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Untersuchung der Ophelia Chirata.

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Untersuchung der Ophelia Chirata.
213
Uiit.ersnchung der Ophelia Chirata ;
-
von H e i n r i c h H 6: h n , Assistent. am chemisch pharniacoutischen Institute
ZII Jena.
Auf das Ersuchen des Herrn Dr. F l i i c k i g e r in Bern
an Herrn Prof. L u d w i g hicr, in seinem Laboratorium den
Bitterstoff der Ophelia Chirata aufsuchen und naher untersuchen zu lassen, unternahin ich die folgende Arbeit.
Das von Herrn Dr. F 1ii c k i g c r zur Verfigung gestellte
Material bestand 1) aus den zcrschnittenen holzigen Stengeln und 2) aus dern bliihendeu (theilweise schon rnit Snamenkapseln versehenen) Kraute und betrug dern Gewichte nach je
3 Pfund von den Stengeln und dem Kraute.
I. U n t e r s u c h u n g d e r S t e n g e l r n i t E i n s c h l u s s
d e r Wurzel.
Zu einer vorlaufigen Untersuchung wurden znnichst
500 Grm. derselben in Arbeit genonimen, zweimal mit ca.
60 proc. Weingeist ausgezogen und von den vereinigten
Tincturen der Weingeist abdestillirt. Derselbe besass einen
schwach gewiirzhaften , e n z i a n a h n l i c h e n Geruch. Voni
Destillationsruckstande wurde der letzte Rest von Weingeist
durch Verdunsten entfernt, die Fliissigkeit erkalten gelassen
und die w a s s r i g e L o s u n g von dem entstandenen h a r z a r t i g e n Bodensatze abfiltrirt.
Beide wurden getrennt untersucht und ich will erstere
rnit a, letzteren mit b bezeichnen.
U n t e r s u c h n n g d e r F l u s s i g k e i t a.
Dieselbe wurde (nach der von K r o m a y e r ziir Da.rstellung von Bitterstoffen niehrfach nngewandten Methode) mit
frisch gegliihter , rnit Wasser gewaschener K n o c h e n k o h 1e
eingedunstet, die Kohle mit kaltcm Wasser gewaschen , (die
Waschwasser gaben beim Eindampfen b r a u n g e f a r b t e n ,
s y r 11 p a r t i g e n Z u c k e r) getrocknet und wiederholt mit
starkem Weingeist ausgekocht. Nach Abdestillation desselben
von den vereinigtcn Ausziigen wurde der hinterbleibende
Ruckstand, urn etwa nocli anhdngende Gerbsdurcn etc. zu
214
Untersuchung der Ophelia Chirata.
entfernen, mit fein zerriebener B 1e i g 1k; t t e ziir Trockne eingedampft, die gepulverte Masse mit Weingeist ausgekocht
und nach Verdunsten desselben der Ruckstand mit Aetherweingeist versetzt. Es erfolgte aiich nach 1tagigem Stehen
keine Ausscheidung und es wurde nun nach Abdestillation des
Aetherweingeistes die Xasse langere Zeit uber Schwefelslure stehen gelassen, jedoch aucb hierbei nichts Krystallinisches erhalten.
Der gelbbraune Riickstand blieb syrup - bis honigdick, besass
einen a n f a n g s s c: h w a c h s Bue r 1i c h e n , h i n t e r h e r i n t e nsiv und lange anhaltenden bitteren Geschmack,
r e a g i r t e ziemlich s t a r k s a u e r und reducirte, schon
fiir s i c h b e i m E r w a r n i e n d i e T r o m m e r ’ s c h e P r o b e .
Als versncht wurde, die Losung desselben in Wasser, die in
der Warme ziemlich leicht erfolgte, mit G e r b s a u r e zu
fiillen, wnrde nur ein sehr geringer, sich bald harzig ziisammenballender Niederschlag erhalten, wahrend die Losung noch
intensiv bitter schmeckte. Da sich demnach die Gerbsaure
nicht als Fallungsmittel des fraglichen Bitterstoffes erwies,
wurde der Ueberschuss derselben durch Abdampfen mit
f r i s c h g e f a l l t e m k o h l e n s . B l e i o x y d e zur Trockne und
Auskochen des Riickstandes mit Weingeist wieder entfernt,
die weingeistige Fldssigkeit verdunstet und der Riickstand
nun mit Aether aufgenommen, um zu versuchen, ob bei langsamem Verdnnsten desselben sich Rrystalle zeigen wiirden.
Es hinterblieb jedoch abermals nur eine syrupartige, sauer
reagirende, braunlichgelbe, stark hittere Substanz, welche beini
Verbrennen eines Probchens auf Platinblech eine nicht unbedeutende Menge von k o h 1e n s a 11 r e m A 1k a 1 i hinterliess.
