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Spektrum
Die Erforschung molekularer Aspekte homöopathischer
Arzneiwirkungen
Teil 1: Hypothesen über die Genregulation zur Erklärung homöopathischer
Arzneiwirkungen und Evidenz
Autor
Anisur Rahman Khuda-Bukhsh1
nungen physikalisch auch nur noch ein einziges Molekül der
Originalsubstanz vorhanden ist. Kontrollierte biologische
­Experimente deuten darauf hin, dass homöopathische Hochverdünnungen einen spezifischen Effekt aufweisen.
Schlüsselwörter
Genregulationshypothese.
Keywords
Gene regulatory hypothesis.
S U M MARY
In der Homöopathie werden Mikrodosen, die nach pharmazeutischer Vorschrift verdünnt wurden, häufig mit großem
Nutzen für Patienten eingesetzt, auch wenn es theoretisch
höchst unwahrscheinlich ­erscheint, dass in solchen Verdün-
Die Homöopathie hat es geschafft, seit ihrer Gründung im
späten 18. Jahrhundert durch den großen deutschen Arzt
und Wissenschaftler Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann seit mehr als zweihundert Jahren zu bestehen. Wir
haben seit Ende 1979 Forschungen zur Homöopathie
­d urchgeführt, zunächst zum Potenzial bestimmter
­homöopathischer Medikamente, vor zytogenetischen/gentoxischen Schäden zu schützen bzw. diese Schäden zu reparieren, die durch Ganzkörper-Röntgenbestrahlung verursacht
wurden und später durch einige giftige Chemikalien. Die Untersuchungen wurden für Säugetiere am Mausmodell in vivo
durchgeführt. Diese Übersichtsarbeit ist in erster Linie dazu
bestimmt, eine Zusammenfassung unserer eigenen Forschungsarbeit aufzuzeichnen. Aufgrund dieser wurde eine
komplette Liste unserer Forschungspublikationen erstellt.
In diesem ersten Teil werden die ersten Arbeiten erwähnt,
die uns inspiriert haben, eine Arbeitshypothese vorzuschlagen, die wir später die „Genregulationshypothese“
genannt haben. Als wir tiefer in den molekularen Bereich
eingedrungen sind, versuchten wir, mehr über die Homöopathie auf molekularer Ebene zu erfahren, worauf dann
der nächste Teil der Übersichtsarbeit unserer Forschungen
basiert, die uns geholfen haben, mehr unterstützende Belege zugunsten der Etablierung unserer Hypothese auf
einer soliden wissenschaftlichen Grundlage zu erbringen.
Einführung
Die Homöopathie ist ein komplementäres System der
­Medizin, das von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann
Khuda-Bukhsh AR. Die Erforschung molekularer ... AHZ 2017; 262: 5–14
In homeopathy, micro doses of drugs at ultra-high dilutions are
often used with great benefits to patients although at such
dilutions physical existence of even a single molecule of the
original drug substance is highly improbable. Controlled biological experiments suggest homeopathic high-dilutions have
a specific effect.
Heruntergeladen von: Vanderbilt University. Urheberrechtlich geschützt.
ZUSAM M E NFA SS UN G
im 18. Jahrhundert begründet wurde. Sie verwendet in
­Abhängigkeit vom jeweils bestehenden Krankheitszustand
grob gesagt 3 Arten der Arzneizubereitung, nämlich
▪▪ die Urtinktur (Rohextrakt pflanzlicher, tierischer oder
mineralischer Substanzen),
▪▪ die niedrigen bzw. mittleren Verdünnungen (von C1
bis C11 auf der Centesimalskala, unter der AvogadroGrenze verdünnt) und
▪▪ die hohen bzw. ultra-hohen Verdünnungen von C12
bis C1000 oder sogar noch höher (über die AvogadroGrenze hinaus verdünnt).
Herstellung Zu 99 ml wässrigem Äthanol (zur Lagerung
und späteren Verwendung) oder Wasser (in der Regel für
den sofortigen Einsatz) werden 1 ml des Rohextrakts (Urtinktur) hinzugefügt und mit 10 Schüttelschlägen verdünnt, um die Potenz C1 der Centesimalskala herzustellen,
traditionellerweise von Hand oder auch durch mechanische
Methoden2. Dann wird wiederum 1 ml der Potenz C1 zu 99
ml wässrigem Äthanol bzw. Wasser hinzugefügt und mit 10
Schlägen versehen, um die Potenz C2 herzustellen usw.
Dieser Prozess aufeinanderfolgender Schritte von Verdünnung mit Verschüttelung wird als Potenzierung oder
­Dynamisierung nach der Centesimalskala (C-Potenz) bezeichnet. Wenn also die Potenz C12 erreicht wird, erreicht
die Verdünnungsstufe 10-24 und überschreitet damit gewissermaßen die Avogadro-Grenze, wonach das Vorhandensein auch nur eines einzigen Moleküls der ursprünglichen
Wirkstoffsubstanz sehr unwahrscheinlich wird.
