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Zur Kenntnis des o-Vanillins VI. MitteilungKetobasen des Brenzkatechins

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293.163. Bd.
1950,N r , 4
Zur Kenntnis des o-Yanillins
~
37 5
~
.__
wichtiger Strukturelemente der Zelle beteiligt sindl"), was als schwere Giftwirkung anzusehen wiire.
Da13 das Lanthan erst bei vie1 hoheren Konzentrationen wirksam ist, braucht nicht gegen die obige Deutung zu sprechen. Sind doch auch bei in-vitro-Versuchen erhebliche Unterschiede beobachtet wordenlj) 16).
I n welchem MaBe in der Zelle die Ionen selbst katalytisch wirken oder katalytische Reaktionen beeinflussen, wird schwer festzustellen sein. Denkbar ist beides. Es scheint wenig
beachtet worden zu sein, daD die Moglichkeit einer Beschleunigung fermentativer Prozesse
durch Cer-Ionen, namlich der Starkespaltung mittels Diastase und vielleicht auch eine
der Amygdalinspaltung mittels Emulsin, bestcht, was ja schon der Arbeit von Hhbert3)
zu entnehmen ist, wenn er auch selbst anscheinend wenig Gewicht darauf legt. CuppeZZil7)
hat eine Hemmung pflanzlicher Peroxydasen durch verschiedene Metallionen, darunter
Cer, gefunden. Der Bamannschen Schule hinwiedenim verdanken wir die Erkenntnis,
daB die zur Rede stehenden Ionen (nnd nicht nur solche der seltenen Erdmetalle) selbst
als Katalysatoren wirken.
Die seltenen Erden geben also noch manches Ratsel auf. Die bevorzugte Bolle, die das
Cer spielt, ist vielleicht das Interessanteste davon.
Zusammenfassung
Lanthanchlorid bewirkt in einer Konzentration von ca. 150 mg Lanthan-Ton i e
Gramm Hefe eine voriibergehende Hemmung der Garung.
Bei Cer(lI1)-Chlorid genugt d a m schon eine 500mal geringere Konzentration.
Salze des vierwertigen Cers flocken - wie die Salze anderer vierwertiger Ionen
- in Konzentrationen m/lOOO und starker die suspendierten Hefezellen durch
Agglutination aus. Die von ihnen bewirkte Hemmung der Garung ist nicht starker,
als es der durch Hydrolyse bedingten stark saueren Reaktion der Losung entspricht.
.-~
Bumann, h'., Trapmunn, H . und F k h l e r , F., Biochem. Z . 326, 89 (1954).
Bamann, E., Fischter, F. und Trupmunn, H., Biochem. Z. 325, 413 (1953).
Buman,n, E. und Miitterlein, IY., Chem. Ber. 91, 471 (1968).
1 7 ) Cuppelli, G., Lo Sperimentale 80, 529 (1926).
11)
Is)
-
Anschrift: Dr. Walter Loos, Wiss. Abtlg. der Fa. CEEAK, chem.-pharmaz. Fabrik Dr. Brand & Co.,
KernptenjAllgilu.
~
~
~~
1857. E. P r o f f t und M. S c h i n d l e r
Zur Kenntnis des o-Vanillins
VI. Mitteilungl): Ketobasen des Bredatechins
Aus drm Iustitut fur Organische Chemie der Technischen Hochschule fur Chemie LeunaMerseburg. Direktor: Prof. Dr. 8.Pyofff
(Eingegangen am 46. Juli 1969)
Inhaltsubersicht :
Ausgehend vom 2,n-Propoxy-3-methoxybenzaldehydwurde das entsprechende
Acetophenon dargestellt. Dieses wurde mit einer Beihe von aliphatischen und
heterocyclischen sekundaren Basen und Pormaldeh yd nach Mannich konclensiert .
Die erhaltenen Ketobasen erwiesen sich z. T. als oberflachenanasthetisch uiirksam.
