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МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ РОССИЙСКОЙ ФЕДЕРАЦИИ
Федеральное государственное автономное образовательное учреждение
высшего профессионального образования
САНКТ-ПЕТЕРБУРГСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ УНИВЕРСИТЕТ
АЭРОКОСМИЧЕСКОГО ПРИБОРОСТРОЕНИЯ
И. В. Харченкова
WIRTSCHAFTSDEUTSCH
Учебное пособие
по немецкому языку
Санкт-Петербург
2012
УДК 811.112.2(075.8)
ББК 81.2 Нем
Х22
Рецензенты:
кандидат филологических наук, доцент
кафедры языковой
кандидат филологических наук, доцент
кафедры международных
Утверждено
редакционно-издательским советом университета
в качестве учебного пособия
Харченкова, И. В.
Х22 Wirtschaftsdeutsch: учеб. пособие по немецкому языку /
И. В. Харченкова. – СПб.: ГУАП, 2012. – 56 с.
ISBN 978-5-8088-0773-0
Учебное
пособие
по
немецкому
языку
«Wirtschaftsdeutsch»
предназначено
для
студентов
экономических специальностей и направлений, изучающих
немецкий язык, а также для тех, кто хотел бы
совершенствовать свои знания по немецкому языку в области
рыночной экономики.
УДК 811.112.2(075.8)
ББК 81.2 Нем
Учебное издание
Харченкова Ирина Вячеславовна
WIRTSCHAFTSDEUTSCH
Учебное пособие
по немецкому языку
В авторской редакции
Подготовка к печати А. Н. Колешко
Подписано к печати 21.11.12. Формат 60 × 84 1/16.
Бумага офсетная. Усл. печ. л. . Тираж 100 экз. Заказ №. 618.
Редакционно­издательский центр ГУАП
190000, Санкт­Петербург, Б. Морская ул., 67
ISBN 978-5-8088-0773-0
2
© И. В. Харченкова, 2012
© Санкт­Петербургский государственный
университет аэрокосмического
приборостроения (ГУАП), 2012
INHALTSVERZEICHNIS
ПРЕДИСЛОВИЕ ............................................................................................................................4
Kapitel 1 MARKT ...........................................................................................................................5
Kapitel 2 RUND UM DAS UNTERNEHMEN ............................................................................17
Kapitel 3 PRODUKTION .............................................................................................................30
ГРАММАТИЧЕСКИЙ КОММЕНТАРИЙ К КОМПЛЕКСУ ..................................................45
Список рекомендуемых источников..........................................................................................56
3
ПРЕДИСЛОВИЕ
Пособие включает 3 модуля по ключевым сферам экономики (Markt,
Rund um das Unternehmen, Production), в которых представлен текстовой
материал,
даются
лексико-грамматические
упражнения
по
совершенствованию навыков чтения, понимания и говорения, а также
упражнения по формированию профессиональных компетенций.
Краткий грамматический комментарий, помогающий самостоятельной
работе студентов с текстами и практическими заданиями, подготовлен на
основе существующих учебников по грамматике немецкого языка и
представлен в виде таблиц в конце учебного пособия.
Учебный материал в модулях знакомит студентов с проблематикой
обсуждаемого вопроса и характерными для него лексико-грамматическими
конструкциями и позволяет постепенно научиться работать с аутентичными
текстами на немецком языке, что необходимо для расширения их
профессионального кругозора.
В пособии широко использованы аутентичные документы,
заимствованные из прессы и Интернет-ресурсов.
4
Kapitel 1 MARKT
TEXT 1
Markt, Marktwirtschaft
Der Begriff Markt hat eine direkte und eine übertragene Bedeutung. Im
direkten räumlichen Sinn bedeutet „Markt": Marktplatz, Markthalle,
Wochenmarkt usw. Im übertragenen abstrakten Sinn ist „Markt"
- ein Instrument der Information über die Wünsche der Käufer und Verkäufer und
- ein Instrument der Koordination der Produktions-, Konsum-, Kauf- und Verkaufsentscheidungen der Marktteilnehmer.
In den sozialistischen Ländern hat es Märkte im direkten Sinn immer
gegeben. Viele von ihnen waren auch offiziell erlaubt. Markt oder Märkte im
übertragenen Sinn waren aber verboten oder unterdrückt. Die Informations- und
Koordinationsfunktion des Marktes sollte der zentrale Plan erfüllen. Die
Beziehungen der Wirtschaftssubjekte auf Märkten im direkten und im
übertragenen Sinne wurden in der sozialistischen Wirtschaftstheorie als „WareGeld-Beziehung" bezeichnet.
In einer Marktwirtschaft werden die Produktions-, Konsum-, Kauf- und
Verkaufsentscheidungen der Wirtschaftssubjekte grundsätzlich überwiegend durch
Märkte und die freie Preisbildung auf ihnen - und nicht durch einen zentralen
Plan -koordiniert.
Privateigentum an den Produktionsmitteln ist, grundsätzlich gesehen,
weder ein notwendiges noch ein hinreichendes Charakteristikum der
Marktwirtschaft. In einer Marktwirtschaft ohne - oder mit stark eingeschränktem Privateigentum auch und gerade an den Produktionsmitteln würden aber mit der
Zeit die Märkte und die freie Preisbildung auf ihnen an Bedeutung verlieren. Statt
dessen würde die Rolle des Staates an Bedeutung gewinnen, was letztlich zu
zentraler Planung fuhren würde. Außerdem ist Privateigentum meist mit
zusätzlichen Leistungsanreizen verbunden, die zu mehr Effizienz, höherem
Lebensstandard und höherem Wirtschaftswachstum fuhren. Daher ist
Privateigentum für eine Marktwirtschaft unverzichtbar.
Freie Märkte und Privateigentum allein sind für eine real existierende, auf
Dauer angelegte und effizient organisierte Marktwirtschaft aber noch nicht
ausreichend. Vielmehr muss für die Handlungen der Wirtschaftssubjekte ein
rechtlicher Rahmen existieren, der klar, stabil und leistungsfördernd ist sowie auf
allgemeiner Zustimmung beruht. Dieser Rechtsrahmen muss aber weder
allumfassend noch sehr detailliert sein. Ein sehr wichtiger Teil dieses
Rechtsrahmens sind die Vertragsfreiheit und der staatliche Schutz von
Verträgen.
Sowohl die Schaffung und Pflege eines solchen marktwirtschaftlichen
Rechtsrahmens wie auch die konsequent marktwirtschaftliche Anwendung und
Interpretation der Vorschriften dieses Rechtsrahmens erfordern eine
5
kontinuierliche Anstrengung staatlicher und öffentlicher Stellen. Überspitzt kann
man sagen, dass Marktwirtschaft im Grunde eine staatliche Veranstaltung ist. Ohne
einen solchen rechtlichen Rahmen kann sich eine Marktwirtschaft allenfalls im
Sinne einer Bazaarwirtschaft entwickeln, in der die langfristige Kapitalbildung für
die Produktion von Gütern und somit auch das Wirtschaftswachstum gering bleibt.
Theoretisch kann auch eine Planwirtschaft effizient organisiert sein.
Tatsächlich ist sie das i.a. nicht, vor allem deshalb, weil sie den
Wirtschaftssubjekten weniger starke Anreize zum letztlich gesamtwirtschaftlich
sinnvollen Handeln geben kann und weil sie das Problem der Information über die
Ziele der Wirtschaftssubjekte nur unzureichend losen kann. Märkte sind dagegen
sehr effiziente Instrumente zum Setzen von Anreizen und zum Offenlegen von
Zielen. Daher ist langfristig der individuelle Lebensstandard in Marktwirtschaften
meist größer als in Planwirtschaften.
Auf philosophisch-ideologischer Ebene ist der eigentliche Grund für die
Befürwortung von Marktwirtschaft jedoch nicht ihre größere wirtschaftliche
Effizienz, sondern die größere persönliche Freiheit der Bürger im Vergleich zu
einer staatlichen Planwirtschaft.
WORTSCHATZ
Erklären Sie die folgenden Begriffe in Ihrer Muttersprache aus dem
Zusammenhang des Textes:
der Markt, pl. Märkte
die Wirtschaft, -en
die Marktwirtschaft
der Konsum (an D.)
Syn.: der Verbrauch
konsumieren
Syn.: verbrauchen
die Ware, -n
Syn.: pl. Güter
das Eigentum
das Privateigentum an Produktionsmitteln
einschränken
der Lebensstandard
der Anreiz, -e
der Leistungsanreiz
die Effizienz
effizient
rechtlich
der rechtliche Rahmen
die Vorschrift, -en
der Vertrag, pl. Verträge
6
die Vertragsfreiheit
die Befürwortung von D.
staatliche und öffentliche Stellen
das Wachstum
das Wirtschaftswachstum
an Bedeutung gewinnen
an Bedeutung verlieren
ZUM DETAILVERSTÄNDNIS
Lesen Sie den Text noch einmal und beantworten Sie die Fragen:
1. Was versteht die Wirtschaftswissenschaft unter dem Begriff „Markt" im
übertragenen abstrakten Sinn?
2. Was bedeutet „Markt" im direkten räumlichen Sinn?
3. Wodurch werden in einer Marktwirtschaft die Produktions-, Konsum-, Kauf
und Verkaufsentscheidungen der Wirtschaftssubjekte koordiniert?
4. In welchem Fall würde die Rolle des Staates in einer Marktwirtschaft an
Bedeutung gewinnen?
5. Kann man in einer Marktwirtschaft auf freie Märkte und Privateigentum verzichten?
6. Womit ist Privateigentum verbunden?
7. Freie Märkte und Privateigentum an den Produktionsmitteln sind für eine
Marktwirtschaft unverzichtbar aber noch nicht ausreichend. Was ist sehr
wichtig für eine real existierende, auf Dauer angelegte und effizient
organisierte Marktwirtschaft?
8. Wessen kontinuierliche Anstrengungen sind erforderlich für eine real
existierende, auf Dauer angelegte und effizient organisierte Marktwirtschaft?
9. Der individuelle Lebensstandard in Marktwirtschaften ist meist größer als in
Planwirtschaften. Aus welchen Quellen? (Woher?)
Wortschatzarbeit
Die Zusammensetzungen spielen in der Wirtschaftssprache eine wichtige
Rolle. Mit dem Wort Markt lassen sich viele Zusammensetzungen bilden.
Bilden Sie Zusammensetzungen mit Markt als erster und zweiter
Komponente und schreiben Sie russische Entsprechungen daneben.
Absatz-_______________
Arbeits-_______________
Binnen-_______________
Dienstleistungs-________
Güter-________________ -markt
Immobilien-___________
MarktÖl-__________________
Wohnungs-___________
_____________________
-analyse__________________
-anteil ___________________
-aufschwung______________
-beherrschung____________
-einstieg__________________
-einbruch_________________
-forschung_____________
-lage__________________
-wirtschaft_____________
7
TEXT 2
Bedürfnisse, Bedarf, Wirtschaft
Mit dem Begriff «Wirtschaft» bezeichnet man einen wichtigen Teil unseres
gesellschaftlichen Lebens, mit dem jeder von uns auf vielfältige Art und Weise
verbunden ist. Man umschreibt damit eine große Anzahl von Institutionen und
Prozessen, die sehr vielschichtig miteinander verknüpft sind und die der
Bereitstellung von materiellen und immateriellen Gütern dienen. Motor dieser
Wirtschaft sind Bedürfnisse des Menschen. Als Bedürfnis eines Menschen
bezeichnet man das Empfinden eines Mangels, gleichgültig, ob dieser objektiv
vorhanden oder nur subjektiv empfunden wird. Man spricht auch von einem
unerfüllten Wunsch.
In der Betriebswirtschaftslehre (BWL) unterscheidet man drei Arten von
Bedürfnissen:
1. Existenzbedürfnisse, auch primäre Bedürfnisse genannt, dienen der
Selbsterhaltung und müssen deshalb zuerst und lebensnotwendig befriedigt
werden. Es handelt sich um Bedürfnisse nach Nahrung, Kleidung und Unterkunft.
2. Grundbedürfnisse, die zwar nicht existenznotwendig sind, die sich aber
aus dem kulturellen und sozialen Leben sowie dem allgemeinen Lebensstandard
einer bestimmten Gesellschaft ergeben. Als Beispiele sind die Bedürfnisse nach
Kultur (Theater, Kino usw.), Weiterbildung (Kurse, Bücher), Sport, Reisen oder
Haushaltsgegenständen (Radio, Kühlschrank usw.) zu nennen.
3. Luxusbedürfnisse, die den Wunsch nach luxuriösen Gütern und
Dienstleistungen erfüllen. Sie können in der Regel nur von Personen mit hohem
Einkommen befriedigt werden. Als Beispiel lassen sich Schmuck,
Zweitwohnungen und Luxusautos anführen.
Bedürfnisse, die der Einzelne aufgrund seiner alleinigen Entscheidungen
befriedigen kann (z.B. Kauf eines Fahrzeuges), werden Individualbedürfnisse
genannt. Sie sind von den Kollektivbedürfnissen zu unterscheiden. Diese
zeichnen sich dadurch aus, dass deren Befriedigung vom Interesse und von den
Entscheidungen einer ganzen Gemeinschaft (z.B. Staat) oder einer Mehrheit davon
abhängt (z.B. Ausbau des Straßennetzes, Schulen).
Äußern sich die Bedürfnisse in einem wirtschaftlich objektiv feststellbaren,
d.h. von der Kaufkraft unterstützten Tatbestand, so spricht man von einem Bedarf,
der auch als gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach einem bestimmten Gut oder
Dienst bezeichnet wird. Aufgabe der Wirtschaft ist es, bestimmte Bedürfnisse des
Menschen zu befriedigen und dem Bedarf nach Gütern und Dienstleistungen (=
Nachfrage) ein entsprechendes Angebot gegenüberzustellen. Dabei besteht das
Problem, dass niemals alle Bedürfnisse befriedigt werden können. Die dazu
notwendigen Güter sind im Vergleich zum Bedarf relativ knapp, d.h. sie stehen in
der Regel nicht in der erforderlichen Qualität und Menge sowie am erforderlichen
Ort und zur erforderlichen Zeit zur Verfügung.
8
Zusammenfassend kann man unter dem Begriff «Wirtschaft» alle
Institutionen und Prozesse verstehen, die direkt oder indirekt der Befriedigung
menschlicher Bedürfnisse nach knappen Gütern dienen.
WORTSCHATZ
e Betriebswirtschaftslehre — экономика и организация производства
r Begriff, -e — понятие, представление о чём-л.
vielfältig — многообразный, разносторонний
miteinander verknüpft sein — быть связанным друг с другом
e Bereitstellung — изготовление
s Gut, die Güter — товар
immateriell — нематериальный
s Bedürfnis,-se — потребность
befriedigen (befriedigte, hat befriedigt), vt — удовлетворять
e Dienstleistung, mst Pl, -en — сфера услуг
s Empfinden — ощущение, восприятие
r Mangel, die Mängel — недостаток, нехватка, дефицит
empfinden (empfand, hat empfunden), vt — чувствовать, ощущать
e Selbsterhaltung — самосохранение
Existenzbedürfnisse, Pl., -en — жизненные потребности
Grundbedürfnisse, Pl. — основные потребности
r Bedarf — надобность, нужда
e Kaufkraft — покупательная способность
r Tatbestand — факт
s Angebot, -e — предложение
e Nachfrage, -n — спрос
gegenüberstellen (stellte gegenüber, hat gegenübergestellt), vt
противопоставлять
—
Lexikalisch-grammatische Aufgaben
1. Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an das Wort «Bedürfnisse» denken?