Es deutete diess darauf hin, dass wohl das saure A l k a l i s a l e e i n e r b i t t e r e n S i i u r e vorljege und es wurde nun,
behufs Entfernung des Alkalis und Isolirung der ersteren der
Syrup mit einer concentrirten Losung von 0 x a 1s Siur e und
hierauf mit A etherweingeist versetzt und von dem ausgeschiedenen oxals. Alkali (uTelches sowohl X a l i als N a t r o n
enthielt), abfiltrirt. Die iiberschiissige Oxalsaure wurde durch
Abdampfen mit frisch gefaliteni k o h l e n s . B l e i o x y d e und
Auskochen mit Weingeist entfernt uiid es hinterblieb nun
Cntersuchung der Ophelia Chirata.
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beim Verdunstcn die b i t t e r e S 2 u r e , frei von Alkali, aber
wiederum in Gestalt eines g e 1b b r a u n e n S y r u p s , der auch
nach langerem 8tehen keine Spur yon Krystallisation erkennen liess, durch langeres ErwSrmen irn Wasserbade nur
unvollstandig znr Trockne gebracht \vexden konnte und sofort
wieder Feuchtigkeit anzog und zerfloss. Es war sonach anzunehiiien , dass diesc bitterc Snbstanz e i 11e a in o r p h e , b i t t, e r e S a u r e sei , syrupartig, Ghnlich wie die IllilchsSiiire und
Nyronsaure.
Die gelbbraune Farbe konnte ihr dureh Behmdeln mit
Knochenkohle in weingeistiger Losung nicht entzogen werden, schien demnach ihr eigenthiimlich. Der Gcschmaclr war
xnerst etwas sauerlich , hinterher intensiv und anhaltend bitter, der Geruch (nanicntlich beini Erw6rmen hcrvortretend)
eigenthiimlich , etwa mit den1 des E: n z i a n s zu vergleichen,
im Uebrigen nur schwauh. Die Saure zeigte sich leicht Ioslich in Wasser, namentlich in der W a r m e , jedoch immer nur
eiiie mehr oder weniger triibe LGsung gebend, vollig loslich
in Weingeist und Aether - JVeingeist. S i e r e du c i r t e b e i m
E r w a r n i e n r a s c h d i e T r o m m e r ' s c h e P r o b e , ebenso
S il b e r ox y d i n a nini o n i a k a l i s c h e r L o s u n g , wurde,
durch dlkalien dunkler gefarbt urid gab init Metallsalzen Fallungen : mit Eisenchlorid rothlichgelbe , niit schwefels. Knpferoxyd schmuteig - griinliche , niit neutralem und basisch - essigsaurem Bleioxyde gelbe, nammtlich init letzterem schon und
intensiv hellgelbe Niedersc,hlSige. Ich bczeichne dicsen sauren Bitterstoff niit dern Ramen : 0 p h e 1i a s a u r e.
Ua diese selbst nicht ltrystallisirte, so murde nun versucht , ein krystallisirbares Salz derselben darznstellen. E s
murde desshalb die wavsrige Liisung niehre Stunden lang
mit frisch gefalltem kohlens. Eleioxyd digerirt und das Piltrat,
welches sich bleihaltig zeigte , etwas irerdunstet. Kach einiger Zeit hatte sich zwar eine geringe Ausscheidung gebildet,
dieselbe war jedodi durchaus aniorph.'
Ein anderer Versiich , der na,ch Ihtfernung des aufgenornnienen Bleies durch Schwefelwasserstoff niit frischgefalltern kohlensauren Baryt gernacht wurde, ergab ehonfalls ein
216
Untersuchung der Ophelia. Chirata.
negatives Resultat, obgleich etwas Baryt in Losung gegangen war.
Es blieb nur iibrig, uni eine zur Analyse geeignete Verbindung zu crhalten, die Losung rnit essigs. Bleioxyde zu
fdlen und es wurde, nachdem zuniichst durch Bleizucker etu7a
anliangende fremde Saure , sowie farbende Substanz gefiillt
worden, (was allerdings mit etwas Verlust verkniipft war,
da ein Theil der Siiure mit gefillt wurde), das Filtrat mit
Bleiessig vollig ausgefallt und der Niederschlag nach volligem Auswaschen bei 100OC. getrocknet. Er stellte e i n
i n t e n s i v h e l l g e l b g e f i i r b t e s P u l v e r dar.
Auch alle iibrige, aus den restirenden Stengeln sowie
aus dem Kraute noch erhbltene Opheliasaure wurde in gleicher Weise in die Bleiverbindung iibergefuhrt.
U n t e r s u c h u n g d e s i n W a s s e r u n l o s l i c h c n R i i c k s t a n d e s b.
Derselbe schmeckte noch stark bitter, Er wurde wieder in
Weingeist gelost, mit B 1e i ox y d abgedampft, der Abdampfriickstand mit Weingeist ausgekocht und das Filtrat verdunstet.
