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Handels-Jahresbericht von H. Lappenberg

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Vereinszeikiig.
240
-
6, Handels Jahresbericht vou H. Layyeuberg,
Makler.
Hamburg, den 31. December 1860.
Fir Aloe Capensis haben eich die Preise itn Laufe dieses Jalires ca. 10 Mrk. fchobeu, eine Folge der bedeutend geringercn Znfuhren, welche im Vergleich z u den vorhergehendcn Jahren nach
Europa gekomrnen sind: die Vorrathe hier am Platze sind wlhrend
der letzten Monatc sehr aufgerHumt worden.
Von RaLam Copaiuae lieferte die dicsjiihrige Einfuhr, fast
ansschliesslich von Maracaibo, CR. 46,000 I’fd., gegcn cn. 51,000 l’fd.
irn vorigen Jahre. Der Werth fur blanke, Probe haltende Waare
stieg in der erstcii Hiilfte dcs Jahrcs von 221/ Sch. auf 25 Sch.,
die stiirkere Versorgung des hlarktes driicktc lcrnach den Preis
wieder auf die heutige Notirung von 23 Sch. h 231/2 Sch. hcrab,
wozu indess die noch in Importeurs Hiinden befindlichen 14,OOOPfd.
bisher vom Markte zuriickgehalten wurden. - Fur Ralvarn Z ’ e t 7 ~ .
hat der Preis wenig variirt, directe Zufuhren fehlten aucli in dicsem Jahre. - Ralsnm ToZu hat einen noch hoheren Werth erlangt
ale im vorigen Jahre, d a sehr wenig davon am Markte erschien.
Cam lior. Der Preis von 20 Sch. ist f i r raffinirtcn als I h r c h schnitt i e s diesjahrigen Werthes zu betrachten, nur kleine Ahwcichung.cn fnndcn Statt, die durch vcrminderten odcr vcrmehrtcn
Absatz bcstimmt wurden. R i e bei so viclen Artikeln hnt sich such
bei diesern ein kleinerer. Ahzug herausgestellt, als in den meisten
der friiheren Jahre: da indess nur ein sehr beschranktcs Quaiiturn
von roher Waare zugefulirt wordcn, 80 zcigen uuscre Lager, die
sich nur in wenigen und hauptslchlich Itaffinndeurs Hiinden befinden, einc merkliche Abnahnie, im Vergleich zu Ende des vorigen
Jahres. - Die weni en kleinen Parthien, welche sich von roliern
Camphor zu Anfan 8es Jdhres noch k:iuflich am AIarktc befanden,
waren bald vergri&n und die hcrnach eintreffendeii Cx p ort-Ordres
fur Frankreicb mussten zuruckgewiescn werden.
Cacao. Die Gesammt- Einfuhr dcs vorigen Jahrcs war 18,989
Siicke und 20 Fiisser, ca. 2,461,500 Pfd.; in diesern Jahre hat diecelbc ca. 20,786 Siicko und 17 Fisser, ca. 3,300,000 Pfd. ergeben.
Den Hauptbcvtand derselben bildete Gztaync d,wovon ca. 11,100
SBcke importirt wnrden: die nach dcr Aufhebuug der Blockade
von Guayaquil in den ersten hlonaten d. J. herangekomnlcncn
grossen Zufuhren ubten einen weniger nnchtheiligen Einfluss auf
den Preis auti, als bcfurchtet worden; die Empfinger bewahrtcn
einc festc Haltung, der Unthlitigkeit gegcnuber, dic sich von Seiten dcr KBnfcr fast diirchweg kund gab urid cs hat scit dcm crstm
Vcrkaufc, Ende Februar, nur eine Werth- Ernicdrigung von Sch.
statt gefundcn durch den vor 14 Tagen R 7 Sch. gemnchten AhEchliiss von ca. 6oo.ooO Pfd. 1)io h e i s e in xwcitcr Hand vnriirten
zwischen 71/4 Sch. und 7 ’ / ~Sch. - Z’arn stieg i n den ercten &lonatcn urn ca. 3/4 Sch. und erreichtc ungefihr den IVerth v011
Guayaquil: wlhrend des Sommers fehltc derselbe giinzlich, dagcgcn
sirid irn EIcrbst rascli auf einandcr folgende Zufuhren von 13elang
gekommen. welche die Preise fast auf den gleichen Stand zuriickgefuhrt haben, den diesc VOP 12 hlonaten einiiahmen. Die Einfuhr
war ca. 4000 Siicke niehr, ids im vorigcri Jahre, nsmlich ca. 6618
Slckc, woron sich noch giiter Vorrath i n zweitcr Hand befindet. 4
Ve'e,.einszeitung.
24 1
Doiningo, wovon ca. 1916Slcke, ungcfrihr ebeii so vie1 wie in 1859,
importirt worden, fand gute Sachfrage und hat sich graduell u m
ca. 1 Sch. im Werth gehoben; die Vorrathe sind davon unbedeutend. - Von 13ahia waren Ankiinfte sehr beschrankt, n u r 464 Yiicke
betragend, ivovon wenig iibrig ist; der Preie ist l'/z Sch. holier ?Is
Ende 1859. Von Carracaa sind ausser kleinen Sendungen, im
Herbste ca. 300 Siicke gekommen, welchc zu den vcrlangten liohen
Preisen erst theilweise Kiiufer gcfunden haben. - Von anderen
Gattungen ist sehr wenig am hlarkte crschienen. Der GesamintVorrath von Cacao erstreckt sich gegenwlrtig auf ca. 600,OOO Pfd.
gegen 200,000 Pfd. ult. v. J.
Canchl. Von Ce Ion ist auf directem \Vege nichts eingefuhrt
worden, das Geschiii in diesem Artikel konnte dahcr kcine erhebliche Ausdehnung erreichcn. - Java ist hier gangbarer und
hattcn davon einzeln grassere Umsiitze etatt : die zugefiihrten Parthien CanehZ- Bruch fanden guten Uegchr. Dio Werthverhiiltnisse von Canchl hliehen ziemlich unveriindert.
Cavdainom. Die La cr von Malabar und Madras waren zu
Anfang d. J. klein und %
die
i diesjiihrigen Zufuhren, ehenso wie
im vorigen Jahre, dem Consum ungefhhr gleich kamen, haben die
Preise einen hohcn Stand hehaupten konnen. - Ceylon, der nur
verciuzclt vorkani, wurde sehr thcuer bezahlt.
\'on Cassia lignea waren in den verflossenen 5 Jahren:
Einfuhr
Preise
1856: 31,416 Kist. und 7,313 Matt.
111/1- lo*/*Sch.
