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Synthese von Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyden.

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293.l65. Bd.
1960. Nr. 6
Synthese von M elhyl-8-kydroz;y-chinoli.t~-nldehyd~n
609
I m seitlichen Ansatz:
0,l ml Polyphenoloxydaselosung.
Nach 30 Minuten Versuchsdauer wird die Fermentlosung mit dem Reaktionsgemisch irn
H auptraum vereinigt .
V er s u c h e z u r f e r m e n t a t i v e n 0 x y d a t i o n v o n G 1u c o s e - 6 - p h o s y li a t
Im Gegensatz zu der von KubowitP) gegebenen Vorschrift surden die Messungen bei
einem pa-Wert von 6,6 ausgefuhrt, da bei pE-Werten iiber 7,O die storenden Kondensationsreaktionen der als abertriigersubstanzen zugesetzten Polyphenole bereits iiberwiegen. Die Polyphenole werden in stochiometrischen Mengen eingesetzt (je 0,l p Mol),
um ihre Wirkung vergleichen zu konnen. An Stelle des Kaliumsalzes des Glucose-6-phosphates muDte aus technischen Grunden das Caleiumsalz verwendet werden; da letzteres
nur miiSig loslich ist, wurde es zur Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Konzentration
in der Versuchslosung in Substanz in die einzelnen ReaktionsgefaSe eingewogen.
Inhalt der ReaktionsgefiiDe:
I m Hauptraum: 15 mg Glucose-6-phosphat-Ct~,
0,5 ml Zwischenfermentlosnng (0,l mg ZF),
0,l ml TPN-Losung (0,l mg TPK),
0,2 ml Polypbenoloxyda~selosung,
2,0 ml Sorensenpuffer ( p =~6,s).
InnengefiiS des Hmptraumes: 0,2 ml57;ige KOH.
I m seitlichen Ansatz: 0,2 ml Losung mit je 0,l pt Mol Polyphenol.
In Probe 7 waren 2,5 mg Cystein enthalten, urn dessen EinfluB auf das Oxydationssyst,em zu untersuchen.
Der Firma C. F. Boehrinyer & Soehnc GwbH., Nannheim, danken wir fur die freundliche
cberlassung der Priiparate Glucose-fi-phosphat-Ca, TPN und Zwischenferment.
1890. H. F i e d l e r
Synthese von Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyden
Aus dem Chemischen Laboratoriuln der Universitats-Hautklinili Rostocl;
(Eingegangen am 9. Februar 1960)
In einer fruheren Mitteilungl) hatten wir die Synthese des 8-Hydroxy-chinolinaldehyde@) aus dem leioht zuganglichen 5-Hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolin
beschrieben. Die Fortfiihrung der Versuche schien lohnenswert, denn einige Aldehyde
des 8-Hydrdxy-chinolins (Oxins) besitzen tuberkulostatische2) 3, u n d antimykotischel) Wirkung. Piir die biologische Priifung wurden zuniichst Oxin-aldehyde mit
zusatzlichen Methylgruppen ausgewahlt, da verschiedene Methyl-oxine gegen
Xikroorganismen wirbsamer sind als das unsubstituierte Oxin").
H . Zinner und H . Piedler, Arch. Pharmaz. Ber. dtsch. pharmaz. Ges. 291/63, 493 (1958).
K. Matsurnura und 1M.Ito, J. Amer. chem. Soo. 77, 6671 (1955).
3) J. Buchi, A . Aebi, A . Deflorin und H . Hurni, Helv. chim. Acta 39, 1676 (1956).
4 ) J. Fri, R. Bogm'r und J. Be%&, Acta microbiol. Scad. Sci. hung. 4, 279 (1957).
1)
2)
Archiv der
F ied ler
610
Pharmazie
Zur Einfiihrung der Aldehydgruppe in die 5-Stellung des Oxins wurde bisher von
anderer Seite die Reirner-27ienran~-Synthese3)
5, 6,
8) und die Hydrolyse des 5-[cr-H>-droxy-~,~,~-trichloriithyl]-8-hydroxy-chin0lins~)
verwendet. 2- bzw. 4-Methyl-8-hydroxychinolin wurde nach Blockierung der Hydroxylgruppe von J . Biichi und MitarbeiterrP)
mit Selendioxyd zu den entsprechenden Aldehyden oxydiert. Fur die Gewinnung methylsubstituierter Aldehyde eignet sich nach eigenen Erfahrungen die Oxydation der ent sprechenden Hydroxymethyl-oxine.
U m s e t z u n g e n mi t 2 -Met h y 1- 8- h y d r o x y - c h i n o l i n
&. Fernando und Mitarbeiterg) nahmen an, da13 bei der Chlormethylierung des
2-Methyl-oxins die Chlormethylgruppe in die 7-Stellung eintritt. Analog unseren
Ergebnissen mit Oxinl) bildet sich jedoch 2-Methyl-5-chlormethyl-8-hydroxy-chinolin-hydrochlorid, das in alkalischer Losung zum 2-Methyl-5-hydroxymethyl-8hydroxy-chinolin (I)hydrolysiert.
Benzoylchlorid verestert I in Chloroform-Pyridin zum entsprechenden Dibenzoat.
Versetzt man 1 Mol 2-Methyl-5-chlormethyl-8-hydroxy-chinolin-hydrochlorid
in
waDriger Losung mit 2 Mol Brom, dann substituiert das Brom n i c k nur die freie
7-Stellung, sondern verdrangt aueh die Chlormethylgruppe, so daB 2-Methyl-5,7dibrom-8-hydroxy-chinolin als Endprodukt anfallt (s. a. l)). I n alkalischer Losung
spaltet Benzolcliazoniunichlorid die Hydroxymethylgruppe von I als Formaldehyd
ab und bildet 2-Methyl-5-benzolazo-8-hydroxy-chinolin
(11).T. Matsuo und MitarbeiterlO) hatteii diese Verbindung bereits durch Kupplung von 2-Methyloxin mit'
Beiizoldiazoiiiunichlorid in alkalischer Losung hergestellt, wahrend wir zu Vergleichszweclren in essigsaurer Losung kuppelten, urn die o-Stelluug zu blockieren.
Die bisher unbewiesene Konstitution von I1 konnte durch die vorliegerlden Versuche gesichert werden.
B\c
N=rSC,H
H3C '&
OH
11
"(y
LJfJH+
t--
H,CYN/
OR
I: R = - H
V: R = - SO,C,H,CH,-(p)
H,C\.N/ \/
OR
111: R = - H
VI: B = - SO,C~H,CH,-(I))
Durch Natrium-m-nitrobenzolsulfonat wurde I zum 2-Methyl-8-hydroxy-chinolinaldehyd-(5) (Schmp. 144-144,5") oxydiert, der mit einem nach Reimer-Tiemalzn
synthetisierten Praparat keine Schmelzpunktsdepression ergab. J . P . Phillips und
Mitarbeiter') hatten durch Reimer- Tiemann-Synthese aus 2-Methyl-oxin einen
K . Ray, J. Indian chem. 8oc. 9, 173 (1932).