Erstellen Sie ein Assoziogramm.
2. Bilden Sie zusammengesetzte Wörter. Ergänzen Sie den Artikel, wenn Sie
die Nomen verbinden.
bereit
Bedürfnis
viel
notwendig
Existenz
Stellung
die Bereitstellung
Leben
Erhaltung
Leben
schichtig
weiter
fältig
selbst
Standard
9
Kauf
viel
Straßen
Haushalt
Luxus
Luxus
gesamt
Gegenstand
Bildung
Auto
Kraft
wirtschaftlich
Netz
Bedürfnis
3. Welches Verb passt nicht? Streichen Sie durch.
1. Bedürfnisse verspüren/ haben/brauchen/befriedigen/fühlen
2. ein Einkommen haben/versteuern/erhalten/kalkulieren/einkaufen
3. ein Beispiel anführen/sein/geben/erleben/suchen/finden/nennen
4. eine Nachfrage lässt nach/steigt/fällt durch/nimmt ab/besteht
5. Güter verzollen/absenden/abfertigen/verladen/verschicken/verlernen
4. Ordnen Sie die Erklärungen den Begriffen zu.
1. der Mangel
a) der Grad des Wohlstandes einer Person oder einer
sozialen Gruppe
2. die Unterkunft
b) das Geld, das jemand in einem bestimmten Zeitraum
bekommt (als Lohn, Gehalt oder als Gewinn aus
Geschäften)
3.
der c) der Zustand, in dem etwas Wichtiges nicht ausreichend
Lebensstandard
vorhanden ist
4. das Einkommen d) das System von Eigenschaften, die ein Ding zu dem
machen, was es ist, und es von anderen Dingen
unterscheidet
5.
die e) alle Dinge von sehr guter Qualität, die man nicht unbedingt
Gemeinschaft
zum Leben braucht und die meistens sehr teuer sind
6. die Qualität
f) die für die Öffentlichkeit gedachte Einrichtung
7. die Institution
g) eine Gruppe von Menschen (oder Völkern), die etwas
gemeinsam haben, durch das sie sich verbunden fühlen
8. der Luxus
h) ein Zimmer, eine Wohnung o.Ä., in denen man für kurze
Zeit als Gast wohnt
1____; 2 ____; 3 ____; 4____; 5 ____; 6 ____; 7 _____; 8_____.
5. Wie heißt das Gegenteil?
1. eine große Anzahl __________________________
2. materielle Güter ___________________________
3. eine objektive Meinung ______________________
4. ein erfüllter Wunsch ________________________
5. sekundäre Bedürfnisse ______________________
6. hohes Einkommen __________________________
7. geringe Kaufkraft __________________________
10
6. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen ggf. (gegebenenfalls) mit
Artikeln.
1. Jeder ------__ uns ist _----__ vielfältige Art und Weise _-------_ Wirtschaft
verbunden. 2. Wirtschaftliche Prozesse und Institutionen sind vielschichtig ----__einander verknüpft. 3. Wenn man einen Mangel an etwas verspürt, spricht man -----__ einem unerfüllten Wunsch. 4. Bei den Existenzbedürfnissen handelt es sich
------Bedürfnisse
-----Nahrung,
Kleidung
und
Unterkunft.
5. Grundbedürfnisse ergeben sich _-------_ kulturellen und sozialen Leben einer
bestimmten Gesellschaft. 6. Individualbedürfnisse sind
-------_____
Kollektivbedürfnissen
zu
unterscheiden. 7.
Die Befriedigung der
Kollektivbedürfnisse hängt --------_ Entscheidungen einer ganzen Gemeinschaft
ab. 8. Äußern sich die Bedürfnisse ---------_ wirtschaftlich objektiv feststellbaren,
_---------- Kaufkraft unterstützten Tatbestand, so spricht man ------ Bedarf, der
auch als gesamtwirtschaftliche Nachfrage ----------_ bestimmten Gut bezeichnet
wird. 9. Man kann _____ ----------- Begriff «Wirtschaft» alle Institutionen und
Prozesse verstehen, die der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse -------knappen Gütern dienen.
ZUM TEXTVERSTÄNDNIS
7. Vergleichen Sie die Aussagen im Text mit den folgenden Behauptungen.
Steht das im Text oder nicht?
Existenzbedürfnisse ergeben sich aus dem
1 allgemeinen Lebensstandard einer konkreten ja nein
Gesellschaft.
Existenzbedürfnisse umfassen Nahrung, Kleidung,
2
Haus und dessen Einrichtung.
3 Grundbedürfnisse hängen vom Lebensstandard ab.
Individualbedürfnisse werden von den Kollektiv4
bedürfnissen beeinflusst.
Der Begriff «Bedarf» wird mit dem Begriff
5
«Nachfrage» gleichgesetzt.
Es trifft niemals zu, dass Angebot und Nachfrage
6
völlig übereinstimmen.
8. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text.
1. Was versteht man unter dem Begriff «Wirtschaft»?
2. Wie wird das Wort «Bedürfnis» umschrieben?
3. Welche Arten von Bedürfnissen werden in der BWL unterschieden und was
beinhalten sie?
4. Wodurch unterscheiden sich Individualbedürfnisse von Kollektivbedürfnissen?
5. Welche Aufgaben erfüllt die Wirtschaft?
11
9. Verbinden Sie die nachstehenden Verben mit den Substantiven und
übersetzen Sie die Wortverbindungen ins Russische.
abdecken
angeben
ausschreiben
beliefern
beherrschen
betreiben
drücken
festsetzen
sättigen
senken
sinken
steigern
steigen
steuern
unterbreiten
vereinbaren
überschwemmen
MARKT ______
NACHFRAGE
ANGEBOT
PREIS
WETTBEWERB
________________________________________
TEXT 3
Wirtschaftsgüter
In der Betriebswirtschaftslehre wird zwischen Wirtschaftsgütern oder
knappen Gütern und den freien Gütern unterschieden. Freie Güter werden im
Gegensatz zu den knappen von der Natur in ausreichender Menge zur Verfügung
gestellt, so dass sie nicht bewirtschaftet werden müssen. Allerdings ist durch das
Bevölkerungswachstum und die zunehmende Industrialisierung die Tendenz
festzustellen, dass auch bisher freie Güter immer mehr zu knappen werden und es
somit immer weniger freie Güter (wie z.B. Luft, Wasser) gibt.
Die Wirtschaftsgüter lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:
– Inputgüter — Outputgüter: Input- oder Einsatzgüter (wie z.B. Rohstoffe,
Maschinen, Gebäude) werden benötigt, um andere Güter (wie z.B. Nahrungsmittel
oder Haushaltsgeräte) zu produzieren, die als Output- bzw. Ausbringungsgüter das
Ergebnis dieser Produktionsprozesse darstellen.
– Investitions- oder Produktionsgüter — Konsumgüter: Diese
Unterscheidung beruht darauf, ob die Wirtschaftsgüter indirekt oder direkt ein
menschliches Bedürfnis befriedigen. Konsumgüter (z.B. Schuhe, Genussmittel,
Ferienreisen) sind stets Outputgüter und dienen als solche unmittelbar dem
12
Konsum, während Investitions- oder Produktionsgüter (z.B. Werkzeuge,
Maschinen) nicht nur Outputgüter, sondern zugleich auch Inputgüter für weitere
Produktionsprozesse darstellen, an deren Ende schließlich wieder Konsumgüter
(Produkte und Dienstleistungen) stehen können.
– Verbrauchsgüter — Gebrauchsgüter. Das Begriffspaar Verbrauchs- und
Gebrauchsgüter wird in der Praxis vor allem für Konsumgüter verwendet.
Verbrauchsgüter werden sofort und einmalig verbraucht (z.B. Brot, Bier,
Zigaretten). Gebrauchsgüter dienen dem mehrmaligen Verbrauch. Sie können
längerfristig und mehrmalig genutzt werden (z.B. Kleidung, Wohnung, Autos,
Möbel).
– Halbfabrikate (Teile, Baugruppen) — Fertigfabrikate: Als Teile
bezeichnet man die einzelnen Elemente eines Produktes (z.B. Uhrzeiger,
Autoscheibe), als Baugruppe die zu einem Zwischenprodukt zusammengefügten
Teile (z.B. Automotor, Schuhoberteil). Teile oder Baugruppen werden als Halboder Zwischenfabrikate, Endprodukte als Fertigfabrikate bezeichnet.
– Materielle Güter — immaterielle Güter: Immaterielle Güter haben im
Gegensatz zu den erstgenannten keine materielle Substanz. Sie kommen vor allem
in zwei Ausprägungen vor, nämlich als Dienstleistungen (z.B.Schulung) oder als
Rechte (z.B. Lizenzen).
WORTSCHATZ
knappe Güter, Pl. — дефицитные товары
in ausreichender Menge — в достаточном количестве
zur Verfügung stellen — давать в распоряжение
bewirtschaften (bewirtschaftete, hat bewirtschaftet), vt — управлять
хазяйством, распределять товары
s Bevölkerungswachstum — рост численности населения
feststellen (stellte fest, hat festgestellt), vt — устанавливать, констатировать
unmittelbar — непосредственный
die Verbrauchsgüter, Pl. — потребительские товары
die Gebrauchsgüter, Pl. — товары широкого потребления
Lexikalisch- grammatische Aufgaben
1. Schreiben Sie die Wörter richtig.
1. INSETAZGTÜRE braucht man um andere Güter herzustellen.
2. Die Unterscheidung zwischen Produktionsgütern und SUMGRETÜKONN
beruht darauf, ob die Wirtschaftsgüter direkt oder indirekt ein menschliches
Bedürfnis befriedigen.
3. RERBAUVGETÜRCHS werden in der Regel sofort konsumiert.
4. BEGERUACHSTÜRG können längerfristig und mehrmalig verbraucht
werden.
5. Endprodukte bezeichnet man als REFAFTIGTEBKARI.
13
2. Ordnen Sie die Erklärungen den Begriffen zu.
1. knapp
a) Verbrauch und Nutzung von Gütern und
Dienstleistungen zur Befriedigung von
Bedürfnissen
2. der Rohstoff
b) das Benutzen einer Maschine oder eines
Geräts für eine bestimmte Aufgabe
3. der Konsum
c) etwas, das man isst, trinkt oder raucht, weil
es gut schmeckt oder anregend wirkt und nicht,
weil man Hunger oder Durst hat
4. der Einsatz
d) so wenig, dass es kaum für das Nötigste
ausreicht
5.das
e) das, was aus einem Ereignis oder einer
Bevölkerungswachstum
Handlung resultiert oder dabei herauskommt
6. das Genussmittel
f) die offizielle Erlaubnis (vom Staat oder einer
Institution), ein Geschäft zu eröffnen, ein Buch
herauszugeben, ein Patent zu nutzen o.Ä.
7. das Ergebnis
g) gültig oder vorgesehen für einen relativ
langen Zeitraum
8. längerfristig
h) die Zunahme der Bevölkerung der Erde oder
eines Landes
9. die Lizenz
i) eine Substanz, die in der Natur vorkommt
und die in der Industrie bearbeitet oder
verwendet wird
1_____; 2 _____; 3 _____; 4 _____; 5 _____; 6 _____; 7 _____;
8 _____; 9 _____.
3. Erklären Sie die Bedeutung der unten angegebenen Wörter.
1. knappe Güter ______________________________
2. freie Güter _______________________________
3. Einsatzgüter_______________________________
4. Ausbringungsgüter _________________________
5.Konsumgüter ______________________________
6. Investitionsgüter ___________________________
7. Verbrauchsgüter ___________________________
8. Gebrauchsgüter ____________________________
4. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen ggf. mit Artikeln.
1. _____ _____ Betriebswirtschaftslehre wird ______ ____ knappen und den
freien Gütern unterschieden. 2. ______ ______ Bevölkerungswachstum und die
zunehmende Industrialisierung werden freie Güter immer mehr _____ knappen. 3.
Die Unterscheidung _____ Investitions- und Konsumgütern beruht _____
_____ direkten oder indirekten Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. 4. Das
Begriffspaar Verbrauchs- und Gebrauchsgüter wird _____ _____ Praxis vor allem
14
_____
Konsumgüter
verwendet.
5. ____ Ende des Produktionsprozesses stehen Produkte und Dienstleistungen. 6.
Immaterielle Güter haben ______ Gegensatz _____ _____ materiellen keine
materielle Substanz.
5. Ergänzen Sie die Adjektivendungen.
1. Es gibt knapp____ und frei_____ Güter. 2. Frei____ Güter werden im
Gegensatz zu den knapp_____ von der Natur in ausreichend______ Menge zur
Verfügung gestellt. 3. Die Wirtschaftsgüter lassen sich in folgend_____
Kategorien unterteilen: Inputgüter — Outputgüter; Produktionsgüter —
Konsumgüter, Verbrauchsgüter — Gebrauchsgüter u.a. 4. Produktionsgüter
können auch Inputgüter für weiter_____ Produktionsprozesse darstellen.
5. Als Teile bezeichnet man die einzeln_______ Elemente eines Produkts, als
Baugruppe — die zu einem Zwischenprodukt zusammengefügt_____ Teile.
ZUM TEXTVERSTÄNDNIS
6. Vergleichen Sie die Aussagen im Text mit den folgenden Behauptungen. Steht
das im Text oder nicht?
Freie Güter werden immer in ausreichender ja
nein
1
Menge zur Verfügung gestellt.
Investitions- und Produktionsgüter sind immer
2 Inputgüter und Konsumgüter — immer
Outputgüter.
Der Unterschied zwischen Verbrauchs- und
3 Gebrauchsgütern beruht auf der Dauer und
Häufigkeit des Verbrauchs.
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text.
1. Warum werden freie Güter nicht bewirtschaftet?
2. Warum gibt es in der letzten Zeit immer weniger freie Güter?
3. Wozu werden Inputgüter benötigt?
4. Wozu dienen Konsumgüter?
5. Wodurch unterscheiden sich Verbrauchsgüter von Gebrauchsgütern?
6. Welche Güter werden als immaterielle Güter bezeichnet?
8. Sammeln Sie Beispiele für verschiedene Wirtschaftsgüter. Arbeiten Sie in
kleinen Gruppen.
Aufgaben zur Konversation
Veranstalten Sie ein Gespräch über die Vorteile und Nachteile:
- der reinen Marktwirtschaft,
- der sozialistischen Planwirtschaft,
15
- der sozialen Marktwirtschaft.