1857: 6,672
,, 530 ,,
1@/q- 14'/2
1858: 28.530
28,777
13%-10
,
1859: 15:713
71200
s3/;-10
"
1860: 131970 ,
,, 371807
9 '.-101/2
Es bcfand sich hier hei Beginn dieses Jahres ein Lager von ungef i b r 6000 Kisten. Die Meinung mar dem Artikel giinstig und
derzeitige grosse Ankaufe bewirkten eine Steigerung des I'reises
von 9'/2 Sch. auf ca. lo[/%Sch., die sich bei gutem Abzuge fur
die niichstcn Monate erhielt. Das Zusammcntreffen verschiedener
widriger Urnbtiinde influirte spater weseiitlich auf das Gcschiift in
diesem Artikel, welches ixn Friihjahr ganz stockte; erst von hlitte
Mai an, als sich die Inhaher zu einern Verkauf von 4000 Kieten
ii 9 Sch. entsch~ossen, zeigte eich wieder Vertraueu und von allcn
Seiten Uegchr zu diettcm sehr nicdrig crachteten Preise und eR
hat der hlsrkt seitdern eine fcstc Haltun behauptet, bei langsam
steigendeni Prcise, dcr gegcnwarti a u f 93L4 L 97/, Sch. gehalten
wird. Dcr Vorrath betragt bei Jafreschluss ca. 2000 Kistcn, von
Abladnngcn fur hier sind ca. 4000Kisten lierichtet, von dcnen 500
Kisten mit 2 Schiffen schon seit langercr Zeit fillig sind.
Die kleinen Zufuhrcn, welche von E'lores Cassiae eingetroffen
sind, haben dcm Werthe den hohen Stand bewahrt, welcher ails
derselbcn Ursache irn vorhergehcnden Jtrhre sich entwickelt hatte;
die Preise haben zwischen 19 Sch. und 24 Sch. fluctuirt, in der
letzten Zeit hat man f i r den kleinen Hedwf 22 Sch. und 221/2 Scb.
bezahlt, die Bestlnde sind sehr echwach und nur 44 Risten per
,,I'rinz Regent" am Wege.
Von Cnssin Vera sind nur einige Parthicn von verschiedcner
Qualitlit angebracht worden, von den Hlteren Lagcrn haben ab
und an Kiiufe zum Versand statt gefunden, jedocli war die Fragc
- .I
I.
I,
I,
;
242
Vereinszeitztng,
zu schwaeh im Allgemeinen, um eine Besserung der Preise herbcifiihren zu konnen.
In Cantharidee hat das Geschaft nnr vereiozelt eine
Lebhaftigkcit angenommen, im Allgemcinen war dasselbe a~~~~~~
von dem wirklichcn 13edarf; die Preisc haben sich ionerhalb derselben Grenzen wie ini vorigcn Jahrc bewegt und nie 32 Sch. uberschritten. Die Einfuhr betrug ca. 40,OOO Pfd., gegen ca. 64,000 Pfd.
im Jahre vorher, der Vorrath liente ist ca. 12,000Pfd. gegen 25,000
Pfund ult. 1859.
Carobbe ist zicmlich vie1 von vcrschiedenen PlLtzen herangebraeht worden ; der Absatz ist nicht befriedigend gewesen, ungeachtet dcr Artikel im vorhergehenden Jahre iiberaits selten war;
es bleiben gegcnwlrtig nocli ca. 150,000 Pfd. unverkauft.
Cortex Cliinne. Der abnshmcnde Import hat in diesem Jahre
eine betriichtlichc Wertherhohung hcrbeigefiihrt, namentlich sind
fur alle grauen Rinden im Laufe dcs Sommcrs sehr hohe Preise
bewilligt worden, auch noch jctzt sind die Uestandc am hicsigen
Platze schr unbcdeutend. Auf die Prcise der elhen Rinden wirkte
der stirkere Hedarf von Sriten der Chinin-Fatrikanten bei ohnehin schon vcrmindcrten VorrPthen in Europa steigond ein. Eine
seit viclen Jahren hicr lagernde Parthie geringer regia-artiger
Rinde fand wlhrend diescr Periode bis auf ca. 100 Seronen zu
sehr niedrigen Preisen Verwendung.
Der Begelir fiir Chinim war ansehnlich und die Preise wurdcn
bis zum Sominer hin fortdauernd gesteigert; der heutige Werth
ist um ca. 40 Proc. hoher als bei Ueginn d. J.
Hci den spiirlichcn Ankiinften von Cubeben hielteo sich die
Preise dafur in d. J. tiusserordcntlich hoch; seit den lezten Monatcn
nber bat man den Artikel sehr misstrayisch betrachtet, da die von
Ostindien berichtctcn Abladungen von ziemlichein Belarig siiid und
cincn Fall der Preise gewartigcn liessen, dcr auch bereita eingetretcn ist. Von den hier im vorigen Monat eingetroffenen 130
Sicken sind noch ca. 5000 Pfd. vorhanden.
Curcuma, wovon nur ca. 3255 Skcke, fast samrntlich Rengal,
iinportirt worden sind, gegen 10,811 Siieke irn Jahre 1859 und
8100 Sacke in 1858, hat, cbenso wie in den vorhergehenden
12 hlonaten, eincn zu scliwachco Vrrbrauch gehabt, urn zu einem
regcn Gcsehiifte Anlass zu geben. Zwar wurde dcr Artikel zu Anfang d. J. von Speculantcn beachtet, allein diese Unternehmungen
hahen bis jetzt keinen gliicklichen Erfolg gehabt, weil die Mode
diesen Farbestoff nicht in grosseni Maasse verlangte, so daw
selbst der Werth gegenwiirtig urn reichlich 10 Proc. niedriger ist
als im Januar und noch ein Lager von gleichern Umfang existirt
wie ult. 1859, namlich ca. 7000 Sacke. Jaua ist fast ganz ohne
Fragc geblieben und von Madras und Malabar ist nur wenig an
den hlarkt gekommen. Es sind von keiner Gattung jetzt Abladungen fiir hier unterwegs.
Dcr Import von Diuidiui hat eine grossere Ausdehnung erlangt und der Artikel eine vermehrte Verwendnng von Seiten der
Gerber erreicht. Es sind ca. 915,000 Pfd. eingefuhrt worden, fast
ehen so vie1 als in den vorhergehenden 4 Jahren zusammen; die
Prcise haben sich bei der stiirkeren Versorgung dcs Marktes im
Hcrbste 1 Mrk. B 31/2 Mrk. niedriger gcstellt der jetzige Vorrath
dcr verschicdenen Qualititen beliuft sich a u i ca. 130,OOO Pfd.
Gallen. Yon Leuantischen waren die Zufuhren im ersten halbe0 Jahre beschriinkt und bewirktc dies successive eine Erhohung
Vereimzeitung.
243
der Preise, seit dem Herbste hat das Angebot wieder zugenommen
und sind gleichxeitig etwas billigere Preise eingctreten, besonders
fur mercantil schwarze; letztere waren am besten am Markte vertreten, wiihrend hellgrune und weisse, wegen fortdauernder Seltenheit, sich, ausser Verhiiltaiss zu frijheren Jahren, hoch verwerthen.
Von Bombay ist nichts zugefiihrt worden, d e r h p o r t von dort verdient bei dem hohcren Werthe des Artikels vielleicht wieder Reachtung. - Die zu Anfang d. J. hier lagernden 250 Kisten Chinesische Gullen wurden zum grosseren ‘I’heil bald eum Versand
genomiiieri und der I’reis dadurch von 52 Mrk. auf 60 Mrk. gestcigert; die diesjiihrigen Ankiinfte waren sehr klein, und ehenso
der Abxug im Verlauf dcs Jahres schleppend. h’achdeni im Sommer 56 Mrk. bis 57 Mrk. bewilligt worden, ibt tler M‘erth i n der
letzten Zeit bei fehlendern Umsatz nominell gewesen, es bleiben
noch cn. 100 Kisten im Markt; 410 Kisten werden erwartet. Hauptsiichlich hrtben auf den Absatz derselben die J a p a n GaUen eingewirkt, welche in diesem Jahre hiiufiger nach Europa gebracht wurden und H O V O ~ die in den letzten Monaten zu wiederholten Malen
in England eingetroffenen grossen Zufuhren zu rcducirten Preisen
verkauft worden sind.