2,n-Propox y-8methox ybenzoesaureh ydrazid ulurde dargestellt .
1)
V. Mitt.: J . prakt. Chem. [4] 9, 13(i (1959).
25 *
376
P r o f f t und S c h i n d l e r
Archiv der
Pharmszie
Durch Kondensation von hoheren Alkoxyacetophenoncn mit Formaldehyd und
heterocyclischen sekundaren Basen ist einer von uns im Jahre 1949 zu Anasthetica
mit groBer Wirkungsbreite, den sog. Palicainen gelangt2). Die damaligen Untersuchungen wurden auch auf einen Mono- und denDipropylather des Resacetophenom
als Keton-komponente ubertragen. Beide Ketobasen hieraus erwiesen sich in ihrer
anasthetischen Wirksamkeit uberraschenderweise als vie1 schu-acher gegenuber den1
eigentlichen Falicain, 4,n-Propoxy-~-piperidinopropiophenonhydrochlorid
(1). Die
OC,H,
(1)
HC1
Ketobase aus dem Dipropylather des Resacetophenonv (11)ist in ilirer o berflaclienOC,H,
I
,.
/'
/I
\
1
--OC,H,
\/
COCH,CH,K'
(11)
.
:\
'~
/
HCl
anasthetischen Wirksamkeit zwar 2,7mal groBer als Kokain (gepriift an der Cornea
des Kaninchenauges), indessen noch nicht
so stark wie das Falicain.
Di-alkoxylierte Ketobasen obiger Konstitution erwiesen sich andererseits weniger
toxisch als mono-alkoxylierte. I m betrachteten Falle ist beispielsweise, bei subcutaner Applikation, die LD 50 (Maus) funfmal geringer als diejenige des Falicains.
Aus den genannten Urnstanden wurden in 2- und 3-Stellung zu der ketobasischen
Gruppe alkoxylierte Benzolabkommlinge der Mannich-Kondensation unterworfen,
und zwar nicht nur mit sekundaren heterocyclischen Basen, sondern auch mit
sekundaren aliphatischen Aminen. Giinstiges Ausgangsprodukt fur solche Synthesen ist das o-Vanillin, das selbst bereits pharmakologisch wirksam, und zwar im
Sinne einer Beschleunigung der Herztatigkeit ist.
Zur Gewinnung des Ausgangsproduktes fiir die Mannich-Synthese, des 2,nPropoxy-3-methoxy-acetophenons muBte die Aldehydgruppe in die --COC!H,Gruppe umgewandelt werden. Drei Wege hierzu wurden beschritten :
1. Umsetzung des Saurenitrils mit Methylmagnesiumjodid nach Grignard.
2,n-Propoxy-3-methoxy-benzonitril,
gewonnen aus 2,n-Propoxy-3-methoxy-benzaldoxim durch Wasserabspaltung mittels Essigslureanhydrid und Natriumacetat, wurde mit Met.hylmagnesiumjodid unigesetzt. Die Ausbeute an 2-n2,
E. Profft, Chem. Techn. 3. Jg., 210 (1951).
235.165. Re.
1960, Nr. 4
Bur Kenntnis des 0-Vunillins
Propoxy-3-methoxyacetophenon war jedoch nur gering (
Girards Reagenz isoliert.
377
- 107;). Es wurde rnit
Reaktion des Saurechlorides mit Methylmagnesiumj odid.
Unt,er Kuhlen und Ruhren wurden die atherischen Losungen von 2,n-Propoxy3-methoxy-benzoylchlorid und Nethylmagnesiumj odid zusammengebracht.Nach
Aufarbeiten des schniierigen Reaktionsproduktes konnten indessen nur einige
Tropfen des gewiinschten Ketons isoliert werden.
Umset,zung des Aldehyds mit Methylmagnesiumjodid und anschlieBende Oxydation des entstandenen sekundaren Blkohols.
