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Zur Untersuchung der Entwickelungsgeschichte von Thea chinensis Sims.

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412
E. Buschmerin: Thee chinemis Sims.
Nacb dem Erkalten siiuert man mit 25 ccm 25YJger Saksaure
an und verfiihrt nach Jodkaliumzusatz wie oben weiter.
Ein nach diesem abgeanderten Verfahren untersuchtes Praparat
ergab 21,9 und 22,2% Sb,S,, die Kontrollbestimmung 22,2y0 Sb,SB.
Danach ware die giinstigste Versuchsanordnung folgende :
Zirka 0,2 g der f e i n g e p u 1 v e r t e n SpieDgllwuprobe
weden genau gewogen in einen Erlenmeyerkolben von 100 ccm
Inhalt gebracht und rnit einem Geniisch von 6 ccm offizineller
Natronlauge und 10 ccm Wasser auf dein Drahtnetz 2 Minutan
lang gekocht. Nach dem Verdiinnen mit 10 ccm Waeser filtriert
man in einen Glasstopfen-Erlenmeyerkolbenvon ca. 200 ccm Inhalt
(Jodzahlkolben) und wascht zweimal mit je 10 ccm heiBem Wasser
nach. Zu dem Filtrat gibt man 25 ccm offizinelle Wasserstoffperoxydlosung zu und kocht nochmals ca. 15 Minuten. Hierauf
siiuert man die Fliissigkeit rnit 26 ccm 26yoiger Salzsaure an, lafit
erkalten, ftigt 1-2 g Jodkaliurn hinzu und titriert nach dem Verdilnnen mit 25 ccm Wasser nach 5 Minuten das ausgeschiedenc
J d rnit l/,,-N.-Thiosulfat und Starke. Gegen Schlu13 der Titration
schiittelt man nach jedeiri Thiosulfatzusatz kriiftig durch.
1 ccm l/,,-N.-Thiosulfat = 0,006 g Sb = 0,0084 g Sb,S,.
Mitteilung &us dem Pharmazeutischen Institut
der Moskauer Universittlt.
Direktor: Prof. W. T i c h o m i r o w.
Zur Untersuchung der Entwickeluqsgeschichte
VQP Thea chinensis S i .
Von Mag. pharm. E. B 11 s c h in a n n.
(Eingegangen den 1. VII. 1914.)
Meines Wiesem ist eine Untersuchung der Entwickelungsgeschichte der Teepflanze noch nicht untarnommen wonlen. Ich
habe jedenfttlls in der hierhergehorigen Literatur ktrine darauf
bezaglichen angRben gefunden. Da ich nun in den Besitz geeignoten
Materials kam, habe ich die Lijsung dieser Aufgabe zu unteruehmen
versucht. h i d e r wies mein Material, wie es Rich spiiter bei der
Arb& herausstallta, empfindliohe Lucken auf. Ecr iBt wohl aber
jdem, der auf fremde Mithilfe bei der Materialhesrhaffung angewiesen gewesen ist, bekannt, wie schwer es fgllt, in allen Hin-
E. Buschmenn: Thea chinenaie aim.
413
ichten lwfridigend Ledient L I I wuden. Ioh habe nach einem vergabliohen Vmiirhe die Lticken niemes Materials auaufiillen, cl~sseltm
einsehen rntirreen, iintl verijffentliohe dahwmine Arbeit echon jetzt.
Auf die sehr reiche Literntur uber Tee und Taopflanze kann ioh
hier nicht eingehenmd verweiae internasentan z. R. auf den Artikel
,,Tee" von Profewor W. M i t 1 a c h e r (,,Real-Enzyklop&dieder
geR. Pharmazio").
