e h l e r ' e phys.
Worterb. Bd. 6. p . 2777 u. 2327) die geographische Meile =
*)
pie: weiter unten anrufiihrende Berechnung P a r c h a n d'r hat
ergeben : 5"~263623"000000'000000Hilogrm. oder, wenn i Kilogramm = 2,138072 Preuss. Pfd. (Vergl. Sch u b a r t h '8 Tabellen, pag. 30) ist, 11~"254000"000000'000000 Pfd.
Die, wie
ich glaube, jetzt genauesle, am Schlusse dieeer Abhandlung anHilogdiihrte Beqechnnng ergiebt : 5'~~157200''000000'000000
gramm oder 11"'026470"000000'000000 Preuse. Pfd.
Es irt
die& rbermalr eia Beirpiel, dass manche friihere, nacb eipem
gewiyep Durchechoitte berechnete physik~lischeund chemisphe
Zahlenwerihe nur wenig Veriinderung erfahren haben und im
W&mntlichep dieretben geblieben rind, nachdem man sie mit
angebrschten, der Natur der Gache nach aber unvollst6ndigen
Correctionen gensuer LU bestimrnen versucht hat. Dieee Correctionsrechnungeo. baben sber den grossen Vorlbeil, nns mit dem
G d e dsr Wahudminlichkeit oder Zuverliissigkeit der ausgemiltelten Zahlen bekannt zu machen.
-
-
uber das wahrscheinliche Gewichl der Atmosphure. 7
B36&?,I Rheinl. ,FIBS und 4 Rheial. Cub. Fuss Wasser =
66 PreusR. Pfd. s a t , .= a8'N368000"000000/00000 Preuss.
Pbhde E' 43~~!968000'~0oIooM)~000000
Kilogrm. Kastn e r
dagegen libid.) ~ e i z i e das Gesammtgewicht der Atmo,+are gieidh dem Gewichte von 52000 Cub. Meil. Wasser,
wet& nach ihm das Ccwicht von 14"000872'~000000'000000
Dleohtr baben. Setzt man den Centner = 440Pfund, so
erbiilt man als Gewicht der Atmospbare:
1~iO'~^o9~OeO"OOOOOO~OOOOOO
P fu od,
was also ut+gefshr das Zehnfache von dem von Thoms o n berechnetan Gewichte ausmacht.
Bald darauf 1ief'erte.M u nck e (Physikal. Wiirterh. 1825.
Bd, I . p. 452) eine Bereahnung nach der Formel von T h.om s o n ohne Verneoblassigung von ra und 1-3, namlicb:
47r(R+r)j
4nRY
- -= 4/3 7r ((R+r)'-R'
,
3
3
uad 'berechnete direch das Gewicht der hohlen Lufikugel
maoh Ahug der. davon lurngebenen Erdkugel. Dabei ,nahm
M m ok e die Hohlkugel von gleichmassiger Dicbtigkeit an,
die .Isich engab aus. dern mittleren Barometerstande am
Meere, = 28"2111Par. = 338"' und dem spec. Gew.. des
Quecksilhers =,446478, Luft = I . Die Dicke einer sol&en. @leicbd~assig~ldichlen
Lofthulle .is1 also : 338.10678
= 851HMW' Par. Idder :%4694,9Fuss, und M u n ck e giebt
also richtig an '946% Foss. Wlrd nun die Hohe dieser
4U1a&Wn1Hdbk&ogelt r, und der Helbmesser der Erdkugel = R = 3968111 Toisen gesetzt, so ergiebt sich
nach , M un6k a's Betehbnung mit .ohiger Formel das Volum
&r )hdhlen .buk&ugellev &20774~300000'00000Cub. Tois.,
ludd,das.CSewidrc,demdlben, wenn 1Cub. Tois. c 47,28Pfd.
:roder 4 Cub. Fuss .= 0,08 Pfd. tist, zu
W~U~~~3u)oWOoOOOO
P fd.
\'Die kbw&huag.von<idem von T h o m s o n erbaltenen Re' Quitate bdtragbiako elwas tmehr als Q) Trillionon Pfuod,
abgeseben .yon 'der Verschiedenheit der Gewichtseinheil.
Bine neuere .Berecbaung des Volums der Atmosphare
riihrt von P ag g e ad o r f f her (s. Chem. Worterbuch. t842.