B,n-Propoxy-3-methoxy-benzaldehyd
wurde mit Methylinagnesiumjodid umgesetzt ; es wurde in schwefelsaurer Losung mit Kaliumbichromat oxpdiert und
nach Girard3) isoliert'.
Das so gewonnene 2,n-Propoxy-3-methoxyacetophenon
lie13 sich mit den Hydrochloriden der betreffenden Amine umsetzen, wobei in mittleren Ausbeuten die erstrebten Ketobasen als Hydrochloride erhalten murden. Mit Diathylamin- und
Dibutylaminhydrochlorid konnten keine kristallinen Substanzen gewonnen werden.
Die freien Basen waren jedoeh darstellbar. Sie sind nicht sehr stabil, sondern zersetzen sich bereits bei Temperaturen um 150" zu zahen Masaen, die offensichtlich
Polymerisationsprodukte des iiitermediar entstehenden 2,n-Propoxy-3-methoxyphenylvinylketons sind.
I n fruheren Arbeiten4) wurde gefunden, daB fur die klinische ,411wendung als
Universalanasthetikum die Alkoxygruppe in p-Stellung zuder ketobasischen Gruppe
im Ring stehen soll. Beziiglich der Wirkung als Anasthetikum konnte also bei Verbindungen des in dieser Arbeit synthetisierten Typus (111)keine iiberragende An-
lstliesie erwartet werden, da die Alkoxygruppen in 0-bzw. m-Stelluiig stehen. Wenn
sich auch die m-Stellung nach unseren Erfahrungen noch als gunstig erweist, so ist
andererseits der Alkylrest (-CH,) hierin zu niedrig, so daB sich auch von diesem
Gesichtspunkt aus keine st'arke anast,hetische Wirkung einstellen sollte.
Tatsachlich bestatigten die a17~st.ltesiepriifungen(Zungentest am Menschen)5)in
cliesem Fallc die gehegt'en Er~varturipen.wie aus der beigefugten Tafel erhellt :
A. Girartl und C . Sandulesco, Helv. chim. Act. 19, 1095 (1936).
E. Profjt, J. prakt. Chem. [4] 3, 299 (1956).
j) 8.Profft, C'heni. Techn. 4. Jg. 246 (1952).
3,
")
378
Archiv Cler
P r o f f t und S e h i n d l e r
0
10
-
20
mtn
Pharmnzie
-
30
40
Abh. I
1. Falicniri, l(,!&
2. 3.n-Propo~y-3-methox~~-~-piperidinopropiopherio11
-hydrocliiorid l%ig
:i.2,n-~r~poxy-~-met~hoxy-~-morpholinopropio~henon-hydrochlorid
lY,ig
4. ('ocxiii 19{&
ss = sehr schwva~ch
s = scliwach
srn = schwach-mit,tvI
m r= mittel
mst
= mittel-stark
st = stark
ssi = sehr stark
diidererseits ist erwartete ariasthet'ische Wirksainkeit zu beobachten, die ini
Palle 2 hei Piperidin als Base 2l/,mal so &ark, im Falle 3 mit Mnrpholin als Base
fast ll/,mal so st'ark wie Cocain ist,.
Dip weiterhin synt.hetisiert,en Verbindungen sind in ihrer cliesbeziiglielien Wirlcsamkeit unbeachtlich.
Nach Pew,@) weisen verschiedene Thiosemikarbazone von kernsubstituiert.en
oder an der phenolischen Gruppc subst,ituierten Vanillinen ant'it.ubercul6se und
fungicide Wirkung auf. Pearl und Mitarbeiter') synthet'isierten von einer Reihe voii
Derivaten der Vanillin- und o-Vanillinsaure die ent,sprechenden Hydrazide uncl
priiften sie gegen Staphylococcus aureus, Klebsiella pneumoniae uiid den BCGStamm von Mycobakterium tuberculosis. Die erhoffte Wirkung, in1 Vergleich zu
Isonicotinsaurehydrazid, wurde nicht erzielt. Es wurde nunmehr von uns die Wirkung dialkoxylierter Benzoesaurehydrazide mit einer hiiheren Alkylgruppe in 2&ellung gepriift,.