Die B h t e beclteht. aiie flmf Kelehbliittern, ftinf bia neun
Rlumonblatter (ich fend smhs hie mht),einer groBen Anzahl StRuhbliltter (ich fand bis 236) und eifieni oberatiindigen, drei- msnchmtl
viollioherigen, dicht hehaarten F'ruchtknoten. . Jedea Fauh ent.h&lt
yibr, msnchmal f t h f anatrope Samenunlagen, welch zwei i l k einander angeordnete Etagen bilden. J e d e Etage b d h t a m zwai,
manchmal drei nebeneinander gelagerten &maMnlagm.. Wenn
vier Fiirher vorhanden sind, ed beeteht eme.Etage in scrlchem Falle
8118eher einzelnen Samenanlage. Me h j p der fbmerrrmhgen bt
horizontal, wie des aiich am den bekannten Atlaeeen von
Dr. 0. C. B e r g und C. F. S o h m i d t (herauagegeben dwvh
Prafeeeor A. M e v e r und Profeeem K. S c h u m a n n ) , von
K o h 1 e r iind von Profaseor 0.W . ' T h o m 6 (nach H. 7: i p p e 1)
zu e m h e n i R t . . Die Form der ,%menanlagen .int aher in den anpfRhrteii Atlassen nicht riohtig wiedergegeben, wenigetens war die
Form, die in Fig. 3.abgehildet ht;h meinem Materid die bestiindip.
Die Entwickelung der Samenanlagen iet die tihliche. Zuermt. d b e n
eich die oberen Achicbtan der an die noch engon;.epdtentllrmigen
Piloher ,orenenden Gembee vor. Allmhhlich .weoheen die= Vorwolbungen in kleine Homer aue. Auf diesen H&kern..wsasc?heinen
zuemt die inneren, epitter die &uBerm Inbpmente in .Form:von
eekundaren Hiickem. DieRelben wauhaen stark aus unrl umgeben
den kleinen Nucolliie von Ellen S e i t a . Das &wehe des N u d u e
blsiht einige Zeit undifferenziert, d a m sber geht. din Entwickelnng
rasch vor eich. Im fortigen Zuetmde beeitat die Samensnlageden
in Fig. 1 angegbbenen Bau.
DeR iluBere Integument eiaer solchen *Ramenanlage beeteht
nus ca. rrcht Zellreihen, dae- innere BUR' OIL =he.
Die Y M a n der
Epidermis Rowoh1 des inneren, RIB auchlkim nuBemn Jnteplbentea
liegen eenkreclt a h d e n darunter gelegenck Zellen. Bin MhBhilndel durchzieht den Fnnioulue und daa huDere Jutegumeat und
endet an der Raeis dee Niicellue. Dio Chalaza macht aioh bmits
hemerkbm.
Der Rich echnell entwickelnde Embryoetrr,k veadrUgt dm
Qewebe dee Nucellus, so datJ in den fertig entwickelten Barnen-
E. Burobrmnn: Thee
4 I4
& i ~ n e i s 6imd.t
tmbgan,rnur w d g e , der Chelam benochbarte Z e M w ah Hesb
rlea ,NUMUUBvorhenden aind. -An der Bwio sind die Antipodon
sichtbar, an der eutgegenpetzten Geite
die RkoUe und die
Synwgiden.
Die .drei, den E'mobtknoten bildeuden, Ctlrpdhkbter verwwheen ia'jlcogen Eatwickeluagsetadien dasellren nur xur Halfbe.
Die andero Halfte e k e s jeden Fruchtblattes L t froi und endet in
einen nwh auDen ,qeLogaen Zipfel. Der Griffel ist .nooh nicht
aurgebildet.. i SyCtar verwiicht der Jhcbtknottm auch in eeincs
oberen Hslfte;, es bildet eioh ein.,lengar Oriff& wolcberl mit ainer
dreiteiligen Narbe endet. 1n1 Iertigen Zuetande be4tztldar Stompal
clru in1 Atkew von B R r g und. S c h 111 i d .t abgebildeu Auasehsn.
(LedenAtlseselr vou K o h l e r ued , o n . Z i p p e l rind die Griffel
uiabt*genQgtadw o h w k gebogenl) ..
: Die' Entwiokellrrg der Gewebe dse k'ruchtknotena ist in
allgsmsinea ..Ziigcn ,folgende: L)ae noch .embryonalea Chazakter
tragende Chwebe hRt noch kein Prokambiuni auegebildet ; sowohl
Hmm ah aich.IKryataUe fehlan. In den Bllitenatieltn aind ahbt
tmreite die cbacakteristiechen Ldiotltlstm voEhenden. Bald aber
fangen einzelnb Epiderrnireallen an sich etwae n8ch auDen vorzutreoken. .In d i e m Stadium der Entwickelung treten .Prokanhiitmetriinge a u f , . ebeneo Calciuruoralrrtkryetaele in ICpdlentr
Meqe, und awaz in den periphaen Geweben dbs huohtknoteae:
V e r h k t e Elemente fehlen no&.
- . . .