Redemittel zur Einleitung der Begründung oder des Widerspruchs:
Ich bin der Meinung (der Ansicht), dass… … …
Ich meine (denke, glaube, finde), dass … … …
Dafür (dagegen) spricht, dass … … …
Ein Vorteil (ein Nachteil) ist, dass … … …
Mir scheint, dass … … …
Soviel ich weiß … … …
Redemittel zur Begründung:
Die Ursache dafür liegt in… … …
Aus diesem Grund … … …
Aus dem einfachen Grund, dass … … …
Der Grund dafür ist … … …
weil/da/denn… … …
Ich denke so, weil … … …
aufgrund/wegen/anhand+Genitiv.
Redemittel zum Widerspruch:
Das steht im Widerspruch zu… … …
Das widerspricht meiner Vorstellung von… … …
Die Argumentation ist widerspruchsvoll.
Obwohl/obgleich/trotzdem… … …
Dennoch/doch/jedoch/trotzdem… … …
Im Gegensatz zu… … …
16
Kapitel 2 RUND UM DAS UNTERNEHMEN
TEXT 4
Unternehmen: Begriff, Wesen und Aufgaben
Marktwirtschaft gibt den einzelnen Menschen die Freiheit, ihre
wirtschaftlichen Ziele zu verfolgen. Sie lenkt diese Freiheit durch den Wettbewerb
und bewirkt die Lenkung der produktiven Kräfte über Märkte und Preise. Sie
erwartet von den Wirtschaftenden selbst Initiative, die den Wirtschaftsprozess in
Gang setzt und vorantreibt.
Die Produktion und der Absatz von Gütern werden in der Marktwirtschaft
von den Unternehmen übernommen. Unternehmen heißt die rechtliche,
wirtschaftliche und soziale Einheit in der Industrie, im Handel und im
Dienstleistungsbereich. Im Unternehmen werden Güter und Leistungen produziert
und abgesetzt. Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen, wobei der
Betrieb die kleinste Einheit der Wirtschaft ist.
Unternehmen als Einheiten der Produktion und Haushalte als Einheiten des
Verbrauchs sind die wesentlichen Träger des Wirtschaftsprozesses und sind
einander zugeordnet. Viele Märkte, die zwischen ihnen funktionieren, lenken über
das regulierende Spiel der Preise die Produktionsfaktoren und Güterströme.
Betriebe sind die kleinsten technisch-organisatorischen Wirtschaftseinheiten.
Das Funktionieren eines Betriebs ist durch das Zusammenwirken der technischen
Einrichtungen von Maschinen, Werkzeuge, auch Rohstoffe usw. möglich. Die
Leistungserstellung im Betrieb soll reibungslos verlaufen. Die Arbeit im Betrieb
muss organisiert werden. Die Organisation ermöglicht es einem Betrieb, seine
Aufgaben zu erfüllen. Diese sind:
– die Herstellung von Sachgütern (Produktions- und Konsumgüter);
– das Bereitstellen von Dienstleistungen.
Das Unternehmen stellt sich nach außen als eine rechtliche Einheit dar, auch
wenn mehrere Betriebe dazugehören. Das Unternehmen regelt alle Vorgänge mit
der Außenwelt.
Neben der technischen Seite kann ein Unternehmen auch als finanzielle
Wirtschaftseinheit angesehen werden, da sie über ein bestimmtes Kapital verfügt.
Die rechtliche Seite in der Tätigkeit eines Unternehmens kommt zum
Ausdruck, wenn es beispielweise Verträge abschließt. Ein Unternehmen als
rechtlich- finanzielle Wirtschaftseinheit soll hauptsächlich folgende Aufgaben
erfüllen:
– Es soll die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für die Produktion
schaffen.
– Es soll Gewinne erzielen und sein Vermögen vergrößern.
Unternehmen wirtschaften in eigener Verantwortung und in eigener Risiko.
Sie bestimmen selbständig die Höhe der Produktion, des Absatzes oder der Preise.
17
WORTSCHATZ
die Einheit – 1. единство, согласие, единодушие; 2. единица измерения;
• die Beschaffung – приобретение, получение, доставка; die
Beschaffungsabteilung – отдел снабжения; die Kapitalienbeschaffung –
привлечение капитала;
• die Haftung – ответственность; гарантия. Beschränkte Haftung, mit
beschränkter Haftung, Haftungsbeschränkung- ограничение ответственности,
Haftungsübernahme- гарантия;
• die Gesellschaft – 1. общество, свет; 2. общество, объединение, союз; 3.
общество, товарищество, компания. Das Gesellschaftunternehmen; die
Gesellschaftsform – общественная форма; die Gesellschaftsordnung –
общественный строй; der Gesellschafter – 1. собеседник, спутник; 2. акционер
компании;
• die Kommanditgesellschaft – коммандитное общество, товарищество на
вере. Kommanditgesellschaft auf Aktien (KgaA);
• die Personengesellschaft – общество лиц;
• Offene Handelsgesellschaft (OHG) – открытое торговое общество;
• Stille Gesellschaft – негласный компаньон;
• die Kapitalgesellschaft – товарищество капиталов;
• die Aktiengesellschaft(AG) – акционерное общество;
• Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) – общество с
ограниченной ответственностью;
• die Genossenschaft – товарищество, кооператив; der Genossenschaftler –
член кооператива; Genossenschaft organisieren – кооперировать;
das
Genossenschaftseigentum – кооперативная собственность.
ZUM TEXTVERSTÄNDNIS
Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text.
1. Wie lenkt die Marktwirtschaft die wirtschaftliche Freiheit der Menschen?
2. Was heißt Unternehmen?
3. Welche Rolle spielen Unternehmen und Haushalte im Wirtschaftsprozess?
4. Wie unterscheiden sich Betrieb und Unternehmen?
5. Wann spricht man von einer Firma und von einem Werk?
6. Welche Aufgaben hat ein Betrieb?
7. Welche Aufgaben erfüllt ein Unternehmen als rechtlich-finanzielle
Wirtschaftseinheit?
DAS UNTERNEHMEN
Die Bosch-Siemens Hausgeräte-Gruppe ist einer der führenden Hersteller
elektrotechnischer Gebrauchsgüter in Europa. Das Produktspektrum umfasst
Elektro-Groβgeräte (wie z.B. Kühl- und Gefriergeräte und Geschirrspüler), kleine
Haushaltgeräte sowie Geräte der Unterhaltungselektronik.
18
Die BSHG ist die gemeinsame Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH und
der Siemens AG. Diese Muttergesellschaften halten je 50% des Kapitals von
BSHG.
Zu der Gruppe gehören: die Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH (BSHG),
München, die Neff GmbH, die Pitsos A.E., Athen, die Bosch y Siemens
Electrodomésticos S.A., Pamplona, mit ihren Tochtergesellschaften Balay S.A.,
Zaragoza, und BS Electrodomésticos S.A., Pamplona, und seit 01.03.1993 eine
Produktionsgesellschaft für kleine Hausgeräte in Slowenien.
Außerdem gibt es Vertriebs- und Kundendienstgesellschaften in allen
wichtigen europäischen Ländern. Die Gruppe hat Fertigungsstätten in Deutschland,
Spanien, Griechenland und Slowenien.
Der Vertrieb der BSHG-Erzeugnisse erfolgt unter den Marken Bosch, Siemens,
Constructa und Neff durch die Robert Bosch Hausgeräte GmbH, die SiemensElektrogeräte GmbH und Constructa-Neff Vertriebs-GmbH.
Bereiten Sie sich darauf vor, die Firma VICTORINOX bzw. die Firma Canon
zu präsentieren. Lesen Sie die Informationen in den folgenden Texten.
VICTORINOX
SWITZERLAND
Die Familienfirma VICTORINOX existiert seit 1884 und zählt heute zu den
führenden und modernsten Messerfabriken der Welt. Unser Ziel ist, den Kunden
mit preiswerten Qualitätserzeugnissen zu dienen. Sorgfältige und rationelle
Fertigungsmethoden und erstklassige Rohmaterialien garantieren für höchste
Qualität bei unseren Produkten.
Es gehört zur Familientradition des Unternehmens, nicht nur
wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen, sondern auch Arbeitsplätze zu sichern. Die
950 Mitarbeiter sind mehr als nur Personal: sie bilden eine Gemeinschaft.
Die roten VICTORINOX- Taschenmesser sind heute auf der ganzen Welt
bekannt und beliebt. Das „Schweizer Offiziersmesser“ ist in über 100
verschiedenen Varianten erhältlich. Es gilt auf der ganzen Welt als Inbegriff guter
Qualitäts- und Präzisionsarbeit. Man findet es unter anderem auch in der
Ausrüstung der deutschen Bundeswehr und der Space-Shuttle-Crew der NASA.
Die VICTORINOX- Taschenmesser sind die perfekte Lösung für Ihre
Werbegeschenke,
für
Betriebs-und-Arbeitsjubiliäen,
für
Weihnachten,
Ausstellungen und Verkaufsaktionen.
Auch die VICTORINOX- Haushaltsmesser sind sehr beliebt und die
VICTORINOX- Metzgermesser genießen Weltruf.
VICTORINOX hat Vertretungen in über 100 Ländern. Die wichtigsten Märkte
sind die USA und Deutschland.
VICTORINOX- Produkte erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
19
CANON
DIE CANON STORY 1994/ 95
Canon ist seit über einem halben Jahrhundert Hersteller von
Spitzenerzeugnissen im Büromaschinenbereich, bei Kameras und in der Optik. Zur
Canon-Gruppe gehören über 90 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften weltweit.
Unsere Produkte sind in über 140 Ländern auf dem Markt. Wir haben mehr als
67 000
Mitarbeiter und einen Gesamtumsatz von rund 12,5 Milliarden Euro.
Bei Canons 50jährigem Jubiläum im Jahre 1987 prägten wir für unsere
Firmenphilosophie den Begriff „kyosei“ oder „Zusammenleben zum Wohle aller
Beteiligten“. In der Praxis bedeutet „Kyosei“ gesellschaftliches Engagement,
anwenderfreundliche Technologien und Sorge für unsere Umwelt.
CANON DEUTSCHLAND GMBH 1994/ 95
Nationale Fundamente
Wichtiger Erfolgsfaktor des globalen Konzeptes von Canon ist die
Dezentralisierung. Und so ist Canon Deutschland in erster Linie als deutsches
Unternehmen zu verstehen. Über unsere neue Hauptverwaltung in Krefeld und
weitere neun Niederlassungen können wir unseren deutschen Kunden Nähe
garantieren. Mehr als 300 Fachhändler bieten vor und nach dem Kauf Beratung
und Service.
Erfolg in Deutschland
Die Geschäftsentwicklung der Canon Deutschland GmbH ist überdurchschnittlich
erfolgreich gewesen. Seit der Gründung der Firma im Jahre 1972 ist der Umsatz
kontinuierlich gestiegen.1993 ist er als Folge der Rezession erstmals gefallen.
Doch blieb er nur um wenig Prozent hinter dem Rekordjahr 1992.
Unsere erfolgreichsten Produkte sind die Kopiersysteme, die mehr als zwei Drittel
zum Gesamtumsatz beitragen. Die Produktgruppe der Bubble- Jet-Drucker
entwickelt sich auch sehr positiv. Das sind Ergebnisse, die optimistisch für die
Zukunft stimmen. Mit technischen Neuerungen, anwenderfreundlichen und
umweltgerechten Produkten sowie einer umfassenden Kundenbetreuung wird
Canon auch in Zukunft den deutschen Markt bedienen.
Präsentieren Sie Ihre eigene Firma oder eine Firma, die Sie kennen/ die Sie
recherchiert haben.
Aufgaben zur Grammatik:
1. Setzen Sie die Artikel im Nominativ oder im Akkusativ ein: der oder den
1. _______ Sitz der Firma ist in Hamburg.
2. Kennen Sie _______ Geschäftsführer, Herrn Martin?
3. Das ist _______ Einkaufsleiter, Herr Roth.
4. Trinken Sie _______ Kaffee schwarz oder mit Milch?
20
5. Hier sehen Sie _______ Empfang.
6. _______ Fotokopierer ist hier links.
2. Welche Abteilung macht das?
1. ________________ entwirft neue Designs.
2. ________________ plant die Produktion.
3. ________________ rechnet die Löhne und Gehälter ab.
4. ________________ liefert die Fertigprodukte aus.
5. ________________ führt Reparaturen aus.
3. Schreiben Sie die Substantive auf, die man von diesen Verben bildet.
trennbare Verben
nicht trennbare Verben
1. ausbilden
die _________
1. besuchen
der________
2. vorbereiten
die _________ 2. empfangen
der_________
3. anfertigen
die _________ 3. entwerfen
der________
4. einkaufen
der _________ 4. vertreiben
der________
5. teilnehmen
der _________ 5. vertreten
der________
die ________
4. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein. Schlagen Sie im Wörterbuch unter
dem fettgedruckten Wort nach.
1. Sie nehmen _______ einer Sitzung der Marketing-Gruppe
teil.
2. Wir haben _______ neue Maschinen investiert.
3. Ich freue mich _______ unsere Zusammenarbeit.
4. Vergleichen Sie unsere Preise _______ der Konkurrenz!
5. Sie sollten _______ das Angebot nachdenken!
6. Der Kunde möchte sich _______ unsere Qualitätssysteme
informieren.
5. a) Setzen Sie das richtige Relativpronomen ein: der/ die/das
1. Das ist ein Unternehmen, _______ für seinen technischen
Vorsprung bekannt ist.
2. Herr Braun ist ein Kunde, _______ für uns sehr wichtig ist.
3. Siemens ist eine Firma, _______ sehr unterschiedliche Produkte herstellt.
b) Formen Sie die Sätze in Relativsätze um z.B.:
Dieser Betrieb stellt Arzneimittel her.
Das ist ein Betrieb, der Arzneimittel herstellt.
1. Diese Maschine hat viele technische Neuheiten.
2. Der Wagen hat ein rassiges Image.
3. Das System ist für uns ganz neu.
21
6. Setzen Sie ein: einen/eine/ein oder keinen/keine/kein.
A: Herr Blau, haben Sie _______ Auto?
B: Nein, ich brauche _______ Wagen, ich habe _______ Fahrrad.
A: Welche elektrischen Geräte haben Sie in der Küche?
B: Natürlich _______ . Waschmaschine und _______ Kühlschrank, aber
______ Geschirrspülmaschine, dazu ist meine Küche zu klein.
A: Und haben Sie _______ Fernseher?
B: Nein, ich habe _______ Fernseher, in meiner Freizeit habe ich bessere
Dinge zu tun!
7. Setzen Sie ein: In welchem/In welcher und im/in der oder in den (Pl.)
1. A: _______ Branche ist Ihre Firma tätig, Herr Rieder?
B: Wir sind _______ Maschinen- und Anlagenbau tätig,
_______ Luft- und Raumfahrtindustrie und _______ Bereich Elektrotechnik.
2. A: _______ Bereich ist Ihre Firma aktiv, Frau Reinke?
B: Wir sind _______ Energiewirtschaft tätig, aber wir sind auch _______
Dienstleistungssektor vertreten, z.B. _______ Bereichen Handel und
Verkehr.