5
Wirksamkeit trotz Verdünnung? In der Homöopathie
werden Rohextrakte (Urtinkturen), Arzneien mit niedriger
Verdünnung und Hochpotenzen (je nach Krankheitszustand) in Mikrodosen eingesetzt, um das Leiden der Patienten durch die Entfernung der Krankheitssymptome zu
lindern. Die Akzeptanz der Behandlung mit den Urtinkturen und niedrigen Verdünnungen wird von Kritikern nicht
so vehement infrage gestellt, doch die Verdünnungen mit
wässrigem Äthanol (Trägerstoff) oberhalb einer bestimmten Grenze (C12, verdünnt zu 10-24) werden von ihnen vehement abgelehnt, da es unwahrscheinlich ist, dass diese
stark verdünnten Arzneien nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit von Avogadros Hypothese auch nur noch
ein einziges Molekül der ursprünglichen Wirkstoffsubstanz
enthalten. Daher wird ihre Wirksamkeit als Arzneimittel
zum Gegenstand von Verdächtigungen und Spott. Die das
nicht glauben, argumentieren, dass die berichteten klinischen Wirkungen solcher hochverdünnter Arzneimittel
nichts anderes als „Placeboeffekte“ oder „psychosomatische Wirkungen“ seien.
Fragen Die wichtigsten Fragen sind:
▪▪ Ob es möglich ist, die Heilkraft durch die homöopathische Methode der seriellen Verdünnungen auf
wässrigen Äthanol (Trägerstoff) zu übertragen und
falls ja, wie kann das erreicht werden?
▪▪ Wie diese extrem stark verdünnten Heilmittel so
spektakuläre physiologische Veränderungen zustande
bringen, wenn diese bei Patienten in Mikrodosen
angewendet werden? (Sogar 3–4 winzige Zuckerkügelchen des Heilmittels in einer Alkohollösung aufgelöst
sollen das gewünschte Ergebnis hervorrufen.)
▪▪ Wenn die Mittel wirklich Arzneiwirkung haben
können, was könnte dann der genaue Wirkmechanismus sein?
▪▪ Und schließlich, da Homöopathen die Symptome
ihrer Patienten nach dem Diktum „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ in ihrer Gesamtheit behandeln,
müssen auch die Fragen der Ähnlichkeit, der
Körper-Geist-Beziehung etc., die damit verbunden
sind, wissenschaftlich angegangen werden.
Unsere frühen Arbeiten
Vor diesem Hintergrund werden nun die ersten Forschungsarbeiten, die in unserem Labor durchgeführt wurden, im
Folgenden kurz vorgestellt:
Röntgeninduzierte zytogenetische Effekte
und ihre Modulation durch potenzierte
homöopathische Arzneien
Wir haben eine umfangreiche Reihe von kontrollierten
­Experimenten durchgeführt, um die Wirksamkeit mehrerer potenzierter Arzneien gegen röntgeninduzierte genotoxische, zytogenetische und enzymatische Schäden bei
Mäusen in vivo zu testen [6, 7, 38, 39, 47–51].
6
Zytogenetische Endpunkte wie Chromosomenaberrationen, mikrokernhaltige Erythrozyten, Spermienkopfanomalien, Mitoseindices usw. von Mäusen (Mus musculus),
die einer Ganzkörper-Röntgenbestrahlung in subletalen
Dosen ausgesetzt worden waren, konnten durch die Verabreichung eines potenzierten homöopathischen Arzneimittels, Arnica montana, das üblicherweise gegen Schock
und Verletzungen eingesetzt wird, in Bezug auf zytogenetische Veränderungen erfolgreich beeinflusst werden.
Diese Daten wurden mit mehreren sorgfältig ausgeführten Kontrollen erhoben und ihre kritische Analyse ergab,
dass die mit der Arznei gefütterten röntgenbestrahlten
Mäuse eine deutlich geringere Menge an Chromosomenschäden, wie beispielsweise Aberrationen, Mikrokerne und
eine geringere Anzahl von Spermien mit abnormer Kopfmorphologie aufwiesen als die Kontrollgruppen der mit
verschütteltem Alkohol gefütterten (Placebo), den mit
verdünntem Alkohol gefütterten und den mit Wasser gefütterten Mäusen. So schien Arnica montana C30 eine
Schutzwirkung gegen zytogenetische Schäden (einschließlich der Reparatur von DNA-Schäden) zu zeigen, die
durch Ganzkörper-Röntgenbestrahlung bei Mäusen induziert wurden. Mäuse, die sowohl vor als auch nach der Bestrahlung Arnica montana ins Futter bekamen, zeigten die
beste Schutzwirkung, gefolgt von den nur danach und nur
davor gefütterten, in dieser Reihenfolge.