Es schied sich znniichst w a c h s a r t i g e , g r i i n l i c h g e l b
g e f L r b t e S u b s t a n z am, dic von der Losung dumb Filtrircn
nnd Waschen mit haltem, verdiinnten Weingeist entfernt wurde.
Bei weiterem Verdunsten erscliicnen warzige Anhaufungen,
welche jedoch von weicher , Blebriger Beschaffanheit waren und
unter dem Nikroskope als ails lauter kugeligen Tropfchen
bestehend erschienen. H e i s s e s B e n z i n entzog denselben
e i n g c l b b r a u n e s , eiihes, n i c h t b i t t e r schmecliend e s W e i c h h a r z und cs liinterblieb nunmehr e i n e i n t e n s i v b i t t e r s c h m e c k e n d e S u b s t a n z , welche auch nach
dem Behandeln ihrer waingeistigen Losung mit Knochenkohle
nicht farblos, sondern ~ i u r d u n k e 1g e 1b erhalten werden
konnte und beini Vcrdunsten ihrer Losung in miiesig starkem
Weingeiste in h a r z i g e n T r 6 p f e n sich ausschied, die nach
einigeni Stehen f e s t wurden und k rii m 1i g - k r y s t a1 1 i n i s c h e B e s c h a ffe n h c i t annahmen. Ihre Nenge betrug nebst
der, aus den iibrigen 1000 Grm. Btengeln auf gleiche Weisc
Untersuchung der Ophelia Chirata.
217
erhaltenen nur 0,219 Grm. Unter dem Nikroskope zeigte sic
bei 300 facher Linearvergrosserung lauter einzelne, noch intensiv gelb gefarbte Tropfchen, die aber eine Andeutung von
krystallinischer Structur erkennen liessen und wie Starkekorner aus niehren Schichten und Kornern zusanimengesetzt
erschienen. Durch Losen in A e t h e r und Verdunstenlassen
konnten sie nicht in anderer , deutlich krystallisirter Form
crhalten werden.
Es war daher anzunehmen, dass die fragliche Substanz
der eigentliche Bitterstoff , das C h i r a t i n , sei. Dasselbe
zeigte ausser der angegebenen Beschaffenheit folgende Eigenschaften. Sehr hygroskopisch, zerrieben ein h e 11ge 1b e s
P u l v e r darstellend, schwer loslich in kaltem, etwas leichter
loslich in heissem Wasser , leicht loslich in Weingeist , sowie
in Aether, von n c n t r a l e r E e a c t i o n und i n t e n s i v e m ,
l a n g e a n h a l t e n d e n b i t t e r e n G e s c h m a c k e , die
T r o m m e r' sche Probe nicht reducirend, mit G e r b s 5 u r c
e i n e s t a r k e , weissflockige Triibung gebend.
Nachdem nun durch diesen Vorversuch dndeutungen iiber
die Natnr der bitteren Substanzen der Ophelia , sowie iiber
den zu ihrer Abscheidung einzuschlagenden W e g erlangt
waren, wurden zunachst die noch ubrigen 1000 Grm. Stengel
in Srbeit genommen und dabei in analoger Weise wie oben
verfahren, nur rnit dem Unterschiede, dass sogleich der samrntliche Destillatiowxiickstand von der Tinctur zur Entfernung
verhandener Gerbsauren und andercr Siiurcn, mit f r i s c h
g e f a l l t e m k o h l e n s . B l e i o x y d c eingedampft, der so
erhaltene Abdanipfruckstand mit Weingeist ausgekocht wurde,
und dass auch der in Wasser u n l o s l i c h e T h e i l des so
erhaltenen weingeistigen Extractes , nachdem er nur in verdiinntem Weingeist gelost worden war (wobei alle wachsartige Substanz hinterblieb) , rnit K n o c h e n k oh 1e behandelt
wurde, um ihm den Bitterstoff zu entziehen. Durch Anskochen der letzteren nit Weingeist wieder in Losung erhalten und durch Behandlung mit h e i s s e m B e n z i n von
noch anhiingendern Weichharze bef'reit , resultirte das C h i r a -
218
Untersuchuug der Ophelia Chirata
t i n in der namlichen Form und niit denselben Eigenschaften
wie zuvor.
Ebenso wurde RUS der
rigen Losung des weingeistigen
Extractes durch Abdampfen mit Knochenkohle u. s. w. wieder
der saure Bitterstoff, die 0 p h e 1i a s a u P e , identisch mit der
zuerst erhaltenen, abgeschieden und schliesslich, wie jene, mit
Bleiessig gefallt , als Bleiverbindung z u naherer Prufung aufgehoben.