G. fL. Clemo und R. Hozoe, J. chem. Soe. [London] 1955, 3552.
;) J . P. Phillips, E'. M . Barrall und R. Breese, Trans. Kentucky Acad. Sci. 17, 135 (1956).
s, C. Hamada, Y . H i r a m und T.lidu, zit. nach C. A. 53,5267 (1959); die Aldehydgruppe diirfte
sich bei der beschriebeneii 1-erbindung ebenfalls in 5-Steliung befinden, da der von uns dargestellte 8-Hydroxy-chinolin-aldehyd-(7)
andere Eigenschaften besitzt.
9, Q. Fernando, W. L. Ili. Ludekem und K . Gnunasoorian, Analytica chim. Acta [Amst,erdam]
14, 297 (1956).
lo) T.Ll!futszro, A . Xttsashi und Y . Saito, zit. nach C. A. 47, 807G (1953).
') 8.T. Sea und S.
6,
293./65. Rd.
1960, Nr. 6
Synthese von Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyden
61 1
Aldehyd vom Schmp. 162" gewonnen, dem sie auf Grund der Infrarotspektren die
Konstitution I11 zuordneten. Trotz der beobachteten Schmelzpunktsdifferenz besteht an der Identitat beider Verbindungen kaum ein ZweifePl) 12).Der chemische
Beweis wurde durch Reduktion des Aldehyds I11 nach Huang-Minlon zum 2,5Dimethyl-8-hydroxy-chinolin (IV) erbracht. Diese bisher unbekannte Verbindung
wurde aus 2-Amino-p-kresol und Crotonaldehyd nach Dobner-Miller in maBiger
Ausbeute synthetisiert und durch die Bildung des Pikrats und des 7-Brom-2,5-dimethyl-8-hydroxy-chinolins charakterisiert.
Fur die Oxydation der Hydroxymethyl-8-hydroxy-chinoline
zu den entsprechenden Aldehyden eignet sich ein von F. Ullrnann und K . Brittner13) beschriebenes
Verfahren, das auch bei hitzelabilen Hydroxymethylverbindungen gute Ausbeuten
(I) mit p-Toliefert. Dabei wurde 2-Methyl-5-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolin
luolsulfochlorid in alkalischer Losung partiell an der phenolischen Hydroxylgruppe
verestert und das erhaltene 2-Methyl-5-hydroxymethyl-8-p-toluolsulfonyloxy-chinolin (V) mit Natriumdichromat in Eisessig bei 80" zum 2-Methyl-8-p-toluolsulfonyl
oxy-chinolin-aldehyd-(5) (VI) oxydiert. Der Tosylrest wurde in den ersten Versuchen durch 8stiindiges Stehen in konz. Schwefelsaure abgespalten. Bessere Ergebnisse lieferte 2--4stundiges Kochen mit konz. Salzsaure.
wird
Das in ublicher Weise dargestellte 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldoxim-(5)
durch mehrstundiges Kochen mit Essigsaureanhydrid in 2-Methyl-5-cyan-8-acetoxy-chinolin (VII) umgewandelt. Diese Verbindung laBt sich rnit Natriumhydrogen(VIII) verseifen.
carbonatlosung zum 2-Methyl-5-cyan-8-hydroxy-chinolin
CH3
i"i'i
CN
'
3'
fm
"N/\tR
H3cc""&
'
IV
VII: R = - COCH,
VIII: R = - H
COR
fm
H3CuN/\//
OH
IX: R = -NH,
X: R = - O H
Durch Erhitzen von VIII mit 80yoiger Schwefelsaure auf siedendem Wasserbad
hydrolysiert die Nitrilgruppe, entgegen den Erfahrungen mit 5-Cyan-oxine), nur
bis zum Carbonsaureamid (IX). Die Erhohung der Reaktionstemperatur fiihrt zu
unerwiinschten Nebenreaktionen. Zur Darstellung der 2-Methyl-8-hydroxy-chinolincarbonsaure-(5) (X) eignet sich die Verseifung des 2-Methyl-5-cyan-8-acetoxybzw.
-8-hydroxy-chinolins mit siedender Bromwasserstoffsaure.
W . Konigl4) hatte durch Druckerhitzung des Kaliumsalzes des 2-Methyl-oxins
mit Kohlendioxyd eine Carbonsaure gewonnen, die unter Decarboxylierung bei
207" schmolz und sich rnit Eisen(II1)-chlorid kirschrot farbte. Dagegen schmilzt die
11) J.
P. Phillips, personl. Mitt.
12)Eine
vergleichende Darstellung der Infrarotspektren sol1 in einer folgenden Arbeit gegeben
werden.
13) Ber. dtsch. chem. Ges. 42,2339 (1909); A . Zinke, F. Hanus und E. Ziegler, J. prakt. Chem.
(2) 152, 126 (1939).
14) Ber. dtsch. chem. Ges. 21, 8x3 (1888).
Archiv der
Pharmade
Fiedler
61 2
von uns erhaltene 5-Carbonsiiure (X) bei 240" ohne merkliche Zersetzung und fiirbt
sich mit Eisen(111)-chlorid griin, so daB der Konigschen Carbonsaure die Konstitution einer 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-carbonsaure-(7)
zuzuschreiben ist.
Wahrend der 2-Methyl-7-brom-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(
5 ) durch die iibliche
Bromierung des I11 in Eisessig leicht zu erhalten ist, bereitet die direkte Chlorierung
viele Schwierigkeiten. Wie bei einigen anderen 8-Hydro~y-chinolin-aldehyden~~)
gelingt die Chlorierung auch hier rnit einer Losung von tert.-Butylhypochlorit in
Tetrachlorkohlenstoff16).
U m s e t z u n g e n m i t 5-Methyl-8-hydroxy-chinolin
Das bereits beschriebene 5-Methyl-7-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolinl)
wird,
wie oben angegeben, rnit p-Toluolsulfochlorid an der phenolischen Hydroxylgruppe
verestert (XI) und mit Natriumdichromat zum 5-Methyl-8-p-toluolsulfonyloxychinolin-aldehyd-('l) (XII) oxydiert und dieser in das Thiosemicarbazon verwandelt.
Durch Spaltung von XI1 rnit konz. Schwefelsiiure oder besser rnit konz. Salzsaure
erhalt man den 5-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(7)
(XIII).
0
Ii
lo%,,I I--R
XI:
XII:
XIII:
XIV:
R1 = - SO&,H,CH,--(p),
R,
R, = - SO&BH,CH,-(p), R,
R, = - H, R, = - CHO
R, = - H, R, = - CN
z=z
=
CHZOH
- CHO
--
CH,
XV: R = - COOCZH,
XVI: R = --COCH,
Die Oxydation des 5-Methyl-7-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolins
rnit Natriurnm-nitrobenzolsulfonat lieferte neben 7,7'-Methylen-bis-[5-methyl-8-hydroxy-chinolin] iiur Spuren des Aldehyds XIII. Ebenso unbrauchbar war die direkte Formylierung des 5-Methyl-oxins nach Reimr-l'iemannnl7)bzw. nach Vilsmeier.
Der Aldehyd XI11 wurde durch das Pikrat, Thiosemicarbazon, p-Nitrophenylhydrazon und Oxini charakterisiert. Das aus dem Oxim dargestellte 5-Methyl-7cyan-8-acetoxy-chinolin wurde ohne Reinigung mit Natriumcarbonatlosung zu 5Methyl-7-cyan-8-hydroxy-chinolin(XIV) verseift.