,Th. 1. p.,562). Nimmt man an, die Atmosphare besilze
1
~1
8
Wackenroder.
uberall die Dichtigkeit wie an der Meeresflache, so wiirde
sie, nach P o g g en d o r f f's nerechnung, eine Hohe von
24555 Fuss Par. haben. Weil aber die Atmosphare Wasserdampf eingeschlossen enthalt, so kann man, urn nicht
zu ubertreiben, die %he einer solchen glsich dichten
Atmosphare in runder Zahl nur auf 22843 Fuss Par. =
1 geogrophische Meile ansetzen. Betrachtet man nun die
Erde als eine Kugel von 860 geograph. Meilen Ralbmesser, so ergiebt sich das Volum der trockenen Atmosphare
zu 9'307500 Cub. Meilen, oder als ein Cubus mit Seiten
von etwa 240 geographischen Meilen im Durchmesser.
Aus dieser, wio man sieht, von gewissen Voraussetzungen ausgehenden und nor auf einc Mittelzahl zielenden
Berechnung P o g g e n d o r f f ' s wird von Marchand (s.
Journ. f. prakt. Chem. 1817. Bd.42. p.419; auch dies. Arch.
Bd. 54. p. 319) weiter das Gewicht der Atmosphare abgeleitet. Dabei wird die Annahme zu Grunde gelegt, dass
4 Cub. Meile trockener Luft von Oo und Om,760B.wiege
678865,943500 Kilogramm. Demnach wiegen, nach Marc h a o d , 9'307500 Cub. Meilen jener gleich
dichten trocknen Luft:
44~~4510004~000000'000000
Kiloarm,.
und folglich berechnet sich danach das Gwicht in Preuss.
Pfunden, wenn 1 Kilogrm. = 2,44 Pfd. gesetzt wird, zu:
9%364 ~0~~000000'000000
Pfd.,
was rnit dem von Muncke berechneten Gewichte fast
iibereinstimmt.
Marchand, indem er (a. a. 0.) die Angaben von
E. S ch mid , der zu gewissen pbysiologischen Zwecken
als Minimum des Gewichts dcr Atmosphiire nur 1; Trillion Pfuade berechnete, bestreitet, giebt eine neue Berechnung, und zwar zum Theil auf denselbenGrundlagen, die
von S ch m i d angenommen wurden. Den mittleren Barometerstand, auf 4B0 Breite reducirt, setzt Marchand (nach
B e r g haus' physik. Atlas, p. 58) = 336":973 Par.
Diese Annahme ist das Mitlel von vielen Beobachtungen, und da sie sich zugleich auf einen mittleren Breitegrad bezieht, so is&die Unsicherheit, die in der Annahme
iiber das wahrscheinliche Getoicht der Atnosphiire.
9
eines allgemein gleichen Luftdruckes fur die Berechnung
liegt, so weit als uberhaupt moglich vermindert.
Da der Wasserdampf in der Atmosphare als unwesentlicher Restandtheil derselben aus der Rerechnung ausaeschieden werden muss, sobald es sich nicht bloss um den
Druck der Atmosphare, sondern um das Gewichl der
permanenten Gase in derselben handelt: so kann man mil
Mar c h a n d das in Dove's Repertorium, Bd. 4. p. 265 angenommene Mittel des Wasserdampfdruckes von Calcutta,
London, Jena und Catharinenburg = 4"',353 Par. von obigem mittlerem Barometerstand abziehen, so dass fur denselben 333"',62 Par. iibrig bleiben.
Gegen dieses Verfahren Iasst sich jedoch anfuhren,
dass der obige Dampfdruck nur fur die Luft in der Niihe
der Erdoberflache, und zwar fur verhaltnissmassig nicdrige Lagen gultig ist. Die Voraussetzung, dass demnach
wohl nur 4 jenes Dampfdruckes in Abzug zu bringen sei,
hat nichts Unwahrscheinliches. Da ferner keine Angaben
vorliegen, welchen Einfluss die in der Atmosphare befindliche Wolkenmasse aof das Barometer ausubt, so lasst
sich in dieser Beziehung keine Correction vornehmen.
Der daraus entspringende Fehler diirfte aber compensirt
werden durcb den wahrscheinlich zu hohen Abzug des
Dampfdruckes.
Bleibt man jedoch, um der theoretischen Anforderung
zu genugen, bei der mitteren Barometerhiihe fur die trockene Atmosphare = 3351'",62 = Om,75046, oder in runder Zahl = Om,750 stehen, so kann daraus die Hohe der
Luftsphare verschiedenllich berechnet werden , je nach
den verschiedenen Angaben uber das absolute und spec. Gew.
der trockenen atmospharischen Luft und des Quecksilbers.
