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978-3-658-18443-8 12

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Business-Limousine
mit hohem Wohlfühlfaktor
Gabor Schmidt | Uwe Scholly | Almar Teubert | Alexander Friedrich | Holger Allgayer | Ulrich Geiermann | Dr. Gudrun Schönherr | Georg Elbe
© Daimler AG
Die E-Klasse steht seit jeher – neben vielen anderen Werten – auch für Lang­stre­
ckentauglichkeit. Die Ingenieure von Mercedes-Benz haben sich einiges einfallen
lassen, damit es den Passagieren, im wahrsten Sinne des Wortes, rundherum
gut geht. Ergonomie, Ablage-, Sitz- und Material­konzept wurden nochmals verbessert.
© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017
J. Liebl (Hrsg.), Mercedes-Benz E-Klasse, ATZ/MTZ-Typenbuch, https://doi.org/10.1007/978-3-658-18443-8_12
Business-Limousine mit hohem Wohlfühlfaktor
Anspruch
Der besondere Wohlfühleffekt der E-Klasse
basiert auf dem Anspruch, weltweit allen
Kunden, unabhängig von der Körpergröße und dem Gewicht, eine perfekte Ergonomie bis ins Detail zu bieten. Dieser Anspruch wird konsequent in jedem kundenerlebbaren Detail umgesetzt.
Ein engmaschiges Absicherungssystem,
das bereits in der Strategiephase die Zielleitplanken setzt und in die Serienentwicklungsphase überführt wird, gewährleistet,
dass kein Aspekt unberücksichtigt bleibt
und jede Funktionalität auf Kundennutzen
hin optimiert wird. Die umfängliche Integration der Ergonomieabsicherung in den
digitalen Entwicklungsprozess wird mithilfe des Menschmodells RAMSIS gewährleistet. Ein digitaler Warenkorb unterstützt
sehr früh im Prozess die Entwicklung eines
Interieurkonzepts, das die Unterbringung
aller Utensilien ermöglicht.
Intuitive und mühelose Bedienbarkeit ist
eine weitere wichtige Voraussetzung für
das besondere Wohlfühlerlebnis der EKlasse, Bild 1. Das Anzeigekonzept mit
den zwei großen 12,3"-Displays und dem
COMAND-Controller mit integriertem
Touchpad transferiert den Luxus der
Mercedes-Benz S-Klasse in die E-Klasse.
Gesamtheitliches Erleben wird digital in
einer rechnerunterstützten virtuellen Umgebung simuliert, der sogenannten CAVE
(Computer Aided Virtual Environment).
Hier wird permanent geprüft, ob Raumverhältnisse und einzelne Funktionen ein
schlüssiges Gesamtbild unter Einbezug
der ästhetischen Aspekte ergeben. Für das
erlebte Raumgefühl spielen weitere wichtige Faktoren wie die formale Gestaltung, die
Aufteilung von Flächen und die Farbgebung eine entscheidende Rolle. Die Sichtverhältnisse werden ebenfalls im Rahmen
einer digitalen Fahrklausur gesamtheitlich
evaluiert.
Das ausbalancierte Zusammenspiel von
Ergonomie, Akustik, Haptik, Olfaktorik
127
und ansprechendem Design ist bei der EKlasse der Schlüssel zum besonderen
Wohlgefühl.
Ergonomie
Besonderes Augenmerk legen die Inge­
nieure von Mercedes-Benz auf den ergonomisch vorbildlichen Komfort der EKlasse, der den des erfolgreichen Vorgängers sowohl auf den vorderen Sitzplätzen
als auch im Fond nochmals übertrifft. Die
Grundlage für die Entwickler bilden Probandenversuche, deren Messwerte in die
Simulations-Tools übertragen werden,
Bild 2.
Mit hochauflösenden Visualisierungen
durch leistungsfähige Rechner wird das
Reflexionsverhalten der Interieurentwürfe optimiert – einschließlich der verschiedenen Varianten des Ambientelichts und der Positionen der Leseleuchten für alle Insassen. Dazu werden die
Haltungen auf allen Sitzen mithilfe eines
repräsentativen Kollektivs digitaler Menschmodelle berechnet, um die Sichtver-
Bild 1
Ein Klassiker
intuitiver Bedienbarkeit ist der
weiterentwickelte,
formcodierte
Sitzverstellschalter
(© Daimler AG)
128
Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz
Bild 2 Messung von Sitzpositionen
(© Daimler AG)
Bild 3 Simulation Kindersitz und Gurthöhenverstellung
(© Daimler AG)
hältnisse aus den jeweiligen Augpunkten
untersuchen zu können. Auf den Fondsitzen kommen zusätzlich Modelle von
Kindern zum Einsatz, je nach Alter auch
in den entsprechenden Kindersitzen,
Bild 3. Für jeden einzelnen Körperbautyp wird digital der Komfort des Gurtverlaufs ermittelt und die ideale Lage für
den Gurthöhenversteller in der B-Säule
festgelegt.