. . Die;lizit~ckelunggeht raech waitar. , ZCleblreiche Ymkambiumstrange bildeaaioen gri$Reren, iiul3ereri Ring (nach suBen von den
Samenanlwgen) uad einen etwa8 unregeJmiiDigeren innaren h n g
(nrrch.tintlen.bvonl
den B~menmlagen). Die Anztlbl der Caloiunroralatkryetdlo (Dmren) hat sich nooh vemehrt, und LWU lieiepen
dieeelbefi uech a u k van dem auneren Ringe der Prokembiumstrahgle. Auch nach innen zu von d a m inneren King Bind nun
roiohlicb C&kiumordatkrjrotalIe 7.u finden. l~aolleind eie auch
vereinze!t in den iihrigen Partien dos &uchtknoteIur w,utmffen.
Die Qpidermiarellen wacheen bald zu. bngen liaarm IAUB,
die adwe die LQwmsktionen nicht geben.
. Iso&rtigen .Z\ietaPde zeigt dae Gewobe der Fnuahtknotens
daeeelba,-Bild, sy' haben eioh dber nun GefllDbiindol entwickelt,
auohlgehen nun die, H w e die Lignimektion, l'ieb Zellee dea
Elmohthotons viud .nun init einem eigentiimlichun gelbbrsuneii
Inhalt angefiillt, welcher sehr an iitheriechoa Oel erinnert. MondetR
biiufig.findar Bich die be&reffeodanZellen in den zentralen Qeweheii
h e Fruchtknotene, in deu die Fiicher trennondm Gewoben, iri den
-
,
I
# .
E. B u s o h m s n n : Thea ohinensin Simn.
4 Id
ir;ellen der Epidermis, in den Xellen, welche die Facher auekleiden,
in den Epidermiazollen dee iiuBeren Lntagumentes und in den 7dlIen
der inneren Epidermis des inneren Intapmentea. Auf den CharaGter
den lnhaltetoffes kommo ich epater zuriick.
Blliten in den emten Stadien der Entwickelung fehlten mir:
ehenso junge W r h t e . 80 daO ioh hider wichtige Mmente dm
Entwickelungageschichte nicht verfolgen konnte.
Der jungste Samen,den irh in einer F N r h t oarfend (in einer
und demlben Frucht waren Samen in veraohiedenen Eutwickelangs& d e n vorhanden), war O,6 crn lang und 0,6 cm breit. Br hdbb
dio gewvhnliche Form der Teifen Samen, nnr a d dem einen P b b
war eino wilstartig hervortrotcnrle Kappe aufgeetdpt, welube die
epiiter zu beechroihende zweite Srhicht mit ihren charakterirrtiech
antwickelten Zellen aufwiee. Die Farhe dea Samens war b m n ;
die Farbe der K a p p - gelbbraun. f i e Samemchale bastehfnitl
diesem Stadium aua vier Zebhichten: Dio erete Srhicht w'nd' t%t.~
oiner einreihigen Epidarmia gebildet. Die Zellen deredben ,in%halton fast eiimtlich den bereits ermkhntan gelbbraimon M a l t s stoff. Dereelbe sah, wie geaagt, dem Btherischen Oele Bbnlich,
eber sowoh! Alkanna, ale auch Sudan farbten iiuDemt bohwach.
Jod' flirbte gelb, HiimRhoxylin - violett (mit brtiunh'chem Tone),
Eisenchlorid - echwiblich-grlln. Eosin farbt ebenfalle. I)er ert
wahnte Inhalteatoff enthielt also wohl m f i g l i c h Gerbstoff, wdcher:
wie bekannt, oft in Samenschslen vorkommt.
Die zweite Schicht hcstand aus einigen M e n a t u k vefdickter und verholzter ZeLlen, deren W h d e mit zahlreichen feinen
Puren durchmtzt waren. Auch diem ZeLlen etlthielten oft d6h heel
eohriebanen Tnhe ltastoff, ehemo g r a b OalciumoltalatkrgtAhaUe.
Dieme zweite, die Sklsrenchymschicht, war aber, wie 'bereiter'angedentet, in dem jungen Samen, den ich unterauchte, nooh nibht
VoUkolumen entwickelt. Sie war nur in der beRrhriebedan Keppe
vorhsnden; im Uhrigen beetand diese Schicht noch aua unverholztm
ZeIlen, zwiachen welchen nur rereinzelt die verholzten, ch'ad&t.aristbchen, vorkamen. Die Verholzung diemr Schicht hatte 8kO
emt begonnen. Diem noch unverholzten Zellen der zweiten Gchicht
w a r n noch reichor an dem beschriehenen gelbbraunen Lnhalt.