8. a) Bilden Sie neue Wörter: Wort + Wort
A
B
das Kraftfahrzeug
der Hersteller
der Kraftfahrzeugbau
der Sport
die Wirtschaft _________________
der Stahl
der Wagen _________________
die Kunst
der Bau _________________
die Energie
der Stoff _________________
b) Bilden Sie neue Wörter: Wort + s + Wort.
A
B
die Spedition
der Sektor die Speditionsfirma
die Versicherung
die Elektronik _______________
die Investition
die Gesellschaft _______________
die Dienstleistung
die Güter _______________
die Unterhaltung
die Firma _______________
9. Beantworten Sie die Fragen. Schreiben Sie die Zahlen in Wörtern, z.B.:
A: Wie hoch ist der Umsatz Ihrer Firma?
B: Etwa siebenundfünfzig Millionen Pfund.
1. Wie viele Studenten haben Sie in Ihrer Gruppe?
2. Wie viele Mitarbeiter hat Ihre Firma?
3. Wie viele Tage hat ein Jahr?
4. Wie viele Einwohner hat Ihr Land?
5. In welchem Jahr sind Sie geboren?
6. Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in Ihrem Land?
22
10. Setzen Sie die Komparativformen der Adjektive ein.
1. Die Nachfrage ist _______ (stark) als voriges Jahr.
2. Unser Umsatz ist dieses Jahr _______ (hoch) als im
Vorjahr.
3. Unser Lager ist jetzt viel _______ (groß).
4. Wir beschäftigen jetzt 55 Mitarbeiter. Letztes Jahr war die
Mitarbeiterzahl _______ (niedrig).
11. Formen Sie die Sätze um z.B.:
Wir planen den Verkauf einer Fabrik.
Wir planen, eine Fabrik zu verkaufen.
1. Wir planen den Bau eines neuen Werks.
Wir planen, ein neues Werk ___________________________ .
2. Wir planen die Entwicklung eines neuen Produkts.
Wir planen, ________________________________________ .
3. Wir sind an dem Kauf einer neuen Maschine interessiert.
Wir sind daran interessiert, ____________________________ .
4. Wir wollen unsere Exportmärkte aufbauen.
Unser Ziel ist, ______________________________________ .
12. Welche Adjektive passen zu den Substantiven?
sorgfältig erstklassig bekannt umweltgerecht preiswert führend rationell
anwenderfreundlich erfolgreich
1. das Unternehmen bekannt,_________
2. die Rohmaterialien ________________
3. die Fertigungsmethode ________________
4. das Produkt ________________
13. Wie würden Sie diese Wörter gruppieren? Schreiben Sie eine Überschrift für
jede Gruppe und suchen Sie dann mehr Wörter, die in die Gruppen passen.
der Vertreter
die Kraftfahrzeuge
der Ingenieur
der Vertrieb
die Arzneimittel
die Buchhaltung
die Heimtextilien
der Mechaniker
die Haushaltsgeräte
die Sekretärin
der Kundendienst
der Einkauf
14. Welche Verben passen zu folgenden Substantiven? Können Sie weitere
Verben aufschreiben? (Benutzen Sie Ihr Wörterbuch.)
haben
machen
finden
entwickeln kontrollieren
Notizen ___________________________________________ .
ein Produkt ________________________________________ .
die Qualität ________________________________________ .
Verspätung ________________________________________ .
eine Lösung _______________________________________ .
23
15. Bilden Sie Substantive und Adjektive (wenn möglich) zu diesen Verben auf.
Benutzen Sie Ihr Wörterbuch.
1. herstellen
3. anbieten
5. strukturieren
2. besuchen
4. produzieren
6. helfen
16. Schreiben Sie Synonyme für diese Wörter auf.
1. die Firma
3. die Fabrik
5. produzieren
2. der Hauptsitz 4. der Mitarbeiter 6. ungefähr
TEXT 5
Rechtsformen von Unternehmen
Im marktwirtschaftlichen System unterscheidet man zwischen den
öffentlichen Betrieben, die von Bund, Ländern, Gemeinden verwaltet werden, und
den privaten Betrieben. Zu den öffentlichen Betrieben gehören die Deutsche
Bundesbahn, Elektrizitäts- und Wasserwerke, Verkehrsbetriebe, städtische
Krankenhäuser, Universitäten usw. Oft sind Bund, Länder und Gemeinden auch
Eigentümer von privaten Unternehmen, die als Aktiengesellschaften geführt
werden, wie z.B. die Lufthansa.
Die wichtigsten Rechtsformen von Unternehmen in Deutschland sind:
1. Einzelunternehmen.
2. Unvollständige Gesellschaften (Stille Gesellschaft).
3. Gesellschaftsunternehmen:
a) Personengesellschaften (OHG und KG);
b) Kapitalgesellschaften (AG und GmbH).
4. Genossenschaften.
Einzelunternehmen wird von einer einzelnen Person betrieben. Manchmal
beauftragt der Einzelunternehmer einen leitenden Angestellten. Die Firma trägt in
der Regel den Namen des Inhabers. Dabei kann man den eigenen Betrieb ohne
große Formalitäten führen, ein Mindestkapital ist nicht erforderlich. Der Besitzer
haftet mit seinem ganzen Geschäfts- und Privatvermögen.
Der stille Teilhaber gibt dem Unternehmen Geld ohne ein Recht auf Mitsprache.
Über die Gewinnbeteiligung wird ein privater Vertrag geschlossen. Der
Unternehmer bekommt mehr Eigenkapital und der stille Teilhaber hat eine diskrete
Geldanlage.
Die Gründung einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) erfordert mindestens
zwei Gesellschafter. Jeder von ihnen leistet seinen finanziellen Beitrag. Der Name der
Firma besteht aus den Namen der Gesellschafter mit dem Zusatz OHG oder «und
Co», «und Söhne» etc. Alle Gesellschafter arbeiten aktiv mit und leiten die Geschäfte.
Bei der OHG haftet jeder Gesellschafter mit seinem ganzen Privat- und
Geschäftsvermögen. Diese Form bietet sich für Familienunternehmen an.
Bei der Kommanditgesellschaft (KG) gibt es zwei Arten von Gesellschaftern
— den Komplementär (Vollhafter) und den Kommanditisten (Teilhafter). Im
24
Firmennamen erscheint der Name des Komplementärs (Chefs) mit dem Zusatz
KG. Der Chef kann finanzkräftige Teilhaber in sein Unternehmen aufnehmen.
Unter den verschiedenen Organisationsformen kommt der Aktiengesellschaft (AG)
und der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) eine überragende
Bedeutung in der deutschen Wirtschaft zu. Bei diesen beiden Formen haften die
Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Gesellschaften nicht persönlich und
deshalb ist ihr Risiko, das sie durch eine Beteiligung an einer AG oder GmbH
eingehen, begrenzt.
Fast alle Großunternehmen haben die Rechtsform einer Aktiengesellschaft.
Zur Gründung einer AG sind mindestens fünf Gesellschafter und ein Grundkapital
von 50 000 Euro erforderlich. Die Gesellschafter (Aktionäre) sind mit ihren
Geldeinlagen (Aktien) am Grundkapital des Unternehmens beteiligt. Die Aktien
einer AG kann man an der Börse handeln. Außer der finanziellen Einlage haben
die Aktionäre nichts mit den Geschäften zu tun, aber sie werden darüber
informiert. Die Aktionäre erhalten jährlich einen Teil des Gewinns des
Unternehmens, die Dividende. Eine AG hat zwei Führungsgremien, einen
Aufsichtsrat und einen Vorstand. Der Aufsichtsrat ist das Kontrollorgan der AG, er
überwacht den Vorstand und ist für Planung verantwortlich. Der Aufsichtsrat
besteht aus Experten von außerhalb des Unternehmens und aus Vertretern der
Arbeitnehmer. Die Aktionäre wählen den Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Der
Vorstand leitet die AG unter eigener Verantwortung. Die Mitglieder des Vorstands
werden vom Aufsichtsrat gewählt. Das oberste Organ der AG ist die
Hauptversammlung. Die Aktionäre können jährlich einmal auf der
Hauptversammlung ihre Meinung sagen und den Vorstand kritisieren.
Mittelgroße oder kleine Firmen in Deutschland haben meistens die
Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Die GmbH
muss mindestens zwei Gesellschafter und ein Stamm-kapital von 25000 Euro
haben. Sie wird von einer Geschäftsführung oder einem Geschäftsführer geleitet.
Wenn eine GmbH mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt, hat sie auch einen
Aufsichtsrat wie in der AG. Der Name der GmbH ist meistens eine Sachfirma, z.B.
«Heimdecor & Geschenkideen», mit dem Zusatz GmbH.
Die Genossenschaft ist weder Personen- noch Kapitalgesellschaft, sondern
ein wirtschaftlicher Verein mit einer nicht geschlossenen Zahl von Mitgliedern
(Genossen). Ihr Hauptziel ist die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft der
Mitglieder. Deshalb geht es dabei vor allem um die Selbsthilfe der Mitglieder und
nicht um den Gewinn. Die Genossenschaften haben kein festes Grundkapital wie
die Kapitalgesellschaften, ihr Kapital besteht aus den Einlagen der Mitglieder. Die
Zahl der Mitglieder muss mindestens sieben betragen.
WORTSCHATZ
verwalten (verwaltete, hat verwaltet), vt — руководить, управлять
e Bundesbahn — федеральная железная дорога
s Wasserwerk, -e — водопроводная станция
25
e Gemeinde, -n — местное самоуправление, община
r Eigentümer — собственник, владелец
s Einzelunternehmen — частное предприятие
e Personengesellschaft, -en — товарищество
e Kapitalgesellschaft, -en — акционерная компания
e Genossenschaft, -en — кооператив, товарищество, артель
betreiben (betrieb, hat betrieben), vt — заниматься ремеслом, приводить в
движение, эксплуатировать
r Inhaber — владелец, хозяин (имущества)
haften (haftete, hat gehaftet), vi — нести ответственность, ручаться,
гарантировать
s Vermögen — имущество, состояние
offene Handelsgesellschaft, -en — открытое торговое товарищество
mindestens — минимум
r Gesellschafter — участник товарищества, компаньон
einen Vertrag schließen (schloss, hat geschlossen) — заключать договор
e Geldanlage, -n — вложение денежных средств, инвестиции
e Geldeinlage, -n — вклад, депозит
diskret — конфиденциальный
e Kommanditgesellschaft, -en — коммандитное товарищество
r Komplementär, -e — полный компаньон, член коммандитного
товарищества
r Kommanditist, en — коммандитист, ограниченно ответственный вкладчик
r Teilhaber — совладелец, компаньон, пайщик
die Verbindlichkeiten, Pl. — обязательства, долги
ein Risiko eingehen — идти на риск
e Börse, -n — биржа
s Führungsgremium, die Führungsgremien — коллективный орган
управления
r Aufsichtsrat, die Aufsichtsräte — наблюдательный совет (акционерного
общества)
r Vorstand, die Vorstände — правление, президиум
überwachen (überwachte, hat überwacht), vt — контролировать, наблюдать
e Verantwortung, -en — ответственность
r Verein, -e — союз, общество, объединение, корпорация
r Erwerb — ремесло, промысел; индивидуальная предпринимательская
деятельность
Aufgaben zur Lexik
1. Was bedeuten die Abkürzungen?
GmbH; KG; OHG; AG
________ offene Handelsgesellschaft
________ Aktiengesellschaft
26
________ Kommanditgesellschaft
________ Gesellschaft mit beschränkter Haftung
2. Erstellen Sie eine ABC-Liste mit den Wörtern aus dem Text, die Sie besonders
schwer finden, übersetzen Sie sie in Ihre Muttersprache und schreiben Sie einen
Beispielsatz.
Wort
Ihre
Beispielsatz
Muttersprache
Aktiengesellschaft акционерное Fast alle Großunternehmen
общество
haben die Rechtsform einer
Aktiengesellschaft
B
D
E
F
G
H
I
K
M
N
O
P
R
S
T
U
V
Z
3. Ergänzen Sie den folgenden Lückentext.
1._________________ ist der Produktionsbetrieb, wo ein Einzelkaufmann arbeitet.
2. Die Gründung einer ________________ erfordert mindestens zwei
gleichberechtigte Gesellschafter. 3. Zur Gründung einer ________________ sind
mindestens fünf Gesellschafter erforderlich. 4. Eine ________________ muss ein
_______________ von 25000 Euro haben. 5. Das ________________ einer
________________ beträgt 50000 Euro. 6. Die ____________________ hat zwei
Arten von Gesellschaftern: den Komplementär (___________________) und den
Kommanditisten
(__________________).
7.
Eine
AG
hat
zwei
__________________, einen Aufsichtsrat und einen Vorstand. 8. Das
Kontrollorgan einer AG ist der __________________. 9. Leitendes Organ einer
AG ist der _____________. 10. Das oberste Organ der AG ist die _____________.
27
4. Ich will eine Firma gründen. Welche Rechtsform soll ich wählen? Ordnen Sie
zu.
1. Ich will souveräner Chef werden, a) offene Handelsgesellschaft
selbst Entscheidungen treffen und
möglichst wenig Formalitäten haben.
2. Ich will mich mit mehreren gleich- b) Einzelunternehmen
berechtigten
und
vollhaftenden
Gesellschaftern zusammenschließen
3. Ich strebe vor allem die c) stille Gesellschaft
Beschränkung
der
persönlichen
Haftung an.
4. Ich will mich nur finanziell an d) Kommanditgesellschaft
einem Unternehmen beteiligen, aber
nicht aktiv mitarbeiten.
5. Ich will souveräner Chef sein, aber e) Gesellschaft mit beschränkter
nicht allein arbeiten. Ich habe vor, Haftung
einen finanzkräftigen Teilhaber in
mein Geschäft aufzunehmen.
1_____; 2 _____; 3 _____; 4 _____; 5 _____.
5. Ordnen Sie den Verben passende Nomen aus dem Text zu und ergänzen Sie
die Artikel.
den Betrieb
verwalten
betreiben
tragen
führen
leisten
eingehen
handeln
erhalten
überwachen
leiten
wählen
beschäftigen
Aufgaben zum Textverständnis
6. Vergleichen Sie die Aussagen im Text mit den folgenden Behauptungen.
Stimmt das oder stimmt das nicht?
28
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Der Einzelunternehmer leitet sein Geschäft selbst
oder beauftragt jemanden, es zu leiten.
Der Einzelunternehmer haftet unmittelbar und
unbeschränkt.
Der stille Teilhaber hat im Betrieb nichts zu sagen.
Der stille Teilhaber gibt dem Unternehmen sein
Geld ohne daraus Gewinn zu erzielen.
Die Gründung einer OHG erfordert mindestens zwei
gleichberechtigte und vollhaftende Gesellschafter.
Bei der OHG darf nur ein Gesellschafter das
Geschäft leiten.
Bei der KG haften zwei Gesellschafter
unbeschränkt.
Der Kommanditist haftet beschränkt und kann das
Unternehmen leiten.
Bei der AG spricht man vom Stammkapital und bei
der GmbH — vom Grundkapital.