Folgt man den, wie mich diinkt, zuverlsssigsten Angaben von R c g n a u l t ( P o g g e n d A n n . Bd.74. p.ZlO), so
erhalt man folgendes Resultab. Das spec. Gcw. dcs Qucck4 O is1 = 13,69593,
silbers, bezogen auf Wasser von
und bezogen unter 450 Breite auf Lufi von Oo C. und
On,760B. = 10513,ti; lo00 C.C. trockene atmosphiirische
+
10
Wackenroder,
Luft von 00 C. und 0,m760B. wiegen = 1,293987 Grm.
Die Hbhe der gleich dichten Luftsphare wurde also sein:
4054 3,s.0,750= 788Stn,I3.
Diese Hohe wird aber offenbar vermindert durch die
Erhebung des Festlandes iiber das Niveau des Meeres.
Die Erheblichkeit der darauf beziiglichen Correction ergiebt
sich aus der vorhergehenden Abhandlung meines geehrten
Herrn Collegen S c h r o n , der sich auf mein Ersuchen
der Berechnung der dazu nothigen vorhandenen Data
unterzogen hat. Die mittlere Erhebung alles Festlandes
uber den Rleeresspiegel betragt nach S ch r o n's Ermittelung 30hm, und der cuhische Inhalt des ganzen Festlandes uber dem Meere 98382 geographisehe Cub. Meilen. Da
dieses Festland 49325 Billionen Iiilogramm trockener Luft
verdrangt, und diese einer Hiille oder Schale trockener
Luft von Om,750Dichte um die ganze Erde entspricht, die
eine Hohe oder Dicke von 7&,8 hat: so ergiebt sich als
wahre Hohe der gleich dichten Luftsphare urn die Erde:
7885,13 - 76,8= 7810m,33.
Will man dagegen lieber von allen diesen Correctionen absehen, weil dieselben keineswegs ganz sicher sind,
da sie immer nur von durchschnittlichen Angaben ausgehen
konnen, und zieht man es vor, schlichtweg den Barometerstand = Om,760 zu setzen, so erhalt man die jedenfalls
etwas zu grosse Hohe der Luftsphare von
7'99dm,26.
Indem M a r c h a n d das Gewicht von 4000 C. C. Luft
= 9,2995 Grm. zu Grunde legt, und die Quecksilberhohe
von Om,7Ei0erst in eine Wasserhohe umwandelt, berechnet er die Hohe der imaginaren Luftsphare zu
7846m,83.
Je nach den Voraussetzungen und Annahmen hat man
also in ganzen Zahlen eine Lufthohe von:
r = 7810" mit allen Correctionen.
r = 7885mfohneRiicksicht auf die E r h d u n g des
Festlandes.
r = 7847" nach M a r c h a n d ' s Ausrnitlelung.
r = 7990- 'ohne alle Correctionen.
44
uber das wahrscheintiche Gewrcht der Atmosphare.
I
Die Differenz der, Extreme betragt also 180m oder iT
der griissten Hohe, folglich auch :r des Gesammtgewichts
der Ahnosphare.
Zur Berechnong des Volums der imaginaren Luftsphare oder Luftschale urn die Erde ist die Ausmittelung
des Volums der Erdkugel erforderlich.
M a r ch a n d ist den Angaben A r a g 0's uber den Halbmesser der Erde gefolgt und hat demnach den IIalbmesser der Erds von den Polen zum Mittclpunctc =
3'264265 Toisen und den vom Aequator zum Mittclpuncte
= 3'2'718G4 Toisen angenommen, das Mittcl aus beiden
aber = 3'366564 Toisen = 61366653Meler (von M a r ch a n d
zu 6'366752 berechnet) als Halbmesser der Erdkugel angeselzt.
Nun ist es aber ohne Zweifel richtiger, den Halbmesser derjetiigen E r d k u g e I anzunehmen, die mit dem
Erdspharoid einen gleichen cubischen Inhalt hat. Dieser
Halbmesser = R ist von S c h r o n abgeleitet worden aus
den neuesten Angaben von B e s s e 1 uber die Dimensionen
des Erdspharoi'ds und gefunden zu 6'370384 Metern. Dies
ergiebt gegen die erstere Annabme ein Mehr von 3631
Metern oder T+5x des Balbmessers der Erdkugel.