Die dritte Schicht beetand aua zahhichen Reihen von
Parenchymzellen, welche beeondem reich a n dem gelbhraunen
Inhaltsstoffe waren; dann waren hier CmfaDbthdel und Calciumoxalatkryetalle vorhanden.
Die vierte Sohicht bestand aua einer, stellenweke auch am
zwei Reihen von %ellen, welrhe in I&
Fotm an Paliasademellen
4 16
El. B u ~ o h r n l ~ n nThort
:
chinensk Sjmq.
erinnerten. Auch diese Zellen fuhrten Gerbstoff. .Die naoh inrwj~
gewandte Wand dieser Zellen gab die Holzst,offreaktion, nioht ober
auch die radialen Seitenwiinde und die nach aul3en gaAchtets Wand
dieser Zellen.
Es ist wohl sehr wahrscheinlich, daB diese vierte Schicht aus
der inneren Epidermis des inneren Integumentes hervorgeht. Ich
komta z . B. auch an reifen Sanienanlngen beobachten, wie die
betreffenden Epidormiszollen eine radiale Lagerung erhielten , wobei
Rie sioh in die IAnga streckten. Die stiifenweise Entwickelmig der
betreffenden Epidermiszellen z ti den Zcllen der vierten Schicht
habe ieh aber leicier ilicht verfolgen konnen wegen Mangeh ail
geeignetem Material.
An die vie-te ZellRcliicht der Earnenechale schlient eine Schicht
teilweise stark zuaammengcfallener Zellen an, welche aber noch
g~oBe,Gerbetoff fuhrende Zellen, einzeln oder in Gruppen geordnet,
enthielt. Die Zellen dieser Schicht gaben durchweg die Hohzstoffreektion mit. Phloroglucin i d Salzsiiure.
Da nun, meiner Ansicht nach, alles rlafdr spricht, daB dio
vierte Sohicht am der Epidermis deb inneren Integumentes eiitstaht, so kann die eheti beschriebene Schicht iiur ein in1 Stndiuni
der Obliteration befindliches Endosperm vorstellen. Etwas groDero
Samen (Lange 0,6 cm, Breite 0,s om) zeigten folgendes Bild: Die
Epidermiszellen siud, besanders nach KOH-Behandlung, gut iu
aehen. Die Sklerenchymschicht nimmt jetzt die ganze Peripherie
der Sarnenschale ein. Viele Zellen derselben enthielten Gerhstoff.
Die dritte Schicht war iinueriindert. Weder in der zweiten, noah
in der dritten Schicht waren aher Calciumoxalatkrystalle anzutreffen. Die vier@ Schicht war nicht mehr zii eruieren, sogar
nmh Behandlung mit Kalilauge. Ich erklare mir dicserr scheinbere
Verschwinden cler vierteii Schicht dadiiroh, daM in don vorher
beschriebenen, jiingeren Samen die Zellen d ieser Schicht meist nur
zur Hiilfte (und zwar die nach innen geriehtete Hklfte der Zellen)
mit dem beschriebenen lnhaltmtoffe gefiillt waren ; hei dern weitareu
Wachstum der anpenzmden Gewebe war also wohl die leere Hulfte
der Zellen zusammengefalleii.
Diejenige Zellschicht, welche ich fiir ein kollabiertes Endosperm
ansehe, war nun endgiiltig zusammengofallen. Die grofien, Gerbstoff
f iihrenden Zellen waren nicht mehr vorhandeii. Phloroglucin und
Salzsiiure farberi diese Schicht Rchwach row.
Nun gehe ich zur h c h r e i b u n g reifer %men uher. Die Form
der Samen liiingt davon ab, ob eine oder mehr Samenrrnlagttn (ich
fand, usgeaahtet der entggengesetzten Angaben, oft ewei, einrnnl
E. Busohmann: "h6a chinensis Sims.
417
sognr drei Samen in einem Fache) zur Entwickelung gekommen
sind. 1st im Fache nur ein Sanien vorhanden, so hat derselbe sich
frei und unbeengt entwickeln konnen; seine Form ist dann kugelformig mit einer etwas tLbgeflrtchten Seite. Haben sich xwei Stmenanlagen entwickelt, RO schneiden sich gew6hnlich xwei Seiten des
Samens unter seharfem Winkel, die drittq der zugescharften Kante
gegeniiberliepnde Soite ist gewolbt. Auf der Sanieaschale s%d
die Ahdriicke der nicht zur Entwickelung gekommenen Sanienanlagen vorhanden. Die Farbe der Samenschale ist hellbraun.