Gummi Arabicum. Ostindisclier sowohl wie Cap Gummi sind
lusserst rar gewesen. - Von Leuantiscliem haben die Zufuhren
nachgelassen, und dies hat einerseits auf die Lichtung der vorhandenen Lager, andererseits aueh auf cine Resserung der I’reibe,
namentlich fur die mittelfeinen Sorten hingewirkt. - Gummi Senegal hat sich sehr gleichmiissig auf niedrigern Preisstnnde erhalten.
Gummi A8a foetida ist so selten eiiigcfiihrt worden, d u e die
Restiinde davon mehr und mehr zusammengehen und far gute
Qualitlt hohe Preise creielt werden. - Von Gummi Benzoes sind
ebenfalls die Lager sehr erschopft worden in Folge des Ausfalls in
den Zufuhren, doch zielien die gesteigerten Preise jetzt wieder
stirkere Abladungen von Ostindien heran. - Der Verbrauch von
Gummi Guttae hat keine Zunahlne erfahren, Importen fchltcn, feine
Qualitiit wird fur vorkoinmenden Bedarf jetzt etwas hoher bezahlt.
Gummi Copal. Von rohen Afrikanischen Gattongen ist die
Einfuhr eine wesentlich kleinere ale im Jahre vorher gewesen, dagegen hat dieselbe in qualitativer 13eziehung unbedingten Vorzug
gehabt; es sind zurn grossten Theil Parthien von guter verwendbarer Qualitat angebracht, hauptsachlich von Benguela, welche bei
steter Nachfragc einen I’reisaufschlag von etwa 2 Sch. pr. Pfd. erlangt hat. Einc grossere WertherhBhung noch trat fur Angola ein,
weil das Aufgebot davon zu schwach war fur den sich zeigentlen
Bedarf. Der Werth der geringen Gattangen hat sich nicht merk
lich g e h d e r t : der Gesammtvorrath ist nicht bedcutend und schone
Waare selten. - Von gewaschenem Zanzibar Co ul ergab dcr Import in diesem Jahre CR. 120,OOOPfd. gegen lO0,OOO~fd.in 1859 und ca.
170,000Pfd. in 1858. 111 Riicksicht auf die starkere Versorgung unsers
Marktes, andern Platzen gcgeniiber, hat man von dem Geschiifte in diesem Artikel mehr Lebhnftigkeit erwartet, als sich in der‘l’hat gezeigt
hat; ob die harten Sorten Cop31 von der Westkiiste Afrikas dem
Verbrnuch des Zanzibar Copal jetzt mehr wie fruher Bbbruch
thun, ob die herrschende Unlust fur grossere geschiiftliche Unternchmungen die Ankaufe stets auf daa Msass des zuniichst vorliegcnden I%edarfabeschrankt hielten oder ob die seit Ende des vorigen Jahres abermals Besteigerteii Preise der Inhaber ein belebtes
Versandgeschiift vcrhindertcn, ist schwer zu entscheiden, jeden-
244
Vereimzeitung.
falls aber hat sich, seitdem im Herbst die Importeurc etwa 2 Sch.
niedrige Gebote angenommen haben, ein besscrer Export von dem
hrtikel entwickelt. Der jetzigc Lagcrhestand ist ca. 200 Kisten,
zum grossten Theil noch in der ersten Hand hefindlich. - Cozorie
Copal hat sich successive im Werthe gehoben in Folge der sehr
verniinderten Ankiinfte. - Auch fur Manila Copal tritt allmiilig
eiuc Erhohung.der sehr niedrigen Preise ein und cs scheint dieser
Gunirni jetzt vermelirte Anwendung f i r technische Zwccke zn findcii; CR sind davon gcgenwiirtig noch cs. 400 Kisten von vcrschiedener Qualitit vorrathig. Zufiihren nicht erwartet.
Von Gummi Damay sind i n diesem Jahre ca. 800 Kisten angekonimen, gegen 1331 Kisten im Jahre vorher; die Zufuhren bestanden fast nusschliesslich aus gutem und elcgirtcm Batsvia-Gunimi,
von natnrellem Sincapore kamcri indirect nur kleine Parthien
hernn. Letzterer wurde des kleinen Vorraths wegen hoch bezahlt,
in1 Vergleich zu Batarin, welcher das ganzc J a h r iiber einen ziemlich gleichmiissigen Werth behiclt., da sich zu keincr Zeit ein Abzug von grosser Ausdclinung bcmerkbar machte. Die erst. in letzter
%it zugefGhrten ca. 450 Kisten bcfindcn sich noch in Iurporteurs
Handen.
Gionmi E~aatiakrn. Der Verbrauch diescs Artikels hot ungenchtet tler theueren I’reise, eiucn sehr grossen, wenn nicht verinclirtcn Umfang gehabt,. Dcr hohe Wertli, wclcher sich im Laufe
des vorigen Jahres fur Ostindischen etablirt hatte, hat heinnhe die
gnnze diesjiihrige Saison hindurch Stand gehalten : bci dcm Mangel
a n disponiblcr loco Waare, waren die Fnbrikanten gcewungen
durch Ankiiufe von schwimmend nngebotenen Parthien ihren nnahweisbaren l k l a r f zu dcckeii. Erst nls das Maass dcs let,ztcren
(larch zunehniende .4bladiungen von O~tiiidienuberschritten wurdc
w i d die Frucht vor cintretenclcm Mangel vcrschwand. hat wit etwa
zwci Monsten der starkc 13cgchr fiir ~chwirnniciidcPsrtliieii nachgclassen und cs ist dadurch cine khicdriguilg der I’reise von ca.
25 l’roc. crfolgt, welclie durcli die gleichzeitige Hnisse fiir Para
Gurnini beschleiinigt wordcn ist. Die hohen Preise, wclche in
Ostiiidien den Liefcranten tlicses htilrcls gcboten wurden, haben
unleughar dic grossereii Rltlsacn d a w n wicdcr hcrangczopcn, ob
aber bci plotzlicheni bedeutrndcn Prcisabschlag, die Hcranscliaffurig
dcsrelben, iilinlicti mic in deii vorhergchenden Juhrcn, wiedcr veri1:ictiliissigt werden wild, ist fur jetzt noch ein Hiithsel. - Auf
P a m Gummi F;lnstioim inusrrte die in dcr ersten Hilfte des Jahres
Iicrrxhcnde Seltenheit von Ostindischern Eintluss Liben: wcnn aueh
der Werth von reinern Gummi von 29 Sch.. bei Eintreffen der
grossen Zufuhrcn von neuer Eriitc im Fruhjahr, auf 27 Sch’. zuriickgefuhrt wurde, so hatte dicse hilligcre Periode doch n u r kurze
Daucr, der Consuin bewiiltigte alle aiikommenden Porthien so
raasch, dass einc baldige Stcigernng die Folge war nnd irii Soinmer
tielhst bis 33 Sch. und 34 Sch. beidligt wurden. Das Bcrbstgcsclilift ist wcniger Icbhaft gewesen uiid Inhabcr gshen successive
in ihren Forderungen nach. Einc entschicdeue F l a w abcr bemiichtigte sich des Artikcls, a18 Mitte vorigcn hlonats, und zwar
ungewiihnlich fruh, bercits Zufuhrcn von dcr dicejlhrigen Einsammlung aulangtcn, d s zu derselben Zeit grosse I’arthicn vou alter
Waare auf den englischen Markt geworfen wurden, theils consignirt von den Vereinigten StHaten, tlieils von Para, wo Speculontcu
ihrc Lager larige zuruckgehalteii halten. Die Prcisc hshen gegenwiirtig noch kcinen fcsten Halt gcwoniicn und lnsscn sich Notirudgcn
T’ee7*einszeitung.