Im digitalen Prozess werden anhand der
berechneten Insassenpositionen die
Luftverteilung und Strömungsverhältnisse der Klimaanlage simuliert und optimiert. Die Akustiker verwenden die
Menschmodelle bei der Optimierung des
Sound­systems zur Aus­legung der Lage
und Abstrahlrichtung der Lautsprecher
auf die Ohren der verschiedenen In­
sassen.
Auch der deutlich vergrößerte Beinraum
und die verbesserte Kopffreiheit tragen
zum außergewöhnlichen Raumempfinden in der E-Klasse bei. Die neu angeordneten Bedienelemente in den Türen wurden so aufeinander abgestimmt, dass die
Armlehnenhöhe in der Tür optimal zur
Höhe und Breite der Mittelkonsole passt.
Um für alle Körperbautypen eine komfortable indirekte Sicht über die Spiegel
zu gewährleisten, werden sowohl die beiden Außenspiegel als auch der Innenspiegel in ihrer Lage mit ihren Verstellbereichen für die beste Sicht mithilfe der
digitalen Insassen optimiert, Bild 4.
Ablagenkonzept
Bild 4 Darstellung des individuellen Sichtfelds eines Fahrers im
Innenspiegel (© Daimler AG)
Ein weiterer wesentlicher Beitrag zum
Wohlfühlfaktor liefert die ergonomisch
günstige Platzierung von Ablagen im Innenraum. Folgende Punkte fanden dabei
Beachtung:
QQ Auswertung von Qualitätssensoren
zu Vorgängerfahrzeugen
QQ Kundenstudien während der realen
Fahrzeugnutzung
Business-Limousine mit hohem Wohlfühlfaktor
Identifikation der wichtigsten Ablagen
im Fahrzeug
QQ Definition von Vorgaben bezüglich Ablageort, Volumenanforderung und Warenkorbunterbringung.
Durch konsequentes Berücksichtigen der
genannten Anforderungen konnte im Innenraum ein maximales Ablagevolumen
von rund 26,3 l erzielt werden, das im
Wettbewerb in dieser Fahrzeugklasse
Maßstäbe setzt und teilweise auch höher
positionierte Fahrzeuge übertrifft.
Ablagemöglichkeiten im direkten Fahrergreifraum haben oberste Priorität. So bietet zum Beispiel die modular aufgebaute
Mittelkonsole im vorderen Bereich diverse Möglichkeiten, wie einen entnehmbaren Cupholdereinsatz für Becher bis zu
0,77 l, Ascherbehälter mit eigenem Deckel oder ein optional erhältliches kabelloses Lademodul, Bild 5. Zwischen den
Sitzen befindet sich in der Mittelkonsole
unter der Armauflage ein weiteres Ablagefach, das unter anderem zur Aufnahme
von Medien wie Smartphone, CDs und
MP3-Player ausgelegt wurde. Hier können auch Devices mit kabelgebundener
Verbindung zum Fahrzeug angeschlossen werden, Bild 6. Im Fondbereich der
Mittelkonsole befindet sich ein ausklappbares Ablagefach (alternativ mit einem
Aschereinsatz) sowie eine 12-V-Steckdose, die als Sonderausstattung auch als
230-V-Steckdose ausgeführt werden
kann, Bild 7.
Im gut zugänglichen Bereich auf der Beifahrerseite befindet sich der Handschuhkasten als Frontladerkonzept mit beweglichem Deckel und feststehendem Gehäuse.
Dieser ist temperierbar, beleuchtet sowie
auf der Deckelinnenseite mit einem integrierten Halter für Scheckkarte und Stift
versehen. Ein optional erhält­liches Beduftungsmodul für den Fahrzeuginnenraum
ist ebenfalls im Handschuhkasten untergebracht, Bild 8.