Daa Hilum hat die Form einer ovnlen, flachen Vertiefung, an deren
Rande manchmal die Mikropyle in Form oines Punktes zu when
iat. An dem do? Mikropyle gcgenhborliegenden Rande des Hilum
erheht sich in Form ekes etwas heriiberhangenden Hockem der
Anfang der Rapho, d c h e sich dann in Form eines wulstartigen
Stranges fortsetst. Dle Raphe endet an der Chalaza, welchc einen
niehr oder w-eniger deutlichen Hocker bildet. Gewohnlich tritt
nur der $nfang der Raphe deutlich hen-or; ihre Fortsetmng verlimt s k h mekt auf der Oberflache des Samem Auf der lnnenseite
der Sltmenschale aind die GefiiI3biindel&range gut zu verfolgen.
Der Keim ist von einem dtinnen, strnkturlosen Hiiutchen umgeben,
welches weder mit der Samenschale noch niit den1 Keim verwarhsen
ist. Diems Hiiutchen ist das kollabierte Endosperm.
Der Keim hesteht ails zwei dicken, plankonvexen Kotyledonen,
aus einer g e h , dicken, zwibchen den Kotyledonen gelegenen
Radicula, welche die Form eines nierlrigen Konus besitrt, aus den1
undeutlich abgevetzton Hypokotyl und aus der Plumula, welchc
RUR vier Lanbblattcinlfigen, die den Vegetatbnskegel umgehen,
besteht:
>
.
Die mikroskdpidche Unkrsuchung der reifen Samen zeigte,
daD die Samonschale IfebiMet w i d won eiiier einreihigen, gut erhaltenen Epidermis, von- der' Skleren&ymschlcht, welche aus
ca. 12 Zellreihen besteht (ca. kechd Zelhihen siud radial angoordnet, die ifihrigen Zelkeihen tangentlal), bntl von der vielreihigeii
dritten Echicht, welch& atis lockereni Parolichym, welches von
GefaObiindel durchzogeh wird , heateht. Vieie Zellen enthalten
Gerbstdf. Die vierte 7~llachichtist nicht zu eruieren.
Die Kotyledonen Bind Ton auBeu von einer einreihigen Epidormis begrenzt. Das ubrige Gewebe heateht aus Perenchymzellen,
deren Volumeii von der Peripherie zum Zentrum hin zunimmt.
Aus dm Kotyledonen tritt je ein Bickem~,noeh nicht vollkomincn
differenziertas GefiiObuhdel in die W i k u k . lhim Eintritt in die
Radikula trennt Rich e h mhWichejes Gefllljbfrndel ab, welches in
ArmL C. Phum. OOLIL Bda. 6. H d t
27
8
418
E. Busohmenn: Thee ohinensis Sime.
die Plumula tritb. Die Zellen dor Kotyledonen sind reich ttn fettem
Oel und an Stiirke. Letztere besteht aus kleinen Hornern, welche
einen zentralen Bildungskern besitzen. Gewohnlich Rbd die Starkekorner einfach, es kommen aber auch oft gam zuea~n~nengesetzte
vor (am zwej, drei, sogax aus vior Tdlkornern hstehend.
Aleuronkorner habe ich nicht heobachtan konnen, M i 11o n s
Reaktiv fiirbte aber die Schnitte bei einigem Stehen rotlich. Nauh
dern Auswachsen der Samen zeigten die Kotyledonen dasselbe Bild.
Das Gewebe des Embryo des Samens von 0,6 cm Liinge und
0,8 cm Breite hatte den gemohlichen embryonalen Haul und zwar
bestaiid die Radikula aus einem einreihigen Dermatogen und ehem
mehrreihigen Periblem. Das Mgformig qeordnete Prokambium
lie& an der undeutliiuh augdriickten Greme zwiechen PIerom und
Periblem. In dern nach oben gelegenen Teile des Prokambiums hat
die Differemierung bereits angefangen : in dern Prokambiumstrange, der aui) dem Kotyledon in die Radikula tritt, sind bereita
enge HpiralgefiiBe vorhanden.