Die Aufgabe des Aufsichtsrates ist die
Geschäftsführung.
Die Organe einer AG sind Vorstand, Aufsichtsrat
und Hauptversammlung.
Die Gründung einer GmbH erfordert mindestens
fünf Gesellschafter.
Jeder Gesellschafter haftet bei der GmbH
beschränkt.
Das Hauptziel einer Genossenschaft ist die
Gewinnerzielung.
Das Grundkapital bei einer Genossenschaft beträgt
25 000 Euro.
ja
nein
29
Kapitel 3 PRODUKTION
TEXT 6
Produktion und Produktionsfaktoren
Teil 1
Produktion ist der vom Menschen bewirkte Transformationsprozess, der aus
natürlichen wie bereits produzierten Ausgangsstoffen unter Einsatz von Energie
und Arbeitskraft lagerbare Wirtschafts- oder Gebrauchsgüter erzeugt. Eine
umfassende Betrachtung der Produktion erstreckt sich nicht nur auf technologische
Gesichtspunkte, sondern auch auf soziokulturelle und ethnischnormative
Wertvorstellungen über die Arbeit.
Der Begriff der Produktion ist dabei zunächst nicht auf den industriellen
Bereich beschränkt. Produziert wird ebenso im Handwerk, in der Land- und
Forstwirtschaft und auf künstlerischem Gebiet. Nicht lagerbare Wirtschaftsgüter,
wie beispielsweise Elektrizität, werden in der Regel nicht produziert, sondern
bereitgestellt. Die Betrachtung der Produktion ist jedoch insbesondere auf die
industrielle
Fertigung
im
Produktionsbetrieb
ausgerichtet.
Die
Betriebswirtschaftslehre führt sie als eine der klassischen Funktionen im Betrieb.
Um Güter herzustellen, weiterzuverarbeiten und zu verkaufen, müssen die
Leistungen der Produktionsfaktoren im Herstellungsprozess miteinander
kombiniert werden. Die Volkswirtschaftslehre kennt drei Produktionsfaktoren:
Arbeit, Boden und Kapital.
Arbeit stellt jede Art manueller und geistiger Beschäftigung dar, die darauf
abzielt, ein Einkommen zu erwirtschaften. Die Qualität der Arbeit (des
Humankapitals) ist vor allem von Begabung, Erziehung und Berufsausbildung der
Beschäftigten abhängig. Der Produktionsfaktor Boden umfasst alle natürlichen
Hilfsquellen, Felder und Bodenschätze, Wälder und Gewässer. Als
Produktionsfaktor Kapital werden alle in der Herstellung eingesetzten Mittel wie
Werkzeuge, Maschinen und Bauten zusammengefasst. Die Größe des
Kapitalstocks hängt davon ab, wie stark in der Vergangenheit gespart und
investiert wurde. Die Qualität des Kapitalstocks wird vor allem durch den
technischen Fortschritt bestimmt. Langfristig gewinnt der Faktor Kapital relativ zu
anderen Produktionsfaktoren an Bedeutung. Das zeigt sich unter anderem an der
steigenden Kapitalintensität der Produktion, also dem Verhältnis zwischen dem
eingesetzten Kapital und der eingesetzten Arbeit. Der Grund dafür ist, dass die
Arbeit teurer geworden ist (Arbeitskosten).
Teil 2
In der Betriebswirtschaftslehre unterscheidet man:
– Elementarfaktoren wie objektbezogene menschliche Arbeit, Betriebsmittel,
Werkstoffe und
30
– dispositive Faktoren wie die Geschäfts- und Betriebsleitung, die Planung und die
Organisation.
Werkstoffe sind Stoffe oder Teile, die dann zum fertigen Produkt weiterverarbeitet
werden, d.h. sie werden zwecks Wertschöpfung verbraucht. Man unterteilt sie in
Rohstoffe,
Hilfsstoffe,
Halbfabrikate
und
Betriebsstoffe.
Rohstoffe
(Hauptbestandteile) gehen unmittelbar in das Fertigprodukt ein. Hilfsstoffe
(Nebenbestandteile) sind Stoffe, die zwar in das Fertigprodukt eingehen, aber nur
seine Funktion verstärken (z.B. Farben, Lacke). Halbfabrikate sind zugelieferte
oder selbst hergestellte Teile, die durch Montage in das Fertigprodukt eingehen
(z.B. Schrauben, Reifen). Betriebsstoffe gehen nicht unmittelbar in das
Fertigprodukt ein, sie werden im Fertigungsprozess verbraucht bzw. diesen
ermöglichen (z.B. Energie, Schmiermittel, Reinigungsmaterial, Büromaterial).
Zu den Betriebsmitteln gehört die gesamte technische Apparatur, deren sich
der Betrieb zur Durchführung des Produktionsprozesses bedient, wie Maschinen,
maschinelle Anlagen und Werkzeuge, Grundstücke, Gebäude, Verkehrsmittel,
Transport- und Büroeinrichtungen. Sie werden im Gegensatz zu den Werkstoffen
nicht verbraucht.
Im Zusammenhang mit dem Produktionsfaktor Arbeit spricht man in der
Betriebswirtschaftslehre von den objektiven Arbeitsbedingungen (z.B.
Arbeitsumgebung) und den subjektiven (z.B. persönliche Fitness
und Intelligenz). Durch Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit entstehen
Personalkosten und Lohnnebenkosten. Als Kriterien für die Lohnhöhe gelten:
Schwierigkeitsgrad, persönliches Verhalten (Betriebstreue, Motivation,
Freundlichkeit usw.), soziale Überlegungen (z.B. Anspruch auf bezahlten Urlaub,
Lohnfortzahlung bei Krankheit), Angebot/Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt,
Qualifikation (z.B. bei der Teamarbeit) und Leistung (Akkordarbeit,
Abschlussprämien).
WORTSCHATZ
sich erstrecken (auf + Akk.) (erstreckte sich, hat sich erstreckt), vr —
распространяться на что-л., касаться кого-л.
r Gesichtspunkt, -e — точка зрения
e Forstwirtschaft — лесное хозяйство
bereitstellen (stellte bereit, hat bereitgestellt), vt — заранее подготавливать,
заготовлять
ausrichten (auf + Akk.) (richtete aus, hat ausgerichtet), vt —
ориентироваться на; готовиться к
e Begabung, -en — способность (für к ) ; дарование, даровитость, талант
abhängig sein (von + Dat.) — быть зависимым от
e Hilfsquelle, -n — ресурс
die Bodenschätze, Pl. — полезные ископаемые
r Kapitalstock — стоимость капитала, используемого на производственные
цели
31
langfristig — долгосрочный
an Bedeutung gewinnen (gewann, hat gewonnen) — приобретать в значении
die Arbeitskosten, Pl. — рудовые издержки; стоимость труда
objektbezogene Arbeit — работа, направленная на объект
r Rohstoff, -e — сырье, исходный материал
unmittelbar — непосредственно
in das Fertigprodukt eingehen (ging ein, ist eingegangen) —входить в склад
готовой продукции
s Schmiermittel — смазочное средство
e Arbeitsumgebung — рабочее окружение
die Personalkosten, Pl. — расходы по содержанию персонала
die Lohnnebenkosten, Pl. — дополнительные расходы по заработной плате
e Akkordarbeit — подрядная работа
e Abschlussprämie, -n — итоговая премия
Lexikalisch-grammatische Aufgaben
1. Bilden Sie Komposita. Verbinden Sie die Nomen und ergänzen Sie jeweils den
Artikel.
Arbeit
Gesicht
Wert
Hand
Kapital
Betriebswirtscha
ft
Volk
Arbeit
Beruf
Lohn
Hilf
Werk
Lohn
halb
Lohn
Akkord
Werk
Kraft
Vorstellung
Punkt
Fortzahlung
Ausbildung
die Arbeitskraft
Stock
Stoffe
Arbeit
Fabrikat
Kosten
Kosten
Stoffe
Nebenkosten
Wirtschaft
Lehre
2. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen ggf. mit Artikeln.
1. Produktion ist der _____ Menschen bewirkte Transformationsprozess, der
_____ verschiedenen Ausgangsstoffen _____ Einsatz _____ Energie und
Arbeitskraft lagerbare Gebrauchsgüter erzeugt. 2. Eine umfassende Betrachtung
der Produktion erstreckt sich nicht nur ______ technologische Gesichtspunkte,
32
sondern auch ______ soziokulturelle und ethnisch-normative Wertvorstellungen
______ ______ Arbeit. 3. Der Begriff der Produktion ist dabei zunächst nicht
______ ______ industriellen Bereich beschränkt; produziert wird ebenso _______
Handwerk, _____ ______ Land- und Forstwirtschaft und ______ künstlerischem
Gebiet. 4. Um Güter herzustellen, weiterzuverarbeiten und zu verkaufen, müssen
die Leistungen der Produktionsfaktoren _______ Herstellungsprozess
_____einander kombiniert werden. 5. Langfristig gewinnt der Faktor Kapital
relativ ______ anderen Produktionsfaktoren ______ Bedeutung. 6. Das zeigt sich
______ anderem ______ ______ steigenden Kapitalintensität der Produktion, also
dem Verhältnis ______ ______ eingesetzten Kapital und ______eingesetzten
Arbeit. 7. Werkstoffe sind Stoffe oder Teile, die ______ fertigen Produkt
weiterverarbeitet werden. 8. Man unterteilt Werkstoffe _____ Rohstoffe,
Hilfstoffe, Halbfabrikate und Betriebsstoffe. 9. Betriebsstoffe gehen nicht
unmittelbar _____ _____ Fertigprodukt ein, sie werden ______ Fertigungsprozess
verbraucht. 10. ______ ______ Betriebsmitteln gehört die gesamte technische
Apparatur. 11. Die Betriebsmittel werden _____ Gegensatz _____ _____
Werkstoffen nicht verbraucht. 12. _____ Zusammenhang ______ ______
Produktionsfaktor Arbeit spricht man _____ ______ Betriebswirtschaftslehre
______ objektiven und subjektiven Arbeitsbedingungen. 13. Als Kriterien ______
_______ Lohnhöhe gelten: Schwierigkeitsgrad, persönliches Verhalten, soziale
Überlegungen, Angebot und Nachfrage ______ ______ Arbeitsmarkt.
3. Formulieren Sie Fragen. Gebrauchen Sie dabei Fragewörter wo(r)+
Präposition.
Z.B. In der Produktion werden aus natürlichen wie bereits produzierten
Ausgangsstoffen verschiedene Wirtschaftsgüter erzeugt. — Woraus werden in der
Produktion verschiedene Wirtschaftsgüter erzeugt?
1. Eine umfassende Betrachtung der Produktion erstreckt sich auch auf
soziokulturelle Wertvorstellungen. ________________________? 2. Die
Betrachtung der Produktion ist insbesondere auf die industrielle Fertigung im
Produktionsbetrieb ausgerichtet. __________________? 3. Die Arbeit zielt darauf,
ein Einkommen zu erwirtschaften. __________________________________? 4.
Die Qualität der Arbeit ist von Begabung, Erziehung und Berufsausbildung der
Beschäftigten abhängig. _______________________? 5. Die Qualität des
Kapitalstocks wird vor allem durch den technischen Fortschritt bestimmt.
_________________________________? 6. Die Größe des Kapitalstocks hängt
davon ab, wie stark in der Vergangenheit gespart und investiert wurde.
______________________________? 7. Rohstoffe gehen unmittelbar in das
Fertigprodukt ein. ________ ________________________? 8. Halbfabrikate
gehen
durch
Montage
in
das
Fertigprodukt
ein.
____________________________? 9. In der Betriebswirtschaftslehre spricht man
im Zusammenhang mit dem Produktionsfaktor Arbeit von den objektiven
Arbeitsbedingungen. ____________________________________? 10. Durch
Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit entstehen Personalkosten und
33
Lohnnebenkosten. _______________________________________? 11. Alle
Mitarbeiter
haben
Anspruch
auf
bezahlten
Urlaub.
________________________________? 12. Die Lohnfortzahlung erfolgt bei
Krankheit. ____________________________?
4. Ergänzen Sie zweigliedrige Konjunktionen: sowohl... als auch; nicht nur...,
sondern auch; zwar..., aber.
1. Eine umfassende Betrachtung der Produktion erstreckt sich _______
_______auf technologische Gesichtspunkte, _______ _______ auf soziokulturelle
und ethnischnormative Wertvorstellungen über die Arbeit. 2. Der Begriff der
Produktion ist _______ _______ auf den industriellen Bereich beschränkt,
_______ _______auf Handwerk und Landwirtschaft. 3. Die Qualität des
Humankapitals ist _______ von Begabung _______ _______von Erziehung und
Berufsausbildung der Beschäftigten abhängig. 4. Die Betriebswirtschaftslehre
unterscheidet _______objektbezogene Produktionsfaktoren _______ _______
dispositive Produktionsfaktoren.
5. Hilfsstoffe sind Stoffe, die _______ in das Fertigprodukt eingehen,
_______seine Funktion nur verstärken. 6. Im Zusammenhang mit dem
Produktionsfaktor Arbeit spricht man in der BWL _______ _______von den
objektiven Arbeitsbedingungen, _______ _______von den subjektiven.
5. Formen Sie die Relativsätze in erweiterte Partizipialattribute um.
Z.B. Die Aufgaben, die ihr anvertraut wurden, löste sie immer zur Zufriedenheit
des Chefs. — Die ihr anvertrauten Aufgaben löste sie immer zur Zufriedenheit des
Chefs.
1. Die Produktion ist ein Transformationsprozess, der vom Menschen bewirkt
wird.
2. Der Mensch erzeugt aus Augangsstoffen, die bereits produziert worden sind,
Gebrauchsgüter.
3. Als Produktionsfaktor Kapital werden alle Mittel zusammengefasst, die in der
Herstellung eingesetzt werden.
4. Die Rolle des Faktors Kapital zeigt sich an der Kapitalintensität, die ständig
steigt.
5. Die Kapitalintensität der Produktion ist ein Verhältnis zwischen dem Kapital,
das eingesetzt wird, und der Arbeit.
6. Die Betriebswirtschaftslehre betrachtet als Produktionsfaktor menschliche
Arbeit, die sich auf das Objekt bezieht.
7. Halbfabrikate sind Komponenten, die zugeliefert oder hergestellt werden.
34
8. Bei Europas Spitzenmanagern steht die Wirtschaft, die von Zweifeln geplagt
wird, weiter hoch im Kurs.
Aufgaben zum Textverständnis
6. Vergleichen Sie die Aussagen im Text mit den folgenden Behauptungen. Steht
das im Text oder nicht?
1.
Bei der Produktion spielt nur der technologische Prozess eine bedeutende
Rolle. ja
nein
2.
Vom Begriff der Produktion spricht man nur im industriellen Bereich.
3.
Im Herstellungsprozess müssen die Produktionsfaktoren aufeinander
abstimmt werden.
4.
Die BWL unterscheidet solche Produktionsfaktoren wie Arbeit, Boden,
Kapital.
5.
In der BWL wird zwischen den objektiven und den subjektiven
Arbeitsbedingungen unterschieden.
6.