Die mehrfach erwahnte, ausgeschiedene , w a c h s a r t i g e
8 u b s t a n z wurde behufs naherer Untersuchung mehrmals in
starkem Weingeist in der Siedehitze gelost, filtrirt und durch
Erkaltenlassen und langsameb Verdunsten wieder ausgeschieden. Sie blieb g r u n l i c h gefarbt, r e a g i r t e s a u e r und
zeigte sich unter dem Nikroslrope aus feinen kugligen
Tropfchen, g e m e n g t m i t c i n e m i n s e h r f e i n e n , b i i s c h ligen Nadeln krys tallisirten,
g r u n l i c h g e 1b e n F a r b s t o f f e ,
Zc bestehend. Getrocknet stelltc sie ein
schwach grunlichgelbes Pulv c r dar , verbrannte beim Erhitzen
mit kautschukahnlichem Geruche und schmolz
bei 203O,5C. Es gelang jedoch nicht, durch
Behandeln mit versehiedenen Losungsmitteln,
Fallen der meingeistigen Losung init Bleizucker etc. den krystalliairten Farbstoff rein
zu erhalten.
Urn zu sehen, was fur S a u r e n an das
Bleioxyd gebunden waren, rnit dem der
wassrige Ruckstand von der Destillation
der Tinctur abgedampft worden war, wurde
derselbe unter heissem Wasser vertheilt, durch
S c h w e f e l w a s s e r s t o f f zerlegt,
und das
Filtrat eingedampft. EF lionnte, ausser -cvohl nur zufallig
beigemengten, in schonen Nadeln krystallisirtem G y p s e , n u r
E i s e n l ii 8 u n g b 1a u l i c h - b i s g r ii n l i c h s c h w a 1- z f a rb e n d e G e r b s a u P e nachgewiesen \?;erden und auch nacli
’
Untersuchung der Oplaelia Chirata.
219
dem Sdttigen der Losung zur Miilfte mit Kalk, Hinzufugen
der anderen Halfte und langsamern Verduns ten wurde kein
krystallisirbares Kalksalz einer anderen Silure erhalten.
11. U n t e r s u c h u n g d e s K r a u t e s .
Hierbei wurde eine etwas andere Methode eingeschlagen,
begriindet auf die Eigenschaft des , aus der Wurzel erhaltenen n e u t r a l e n B i t t e r s t o f f e s ( d e s C h i r a t i n s ) , durch
G e r b s a u r e g e f l l l t zii w e r d e n .
Es wurde demnach das Kraut (1500 G r i . ) zweimal mit
60 procent. W e i n g e i s t extrahirt, von den Tincturen der
Weingeist abdestillirt und der wassrige Ruckstand niit frisch
gefalltem k o h 1e n s. B 1e i ox y d e eingedampft. Nach dem
mehrmaligen Auskochen der Masse mit W e i n g e i s t und
Abdestilliren desselben von ' dem Auszuge wurde von der
ruckstandigen Fliissigkeit aller Weingeist durch Verdunsten
entfernt und durch mehrinaliges Behandeln mit h e i s s e m
W a s s e r eine vollige Trennung in eine w a s s r i g e L o s u n g
a und einen h a r z a r t i g e n R i i c k s t a n d b bewirkt.
Die L o s u n g a wurde nunmehr nach dem Filtriren noch
warm mit einer Losung r e i n e r G e r b s a n r e , unter Vermeidung von zu grossem Ueberschuss der letztern gefallt, der
flockige , g e 1b 1i c h - w e i s s e Kiederschlag nach einiger Zeit
gesammelt , gut ausgewaschen und mit frisch gefalltem
k o h 1e n s. B 1e i o x y d e zur Trockne verdunstet , hierauf die
gepulverte Masse wiederholt mit W e i n g e i s t ausgekocht,
die vereinigtcn Filtrate in der W i r m e mit X n o c h e n k o h 1e ,
behufs moglichster Entfiirbung, behandelt, der Weingeist zum
Theil abdestillirt und die Fliissigkeit mit Aether versetzt.
Da keine Ausscheidung zu bemerken war, wurde der hetherweingeist wieder abdestillirt und die i n t e n s i v g o 1d g e 1 b
gerarbte Flussigkeit die durch Behandlung mit K n o c h e n k o h 1 e nicht heller erhalten werden konnte , iiber Schwcfelsaure langsam verdunsten gelassen.
Der Ruckstand stellte e i n e b r a u n l i c h - g o 1d g e 1 b e
h a r z i g e X a s s e dar, beim Zerreiben ein h e l l g e l b e s Pulver gebend , n e u t r a l , yon lange anhaltendem s t a r k b i t -
am
Untersuchung der Opheli,i Chirata.
t e r e n G e s c h m a c k , sehr leicht Feuchtigkeit anziehend und
such in; Uebrigen alle Eigenschaften des aus Stengel iind
WurzeI erhaltenen Chiratins zeigend , also jedenfalls init
demselben identisch. Durch Anwendung anderer Losungsinittel , wie A e t h e r und C h 1o r o f o r m , ltonnte es ebenfalls
nicht krystallisirt erhalten werden. Seine Menge betrug nur
0,715 Grni.