Da XI11 eine Aldehydgruppe in o-Stellung zur Hydroxylgruppe besitzt, wird bei
der Kondensation von XI11 rnit Malonsiiurediiithylester ein neuer Ring zum 3Carbathoxy-6-methyl-2-oxo-pyrano[3.2-h]chinolin
(XV) geschlossen. Ebenso bildete
XI11 rnit Acetessigester in guter Ausbeute das entsprechende 3-Acetylderivat (XVI),
H . Fiedler, unveroffentlicht.
D. aimburg, J. h e r . chem. Soc. 73, 702 (1951).
17) C. H a d , K . Isogai und Y.Kaizu, zit. nach C. 1959, 15041; isolierten das 5-Methyl-515)
16)
dichlormethyl-5H-chinolin-(S).
293. /65. Bd.
Synthese von ,M et hyl - S- hydro~- y- chinolin-alde~ yd~ ~ ~
1960. Nr. 6
613
wahrend er mit Phenylessigsaureathylester erst nach stundenlangem Kochen reagierte und dabei verharzte.
Am Beispiel des 5-Methyl-7-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolins
pruften wir die
Frage, ob tert.-Butylhypochlorit fur die Oxydation der Hydroxymethylgruppe geeignet sei. Dabei wird jedoch die Hydroxymethylgruppe als Formaldehyd abgespalten und das 5-Methyl-7-chlor-8-hydroxy-chinolin
in befriedigender Ausbeute
gebildet.
U m s e t z u n g e n rnit 7-Methyl-8-hydroxy-chinolin
L. Molztils) hatte durch Einwirkung von Formaldehyd auf eine alkalische Losung
des 7-Methyl-oxins ein griinliohes 5-Hydroxymethyl-7-methyl-8-hydroxy-chinolin
(XVII) gewonnen, das sich bei 150-160" zersetzte. Wir konnen bestiitigen, dal3
XVII am Schmelzpunkt (151-152") Formaldehyd abspaltet und dabei zum groDten
Teil in 5,5'-Methylen-bis-[7-methyl-8-hydroxy-chinolin]
(XXII) ubergeht. Bereits
bei der Darstellung von XVII wird in erheblichem Umfang dieses Kondensationsprodukt XXII gebildet. Durch Hydroxymethylierung in Sodalosung oder durch
Chlormethylierung wird die Ausbeute an XVII nicht verbessert. Mit Benzoylchlorid
wird XVII zum Dibenzoat verestert.
XVII:
XVIII:
XIX:
XX:
XXI:
R, = - H, R, = - CH,OH
R, = - SO&,H4CH3-(p), Rz
R, = - SO,C,H,CH,-(p),
R,
R, = -H, R, = -CHO
R,
=
- H,
R,
XXII
= - CHZOH
= - CHO
= - CN
Die Oxydation der Hydroxymethylverbindung XVII mit Natrium-m-nitrobenzolsulfonat in alkalischer Losung miSlingt wegen der Formaldehydabspaltung. Dagegen ist der Aldehyd X X uber das Toluolsulfonat (XVIII --f XIX) auf dem oben
skizzierten Weg in befriedigender Ausbeute erhaltlich. AuBer dem Thiosemicarbazon des Aldehyds (XX) wurde auch das Oxim dargestellt und letzteres, wie zuvor
beschrieben, uber 7-Methyl-5-cyan-8-acetoxy-chinolin
in 7-Methyl-5-cyan-8-hydroxy-chinolin (XXI) umgewandelt.
Das als Nebenprodukt der Hydroxymethylierung bereits erwahnte 5,5'-Methylenbis-~7-methyl-8-hydroxy-chinolin]
(XXII) gewinnt man in guter Ausbeute durch
Kondensation von 7-Methyl-oxin rnit Formaldehyd in Eisessig bei Gegenwart konz.
Schwefelsaure. Durch Kochen rnit Essigsaureanhydrid entsteht daraus in bekannter
Weise das Diacetat.
Fur geplante Untersuchungen uber Komplexstabilitaten wurde durch Erhitzen
von 7-Methyl-oxin mit tert.-Butylhypochlorit in Tetrachlorkohlenstoff das 5-Chlorla) Gazz.
chim. ital. 67, 621 (1937).
614
F i e d ler
Archiv der
Pharmazie
7-methyl-8-hydroxy-chinolin in befriedigender Ausbeute gewonnen, wahrend die
direkte Chlorierung in Eisessig nur geringe Mengen der gewiinschten Verbindung
lieferte. Durcli Bromierung in Eisessig wurde das 5-Brom-7-rnethyl-8-hydroxy-chinolin in guter Ausbeute dargestellt.
Die Analysen wurden im Institut fiir Organische Chemie der Universitat Rostock
tlurchgefiihrt. Wir danken Herrn Prof. Dr. Zinner fur sein freundliches Entgegenkomnien.
Beschreibung der Versuche
1. 2 - M e t h y l -5 - h y d r o x y m e t h y l - 8 - h y d r o x y - c h i n o l i n (I)
Eine Losung von 4,8 g (0,03 Mol) 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin in 6 ml 25yoiger Salzsaure versetzt man mit 5 g (0,05 Mol) 30yoigem Formalin, leitet 4 Stdn. Chlorwasserstoff
ein und gibt zum SchluB 5 ml Ather zu. Die nach 2stundigem Stehen bei 0" ausgefallene
gelbe Substanz besteht vorwiegend aus 2-Methyl-5-chlormethy1-8-hydroxy-chinolin-hydrochloridg), dessen Chlormethylgruppe rnit 5yoigem Ammoniak bei 20" hydrolysiert wird.
Nach 4 Stdn. saugt man das Rohprodukt ab, trocknet und kristallisiert mehrmals aus
Benzin/Benzol ( 2 : 3) um. Ausbeute 2,s-3,0 g (43-53y0 d. Th.), Korner, Schmp.lg)
132-133'.
Cll~Hl,O,N (189,2)
Ber.: C 69,83
H 5,86
N 7,40
Gef.: C 69,90
H 6,13
N 7,47
2. 2-Methyl-5-benzoyloxymethyl-8-benzoyloxy-chinolin
0,95 g (0,005 Mol) I in 30 ml Chloroform und 1 ml Pyridin werden mit 2,l g (0,015 Mol)
Benzoylchlorid 48 Stdn. bei 20" umgesetzt. Die mit 20 ml Chloroform verdiinnte Losung
wird nacheinander mit Eiswasser, 5%iger Natriumhydrogencarbonatlosung und M'asser
gewaschen, uber Natriumsulfat getrocknet, vom Losungsmittel befreit und aus Benzinl
Benzol (3: 1) umkristallisiert. Ausbeute 1,0 g (51% d. Th.), Nadeln, Schmp. 133-134",
Misch-Schmp. rnit I 113".