Als Kriterien für die Lohnhöhe gelten Schwierigkeitsgrad und die Situation
auf dem Arbeitsmarkt.
Fragen zum Textinhalt.
1. Wie wird im Text der Begriff «Produktion» definiert?
2. Worauf erstreckt sich eine umfassende Betrachtung der Produktion?
3. Welche Produkte sind nicht lagerbar?
4. Welche Produktionsfaktoren unterscheidet man in der Volkswirtschaft?
5. Warum müssen alle Produktionsfaktoren miteinander kombiniert werden?
6. Wie wird im Text der Produktionsfaktor Arbeit definiert?
7. Warum gewinnt der Faktor Kapital an Bedeutung?
8. Welche Produktionsfaktoren unterscheidet man in der Betriebs-wirtschaft?
9. Was versteht man unter den Werkstoffen und in welche Arten werden sie
unterteilt?
10.Was gehört zu den Betriebsmitteln?
11.Welche Kriterien bestimmen die Lohnhöhe?
8. Erstellen Sie eine Gliederung des Textes und geben Sie seinen Inhalt wieder.
TEXT 7
Festlegung des Produktionsprogramms
Unter dem Produktionsprogramm versteht man die Gesamtheit aller von
einem Unternehmen zu erstellenden Leistungen. Die Festlegung des
Produktionsprogramms umfasst somit die Entscheidung über die herzustellenden
Produkte. Demgegenüber steht das Absatzprogramm, das die Gesamtheit aller von
einem Unternehmen angebotenen Leistungen umfasst.
35
Bei einer Gegenüberstellung des Produktionsprogramms und des
Absatzprogramms eines Unternehmens kann man grundsätzlich drei Fälle
unterscheiden:
1. Produktionsprogramm = Absatzprogramm: Beide Programme sind
identisch, wobei diese Übereinstimmung in der Praxis selten anzutreffen ist.
2. Produktionsprogramm > Absatzprogramm: Das Produktions-programm ist
größer als das Absatzprogramm, wenn das Unternehmen einen Teil seines
Produktionsprogramms für seinen Eigenverbrauch herstellt.
3. Produktionsprogramm < Absatzprogramm: Das Absatz-programm ist
größer als das Produktionsprogramm, wenn das Unternehmen einen Teil seines
Absatzprogrammes nicht selbst herstellt (Eigenfertigung), sondern an Dritte in
Auftrag gibt (Fremdfertigung) oder als Handelsware einkauft.
Die Festlegung des Produktionsprogramms ist eine Entscheidung mit
langfristigen Auswirkungen. Als Haupteinflussfaktor dieser Entscheidung kann
man das Absatzprogramm eines Unternehmens nennen. In einem marktorientierten
Unternehmen sind dies die von den Kunden nachgefragten Erzeugnisse. Geht man
von einem gegebenen Absatzprogramm aus, so stellt sich zudem das Problem des
Outsourcing, d.h. die Frage, welche Produkte das Unternehmen selbst herstellen
und welche es zukaufen will. Man spricht in diesem Fall von einem Make or BuyEntscheid, den ein Unternehmen treffen muss. Dabei werden folgende Kriterien
berücksichtigt:
– Kosten: Die Kosten eines Fremdbezugs und der Eigenfertigung werden
einander gegenübergestellt. So ist es unter Umständen nicht wirtschaftlich, einen
Massenartikel, den ein Unternehmen in kleinen Mengen benötigt, in
Eigenfertigung herzustellen.
– Produkt: Als Voraussetzung für den Fremdbezug muss ein entsprechendes
Produkt in artmäßiger, quantitativer und qualitativer Hinsicht auf dem
Beschaffungsmarkt angeboten werden.
– Produktionskapazität: Stehen ungenutzte oder nicht voll ausgelastete
Maschinen zur Verfügung, so erscheint eine Eigenfertigung zur Minimierung der
Leerkosten sinnvoll.
– Finanzielle Mittel: Wenn man neue Produktionsanlagen kaufen will, so
muss man zuerst abklären, ob das dafür notwendige Kapital überhaupt vorhanden
ist oder beschafft werden kann.
– Lieferant: Lieferanten sollten sich durch folgende Eigenschaften
auszeichnen:
Zuverlässigkeit
(insbesondere
Termintreue),
bestimmtes
Qualitätsniveau, Flexibilität (z.B. bei Absatzschwankungen), Interesse an
Forschung und Weiterentwicklung.
– Unabhängigkeit: Je größer die Aufträge sind und je weniger Lieferanten in
Frage kommen, desto größer wird die Abhängigkeit des Unternehmens. Eine
solche Abhängigkeit kann von Lieferanten ausgenutzt werden (z.B. überhöhte
Preise).
– Markenentwicklung: oft stehen nicht kurzfristige, sondern langfristige
wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. So könnte sich zum Beispiel eine
36
nicht kostendeckende Eigenfertigung langfristig lohnen, wenn die Marktpreise für
die zu beschaffenden oder abzusetzenden Produkte steigen werden.
– Mitarbeiter: Aus sozialpolitischen Überlegungen kann ein Unternehmen
eine Vollbeschäftigung einem Personalabbau vorziehen, obwohl eine
Fremdfertigung aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoller wäre.
WORTSCHATZ
e Festlegung — 1) установление, определение 2) вкладывание (капитала) 3)
закрепление
e Gesamtheit — cовокупность
umfassen (umfasste, hat umfasst), vt — охватывать
s Absatzprogramm, -e — программа сбыта
e Gegenüberstellung — противопоставление
antreffen (traf an, hat angetroffen) — заставать, находить
r Eigenverbrauch — потребление для собственных [производственных] нужд
Eigenfertigung — собственное производство
e Auswirkung, -en — 1) действие, воздействие; влияние, последствие;
проявление, результат
r Haupteinflussfaktor, -en — главный фактор влияния
berücksichtigen (berücksichtigte, hat berücksichtigt), vt — учитывать
r Fremdbezug — поставки со стороны
in qualitativer Hinsicht — в качественном отношении
die Leerkosten, Pl. — часть постоянных расходов, приходящаяся на долю
неиспользованных производственных мощностей; нереализованные затраты
sinnvoll — осмысленный; толковый; рациональный
abklären (klärte ab, hat abgeklärt), vt — выяснять
s Kapital beschaffen (beschaffte, hat beschafft) — приобретать капитал
e Schwankung, -en — колебание
аusnutzen (nutzte aus, hat ausgenutzt), vt — 1) использовать; утилизировать;
воспользоваться
Kosten decken (deckte, hat gedeckt) — покрывать расходы
r Personalabbau — сокращение штата
Lexikalisch-grammatische Aufgaben
1. Zerlegen Sie die Komposita in ihre Bestandteile.
Z.B. das Produktionsprogramm = die Produktion + das Programm
Absatzprogramm,
Eigenverbrauch,
Eigenfertigung,
Haupteinflussfaktor,
Massenartikel,
Beschaffungsmarkt,
Leerkosten,
Produktionsanlage,
Qualitätsniveau, Absatzschwankungen, Personalabbau.
2. Welches Verb passt nicht? Streichen Sie durch.
1. eine Leistung erbringen/vergessen/verbessern/steigern/erzielen/ zeigen/bieten
37
2. das Programm entwerfen/ausarbeiten/einhalten/besprechen/ besuchen/festlegen
3.
die
Kriterien
missachten/berücksichtigen/aufstellen/ignorieren/
lösen/ausarbeiten/erfüllen
4. die Kosten übernehmen/sparen/ersetzen/gegenüberstellen/berechnen/ vergüten/
bremsen
5. eine Maschine bedienen/auslasten/benutzen/servieren/erfinden/ montieren/bauen
6. eine Marke entwickeln/führen/wünschen/kaufen/bevorzugen/ sparen/tragen
7.
Mitarbeiter
beschäftigen/ignorieren/suchen/ausbilden/präzisieren/
einarbeiten/anstellen
3. Wie heißt das Gegenteil?
1. die Eigenfertigung
2. nachgefragte Erzeugnisse
3. sinnvoll
4. neue Produktionsanlagen
5. vorhanden sein
6. die Abhängigkeit
7. kurzfristig
8. die Maximierung
9. die Vollbeschäftigung
10. die Personalanstellung
11. im Vordergrund
12. die zu beschaffenden Produkte
13. der Beschaffungsmarkt
4. Ordnen Sie die Erklärungen den Begriffen zu.
1. der Artikel
2. die Kosten
3. der Lieferant
4. die Zuverlässigkeit
5. die Termintreue
6. die Flexibilität
7. die Forschung
8. die Vollbeschäftigung
a) eine Person oder eine Institution, die
eine Ware liefert
b) so beschaffen, dass man sich auf
jemanden/darauf verlassen kann
c) eine bestimmte Sorte von
Gegenständen, die verkauft wird
d) in der Lage sein, sich veränderten
Bedingungen anzupassen
e) der Zustand, in dem alle Arbeit
haben
f) die Beschäftigung mit einem
bestimmten Gegenstand
g) wenn man Termine einhält
h) das Geld, das man aus einem
bestimmten Grund ausgeben muss
1_____; 2 _____; 3 _____; 4 _____; 5 _____; 6_____; 7 _____; 8 _____.
38
5. In welchen Abteilungen arbeiten diese Leute und was sind ihre Funktionen?
Schreiben Sie vollständige Sätze.
Produktmanager, Marketingmanager, Chief Financial Officer, Leiter des Einkaufs,
Human Resource Manager.
Produktionsabteilung, Personalabteilung, Finanzabteilung, Marketingabteilung,
Logistikabteilung.
Produktqualität prüfen; Personalbedarf ermitteln; Produktivität steigern; mit den
Lieferanten verhandeln; Personal weiterbilden; Produktionsprozess optimieren;
Kapitalkosten optimieren; Preis festlegen; Personal anstellen; Finanzierung
sicherstellen; Einkaufsobjekt optimieren; Personal entlassen; Innovationen fördern;
Marktanalyse durchführen; geliefertes Material prüfen; Kundenkontakte aufbauen;
Werbemaßnahmen planen; Liquidität sicherstellen, planen; Bedarfsmengen
ermitteln; Risiken absichern.
6. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen ggf. mit Artikeln.
1. Die Festlegung des Produktionsprogramms umfasst die Entscheidung _____
_____ herzustellenden Produkte. 2. _____ ______ Gegenüberstellung des
Produktionsprogramms und des Absatzprogramms eines Unternehmens kann man
drei Fälle unterscheiden. 3. Die Übereinstimmung zwischen beiden Programmen
trifft _____ _____ Praxis selten an. 4. Manchmal stellt das Unternehmen einen Teil
der Produkte _____ ihren Eigenverbrauch her. 5. Das Absatzprogramm ist größer
als das Produktionsprogramm, wenn das Unternehmen einen Teil seines
Absatzprogramms _____ Dritte _____ Auftrag gibt. 6. Die Festlegung des
Produktionsprogramms ist eine Entscheidung _____ langfristigen Auswirkungen.
7. Man spricht _____ Fall des Outsourcing _____ einem Make or Buy-Entscheid.
8. Es ist nicht wirtschaftlich, einen Massenartikel, den ein Unternehmen _____
kleinen Mengen benötigt, _____ Eigenfertigung herzustellen. 9. Als Vorausetzung
______ _____ Fremdbezug muss ein entsprechendes Produkt _____ artmäßiger,
qualitativer und quantitativer Hinsicht _____ _____ Beschaffungsmarkt angeboten
werden. 10. Wenn ungenutzte Maschinen _____ Verfügung stehen, so erscheint
eine Eigenfertigung _____ Minimierung der Leerkosten sinnvoll. 11. _____ neue
Produktionsanlagen muss das notwendige Kapital vorhanden sein.
12. Lieferanten sollten sich _____ gewisse Eigenschaften auszeichnen. 13. Je
weniger Lieferanten _____ Frage kommen, desto größer wird die Abhängigkeit des
Unternehmens. 14. Oft stehen langfristige Überlegungen _____ Vordergrund. 15.
Eine Fremdfertigung wäre _____ wirtschaftlichen Gründen sinnvoll.
7. Transformieren Sie das Gerundiv (Partizip 1 passivfähiger transitiver Verben
mit zu) in Relativsätze.
Z.B. von einem Unternehmen zu erstellenden Leistungen — Leistungen, die von
einem Unternehmen zu erstellen sind; Leistungen, die von einem Unternehmen
erstellt werden sollen.
1. die herzustellenden Produkte
39
2. die zu beschaffenden Produkte
3. die abzusetzenden Produkte
4. das einzusetzende Kapital
5. ein einfach zu bearbeitendes Thema
6. ein zu lösendes Problem
8. Was ist das? Bilden Sie Relativsätze.
Z.B. angebotene Leistungen — Leistungen, die angeboten werden
1. nachgefragte Erzeugnisse
2. ungenutzte Maschinen
3. ausgelastete Maschinen
4. eine nicht kostendeckende Eigenfertigung
5. festgelegte Ziele
6. eine schnell wechselnde Nachfrage
7. ein marktorientiertes Unternehmen
Aufgaben zum Textverständnis
9. Vergleichen Sie die Aussagen im Text mit den folgenden Behauptungen.
Stimmt das oder stimmt das nicht?
1. Produktionsprogramm entspricht in der Regel dem Absatzprogramm. Ja nein
2. In einem marktorientierten Unternehmen geht man bei der Festlegung des
Produktionsprogramms von Interessen der Kunden aus.
3. Es lohnt sich, wenn ein Unternehmen alle Produkte in Eigenfertigung
herstellt.
4. Um die Leerkosten zu minimieren, muss man auch eigene nicht voll
ausgelastete Maschinen benutzen.
5. Als Lieferant kommt jede Person oder Institution in Frage.
6. In manchen Fällen erscheint eine nicht kostendeckende Eigenfertigung als
sinnvoll.
7. Aus sozialpolitischen Gründen ist ein Unternehmen manchmal gezwungen auf
eine günstigere Fremdfertigung zu verzichten.
10. Fassen Sie den Inhalt des Textes zusammen. Gehen Sie dabei auf die
folgenden Punkte ein:
1. Gegenüberstellung des Produktions- und Absatzprogramms.
2. Make or Buy-Entscheidung.
3. Kostenberechnung bei einem Fremdbezug und der Eigenfertigung.
4. Das Verhältnis zwischen dem Unternehmen und den Lieferanten.
5. Wirtschaftliche Überlegungen, die bei einer Markenentwicklung im
Vordergrund stehen.
6. Sozialpolitische Aspekte der Eigen- und Fremdfertigung.
40
11. Rollenspiel. Spielen Sie eine Szene zum Thema «Festlegung des
Produktionsprogramms».
(Handelnde
Personen:
Produktmanager,
Marketingmanager, Chief Financial Officer, Leiter des Einkaufs, Human Resource
Manager).