245
nur anniihernd angeben. - Die hiesige Einfuhr von Gummi Elasticnm ist weit betriichtlicher gewesen als in den vorliergehenden
Jahren und hat von Para ca. 260,OOO Pfd., von Ostindiachem ca.
280,OOO Pfd. von diversen Sorten ca. 50,OOO Pfd. betragen; mmche
andere fur hier gemachte Abladungen haben in Folge schwimmend
gemacbten Verkaufs deli biesigeu l’latz gar nicht beruhrt. Die
Lagerbestinde sind gegenwartig nur schr klein, es sind von Para:
ca. 7000 Pfd. Platten, ca. 2000 Pfd. mittelfein, ca. 1300 Pfd. ordiiiiire Flascben und loo0 Pfd. Ceara vorhanden: von Ostindisclrem
hefindet sich i n erster Hand nichts, in zwciter Hand sind einige
Parthien, die aber wohl dcm Markte entzogen blciben wcrdeu.
Die Prcise von Outtu - P e r c h batten keine erhebliche Vrriiriderung, es zeigt sich hier uur schwaclie Verwendung vou dieseni
Artikcl.
Die Einfuhr von Harz hat aueh in diesem Jahre wieder zugenornmen und irn Ganzen 68,697 Fiisser betragen. Das Geschiift
war, was braunes anbelangt, mit wenigen Unterbrechungen eoiiIar~t,
der giinstige Wamerstand leistete dem Abzuge nacb dem Inlande
guten Vorscbub; der Export beliiuft sich uuf ca. 48,600 Fiisser, das
jetzige Lager auf 8600 Fhser. Die Preise habcn zwischen 43Sch.
und 51 Sch. variirt; die in der letzten Zcit herangekommenen
Zufuhren sind rneistens gelagert worden, da solche iiber jetzigen
Werth einstehcn und iu den ersten Monatcn des komrnenden Jahres keine Abladungen voii Hclang zu crwarten sind. - Fur lrelles
IIarz ist eine abermalige Preiserniedrigung eingetreten, die auf
mittlere Qualitat 4 Sch. - 8 Sch., auf feinere Wawe 1 Mrk. l’/z hlrk. betrug. Es lagerteri zu Anfang d. J. hier ca. 27,GW
Fiisser roth bis weissgclb, seitdem wurden davorl ca. 16,500 Fiisser
importirt, der Export hat ra. 26,000 Fiisser umfasst, so dass sieh
der Lagerbestand seit Anfang d. J. wcsentlich verringcrte und
jetzt nur ca. 17,000 Fisser nusweiset. Besorlders stark war der
Absatz von mittel Sorten, bebsere Waare war wcnig gangbar, feines
weisses fehlt beinahe. - Gnllipot, bei genugender Zufulir fur die
Frage, war billiger als im vorigen Jahre; vorriithig davoii sind 350
Fasser.
Von I n ber kam fiir unsern Markt nur Bengal in Betraclit.
Gleich im i n u a r zeigte sich Meinung fur diesen Artikel, der bald
vollig 1/4 Srh. im I’reise anzog; wenn anch der Ikgehr spiiter
wieder nachliess. so waren dennoch die Zahlenverhiiltnisse des Imports und des Vorraths in Europa fiir die fcrnere Entwickclung
des Geschaftes zu guustig, als dass sie dem aufinerksamen Bcobachter entgehcn konnteri. Im Herbst, wo sich gemciiiiglich eist
der Absate fiir den Consum in grosserer Ausdchnung einstcllt,
wurde dic schwache Versorgung dcs hiarktcs allgemcin auSilliger
und bei dem derzeitigen lebhaften Verkehr hat sich dcr Prcis auf
den jetzigcn Stand von 3’/2 B 3518 Sch. gchoben. Der Vorrath betriigt ult. d. J. ca. 100,000 Pfd. gegen ca. 200,000 Ende 1859.
Nachdem Cundirter Inghev im vorhergehenden Jahre selten gewordeu war, sind in den letzteu 12 Monateri nach allcn Pliitzen
so rcichliche Zufuhren gelaugt, dass dcr .4bbatz schr geliihnit hat,
wozu der Umstand beigetragen, dass die meisteu Parthien nicht
gut conservirt, mehr oder minder durch Verzuckerung laidirt waren; in Importeurs HPnden befiriden sich noch ca. 12(N Iiistcn.
Im Gegensatz zu vorigem Jahre hat in dieser letztcn Periodc
f i r Ciwomsnwes Kali fast gar keine Fluctuation dcr Prcisc statt
24 6
Vereinsteitung
.
efunden. - Auch Blavmurea Kali blieb, bei schwacher Nachfrage,
fast gleichmlssig im Werth.
Lakritzemafl war hoch im Preise, was reine, l c h t e Sorten anbetrifft. Baracco ist von 63 hlrk. auf 76 Mrk. gestiegen: verfdschtcs Fabrikat, welches zu jedem beliebigen Preise angefertigt
wird, koinmt zum Heil der hlenschheit wieder ziemlich ausser
Verbrauch.
Von Jamaica Quasaiaholz ist der Markt vollig iiberfihrt worden, reichlich 200000 Pfd. wurden angebracht, der Artikel hat
kaum noch den haiben Werth wie vor 12 Monaten: Surinam blieb
der Seltenheit wegcn besscr irn Preise. Slasfiafraaholz ist miissig
zugefihrt und ziemlich gleichmlssig bezablt worderi.
Die reichlichere Einsammlung von Manna hat scit dcm Berbst
die Preise bedcutend ermassigt und es haben sich wieder Vorrltlie davon am Markte gebildd.
Bei dem anhaltend grossen Import von MacisbZUthpn und Macisnllsaen beschrlnkt sich dtts Geschiift in diesen Gcwiirzcn aiif
13edarfsankiiufe uud es lassen sich keine nennenswerthe Veranderungen der Preise aiifiihren.
Von Nebken sind 2135 Gonjes eingefulnt morden, im vorigen
Jahre ca. 2280 Gonies: die hiesieeii linuorteure von Zanzibar haben
den Artikel fast g$nzlieh quitti; uiid k s ist davoii auch im Allgemeincn weniger nach Europa gekornnien, wie in den fruhersn
Jahren. Dieser Urnstand hat verschiedentlich Veraiilassung zu
speculativen Unternehrnungen geboten, deren Hesultate noch lohnender gewesen wilren, wenn nicht der Umfang der alten Lager
noch immer zu ansehnlich wiire; wir schltzen den Hestand dcrselben anf ca. iiOO,000 I’fd. Seit Anfang des Jahres hat sich der
Werth von fu’clken urn 112 Sch. per Pfd. gehoben.