Darauf folgend wurden in größerem Umfang ähnliche
Untersuchungen an röntgenbestrahlten Mäusen durchgeführt und einige andere Hochpotenzen gegen Schock
und Verletzungen wie Hypericum C30, Ruta graveolens
C30, X-Ray C30, Ginseng C30, C200 etc. zeigten ebenfalls
zytogenetische Effekte gegen die Bestrahlungsfolgen
bei den Versuchsmäusen bezogen auf die Kontrollgruppe mit verschütteltem Alkohol. Darauf folgend schien
Arnica montana C30 auch vor durch Ultraschallbeschallung induzierten zytogenetischen Schäden bei Mäusen
zu schützen.
Wenn jedoch Actinomycin D, ein Transkriptionsblocker,
gleichzeitig neben der homöopathischen Arznei verabreicht wurde, konnte die lindernde Wirkung der homöopathischen Arzneien nicht mehr nachgewiesen werden
[26]. Man weiß, dass die DNA-Reparatur bei Mäusen durch
die gemeinsame Aktion bestimmter Gene durchgeführt
wird (wie XP A, B, C, D, E, F usw. bei Säugetieren). Ohne
die aktive Beteiligung dieser Reparaturgene ist die Reparatur beschädigter DNA nicht möglich.
Die Verabreichung von Arnica montana C30 zeigte ihre
schützende Wirkung auch bei Escherichia coli, die UV-­
Bestrahlung ausgesetzt wurden. Interessanterweise zeigte sich eine Überexpression der betreffenden Reparaturgene Uvr A, Uvr B und Uvr C bei der Serie, der die Arznei
verabreicht wurde. Doch bei der Kontrollgruppe, die verschüttelten Alkohol erhielt, gab es keine solchen Änderungen im Expressionsniveau der Reparaturgene [31].
Khuda-Bukhsh AR. Die Erforschung molekularer ... AHZ 2017; 262: 5–14
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Spektrum
Überprüfung von Isopathie/Homöopathie und
enzymatische Modulationen
Auf der Basis des Prinzips der Isopathie, bei der man toxische Wirkungen verschiedener giftiger Chemikalien mit
Hochpotenzen der gleichen toxischen Substanz gemäß der
homöopathischen Doktrin „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ behandelt, testeten wir die Wirksamkeit mehrerer potenzierter homöopathischer Mittel auf den Schutz vor zytogenetischen Schäden, die durch verschiedene giftige
Chemikalien verursacht wurden. Wir bezogen uns dabei
nicht nur auf zytogenetische Parameter, sondern auch auf
einige andere wissenschaftlich anerkannte Parameter wie
enzymatische und nonenzymatische Proteine und andere
relevante Verfahren [2, 38, 40, 41, 60–62, 64, 65].
Beispielsweise ergaben sich eindeutige Besserungseffekte, die mit entsprechenden Kontrollen anderer anerkannter wissenschaftlicher Studien verglichen wurden, wenn
man Mäuse mit Arsentrioxidintoxikationen unter Nutzung
mehrerer Protokolle mit potenziertem Arsenicum album
C30 behandelte, Cadmiumchloridintoxikation mit Cadmium sulfuricum C30, Quecksilberchloridintoxikationen mit
Mercurius solubilis C30 und Zinnintoxikationen mit Stannum metallicum C30, und zwar unter Berücksichtigung von
hauptsächlich zytogenetischen Endpunkten sowie bestimmter Biomarker für Toxizität wie saurer und alkalischer
Phosphatase (ACP, ALP), Alanin-Aminotransferase (ALT)
und Aspartat-Aminotransferase (AST), Lipidperoxidation
(LPO), reduziertem Glutathion (GSH) etc. Im Übrigen benötigt die Modulation von Proteinbiomarkern im Wesentlichen Veränderungen von Transkriptionssignalen, die der
direkten Kontrolle durch spezifische Gene unterliegen.
Besserung von Arsenintoxikation bei Mäusen
und Menschen durch potenziertes Arsenicum
album
Eine Reihe von Studien bei Mäusen zeigte, dass die Anwendung des potenzierten homöopathischen Mittels Arsenicum
album C30 verschiedene Parameter für Toxizität bei arsenvergifteten Versuchsmäusen im Vergleich zu Kontrollgruppen positiv modulierte [2, 28, 39, 42, 53, 60–62, 64, 65].