D e r h a r z a r t i g e R i i c k s t a n d b des weingeistigen
Extractes wurde in 'VV e i n g e i s t gelost. Die griinlich- braune
Losung s c h m e c k t e n o c h s t a r k b i t t e r . Bei langsamem
Verdunsten derselben schied sich anfangs noch vie1 W e i c h h a r z , mit F a r b s t o f f gemengt, aus. Der Rest desselben
wurde durch Susziehen der vollig zur Trockne gebrachten
Masse mit heissem B e n e i n entfernt, die Masse sodann in
W e i n g e i s t gelost, mit A e t h e r versetzt, da keine Ausscheidung erfolgte, letzterer abdestillirt, mit K n o c h e n k o h l e
moglichst entfiirbt und langsam verdunsten gelassen. Nach
Iangerem Stehen uber Schwefelsaure resultirte eine , dem auf
gleiche Weise aus den Stengeln erhaltenen C h i r a t i n ganz
analoge Substanz, an Gewicht 0,44 Grm. betragend.
Es blieb nun noch d i e v o n i G e r b s a u r e n i e d e r s c h 1a g e a b f i l t r i r t e F 1ii s s i g k e i t zu untersuchen.
Die iiberschussige Gerbsaure wurde durch Abdampfen
rnit k o h l e n s . B l e i o x y d etc. entfernt und die Losung alsdann mit B 1e i e s s i g gefiillt. Der erhaltene, reichliche nnd
voluminose g e l b e Niederschlag wurde nach dem Suswaschen
unter warmem Wasser vertheilt , mit S c h w e f e 1w a s s e r s t o ff zersetzt , voni Schwefelblei abfiltrirt und verdunstet.
Es hinterblieb eine ziemliche Nenge eines stark sauer reagirenden, i n t e n s i v b i t t e r s c h m e c k e n d e n b r a u n e n
Syrups, der sich ganz so verhielt wie die ails den Stengeln
erhaltene 0 p h e 1i a s ii u r e und niit derselben identisch.
Behufs nochmaliger Reinigung, besonders von eineni noch
anhangenden A 1k a l i g e h a 1t e , wurde diebelbe nochinals in
Wasser gelost , rnit B 1e i z u c k e 1 o s 11n g versetzt und das
Fil trat sodann wieder mit B 1e i e s s i g gefallt , die erhaltenen
Niederschlage wurden gut ausgewaschen und getrocknet.
Untersuehung dcr Ophelia Chirata.
221
Der Niederschlag durch Bleizucker war dunkler gefarbt
und an Menge vie1 geringer ; er enthielt demnach jedenfalls
noch Verunreiiiigungen ; der durch Bleiessig erhaltene erschien
r e i n gelb,
Das F i l t r a t v o n d e r e r s t e n F a l l u n g m i t B l e i e s s i g endlich wurde durch Schwefelwasserstoff vom iiberschiissigen Blei befreit und eingedampft. Es binterblieb ein
nur noch schwach bitterlicher, brauner, v i e 1 Z u c k e r enthaltender Syrup, aus dem bei5langerem Stehen ein T h e i l d e s
Z u c k e r s k r u m l i g a u s k r y s t a l l i s i r t e.
111. Es wurde nunmehr z u r E l e m e n t a r a n a l y s e u n d
naheren Untersuchung des erhaltenen Chiratins,
s o w i e d e r O p h e l i a s a u r e geschritten und zunachst niit
der B l e i v e r b i n d u n g d e r l e t z t e r e n begonnen.
Ein Versuch, durch Behandeln mit heissem Wasser dieselbe beim Erkalten krystallisirt zu erhalten , ergab wegen
der geringen Loslichkeit ein negatives Resultat und es mussbe
also dieselhe in der durch Fallung erhaltenen Form verwendet werden.
Bestimrnung des TV a s s e r g e h a1 t e s :
0,926 Gr. Substanz verlor. nach
100°C. 0,023 Gr.=2,48%
den1 Trocknen bei
1,047 Gr. Substanz verlor. nach
10OoC. 0,022 Gr.=2,11°/o
dem Trocknen bei
4 59
2
Bestimmung des B l e i o x y d g e h a1 t e s :
0,350 Grm. lufttr. Substanz ergab an Pb0,S03==0,309Grm.
= 0,2273 PbO = 64,94%, oder auf bei
looogetr. Subst. berechnet:
66,47O/,, PbO.
0,873 bei looo getr. Subst. ergab
an Pb0,S03 = 0,792 Grm = 66,70% PbO.
I m Mittel: L = 2 , 3 O / , HO.
Im Xttel:
133’17
66,58% PbO.
2
Beim Gliihen im offenen Porzellantiegel verbrannte die
organ. Substanz vollstandig unter Zurucklassnng metallischen
222
Untersuchung dcr Ophelia. Chirata.
Bleies mit wenig Bleioxyd. Es wurde desshalh bei der Elenientarandyse zunachst versncht , im Porzellanschiffchen ohne
Hinznrnischen von CuO zu verbrennen.