Von Sternmisol sind noch grossere Quantititen als im Jahre 1859
nach Europa gclangt und zwar in 60 ununterbrochener FO~RC,
dass
die gegen Ende des vorigen Jahres PrLumirte Wertherhohung
uicht eingetretcn ist. Obgleich der Consum dieses Oels entachieden zugemmmeii hat, so ist derselbe doc11 nicht den jetzigen Importcn gewachsen; mit wenigen Uiiterbrechungen haben diese drii&end auf den Werth eingewirkt und dem l’reise cine meichende
Tendenz ge eben, dcr heutc 1 hlrk. per Pfd. niedriger ist ale ult.
v. J. Iler %orrath beliiuft sich gegenwiirtig auf ca. 125 Kisten,
die theilweisc z u jetzigcm Werth nicht am Markte sind. Es schwirnmen von China fiir hier CII. 100 Kisten.
Ein gleiches Sehicksal hat Cassia62 getroffen, wovou so vie1
nach Europa herubergeschafft worden, als der Verbrauch bei weiten1 nicht beseitigeii kann, zumal man’ keine wesentliehe Znnahme
dertselben fur dies Ocl wehrnimmt. I h r Preis ist, eiiie kurze I’eriode iin Herbst ausgenonimcu, stets in flaucr IIaltung geivesen
und die jetzige Notirurig ist ca. 31/2 Mrk. niedriger, als Endc des
vorigen Jalires, doch wiiren verlaiigtc Verklufe nur zu bedcutend
billigerern I’reisr, zii ernioglichen, ds jede Fragc fiir den Artikel
fehlt. Viiter diesen misslichen Verhaltiiissen itit das hleiste der
diesjlhrigen Zufuhren noch in Irnporteurs Hiinden verblieben und
cs mag dcr ganzc Vorrath am Platze sich auf ca. 110 ICisteri belaufen.
Nelkenijl blieb irn Preise abhiingig voni Werthe der Relken
und ist dalier auch theuerer gewesen aIs im Jahre vorher.
Fiir Pfefferm~UneijZ hebcn die I’reise seit den letzten Monaten
etwas angexogen ; die Marke der renommirten Fabrikanten sind
Vereinszeitung.
247
gut gangbar, die billigen verfiilschten Sorten dagegen kommen
immermehr ausser Cours.
Die Einfuhr von IZicinus81 war etwa 674 Kisteo, ge en en.
1171 Kisten im Jahre 1859. Der Abzug hat sich immer au! kleine
Piiste beschriinkt und die Veriinderun im Preise nicht iiher 1
pro Pfd. f i r gutea Oel betrageo. t o r h a n d e n sind bei ahresSch
schluss CII. 200 Kisten, directe Abladungen Fir hier nicht unterwegs.
Orlean. Von den diesjihrigen Zufuhren von Braail ist der
uberwie end grossere Theil von gerin er unhaltbarer Qualitat geweaen &o jetzt weniger Verwendung f a t als in fruhercn Jahren
und daher nur zu sehr kleinen Preiaen zu verwehrtcn ist. Fur
prima Waare hat sich der Werth gut erhalten und ist davon auch
jetzt nur miissiger Vorrath, hingegen lagert noch vie1 von ordiniirer
und mittelmksiger Qualitiit. - Couranter als Cayenne ist jetzt
Guadeloupe, von welchem letztcren die beste Qualitiit sich ziemlich aufgeriiunit hat.
Von Orseillemoos befand sich zu Anfang d. J. nur wenig am
Platze, die derzeitigen hohen Preise, welche durch zu kleine Zufuhr im vorigen Jahre, besonders fir Lima eingetrcten waren,
haben fiir letzteres bei zunehrnenden Iinporten successive einen
Abachlag von 3 Sch. pro Pfd. im Laufe der eraten 6 Monate erfahren und sich seitden behauptet. - Von den eingetroffcnen
Parthien Angola ist die Mehrzabl nicht fur unsern Markt bestimmt gewescn, die Qualitiit dieser Gattung f U t jetzt gemeiniglich riicht so gut aus \vie fruher, die starke Ueimischung von 11012
erschwert den Vcrksuf. -- Die Zufuhren von Cup de Vercl waren
zu hoch limitirt, um bei dem jetzigeii Werth der ubrigen Gattungen verkauflich zu werden. W’ir haben gegenwlrtig vorriithig ca.
50,OOO Pfd. Limn, ca. 30,ouO Pfd. Angola und Benguela, ca. 40,000
Pfd. Cap de Verd und 4000 Pfd. nordisches Orseillemoos.
I’fefer. Von schwarzem sind ca. 17,158 SLcke importirt warden, zienilich iibcreinstimniend mit der resp. Einfuhr in den vorhergchenden 3 Jahren : dircctc Zufiihren waren scltcu, dagegen
hat etwa die Hllfte der diesjiihrigen Zufiihreii Arnerika gclicfert.
Der Preis von Sincupore hat meistens zwischen 4‘/4Sch. und 45/9 Pch.
variirt; seit den letzten Monaten ist die Tendenz dcs Preises mcichend gewesen und der sonst in diescr Zeit starker hervortretende
Absatz nach dcm Inlandc hat einen beschrLnkten limfnng gchaht.
Der Vorrath belluft sich ult. d. J. auf 4500 Slcke, gegcn nur 2000
Siicke Ende 1859. - Weisser P f e er ist reichlich am Markte gewesen und etwas im Preiee gewic en. - Fiir Zungen I’fefer hat
sich in diesem Jahre 1ib;scht selten Frage gezeigt.
Die Einfulir von Pinlent ist in d. J. CR. 11.094 Siicke, im vorigeri Jahre ca. 14,000 Colli gewescn, die Preise waren im Januar
331 Sch. h 3718 Sch., im Friil>.jalire flauer verdend, erreichten dieaelkm Anfang Juli mit 31/4 Sch. h Q3/g Sch. vorliiufig den niedrigsten Stnnd nnd hoben sich alsdnnn wicdcr anf 37/16 Sch. h 31/2
Sch.; seitdern haben dieselben mehrfach fluctuirt, doch hat der
Artikel wahrend der letzten beiden Monatc cine flaue Haltung gehabt und der Werth ist gegenwlrtig nicht iiber 31/8 Sch. Der
Bestand der Lager ist auf ca. 12,000 Siicke zu schlteen, wovon
allerdings sich nur sehr wenig zii jetzigen Yreisen am Markte befindet; dcr Vorrath ult. 1859 ward en. 10,OOO Sacke und 1858 CIL.
11,500 Slcke taxirt.
Von Queclcsilber -ist betriichtlich weniger angebracht worden,
als in1 vorhergchenden Jahre, die Preise nahmen durchschnittlich
5’1
a
.
248
.
Vereinszeitzing
eine hijhere Stcllune ein. als in “iener Periode und zwar wechsclnd
zmischen 21 Sch. u i d 2ri’Sch.