6,
7,
R. 1'. Perry, J. Amer. chem. SOC. 76, 3591 (1954).
J . A . Pearl und D. L. ReyPr, J. Amer. ?hem. SOC. 77, 3660 (1955).
293.!65. Bd.
1960,Nr. 4
____
Zur h‘enntnis des o-Vanillins
379
-
Zu diesem Zweck wurde o-Vanillin in der freien OH-Gruppe propyliert*) und mit
Permanganat oxydiert, wobei in guter Ausbeute 2n-Propoxy-3-methoxy-benzoesaure entstand. n b e r den Xthylester war sodann das gewiinschte Hydrazid (IV) in
CONHXH,
/
,’
’
“-OCsH7
,-OCH,
\’
sehr guter Busbeute zugiinglich, wobei keine Entalkylierung, wie sie Pearl bei der
Umsetzung von 5-Nitro-o-veratrumsaureathylesteroder von 2-Allyloxy-3-methoxyveratrumsaureathylester rnit Hydrazinhydrat beobachtete, festgestellt wurde.
Zur Charakterisierung der 2,n-Propoxy-3-methoxybenzoesaurewurden einige
Derivate dieser Verbindung, wie das Saurechlorid, das Saureamid und das Nitril
dargestellt .
Experimenteller Teil
2,n-Propoxy-3-methoxy-phenylmethylcarbinol
Aus 42,6 g (0,3 Mol) Methyljodid, 7,2 g Magnesiumspanen und 250 ml Ather wurde eine
Grignardlosung hergestellt. Unter lebhaftem Riihren und guter Kiihlung wurden 38,8 g
(0,2 Mol) B,n-Propoxy-3-methoxy-benzaldehyd
in 200 ccm Ather gelost hinzugegeben.
Nach 2 Stunden wurde mit Eiswasser und verdiinnter Essigsaure zersetzt. Die btherische
Losung wurde mehrmals zup Entfernung der Essigsaure mit Natriumbicarbonatloag
geschiittelt. Das nach Verjagen des Athers zuruckbleibende 01 wurde der Vakuumdestillation unterworfen.
Kp,, 158-160”. Ausbeute: 38,3 g (= 91% d. Th.).
2,n-Propoxy-3-methoxy-phenylmethylcarbinol
ist ein schwach gelb gefarbtes 01, das
schwach nach Vanillin riecht und auf empfindlichen Hautstellen ein Brennen verursacht.
C,,H,,O, (210,27)
Ber.: C 68,54
H 8,63
Gef.: C68,70
H8,63
2 , n - P r o po x y - 3 -met h ox y - ace t o p h e n o n
Es wurde eine Losung von 100 g Kaliumbichromat in 500 ccm Wasser, dem 45 ccm
konz. Schwefelsaurezugesetzt worden waren, hergestellt, und 63 g (0,3 Mol) 2,n-Propoxy3-methoxy-phenyl-methylcarbinolwurden langsam unter Riihren so eingetragen, dal)
die Temperatur nicht iiber 40” stieg. Die tief dunkelbraune Losung, aus der sich ein 01 abschied, wurde mit Ather extrahiert, die iitherische Losung mit 2n-Natronlauge gewaschen
und gut getrocknet. Nach Abdestillieren des &hers wurde das braungelbe Rohprodukt
(50 g) in 500 g abs. Methanol, dem 10 Gew.7; Eisessig (50 g) zugesetzt worden waren, gelost. Sodann wurden 46 g Girards Reagenz P hinzugegeben, und es wurde etwa 45 Min.