C,,Hl,O,N (39794)
Ber.: C 75,55
H 4,82
N 3,53
Gef.: C 75,76
H 4,75
N 3,85
3. 2-Me t h y l - 5 , 7 - d i b r o m - 8-h y d r o x y - c h i n o l i n
Zu 2,25 g 2-Methyl-5-chlormethyl-8-hydroxy-chino~n-hydrochlorid(Rohprodukt) in
80 ml Wasser werden unter kraftigem Riihren 3,2 g Brom in 5 ml Eisessig getropft. Nach
Einstellung auf pH 5 wird abgesaugt und der Ruckstand aus Alkohol umkrist.allisiei-t.
Ausbeute l,54 g (49% d. Th.), Nadeln, Schmp. 127". Lit.ao): Schmp. 125".
4. 2 - M e t h y 1- 5 - b e nz 01a z o - 8 - h y d r o x y - c h i n o l i n (11)
a) Eine aus 0,47 g (0,005Mol) Anilin bereitete Benzoldiazoniumchloridlosung wird langsam in die eisgekiihlte Losung von 0,95 g (0,005 Mol) I in 15 ml n NaOH und 50 ml Wasser
getropft. Nach 2Ostdg. Verweilen bei 0" wird mit 10yoiger Essigsiiure neutralisiert, abgesaugt und aus 70yoigem k h a n 0 1 umkristallisiert. Ausbeute 0,71 g (54% d. Th.), rote
Nadeln, Schmp. 107-107,5", Lit.lo): Schmp. 105". In dem Filtrat wird mit salzsaurer
2,4-Dinitrophenylhydrazinlosungdas Pormaldehyd-dinitrophenylhydrazonausgefdlt.
b) 0,8 g (0,005 Mol) 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin
und 2,5 g Natriumacetat i n 30 mllO%iger Essigsiiure werden mit einer Benzoldiazoniumchloridlosungaus 0,47 g Anilin (0,005 Mol)
gekuppelt. Nachdem die Losung 24 Stdn. bei 0" gestanden hat, wird wie unter a) aufl a ) Die Schmelzpunkte wurden nuf dein Mikroheiztisch nach Boetius hestimmt. Die Angaben
iiber die Kristallformen nehmen Bezug auf L. Kofler und A . Kofler, Thermo-Mikro-Methoden,
Verlag Chemie, Weinheim, 1954.
2 0 ) H . Irving uncl A . R. Pinnington, J. chem. SOC.
[London] 1957, 285.
1960. Nr. 6
Synthese
293.i65. Bd.
V O ? Methyl-8-hydroxy-chinotin-aldehy~en
~
615
gearbeitet. Ausbeute 1,05 g (80% d. Th.), Schmp. und Misch-Schmp. mit der unter a) dargestellten Substanz : 107-107,5".
C,,Hi,ON, (26373)
Ber.: N 15,96
Gef.: N 16,05
5. 2 - Me t h y 1- 5 - h y d r o x y m e t h y 1- 8 - t o 1u o 1s u 1f o n y 1o x y - c h i n o 1i n (\7 )
3,78 g (0,02 Mol) I werden in 22 ml n NaOH und 40 ml Wasser gelost und mit 3,8 g
(0,02 Mol) p-Toluolsulfochlorid in 12 ml Benzol 6 Stdn. geschuttelt. Die abgesaugte Substanz wird getrocknet und aus Benzin/Benzol(2 : 3) umkristallisiert. Ausbeute 5,15-5,75 g
(75-84y0 d. Th.), farblose Prismen und Korner, Schmp. 144-145".
C,,H,,O,NS (343,4)
Ber.: C 62,95
H 4,99
N 4,08
Gef.: C 62,79
H 5,22
K 4,29
)
6. 2 - M e t h y l - 8 - p - t o l u o l s u l f o n y l o x y - c h i n o l i n - a l d e h y d - ( 5(VI)
Zu 6,86 g (0,02 Mol) V in 40 ml Eisessig gibe man bei 80" unter Ruhren innerhalb von
50 Min. in kleinen Portionen 2,l g (0,007 Mol) Natriumdichromat. Die etwas abgekuhlte
Losung wird in 200 ml Eiswasser eingeruhrt, die ausgefallene Substanz abgesaugt, mit
Wasser gewaschen und aus 50yoigem dthanol umkristallisiert. Ein sauberes Endprodukt
erhalt man direkt, wenn man die Substanz aus dem Eisessig auskristallisieren 1113t. Ausbeute 5,40-5,67 g (79-83y0 d. Th.), Stengel, Schmp. 134O.
C,,H,,O,NS (341,4)
Ber.: C 63,32
H 4,43
K 4,11
Gef.: C 03,03
H 4,lO
h'4,22
7 . 2 - M e t h y 1 8 - h y d r o x y - c h i n o l i n - a1d e h y d - ( 5 ) (111)
a) Eine Losung von 0,95 g (0,005 Mol) 2-Methyl-5-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolin
(I)in 30 ml 2 n NaOH erhitzt man 4 Stdn. mit 3 g Natrium-m-nitrobenzolsulfonat auf
120°, neutralisiert, saugt ab und extrahiert den getrockneten Ruckstand mit Cyclohexan
im Soxhlet. Nach Abdestillieren des Cyclohexans kristallisiert man aus Athanol oder Benzin
um oder sublimiert bei 0,l Torr und 150". Ausbeute 0,195 g (21% d. Th.), gelbliche Kadeln,
loslich in Benzol, Essigsiureathylester, schwer loslich in Benzin. Schmp. und Misch-Schmp.
mit einem nach Reimer-Tiemann aus 2-Methyl-oxin gewonnenen Praparat 144-144,5'.
Lit.') : Schmp. 162'.
b) 3,41 g (0,Ol Mol) V I werden in 15 ml konz. Schwefelsaure gelost und nach 8stdg.
Stehen bei Raumtemperatur auf 200 ml Eiswasser gegossen und mit 20o/,iger Natronlauge
neutralisiert. Durch die oben beschriebene Verarbeitung gewinnt man 0,88 g (47% d. Th.)
Reinprodukt.
c) 3,41 g (0,Ol Mol) V I erhitzt man mit 20 ml 25yoiger Salzsaure 4 Stdn. am RuckfluB
und arbeitet wie unter a) auf. Ausbeute 1,13-1,27 g (61-68% d. Th.).
CiiH,O,N (18792)
Ber.: C 70,58
H 4,85
N 7,49
Gef.: C 70,81
H 5,05
N 7,62
~
8. 2 - M e t h y l - 8 - h y d r o x y - c h i n o l i n - a l d e h y d - ( 5 ) - t h i o s e m i c a r b a ~ o n
0,374 g (0,001 Mol) I11in 50 m l h h a n o l werden mit 0,2 g (0,0011 Mol) Thiosemicarbazid
in 7 ml Wasser 4 Stdn. am RiickfluB erhitzt (nach 2 Stdn. ist noch unversnderter I11 vorhanden). Aus Amylalkohol kristallisieren 0,41 g (79% d. Th.), kleine gelbliche Prismen
vom Schmp. 233-234" (Zers.).