Dcr Vorrath von Radix Galungae betrug im Januar 70,000Pfd.
Es fariden i n iener Zeit Ankiiufe auf nleinune statt. zum Preise
yon 21 Mrk., doch waren die erholiten F o r d e b g e n ‘ v o n 28 Mrk.
und 30 Mrk. nicht von Bestand, weil in den niichsten Mouatcn
die Preise in England bedeutend nachgaben : uberhaupt wurde
dadurch dcr Absatz von hier abgeschnitten nnd Verkaufe von den
hernach eintreffenden Zufuhren selbst zu sehr reducirtcn Preisen
erschwert. Bei der jetzt fchlendeu Kauflust, da der Versalid nach
detn Norden unmiiglich, ist dcr Wcrth des Artikels uominell, die
Sotirung yon 20 h 21 Mrk. wird nur fur kleine Ankiiufe von
sclioner Waare fiir vorkommenden Ihdarf bewilligt. Es lagcrii bei
Schluss d. J. ca. 90,OOO I’fd. und binnen Kurzem zu erwarten sind
ca. 100,ooO F‘fd.
Von l h d i x Jaluppue &id ebenso wie im vorigen Jahre die
Importeu so bescbriinkt gewescn, dass die Preise auf hohem Stande
verbleiben rnussten, nachdem irn Friihjabre 42 bis 44 Sch. beznhlt
worden, hat mail spiiter iminer ho1:cre I’reise anlegcn rniisscn. und
es hat sicli seit einigen 3lonatcn der Vorrath h 54Sch. bis 56Sch.
ginzlicll aufgerlunit. Direct von Mexico sind 12 Seronen angekommen, indirect nur klciiie Poste.
Es befariden sich von 12adix Ipecacuanhae irn Januar etwa
40 Scronen am hlarkte, der Artikcl liatte keinen bestimmten Wcrth,
dcr nominell auf 48 Sch. gehalten wnrde. Ein Verkauf per Auction von 20 Seroueu regulirte denselben im April init 411/2 Seh.
h 42 Sch. Die Sachfrage ist im Verlaufe des Jahres scliwach gebliebcn, indessen konnten die Inhabcr successive den I’reis bis
auf 56 Sch. erhb;hen, d a unbedeutendc Zufuhren eintrafen, cs siiid
ciaher I I U ~ca. 20 Scrorien noch disponibel.
Von Ckinesischer Hiiabarber hatten die Zufuhren einen Urnfang, der ungefihr dcni Consuni gleicb stand; die letzte Ernte hat
nieistens rnittel bis mittelfcine Qualitiiten gclicfert, durchschnittlich besser im Bruch als von iiiissercm Ansehn; von geringer,
brauner Waarc bcfand sich wenig darunter, von wirklieh fciticr,
rothbrechender Qualitiit kamen cinzelne I’orthien vor, die inirner
rasch wicder aus den] Mnrktc genoinmen wurden, besonders ward
iiacl~eyou solclier I3csch:~Keiihcit cifrig nachgcsucht. Fur rnittclmiissige Waare haben die l’rcise cher etwrut nacbgegeben, von
iiiittelfeiner uiid feiner dagegeu hat sich seit llngerer Zeit schon
eunelimende Scltertheit gcxcigt und Preisc dafur sind im Steigen
begritfen. Die Vorriitlie sirid in ,411ern ca. 300 Kistcn meistens
k ca. 60 I’fd.; in erstcr Hand ist schr wenig mehr befindlich: cs
Bind keine Zufuhren fiir hicr schwimmend.
Radix Snssapadlae. Von H o d u r a s sind nur CB. 830 Scronen,
gcgen 1496 Scroneri im vorigcn Jahre, zugefuhrt wordell; cs ist
nicht vie1 vorn diesjPhrigcu Import hicr zuni Verkanf gekomnien,
da mehrere grosse Parthien transit0 gingcn und nianche ailderc
direct in Versenders Hlnde kaincn. Fur schorle Qualitiit, W O V O I I
ganz selten etwas ergchien, ist immer auf guten I3egehr zu rechneri,
fir rnittelrnjissige Waare blciben Auliwege scliwierig zu findeli:
hauptslclilich besteht der Vorratli jctzt nus lctztcrer und xnogen
irn Gauzen ca. 350 Seronen am I’lat,ze sein. - Veru-Crziz ist successive nahe an 4 Sch. pro I’fd. im Werthe gewichen in Folge der
sich sclir aufhiiufcndcn Zufuhren, welcbeu Hich kein entsprechender
Abzug cntgegengcstcllt hat, ee bleibcn davon CR. 430 I3alleu vor-
Vereinszeitung.
249
riithig, die theilweisc bci jctzigen Prcisen aus dcm Markte gehalten
werden. - Von Manzanillo kambn ganz uubedeutende Sendungen,
welche zum Theil sehr hoch bezahlt wurden.
Fur Sufran trat eine Erhohung von 10 Mrk. bis 12 Mrk. ro
Pfund ein, da der Ertrag der vorjahrigen Ernte so klein ausgefalfen
war, dass er kaum fur den Consum von diesem Artikel hinreichte;
auch fur das nachste Jahr ist keine billigere Pcriode in Aussicht,
da E'rankreich ausserordentlich wenig geerntet hat und in Spanien,
zwar bei guter Einsammlung, Speculantcn den Preis hoch getrieben
haben.
Sago. Von Perl-Sago befanden sich hier bei Beginn d. J.
sehr umfangreiche Lagcr, von dcnen allein 3000 Kisten in Importeurs Handen waren. Die Einfuhr ist zwar wesentlich kleiner
ausgefallen, als in den vorhergehenden Jahren, niimlich ca. 6780
Kisten und 289 Sacke betragend, gegen 11,057 c'olli in 1850, 9801
Kisten in 1858, 8658 Kisten in 1857, aber bci den grossen Vorrathen der Handler selbsf sowie durch die Concurrenz der anderen
europaischen Markte konnten Verkiiufcr nur niedrigere Preise aufbringen, als im Jahre vorher. Der Bestand der L er in zweiter
Hand ist Ende d. J. noch sehr ansehnlicb. - Rio%~go hat fast
gainzlich gefehlt, als Aushulfe hat man den weissen Penang benutzt. - Von gutem Bahia ist ebenfalls nichta eingefuhrt worden,
die davon noch restirenden Lager, nchst einigen kleincn Zufuhren
Para sind grSsstenthcils eum Versand genommen.
geit einer Reihe von 5 Jahren hatte der Import von Chili-Satpeter nicht eine so kleine Ausdehnung, wic in den letzten 12 Monaten, die im Ganzen fur den hiesigen Platz nur 47,718 Siicke
ergeben haben; diese Abnahmc des Geschiiftes ward durch die
Einschriinkung herbeigefuhrt, welche die hiesigen Importcure i n
Bezug auf alle weit aussehenden Unternehmungen bcobachtet haben, wozu die Verhiiltnisse der Politik auch nicht gerade aufmuntcrn konnten. Durchschnittlich hat der Artikel einen niedrigcn
Werth gehabt und konnten im letxtcn Vierteljahrc die meisten
Ladungen nicht uber 85leMrk. aufbrin en, nur wahrend dcr ersten
Monate d. J. holte der Artikel bei au$leibendcn Zufuhren hohere
Preise und wurdc hier vom Lager mit 9314 Mrk. bezahlt. Der
Vorrath bei Jahresschluss betriigt ca. 5,000,000 Pfd.