Zuniichst wurde jedoch der geringe , noch anhangende
S t i c k s t o f f g e h a1 t bestimmt:
1,OO Gr. lufttrockne Suhstanx mit Fatronkalk gegliiht ergab :
0,089 Grm. H4NC1,PtC12, welche 0,0395 Pt hinterliessen
entsprechend 0,0056 N oder 0,56°/0 N fiir lufttrockne Substanz.
Dieser geringe Stickstoffgehalt ist also hei Anfstellung der
Forniel nicht in Betracht zu zichen und als unwesentlich zu
bezeichnen.
E l e m e n t a r a n a l y s e:
0,873 Grm. bei loooC. getrockneter 8ubstanz ergaben
bei der Verbrennung, nicht niit CuO geniiseht, wahrend nur
die entwickelten Gase iiber gliihendes CuO geleitet wurden:
0,129 HO = 0,0143 H.
u. 0,234 c)02= 0,064 C.
Die Verbrennung war jedoeh nicht vollstandig und es
hinterblieb ein kohlenhaltiges Bleioxyd im Schiffchen , aus
welchem durch Behandlung mit verdinnter Salpetersaure,
Auswaschen und Trocknen noch 0,076 Kohlenstoff erhalten
wurden.
Demnach hiitten 0,8i3 Grm. Substanz ergeben :
0,0143H = 1,64O/, und 0,064
0,076 C = 0,140 =
16,Ol o/o c.
+
Also :
PbO
C
H
W
0
oder nach Hinweglassung des Stickstoffs:
= 66,58 66,96 : 111,5
= 16,Ol 16,09 :
= 1,64 1,65 :
= 0,55
== 15,22
15,30 :
100,oo 100,oo
= 0, 6 = 6
= 2,68 = 27
1 = 1,65 = 1 7
6
8
= 1,91 = 19
6Pb0,C27H17019
Da jedoch diese dnalyse keinen Anspruch auf Genauigkeit machen konnte, so wurde eine zweite ausgefuhrt, so
zwar, dass die Substanz mit Kupferoxgd gemischt erhitzt und
zuletzt Sauerstoffgas iibergeleitet wurde :
223
Untersuchung der Ophelia Chirata.
0,903 Grm. bei 1000 C. getrocknete Substanz esgaben:
0,160 HO = 0,01777 H = 1,96°/0 H.
U. 0,.512 GO2 = 0,1396 C = 15,46% C.
Also:
Gefunden :
Nach Abzug des N :
Berechnct:
PbO = 66,58 66,96 : 111,5 = 0,6 = 6 PbO 66,53
C c 15,46 15,54 : 6 = 2,59 = 26 C
15,54
H = 1,96
1,97 : 1 = 1,97 = 20 H
1,99
N ==2 0.55
0 = 15,45
= 20 0
15,92
__._______
_ - 15,53 : 8 = 1,94
_
_
I
.
I
_
_
100,00
100,00
100,00
Hiernach muss der wasserfreien 0 p h e 1i a s a u r e die
Formel: C26H20020
zugetheilt werden.
Xit dem durch B l e i z u c k e r e r h a l t e n e n N i e d e r s c h 1a g e wnrde ebenfalls eine Elementaranalyse vorgenommen. ")
Der Bleigehalt derselben ergab sich zu 58,8O/,, fur bei
100OC. getroclmete Substanz.
Der Stickstoffgehalt konnte wegen hlangel an Material
nicht besonders bestinimt werden , und Rurde desshalb im
Verhiiltniss zu dem des Bleiessigniederschlages zu 0,67 o/o
angnommen.
0,972 G r i . (bei 100OC. getr. Substanz) ergaben bei der
\7erbrennung:
0,152 HO ==0,0169 H = 1,74%.
= 17,28°/0.
11. 0,616 Co2= 0,168
c
Aeq.
PbO = 58,80 59,20 : 111,5 = 0,53 = 2
C =Z 17,28 17,40 : 6 = 2,9 = 12
H = 1,74 1,75 : 1 = 1,75 = 7
N = 0,67
0 = 21,51 21,65 : 8 = 2,71 = 11
100,00
100,00
2 ~ b 0 , ~ 17011.
2 ~
Die Formel C12H70l1 gabe Beziehung zur Citronensaure:
CI4H6Oll. Doch konnte solche qualitativ nicht nachgewiesen
*) Die Analyse geschah mit dem auf S. 221 beschriebenen Bleizuckerniederachlag,
a24
Untersurhung der Ophelia Chirata.
werden und es zeigte sich der Bleizuckerniederschlag auch
noch s c h w e f e l s a u r e h a l t i g ; sonach lag unreine Substanz
Tor und konnte die Analyse keinen genauen Anfschluss geben.
Leimlosung, sowie Brechweinstein gaben keine Fallungen
mit der Opheliasaure ; ebenso veranderte Borax die Losung
derselben nicht.