Die Ergebnisse einer Pilotstudie am Menschen, der eine ausführlichere Studie folgte, an der fast 200 Menschen aus
einigen Dörfern beteiligt waren, die bezüglich der
­Kontaminierung des Grundwasser mit Arsen in einem Hochrisikogebiet lagen, zeigte, dass die potenzierte homöopathische Arznei Arsenicum album in C30 und C200 Zeichen der
Besserung hervorbrachte, und zwar in Hinsicht auf eine große
Zahl von wissenschaftlichen Befunden und Toxizitätsbiomarkern, wie z.B. den Arsengehalt in Urin und Blut (bei einigen in
Nägeln und Haaren), die Alanin-Aminotransferase,
­A spartat-Aminotransferase, die sauren und alkalischen
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­ hosphatasen, den antinukleären Antikörpertiter (ANA-TiP
ter), hämatologische Parameter etc. [1, 8–10, 54]. Es wurde
beobachtet, dass der Arsengehalt bei den mit „Verum“ versorgten Patienten in Blut und Urin signifikant sank, zusammen mit anderen positiven Wendungen zum Besseren. Sogar
Anzeichen und Symptome der Arsenikose (Arsenintoxikation) wurden minimiert oder verschwanden nach der Behandlung für einige Monate.
Darauf folgend schien auch die Anwendung von LM-Potenzen von Arsenicum album einen Nutzen im Genesungsprozess nach einer Arsenikose zu zeigen [57]. Die Toxizitätsbiomarker schlossen verschiedene Leberenzyme, Antioxidanzien und Stressmarker ein, die der Regulation durch spezifische
Gene unterliegen. In der Folge besserten sowohl Arsenicum
album C30 als auch C200 die durch wiederholte Injektionen
von Arsentrioxid induzierte Genotoxizität bei Mäusen, wobei
die letztere Potenz ein etwas stärkeres Besserungspotenzial
zeigte. Arsenicum album C30 demonstrierte seine Fähigkeiten, Proteinbiomarker und Genexpression zu modulieren,
nicht nur bei Menschen und im Säugetiermodell (Mäuse),
sondern auch bei der Bäckerhefe Saccharomyces cerevisiae,
die zu den primitiven einzelligen Eukaryoten gehört [28]. Arsenicum album C6 schützte auch vor der durch Natriumarsenit induzierten Apoptose bei der sprossenden Hefe Saccharomyces cerevisiae [29].
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­ leichermaßen stellte sich heraus, dass diejenigen Gene,
G
die die Einschleusung und Ausscheidung von Arsen regulieren, durch die Verabreichung von Arsenicum album C 30
[42] auch in günstiger Weise moduliert werden.
In ähnlicher Weise konnte die homöopathisch aufbereitete Glucose in C30 ihr Vermögen zeigen, die Glukoseaufnahme durch die Überexpression von Permease-Gen und
­ArsA-Gen (steigert die ATPase-Aktivität zur Ausschleusung
von Arsen) bei den durch Arsenite belasteten Prokaryoten
Escherichia coli-Bakterien zu steigern, während die Verabreichung von Arsenicum album C30 die Überexpression der
Gene ArsB und ArsC induzierte (für Arsentoleranz und Ausschleusung von Arsen) [59].
In einer anderen interessanten und wegweisenden Studie
konnte die Fähigkeit, die Genexpression zu modulieren
und Gene (DNA) anzusteuern, um durch potenzierte homöopathische Arzneien veränderte Transkriptome 3 zu
synthetisieren, durch ein neuartiges Phagen(Viren)-Bakterien-Infektions-Experiment ebenfalls bewiesen werden
[86]. Demzufolge könnten Hochpotenzen von Arsenicum
album bessernde Wirkungen sowohl bei niederen und höheren ­E ukaryoten als auch bei Prokaryoten bewirken.
Diese Ergebnisse sind in vielerlei Hinsicht von Bedeutung.
Erstens wäre das mit einem einfachen genetischen System
ausgestattete Bakterium Escherichia coli in eindeutiger
Weise in der Lage, auf Hochpotenzen zu reagieren, was bedeuten würde, dass die Arzneien auf irgendeine Art einen
direkten Einfluss auf das genetische System hätten und
viele Hypothesen, die das Nervensystem als wesentlichen
Teil der Wirkungsweise betrachten, würden bei diesen niederen Organismen nicht zutreffen. Zweitens könnte das
Bakterium zwischen Glucose C30 und Arsenicum album C30
unterscheiden, welche verschiedene Genexpressionen
7
Spektrum
In der Tat erhielten wir ähnliche Ergebnisse von Besserungen
auch bei dem einzelligen Eukaryoten Saccharomyces cerevisiae, der Arsen ausgesetzt und anschließend mit Arsenicum
album C30 behandelt wurde [28]. Auch hier konnte verschüttelter Alkohol in C30 (Kontrollgruppe) keine positiven Reaktionen auslösen, wodurch die Hypothese eines „molekularen Abdrucks“ durch die homöopathische Arznei unterstützt
wird, das seine Wirkung von dem chemisch ähnlichen „verschüttelten Alkohol“ unterscheidet.