Durch den Einsatz eines FrontbassSoundsystems konnte auf einen großvo-
129
QQ
Bild 5 Modulares Ablagefach mit Wireless-Charging-Option
(© Daimler AG)
© Daimler AG
Bild 6 Ablage unter Armauflage mit Sonderausstattung KomfortTelefonie (© Daimler AG)
lumigen Basslautsprecher in den vorderen Türen verzichtet werden. Dadurch
ließen sich die Ablagetaschen in den Türverkleidungen entsprechend großzügig
gestalten. Sie können neben diversen größeren und klei­neren Gegenständen auch
130
Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz
Bild 7 Ausklappbare Fondablage (hier mit Aschereinsatz) und
12-V-Steckdose
(© Daimler AG)
Flaschen bis zu 1,5 l aufnehmen. Zusätzlich sind im rückwärtigen Teil der Türtasche oberhalb der geschlossenen Beckenanschubfläche Ablagemöglichkeiten zur
Unterbringung von Warnwesten vorhanden, Bild 9. Auch den Fondpassagieren
bietet sich in den Tür­taschen, neben der
Unterbringung von diversen kleineren
Gegenständen, eine Möglichkeit der Ablage von Flaschen bis zu 1 l, Bild 10, sowie eine weitere Ablagemöglichkeit
durch ein in die Fondarmlehne integriertes Fach mit zwei ausklappbaren Cupholdern, Bild 11. Zudem komplettieren weniger offensichtliche, kleinere Ablagemöglichkeiten das Angebot an
Verstaumöglichkeiten – wie ein Netz im
Beifahrerfußraum, ein Brillenfach in der
Dachbedien­einheit und Taschen auf der
Rückseite der Vordersitze.
Materialkonzept
Neben den klassischen Ergonomiequalitäten gewährleisten im Innenraum hochwertige, ästhetische Materialien das Wohlbefinden. In der Serienausstattung und der
Wrap-Around-Technik
Bild 8 Handschuhfach mit Sonderausstattung Beduftung
(© Daimler AG)
Bild 9 Türtasche Beifahrertür
(© Daimler AG)
Um den fließenden Übergang von der
Fahrertür über das Cockpit zur Beifahrertür passgenau zu ermöglichen
sind einige Montagehilfsmittel notwendig. Zum einen wird das Cockpit
im Fahrzeug ausgemittelt eingebaut.
Zum anderen werden die Übergänge
in Hoch- und Längsrichtung zur Türverkleidung durch ein spezielles LocatorPrinzip an den Türverkleidungen definiert. Dieser Locator ist zusätzlich in
der Höhe noch feinjustierbar, sodass
auch im bereits fertig montierten Fahrzeug der Übergang zwischen Türverkleidung und Cockpit eingestellt werden kann. Dadurch wird der Anspruch
an die Wertigkeit des Interieurs durch
die fließenden Linienverläufe sichergestellt.
Business-Limousine mit hohem Wohlfühlfaktor
Line AVANTGARDE baut sich die Instrumententafel aus einer Sprühhaut mit
Leder-Narbnachbildung, einem Träger
aus PP-Langglasfaser und mit etwa 8
mm Schaumdicke auf. Damit entsteht
eine angenehme Haptik. Bei der EXCLUSIVE- und AMG-Line ist das Oberteil der Instrumententafel mit hochwertigem Kunstleder schubweich kaschiert.
Das heißt, die Oberfläche lässt sich mit
dem Finger elastisch reversibel in bestimmten Grenzen verschieben. Das Lederkleid ist aufwendig mit Ziernähten
in Kontrastfarbe versehen. Diese verlaufen über die Breite des Cockpits in die
Türen über. Auch die Zierstäbe vermitteln einen fließenden Übergang von
Fahrertür über Cockpit zu Beifahrertür,
dem sogenannten Wrap Around. Für die
Sonderausstattung Designo ist das
Instrumenten­tafel-Oberteil mit echtem
Nappaleder (Glattleder) überzogen. Die
Oberflächen der unteren Bereiche inklusive Handschuhfach sind bei allen
Varianten in Sprühhaut mit LederNarbnach­bildung hinterschäumt.