E l e m e n t a r a n a l y s e d e s C h i r a t i n s , (es wurde dazu
das mit Gerbsaure gefallte Chiratin verwendet) :
I. 0,215 Grm. iiber Schwefelsaure getrocknete Substanz
lieferten bei Verbrennung. mit CuO in1 Sauerstoffstrome:
0,158 HO = 0,01755 H = 8,163%.
= 51,908°/0.
u. 0,409 Go2= 0,1116
C = 51,908 : 6 = 8,65 x 6 = 51,9 = c52
H = 8,163 : 1 = 8,16 x 6 = 48,9 = H48
0 = 39,929 : 8 = 4,99 x 6 = 29,94 = 0 3 0
100,000
- c52H48030.
c
-
Gefunden :
Berechnet :
C = 51,9
H = 8,163
o=
52,O
890
39,929
40,O
100,000.
100,o.
11. 0,194 Grm. iiber Schwefelsaure getrocknete Substanz
ergaben :
0,141 HO = 0,1566 H = 8,07O/, H.
u. 0,363 Co2= 0,099 c = 51,03% c.
C = 51,03 : 6 = 8,50 x 6 = C 5 l
H = 8,07 : 1 = 8,07 x 6 = H48
0 ==40,90 : 8 = 5,11 x 6 = O3O
100,00.
Das Mittel beider Analysen ergicbt:
Bcrechiiete
Gefunden :
Procente :
= 51,50 : 6 = 8,58 x 6 = 51,45 = c52 52,o.
8,O.
H e 8,11 : 1 = 8,11 x 6 = 48,66 = H*'
c
0 = 40,40 : 8 = 5,05 x 6 = 30,30 = 0
'
'
100,oo.
40,O.
100,o.
Uiitersuchung der Opbelia Chirnts.
225
Hieraus ergiebt sich also fur das Chiratin die Forniel:
C 5211 4 S o 30.
Es wurde nun ein 8 p all t u n g s v e r s n c Ii niit den1 ubrigen, durch Gerbsiiure gefallkn (:hi r a t i n angestellt und
dasselbe mit v e r d i i n n t e r S a l z s i i ~ i r e2 Stundm lang im
Dampfbade erwlrmt.
Ein Thei\ war dabei msanimengeG;illt und hatlc sic11 axil
Boden angelegt , zugleicli dunklere Parbe angenoinmen , \~iiIirend ein Theil iii Lijsung gegangen war iind ein eigcmthiiiiilicher, jedocli nur schwacher Beruch auftrat.
Die Losung wurde abfiitrirt, beliuf's Entfernung dcr iiberscliiissigeii Salzsaure niit friscligefiill tein koli1ens:iuren Rlcioxyde zur Trocline verdampft der Buckstand niit Weingeist
niisgelioclit und das Piltrat verdunstet. Es hinterblieb .cine
b i t t e r e , s a u e r r e a g i r e n d e Gubstanz, welche die
T r o n i m e r ' s c h e P r o b e r e d u c i r t e , niit B l e i e s s i g
eiiien g e l b e n N i e d e r s c h l a g g a b u n d sich g a n z
analog d e r Opheliasiiure verhielt.
Als eine Liisung derselben niit Aetherweingeist rersetzt
wiil.de, urn etwa gebildeten Zueker ausxuf~llen konnte zwar
eine ganz geringe Ausscheidung ~~ahrgcnornmenwerden,
wclche auch die T r o ni m e r 'sclie Probe redocirte ; dieselbe
besass jedoch k e i n e n s i i s s e n G e s c h m a c k i i n d l i e f e r t e
b e i e i n e r n G L h r n n g s v e r s u c h e m i t He.fe k e i n e S p i i r
v o n K o h l e n s ~ u r e e n t w i c k l u n g . "thin
war kein
Zu c k e r v o r h a n d en.
Das ungeliist am Boden der Scliale sitzeiide Spaltiingsproduct wurde durch Waschen niit Wasser von anhiingender
Saure befreit, in Weingeist ge1o.t und diese IJOsuiig duwh
Knochenkohle zii entfarben versuch t und die Losung langsam verdunsten gelassen.
Es hinterblieb eine g e l b b r s u n e , a m o r p l i e L i t t e r e
S 11 b s t a n z, fast ganzlicl: unloalich in kaltciii und wariiiem
Wasser , leicht l6slicti in Weingeisi, neutral, n i ch t ni e h r
f a l l b a r d u r c h G e r b s a u r e , filr sicli die T r o m n i c r ' s c l i e
Probe nicht reducirend. Sie mag deli Namen C 11i r a t o g e n i n fiihren.
Arch. d. Pharm, CLXXXTX. Ed% 3, Hft.
I5
i
226
Untersuchung der Ophclia Chirata.
Die Elementaranalyse dieses Chiratogenins ergab folgendc
procentische Zusammensetzang:
I
c = 68,7 : 6 = 11,45 == 4,4 = 26 c.