C,,H,,ON,S (260,3)
Rer.: C 55,37
H 4,65
N 21,53
Gef.: C 55,64
H 4,93
PT 21,80
9. 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldoxim-(
5)
0,93 g (0,005 Mol) I11 in 35 ml Athano1 werden mit einer Losung von 0,59 g (0,Ol Mol)
Hydroxylaminhydrochlorid und 1,4 g Natriumacetat in 5 ml Wasser vereinigt,
Std.
stehengelassen und 1 Std. am RiickfluB erhitzt. Dann wird das Athanol zum groBten Teil
Fiedler
61 6
Archiv der
Pharmazie
abdestilliert und die Substanz aus 40yoigem dthanol umkristallisiert. Ausbeute 0,84 g
(83% d. Th.), Prismen, Schmp. 134,5-135'.
CiiHioOZNZ (20292)
Ber.: C 65,34
H 4,99
X 13,86
Gef.: C 65,37
H 4,80
p\' 14,10
10. 2-Methyl-5-cyan-8-acetoxy-chinolin
(VII)
0,606 g (0,003Mol) 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldoxim-(5)
erhitzt man mit 6 ml Essigsaureanhydrid 3 Stdn. am RiickfluB, riihrt in 50 ml Eiswasser ein, neutralisiert mit lO%iger
Natronlauge und kristallisiert die getrocknete Substanz aus Benzin/Benzol (3 : 1) um.
Ausbeute 0,58 g (8676 d. Th.), Nadeln, Schmp. 114,5-115".
Cl,Hl,O,N, (226,2)
Ber.: C 69,Ol
H 4,46
N 12,39
Gef.: C 69,34
H 4,78
N 1232
11. 2 - M e t h y 1- 5 - c 5;a n - 8 - h y d r ox y - c h i n o 1 i n (VIII)
0,45 g (0,002Mol) VII in 5 ml Athano1 werden durch l/+kdg. Kochen mit 10 ml 3%iger
Natriumhydrogencarbonatlosung verseift, heiB filtriert und mit verdiinnter Essigsaure
neutralisiert. Ausbeute 0,32 g (82% d. Th.), Nadeln aus lO%igem dthanol, Schmp. 134,s
bis 135", Misch-Schmp. rnit 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldoxim-(5)
104O.
C',,H,0N2 (184,2)
Ber.: C 71,72
H 4,37
N 15,21
Gef.: C 71,67
H 4,22
N 15,39
12. 2 - M e t h y l- 8 - h y d r ox y - c h i n o l i n - c a r b onsiiu r e - ( 5 )- a m i d ( I X )
0,184 g (0,001 Mol) V I I I erhitzt man 5 Stdn. rnit 2 ml 80yoiger Schwefelsaure auf siedentlem Wasserbad, gieBt in 40 ml Wasser, neutralisiert und kristallisiert aus 100,LigemAthanol
urn. Ausbeute 0,182 g (90% d. Th.), gelbe Nadeln, Schmp. 249-250".
C,,H,,O,N,
(2024
Ber.: C 65,34
H 4,99
IS 13,8B
Gef.: C 65,OO
H 4,76
I
5 14,07
13. 2 - M e t h y 1- 8 - h y dr ox y - c h i n oli n - c a r b o n s a u r e - ( 5 ) (X)
U,4 g (0,002 Mol) V I I werden mit 15 ml Bromwasserstoffsaurc (d 1,48) 5 Stdn. am WiickfluB erhitzt. Das in der Kiilte ausgefallene Hydrobromid wird abgesaugt, in Wasser gelost,
mit Natriumcarbonatlosung die Saure neutralisiert und die Substanz aus Wasser umkristallisiert. Die kristallwasserhaltigen Nadelchen sind gelb, die wasserfreie Substanz ist
farblos und sublimiert a b 190" in Prismen. Ausbeute 0,135 g (33% d. Th.), Schmp. 240",
Misch-Schmp. mit IX 210'. Mit Eisen(II1)-chlorid farbt sich die wafirige Liisung griin.
CllH90sN (203,2)
Ber.: N 6,89
Gef.: N 7,14
14. 2-Methyl-7-chlor-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(5)
Eine Losung von 0,75 g (0,004 Mol) 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(5)
(111)in
25 ml Tetrachlorkohlenstoff versetzt man tropfenweise mit 0,465 g (0,0042 Mol) tert.Butylhypochlorit in 5 ml Tetrachlorkohlenstoff, erhitzt nach 15 Min. langsam zum Sieden
und destilliert den Tetrachlorkohlenstoff a.nschlieBend ab. $us Toluol kristallisieren gelbe
Nadeln vom Schmp. 253-254". Ausbeute 0,605 g (68% d. Th.).
H 3,64
K 6,32
C,,H80,NC1 (221,6)
Ber.: C 59,Gl
Gef.: C 59,61
H 3,41
N 6,18
15. 2 - M e t h y 1- 7 - b r o m - 8 - h y d r o x y c h i n o l i n - a1d e h y d - ( 5 )
0,375 g (0,002Mol) 111 und 1 g Natriumbromid werden in 3 ml Bromwasserstoffsiiurt:
((11,48) iind 40 ml Wasser gelost. Dann werden 42 ml n/10 KBrO, unter Riihren zugetropft,
nach
Std. neutralisiert und die abgesaugte Substanz aus Amylalkohol oder Toluol umkristallisiert. Ausbeute 0,36 g (677; d. Th.), gelbbraune Nadeln, Schmp. 25.5" (Zers.).
C,,H,O,NBr (266,l)
Ber. : C 49,65
H 3,03
N 5,27
Gef.: C 49,50
H 3,51
N 5,44
~
293./65. Bd.
1960. Nr. 6
Synthese von Meth yl-8-h ydroxy-ch inolin-aldeh yden
617
16. 2 , 5 - D i m e t h y 1- 8 - h y d r ox y - c h i n o 1i n (IV)
a) 0,75 g (0,004 Mol) 2-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldeliyd-(5)
(111), 10 ml Diathylenglykol und 2 ml 85yoiges Hydrazinhydrat werden in einem offenen Kolbchen innerhalb
Std. auf 180" erhitzt. Bei dieser Temperatur fugt man eine bereits vorerhitzte Losung
von 1,2 g Kaliumhydroxyd in 5 ml Diathylenglykol zu und halt 80 Min. auf 185". Die abgekiihlte Losung wird rnit 100 ml Wasser verdumt, mit lO%iger Essigsaure neutralisiert
und mit Wasserdampf destilliert. Der Atherextrakt des Destillates wird getrocknet, abdestilliert und der Ruckstand aus 6Oxigem Athano1 umkristallisiert. Ausbeute 0,29 g
(42% d. Th.), X'adeln. Schmp. und Misch-Schmp. mit b) 84".
b) 12,3 g (0,l Mol) 2-Amino-p-kresoP)werden in 50 ml 36%iger Salzsaure auf 100" erhitzt, mit 0,6 g Arsenpentoxyd versetzt und unter kraftigemiRuhren schnell10,5g (0,15 Mol)
Crotonaldehyd zugetropft. Nachdem man die Temperatur 15 Min. bei 105" belassen hat,
wird der uberschussige Crotonaldehyd mit Wasserdampf abgetriehen. Nach Abkiihlung
wird die Losung schwach alkalisiert, mit Essigsaure auf pH 6 eingestellt und erneut mit
Wasserdampf destilliert. Die aus dem neutralisierten Destillat ausgef allene Substanz wird
abgesaugt und aus 60%igeni dthanol umkristallisiert. Ausbeute 2,4 g (14% d. Th.),
Schmp. 84".