Bild 10 Türtasche Fondtür
(© Daimler AG)
Fertigungskonzept Türverkleidungen
Durch Einsatz eines neuen Fertigungsverfahrens für die Trägerteile
der Türverkleidung kann durch die intelligente Kombination von Naturfaser und Spritzguss eine deutliche Gewichtsreduzierung gegenüber dem
Vorgänger und auch dem Wettbewerb erzielt werden. Hierbei werden
im One-Step-Fertigungsverfahren
Kunststoffelemente direkt bei der
Fertigung des Naturfaserträgers rückseitig aufgespritzt. So kann die Festigkeit gezielt an den Stellen erhöht
werden, wo es notwendig ist. Dadurch werden die Vorteile der Naturfaser (Nachhaltigkeit durch nachwachsenden Rohstoff, gute akus­
tische Eigenschaften, geringes
Gewicht sowie Vorteile in der passiven Sicherheit) mit den Vorteilen des
technischen Spritzgusses kombiniert,
Bild 13.
Bild 11 Fondarmlehne
(© Daimler AG)
Die Armauflagen der Mittelkonsolen sind
bei fast allen Ausstattungslinien mit
Planware auf ein Schaumpad gepolstert.
Nur die Designo-Line erhält die Armauflagen in echtem Nappaleder. Bei Wahl der
Sonderausstattung Wärme-Komfort-Pa-
131
132
Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz
ket sind die Armauflagen beheizbar. Gegenüber der S-Klasse konnte die beheizte
Fläche in den Armauflagen der Türverkleidungen nochmals erweitert werden,
sodass sogar der Bereich am Halte- beziehungsweise Zuziehgriff temperiert wird,
Bild 12.
Abhängig von den Ausstattungslinien können unterschiedliche Zierstäbe in lackiertem Kunststoff (Basis), Aluminium
(AVANTGARDE) und Hölzer in verschiedenen Farbausführungen in matter offenporiger oder glänzender Oberfläche gewählt werden. Als Sonderausstattung kann
zudem eine Ambientebeleuchtung über
die Mittelebene unter den Zierstäben bestellt werden. Diese setzt sich unter dem
schwarz hochglänzenden Zierelement des
Mitteldoms fort.
Sitzanlage
Bild 12 Aufheizbild Armauflage
(© Daimler AG)
Bild 13 Rückseite Türverkleidung, KIS-Verfahren
(© Daimler AG)
Die Sitzanlage verbindet ein neu gestaltetes, elegantes Design mit innovativen
neuen Inhalten sowie Elemente aus der
S-Klasse und maximalem Komfort,
Bild 14. Alle Ausstattungslinien verfügen
über ein elegantes Design, verbunden mit
einer ausgeprägten Kontur und dem für
die E-Klasse typischen Komfort. Der Aufbau der Schaumauflagen ist mehrschichtig für eine gute Seitenführung in Verbindung mit maximalem Langstreckenkomfort und Einsitzweichheit. Die
Konturierung der Fahrersitze in der
AMG-Line ist stärker ausgeprägt, um eine kultivierte Sportlichkeit zu erreichen.
Die in zwei neuen Farbkombinationen
erhältliche Designo-Sitzanlage rundet
das Angebot ab. Die Lines halten neben
Stoff die Materialien Artico/Stoff, Leder
und feinstes Leder Nappa bereit. Neu ist
eine Stoff-Leder-Kombination, die den
seidig glänzenden Satino-Stoff mit edlem Leder verbindet. Die AMG-Line wird
in der griffigen Artico-Dinamica-Oberfläche und in Leder Nappa angeboten.
Business-Limousine mit hohem Wohlfühlfaktor
Sitzergonomie
Bei der E-Klasse Sitzanlage wurde besonderer Wert auf Ergonomie und Komfort
gelegt. Bereits die von den Ausstattungslinien unabhängigen Sitzverstellungen
des Komfort-Fahrersitzes erfüllen die
Vorgaben des Gütesiegels „Aktion-Gesunder-Rücken e.V.” (AGR). Dies wird
durch die Möglichkeit der individuellen
Anpassung des Sitzes an die ergonomischen Ansprüche der Insassen ermöglicht. Beim vollelektrischen Fahrersitz
mit Memo rundet die markentypische
Bedienung der Verstellschalter in der Tür,
die auch die Schalter für die Sitzheizung
und Sitzbelüftung umfasst, das perfekte
Bedienkonzept ab. Innovativ ist die elektrische Kissentiefenverstellung, die das
Sitzkissen stufenlos verlängert, ohne einen Spalt zwischen Sitzkissen und Sitzkissenverlängerung freizugeben.