Rei reifen Samen wird die Peripherie der Radikula von zwei,
manrhmal drei radial gelagertan Zellen eingenommen, welche mehr
oder weniger deutlich die Form der bekannten Renzolformel besitzen. Dann kommen ca. 15 Raihen Prtrenchymzellen, an welche
e k e Schicht englumiger Zellen, das Prokambium, angrenzt. Das
Zentrum w i d von dern Markparenchym eingenommen.
Auf Langsschnitten sieht man, daB die Zellen des Radikulagewebes um so mehr an Lange zunehmen, js niiher sie der Spitze
zu ligen.
Die Spitze der Radikuls wird von einer Wurzelkante bedeckt
(siehe Fig. 3). Stiirke ist reichliah vorhanden in der oberen Hiilfte
der Radikula, und zwar in den Geweben, webhe das Prokamhium
von innm und von auBen umgeben. Nach unten zu nimmt der
Gehalt an Stiirke ab und zum SchluB verschwindet die Starke
vollkommen aus dern Gewebe. In der Wurzelbaube ist aber Starke
wieder in grobr Mange vorhanden. Auoh fettes Oel iet reichlich
vorhanden, und zwar hauptsiichlich in dem peppheren Teile der
Radikula. Die Wurzelheube enthiilt ebenfalls vie1 Fett.
Der Vegetationskgel besitzt gewohnlichen Bau. ;Die vier
Laubhlattanlagen sind in versohiedener GroBe mid. verscbiedenen
Entwkkelungsstadien vorhanden, und zwrtr umschliek die alteren
. Hlattchen die jiingeren. Die jiingsten Find noch ganz undifferensierb,
noch ist nicht die geriugste Andeutung da, die an die fur daa Teeblatt charakteristischen M s e n erinnert-. Etwas iiltere Blithhen
enden sber bereits in eine eigentiimliohe, xugeauhMte Spitm m a .
E. Buaohmenn: Thes
chinensie S h . .
4lg
Dieselbe besteht aus Qrundgewebs, das von Epidermbzellen eingerahmt wird, und zwar nehrnen hi& die Epidermiszellen allmiihlich
an Liinge zu, bis sie an dem Spitzenacheitel ihre groBte L n g c
erreicht haben; d a m nimmt ihre Lrtnge allmiihlioh wieder ab und
geht schlieDLich in die normale Focm tiber (siehe Fig. 6). Das ist
der Bildung~adangder DrUwn dell Teeblattes.
Bei noch llteren Blilttchen ist die Spitze nooh deutlicher
ausgepragt und differenzieren sich die sie bedeckenden Epidermiezellen nouh dentlicher von den ubrigen Epidermiszellen (siehe Fig. 6).
Auoh die iiltesten der Blattchen der Plumula besiteen nur
eine an h e r Spitze befindliche Driise.
Nach dem AnswachRen dee Samem entwickelt sioh die Radikula
bedeuted schneller, ah der oberirdische Teil der Pflanze, und zwar
streckt sie sich stark in die Lhge. Die Entwickelung ist die gewtihnliche. k i d e r habe ich eine Norm flir die Zahl der CkfiiBteile
in der jungen W m l nicht featstellen ktimen, da ich in meinem,
hierfiv nicht sehr reichen Material sieben his zwolf habe ziihlen
konnen. Dae Mark ist reich ar Stiirke, und zwar sind him die Stiirkekorner ca. viermrtl 90 FOB, a b in der Radikula. In der Rinde iat
ebenfalb Stiirke vorhanden, aber vie1 weniger als im Mark.
Die obero Region der jungen Hauptachse bt mit den in
charakteristischsr Weise pkrtimmten Haaren versehen.
Mit
Phlaraglucin und Salzsiiure geben diereelbeu die Ligninmaktion.
-4eltm8!hdh der Hauptachse sind unbdiamk. Aue dem Prokambium,
aus dem, wie gewohnlieh, sich die hfd3teile und dio Siebteile
heraudiflereneieren, entdckelt sich naeh auI3en zu ein gdschloasener
Sklerenchymring,' welcher aus e m bis zwei Reihen verhohter Zellen
hesteht und von dem 0. H o y c r in seiner Mitteilung in der ,,Zeitschrift des Allgem. osterr. Bpotheker-Vereins" No. 10, 1912, spricht.