C,,H,,OX (173,2)
Ber.: C 76,28
H 6,40
X 8,09
Gef.: C 76,18
H 6,58
N 8,Ol
P i k r a t d e s 2,5-Dimrthyl-8-hydroxy-chinolins:
Aus Athanol gelbe Blattchen
vom Schmp. 209-210".
C,,H,,ON . C,H,O,N, (402,3)
Ber.: C 50,75
H 3,51
Gef.: C 50,98
H 3,38
17. 2 , 5 - D i m et h y 1- 7 - b r o m - 8 - h y d r o x y - c h i n o l i n
Zu 0,86 g (0,005 Mol) IV in 10 ml Eisessig tropft man unter Riihren 0,8 g (0,005Mol)
Brom in 40 ml 20yoigem Eisessig. Nach Einstellung a d pH 4 wird abgesaugt und die Substanz aus Athanol umkristallisiert. Ausbeute 0,98 g (78% d. Th.), Stengel, Schmp. 136O.
C,,H,,ONBr (252,l)
Ber. : C 52,40
H 4,OO
N 5,56
Gef.: C 52,71
H 4J5
N 5,83
18. 5 - M e th y 1 - 7 - h y d r ox y me t h y 1- 8 - p - t o l u 01s ul f o n y l o x y - c h i n o l i n (XI)
3,78 g (0,02 Mol) 5-Methyl-7-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolinl)
werden, wie unter 5 .
beschrieben, mit 3,s g (0,02 Mol) p-Toluol-sulfochlorid umgesetzt. Bei der Umkristallisation
aus Benzol/Benzin (2 : 1) bleibt ein hoherschmelzender Ruckstand, der zum Teil aus 7,7'Methylen-bis-[5-methyl-8-hydroxy-chinolin]1)
besteht. Ausbeute 4,2-4,75 g (61-69% d.
Th.), Nadeln, Schmp. 138-139'.
C,,H,,O,NS
(343,4)
Ber.: C 62,95
H 4,99
N 4,08
Gef.: C 63,09
H 4,96
X 4,53
19. 5-Methyl-8-p-toluolsulfonylox~-chinolin-aldehyd-(7)
(XII)
6,86 g (0,02 Mol) XI in 30 ml Eisessig werden entsprechend 6. mit 2,l g (0,007 Mol)
Natriumdichromat oxydiert. Aus dem Eisessig kristallisieren im Eisschrank 6,O g (88%
d. Th.) gelbe Nadeln vom Schmp. 151-153". F u r die Analyse wird aus Alkohol oder Toluol
umkristallisiert. Schmp. 153,5-154".
C,,H,,O,NS (341,4)
Ber.: C 63,32
H 4,43
N 4,11
Gef.: C 63,32
H 4,63
N 4,40
T h i o s e m i c a r b a z o n : Durch 3stdg. Erhitzen der Komponenten in 80yoigem Alkohol
dargestellt. Ausbeute 84% d. Th., gelbliche Nadeln, Schmp. 238-238,5' (Amylalkohol).
C19H,,0,N,S, (414,5)
Ber.: N 13,52
Gef.: N 13,71
21)
R . ff. W. Hollingsheud, Analytica chim. Acta [Amsterdam] 12, 20, (1955).
F ied ler
618
Archiv der
Phamazie
20. 5 -Methyl - 8 - h y d r oxy - c h i n oli n - a1d e h y d - ( 7 ) (XIII)
Eine Losung von 3,41 g (0,Ol Mol) XI1 in 20 ml 36yoiger Salzsaure wird 4 Stdn. am
RuckfIuB erhitzt, verdiinnt, mit lO%iger Natronlauge neutralisiert und die ausgefallene
Substanz aus Alkohol umkristallisiert. Ausbeute 1,52-1,63 g (81-87y0 d. Th.), gelbliche
Nadeln, Schmp. 182-182,5".
C,,H,02N (187,2)
Ber. : C 70,58
H 4,85
N 7,49
Gef.: C 70,63
H 4,47
N 7,67
P i k r a t : Gelbe Prismen oder Nadeln aus Alkohol. Schmp. 193,5-194,5" (Zers).
C,,H,O,N * C6H,0,N, (416,3)
Ber.: C 49,04 H 3,91 N 13,46
Gef.: C 48,76 H 3,83 N 12,95
Thiosemicarbazon : Ausbente 8'7% d. Th., gelbliche Nadeln aus Amylalkohol.
Schmp. 235-235,5'.
CI,H,,0N4S (260,3)
Ber. : C 55,37
H 4,65
N 21,53
Gef.: C 55,08
H 4,80
N 21,79
p - N i t r o p h e n y l h y d r a z o n : 0,375 g (0,002 Mol) XI11 und 0,34 g (0,0022 Mol) p-Nitrophenylhydrazin werden in 40 ml Athanol 3 Stdn. auf 70' erwarmt. Ausbeute 0,GZ g (96%
d. Th.), rote NSidelchen BUS vie1 Amylalkohol, Schmp. 302-303° (Zers.).
C,,H140,N4 (322,3)
Ber.: C 63,35
H 4,38
N 17,38
Gef.: C 63,08
H 4,49
N 17,29
Oxim : Ausbeute 88% d. Th., Nadeln aus Athanol, Schmp. 240' (Zers.).
C,,H1,02N2 (202,2)
Ber.: C 65,34
H 4,99
N 13,86
Gef.: C 65,53
H 5,30
N 14,09
-
2 1. 5 -Met h y 1 - 7 c y a n - 8 - h y d r ox y - chin oli n (XIV)
0,606 g (0,003Mol) 5-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldoxim-(7)
erhitzt man 3 Stdn. mit
6 ml Essigsaureanhydrid, riihrt in Eiswasser ein, neutralisiert, saugt ab und verseift die
Substanz durch Sstdg, Erhitzen mit 15 ml 7yoiger Natriumcarbonatlosung und 10 ml
Bthanol. Zum SchluB destilliert man das Athanol ab, neutralisiert mit 5%iger Essigsaure
und kristallisiert den abgesaugten Niederschlag ausToluol um. Ausbeute 0,4Gg (83% d. Th.),
Nadeln, Schmp. 239".
CiiHsONz (18432)
Ber.: C 71,72
H 4,37
N 15,21
Gef.: C 71,66
H 4,55
N 15,13
22. 3-Carb~thoxy-6-methyl-2-oxo-pyrano[3,2-h]chinolin
(XV)
Zu 0,93 g (0,005Mol) 5-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(7)
(XIII) und 0,88g
(0,006Mol) Malonsaurediiithylester in 40 ml Athanol werden 4 Tropfen Piperidin gegeben,
11/, Std. am RuckfluR erhitzt und am nachsten Morgen 0,62 g lange gelbe Nadeln abgesaugt. Aus dem Filtrat gewinnt man noch 0,45g einer weniger reinen Fraktion, die
mehrmals aus Athauol umkristallisiert wird. Ausbeute 0,91 g (64% d. Th.), Schmp. 197
bis 1 9 7 , 5 O .
In verdiinnter athanolischer Losung zeigt die Substanz eine blaue Fluoreszenz.