Besserungen bei Thalassämie-Patienten, die
mit Hydroxyurea behandelt wurden
Thalassämie ist eine Krankheit, die aus einer Hämoglobinopathie entsteht, die im Wesentlichen durch Genmutationen verursacht wird. Eine Humanstudie an 38 Thalassämiepatienten, die für unterschiedliche Zeiträume mit Hydroxyurea behandelt worden waren, deren Verbesserung
jedoch stoppte oder gar rückläufig war (festgestellt durch
verschiedene Parameter im Blut wie Ferritinspiegel, Hämoglobingehalt, durch den Status der Vergrößerung von Leber
und Milz etc.), wurden einer Untersuchung unterzogen, ob
bestimmte potenzierte homöopathische Arzneien eine
Besserung ihres Gesundheitszustandes bewirken konnten,
insbesondere in Bezug auf einige hämatologische Parameter [3][5]. Die Verabreichung von homöopathischen Arzneien wie Ceanothus, Pulsatilla und Ferrum metallicum wirkte nicht nur eindeutig auf das Blutbild hinsichtlich Ferritinspiegel, Hämoglobinwerten und Abnahme der Größe von
Milz und Leber bei den mit „Verum“ versorgten Versuchspersonen, sondern verbesserte auch ihren mentalen Zustand grundlegend. Alle Kinder hatten mehr Energie und
wurden fröhlicher, nachdem sie die zusätzliche Behandlung
durch die homöopathischen Mittel als unterstützende
Maßnahme erhalten hatten. Das spricht für die verbessernde Wirkung der Arzneien bei Patienten mit genetischen
Mängeln.
Anti-Krebs-Wirkungen homöopathischer
Arzneimittel bei Krebs: In-vivo- und
In-vitro-Studien
Wir haben ebenfalls dokumentiert, dass bestimmte homöopathische Medikamente sowohl in niedrigen als auch
in hohen Verdünnungen und in ihren nanoverkapselten Formen Wirkungen gegen Krebs und antihepatotoxische Wirkungen haben, sowohl in vivo bei Mäusen [5, 11–13, 15,
17, 21–24, 35, 45, 58, 73–76, 78, 81, 84, 93] und Ratten
[4, 91, 92, 94] als auch in vitro bei verschiedenen Krebszellen [14, 16, 19, 20, 25, 27, 33, 34, 36, 37, 43, 44, 56, 63,
67, 70–72, 77, 79, 83, 90, 95]. Ferner wurden mehrere Studien sowohl unter Bedingungen in vivo als auch in vitro
durchgeführt [30, 66, 82, 80]. Wir betrachteten Mäuse als
geeignet für das Modell in vivo, bei dem die Induktion
von Krebs und bessernde Wirkungen homöopathischer
8
Arzneien wegen bestimmter Vorzüge genau ­studiert werden konnten [55].
Wir benutzten auch biologisch aktive Inhaltsstoffe, die aus
homöopathischen Urtinkturen extrahiert wurden [15, 25,
32, 87, 88] und ihre Nanoformen [17, 35, 36, 81, 82, 56,
68, 69] sowie Hormone [89]. Wir nutzten akzeptierte Protokolle für die Nanoverkapselung getrockneter ­Extrakte homöopathischer Urtinkturen von verschiedenen homöopathischen Arzneien wie Gelsemium sempervirens, Polygala
senaga, Boldo etc. und erzeugten so tatsächlich beladene
Polylactid-do-Glycolid(PLGA)-Nanopartikel dieser Arzneien
im akzeptierten Nanobereich (Nanokapseln haben im Allgemeinen Maße um die 100 nm) für die Arzneimittelzufuhr
und verglichen ihre biologischen Wirkungen auf Krebszellen in vivo und in vitro mit ihren jeweiligen unverkapselten
Urtinkturextrakten. Wir fanden dabei heraus, dass die Nanoarzneien bei einer stark reduzierten Dosis wesentlich
schneller, effizienter und in zielspezifischerer Weise wirkten.
Interessanterweise wurde vor Kurzem über Nanopartikel
der ursprünglichen Arzneisubstanz in ultra-hohen Verdünnungen berichtet, aber ihre tatsächliche Rolle oder Wirkungsweise konnte nicht verstanden werden. So liefert unsere Studie über die Nanoformen ­homöopathischer Arzneimittel und die Aufklärung ihrer Aktionswege und
Signalmechanismen, ihrer Verteilung in verschiedene Gewebe und ihrer Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, einige Erkenntnisse und kann durchaus mit der Ermittlung von Nanopartikeln in hohen Verdünnungen homöopathischer Heilmittel verknüpft werden. Von diesen
Nanopartikeln wird behauptet, dass sie als Ergebnis des Dynamisierungsprozesses erzeugt werden, während wir sie
nach einem wissenschaftlich anerkannten Protokoll absichtlich hergestellt haben und sie physikalisch-chemisch mit
modernsten Techniken ­beschrieben haben, wozu Nuklear-,
Raster- und Transmissions-Elektronenmikroskopie, dynamische Lichtstreuung etc. verwendet wurden.