TEXT 8
Just-in-Time-Produktion
Zur besseren Ausrichtung der Produktion an die Marktbedürfnisse und zur
Rationalisierung des Produktionsprozesses sind in den letzten Jahren sogenannte
Just-in-Time-Lösungskonzepte entwickelt worden. Just-in-Time-Produktion
bedeutet das Produzieren auf Abruf. Es ist somit eine Art «Von-der-Hand-in-denMund-leben»-Philosophie auf allen Stufen der Fertigung. Der oberste Grundsatz
lautet deshalb, dass zu jeder Zeit auf allen Stufen der Beschaffung, der Fertigung
und der Distribution (Verteilung) nur gerade so viel zu beschaffen, zu produzieren
und zu verteilen ist, wie unbedingt notwendig.
Drei Ursachen führten zu dieser neuen Form der Produktion:
– der Lebenszyklus der Produkte wurde immer kürzer;
– die von den Kunden verlangte Lieferzeit nahm ständig ab;
– die Variantenvielfalt auf Produktebene nahm ständig zu.
Diese neuen Umweltbedingungen führten zu neuen Zielsetzungen in der
betrieblichen Planung. Erstens soll die Flexibilität gegenüber den Wünschen und
Bedürfnissen des Marktes erhöht werden. Zweitens ist die Durchlaufzeit innerhalb
der logistischen Kette (Gestaltung und Steuerung des Warenflusses eines
Unternehmens) zu beschleunigen, damit die Kapitalbindung reduziert werden
kann.
Heutzutage stehen zwei Fertigungsverfahren zur Verfügung: «Produziere
heute das, was morgen gebraucht wird» und «produziere heute das, was gestern
verbraucht wurde». Das erste Verfahren ist bedarfsorientiert und das zweite
verbrauchsorientiert. Welches Fertigungsverfahren betriebswirtschaftlich das
sinnvollste ist, kann man nicht sagen. Für eine Beurteilung müssen je nach
Situation bestimmte Kriterien berücksichtigt werden, wie beispielsweise
– der wirtschaftliche Aspekt (Kosten der Produktion);
– der technische Aspekt (Rationalisierung, technischer Fortschritt);
– der soziale Aspekt (Arbeitsgestaltung, Humanisierung der Arbeit);
– die Risikobereitschaft (hohe Kosten, Flexibilität).
WORTSCHATZ
e Ausrichtung — 1) выравнивание; выпрямление; рихтовка, выправление;
выверка; юстировка, подгонка; установка (в определённом направлении) 2)
исправление; установка (на ); направленность, ориентация 3) дело,
поручение; сообщение (для передачи )
41
s Lösungskonzept, -e — концепция решения
auf Abruf — по требованию
e Verteilung — распределение
verteilen (verteilte, hat verteilt), vt — распределять
e Ursache, -n — причина
e Variantenvielfalt — многообразие вариантов
e Durchlaufzeit — непрерывный срок (работы); время прохождения
e Gestaltung — оформление, изображение
e Steuerung — управление, регулирование 2) система управления, система
регулирования
r Warenfluss — товарный поток
beschleunigen (beschleunigte, hat beschleunigt), vt — ускорять
e Kapitalbindung — связывание капитала, вложение капитала
s Fertigungsverfahren — метод изготовления
e Beurteilung, -en — оценка
Lexikalisch-grammatische Aufgaben
1. Zerlegen Sie die Komposita in ihre Bestandteile.
Z.B. der Produktionsprozess = die Produktion + der Prozess
Marktbedürfnisse,
Lösungskonzept,
Lebenszyklus,
Variantenvielfalt,
Produktebene, Durchlaufzeit, Kapitalbindung, Warenfluss, Fertigungsverfahren,
Risikobereitschaft.
2. Ordnen Sie die Erklärungen den Begriffen zu.
1. die Rationalisierung
2. der Abruf
3. die Vielfalt
4. das Verfahren
5. der Fortschritt
6. das Risiko
7. die Flexibilität
a) Art und Weise, wie in der Industrie etwas
gemacht wird, Methode
b)
die
ständige
Verbesserung
und
Weiterentwicklung der Wissenschaft, der
Technik und der Lebensqualität
c) in einem Betrieb weniger Leute und mehr
Maschinen für die Arbeit einsetzen, um Kosten
zu sparen
d) die Gefahr, dass bei einer Aktion o.Ä. etwas
Schlimmes oder Unangenehmes passiert
e) in der Lage oder geeignet sein, sich
veränderten Bedingungen anzupassen
f) die Fülle von verschiedenen Dingen, Arten,
Sorten
g) das Bestellen einer Ware
1_____; 2 _____; 3 _____; 4 _____; 5 _____; 6_____; 7 ______.
42
3. Von welchen Verben lassen sich die folgenden Nomen ableiten?
1. die Rationalisierung
2. die Lösung
3. die Beschaffung
4. die Planung
5. die Unternehmung
6. die Gestaltung
7. die Bindung
4. Wie heißen die Sätze richtig?
Z.B. Just-in-Time-Produktion bedeutet Abruf auf das Produzieren. — Just inTime-Produktion bedeutet das Produzieren auf Abruf.
1. Just-in-Time-Produktion ist eine Art «Von-der-Mund-in-den-Hand-leben»Philosophie auf allen Stufen der Fertigung.
2. Die neuen Zielsetzungen führten zu neuen Umweltbedingungen in der
betrieblichen Planung.
3. Die logistische Kette innerhalb der Durchlaufzeit (Gestaltung und Steuerung
eines Unternehmens des Warenflusses) ist zu beschleunigen.
4. Produziere morgen das, was heute gebraucht wird.
5. Für eine Beurteilung müssen je nach Kriterien bestimmte Situationen
berücksichtigt werden.
5. Ergänzen Sie die Adjektivendungen.
1. Zur besser____ Ausrichtung der Produktion an die Marktbedürfnisse sind in den
letzt____ Jahren sogenannt____ Just-in-Time-Lösungskonzepte entwickelt
worden. 2. Der oberst____ Grundsatz lautet, dass zu jede____ Zeit auf alle_____
Stufen der Beschaffung, der Fertigung und der Distribution nur gerade so viel zu
beschaffen, zu produzieren und zu verteilen ist, wie unbedingt notwendig. 3. Drei
Ursachen führten zu dieser neu____ Form der Produktion. 4. Die neu____
Umweltbedingungen führten zu neu____ Zielsetzungen in der betrieblich____
Planung. 5. Welches Fertigungsverfahren betriebswirtschaftlich das sinnvollst____
ist, kann man nicht sagen. 6. Für eine Beurteilung müssen je nach Situation
bestimmt____ Kriterien berücksichtigt werden.
6. Verwandeln Sie folgende Sätze ins Passiv.
Z.B. Als Betriebe betrachtet man auch private Haushalte. — Als Betriebe werden
auch private Haushalte betrachtet.
1. Zur besseren Ausrichtung der Produktion an die Marktbedürfnisse hat man in
den letzten Jahren sogenannte Just-in-Time-Lösungskonzepte entwickelt. 2. Man
43
soll die Flexibilität gegenüber den Wünschen und Bedürfnissen des Marktes
erhöhen. 3. Produziere heute das, was man morgen braucht. 4. Produziere heute
das, was man gestern verbraucht hat. 5. Für eine Beurteilung muss man je nach
Situation bestimmte Kriterien berücksichtigen. 6. Man stellt die Kosten eines
Fremdbezugs und der Eigenfertigung gegenüber. 7. Als Voraussetzung für den
Fremdbezug muss man ein entsprechendes Produkt in artmäßiger, quantitativer
und qualitativer Hinsicht auf dem Beschaffungsmarkt anbieten. 8. Man muss zuerst
abklären, ob man das notwendige Kapital beschaffen muss. 9. Die Lieferanten
können eine große Abhängigkeit des Unternehmens ausnutzen.
7. Sagen Sie anders. Gebrauchen Sie Konstruktionen mit «sein + zu + Infinitiv».
Z.B. Es muss berücksichtigt werden, dass die Einkommen gestiegen sind. — Es ist
zu berücksichtigen, dass die Einkommen gestiegen sind.
1. Zu jeder Zeit muss so viel beschafft, produziert und verteilt werden, wie es
notwendig ist. 2. Man muss die Durchlaufzeit innerhalb der logistischen Kette
beschleunigen. 3. Der Vertrag mit den Lieferanten kann jetzt nicht gekündigt
werden. 4. Zuerst müssen produktionswirtschaftliche Ziele festgelegt werden. 5.
Man muss dabei beachten, dass viele produktionswirtschaftliche Entscheidungen
sowohl technische als auch ökonomische Fragen betreffen. 6. Bei der Betrachtung
der Produktion als unternehmerische Funktion können verschiedene Aufgaben und
Phasen unterschieden werden.
Aufgaben zum Textinhalt
8. Finden Sie im Text die Antworten auf die folgenden Fragen.
1. Was versteht man unter dem Begriff «Just-in-Time-Produktion»?
2. Wodurch ist die Entstehung der Just-in-Time-Konzepte bedingt?
3. Wie lautet das oberste Prinzip der «Just-in-Time-Produktion»?
4. Welche neuen Zielsetzungen sind in der betrieblichen Planung festzustellen?
5. Welche Fertigungsverfahren stehen heutzutage zur Verfügung?
6. Welche Kriterien muss man bei der Beurteilung dieser Fertigungsverfahren
berücksichtigen?
Aufgaben zur Konversation
9. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Thema.
1. Was halten Sie von der Just-in-Time-Produktion?
2. Wie steht es mit dieser neuen Form der Produktion in der Ukraine?
3. In welchen Bereichen kann Just-in-Time-Produktion eingesetzt werden?
Notieren Sie Ihre Ideen als Stichpunkte und tragen Sie diese im Plenum vor.
44
ГРАММАТИЧЕСКИЙ КОММЕНТАРИЙ К КОМПЛЕКСУ
Склонение имен существительных. Единственное число
Сильное склонение
По
сильному
склонению
склоняются
все
существительные
среднего
рода (исключение das Herz) и
большинство
существительных
мужского
рода.
N.
G
D
Ak
Муж. Р.
Сред. Р.
_
-(e)s
-
_
-(e)s
-
Слабое склонение
По слабому склонению склоняются:
1. одушевленные существительные
мужского рода на -e: der Junge, der Kunde, der
Belo- russe.
2. существительные мужского рода,
утратив- шие -e:der Herr, der Mensch,
der Bär.
3. интернационализмы с суффиксами:
-ent, - ant, -ist, -et, -at, -ot, -or, -graph.
der Student, der Tourist, der Laborant.
Муж. род
N.
G.
D
Ak.
–
-en
-en
-en
Смешанное склонение
Женское склонение
Небольшая
группа По женскому склонению склоняются
существительных,
которые все существительные женского рода.
раньше склонялись
по слабому склонению, но под
влиянием сильного склонения
принимают окончание -s в
родительном падеже. Das
Herz, der Name, der Buchstabe,
der Funke, der Fels, der Wille,
der Frieden, der Glaube, der
Same, der Gedanke.
муж. р.
N.
G.
D.
Ak
.
-(e)ns
-(e)n
-(e)n
сред. р.
-ens
-en
-
жен. р.
N.
G.
D.
Ak
45
Множественное число
N.
G.
D.
Ak
Мужской род
-n
-
Средний род
-n
-
Женский род
-n
-
Сложные существительные
Образование
без связующих элементов
Перевод
(Последняя часть определяющая)
I.
а) существительное +
существительное
die Existenz + die Bedürfnisse
die Existenzbedürfnisse
b) глагол + существительное
lesen + der Saal = der Lesesaal
Последняя часть переводится
существительным, а первая –
прилагательным
а) условия существования
b) читальный зал
c) прилагательное +
существительное
hoch + die Schule = die
Hochschule
При помощи согласной -s
II.
a) die Bildung + s + das Niveau
das Bildungsniveau
b) der Bedarf + s + die Deckung
die Bedarfsdeckung
с) вуз (высшее учебное
заведение)
Перевод
II. Первая часть переводится
существительным в родительном падеже
а) уровень образования
в) покрытие потребностей
Предлоги (к заданию III, IV)
Предлоги определяют падеж, в котором должно употребляться имя
существительное или местоимение. В немецком языке выделяют четыре
группы предлогов.
I. Предлоги, требующие родительного падежа
Unweit – недалеко; während – во время; wegen – из-за, ради; (an)statt – вместо;
trotz – несмотря на; ungeachtet - вопреки, невзирая на; infolge – вследствие;
innerhalb – внутри, в, в течение; außerhalb – вне, за.
46
II. Предлоги, требующие дательного падежа
Mit – с; nach – в, после, через, по; aus – из, от; zu – к, в, на; von – от, с, o, из;
bei – около, при, у, во время; seit – с; außer – кроме; entgegen – навстречу,
вопреки; gegenüber напротив.
III. Предлоги, требующие винительного падежа
Durch – через, по; für – для, за, на; ohne – без; um – вокруг, на, за; gegen –
против, около; bis – до; entlang – вдоль.
IV. Предлоги, требующие дательного (где? когда?) падежа и винительного
(куда?) падежа
An – на, у, к, за, в, с; auf – на, по; hinter – за, позади; neben – около, рядом, с;
in – в, на, через; über – на, через, по, о; unter – под, среди; zwischen – между;
vor – перед, от.
Прямой и обратный порядок слов
в простом распространенном предложении
При прямом порядке слов подлежащее стоит на первом месте в
предложении, т.е. перед спрягаемой частью сказуемого.
Die Leipziger Messe ist in der ganzen Welt bekannt.
При обратном порядке слов первое место в предложении занимает какойлибо второстепенный член.
Bereits baut man den Leipziger Hauptbahnhof um.
Das Präsens
Настоящее время глаголов образуется от основы инфинитива
(неопределенной формы) путем прибавления личных окончаний.
1-е лицо
2-е лицо
3-е лицо
ich studier-e
du studier-st
er studier-t
Единственное число Множественное
число
-e
-en
- (e)st
-t
- (e)t
-en
wir studier-en
ihr studier-t
sie studier-en
47
Сильные глаголы изменяют во 2-м и 3-м лице единственного числа корневую
гласную
-e- на -i-; -a- на –ä-; -au- на –äu-; -o - на –ö-.
ich
du
er
wir
ihr
sie
sprech-e
sprich-st
sprich-t
sprech-en
sprech-t
sprech-en
trag-e
träg-st
träg-t
trag-en
trag-t
trag-en
lauf-e
läuf-st
läuf-t
lauf-en
lauf-t
lauf-en
Глаголы haben, sein, werden спрягаются следующим образом:
ich
du
er
wir
ihr
sie
habe
hast
hat
haben
habt
haben
bin
bist
ist
sind
seid
sind
werde
wirst
wird
werden
werdet
werden
У глаголов с отделяемыми приставками и у сложных глаголов первый
ударный компонент стоит в конце предложения или после глагола.
ich
du
er
wir
ihr
sie
vorschlagen
kennenlernen
schlage vor
schlägst vor
schlägt vor
schlagen vor
schlagt vor
schlagen vor
lerne kennen
lernst kennen
lernt kennen
lernen kennen
lernt kennen
lernen kennen
Глаголы с возвратным местоимением sich подчиняются общим правилам
спряжения. Возвратное местоимение sich изменяется по лицам.
sich entwickeln
ich
du
er
wir
ihr
sie
48
entwickle mich
entwickelst dich
entwickelt sich
entwickeln uns
entwickelt euch
entwickeln sich
У некоторых глаголов возвратное местоимение sich стоит в дательном
падеже:
ich überlege mir, du überlegst dir.