unter RuckfluB gekocht. Die Losung wurde danach in Eiswasser geriihrt und 9/10 der
freien Essigsaure rnit Soda neutralisiert, damit der notwendige pH-Wert erreicht wird
(Bromthymolblau darf nicht umschlagen !). Die Wassermenge wurde so gewahlt, daB eine
1@-200/,ige
alkoholische Losung entstand. Die milchige Losung wurde mit Ather extmhiert. Das Hydrazon verblieb quantitativ in der waljrigen Losung, die daraufhin durch
Zugabe von kalter Salzsiiure oder Sehwefelsaure a,uf cine etwa 0,5 n-Siiure eingestellt
8)
E. Projft, J. prakt. Chern. [1] 5, 176 (l‘JS7).
380
-
..____
P r o f f t urul S c h i n d l e r
__.__
Archiv der
.~
-
Pharmazie
____
wurde. Nach 2 bis 3 Stnnden war die Spaltung bei Zimmertemperatur vollzogen. Es wurde
erneut mit Ather extrahiert. Nachdem der Ather getrocknet und verjagt worden war,
wurde das bereits reine Keton im Vakuum destilliert. 2,n-Propoxy-3-methoxy-acetophenon ist eine farblose, olige Flussigkeit. Nach Destillieren ergaben sich 39 g == 639; der
Theorie, des Ketons.
Kpla 154-155'
nLo 1,5176
C,,H,,O, (Z08,26)
Ber.: C 69,Zl
H 7,71
Gef.: C 69,28
H 735
2.4-Dinitrophenylhydrazon: orangerote Nadeln
F. 202-203' (A)
C,,H,,O,N, (388,39)
Ber.: N 14,43
Gef.: N 14,67
Ma n ni c h k o n d e ns a t io n en
Die hier beschriebene Methode zur Darstellung von 2,n-Propxy-3-methoxy-~-piperidinopropiophenonhydrochlorid wurde in analoger Weise auch bei den Kondensationen mit
anderen sekundiiren Aminen angewandt.
4,16 g (0,02Mol) 2,n-Propoxy-3-methoxy-acetophenon,
1 , Z l g (0,Ol Mol) Piperidinhydrochlorid und 0,9 g Paraformaldehyd wurden mit 40 ccm abs. Alkohol versetzt. Zwei
his drei Tropfen konz. alkoholische Salzsiiure wurden hinzugegeben, und danach wurde
alles 8 Stunden auf dem Wasserbad erhitzt. Der Paraformaldehyd setzte sich allmiihlich
um. Nach einiger Zeit wurden nochmals 0,3-0,5 g Paraformaldehyd zugegeben. Der Alkohol wurde nach beendetem ProzeB unter vermindertem Druck abdestilliert. Nach Erkalten
des zahflussigen Riickstandes kristallisierte der groBte Teil des nicht umgesetzten l'iperidinhydrochlorids aus und wurde abfiltriert. Das Filtrat wurde mit stark verdiinnter
Salzsiiure oersetzt und das iiberschussige Keton in Ather aufgenommen. Die waBrige,
schwach salzsaure Losung wurde mit Zn-Sodalosung alkalisch gemacht. Die abgeschiedene
in Wasser unlosliche Mannichbase wurde mit Ather ausgeschiittelt. Der Ather wurde rnit
Natriumsulfat getrocknet und danach verjagt. Nach Destillat,ionim Vakuum ergaben sich
1,4 g der aminartig riechenden Mannichhase.
Kg,,, 12&132°,
Auf die Losung der /I-Ketobase in abs. Ather wurde trockenes Salzsiiuregas geleitet und
das abgescbiedene Hydrochlorid abfiltriert. Es wurde in wenig abs. Alkohol gelost und soh g e mit abs. Ather versetzt, bis die ersten Kristalle sichtbar wurden.