Von Oatindischem Salpeier sind keine Zufuhren direct von
Calcutta angebracht worden, der Verkehr war deshalb hauptsachlich auf die vom vorigen Jahrc in erster Hand noch restirenden
ca. 3000 Sacke angewiesen, die sich langsam bis auf 700 Sicke
aufgcriiumt haben, man hat zuletzt 30 Mrk. bczahlt.
Schwefel. Es bcstand der Vorrath zu Anfang des Jahrea nur
in ca. 70,000 Pfd., die Einfuhr hat nicht iiber 1,692,000 Pfd. betragen, d s der Haupthetricb des hiesigen Geschiifta uber Harburg
verrnittelt wurde, zur Vermeidung des unleidlichen Staderzolla,
welche Handelsplage nun endlich in nicht gar ferner Zeit ihre
Endschaft erreicht. Die Preisc haben zwischen 6l/ Mrk. und 7"/4
Mrk. fluctuirt, gegenwartig halt man auf 63/4 Mrk. 6'/8Mrk. hier
vorrathig sind ca. 225,000 Pfd. - Die hicsige chemische Fabrik
hat fur raffinirten SchwefeZ nur einzeln Concurrenz durch ZUfuhren vom Mittelmeer gehabt, die Preise regulirten sich meistens
nach denen der rohen Waare und sind gegen Ende d. J. etwse
niedriger,
& 91/2 Mrk. nach Qualitat notirt worden.
Das Geschaft in ScheUak zeichnete aich durch eine grosse
Lebhaftigkeit aus, die fast gar keine Unterbrechung erfuhr, bei
18
Arch, d. Pharm. CLVI.Bds. 2. Hft.
k
250
Vereinszeitung.
fortdauernd aufwarts strebenden Preisen. Die Speculation hat
darin eine rege Thatigkeit cntwickelt und bis jctzt mit Qluck
operirt, da der Verbrauch des Artikels, ungeachtet des seit 2 Jahren fast verdreifachtcn Werthes, keine nachweisbare Vermindcrung erfahren hat: es hahen sich daher bis jetzt noch keine VorrPthc in Europa ansammelri kiinnen, welche in gleichcrn Verhiiltnisti
zu den Lagern friihcrer Jahrc stiinden, obschon die Verschiffungen
von Calcutta, wiihrend der letztcn 12 Monate, an Umfang derien
nahe kommen, welche durchschnittlich vor dieser extrataganten
Steigerung gemacht wurden. Dieser Umstnnd hat indessen wilhrend der letzten Monate dieses Jahres manchen Inhaber bcstimmt
neue Unternehmungen -in dem Artikel vorliiufig einzustellen uud
der Realisirung des eigenen La ers durch kleinen Nachlass im
Preisc Vorschub zu leisten. Die %infuhr von Schellak, im vorigen
Jahre 973 Kisten und 331 Sacke, betrug i n dievcm Jahre ungefahr
1299 Kisten und 728 Sacke, es befanden sich darunter Zufuhren
von Hussland und Siid-Amerika, welche von den hohen Preisen
herangelockt w.aren. Was die Qualitit der diesjiihrigen Zufutnen
anbelangt, so haben diesclben hauptsachlich orange, rubiu und
Blutsorten geliefert ; braune und Leberfarbcn kamem sehr wenig
vor, native Sorten sind wieder selten geworden, ebenso mit Ilarz
verfalschter Schellak: fast allc Parthien waren frei von festem
Block. - Die Aufldehnung der Preiserhohung seit den letzten
2 Jahren zeigcn folgende Notirungen:
brlrun u. rubin ord.u.rnitt.
f. u. ff.
I3lut-Lac.
leherf.
oranee
oranre
l.Jan.1858: 81/28 9, 9891/4, 9l/qB 3314, 10 hrO1/2, 81/2hllSch.
1. , 1859: 16 &16'/2, 17, 16'/2&1?1/2, 18 b20,
12 h2lSch.
h 28 Seh.
1.Dec. , 27114 h2i3/4, 27'12, 28 h28,1/,, 283/4 829,
Die hcutigen Notirungen sind etwas niedriger als am 1. December.
Die Vorrathe bestehen iu ca. 800 Kisten und SLcken. sind also
ungefihr gleich denen bei Ende 1859.
Stocklak fnnd' vie1 Nachfrage, ist aber in letzterer Zeit iiusserst rar gewesen. - Gum. Lac
in grania war ebenfalls selten, lltere Lager davon sind zum Versand genommen worden, jetzt fehlt der Artikel ganzlich.
Semen Cumini sowohl wie Saladill haben bei verminderten
Zufuhren einen h6heren Werth angenommcn ; yon bcidcn sind die
Hestinde klein.
Mit Semen Cynae levant. ist der Markt miissig versorgt worden,
hei Eintreffen der ersten Zufuhren, im Friihjahr, hatten sich die
Uteren Lager, ca. 200 Ballen zu Anfang d. J. betragend, bereits
ziemlich aufgeriiumt und der Preis nahm gleich eine hohere Stellung an, fur gute griinc Waare wurde derzeit 5J/4 Sch. bis 6 Sch.
bezahlt. Der Artikel fand im Laufe des Sommers einen dauernden Absatz, zu langeam steigenden Preisen, da aher die Xerbstzufuhren nur klein ausfielen, hingegen die Frage fur Export in
den letzten Monaten sehr zunahm, haben sich die VorrPthe gegen
Ende des Jahres bereita bis auf 8400 Pfd. reducirt, wofiir der
Preis auf 10 Sch. gehalten wird.
Von Sesam-Saat betrug die Einfuhr in diesem Jahre circa
800,OOO Pfd., in 1859: 1,100,OOO Pfd., in 1858: 700,OOO Pfd. Mit
Ausnahme einer Parthie von 200,000 Pfd. von Calcutta, sind s5mmt.lich andere Importen von Zanzibar gewesen. Der Artikel hat
nusserordentlich vie1 Begehr gefunden und wurden die letzten
Zufuhren auf ferne Lieferung schon contrahirt, zu Preisen, die
ungefghr 2 Mrk. hoher a h Ende v. J. waren.
-
Vereinsteitung.
251
Von Steinanis wurden cingefuhrt in1 Jahre 1858: 2425 Kisten,
1859 : 206 Kisten, 1860 : 1227 Kisten. Uei Beginn d. J. lagcrtcn hicr
reichlich 400 Kisten, man bewilligte in den ersten Monaten fur
Bedarfsanklufe 93/ Sch. und 10 Sch., im Fruhjahr eingetroffcne
Zufuhren holten 91/4 Sch.? spiiter ankomrnende Parthien konnten
nicht iiber 81/2 Sch. aufhringen, jcdoch ward fur besonders schone
Qualitlt s3/4 Sch. hezahlt. Der jetzige Vorrath ist nieht von Belang, fillig er ,,JupiterY sind 140 Kisten.