H = 10,5 : 1 = 10,5 = 4 = 24 H.
0 = 20,s : 8 = 2,6 = 1 = 6 0.
Gefunden :
Berechnet :
C = 68,7
H = 10,5
0 = 20,s
68,42
10,52
21,06
100,o.
_____
100,oo.
Das C h i r a t o g e n i n hatte demnach dieFormel: C26H2406
und es ginge die Spaltung des C h i r a t i n s in C h i r a t o g e n i n und O p h e l i a s t i u r e nach der Gleichung vor sich:
C52H48030 = C26H2406 + C26H20020 + 4HO.
Man konnte die Borniel des C h i r a t i n s also wohl aiich
schreiben : (C52H44026) 4 H 0 .
+
Ein Versuch, die Opheliasaure durch Xochen mit verdiinnter Salzsaure noch weiter zu spalten, gab ein negatives
Resultat.
Da der bei Weitem grosste Theil des Bitterstoffes der
Ophelia ails der Opheliasaure bestand und nur so wenig
Chiratin erhalten werden konnte, so ist wohl anzunehmen,
dass eine derartige Spaltung desselben schon in der Drogue
selbst stattgefunden habe.
Schliesslich mogen noch die Resultate von A s c h e n a n a l y s e n der Theile von Ophelia Chirata folgen:
28,O Grm. S t e n g e 1 hinterliessen nach dem Trocknen
bei 100OC. 24,5 Grm., Verlust an HO demnach: 12,5°/,, KO.
60,O Grm. K r a u t hinterliessen nach dem Trocknen
52,92 Grm., Wasserverlust demnach: ll,SO/OHO.
10,O Grm. bei 100° C. getrocknetes Kraut ergaben an
Asche: 0,75 Grm. = 7,50/, = 6,61°/, fur lnfttrocknes Kraut.
10,O Grm. bei 1000 C. getrocknete Stengel ergaben an
Asche: 037 Grm. = 3,7O/, = 3;24O/, fur lufttrockne Stengel.
227
Untersuchung dcr Ophelis Cbirata.
D i e A s c h e v o m K r a u t ergab folgende procentische
Zusammensetzung:
Nach Abzug von Sand u.
Kohle auf 100 berechnet:
KO = 22,36%
NaO
2,13 ,,
KO
= 28,66
NaO = 2,73
CaO = 14,OO ,,
CaO = 17,94
MgO = 5,93 ,,
F e 2 0 3 = 2,60 ,,
MgO = 7,60
~ 1 2 0 3= 3,40 ,,
~ ~ 9 =
0 33,33
~
1
2
0
3
=
4,35
Si02 = 4,87 ,,
Si02 = 6,24
c1 = 5 1 0 ,,
C1
= 2,69
SO3 = 2,14 ,,
2,74
PO5 = 9,22 ,,
PO5 = 11,83
co2 = 9,44 ,,
Sand u. Kohle- 21,97 ,,
COP = 12,09
:
so3
100,oo.
100,160.
Nach Abzug
des 0 fur C1
=
0,473
99,687.
Auf Salze berechnet ergiebt diess :
KO,COe = 31,69
K O , S O ~ = 5,96
KCl
= 5,65
Na0,C02 = 4,67
3Ca0,P05 = 26,21
CaO,COe = 0,74
CaO
= 3,02
MgO
= 7,60
~
~
=
~
3,33
0
~ 1 2 0 3
= 4,36
= 6,24
SiO
3
9 9,5 7
15 *
228
Untermchung der Ophelia C'hirrta.
A s c h e d e r S t e n g e l v o n O p h e l i x C h i r a t a . Die
procentische Zusammensetzung w~irdegefiinden :
Nacli '4bzug des Sandes auf
100 Th. bereclin. crgiebl diess :
KO - 28,97'/,
KO
- 33,29
NaO
5,28 ,,
NaO =- G,09
CaO
9,31 ,,
CaO = tO,69
MgO =z 9,9G ,,
NgO
13,44
F e 2 0 3 = 1,75 ,,
~
0 = 32,01
~ 1 2 0 3 = 1,28 ,,
A1203 = 1,47
Si02 = 3,50 ,,
Si0 2 - 4,02
c1
=
1,91 ,,
c1
=- 2,22
SO3
2,75 ,,
so3
3,16
YO', = 7,12 ,,
PO^
= s,is
C02
15,lG ,,
C 0 2 = 17,40
Sand = ll,G5 ,,
-
:
:
___
__
.--
98,67.
99,94.
Die Berechnung auf Salze ergiebt in 100 Th.:
K0,COZ = 39,05
K0,SOS = 6,S8
KC1
= 4,67
Na0,C02 = 10,36
:3C:a0,P05= 17,86
Ca0,(:02 = 3,52
CaO
= o,17
MgO
= 11,44
~
~
2
A1203
SiO
0
3 ==
=
2,oi
1,47
4,02
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