Von einigen der bioaktiven Inhaltsstoffe, die aus den
­Urtinkturen isoliert wurden, und ihren nanoverkapselten
Formen haben wir in der Folge berichtet, dass sie eine stärkere Anti-Krebs-Wirkung haben. Demnach scheinen diese
Ergebnisse eine große Bedeutung für die homöopathische
Lehre zu haben, nach der die Wirkung „desto stärker ist,
je mehr verdünnt“ wurde, was jedoch definitiv weitere
­Verifikation und Bestätigung durch spezifischere Experimente benötigen würde. Es sollte auch erwähnt werden,
dass obgleich die Anwesenheit von Nanopartikeln der Originalarznei Sinn ergibt als Beitrag zur ultra-strukturellen
Ausrichtung von Wasser als Träger für die spezifischen Informations-Bits, wie in dem bekannten „Gedächtnis-desWassers“-Konzept vorgeschlagen, bestimmte Aspekte der
Nanopartikelhypothese als physikalischer Träger des Gedächtnisses in homöopathischen Mitteln wie z.B. die Hitzeinaktivierung von homöopathischen Mitteln, Arzneimittelprüfung durch Kontakt, Verabreichung durch Riechen
usw. noch klarer und eindeutiger geklärt werden müssen.
Khuda-Bukhsh AR. Die Erforschung molekularer ... AHZ 2017; 262: 5–14
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­ estimmter relevanter Gene bewirkt hatten. Auch dies
b
würde wieder für die Unterstützung der Genregulationshypothese sprechen.
Die Entwicklung von onkologischen Tumoren ist ein mehrschrittiger-Prozess unter Beteiligung multipler Gene, im
Allgemeinen ausgelöst durch Mutation und Transformation von Protoonkogenen zu Onkogenen. Der gesamte Prozess der Karzinogenese beinhaltet eine große Anzahl von
metabolischen Veränderungen unter der strengen Kontrolle bestimmter Gene, deren Regulation fehlerhaft verläuft, was zu einer Transformation von Zellen führt.
Diese transformierten Zellen erreichen eine „Immortalisierung“ und zeichnen sich durch unkontrollierte Zellteilung und unkontrolliertes Wachstum aus, mit der fehlerhaften Expression bestimmter Gene einschließlich der
­signalübertragenden Gene. Die sich unkontrolliert teilenden Zellen erlangen anschließend die Fähigkeit, sich von
ihrer originären Stellung fortzubewegen, um andere umgebende Gewebe zu infiltrieren (Metastasen). Die meisten
dieser Krebszellen sind auch fähig, Zelltodsignale (Apoptose) zu übergehen.
Daher stützt sich ein Weg, das Anti-Krebs-Potenzial eines
Arzneimittels zu bestimmen, auf die Untersuchung seiner
Fähigkeit, die Krebszelle entweder durch Apoptose oder
Nekrose abzutöten.
Von der Zytotoxizität verschiedener homöopathischer Mittel
sowohl in tiefen als auch in Hochpotenzen gegenüber einigen Krebszellarten haben auch andere Autoren berichtet, darüber hinaus haben der Verfasser und seine Arbeitsgruppe
den einen Beleg für die Modulation von relevanten Signalproteinen, die durch bestimmte homöopathische Arzneien und
ihre Wirkstoffe ausgelöst wird, zur Verfügung gestellt.
Die Apoptose von Zellen hängt hauptsächlich vom Gleichgewicht zwischen pro- und antiapoptotischen Signalen ab.
Von verschiedenen homöopathischen Mitteln wurde
­gezeigt, dass sie die Expression einer großen Anzahl von
Signalproteinen gleichzeitig modulieren können, welche
die Zellen induzieren, den apoptotischen Signalweg zu
nehmen. Die „Placebokontrolle“ scheiterte jedoch in allen
Fällen daran, solche positiven Signalantworten hervorzurufen. Die Modulation der Expression des Arylhydrocarbon-Rezeptors (Arh-Rezeptor) wurde bei Dimethylbenzo(a)
anthracen(DMBA)-induziertem Hautkrebs positiv reguliert, während Placebo keinerlei Änderung der Reaktion
herbeiführen konnte.