C16H1304N (2833)
Ber.: C 67,83
H 4,63
N 4,95
Gef.: C 67,98
H 4,78
N 5,17
23. 3 - A c c t o x y - 6 - m e t h y 1- 2 - ox o - p y r a n o [ 3 , 2 - h] c h i n oli n (XVI)
0,375 g (0,002Mol) XIII, 0,32 g (0,0025 Mol) Acetessigester und 2 Tropfen Piperidin
werden 1/2 Std. in 10 ml siedendemhhanol umgesetzt. Das bereits in der Hitze ausgefallene
Reaktionsprodukt wird nach dem Abkuhlen abgesaugt und aus ~thanol/Toluol(1: 1) umkristallisiert. Ausbeute 0,42 g (83% d. Th.), gelbe Nadeln, Schmp. 276-277".
c,,H,,o,N ( 2 5 3 ~ )
Ber.: C 71,14
H 4,38
N 5,53
Gef.: C 71,16
H 4,70
N 5,81
293./65.Bd.
1960,Nr. 6
S ynthese uon iMethyl-8-hydro~y-chinolin-aldehyd~n
619
24. 5-Methyl-7-chlor-8-hydroxy-chinolin
0,95 g (0,005Mol) 5-Methyl-7-hydroxymethyl-8-hydroxy-chinolin
werden in 20 ml Tetrachlorkohlenstoff und 0,3 ml Pyridin gelost und mit 0,54 g (0,005Mol) tert.-Butylhypochlorit in 10 ml Tetrachlorkohlenstoff versetzt. Man laBt 2 Tage im Eisschrank stehen,
saugt a b und kristallisiert aus Athano1 om. Ausbeute 0,58 g (600%d. Th.), Nadeln, Schmp.
163,5", Lit.22): Schmp. 161".
C1,H,ONC1 (193,G)
Ber.: C 62,04
H 4,16
X 7,24
Gef.: C 62,25
H 4,43
N 7,47
25. 5-Hydroxymethyl-7-methyl-8-hydroxy-chinolin
(XVII)
a) Zu 3,2 g (0,02Mol) 7-Methyl-oxin in 5 ml 25yoiger Salzsaure gibt man 3 g (0,03 Mol).
30yoiges Formalin und leitet 5 Stdn. trockenen Chlorwasserstoff ein. Da sich das Chlormethylderivat nicht abscheidet, wird die Losung verdunnt und ammoniakalisch gemacht.
Die ausgefallene Substanz saugt man nach 3 Stdn. ab, trocknet und kocht mit wenig
Benzol aus. Dabei bleiben 0,5-1,2 g 5,5'-Methylen-bis-[7-methyl-8-hydroxy-chinolin]
(XXII, S . a. 32) zuruck. -4us dem Benzol kristallisieren 1,85-2,0 g (43-52Y0 d. Th.) farblose Prismen. Diese schmelzen bei 151-152" unter Abspaltung von Formaldehyd und
gehen dabei vorwiegend in X X I I iiber.
b) 3,2 g (0,02 Mol) 7-Methyl-oxin in 50 ml n NaOH werden mit 3 g (0,03 Mol) 30yoigem
Formalin 2 Tage stehengelassen. Durch Ansiiuern der Losung mit 10yoiger Essigsiiure erhalt man ein Gemisch wie unter a), das in gleicher Weise getrennt wird. Ausbeute 2,l-3,l g
(55-82y0 d. Th.). Die Griinde fur diese Ausbeuteschwankungen konnten nicht ermittelt
werden.
c) 3,2 g (0,02 Mol) 7-Methyl-oxin in 50 ml 2 n Na,CO, werden 3 Tage rnit 3 g (0,03Mol)
30yoigem Formalin bei Raumtemperatur umgesetzt. Nach Verarbeitung wie unter b) erhalt
man 1,l5 g (30% d. Th.).
CiiHiiO,N (18972)
Ber.: C 69,83
H 5,8G
N 7,40
Gef.: C 70,lO
H 5,84
N 7,26
26. 5-Benzoyloxymethyl-7-methyl-8-benzoyloxy-chinolin
0,95 g (0,005 Mol) XVII werden rnit Benzoylchlorid, wie unter 2. beschrieben, umgesetzt.
Aus Benzin/Benzol (3 : 1) Korner oder Prismen vom Schmp. 179". Ausbeute 1,45 g
(72% d. Th.).
'&Hi,O,N
(39794)
Ber.: C 75,55
H 4,82
N 3,53
Gef.: C 75,26
H 5,OO
N 3,82
27. 5 - H y d r ox y m e t h y 1- 7 - m e t h y 1- 8 - p - t o l u 01s ulf o n y 1ox y - c h i n 01i n (XVIII)
a) 3,78 g (0,002 Mol) XVII werden, wie unter 5. beschrieben, rnit p-Toluolsulfochlorid
versetzt. Nach dem Auskochen des Rohproduktes rnit Benzol/Benzin (2 : 1) bleibt 5,5'itIethylen-bis-[7-methyl-8-hydroxy-chinolin]
zuriick23). Aus dem Losungsmittel kristallisieren 3 , 6 4 , 0 5 g (52-59y0 d. Th.), Korner vom Schmp. 138,5-139" (Misch-Schmp. mit
dem gleich schmelzenden XI 118").
b) 1,9 g (0,Ol Mol) XVII in 50 ml trockenem Aceton werden rnit 1,9 g (0,Ol Mol) pToluolsulfochlorid und 1,4 g Kaliumcarbonat 6 Stdn. am RiickfluB erhitzt. Von den organischen Bestandteilen wird die Losung abgetrennt, das Aceton abdestilliert und der etwas
schmierige Ruckstand durch Umkristallisation aus Benzol/Benzin (2 : 1) gereinigt. Ausbeute 0,95 g (28% d. Th.).
C,,H,,O,NS (343,4)
Ber.: C 62,95
H 4,99
N 4,08
H 5,30
N 4,42
Gef.: C G3,17
22)
Iz. G . 1V. Hollingshead, persiinl. Mitt.
23)
Beim Umsatz von reinem XXII mit p-Toluolsulfochlorid trat unter obigen Versuchs-
bedingungen keine Reaktion ein.
Archiv der
Piedler
620
Pharmazie
28. 7 - ~ ~ e t h y l - 8 - t o l u o l s u l f o n y l o x ~ - c h i n o l i n - a l d e h y d(XIX)
-(5)
Aus 6,86 g (0,02 Mol) XVIII gewinnt man, wie unter 6., durch Oxydation mit Katriumdichromat 5,85 g (85% d. Th.) gelbe Nadeln vom Schmp. 178-179" (Lthanol).
C,,H,,O,NS (341,4)
Ber.: C 63,32
H 4,43
N 4,11
Gef.: C 63,26
H 4,59
N 4,23
29. 7-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(5)
(XX)
3,41 g (0,01 Mol) XIX erhitzt man 4 Stdn. mit 20 ml 36yoiger Salzsiiure und verarbeitet
in der iiblichen Weise (8. a. 7.). AUSAlkohol kristallisieren 1,55-1,65 g (83-8876 d. Th.)
gelbliche Nadeln vom Schmp. 183-183,5". (Misch-Schmp.mit dem iihnlich schmelzenden
5-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldehyd-(7)
153'.