Das 2,n-~r0p0xy-3-metho~-/I~piperidino-propio~henonhydrochlorid
krist,allisiertcb in
weilien Nadeln, die bei 1 1 7 O schmolzen.
2.11- Prop ox y - 3 - m e t h ox y - b eiiz oesaur e
In einem Zweihalskolben mit KPG-Riihrer und Riickflu5kiihler wurden 30 g 2,n-Propoxy-3-methoxybenzaldehyd in 400 ccm Aceton gelost.
Zu der Losung wurden 40 g Kaliumpermanganat und 20 g Kaliumbicarbonat gegeben.
Die violette Losung wurde geruhrt und geriet allmiihlich ohne auBere Wtirmezufuhr ins
Siedcn. Nach beendeter Reaktion wurde noch eine halbe Stunde auf dem M'asserbad erhitzt, sodann Aceton abdestilliert und der Riickstand mit Wasser versetzt. Der abgeschiedene Braunstein wurde abfiltriert und mehrmals gut mit heiI3em Wasser nachgewaschen.
In die braunliche Losung wurde Schwefeldioxyd eingeleitet, die ausgefallene Saure abfiltriert und aus Petroliither umkristallisiert. Es ergaben sich 17,5 g = 81% d. Tbeorie,
schmolz.
einer wei5en, in derben Nadeln kristallisierenden Substanz, die hei 62-53'
C,,HI4O4 (210,S.l)
Ber.: C 62,84
H 6,72
Gef.: C 62,50
H 6,76
293,41
C1,H,,03N
34932
2,n-Propoxy-3-methoxyP-diathylaminopropiophenon
5,n-Propoxy-3-methoxy/I-dibutylaminopropiophenon
305,42
C',,H,,OP
307,40
2.n-Propoxy-3-methoxyP-piperidinopropiophenon
2,n-Propoxy3-mothoxy
0-morpho1inopropiophenon
49
46
40
5'4
.)J
--
49
4,57
4,69
4,81
4,Ol
4,77
5,28
4,64
4,51
4,75
3,88
472
5,20
Ausbeute
N "&N 1)
*;d. Th. Ber.
Gef.
2)
1)
Titration in ICisessig mit HC10, ; Kristallviolett alu Indikator
Keine Bnihthesie
3) Analyse
C1,H,,O,NCl
Ber. : C 59,39
H 7,62
N 4,08
Gef.: C 59,87
H 7,85
N 4,03
C,,H,,O,N
291,40
C,,H,,O,N
2,n-Propoxy-3-methoxyP-pyrrolidinopropiophenon
CZ1H3503N
265,36
('l,H,,O,P\'
5,1i-Propoxy-3-methoxyP-dimethylaminopropiophenon
---
Mol. Gem.
Verbindung
Tabelle 5
gelbliche
olige
Fliissigkeit
Bem.
Rp,,,
134137'
2,
2,
01
hellgelbes
343,86
dickfliissiges CI,HZ6O,NCIs,
gelbes
341,89
dickflussiges C,,H,,O,NCI
01
327,86
C,,H,,O,NCl
Bpo,09 gelbl.
153braunl.
125"
01
Kp,,,
128131"
385,98
C,,H,,O,NCI
329,88
C,,H,,O,PI'C'l
301,83
C,,H,,O,NCl
147148
116117"
127128"
-
-
134135"
Hydrochlorid
Mol. Gew.
I?
K P ~ , , ~gelbe
114olige
119"
Fliissigkeit
Rpo,o, gelbe
118iilige
121
Fliissigkeit
KP,,~
134137 '
Kp
180" zers.
208' zers.
300" zew.
-
186" zers.
134' zers.