Das Volum der Lufthohlkugel berechnet sich nun nach
der oben angefuhrten Formel:
4/3
- RI>
n ((R +r)'
=
(R%r+rlR+$)
sehr leicht, uad man finder folgende funf verschiedene Zahlen *) :
h
R
--
*) Diese
Zahlen, so wis rnch die drrrns abgeleiteten iiber dna
Gewichi der AtmosphOre sind rnit rller Scbtirfe berechnet und
dann von Hrn. Prof. S c h r o n controlirt worden, so dass nie als
v8llig genan betrachtet werden homer. Um aber ru reigen,
wie leicht bedentende Abweicbnngen dnrch dic Berechnungsnrt
I
selbrt in diem grosnen Zahlen gebracht werden kdnnen, glaube
irh ausnahmsweise folgende nnmerinche Berechnung hinziifigen
LU diirfen. F i r a) erhalt man nrcb der Formel
n [(R
r)'
RJ] Folgeqdep:
R = (5'370284 Meter; 106. R = 6,8041588; S. log. R =
20,4124764 =106. 8' =log. 258"'509500 Billionen.
-
+
+
r=
Wackenroder,
12
a) fur r = 7840 Meter mit allen Correctionen:
3~~~987600~t00000r)'000000
Cubikmeter;
b) fur r = 7885 Meter ohne Riicksicht auf das Festland:
4~~'025900~~000000'000000
Cu bikmeter ;
c) fiir r = 7847 Meter nach Marchand's Ausmittelung:
4~~'006500't000000'000000
Cu bi kmeter ;
3) fhr r = 7847 Meter nach M a r ch a n d's eigner Berechnung :
~~~'O5OtiOO~'OOOOOO'OOOOOOCubikmeter ;
e) rur r = 7990 hleter ohne alle Correctionen:
4~'~079600"000000'000000
Cubikmeter.
+
r = 7810 Meter; R 4- r = 6'378091 Meter; log. (R r)
= 6,8046909; 3. log. (R
r) = 20,4140727 = log.
(R
r)J = log. 259"'161400 Billionen..
A = 3,141593; log. K = 0,497149Y; log. 3 = 0,1249387;
log. j n = 0,6220886.
Folglich: log.[(R f r)3 R5]= log.951900Billion. = 17,9785913
= 0,6220886
log. j A
-____
18,6006799
= log. yon 3"'987309"000000'000000 Cubikmeter.
Nach der Formel 4 n ( R Z r r2R t
nach welcher die
+
+
+
-
g),
+
obigen Zahlen dee Texles in den vordern Ziffern genauer gefunden worden sind, hat mnn fir a) folgeode Rsobnung:
log. R 2 = 13,6083176
log. r = 3,8926510
log. Rat = 17,5009686 =~og.316933t~800000'000000
log. r'J = 7,7853090
+log. R = 6,8041588
log. r'JR z 14,5891608-= log. 388~t562400t000000
log. r3 = 11,6779530
-log. 3 = 0,4771213
r3
log.
= 11,2008317 = log.
158i93,OOOOOO
3
13
R'Jr r2R
= 317322t4521193'000000
+
- -+ +
log,
(R'Jr + r2R + c)=
log. 317322~'500000t000000
3
= 17,50mo8
+ log. 4 n z
1,0992099
18,6007107 = log. voa
3"'987590t'000000t000000 Cubikmetera.
Die
iiber das wahrschdnliche Gewkht der Almosphiire.
13
Aus diesen Zahlen ersioht man deutlich, dass nur die
Trillionen Cubikmeler des Volums dcr Almospliare zicmlich sicher berectinet werden kiinnen, und dass die dariiber hinaus liegenden Zahlen unsiclier bleibeii.
Aus dem Volum der Atmosphare findet man leicht
das Gewicht derselben. Dabei wird aberrnals ein Unterschiad begriindet in dem Vorzug, den man einer der Gewichtsbestimmungen der Luft einraurnt. Folgt man den
Angahen R e g n a u l t ' s , denen zufolge 1000 C. C. Luft =
19,993319 Grm., oder 1 Cub.Met. Luft = 1,293319 Kilogrm.
wiegen, so erhalt nian fur:
a) 5"'4 ~7~0O"000000'000000
oder :,5 Tr i I I ion en K ilogr rn.