Wir beobachteten die positive Modulation der Expression
von verschiedenen Signalproteinen, sowohl in vivo (bei der
arsenvergifteten Hefe Saccharomyces cerevisiae und E. coli
und bei Mäusen mit induziertem Krebs und Arsenintoxikation) als auch in vitro bei verschiedenen Typen von Krebszellen sowie deren positive Modulation durch bestimmte
­homöopathische Arzneimittel zusammen mit Verbesserung
Khuda-Bukhsh AR. Die Erforschung molekularer ... AHZ 2017; 262: 5–14
der Zytotoxizität, oxidativem Stress und der Erzeugung von
reaktiven Sauerstoffspezies (ROS). RT-PCR und ImmunoblotStudien zeigten, dass die Modulation der Genexpression sowohl auf mRNA- als auch auf Proteinebene erfolgte; Gleiches
gilt für die Expression von Matrix-Metalloproteinasen
(MMPs), die mit der Metastasierung von Krebs assoziiert
sind. Die Ergebnisse aus Immunofluoreszenz, Western-Blot,
RT-PCR und elektronenmikroskopischen Untersuchungen
belegen Wirkungen sowohl auf der histopathologischen
Ebene als auch auf der molekularen Ebene.
In einem sehr interessanten Experiment erhielten wir die
mehr oder weniger gleiche Anzahl von Plaques, wenn eine
bestimmte Anzahl von Bakteriophagen (ФX-174) (eine
Gruppe von wirt-spezifischen Viren, die auf E. coli leben)
und Bakterien zusammengebracht wurden. Der Bakteriophage Ф-174 greift die Bakterien E. coli an und die Plaques
stellen die resultierende Lyse der Bakterienkolonie dar.
Wurden die Bakterien mit bestimmten homöopathischen
Arzneien mit dem Anspruch auf eine antivirale Wirkung
behandelt (wie Rhus toxicodendron C30, Aconitum C30, Belladonna C30 etc.), zeigten sie eine viel geringere Anzahl
von Plaques im Vergleich zu Placebo, wodurch angezeigt
wird, dass die Bakterien unter dem Einfluss des homöopathischen Mittels fähig waren, ihrer Zerstörung durch die
Viren (durch Lyse) zu widerstehen. Als die Expressionsebene des E-Gens im Virus, das verantwortlich für die Synthese des Lyse verursachenden Produkts ist, kritisch analysiert
wurde, wurde festgestellt, dass die homöopathische Arznei die Expression des E-Gens in der Virus-DNA herunterregulieren konnte (das durchgehend exprimiert wird, sobald es sich innerhalb eines Bakteriums befindet), wodurch
sich die Fähigkeit des Arzneimittels zeigt, die E-Gen-­
Expresssion des Eindringlings mit den Produkten seines
­eigenen Genoms zu hemmen.
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Einige sich entwickelnde
Überlegungen
Im Bestreben, die biologischen Wirkungen und die physikalisch-chemische Natur der homöopathischen Arzneien
sowohl in vivo als auch in vitro zu verstehen, haben wir
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insbesondere den Laboratoires Boiron in Lyon, Frankreich,
und AYUSH in New Delhi, Indien, welche die Arbeit mit
ihren Zuwendungen unterstützt haben. Dankbare
Anerkennung gilt auch der University Grants Commision
(UGC) der indischen Regierung für die Vergabe der
„Eremitus Fellowship“ an den Autor.
Über den Autor
Prof. Anisur R. Khuda-Bukhsh
Prof. A. R. Khuda-Bukhsh, Ph.D. ist ehemaliger
Leiter der Abt. Zoologie, Universität von
Kalyani und Prof. em. der Universitätsstipen­
dienkommission der Universität von Kalyani. Er
beschäftigt sich vor allem mit Krebszytogenetik und Genotoxikologie und testet die
Anti-Krebs- und Anti-Diabetes-Potenziale verschiedener
Pflanzenextrakte, die hauptsächlich als homöopathische
Urtinkturen verwendet werden. Er produzierte Nanokapseln
homöopathischer Urtinkturen und deren Wirkstoffe und
studierte ihren Mechanismus und den Handlungspfad in
verschiedenen biologischen Systemen. Unter anderem erhielt
er den begehrten „Life Time Achievement Award“ des
„European Homeopathy Committee“ am 18. November 2016
im berühmten Wiener Rathaus während des XVI. Europäischen Homöopathie-Kongresses in Anerkennung seiner
ausgezeichneten und engagierten Leistung im Bereich der
Homöopathieforschung. Er erhielt auch den „Life Time
Achievement Award-2016“ des Ministeriums von AYUSH, der
Regierung von Indien, für seinen bedeutenden Beitrag zum
Verständnis des molekularen Mechanismus der biologischen
Wirkung von homöopathischen Hochpotenzen. Der Preis
wurde ihm am World Homeopathy Day, dem 10. April 2017,
überreicht. Er hat über 330 Forschungsarbeiten in Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter etwa 130 zur Homöopathie.
Unter den 51 Studenten, die bei ihm den Doktorgrad
erhielten, arbeiten 31 im homöopathischen Fachgebiet.
Kurz gesagt haben wir so viele Instrumente und Techniken
wie möglich benutzt, um die beobachteten Fakten analytisch zu überprüfen und zu evaluieren, um zu einem wissenschaftlich annehmbaren Ergebnis zu kommen.