F
Keineckat
Profft und S e h i n d l r r
382
Archiv der
Phannazie
2 , n - P ro p o x y - 3 - m c t h ox y - b t n z o e s Lu r ea t h y 1e s t e r
10 g 2,n-Propoxy-3-methoxy-benzoesaure
wurden in 250 ccni Athanol gelost. Bis zur
Slittigung wurde SalzsSiure eingeleitet (etwa 3 Stunden) und darauI noch eine Stunde
unter Einleitung von Salzsaure gekocht. Nach Abdampfen des Alkohols wurde der Riickstand mit Wasser versetzt und ausgeathert. Die atherische Losung wurde zuerst mit Calciumchlorid und danach mit Natriumbicarbonatlosung geschiittelt. Nach Trocknen der
Losung murde der Ather verjagt und das duukelbraune 0 1 im Vakuum destilliert. Es ergaben sich 7 g (= 62OA der Theoric) eines schwnrh esterartig riechenden farblosen 01s.
Kp,, 168-169'
C,,H,,O, (238.58)
Uer.: C 65,53
H 7,62
Gef.: C 65,OO
H 7.51
2 , n - l'r o p o x y - 3 - m e t h o x y - b e nz oe s a u r erne t h y l e s t e r
Der Xethylester wurde analog dem Athylester dargestellt.. Xus einem Anvatz von 5,5 g
2,n-Proyoxy-3-methoxy-benzoesaure
und 150 ccm Methanol ergaben sich 3,6 g (= 61:&
der Theorie) des farblosen Esters.
Kp,, 158-159'
C1,Hl,O, (224,16)
Ber.: C: 64,30
H 7,20
H 738
Gef.: C 64,3T
2 , n - Prop o x y - 3 - m e t h ox y - b e n z o e SLu r e h y d r a z i d
10 g (1/24 Mol) 3,n-Propoxy-3-methoxy-benzoesaureathylester,
5 g Hydrazinhydrat
(90Xig) und 15 ccm Athanol wurden 6 Stunden auf dem Wasserbad unter Riickflull erhitzt. Unter vermindertern Druck wurde danach der Alkohol abdestilliert. Aus dem Riickstand kristallisierte ein Produkt aus, das nach zweimaligem Umkristallisieren aus Athano1
eine Menge von 8,3 g darstellte (= SS:/, d. Theorie). Die Substanz kristallisiert in weiBen
Bkttchen. (F. 68-69").
Das 2,n-Propoxy-3-methoxy-benzocsaurehydrazid
lost sich sehr schwer in Wasser und
nicht in Ather.
C:,,H,,O,R,
(224,26)
Uer.: N 12,49
Gef.: N 12,77
2 , n - P r o p o x y - 3 - m e t h o x y - b e n z o y 1c h 1or i d
4,2 g (1150 Mol) 3,n-Propoxy-3-rnethoxy-benzoeshurc
wurden mit G ccm Thionylchlorid
iibergossen und kurze Zeit erwarmt. Das Gemisch reagierte stiirmisch und fLrbte sich rot.
Nachdem die Reaktion beendet war, wurde noch 30 Min. auf dem Wasserbad erhitzt. Das
uberschiissige Thionylchlorid wurde unter vermindertem Druck abdestilliert und das Saurechlorid durch Vakuumdestillation gereinigt. Ausbeute: 4 g (= 88% der Theorie).
2,n-Propoxy-3-methoxy-benzoylchlorid
ist eine schwach gelb gefarbte, stechend riechende Fliissigkeit, die sich rnit Wa,sser iangsam zu 2,n-Propoxy-3-methoxybenzoes&ure
umsetzt.
Kp,, 156-158C,,H,,O,Cl (228,68)
Ber.: C 57,'iT
H 5,73
Gef.: C 58,03
H 5,76
2,n - P r o p o x y 3 - m e t h o x y - b e n z a m i d
wurden mit 40 g Ammoniumcarbonat gut
4 g 2,n-Propoxp-3-methoxy-benzoylchlorid
vermischt und 20 Minuten auf dem Drahtnetz erhitzt. Danach wurde das Gewisch mit
250 ccm kaltem Wasser ausgelaugt. Nach dreimaligem Umkristallisieren aus Wasser ergaben sich 1,5 g (= 41% der Theorie) weiBc Nadeln, (F. 113-114") = 2,n-Propoxy-3methoxy-benzamid.