5,",
D
)I
b) 5'"'2068Q0"000000'000000
c) 5'1'181 700"000000'00000O
5iiT
n
))
n
d) 5'~'~38600"00OO00'000000 n :,5
5,8,
n
e) 5 "2762OO"000000'000000
Mar cha n d berechn. eber fur d ) = 5"'2636u23"000000'000000
oder,:5 Trillioncn Kilogrrn., indcm cr cs vorzieht, 4 Cub.
Meter Luft = 1,2995 Kilogrin., wie os sonst iiblich war,
anzusetzen. Man ersieht daraus, wclch' cine grosse DiL
ferenz, nirnlich urn 250'233'000000'000000Kilogrrn. odcr urn
~~.~01~~000000'000000
Pfd., schon alloin von einer nur urn
wenig abweichenden Rostirnniung des absoluten Gewichts
yon 4000 C.C. Luft abhangt. Man kann daher nur von
einern w a h r s ch e i n I i ch e n Gewiclite der Atrnosphare
))
))
))
))
))
Die nacli dcr crstcn Fornicl bcrechnete Zahl woiclit iiber
schon i n dcr fiinflen Ziffcr uin PdSt 3 Einbeitcn ab. Weil in
dcr crslcn Rcclinung R3 u n d (H r)3 i n dcr 41ca Zill'cr dcr
Billioncn fast u m 1 Einheit uiisirber sind, indeiii jcnc 41c ZiRcr
die 7te Ziffcr der ganzen Zahlen bei Anwendung 7slclligcr Logariihiiicn isi, 80 muss Ruch die Differcnz jener ganren Zahlen i u dcr 41en
Zill'or der Billionen, und urn so rnchr das infache odcr das rnchr ale
llfache der 41en Ziffer unsicher scin, wohcr die Abweichung o m fast
3 Einheilen in dieser Stellc hcrruhrl. Will man abcr in tlcn
Billionen bdchstens nur 4 Zill'crn bcihehaltcn, wic durchgeheiids
im Textc gescheben ist, da sclbst yon diesen, der Nalur der
Sache gemlee, die letzlcren unzuverllssig sind, SO inuss man
8tatt 3"'987590 Billionen setzen 3"'987600 Billionen.
+
44
Wucketrroder,
reden und dem Resultate der Berechnung nur eine a p p r o xi m a t i v e Zuverlassigkeit beilegen, jedoch
oder nur
5 Trillionen Kilogrm. als sicheres Minimum und 5,9, Trillionen als unsicheres Maximum annehmen.
Die Berechnung der Menge von Sauersto5, Slickstoff,
Kohlensaure und Ammoniak, die man auf Grund einer
solchen Zahl anstellt, unterliegt aber noch einer weiferen
Unzuverlassigkeit, da bis jetzt keine Thatsachen oder allgemein giiltigen physikalischen Gesevze bekannt sind, aus
denen mit Sicherheit hervorginge, dass die Atmosphare
in ihren obern Regionen diesellie Zusammensetzung habe,
wie in den untern Schichten. Die neuesten Versuche uber
den Kohlensiiuregehaltder Atmosphare auf den Alpen, welche
Hcrrnann und S c h l a g i n w e i t (s. Pogyettd. Annal. Hd.76.
p. 442.- u. dies. Arch. Bd.59. p . 29/)anstellten, weisen eine Zunahme der Kohlensaure bis zu einer gewissen Crenze nach,
untl bestarken die Vermulhung, dass die atmosphirische
Luft in den hoheren Regionen bedeutend anders zusammengesetzt sei, als in den alleruntersten und jedenfalls
immer sehr niedrigen Schichten, die uns bekannt sind.
Ueber efne besondere Art erdiger Braunkohle
nnd das darin enthaltene wachsartige Fett ;
yon
H. W a c k e n r o d e r .
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Die Braunkohlenart, welche Gegensland nachfolgender Untersuchung gewesen ist, wurde mir, auf Veranlassung des Hra. Sanitatsraths v on B a s e d o w zu Merseburg,
von meinem verehrten Freunde, dem Hrn. Geheimen Hofrath Dr. Vogel in Weimar, mit der Bitte um eine analytische Prufung derselben mitgetheilt. Das Verhalten dieser Braunkohle, das mich an die eigenthiimliche Fettsubstanz im Pechtorf erinnerte, die schon bei der Veraammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu Braunschweig
von mir zur Sprache gebracht worden, bewog mich zu
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