Die neu gestalteten Vordersitze zeichnen
sich durch eine schlanke Lehnenform
aus, die im Vergleich zum Vorgänger höher und im Schulterbereich schmaler geformt sind. Die schlanke Linie ermöglicht
eine sehr gute Bewegungsfreiheit der Arme
und eine optimale Erreichbarkeit und Bedienung der zentralen Bedieneinheit, ohne
das markentypische Einsitzgefühl vermissen zu lassen.
133
Bild 14
Sitzanlage
­EXCLUSIVE-Line
in macchiatobeige
(© Daimler AG)
134
Bild 15
Schnittmodell
Fahrersitz
mit Komfort­
systemen
(© Daimler AG)
Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz
Im Fond wird der bekannt hohe Komfortanspruch durch Zwei-ZonenSchaumauflagen weitergeführt. Für
­maximale Flexibiltät kann die hintere
Sitzanlage mit einer 40:20:40-Teilung umgeklappt werden und durch eine Ski- und
Snowboardtasche ergänzt werden.
Erweiterter Komfort
Bild 16
Positiver Einfluss
von Bewegung auf
Stoff­wechsel und
damit Rege­neration
der Bandscheiben
(© bilderzwerg |
Fotolia.com)
Die in den Vordersitzen integrierten Komfortsysteme decken von konturgebenden
Einstellmöglichkeiten, wie der Multikonturlehne und Lordosenverstellung, über
die bei dynamischer Kurvenfahrt haltgebenden Zustellungen der Lehnenwangen
bis hin zu Wohlfühlmassagen ein breites
Spektrum des möglichen Sitzkomforts ab,
Bild 15. Die acht Massageprogramme inklusive Hot-Stone, die fahrdynamische
Sitzfunktion, die Multikonturlehne und
das neue aktive Kissen sind in einem Komfortsitzpaket zusammengefasst. Zu den
aus der bisherigen E- und der S-Klasse bekannten Massagefunktionen gesellt sich
mit dem aktiven Kissen eine neue Funktion: Die wellenartige Massage über Rücken- und Sitzfläche ist in der neuen E-
Active-Workout-Kissen
Ein Bewegungsimpuls aus der Sitzfläche heraus lädt ein, immer wieder aktiv dagegen zu spannen oder dem Impuls nachzugeben. Ziel ist es, die
Bewegungen von Wirbelsäule und Becken bewusst immer kleiner und feiner auszuführen, mit weniger Kraft
und mehr Leichtigkeit. Die Bewegung
soll auf das Becken begrenzt bleiben.
Mit jedem Workout lernen die Bauch-,
Becken- und Rückenmuskeln koordinierter und entspannter zusammenzuarbeiten.
Die Anregung von Durchblutung und
Stoffwechsel rund um die Wirbelsäule
fördert die Regeneration von Bandscheiben und Gelenkflächen und damit die Rückengesundheit, Bild 16.
Business-Limousine mit hohem Wohlfühlfaktor
Klasse erstmals umgesetzt und soll neben
mentalem Ausgleich auch eine verbesserte Gewebedurchblutung mittels Druckverteilungsveränderung an Rücken und
Beinrückseite erreichen. Der intensive,
flächendeckende Massageeffekt wird
durch insgesamt 14 pneumatische Blasen
in der Lehne und vier im Kissen realisiert.
Bei Nutzung der Wellenmassage werden
alle 18 Blasen in einer ausgeklügelten Abfolge aktiviert.
Grundsätzlich verfolgen die Massageprogramme drei Zielsetzungen: die wohltuende Massage mit Wärmezufuhr, die aktivierende Massage zur Stärkung der Muskelpartien in Schulter und Rücken und
die revitalisierenden Programme, die bereits ermüdete Partien wieder zum Leben
erwecken.
Die aus der S-Klasse bekannte schnelle Mehrzonensitzheizung ergänzt das
Komfortsitzpaket. Das WärmekomfortPaket, bestehend aus der schnellen Sitzheizung und „Panel Heating“, das zusätzlich die Armauflagen in der Tür und Mittelkonsole beheizt, sorgt für ein
behagliches Wärmegefühl. Die ebenfalls aus der S-Klasse übernommene
Sitz­belüftung mit reversierenden Lüftern in Lehne und Kissen, die die Luft
wechselnd absaugen und anblasen,
runden das Bild eines komfortablen Businessliners ab.
DANKE
Weiterer Autor: Matthias Zeller.
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