Модальные глаголы спрягаются следующим образом:
Ich
du
er
wir
ihr
sie
will
willst
will
wollen
wollt
wollen
soll
sollst
soll
sollen
sollt
sollen
muss
musst
muss
müssen
müsst
müssen
kann
kannst
kann
können
könnt
können
darf
darfst
darf
dürfen
dürft
dürfen
mag
magst
mag
mögen
mögt
mögen
Das Präteritum (Imperfekt)
Претерит служит для описания действий и событий, имевших место в
прошлом, которые развивались последовательно или одновременно.
Es wurde dunkel und wir schalteten das Licht ein.
Слабые глаголы образуют претерит от основы инфинитива при помощи
суффикса –(e)te.
ich
studierte
wir
studierte-n
du
studierte-st
ihr
studierte-t
er
studierte
sie
studierte-n
Сильные глаголы изменяют корневой гласный и не принимают суффикса.
ich
du
er
trug
trug-st
trug
wir
ihr
sie
trug-en
trug-t
trug-en
Das Perfekt
Перфект обозначает действия и события в прошедшем времени, которые, как
правило, имеют связь с настоящим. Чаще всего употребляется перфект в
диалогической речи, поэтому его называют р а з г о в о р н о й ф о р м о й.
Перфект образуется при помощи вспомогательных глаголов haben или sein
в настоящем времени и Partizip II основного глагола.
Перфект = haben / sein(в наст. времени) + основной глагол (в форме
причастия II)
Перфект с глаголом h a b e n образуют:
1. глагол haben: ich habe gehabt;
49
2. переходные глаголы: ich habe geantwortet;
3. возвратные глаголы: ich habe mich gefreut;
4. безличные глаголы: es hat geregnet;
5. модальные глаголы: ich habe gekonnt;
1. многие непереходные глаголы, выражающие состояние, чувство, процесс:
ich habe gesessen; ich habe geträumt.
Перфект с глаголом s e i n образуют н е п е р е х о д н ы е глаголы,
обозначающие:
1. передвижение в пространстве: ich bin gekommen;
2. переход из одного состояния в другое: ich bin erwacht, ich bin geboren;
3. глаголы: sein, werden, bleiben, geschehen, passieren, gelingen, mißlingen,
begegnen, glücken, folgen: Was ist passiert?
Das Futurum I
Будущее время образуется при помощи вспомогательного глагола w e r d e n
в Präsens и и н ф и н и т и в а основного глагола.
ich werde
du wirst
er wird
wir werden
ihr werdet
sie werden
kommen
kommen
Местоимения
I. Личные: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie, Sie.
N.
Sie
G.
Ihrer
D.
Ihnen
Ak.
Sie
ich
du
er
sie
es
wir
ihr
sie
meiner
deiner
seiner
ihrer
seiner
unser
euer
ihrer
mir
dir
ihm
ihr
ihm
uns
euch
ihnen
mich
dich
ihn
sie
es
uns
euch
sie
II. Притяжательные местоимения при склонении в единственном числе
имеют окончания неопределенного артикля, а во множественном –
определенного.
ich – mein
wir – unser
50
du – dein
ihr – euer
er –sein
sie – ihr
sie – ihr
Sie - Ihr
es – sein
III. Возвратное местоимение sich
ich – mich
du – dich
er, sie, es – sich
wir – uns
ihr – euch
sie – sich
IV. Безличное местоимение es употребляется:
1. с глаголами, обозначающими явления природы или состояние души:
es regnet, es blitzt, es ist kalt, es ist gemütlich.
2. в устойчивых выражениях: wie geht es, es geht um, es handelt sich um, es
gibt.
V. Неопределенно-личное местоимение man.
Местоимение man не склоняется и является в предложении подлежащим.
Oно употребляется со сказуемым в 3 лице ед. числа. Переводится на
русский язык сказуемым 3 л. мн. числа.
Man singt – поют, man lacht – смеются, man kann – можно, man muss – нужно
Простые сочинительные союзы
und - и, а
aber – но, однако
oder - или
doch – все-таки, все же
jedoch – однако, все-таки
denn – так как, потому что
sondern – а, но
После этих союзов всегда следует порядок слов главного предложения:
Zweimal im Jahr finden in Wien internationale Fachmessen statt und das macht
Wien als internationalen Handelsplatz weltbekannt.
Парные (сложные) сочинительные союзы
nicht nur ... sondern auch – не только…, но и
sowohl … als auch – как … так и
Эти 2 пары союзов не влияют на порядок слов в предложении, следующие
союзы вызывают обратный порядок слов.
entweder ... oder – или …, или
weder … noch – ни …, ни
bald … bald – то …, то
51
teils … teils – частично … , частично
einerseits ... andererseits – с одной стороны …, с другой стороны
je ... desto (um so) – чем …, тем
Nicht nur ich löste dieses Problem, sondern auch die ganze Gruppe war damit
fertig.
Man muss gute Efolge sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft
erreichen. Entweder bekommen wir das nötige Material heute oder wir
bekommen es erst in 2 Wochen.
Je intensiver wir arbeiten, desto besser
werden unsere Erfolge.
Склонение прилагательных
Склоняются только те прилагательные, которые употребляются как
определение: günstiger Preis, unsere elementaren Bedürfnisse, alle freien Güter,
das ökonomische Prinzip, kluge Entscheidung, notiges Geld. Наличие или
отсутствие сопровождающих существительное слов (артиклей, местоимений)
влияет на падежные окончания прилагательного. Если перед
существительным отсутствует артикль или местоимение, то прилагательное
берет на себя
функции артикля, показывая pод, число и падеж
существительного. Но в родительном падеже единственного числа мужского
и среднего рода вместо окончания -es прилагательное получает -en:
wirtschaftlichen Lebens, vollkommenen Rechtes, dritten Produktionsfaktors.
Склонение прилагательных. Единственное число
После
определенного
артикля der, die,
das, указательных
местоимений:
dieser, jener, jeder,
welcher, solcher
Падеж муж.р. ср.р.
После
неопределенного
артикля ein,
местоимений mein,
dein, sein, ihr, unser,
euer, Ihr, отрицания
kein
жен.р. муж.р.
ср.р.
жен.р.
Отсутствие артикля
или местоимения
муж.р.
ср.р.
жен.р.
N
e
e
e
er
es
e
er
es
e
G
en
en
en
en
en
en
en
en
en
D
en
en
en
en
en
en
em
em
er
Akk
en
e
e
en
es
e
en
es
e
52
N
G
D
Akk
Склонение прилагательных. Множественное число
После определенного
В случае
После местоимений
артикля, притяжаотсутствия артикля viele, einige, mehrere,
тельных, указательных или местоимения
wenige
местоимений, местоимений alle, beide,
keine, sämtliche
en
e
e
en
er
er
en
en
en
en
e
e
Infinitiv с частицей zu, инфинитивные группы ( к заданию III)
Конструкция haben (sein)+Infinitiv (к заданиям V, VI)
Инфинитив (неопределенная форма глагола) в предложении обычно зависит
от другого слова, чаще всего от глагола или существительного. Эта
зависимость и обуславливает употребление частицы zu.
Частица zu употребляется перед инфинитивом:
- после большинства глаголов. Der Mensch versucht den gewünschten Erfolg
zu erreichen.– Человек пытается добиться желаемого успеха.
- после прилагательного в составе именного сказуемого (wichtig, froh, stolz,
überrascht u.a.). Es ist wichtig, über private und öffentliche Güter zu erzählen.
– Важно рассказать о частных и общественных благах.
- после ряда абстрактных существительных в составе именного сказуемого
(die Möglichkeit, der Wunsch, der Versuch, der Gedanke u.a). – Hierzu zählt
der Wunsch ein Buch zu lesen, eine Waschmaschine zu haben, modische
Kleidung zu tragen.- Сюда относится желание читать книги, иметь
стиральную машину, носить модную одежду.
- после вспомогaтельных глаголов haben, sein, образуя инфинитивную
конструкцию, в которой вспомогательные глаголы приобретают
модальное значениe долженствования или необходимости. Haben + zu
+Infinitiv имеет активное значение. In der Marktwirtschaft hat der Staat die
Person und das Eigentum zu schützen.– При рыночной экономике
государство должно защищать личность и собственность.
Sein + zu + Infinitiv имеет пассивное значение. Diese Aufgabe ist leicht zu
lösen. – Эту задачу можно легко решить.
53
Частица zu не употребляется перед инфинитивом:
- после глагола werden, как составной части сказуемого в Futurum. Die
Verbraucher werden die Waren kaufen. - Потребители будут покупать товары.
- после модальных глаголов. Wie ein Steinmensch kann und will keiner mehr
leben.
Никто не хочет и не может больше жить как человек каменного века
- после глаголов hören, sehen, fühlen, глаголов gehen, laufen, fahren, глагола
lassen.
Das läßt sich nicht machen.- Это нельзя сделать.
Инфинитив с относящимися к нему словами образуют инфинитивную
группу, перевод которой рекомендуется начинать с инфинитива. Die Familie
gibt sich Mühe, mit (1) vorhandenem (2) Geld (3) möglichst (4) viele (5)
Bedürfnisse (6) zu befriedigen (7). Семья прилагает усилия удовлетворить (7)
имеющимися в наличии (1-2) деньгами (3) по возможности (4) больше (5)
потребностей (6).
Инфинитивные обороты (к заданию IV)
Инфинитивные обороты представляют собой инфинитивные группы,
которые вводятся предлогами, выступающими в функции союзов: um, statt,
anstatt, ohne.
Все пояснительные слова располагаются между союзом и Infinititiv c zu.
Перевод инфинитивного оборота начинают с союза, затем переводится
Infinitiv c zu, затем все слова по порядку от начала инфинитивного оборота.
Um (1) alle (2) Wünsche (3) zu erfüllen (4), reicht das verfügbare Einkommen
nicht.
Чтобы (1) выполнить (4) все (2) желания (3), недостаточно имеющегося
дохода.
Statt (1) diese (2) Gebrauchsgüter (3) zu produzieren (4), führt das Land sie aus
dem Ausland ein. Вместо того, чтобы производить эти потребительские
товары, (1-4-2-3) страна ввозит их из-за границы.
Niemand kann seine Ware ausführen, ohne (1) die Marktsituation (2) zu kennen
(3). Никто не может экспортировать свои товары, не зная ситуации на рынке
(1-2-3). (ohne+zu +Infinitiv переводится деепричастным оборотом с
отрицанием – не зная).
Конструкция sein +Partizip II (к заданию VII)
Конструкция sein + Partizip II выражает статическое состояние, результат
предшествующего динамического процесса, переводится на русский язык
краткой формой страдательного причастия прошедшего времени. Ein Teil des
54
Kapitals ist in die neue Produktionsmittel investiert. Часть капитала вложена в
новые средства производства.
Das Reichtum der Natur ist begrenzt.– Богатство природы ограничено. Güter
waren geliefert.–Товары были поставлены.
Passiv
Глагол в пассивном залоге имеет те же временные формы, что и в активном
залоге. Все временные формы пассивного залога сложные и образуются из
вспомогательного глагола werden (в соответствующем времени) и причастия
II основного глагола. В перфекте и плюсквамперфекте употребляется старая
форма причастия II глагола werden –worden.
Временная форма пассива Пример предложения в пассив
Präsens
покупаются.
Imperfekt
покупались.
Perfekt
куплены.
Plusquamperfekt
куплены.
Futurum
куплены.
Перевод
Die Waren werden gekauft.
Товары
Die Waren wurden gekauft.
Товары
Die Waren sind gekauft worden.
Товары
были
Die Waren waren gekauft worden.
Товары
были
Die Waren werden gekauft werden. Товары
будут
Различают безличный, дву- и трехчленный пассив.
Безличный пассив – не называется ни носитель, ни объект действия,
присутствует только само действие: Es wird in verschiedene Gruppen
gegliedert. – Подразделяется на различные группы.
Двучленный пассив – называет действие и объект действия: Die Werkstoffe
werden in eine Fabrik zur Verarbeitung gebracht.– Сырье доставляется на
фабрику для переработки.
Трехчленный пассив -- наряду с действием и объектом, на который оно
направлено, называется также и носитель действия. Действующее лицо
вводится предлогом von, а предмет, при помощи которого выполняется
действие, предлогами durch, mit.
Die Waren werden von den Verbrauchern gekauft. – Товары покупаются
потребителями. Die schwere körperliche Arbeit wird durch die Automation
erleichtert. Тяжелый физический труд облегчает автоматизация.
55
Infinitiv Passiv
Неопределенная пассивная форма (Infinitiv Passiv) образуется из причасти II
смыслового глагола
и инфинитива глагола werden. Неопределенная
пассивная форма переводится на русский язык чаще всего глаголом «быть» в
неопределенной форме и краткой формой страдательного причастия, а также
глаголами страдательного залога, если речь идет о повторном действии:
verwirklicht werden – быть осуществленным, aufgenommen werden- быть
принятым. Вместе с модальным глаголом образует сложное сказуемое: kann
gemacht werden – может быть сделано (можно сделать) konnte gemacht
werden – можно было сделать (могло быть сделано).
Ein Teil der Kapital soll in neue Produktionsmittel investiert werden. – Часть
капитала должна быть вложена (необходимо вложить) в средства
производства. Ein Unternehmen kann auch als finanzielle Wirtschaftseinheit
angesehen werden. Предприятие может быть рассмотрено (можно
рассматривать) как финансовая хозяйственная единица. Die Produktionsgüter
müssen vom Menschen geschaffen werden. Производственные блага должны
быть созданы (должны создаваться) человеком.
Список рекомендуемых источников
1. Häusermann U., Dietrich G. u.a. Sprachkurs Deutsch. Unterrichtswerk für
Erwachsene. Teil 2, Teil 3. — Frankfurt am Main: Verlag Moritz Diesterweg
GmbH & Co, 1997.
2. Höffingen A. Deutsch lernen für den Beruf. Lehrbuch. — Ismaning: Verlag für
Deutsch, 1996.
3. Levy-Hillerich D., Krajewska-Markiewicz R. Mit Deutsch in Europa studieren
— arbeiten — leben. — München: Goethe-Institut, 2004.
4. Thommen J.-P. Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre. — Zürich:
Verus, 2000.
5. Wiseman Ch. Unternehmen Deutsch. Lehrwerk für Wirtschaftsdeutsch.
Arbeitsheft. — München: Klett Edition Deutsch, 1996.
6. Willkop E.-M., Wiemer C. u.a. Auf neuen Wegen. Deutsch als Fremdsprache für
die Mittelstufe und Oberstufe. — Ismaning: Max Huber Verlag, 2003.
7. Deutschland. Forum für Politik, Kultur und Wirtschaft. Nr. 6/2004,
Dezember/Januar.
8. Н.Ф. Бориско Бизнес-курс немецкого языка,- Киев: ООО «ИП Логос»,
2003.
56
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