C,,H,O,N (187,2)
Ber.: C 70,58
H 4,85
N 7,49
Gef.: C 70,44
H 4,62
K 7,56
Thiosemicarbazon : Ausbeute Sly; d. Th., gelbliche Nadelchen aus vie1 Alkohol.
Briiunt sich ab 249", ohne zu schmelzen.
C,,H,,OPU',S (260,3)
Ber.: C 55,37
H 4,65
N 21,53
Gef.: C 55,19
H 4,94
N 21,81
Oxim : Das Oxim wird entsprechend 9. in 95yoiger Ausbeute synthetisiert. Schmp.
206-207
(Nadelchen aus Alkohol).
C,,H,,02N, (202,2)
Ber.: C 65,34
H 4,99
Ri 13,86
Gef.: C 65,60
H 5,28
N 13,79
SO. 5 -Cyan - 7 - m e t h y l - 8 - a ce t o x y - c hinolin
0,606 g (0,003 Mol) 7-Methyl-8-hydroxy-chinolin-aldoxim-(5)werden 3 Stdn. mit Essigsiiureanhydrid gekocht, in 30 ml Eiswasser eingeriihrt, die Substanz abgesaugt, getrocknet
und aus Benzin (Sdp. 80-90") umkristallisiert. Ausbeute 0,6 g (88% d. Th.), Bliittchen,
Schmp. 153,5-154,5".
C,,H,,O,N,
(226,2)
Ber.: C 69,01
Gef.: C 69,34
H 4,46
H 4,73
(XXI)
31. 5-Cyan-7-methyl-8-hydroxy-chinolin
0,452 g (0,002 Mol) 5-Cyan-7-methyl-8-acetoxy-chinolin
in 10 ml khan01 verseift man
duroh 2stdg. Erhitzen mit 20 ml 7yoiger Natriumcarbonatlosung. Die durch Neutralisieren
ausgefiillte Substanz wird aus Athanol umkristallisiert. Ausbeute 0,35 g (95% d. Th.),
Nadeln, Schmp. 219-220".
Cl1H,ON2 (184,2)
Ber.: C 71,72
Gef.: C 71,48
H 4,37
H 4,28
N 15,21
N 15,06
(XXII)
32. 5,5'-Methylen-bis-[7-methyl-8-hydroxy-chinolin]
1,6 g (0,01 Mol) 7-Methyl-oxin in 2 ml Eisessig und 8 ml konz. Schwefelsiiure werden
24 Stdn. rnit 0,5 g 30yoigem Pormalin bei Zimmertemperatur umgesetzt. Dann gieI3t man
in 50 ml Eiswasser, neutralisiert rnit 5%iger Natronlauge, saugt ab und kristallisiert das
getrocknete Rohprodukt aus Xylol um. Ausbeute 1,44 g (87% d. Th.), Prismen, Schmp.
299-301'.
C21H,,0,Kt (330,4)
Ber. : C 7635
H 5,49
K 8,48
Gef.: C 76,25
H 5,41
N 8,57
33. 5 , s ' -Met h y le n- b is - [ 7 - me t h y 1- 8 - ace t ox y - c hinolin]
0,66 g (0,002 Mol) XXII werden mit 10 ml Acetanhydrid und 0,5ml Pyridin 5 Stdn.
unter RiickfluS erhitzt. Nach dem ,4bkiihlen wird in 100 ml Eiswasser eingegossen und
293./65.Bd.
i96c,Nr. 6
Substituierte 1-Thiocarbamyltrimethylenimineund ihre Umlagerung
62 1
wie ublich aufgearbeitet. Ausbeute 0,725 g (87% d. Th.), Bllittchen, Schmp. 200--300,5°
(Toluol).
C,,H,,O,N,
(414,5)
Ber.: C 72,45
H 5,35
H 5,60
Gef.: C 72,73
34. 5 - C h lor - 7 - m e th y 1- 8 - h y d r o x y - c h i no 1in
0,8 g (0,005 Mol) 7-Methyl-oxinwerden in 20 ml Tetrachlorkohlenstoff gelost und unter
Riihren 0,6 g (0,0055 Mol) tert.-Butylhypochlorit in 2 ml Tetrachlorkohlenstoff zugetropft.
Nach 1 Std. erhitzt man langsam auf 80°, verbleibt 1 Std. bei dieser Temperatur nnd
destilliert anschlieBend das Losungsmittel ab. Der Ruckstand kristallisiert aus .&than01in
langen Nadeln vom Schmp. 148,5". Ausbeute 0,63 g (66% d. Th.).
C,,H,ONCl (193,6)
Ber.: C 62,04
H 4,16
N 7,24
Gef.: C 61,97
H 4,48
N 7,24
35. 5-Brom-5-methyl-8-hydroxy-chinolin
Zu einer Losung von 0,8 g (0,005 Mol) 7-Methyl-oxin in 6 ml Eisessig werden 0,s g
(0,005 Mol) Brom in 2 ml Eisessig getropft. Nach 1 Std. wird mit 100 ml Wasser verdunnt
und mit 10 ml lO%iger Natronlauge abgestumpft. Aus Alkohol kristallisieren 0,86 g
(72% d. Th.) Nadeln vom Schmp. 156".
C,,H,ONBr (238,l)
Ber.: C 50,44
H 3,39
l" 5,89
Gef.: C 50,35
H 3,33
N 6,26
Anschrift des Verfassers: Dr. H. Fiedler, UniversitBts-IIautklinik, Rodork, Augustenstr. SO.
1891. M. Ti%ler
Substituierte 1-Thiocarbamyltrimethylenimine und ihre Umlagerung in Derivate des 2-Imino-3,4,5,6-tetrahydro-1,3thiazins*)
Aus dem Institnt fur organische Chemie, Naturwissenschaftliche Fakultat
der Universitat in Ljubljana (Jugoslawien)
(Eingegangen am 15. Januar 1960)
In einer fruheren Arbeitl) wurde uber die Bildung der 1-substituierten Thiocarbamylathylenimine berichtet und ihre Umlagerung in Derivate des 2-Amino-2thiazolins eingehend untersucht. Es schien daher wiinschenswert, die analogen 1Thiocarbamyltrimethylenimine herzustellen, ihre Umlagerungsfahigkeit zu priifen
und ihre eventuelle pharniakologische Wirkung festzustellen. Aus der Literatur sind
namlich Derivate des 1,3-Thiazins (besonders 1,3-Thiazin-4-one) mit Wirkungen auf
das zentrale Nervensystem bekannt2).
verlauft
Die Herstellung von substituierten 1-Thiocarbamyl-trimethyleniminen
durch Anlagerung von Isothiocyanaten an Trimethylenimin in atherischer Losung
folgendermaaen :
*) Vorlaufige Mitteilung: M . TiBZer, Tetrahedron Letters, 12, 12, 1959.
Y. TiBZer, Arch. Pharmaz. Ber. dtsch. pharmaz. Ges. 291/63, 457 (1958).
2) A . R. Surrey, W. C. Webb und R. M.Ceder, J. Amer. chem. Soc., 80, 3469 (1958).
1)
Archiv 2113.165,
Heft 8
40 c
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methyl, aldehyde, chinolin, synthese, von, hydroxy
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