Die Zellen des Marktw,!ehenso wie die ein., manchmal zweireihigen Mnrkstrahlen verholzen mit der Zeit.. Die verhobtsq
Zellen des Msrkes und der Markstrahlen sind reich ~JI Stiirke.
Jungere Rinde enthiilt ebenfalls Stiirke, allenlings weniger ah das
Mark, spater aEer verliert eioh disttlbe vouormnen aus der Rinde.
Der kollenchymatische Charrrkter dor peripherbu Teile der Rinde
ist boreits friih ausgebildeb: Eli11 dweijillrriger h t vbii ca. 0,46 cm
Durchmesser zeigte folgerides rhikroskophhe Rildi Daa i k h t
sehr umfangreiche Mark hevtand aus groBep, &tinnw&dig& Ze'len7
welche die Lignhreakiionen gabep, 'yjl am kleinen, stark verdickten und ehenfa!ls verholzkn Zelleq, welohe vertikal gelagerh
R,eihen bilcletan. Letztere Zellen enthielten Stiirke. Der breite
Holzring ht von Markstrahlen durohzogen, die ebenfalls Stllrke
27*
420
E. Buschmenn: Thea
chinenms 8 h .
fiihrten An den Holving grenzt. die Rbide, deren,innerer Ring
von typiwhem Kollenchyrn gebildet wird. Diems Kdlenchym
enthalt die fur den Tee chaiakteristkhen Idioblasten und Calciumoxaltttkrystalle. An das Kollenchym grenzt ein ~ U Aca. ftinf Zellreihen beatehender R,ing, dessen Zellen verdickt sind, welche die
Ligninreaktion geben und sich mit Sudan firhen. Weiter nrwh
auUen l i g t daR Perjderm, in welcheni die Elemente des nun nicht
mahr geschlossenen Sklerenchymringes xu finden sind.
Ntlch dem AuHwachsen strecken sich die Bliit,tc:hen und ihr
Bau wird deutlicher. Drts erste, jiingste, Bllbttchen ist noch werig
differenziert ; hei dem zweiten und besonders dem dritten setzte
sich aber die Lamina bereit.s deutlieh ab (&he Fig. 7). Bei dem
vierten Bllittchen hebt sich eine gleich uiiter der Epidermis befindliche Zellreihe von den dariintsr liegenden Zellen ab. Es ist
'die sich entwickelnde Palissadenschicht. DieRelbe ist also bei ihrem
Entstehen einreihig. Pq~liter,bei weiterer Entwiclrelung, kann die
Palissadenschicht A.US zwei Reihen von Zellen bestehen, wie das
2.. B. hei meinem Materid der Fall war (mein Xateria,l stammte
RUB Tschakwa.. Kaukasus). Professor T i c h o m i r o w hat; iibrigens
in seinem aus China mitgebrachten Materiale nur einreihiges
Palisstldenparenchym angetroffen.
Alle diese Bliittchen besaDen je eine W i s e an ihrer Spitze.
Das f t d t e Bllittchen (von oben) hatte bereits e h g u t gewickeltes GefiiiBtiiudelsystamund dam besaR 00 bereits acht Driisen,
eine on der Spitzs, die iibrigen an dem Blattrande (siehe Fig. 8).
Die Blattchen sind hehaart. I m Anfang ist die Behaarung
recbt unregelmiifiig, spgter konxentriert sich dieselbe hauptsachlich
auf den Hauptnerv.
Fig. 1.
Fig. 2.
Fig. 3.
Fig. 4.
Fig. 6.
Fig. 6.
Fig. 7.
Fig. 8.
Erkltmngen zu den Abbldungen.
Ein Fech des Fruchtknotens mit zwei Semenanlagen; ch =
Chaluza.
8 e m e n s c h 8 1e.
v = Vegetationskegel; b = Leubblettanlagen; r = Radikuh;
rh = Wurzelhaube; c = Kotalydon.
a = Driise; b = Leubblatbdagen.
a = Driise der Spitze einer Leubblattrtnlege (b).
a und b wie bei Fig. 5.
Des dritta Bliittchen eines auswachsenden Samens; c = Drii~e;
E = Lsmine; b = Stengel.
Die Oberseite des funften Blhttchens.
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