Vorschlag für eine Arbeitshypothese
Auf der Basis der Erkenntnisse über die Fähigkeiten bestimmter im Labor des Autors getesteten homöopathischer Arzneimittel, Chromosomen- und DNA-Schäden zu reparieren bzw.
vor ihnen zu schützen, hat der Autor seine neue Arbeitshypothese zum ersten Mal 1993 bei einer wissenschaftlichen Versammlung vorgeschlagen und im ­zugehörigen Buch (Proceedings) veröffentlicht [51] und dann noch einmal ein wenig
aufwendiger [52] in einem internationalen Journal. Die Hypothese legte erstmals nahe, dass die potenzierten homöopathischen Arzneien über die Regulation der Genexpression wirken. Dies war der erste Versuch, die Fähigkeiten potenzierter
homöopathischer Arzneien in Zusammenhang mit der das
Genom beeinflussenden möglichen Veränderung des Transskriptoms beim Genesungsprozess von einer Krankheit zu
bringen, was dann zur Entdeckung einiger individuell angepasster ­homöopathischer Mittel führte, für welche spezifische
DNA-Segmente, die einige spezifische Gene tragen [46], potenziert wurden. Diese Hypothese basierte hauptsächlich auf
den umfangreichen Forschungsarbeiten des Autors und seines Mitarbeiterteams und sie wird der hauptsächliche Diskussionsgegenstand im zweiten Teil dieser Übersichtsarbeit sein.
Danksagung
Der Autor dankt seinen Doktoranden und Mitarbeitern für
ihre sorgfältige Arbeit in diesem anspruchsvollen
10
Korrespondenzadresse
Prof. Anisur Khuda-Bukhsh, Ph.D.
University of Kalyani
741235 Kalyani
Indien
khudabukhsh_48@rediffmail.com
Anmerkungen
1
2
3
Übersetzung: Thomas Mickler
Anm. d. Übers.: Samuel Hahnemann ist mit der Zeit immer
mehr dazu übergegangen, aus jedem Ausgangsstoff eine
C3-Trituration anzufertigen, was die besten Hersteller weltweit
auch durchgängig so befolgen, sofern die Gesetzeslage es
zulässt. Jede Triturationsstufe erfordert eine Stunde Zeit für die
Verreibung, das heißt, für eine C3 verreibt eine Person die Arznei
mindestens 3 Stunden lang. Handtriturierte Arzneien gelten i.A.
als wirksamer als von Anfang an flüssig potenzierte Arzneien.
Üblicherweise wird lt. Hahnemanns Herstellungsvorschriften
also erst ab der C4 flüssig weiterpotenziert wie hier angegeben.
Anm. d. Übers.: Das Transskriptom ist die Summe aller zu
einem bestimmten Zeitpunkt in einer Zelle transkribierten,
das heißt von der DNA in RNA umgeschriebenen Gene, also
die Gesamtheit aller zu diesem Zeitpunkt in einer Zelle
hergestellten RNA-Moleküle.
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v­ erschiedene zytogenetische und biochemische Techniken
eingesetzt, darunter verschiedene zytogenetische Parameter, biochemische Endpunkte, Zellzyklusanalyse, histologische Untersuchungen, Untersuchung der DNA-SchadenReparatur, Gelatine-Zymografie, immunhistochemische
Untersuchungen, Immunoblots, RT-PCR-Untersuchungen,
Blutparameter, Hormon-Assays, Untersuchungen zu Zellsignalen etc. In ähnlicher Weise wurden innerhalb jedes
Protokolls viele Parameter bedacht, so wurden beispielsweise im biochemischen Teil Parameter eingeschlossen wie
saure Phosphatase (AcP), alkalische Phosphatase (AlkP),
Aspartat-­Aminotransferase (AST), Alaninaminotransferase (ALT), L­ ipidperoxidation (LPO), der Gesamtgehalt an
­Thiolen (GSH), Glutathion-Reduktase (GSR), Glutathionperoxidase (GPx), Superoxid-Dismutase (SOD), Katalase
(CAT), Gamma-Glutamyl-Transferase (GGT), Lactatdehydrogenase (LDH), ­Glucokinase, Fructosamine etc. Dies soll
dem Leser ein Verständnis für die Tiefe unserer Studien
geben. Gleichermaßen nutzten wir für die physikalischchemische Charakterisierung viele Werkzeuge wie Massenspektroskopie, FTIR-Spektroskopie, H1 NMR-Spektroskopie,
C13 NMR-Spektroskopie, DLS, AFM, PHLC, CD, DEPT, C,H
COSY, XRD, TEM, SEM, konfokale Mikroskopie etc.
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© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
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Khuda-Bukhsh AR. Die Erforschung molekularer ... AHZ 2017; 262: 5–14
Heruntergeladen von: Vanderbilt University. Urheberrechtlich geschützt.
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