Uer. : N 6,69
C,,H,,O,N (209,251
Uef. : N 6,49
~
2,n-Propoxy-3-methoxy-benzaldoxim
Es wurden 2 g Hydroxylaminhydrochlorid in 12 ccm Wasser und 3 g Soda in 6 ccm Wauser gelost. Beide Losungen wurden mit einer Losung von 5 g 2.n-Propoxy-3-methoxybenzaldehyd in 6 ccm 95%igen Alkohols vereinigt. Nach 30 Min. Erhitzen auf dem Wasserbad war die Reaktion beendet. Nach Umkristallisieren aus Petrolather wurden 4 g (= 74",b
d. Th.) 3,n-Propxy-3-methoxy-benzaldoxim
erhalten. Die farblosen Nadeln schmolzen
bei 65-66'.
C,IH,,O,K (209,25)
Ber.: N 6,85
Gef.: N 6.65
2,n-Propoxy-3-methoxy-benzonitril
1 1,2 g Essigsaureanhydrid und 11,Z g Na6,5 g 2,n-Propoxy-3-meth0xy-benzaldoxim,
triumacetat wurden 3 Stunden unter RiickfluB erhitzt. Danach wurde Wasser hinzugegeben, das Rohprodukt ausgeithert und die atherische Lasung mit Natriumbicarbonatlosung gewaschen. Nach Trocknen der atherischen Losung wurde der Ather verjagt. Vakuumdestillation des Rohproduktes ergsb 4,lg eines farblosen Oles, des Y,n-Propoxy-3methoxy-benzonitrils (= 69% der Theorie).
Kp15 168-169"
n = O 15211
C,,H,,O,N (191,23)
Ber.: N 7,33
Gef.: N $ 4 6
Anschrift: Prof. Dr. E. Proftt, Institut fur Organ. C'hernie der Technischen Hochscliulr fur Cheniie
Leuna-Merseburg, Jlersebnrg. Geusaer Str.
1858. H. P i c h e r und H.-W. D i b b e r n
Zur Frage der Veranderung von Novocain&in Injektionslosungen durch Sauerstoffeinwirkung in Gegenwart
von Hydrogensulfit
4 u u dein Ph:irmazeutischen Untgrsuchuugslaboratorium der Farbwerke Hoeohst AG. vormals
JLeister Lucius & Briining in Frankfurt am Main
(Eingegangen am 18. Juli 1959)
Bamalzn, Schriever und Toussaintl) veriiffentlichten vor einiger Zeit. ,,Kritische
Betrachtungen zur Verwendung von Hydrogensulfit als Stabilisator von Injektionslosungen". Die Autoren teilen dort u. a. mit, da13 bei Novocain wie auch bei einer
Reihe anderer Amine eine Hydroxylierung unter dem EinfluB von Hydrogensulfit
Sauerstoff nachgemiesen worden sei. Papierchromatographische Befunde von
Krebs (eitiert in 1)) wurden gleichfalls in diesem Sinne gedeutet. Auch in spektralphotometrischen Befunden sehen die Autoren bei Novocain eine Veranderung bei
Anwesenheit von Hydrogensulfit unter Sauerstoffeinwirkung. Sie schlieoen daraus,
dab Hydrogensulfitzusatz eine Veranderung von Novocain begiinstige, anstatt sie
zu verhindern, und daher unzweckmBBig sei. Die Autoren sprechen sich weiterhin
ganz allgemein gegen eine Verwendung von Hydrogensulfit als Zusatz zu Injektions-
+
1)
E. Barnanit, K. Schriever und R. Toussuiiet, Dtsch. Apoth. Ztg. 98, 384 (1958).
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