Terra & t e c h 1st bedeutend weniger importirt worden, als in
den bciden vorbergehenden Jahren, namlich 260,000 Pfd. gcgen
1,282,6000 Pfd. in 1859, 647,100 Pfd. in 1858. W i r besassen am
1. Januar eiu grosses Lager von ca. 700,000 Pfd. und wiirde dadurch der Ausfall in der diesjahrigen Einfuhr mehr als ausgeglicheri. Der Artikel hat einen stationlren Preis von 191/2 bis 20
Mrk. das g a m e J a h r hindurch behauptet, der Verbrauch ibt schwaehcr gewesen wie sonst, es bleibt noch einVorrath von ca. 250,000
Pfd. ult. d. im Marktc; Abladungen fur hicr sind unhedeutend.
Der schwacbe Import von Sincapore in diesem Jabre hat auch
die Einfuhr von Terra Japonica wesentlich beschriinkt, dieselbc
betrug Ao. 1868: 1,435,000 Pfd., Ao. 1859: 936,000 Pfd., Ao. 1860:
520,000 Pfd. Der I'reis hat zwischen 11114 Mrk. und 131/.1Mrk. fluctuirt, im letzten halben Jahre steigend, bei sich aufraumendem Vorrath, der gegenwlrtig kauin 150,OOO Pfd. bctriigt; schwimmend fur
hier sind ca. 1900 Packen.
Von Tamarinden sind Zufuhren ausgebliebcn und wie cs scheiyt
wird dieser Artikel in Ostindien, bei den niedrigen Preisen, wie
solche seit 3 Jahren in Europa schon bestanden haben, aucb gar
nicht mehr fdr den Export beachtct und kaurn geerntet. DieConsumenten miissen aller Ortcn in diesem Jahre poch ut versehen
gcwcsen scin, d a sich nur ein schwacher Abzug bei kkeinenPosten
gezci@ hat: cs bleiben noch ca. 800 Colli vorrathig.
lerpentin. Amerikanischer ward nur wenig eingefuhrt, ist auch
f i r den hicsigcn Platz in grossen Parthien nicht geeignet: vorhanden sind 270 Fasser. - FranzFsischer war bci massigen Ankiinften fast irnmer gleich im Preise, am Lager bcfinden sich gegenwiirtig 30 Oxhoft. - Aueh f i r Venttianischen hat sich der
Werth ohne besondere Verlnderung erbalten, cs sind davon nur
kleine Posten jctzt erhaltlich.
Von Y'erpcntiniil wurden eingefiihrt 6846 Fasscr Amerikanisches
und 38 Oxhoft FranzFsisches, im Ganzen ca. 1,734,000 Pfd., gegen
das vorige Jahr ca. 174,000 Pfd. mehr: Ausfuhr und Verhraueh
nalimcn ca. 1,450,000 Pfd. in Anspruch und zwar ebensoviel als in
jencr Periode, der Vorrath ist gegenwiirtig ca. 2960 Fiisser, etwa
784,000 Pfd., ult. 1859 lagerten 1903 Fibscr, ca. 500,000 Pfd. Dcr
U'erth i b t crheblich niedriger gewesen, als in beiden vorhcrgehenden Jabren und hat zwischcn 211/2 Mrk. und 24 Mrk. gewechbek; In
den letzten heiden Monatcn kamen kcine Abschliisse von Parthien vor.
Von Vanille waren die Ankiinftc hLufiger als im vorigen Jahre,
es sind im Ganzen ca. 4000 Pfd. eingefulirt urid zwar reichlich dic
Hlilfte davon direct von hfcxico; es bot daher unser Platz das
ganze J a b r iiber cine gute Auswahl von dem Artikel dar, die
eine grossere Ausdehnung des Vcrsandgeschiifta herbeigefuhrt hat;
die I'reise haben in1 Fruhjahr einen Riickgang crlitten, aber hauptsachlich nur fur nicht ganz haltbare Waare. Die Lager sind gegenwiirtig noch gut assortirt.
252
Vereinszeitung.
Der Mangel an gutem Weinatein hat auch in dfesem Jahro
fortgedauert und eine weitere Erhohung der Preise veranlaaat,
weisser bildeto den Hauptbcstand der Zufuhren, abcr zum grossten
Theil von sehr weicher und staubiger Hcschaffenheif, meistens von
Oesterreich und Ungarn geliefert; guter rother war uberaus selten,
geringer franzosischer ist dagcgen fast immer am blarkte gewesen.
- Cristal Turtari ist nicht vie1 zugefiutxt worden und hat ebenfalls cinen hoheren Werth angenommen.
Zinnober. Von Chinesischem karnen ca. 102 Kisten, wovon ein
Theil sich noch in Importeurs Hand befindet, da die jetzige Forderung yon 40 Sch. nicht zu bcdirigen ist.
Oesterreichischer ist
nur wenlg, im Vergleich zu vorigcm Jahre, bezogen worden, weil
die HPndler noch reichlich versehen waren, der Preis hat sich
nicht mcrklich verandert.
-
7, Notizen zur praktischen
Pharmacie,
Bekanntmachung.
Se. Excellenz der Herr Minister der geistlichen, Unterrichtsund Medicinal-Angelegenheitcn v. B e t h m a n n- H o l l weg hat durch
Rescript vom 6. d. M. die Errichtung eincr delegirten pharmaceutischen Examinations-Commission an der hiesigen Universitlt ange.
ordnet und zuglcich bcstimmt, dass die zur Ausbildung der jungen
Pharmaceuten zu haltenden Vorlesungen und Uebungen mit dem
bevorstehenden Sommer-Semester beginnen sollen*).
Indem wir dies hiermit zur offentlichen Kenntniss bringen,
theilen wir nachstehend den von Sr. Excellenz genehmigten Lehrplan f i r dns pharrnaceutische Stadium untcr dem Hemcrken mit,
dass die Candidaten dcr Pharmacic sich bei ihrer Ankunft hierselbst an das Konigliche Universitiits-Curstorum zii wenden haben,
welchcs ihnen die erforderliche Auskunft riicksichtlich ihrer hiesigen Verhaltnisse ertheilen wird.
Bonn, den 11. Mare 1861.
Rector und Sennt der rheinischon Friedrich - WilhelmsUniversitiit.
T r o s c h el.
L e h r plan.
I. Fur solche I-’hnrmaceuten, die im Winter-Semester eintrcten,
um in dem darauf folgenden
Winter-Semeiiter das Examen zu
machen.
Winter.
Prof. H e rg em a n n .
Unorganische Chemie, taglich ............. Prof.
Lcindolt.
Pharmakognosie (Droguenkunde), zweimal . Prof. Schacht.
Officinelle Pflanzen, drei- bis viermal ......
Experimentalphysi k, tiiglich ............... Prof. P l u c k e r .
Allgemeine Einleitung in die Zoologie und
mcdicinische Zoologie, drcimal .......... Prof. T r o s c h e l .
S o ni m e r.
Allgerneine Hotanik. Systematik und M a n - Prof. ‘l‘reviranus.
Zen-l’hysiologie, taglich ................. Prof. 8 ch aclit.
.
.I
*) %u der Examinations-Commission gehorcn : Prof. Dr. PI uck e r,
Prof. Dr. B e r g e m a n t i , Prof. Dr. S c h a c h t , Fabrikbesitzer Dr.
Mar qu a r t , Apotheker Mr a c h c n d o rf.
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